ELEKTRISCHE HEIZPATRONE MIT MITTELLEITER Die Erfindung betrifft eine
mit einseitig geschlossenem Metallmantel versehene Heizpatrone zum Beheizen flüssiger
oder fester Medien. Durch die deutsche Patentschrift 1010207 und das deutsche Gebrauchsmuster1920461
war. es bereits bekannt, für die Stromrückführung vom Heizleiter der Patrone einen
in deren Mitte n einem Isolierrohr angeordneten, Stabförmigen Leiter vorzusehen,
der aus der Patrone herausführt. Diese Anordung erlaubt nicht nur hohe Betriebsspannungen,
sondern ermöglicht auch hohe Heiztemperaturen, ohne daß örtliche Dberhitzungen des
Heizleiters eintreten. Voraussetzung hierfür ist jedoch, daß der innere Aufbau der
Patrone genau ausgeführt wird und keine Verschiebungen. desselben bei der Fertigstellung
der Patrone oder durch spätere Wärmedehnungen auftreten. Diese Bedingungen lassen,
sich im wesentlichen. bei kurzen Patronen erfüllen, wobei man den. Wärmedehnungen
zusätzlich noch durch Verwendung von Werkstoffen mit geringer Wärmedehnung für den.
Stromleiter egegenwirken kann-. Bei längeren: Patronen ergeben sieh jedoch vielfach
Schwerigkeiten., insbesondere dann, . wen: die Isoliermasse in.. der Patrone hoch
verdichtet werden muß, wie dies bei Hoehlei-,stur:gspatron:en der Fall ist® Bei
diesem Verdichten lt sich eine gewisse Lägung der Patrone nicht vermeiden. Der Rückleiter
wird hier jedoch nicht so stark gestreckt wie der Mtel und die Wendel 9 so da:ß
Verschiebungen des inneren Aufbaus der Patrone und damit die Gefahr von, stellenweisen
Kontakten zvrischen dem Heizleiter und dem Mantel der Patrone eintreten können.
Auch
beim Betrieb solcher langen Patronen können sich durch erhebliche Unterschiede in
der Wärmedehnung derartige Verschiebungen des inneren Aufbaus einstellen. Es ist
der Zweck dieser Erfindung, diese Nachteile zu beheben und eine Heizpatrone zu schaffen,
die bei geringem technischen Aufwand auch bei. großen Längen einwandfrei betriebssicher
ist. Zu diesem Zweck wird gemäß vorliegender Erfindung vorgeschlagen, den Mittelleiter
der Heizpatrone wellenartig oder inform einer Wendel mit großer Steigung zu gestalten.
Durch diese neuartige Form des Rückleiters oder Mittelleiters kann sich dieser jeder
Dehnung anpassen, so daß wesentliche, Verschiebungen.des Aufbaus der Patrone auslösende
Spannungen sicher vermieden werden, Dieser Vorteil erlaubt wiederum die Verwendung
einfacher Isolierröhrchen, die bei längeren Patronen auch aus mehreren Stücken,
die aufeinandergesetzt werden, bestehen können, Der Gegenstand der Erfindung ist
in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt. Die Heizpatrone besteht
im wesentlichen aus einem einseitig geschlossenen rohrförmigen Mantel '! aus Metall,
einem aus mehreren Rohrteilen bestehenden Isolierrohr 2, auf dem der zu einer vorgefertigten
Wendel geformte Heizleiter 3 aufgeschoben ist und einem wellenförmig gestalteten,
im Isolierrohr 2 geführten und damit zentrierten Mittelleiter 4, dessen inneres
Ende 'to mit der Heizleiterwendel 3 verbunden ist. Dieser Aufbau ergibt den Vorteil'
daß die Herstellung der Reizleiterwendeln unabhängig von der Montage der Patrone
vorgenommen werden kann und somit auch eine automatische, das heißt also billige
Fertigung der Wendeln möglich ist:
In einem in den oberen Teil der
Patrone eingelassenen KopfotMck 5 sind der Mittelleiter 4- und die Zuleitung 6 befestigt.
b#"ÄG Kopfstück 5 schließt sich unmittelbar an das obere Ende des Isolierrohrs 2
an. Zur. weiteren:Isolierung des Mittelleiters ist am Böden der Patrone ein Keramikplättchen
? eingelegt. Der Raum 8 zwischen dem Isolierrohr 2 und dem Mantel '( und der Innenraum
9 des Isolierrohres 2 sind mit Isoliermasse, beispielsweise mit Magnesiumoxyd gefüllt,
die in bekannter Weise verdichtet ist. Die Reizpatrone kann in beliebiger Länge
hergestellt werden. Es brauchen dazu nur entsprechend viele Isolierrohrstücke aneinandergeiligt
werden. Anstelle der Wellenform kann dem Mittelleiter auch die Form einer Wendel,mit
verhältnismäßig großer Steigung, die etwa den in der Zeichnung dargestellten Wellenabständen
entspricht, gegeben werden.ELECTRIC HEATER CARTRIDGE WITH CENTER CONDUCTOR The invention relates to a
Heating cartridge with a metal jacket closed on one side for heating liquids
or solid media. Through the German patent specification 1010207 and the German utility model 1920461
was. it is already known, for the current return from the heating conductor of the cartridge one
in the middle of an insulating tube, to provide rod-shaped conductors,
which leads out of the cartridge. This arrangement not only allows high operating voltages,
but also enables high heating temperatures without local overheating of the
Enter the heatsealing band. The prerequisite for this, however, is that the internal structure of the
Cartridge runs accurately and no shifts. same upon completion
of the cartridge or subsequent thermal expansion. These conditions let
essentially. in the case of short cartridges. Thermal expansion
additionally by using materials with low thermal expansion for the.
Conductor can counteract-. For longer: cartridges result in multiple
Difficulties., Especially then,. wen: the insulating compound in .. the cartridge high
must be compressed, as is the case with Hoehlei-, stur: gspatron: en® Bei
This compression cannot avoid a certain position of the cartridge. The return conductor
However, it is not stretched as much here as the Mtel and the helix 9 so there: ß
Shifts in the internal structure of the cartridge and thus the risk of, in places
Contacts between the heating conductor and the jacket of the cartridge can occur.
Even
When using such long cartridges, there can be significant differences in
the thermal expansion adjust such displacements of the internal structure. It is
the purpose of this invention to remedy these disadvantages and to provide a heating cartridge,
with little technical effort. long lengths perfectly reliable
is. For this purpose it is proposed according to the present invention, the center conductor
to shape the heating cartridge in a wave-like manner or in the form of a helix with a large pitch.
Thanks to this new type of return conductor or center conductor, anyone can use it
Adjust elongation so that substantial shifts in the structure of the cartridge are triggered
Tensions are safely avoided, this advantage in turn allows the use
simple insulating tube, which in the case of longer cartridges also consists of several pieces,
which are placed on top of each other, can exist, The object of the invention is
shown in one embodiment in the drawing. The heating cartridge exists
essentially from a tubular jacket closed on one side! made of metal,
one consisting of several pipe parts insulating tube 2, on which the to a prefabricated
Helical-shaped heating conductor 3 is pushed on and a wave-shaped,
in the insulating tube 2 guided and thus centered center conductor 4, the inner
End 'to with the heating conductor coil 3 is connected. This structure gives the advantage '
that the production of the stimulus conductor coils is independent of the assembly of the cartridge
can be made and thus also an automatic one, which means cheap
Production of the helix is possible:
In one in the upper part of the
The central conductor 4 and the supply line 6 are attached to the cartridge inset KopfotMck 5.
b # "ÄG head piece 5 connects directly to the upper end of the insulating tube 2
at. To the. further: Insulation of the center conductor is a ceramic plate at the bottom of the cartridge
? inserted. The space 8 between the insulating tube 2 and the jacket '(and the interior
9 of the insulating tube 2 are filled with insulating compound, for example with magnesium oxide,
which is compressed in a known manner. The stimulation cartridge can be of any length
getting produced. All that is needed is a corresponding number of pieces of insulating pipe attached to one another
will. Instead of the wave shape, the center conductor can also have the shape of a helix
relatively large slope, which is approximately the shaft distances shown in the drawing
corresponds to be given.