DE1615248C - Hochbelastbarer Elektroheizkörper - Google Patents
Hochbelastbarer ElektroheizkörperInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft einen hochbelastbaren Elek- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-
troheizkörper zum Erhitzen gasförmiger, strömender gründe, einen hochbelastbaren Elektroheizkörper zu
Medien, insbesondere Luft, mit die Strömungsrich- schaffen, der die zur Vermeidung der Geräusch-
tung des Mediums kreuzenden Heizleiterwendeln, die bildung erforderliche Stabilität besitzt und mit ein-
inBohrungen von mit Abstand voneinander gehalter- 5 fachen Mitteln in jeder gewünschten Länge herge-
ten Isolierstegen abgestützt sind. · stellt werden kann.
Es sind Elektroheizkörper bekannt, bei denen Diese Aufgabe wird bei einem Heizkörper der
wendeiförmige Heizleiter mittels in Gehäusen ange- eingangs geschilderten Bauart erfindungsgemäß geordneten
Isolierstegen abgestützt werden. Die Stege löst -durch zwei rechteckförmige, in einem der Höhe
dieser Elektroheizkörper bestehen aus Keramik und io der Isolierstege entsprechenden Abstand voneinander
sind an ihren Stirnseiten mit je einem Ansatz ver- und parallel zueinander angeordnete Abdeckbleche,
sehen, mit dem sie in eine Aussparung des aus Blech die in das Heizkörperinnere ragende. Laschen zur
bestehenden Gehäuses gesteckt werden. Derartige Halterung der Isolierstege im gewünschten Abstand
Isolierstege sind beispielsweise Gegenstand des deut- voneinander aufweisen. Die erfindungsgemäße Ansehen
Gebrauchsmusters 1917 007. Um diese Stege 15 Ordnung der Isolierstege zwischen zwei Abdeckeinwandfrei
im Gehäuse zu befestigen, ist es notwen- blechen und ihre Befestigungsart an den Abdeckdig,
sie mittels Spannfedern zu sichern. Mit dieser blechen ermöglicht eine baukastenartige, einfache
Befestigungsart ist ein erheblicher Zeit- und Kosten- Montage eines Elektroheizkörpers in beliebigen Abaufwand
verbunden. Außerdem müssen für jede ge- messungen. Der unterschiedliche Kostenaufwand für
wünschte Größe des Heizkörpers Gehäuse der ent- 20 die Erstellung des erfindungsgemäßen Elektroheizsprechenden
Abmessungen bereit gehalten werden, körpers in verschiedenen Abmessungen wird ledigwas
nur mit einem entsprechenden Kostenaufwand lieh durch die jeweils verwendete Materialmenge
möglich ist. bestimmt, da die den kastenförmigen Rahmen des
Es ist ferner ein Heizkörper bekannt (deutsches Heizkörpers bildenden Abdeckbleche in einfacher
Gebrauchsmuster 1897 492), bei dem die aus Kera- 25 Weise mittels eines verstellbaren Werkzeuges zuge-
mik bestehenden Isolierstege von einem Drahtkäfig schnitten werden können.
gehaltert sind, dessen eine Seite gleichzeitig den Da das Heizkörperinnere von den Abdeckblechen,
frontseitigen Abschluß des Heizkörpergehäuses bildet. also ebenen Flächen begrenzt ist, werden die Strö-Die
Keramikstege sind mittels zapfenartiger Vor- mungsgeräusche auf einem Minimum gehalten, da
sprünge kraftschlüssig zwischen die federnd nach- 30 nur die durch die stets vorhandenen Einbauten —
giebigen Gitterstäbe eingehängt. Hierbei läßt aber Isolierstege und Heizleiterwendel — gegebene Turbuauf
Grund der extremen Temperaturschwankungen lenz zu Geräuschen führen kann. Durch die Befestizwischen
Ruhe- und Betriebszustand des Heizkörpers, gung der Isolierstege an den Laschen ist des weiteren
denen auch der Drahtkäfig ausgesetzt ist, die Haft- die beim Stand der Technik wegen des lediglich vorkraft
mit zunehmender Betriebsdauer nach, so daß 35 handenen Kraftschlusses auftretende Geräuschentdie
Isolierstege wegen des Gebläsestroms zumindest wicklung vermieden. Schließlich lassen sich die Isounliebsame
Geräusche erzeugen. Ferner laßt sich lierstege in einfacher und kostensparender Weise
nicht ausschließen, daß die Heizleiterwendeln sich.in innerhalb des Heizkörpers montieren,
den Ausnehmungen der Keramikstege festhängen mit Um ein Verkanten des Heizkörpers auf alle Fälle der Folge, daß die Wendel beim Erkalten eine Zug- 40 zu vermeiden, sind die Abdeckbleche an ihren Enden kraft auf den Isoliersteg ausübt, derzufolge der Steg in vorteilhafter Ausgestaltung durch zwei Abschlußin seiner Lage verrutschen kann. Schließlich läßt sich bleche abgestützt.
den Ausnehmungen der Keramikstege festhängen mit Um ein Verkanten des Heizkörpers auf alle Fälle der Folge, daß die Wendel beim Erkalten eine Zug- 40 zu vermeiden, sind die Abdeckbleche an ihren Enden kraft auf den Isoliersteg ausübt, derzufolge der Steg in vorteilhafter Ausgestaltung durch zwei Abschlußin seiner Lage verrutschen kann. Schließlich läßt sich bleche abgestützt.
auch dieser Heizkörper nur mit einem entsprechenden Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des
Werkzeugaufwand in beliebigen Größen herstellen. erfindungsgemäßen Elektroheizkörpers sind die La-
Ein Heizkörper, der prinzipiell in verschiedenen 45 sehen von den Schenkeln U-förmiger Blechstreifen
Größen hergestellt werden könnte, ist Gegenstand gebildet, von denen jeder mit seinem Mittelstück an
des deutschen Gebrauchsmusters 1842 913. Hierbei einem der beiden Abdeckbleche festgelegt ist und an
sind die randseitig mit Ausnehmungen versehenen dessen beiden Schenkeln je zwei benachbarte Isolier-Keramikstege
zwischen parallelen stabförmigen Hai- Stege befestigt sind. Durch die derartig ausgebildeten
tern eingehängt. Zur Fixierung dient die Zugkraft der 50 Laschen wird in einfacher Weise erreicht, daß zur
zickzaqkförmig geführten Heizleiterwendeln, welche Fixierung von je zwei Isolierstegen an beiden Seiten
die Stege jeweils gegen den stabförmigen Halter nur zwei Blechstreifen benötigt werden. Eine auf
drängt. Da diese Zugkraft nur durch die Vorspan- Grund der nur an einem Punkt des Mittelstücks vornung
der Heizleiterwendel in Längsrichtung erzeugt gesehenen Befestigungsstelle denkbare Verdrehung
werden kann und nur die kleinere Kraftkomponente 55 des U-förmigen Blechstreifens in der Ebene der Abdieser
Vorspannung darstellt, muß die Vorspannung deckbleche wird verhindert durch paarweise in die
entsprechend hoch gewählt werden. Hierdurch er- Abdeckbleche gestanzte Sicken, die als Vorsprünge
geben sich auf Grund der thermischen Beanspru- in Richtung auf das Heizkörperinnere in Erscheinung
chung und des ständigen Temperaturwechselspiels treten und an welchen die Schenkel der U-förmigen
sehr leicht Ermüdungsbrüche. Es kommt hinzu, daß 60 Blechstreifen jeweils seitlich anliegen,
die Zugkraft mit zunehmender Temperatur wegen In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die der Längendehnung der Wendel abnimmt, so daß Laschen entweder von den freien Schenkeln winkelgerade dann, wenn der Strömungsdruck des Gebläses förmiger Blechstreifen gebildet, deren andere Schenauf Stege und Wendel wirkt, die Haltekraft am kel an einem der beiden Abdeckbleche befestigt sind, geringsten ist mit der Folge einer entsprechenden 65 oder aus den Abdeckblechen ausgestanzt und in Geräuschentwicklung, die von den bekannten Heiz- Richtung auf das Heizkörperinnere abgebogen. Derkörpern, insbesondere nach längerem Gebrauch, hin- artige Befestigungselemente sind leicht herzustellen länglich bekannt ist. bzw. in einfacher Weise aus den Abdeckblechen
die Zugkraft mit zunehmender Temperatur wegen In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die der Längendehnung der Wendel abnimmt, so daß Laschen entweder von den freien Schenkeln winkelgerade dann, wenn der Strömungsdruck des Gebläses förmiger Blechstreifen gebildet, deren andere Schenauf Stege und Wendel wirkt, die Haltekraft am kel an einem der beiden Abdeckbleche befestigt sind, geringsten ist mit der Folge einer entsprechenden 65 oder aus den Abdeckblechen ausgestanzt und in Geräuschentwicklung, die von den bekannten Heiz- Richtung auf das Heizkörperinnere abgebogen. Derkörpern, insbesondere nach längerem Gebrauch, hin- artige Befestigungselemente sind leicht herzustellen länglich bekannt ist. bzw. in einfacher Weise aus den Abdeckblechen
auszustanzen. Ihre Befestigung an den Abdeckblechen bzw. Isolierstegen kann mittels Hohlnieten
erfolgen.
Eine besonders hohe Stabilität des erfindungsgemäßen Elektroheizkörpers wird dann erreicht,
wenn die Laschen in Richtung quer zur Längsachse versetzt angeordnet sind. Als Stegmaterial ist Naturglimmer
oder Kunstharz oder silikongebundener Glimmer besonders geeignet.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Elektroheizkörpers dargestellt, die
im folgenden näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen erfindungsgemäßen Elektroheizkörper,
im Aufriß,
F i g. 2 den in F i g. 1 dargestellten Heizkörper in Seitenansicht, entlang der Linie II-II der F i g. 1
geschnitten',
F i g. 3 zwei mittels U-förmiger Blechstreifen an den Abdeckblechen befestigte Isolierstege im Aufriß,
F i g. 4 einen mittels winkelförmiger Blechstreifen an den Abdeckblechen befestigten Isoliersteg im
Aufriß,
F i g. 5 einen mittels aus den Abdeckblechen ausgestanzter Laschen befestigten Isoliersteg im Aufriß,
F i g. 6 Heizkörper verschiedener, möglicher Längen in schematischer Darstellung.
Der Elektroheizkörper besitzt einen kastenförmigen Rahmen, der aus zwei parallel zueinander angeordneten
Abdeckblechen 1 und 2 besteht, die durch zwei senkrecht zu den Abdeckblechen angeordnete, nahe
deren Schmalseiten mittels Hohlnieten oder Nieten 3 an den Abdeckblechen befestigte Abschlußbleche 4
und 5 abgestützt sind. Innerhalb des Rahmens befinden sich in parallelem Abstand voneinander angeordnete,
senkrechte Isolierstege 6, die mit mehreren horizontalen, zueinander versetzten Bohrungen 7 versehen
sind, die der Aufnahme und Abstützung von Heizleiterwendeln 8 dienen.
Bei dem in den Figuren 1, 2 und 3 dargestellten
Ausführungsbeispiel sind die die Isolierstege mit den Abdeckblechen fest verbindenden Laschen von den
Schenkeln eines U-förmigen Blechstreifens 9 gebildet, der an seinem Mittelstück mit je einer Hohlniete 10
an den Abdeckblechen 1 und 2 befestigt ist. Die freien Schenkel der Blechstreifen 9 liegen je einem Isoliersteg 6 an, der an dem Schenkel mittels einer Hohlniete
11 befestigt ist. Eine besonders hohe Stabilität wird dadurch erreicht, daß die einem Isoliersteg 6
zugeordneten Laschen in Richtung quer zur Längsachse versetzt angeordnet sind (vgl. F i g. 2).
In den F i g. 4 und 5 sind weitere vorteilhafte Möglichkeiten zur Befestigung der Isolierstege 6 an
den Abdeckblechen 1 und 2 dargestellt. So zeigt Fig. 4 zwei winkelförmige Blechstreifen 12, deren
freie Schenkel die Laschen bilden und deren andere Schenkel in der bereits beschriebenen Weise an den
Abdeckblechen 1 und 2 befestigt sind. Eine besonders einfache Möglichkeit zur Ausbildung der Laschen ist
in F i g. 5 dargestellt. Hierbei werden aus den Abdeckblechen 1 und 2 Laschen 13 derart ausgestanzt,
daß sie einseitig mit den Abdeckblechen verbunden bleiben. An den nach innen gebogenen Laschen werden
die Isolierstege 6 in der beschriebenen Weise befestigt.
In F i g. 6 sind in schematischer Darstellung Elektroheizkörper verschiedener Längen gezeigt, wobei
der Abstand α der einzelnen Isolierstege 6 voneinander bei sämtlichen Heizkörpern gleich groß gewählt
ist. Durch Weglassen bzw. Hinzufügen eines - oder mehrerer Stege sowie durch geeignete Wahl des
Abstandes α kann der Heizkörper in 'jeder gewünschten Länge hergestellt werden. Die Laschen 9
bzw. 12 oder 13, die Abschlußbleche 4 und 5, die Isolierstege 6 und die Hohlniete 11 besitzen für sämtliche
Heizkörpergrößen dieselben Abmessungen. Lediglich die Abdeckbleche 1 und 2 von Heizkörpern
ίο verschiedener Abmessungen unterscheiden sich in
ihrer Größe. Sie können jedoch mit dem gleichen, in einfacher Weise entsprechend dem gewünschten Zuschnitt
der Abdeckbleche einstellbaren Werkzeug hergestellt werden. Auch die Vorrichtung zum Vernieten
der erfindungsgemäßen Heizkörper ist bei verschiedenen Abmessungen derselben die gleiche.
Claims (9)
- Patentansprüche:ao 1. Hochbelastbarer Elektroheizkörper zum Erhitzen gasförmiger, strömender Medien, insbesondere Luft, mit die Strömungsrichtung des Mediums kreuzenden Heizleiterwendeln, die in Bohrungen von mit Abstand voneinander gehalterten Isolierstegen abgestützt sind, gekennzeichnet durch zwei rechteckförmige, in einem der Höhe der Isolierstege (6) entsprechenden Abstand voneinander und parallel zueinander angeordnete Abdeckbleche (1,2), die in das Heizkörperinnere ragende Laschen zum Befestigen der Isolierstege (6) im gewünschten Abstand voneinander aufweisen.
- 2. Elektroheizkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Abschlußbleche (4, 5) mittels der die Abdeckbleche (1,2) an ihren Enden abgestützt sind.
- 3. Elektroheizkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen von den Schenkeln U-förmiger Blechstreifen (9) gebildet sind, von denen jeder, mit seinem Mittelstück an einem der beiden Abdeckbleche (1,2) festgelegt ist und an dessen beiden Schenkeln je zwei benachbarte Isolierstege (6) befestigt sind.
- 4. Elektroheizkörper nach einem der An-" sprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch paarweise in die Abdeckbleche gestanzte Sicken, die als Vorsprünge in Richtung auf das Heizkörperinnere in Erscheinung treten und an weichen die Schenkel der U-förmigen Blechstreifen (9) jeweils seitlich anliegen.
- 5. Elektroheizkörper nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen von den freien Schenkeln winkelförmiger Blechstreifen (12) gebildet sind, deren andere Schenkel an einem der beiden Abdeckbleche (1, 2) befestigt sind.
- 6. Elektroheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstege (6) an den Laschen und diese an denAbdeckblechen (1, 2) mittels Hohlnieten (11) befestigt sind.
- 7. Elektroheizkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (13) aus den Abdeckblechen (1, 2) ausgestanzt und in Richtung auf das Heizkörperinnere abgebogen sind.
- 8. Elektroheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dieLaschen in Richtung quer zur Längsachse versetzt angeordnet sind.
- 9. Elektroheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstege (6) aus Naturglimmer oder aus einem Kunstharz oder aus silikongebundenem Glimmer bestehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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