DE1614248B2 - Sperrschicht-Feldeffekttransistor, Verwendung desselben in einer Schaltung zur Verstärkung elektrischer Signale und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Sperrschicht-Feldeffekttransistor, Verwendung desselben in einer Schaltung zur Verstärkung elektrischer Signale und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sperrschicht-Feldeffekttransistor,
der in einem an eine Hauptoberfläche
4*) grenzenden Teil eines Halbleiterkörpers ausgebildet ist,
wobei dieser Teil des Halbleiterkörpers einen ersten Leitungstyp aufweist, wobei Source- und Drain-Zonen
vom zweiten Leitungstyp an die Hauptoberfläche angrenzen und durch eine dünner als die Source- und
so Drain-Zonen ausgebildete Kanalzone vom zweiten
Leitungstyp miteinander verbunden sind, wobei ferner wenigstens eine Gate-Elektrode vorgesehen ist und
Gate-Elektrodenzonen vom ersten Leitungstyp an die Kanalzone angrenzen und der Teil des ersten
Leitungstyps zu einer Gate-Elektrodenzone gehört und wobei außerdem die Hauptoberfläche mit einer
Isolierschicht bedeckt ist und auf der Isolierschicht aufgebrachte Metallschichten vorgesehen sind, die
einerseits mit Anschlußleitern verbunden sind, andererseits über öffnungen in der Isolierschicht die Source-
bzw. Drain-Zone kontaktieren und die wenigstens teilweise über dem zu einer Gate-Elektrodenzone
gehörenden Teil vom ersten Leitungstyp verlaufen. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung
eines solchen Feldeffekttransistors und eine Verwendung eines solchen Feldeffekttransistors in einer
Schaltung.
Solche Feldeffekttransistoren sind bekannt (z. B.
Solche Feldeffekttransistoren sind bekannt (z. B.
Automatik [1965], 5,178—181) und sind zur Verstärkung
elektrischer Signale verwendbar, wobei z. B. die Source für den Eingangskreis und den Ausgangskreis gemeinsam
ist, und wobei die zu verstärkenden elektrischen Signale dem Gate zugeführt und die verstärkten Signale
dem Drain entnommen werden. Dabei bildet die zum Drain gehörende, auf der Isolierschicht liegende
Metallschicht eine Kapazität mit dem unter der Isolierschicht liegenden, zum Gate gehörenden Teil des
einen Leitungstyps.
Der Erfindung liegt unter anderem die Erkenntnis zugrunde, daß diese Kapazität eine Rückkopplung
herbeiführt, wodurch die mögliche Verstärkung des Feldeffekttransistors insbesondere bei hohen Frequenzen
beschränkt wird, und daß diese Rückkopplung herbeiführende Kapazität in einfacher Weise, wenigstens
größtenteils, aufgehoben werden kann.
Gerade bei zum Verstärken von Signalen mit hohen Frequenzen bestimmten Feldeffekttransistoren sind die
Metallschichten notwendig, um mit ihnen Zuführungsleiter zu verbinden, da die Elektrodenzonen mit
Rücksicht auf Störkapazitäten klein sind und Zuführungsleiter demnach nicht direkt mit den Elektrodenzonen
selbst verbunden werden können.
Es sind Bipolar-Transistoren bekannt (VDI-Nachrichten
[28.4.1965] 17, 13), bei denen die Rückwirkungskapazität
zwischen einer Kontaktschicht und der Kollektorzone durch eine unter der Kontaktschicht angeordnete
Abschirmelektrode beseitigt wird. Es handelt sich dabei um ein bipolares Element mit grundsätzlich
anderem Ladungstransportmechanismus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Feldeffekttransistor der eingangs genannten Art zu
schaffen, bei dem die erwähnte Rückkopplung herbeiführende Kapazität, wenigstens größtenteils, aufgehoben
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der von einer der Metallschichten bedeckte Teil der
Isolierschicht wenigstens teilweise auf einer leitenden Abschirmschicht liegt, wobei zwischen der Abschirmschicht
und dem Teil des ersten Leitungstyps eine Sperrschicht vorhanden ist und wobei Mittel zur
elektrischen Verbindung der Abschirmschicht mit der anderen Metallschicht vorgesehen sind.
Wird der Feldeffekttransistor nach der Erfindung z. B. auf die besprochene Weise zur Verstärkung elektrischer
Signale verwendet, wobei unter der zum Drain gehörenden Metallschicht die Abschirmschicht liegt, die
mit der zur Source gehörenden Metallschicht elektrisch verbunden ist, so ist wenigstens ein großer Teil der die
erwähnte Rückkopplung herbeiführenden Kapazität durch eine Kapazität zwischen Source und Drain und
durch eine (Dioden-) Kapazität zwischen der Source und dem Gate ersetzt. Diese Kapazitäten sind nicht
störend oder wenigstens in viel geringerem Maße, als die die Rückkopplung herbeiführende Kapazität.
Die Abschirmschicht kann aus einer Metallschicht bestehen, wobei die Sperrschicht aus der auf den
Halbleiterkörper aufgebrachten Isolierschicht, z. B. aus Siliziumoxyd oder Siliziumnitrid, besteht.
Eine wichtige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmschicht aus
einer Oberflächenzone des entgegengesetzten Leitungstyps besteht und die Sperrschicht von dem
PN-Übergang gebildet wird, den diese Oberflächenzone mit dem Teil des einen Leitungstyps bildet. Dabei tritt
der Vorteil auf, daß während der Herstellung die Abschirmschicht gleichzeitig mit der. Elektrodenzonen
durch Diffusion eines Aktivators gebildet werden kann und auch wie sich aus Nachfolgendem ergeben wird,
eine besonders günstige elektrische Verbindung zwischen der Abschirmschicht und der anderen Metallschicht
möglich wird.
Die Abschirmschicht kann auf verschiedene Weise elektrisch mit der anderen Metallschicht verbunden
sein. Der Feldeffekttransistor kann z. B. mit einer Umhüllung versehen sein, in der sich der Halbleiterkörper
befindet und bei der mit den Metallschichten und der Gate-Elektrode verbundene Zuführungsleiter durch
die Umhüllung hinausgeführt sind, und weiterhin ein mit der Abschirmschicht verbundener Zuführungsleiter
durch die Umhüllung hinausgeführt und außerhalb der Umhüllung mit dem Zuführungsleiter der anderen
Metallschicht verbunden ist.
Die Verbindung kann auch innerhalb der Hülle angebracht sein, wobei dann ein zusätzlicher anzuschließender
Zuführungsleiter für die Abschirmschicht entbehrlichist.
Die Abschirmschicht kann vorteilhaft mit der anderen Metallschicht mittels eines auf die Isolierschicht
aufgebrachten Metalleiters elektrisch verbunden sein. Besteht die Abschirmschicht aus einer Oberflächenzone
des entgegengesetzten Leitungstyps, so kann mit großem Vorteil die elektrische Verbindung im Halbleiterkörper
angebracht sein, und eine wichtige Ausführungsform, bei der die Abschirmschicht aus einer
Oberflächenzone besteht, ist daher dadurch gekennzeichnet, daß die andere Metallschicht mit der
Abschirmschicht elektrisch verbunden ist über die mit dieser Metallschicht verbundene Elektrodenzone und
eine diese Elektrodenzone mit der Abschirmschicht verbindende Verbindungszone, die aus einer Oberflä-
J5 chenzone des entgegengesetzten Leitungstyps besteht.
Dies macht im allgemeinen einen kompakten Aufbau möglich, wobei während der Herstellung die Elektrodenzonen,
die Abschirmschicht und die Verbindungszone gleichzeitig, z. B. durch Diffusion eines Aktivators,
gebildet werden können.
Eine sich in der Praxis besonders günstig erwiesene Ausführungsform eines Feldeffekttransistors nach der
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei nebeneinanderliegende Elektrodenzonen vorhanden
sind, die abwechselnd mit der einen und mit der anderen Metallschicht verbunden sind, wobei die
Metallschichten ein interdigitales Muster bilden und zwischen zwei aufeinanderfolgenden Elektrodenzonen
stets eine Kanalzone vorhanden ist, während die mit der anderen Metallschicht verbundenen Elektrodenzonen
durch Verbindungszonen mit der unter der einen Metallschicht liegenden Abschirmschicht verbunden
sind. Die elektrischen Eigenschaften einer solchen Ausführungsform sind sehr günstig und ein kompakter
Aufbau ist möglich.
Vorzugsweise liegt die Kanalzone unter einer Oberflächenzone des einen Leitungstyps, die an den Teil
des einen Leitungstyps anschließt und dadurch zur Gate-Elektrodenzone gehört. Hierdurch ist die Kanalzone
zwischen zwei Elektrodenzonen völlig von der Gate-Elektrodenzone umgeben, was die elektrischen
Eigenschaften des Feldeffekttransistors günstig beeinflußt.
Bemerkt wird, daß mehr als eine Gate-Elektrodenzone vorhanden sein kann; die Kanalzone kann z. B. zwischen zwei getrennt anzuschließenden Gate-Elektrodenzonen liegen.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf die
Bemerkt wird, daß mehr als eine Gate-Elektrodenzone vorhanden sein kann; die Kanalzone kann z. B. zwischen zwei getrennt anzuschließenden Gate-Elektrodenzonen liegen.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf die
Verwendung des Feldeffekttransistors nach der Erfindung in einer Schaltung zur Verstärkung elektrischer
Signale, bei der die Abschirmschicht und die andere Metallschicht für den Eingangskreis und den Ausgangskreis
gemeinsam sind, wobei die zu verstärkenden Signale der Gate-Elektrode zugeführt und die verstärkten
Signale der einen Metallschicht, unter der sich die Abschirmschicht befindet, entnommen werden.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines Feldeffekttransistors nach der Erfindung,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Teil des einen Leitungstyps mit den Zonen des entgegengesetzten
Leitungstyps dadurch hergestellt wird, daß von einem Halbleiterkörper ausgegangen wird, der aus
einem Substrat des einen Leitungstyps besteht, auf das eine epitaxiale Schicht des entgegengesetzten Leitungstyps mit einem größeren spezifischen Widerstand als
der des Substrats aufgebracht ist, worauf durch Diffusion von Aktivatoren in die Oberfläche der
epitaxialen Schicht, wobei Teile dieser Oberfläche gegen Diffusion der Aktivatoren maskiert sind, der
Leitungstyp in der epitaxialen Schicht vom entgegengesetzten in den einen Leitungstyp umgewandelt wird,
ausgenommen in durch die Maskierung bedingten Schichtteilen, welche die Zonen des entgegengesetzten
Leitungstyps bilden. Der Teil des einen Leitungstyps mit den Zonen des entgegengesetzten Leitungstyps wird so
auf besonders einfache Weise hergestellt, wobei die Zonen des entgegengesetzten Leitungstyps einen
höheren spezifischen Widerstand haben als das angrenzende Substrat des einen Leitungstyps. Letzteres
ist insbesondere wichtig für die Kanalzone im Zusammenhang mit günstigen elektrischen Eigenschaften
des Feldeffekttransistors.
Man kann auch von einem Halbleiterkörper ausgehen, der völlig vom einen Leitungstyp ist, und durch
Diffusion von den entgegengesetzten Leitungstyp herbeiführenden Aktivatoren die Zonen entgegengesetzten
Leitungstyps anbringen. Dann ist aber die Herstellung von Zonen entgegengesetzten Leitungstyps
mit einem höheren spezifischen Widerstand als der des umgebenden Teiles des Leitungstyps viel schwerer.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Draufsicht eines Ausführungsbeispiels eines Feldeffekttransistors nach der Erfindung;
Fig.2 einen Querschnitt gemäß der Linie II-II der
F i g. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie HI-III der Fig.l;
F i g. 4 einen Querschnitt gemäß der Linie IV-IV der
F i g. 4 einen Querschnitt gemäß der Linie IV-IV der
F i g. 5 eine Schaltung mit einem Feldeffekttransistor nach der Erfindung;
Fig.6 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Feldeffekttransistors nach der Erfindung;
F i g. 7 einen Querschnitt gemäß der Linie VII-VII der F i g. 6 und
Fig.8 einen Querschnitt durch ein gegenüber den F i g. 6 und 7 etwas modifiziertes Ausführungsbeispiel.
Der Feldeffekttransistor nach F i g. 1 bis 4 besitzt
einen Halbleiterkörper 1 mit einem Teil 2 eines Leitungstyps, der mit einer Isolierschicht 3 bedeckt ist.
Im Teil 2 ist die Feldeffekttransistorstruktur angebracht, deren Source bzw. Drain eine Elektrodenzone 4, hier
mehrere Elektrodenzonen 4, bzw. eine Elektrodenzone 5, hier mehrere Elektrodenzonen 5, enthalten, bestehend
aus an die Isolierschicht angrenzenden Oberflächenzonen des entgegengesetzten Leitungstyps und auf der
Isolierschicht liegenden Metallschichten 6 bzw. 7, mit denen Anschlußleiter 8 bzw. 9 verbunden sind
(deutlichkeitshalber nur in Fig.3 dargestellt) und die
über öffnungen 10 bzw. 11 in der Isolierschicht 3 mit den
Elektrodenzonen 4 bzw. 5 verbunden sind. Die Metallschichten 6 und 7 erstrecken sich bis über den Teil
2 eines Leitungstyps. Die Elektrodenzonen 4 und 5 sind durch eine Kanalzone 12, die dünner als die Elektrodenzonen
4 und 5 ist, miteinander verbunden. Der Teil 2 eines Leitungstyps gehört samt der metallenen Trägerplatte
20 zur Gate-Elektrode der Feldeffekttransistorstruktur.
Bemerkt wird, daß in Fig. 1 die unter der Isolierschicht 3 liegende und an diese Schicht angrenzenden Zonen durch gestrichelte Linien angedeutet sind.
Bemerkt wird, daß in Fig. 1 die unter der Isolierschicht 3 liegende und an diese Schicht angrenzenden Zonen durch gestrichelte Linien angedeutet sind.
Nach der Erfindung liegt der von einer Metallschicht 7 bedeckte Teil der Isolierschicht 3 größtenteils auf der
leitenden Abschirmschicht 13, wobei zwischen der Abschirmschicht und dem Teil 2 eine Sperrschicht 14
vorhanden ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht die Abschirmschicht 13 aus einer Oberflächenzone
vom entgegengesetzten Leitungstyp, während die Sperrschicht 14 den zwischen der Schicht 13 und dem
Teil 2 gebildeten PN-Übergang darstellt
Weiterhin sind Mittel zur elektrischen Verbindung der Abschirmschicht 13 mit der anderen Metallschicht 6
vorgesehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die andere Metallschicht 6 mit der Abschirmschicht 13
elektrisch verbunden über die mit der Metallschicht 6 verbundenen Elektrodenzonen 4 und diese Zonen mit
der Abschirmschicht 13 verbindende Verbindungszonen 15, die aus einer Oberflächenzone vom entgegengesetzten
Leitungstyp bestehen.
Da die Elektrodenzonen 4 und 5, die Verbindungszonen 15 und die Abschirmschicht 13 den gleichen
Leitungstyp haben, können sie bei der Herstellung gleichzeitig durch Diffusion eines Aktivators gebildet
werden, während für die Verbindung der anderen Metallschicht 6 mit der Abschirmschicht 13 keine
weiteren Maßnahmen notwendig sind. Weiterhin ist die Konfiguration der Vorrichtung nach F i g. 1 bis 4
kompakt, was u. a. dadurch möglich ist, daß keine Anschlußleiter mit der Abschirmschicht 13 verbunden
zu werden brauchen.
Die Abschirmschicht 13 macht es möglich, die
Kapazität zwischen der Metallschicht 7 und dem Teil 2 (der Gate-Elektrode), die im Betrieb der Vorrichtung
so Rückkopplung herbeiführt, größtenteils aufzuheben,
wie es nachfolgend noch näher erläutert werden wird.
Die Vorrichtung enthält eine gerade Zahl (acht) Elektrodenzonen, die nebeneinander liegen, und abwechselnd
mit einer Metallschicht 6 (die Elektrodenzonen 4) und mit der anderen Metallschicht 7 (die
Elektrodenzonen 5) verbunden sind, wobei die Metallschichten 6 und 7 ein interdigitales Muster bilden und
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Elektrodenzonen 4 und 5 stets eine Kanalzone 12 vorhanden ist. Jede mit
der anderen Metallschicht 6 verbundene Elektrodenzone 4 ist durch eine Verbindungszone 15 mit der unter
einer Metallschicht 7 liegenden Abschirmschicht 13 verbunden. Diese Konfiguration macht besonders
günstige elektrische Eigenschaften möglich. Weiterhin wird durch Anwendung mehrerer nebeneinanderliegender
Zonen ein kompakter Aufbau begünstigt
Die Kanalzone 12 liegen unter den Oberflächenzonen 21 eines Leitungstyps, die an den Teil 2 eines
Leitungstyps anschließen und daher zur Gate-Elektrode 2, 20, 21 gehören. Hierdurch ist eine Kanalzone 12 in
einem Schnitt durch die .Zone senkrecht zur Zeichenebene in F i g. 2 von der zur Gate-Elektrode gehörenden
Zone 2, 21 völlig umgeben,, was die elektrischen Eigenschaften des Transistors günstig beeinflußt, i .
Bei Abwesenheit der Zonen 21, .wobei die Kanalzonen
12 die gleiche Stärke wie die Elektrodenzonen 4 und 5 haben, bilden die ■■ Elektrodenzonen:;.4 und 5, die
Kanalzonen .12, .,die.·. Verbindungszonen ; 15 um die
Abschirmschicht 13. ein zusammenhängendes Muster von Oberflächenzonen. Während . der f Herstellung
können diese Zonen gleichzeitig dadurch gebildet werden, daß eine Oberflächenzone mit diesem zusammenhängenden.
Muster, z. B. durch .Diffusion eines
Aktivators, im Teil 2 hergestellt wird. Darauf können die Zonen 21- durch: Diffusion eines anderen Aktivators
gleichzeitig gebildet werdem Sämtliche gewünschten Zonen sind dann in,nur zwei Diffusionsbehandlungen
zustande gekommen. ; .;; : ^
. Nachstehend wird-die Herstellung des Ausführungsbeispiels nach F ig. 1 bis 4 näher besprochen.
Man kann von einer mit einer Siliziumoxydschicht / bedeckten Siliziumplätte, eines. .Leitungstyps ausgehen,
in der Oxydschicht eine öffnung anbringen, die dem erwähnten zusammenhängenden Muster entsprechen,
das die Zonen 4, 5, .12, 13 und 15 bilden, und durch
Diffusion eines Aktivators die diffundierten Zonen vom
entgegengesetzten Leitungstyp herstellen. Dabei ist es aber schwer* Zonen, mit einem höheren spezifischen
Widerstand zu erzielen als der des umgebenden Teiles eines Leitungstyps. Es wird daher vorzugsweise wie
folgt verfahrenil· .:;, ■■.- .■ ..· ■·■-... ; . ■
Es wird von einem P-Siliziumsubstrat mit Abmessungen
von etwa 240 χ 450 χ 450 μπι und mit einem
spezifischen Widerstand von etwa 0,02 Dem ausgegangen,
auf das eine epitaxiale N-Siliziumschicht mit einem spezifischen Widerstand von etwa 2 Sicm, und einer
Stärke von etwa 5 μπι angebracht ist und wobei die
epitaxiale Siliziumschicht mit einer Siü'ziumoxydschicht mit z. B. einer Stärke von etwa 0,2 μπι überzogen ist.
Die Siliziumoxydschicht wird auf eine in der Halbleitertechnik: übliche Weise, z. B. mit Hilfe eines
photohärtenden Lacks und eines Ätzmittels, selektiv J weggeätzt, wobei ein Teil der Oxydschicht zurückbleibt,
deren Form dem vorgenannten zusammenhängenden Muster der Zonen 4,5,12,13 und 15 entspricht.
Der nicht mehr von der Oxydschicht bedeckte Teil der epitaxialen Schicht wird anschließend dadurch
P-leitend gemacht, daß in üblicher Weise ein P-Aktivator,
z. B. Bor, in die Oberfläche der epitaxialen Schicht eindiffundiert wird, worauf unter der Oxydschicht der
Teil der epitaxialen Schicht mit dem ungeändert gebliebenen Leitungstyp das zusammenhängende Muster
der Zonen 4,5,12,13 und 15 bildet.
Darauf werden in üblicher Weise durch Eindiffundieren eines P-Aktivators, wie Bor, und mit Hilfe von
üblichen Maskierungstechniken, die P-Ieitenden Oberflächenzonen
21 angebracht, die an den P-leitenden Teil 2 anschließen.
Die Grenzfläche zwischen dem Substrat und der epitaxialen Schicht ist einfachheitshalber nur in F i g. 3
durch eine gestrichelte Linie 60 angedeutet, wobei 61 das Substrat und 62 die epitaxiale Schicht ist.
Die N-leitenden Zonen (15,13 in Fig.3) sind etwas
dünner als die epitaxiale Schicht 62, da während der Diffusionsbehandlungen Eindiffusion vom Substrat aus
in die epitaxiale Schicht erfolgt
Die N-leitenden Zonen 4, 5, 13, und 15 haben
schließlich eine Stärke von etwa 3,5 μπι, die Kanalzonen
12 haben, eine Stärke von etwa 1,5 μπι, während die
P-leitenden Zonen 21 etwa 2 μπι stark sind. .. . . . .
Anschließend .wird dafür gesorgt, daß die ganze
Oberfläche der epitaxialen Schicht 62 wieder mit einer. Siliziumoxidschicht bedeckt wird,, worauf in der
Oxydschicht 3 die öffnungen.10 und 11 angebracht
werden. Durch Eindiffusion - eines N-Aktivators, z. B.
ίο Phosphor, wird eine an die öffnungen angrenzende
niedrigohmige N-leitende Schicht mit einer Stärke von
etwa 1 μπι erzielt, um eine gute Kontaktierung mit den
aufzubringenden Metallschichten, zu ermöglichen. Die
öffnungen werden gereinigt, worauf über die Oxyd-
schicht 3 und in den öffnungen 10 und 11 eine
Aluminiumschicht mit einer: Stärke von etwa 0,4 μπι,
z.B. durch Aufdampfen,. angebracht ;wird. Durch
selektives Ätzen werden Teile der Aluminiumschicht wieder entfernt, wobei die'interdigitalen Metallschich-
2> ten6und7zurückbleiben.■,: . . .. ; .
Auf eine in der Halbleitertechnik übliche Weise wird die Siliziumplatte 1 auf einem Metallträger 20, z.B.
durch Löten und/oder Aufschmelzen, befestigt. Dieser
Träger kann als Anschlußkontakt für die GateTElektrode dienen. Es ist einleuchtend, daß auch ein Anschlußleiter
über eine öffnung in der Isolierschicht 3 mit der zur Gate-Elektrode gehörenden Zone 2 bzw. 21 verbunden
werden kann. · .■-; ■ r ·..·
Gleichfalls in üblicher Weise werden z. B.drahtförmige Anschlußleiter 8 und 9, ζ. B. durch Druckverbinden
(pressure bonding), mit den Metallschichten 6 und.7 verbunden.
Die in Fig. 1 durch die Pfeile 22 bis 27 bezeichneten
Abmessungen betragen etwa 1.12, μπι, 140 μπι, 180 μπι,
100 μπι, 100 μπι bzw. 204 μπι.
In F i g. 2 beträgt die Breite der Zonen 21 etwa 4 μΐη.
Die Breite der öffnungen 10 und 11 beträgt etwa 6 μπι.
Der Feldeffekttransistor nach den F i g. 1 bis 4 kann auf übliche Weise in einer Hülle untergebracht sein.
Fig.5 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung mit einem Feldeffekttransistor F nach
dem besprochenen Ausführungsbeispiel. Die Anschlußleiter des Transistors haben in F i g. 5 die gleichen
Bezugszeichen wie in F i g. 1 bis 4.
Der Anschlußleiter 8 ist über einen Widerstand R\
von etwa 3 IcD, der durch die Kapazität C\ entkoppelt ist, an einem Bezugspotential, hier an Erde, angelegt.
Der Anschlußleiter 9 ist über den Widerstand R2 von
etwa 5 kΩ an einer positiven Spannung von etwa 15V
so angelegt.
Der Eingangskreis und der Ausgangskreis, deren Einzelheiten für die Erfindung nicht wesentlich sind,
werden an die Klemmen P und Q bzw. die Klemmen R und S angeschlossen.
Die Abschirmschicht 13 und die andere Metallschicht 6 sind daher über den Anschlußleiter 8 gemeinsam für
den Eingangskreis und den Ausgangskreis, wobei die zu verstärkenden Signale über den Anschlußleiter 20 der
Gate-Elektrode mit den Zonen 2 und 21 zugeführt und die verstärkten Signale über den Anschlußleiter 9 der
einen Metallschicht 7, unter der sich die Abschirmschicht 13 befindet, entnommen werden.
Die Kapazität C2 ist die (Dioden-) Kapazität, welche
die Abschirmschicht 13 mit dem Teil 2 der Gate-Elek-
6S trode bildet, und die Kapazität C3 ist die Kapazität
zwischen der Metallschicht 7 und der Abschirmschicht 13. Diese Kapazitäten sind in der Praxis gewöhnlich
nicht störend.
909 514/6
Bei Abwesenheit der Abschirmschicht 13 würde anstelle der Kapazitäten Q und C3 die Kapazität Ca
zwischen der Metallschicht 7 und dem Teil 2 der Gate-Elektrode auftreten. Diese Kapazität Ca verursacht
Rückkopplung und - beschränkt dadurch die mögliche Verstärkung. .:;.■: :
Festgestellt wurde, daß beim beschriebenen Ausführungsbeispiel, aber ohne die Abschirmschicht 13 die
gesamte Rückkopplung herbeiführende Kapazität etwa 1,4 pF und In Anwesenheit der Abschirmschicht 0,5 pF
beträgt, wodurch eine Verstärkung bis etwa dreifach höherer Frequenzen möglich wirdr
: Anschließend· wird anhand der Fig.6 und 7 schematisch -ein Ausführungsbeispiel eines Feldeffekttransistors nach derErfindung besprochen,- bei dem die Abschirmschicht außerhalb des Hälbfeiterkörpers mit der anderen Metallschicht verbunden ist/ "
: Anschließend· wird anhand der Fig.6 und 7 schematisch -ein Ausführungsbeispiel eines Feldeffekttransistors nach derErfindung besprochen,- bei dem die Abschirmschicht außerhalb des Hälbfeiterkörpers mit der anderen Metallschicht verbunden ist/ "
Der Halbleiterkörper 31 besitzt einen Teil 32 eines Leiturigsfyps; in demL die Elektrodenzonen 34 und 35
vom entgegengesetzten Leitungstyp gebildet sind, die von der unter den Oberflächenzone 41 eines Leitungstyps liegenden Känalzone 47 vom entgegengesetzten
Leitungstyp verbunden sind. Die Zone 41 schließt an demTeil32an. -: :: ■-■' : ■ ■
Ih der Isolierschicht 33 sind öffnungen 42 und 43
angebracht, über welche die auf der Isolierschicht 33
liegenden Metallschichten 36 und 37 mit den Elektrodenzonen 34 und 35 verbunden sind.
Unter der einen Metallschicht 37 und der Isolierschicht
33 ist die aus einer Oberflächenzone vom entgegengesetzten Leitungstyp bestehende Abschirmschicht
40 angebracht. - -
Die Abschirmschicht 40 ist mit der anderen Metallschicht 36 mittels des auf der Isolierschicht 33
angebrachten Metalleiters 45 elektrisch verbunden, der über die öffnung 44 in der Isolierschicht 33 mit der
Abschirmschicht 40 Kontakt macht. ,".^ :. ... ..
Anschlußleiter 38 und. 37; deutlichkeitshalber, nur. in
F i g. 7 dargestellt, sind mit den:Metallschichten: 36 und
37 verbunden, und :der. Halbleiterkörper ist auf ,einem
Metallkörper 50 befestigt, der.als Anschlußleiter für die
Zonen 32 und 41 derOate-Elektrode dienen kann. ■'.} ■.
Das Ausführungsbeispiel'nach Fig. 6und:7 kann auf
w ähnliche Weise hergestellt Und auf ."ähnliche Weise: in
eine Schaltung.aufgenommen werden wie anhand:des
vorhergehendenAusführuiigsbeispiels besprochen wurde;· ■■■·:... v.:.:-;:.·- ;-·■ ■ ■ /;;:;- -:; ■·,,;:«:: ■■;■,■:. ;:-·--
Bemerkt wird, daß an die Isolierschicht 33-angrerizende
Oberflächenzonen durch. gestrichelte Linien. ange^
deutet Sindi? .::n.C L~^; ν~.::\,::;λ~·ί<\ϊΛ;::,'\ :·-..■■ :.;ν:?>Λ
Anstelle einer -aus meiner"·.,öberflächenzone:/ des
Halbleiterkörpers 31 bestehende AbschirmschichtW ist auch eine aus einer Metallschicht bestehende Abschirm-'
schicht verwendbar. Die Draufsicht nach Fig.6 bleibt
dann praktisch gleich, während der.Schnitt nach Fig.7
durch denjenigen nach 'Fig.-8"; ersetzt .>wird. .Die
Abschirmschicht 40 ist·' eineaufdie Isolierschicht 33
aufgebrachte Metallschicht, die selber wieder von einer Isolierschicht 49 überzogen ist, welche die Metallschicht
37 trägt. Die öffriüng. 44- ist in diesem Falle in: der
Isolierschicht 49 angebracht. Die Isolierschicht 33 bildet
die Sperrschicht zwischen der Abschirmschicht 40 und demTeil32. -^ -·;;-.■. .:.■,::;■:.;.■:;-.., :-:ΐ:-:Λ-ΛΛχ\.γ.-;^:,
Besteht die Sperrschicht 40 aus Aluminium/so kann die Isolierschicht 49 z. B. aus Aluminiumoxyd bestehen.
Die Isolierschicht 49 kann auch aus einenrphotohärtenden Lack oder aus Materialien, wie SHiziumoxyd,
bestehen;- -:-:' ::.ΐ-··ν. .■.-■·■■; ::·.:ζ-^ y-:;-:':: "■■■.-; λ--.ν .[·.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Sperrschicht-Feldeffekttransistor, der in einem an eine Hauptoberfläche grenzenden Teil eines
Halbleiterkörpers ausgebildet ist, wobei dieser Teil des Halbleiterkörpers einen ersten Leitungstyp
aufweist, wobei Source- und Drain-Zonen vom zweiten Leitungstyp an die Hauptoberfläche angrenzen
und durch eine dünner als die Source- und Drain-Zonen ausgebildete Kanalzone vom zweiten
Leitungstyp miteinander verbunden sind, wobei ferner wenigstens eine Gate-Elektrode vorgesehen
ist und Gate-Elektrodenzonen vom ersten Leitungstyp an die Kanalzone angrenzen und der Teil des
ersten Leitungstyps zu einer Gate-Elektrodenzone gehört und wobei außerdem die Hauptoberfläche
mit einer Isolierschicht bedeckt ist und auf der Isolierschicht aufgebrachte Metallschichten vorgesehen
sind, die einerseits mit Anschlußleitern verbunden sind, andererseits über öffnungen in der
Isolierschicht die Source- bzw. Drain-Zone kontaktieren und die wenigstens teilweise über dem zu
einer Gate-Elektrodenzone gehörenden Teil vom ersten Leitungstyp verlaufen, dadurch gekennzeichnet,
daß der von einer der Metallschichten (6 bzw. 7; 36 bzw. 37) bedeckte Teil der Isolierschicht (3; 33) wenigstens teilweise auf einer
leitenden Abschirmschicht (13; 40) liegt, wobei zwischen der Abschirmschicht und dem Teil (2; 32)
des ersten Leitungstyps eine Sperrschicht vorhanden ist und wobei Mittel (15; 45) zur elektrischen
Verbindung der Abschirmschicht mit der anderen Metallschicht (7 bzw. 6; 37 bzw. 36) vorgesehen sind.
2. Feldeffekttransistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmschicht eine
Metallschicht (40) ist, während die Sperrschicht aus der auf den Halbleiterkörper aufgebrachten Isolierschicht
(33) besteht (F i g. 8).
3. Feldeffekttransistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmschicht aus einer
Oberflächenzone (13; 40) des entgegengesetzten Leitungstyps besteht, während die Sperrschicht von
dem PN-Übergang (14) gebildet wird, den diese Oberflächenzone mit dem Teil (2; 32) des einen
Leitungstyps bildet (F i g. 3,4 und 7).
4. Feldeffekttransistor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abschirmschicht mittels eines auf der Isolierschicht (33) angebrachten Metalleiters (45) mit der anderen
Metallschicht elektrisch verbunden ist (F i g. 6).
5. Feldeffekttransistor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Metallschicht mit
der Abschirmschicht elektrisch verbunden ist über die mit dieser Metallschicht verbundene Elektrodenzone
(4) und eine diese Elektrodenzone mit der Abschirmschicht (13) verbindende Verbindungszone,
die aus einer Oberflächenzone (15) vom entgegengesetzten Leitungstyp besteht (F i g. 3).
6. Feldeffekttransistor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei nebeneinander
liegende Elektrodenzonen (4,5) vorhanden sind, die abwechselnd mit der einen und mit der anderen
Metallschicht (6, 7) verbunden sind, wobei die Metallschichten ein interdigitales Muster bilden und
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Elektrodenzonen stets eine Kanalzone (12) vorhanden ist,
während die mit der anderen Metallschicht verbundenen Elektrodenzonen durch Verbindungszonen
(15) mit der unter der einen Metallschicht liegenden Abschirmschicht (13) verbunden sind (F i g. 1 bis 4).
7. Feldeffekttransistor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanalzone (12; 47) unter einer Oberflächenzone (21; 41) des einen Leitungstyps
liegt, die an den Teil (2; 32) des einen Leitungstyps anschließt und dadurch zur Gate-Elektrodenzone
gehört (F i g. 2,7 und 8).
8. Verwendung des Feldeffekttransistors nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
in einer Schaltung zur Verstärkung elektrischer Signale, bei der die Abschirmschicht und die andere
Metallschicht für den Eingangskreis und den Ausgangskreis gemeinsam sind, wobei die zu
verstärkenden Signale der Gate-Elektrode zugeführt und die verstärkten Signale der einen
Metallschicht, unter der sich die Abschirmschicht befindet, entnommen werden (F i g. 5).
9. Verfahren zur Herstellung eines Feldeffekttransistors nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des einen Leitungstyps mit den Zonen des entgegengesetzten
Leitungstyps dadurch hergestellt wird, daß von einem Halbleiterkörper ausgegangen wird, der aus
einem Substrat des einen Leitungstyps besteht, auf das eine epitaxiale Schicht des entgegengesetzten
Leitungstyps und mit einem größeren spezifischen Widerstand als der des Substrats aufgebracht ist,
worauf durch Diffusion von Aktivatoren in die Oberfläche der epitaxialen Schicht, wobei Teile
dieser Oberfläche gegen Diffusion der Aktivatoren maskiert sind, der Leitungstyp in der epitaxialen
Schicht vom entgegengesetzten in den einen Leitungstyp umgewandelt wird, ausgenommen in
durch die Maskierung bedingte Schichtteile, welche die Zonen des entgegengesetzten Leitungstyps
bilden.
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