DE1614084A1 - Primaerkreisreinigung - Google Patents
PrimaerkreisreinigungInfo
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Description
-
Primhrkroiareinii gung Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Reinigung von Primär- kreisen bei Dampfizberhitzernfl insbesondere bei dampfgekühlten Kernreaktoren, bei. denen mittels eines Teiles des überhitzten Dampfes in Verdampfern Saudampf zur Kühlung des Überhitzers er- zeugt wirda Es sind bisher Reinigungssysteme für Dampferzeuger, auch zoBe fair Siedewaaserreaktoren bekannto Bei Dampferzeugern, wie zäBa hei. Bensonkeaseln wird 3.n den Dampf- erzeugern das Speisewasser vollstündig verdampft. Alle darin enthalte-ten Poststoffe verbleiben somit im Kessel und setzen rioh auf den Heizkörpern fest, so daß hierdurch große Schäden auf- treten kännen, Es' ist daher notwendig, in Reihe mit diesen Dampfur crzeugern Roluigungsayateme zu schalten, die alle :im Speisewasser ünthaltenenn fostatoffe daraus entfernens Parallel zu dem Dampferzeuger geschaltete Reinigungssystue sind z.Ef bei Siedexasserreaktoren bekannt. Es seil hier eine Konta"- nation, eine radioaktive Verseuchung, der Dampf und Wasserkreis- läufe so gering %L* möglich gehalten werden. Gerade dies Problem dar Kontamination der Kreisläufe ist bei nuiciearen Dampferzeugern mit Sorgfalt zu beachten jedoch handelt es sich bei den bisher gebräuchlichen nukleeren Dampferzeugern um Sattdampfergeu$er . Man hat dabei die @rfahr><:..eg gemacht , saß die Reinigung verseuchter äiy,ti:drripfkreiciiil--fe relativ einfach ist. Er iiurde festgestellt, d&_ mitgerissene Verunreinigungen, besonders auch aus dost Reaktor verochleppte Aktivitäten, nicht sehr fest an den Ablagerungs- a»teillsu haften* Ausserdem ist wegen der niedrigen Temperaturen ein "?entbrennen" durch Korrosionsreaktionen ausgeschlossen. Sobu11 man jedoch au Reißdaampfkreialitufen übergeht, ist die Vertu unz,aii-txf gung ein vesentlich größeres Problem. Wegen der wesentlich h:31 -frsn: Temperaturen hat man ein sehr viel festeres Anhaften der @'r°-:u@rsin;3gu.ngea beobachtet" Besonders unangenehm ist dieser Haf'zini in Kreiceläuf®n, in denen Dampf in Lernreaktoren überhitzt wird. Aktivierte Korrosionsprodukte verden aus dem Reaktor veg;=, @@s:.eg@it und kennen sich im übrigen Kreislauf festsetzen. Anderer- ssf haber diese Aktivitäten eine endliche und relativ niedrige Halhwertszeit gezeigt, so daaß ein Abnehmen einer einmal aufge- tri@-i;emen Kontamination stattfindet. Es wird sich ein. Gleichgewicht e ia,, i< e l len, Jedoch wird die Radioaktivität de-artiger Kreist im D-iif-2hschaitt wesentlich höher sein, als die Aktivität in Sattdaapf@ k r cias ex<. nigungen im Verdampferwasser entstehen, die die Erzeugung sauberen Sattdampfes gefährden.Für den sicheren Betrieb und die Zugänglichkeit von übertftzer# kreislauten enss gefordert werden, das die Verunreinigungen ein bestimmtes Maß nicht überschreiten. Insbesondere gilt dieses für Über- hitserkernreaktoren, wo z.B. eine höchste zulässige Aktivität gegeben ist, die nicht überschritten worden darf. . Es ist die Aufgebe der Erfindung, mit einige geringen Aufwand eine wirk sage Rainagun& von Primtrkroisläufen insbesondere .bei dampfgekühlten Reaktoren Wo schaffen. Bei Überhit era, bei denen mittels 'eines Teiles des überhitzten Dampfe in Verdampfern Sattdarpf mm Kühlung der Überhitzer erzeugt wird, besteht die Lösung der Aufgabe darin, daß den Vordanpferkreisläufen izindentena ein Filterksislauf parallel geschaltet ist, den Verdampfer- eibxnsaer augot@@t wird. Es hat sich gezeigt. da8 Wasser eine sehr hohe A-ainahmefähigkeit für alle Arten von Verunreinigungeeösitzt. Vemi z.8. in Löfflerv@;rdampfern zur Erzeugung von Sattdampf Heißdampf durch lasner gehlason wird, so beobachtet man bei gentagend sauberen Ve darpfocxaaiser einen Abstreiffaktor des Dampfes tür Verunreinigungen aller Art, der bis zu toi beträgt, d.h. der gattdampf aus dem Verdampf bes.U:at nur den -causenästen Teil der des Vsrdaapfer- ,brasrierr. Ilesoadsr#a i® Hinblick auf radioaktive Verunreinigungen in Hei darqbflcrei:een narbt man sich diese Tatsache zunutze. Es ist somit bei den ftLrdacepfern ohne großen Aufwand möglich, eine Primbirkreisreinigung für doi $-billdaali:"krein vorzusehen. Es wird anstatt der zu verdaepfends- :pe_.s@rxat@eercueag@r mehr Snisswasaer in den Verdampfer gepumpt, so daß e thzlain:' en-:steht, Dieses Umlßufwasaer wird dem Verdampfer entno@en, und ga:reirti@;-: , so äaß keine unsullKsfeigen Konzentrationen an Verunrei- - Anhand einer Figur sei eine Ausführung der Erfindung näher erläutert. 'Einem dampfgekühlten Kernreaktor 1 wird aus einem Verdampfer 2 mittels eines Gebläses ?, Sattdampf zugefßihrt. Ein Teil des aua de® Reaktor austretenden Dampfes wird bei g als Arbeitsdampf entnommen, ein anderer sehr erheblicher Teil dient zur Erzeugung des Sattdampfes, mit dem der Reaktor gekühlt wird Vorteilhaft haben sich als Verdampfer Mischverdampfer, wie zaBQ Löfflerverdampfer, erwiesene Dort wird der Heißdampf durch das Wasser geblasen und gibt seine Überhitzungsenergie an das Wasser ab, so daß durch Sieden und Abkühlen Sattdampf entsteht. Da die Siedewärme von Wasser wesentlich Eiher, als die spezifische Wärme von Dakl#f ist, wird der we;.entlich größere Teil des aus dem Reaktor austretenden Heißdampfes zur Er- zeugung von Sattdampf benötigt. Es ist somit eine sehr wirksame Kontrolle der Aktivitäten in der gesamten Anlage möglich, indem man die Aktivitäten im Sattdampferzeuger kontrolliert. Aus dem Verdampfer 2 wird Verdampferabwasser 8 entnommen und mittels der Pumpe 7 -durch den Regenerstivkühler 6 und den Vorkühler 5 dem Filter 4 zugeleitet. Der Filter 4 ist z.B. ein Ionentauschere Da der Filter nicht bei den hohen Verdampferabwassertemperaturen, die der Sattdampt tomperatur entsprechen, arbeiten kann, wird das Verdampferabwasser vor dem Filter auf eine für die Filterung günstige Temperatur abge- kühlt. Einen großen Wärmeverlust kann man dabei vermeiden, wenn man das gereinigte Wasser über einen Regenerativkühler 6 wieder dem Ver- dampter S zuführt. Dadurch kühlt das gefilterte Speisewasser das Yerdsmprerabwasser und transportiert den größten Teil von dessen Wärmemengen zurück in den Verdampfer. Zum Anfahren und zum Einhalten: einer vorgeschriebenen Piltertemperatur ist dabei noch ein Vorkühler notwendig. Der Vorkühler wird mit dem Speisewasser für den Verdampfer mit dem Hauptspeisewasser, dato bei ßo zuströmt, gespeist. Falls sich die Temperatur des in den Filter eintretenden Wassers nicht ge- nügend absenken lässt, kann man bei 11 noch Hilfsspeisewasser aus dem Kaltspeicher beimengen. Die entsprechenden Steuerungenerfolgen über die Ventile 12,13v 1..5 und 9.6. Das Ventil 14 dient zum Entleeren von Fi teranlage und Verdampfer. Ferner ist eine Umgehungsleitung für die Filteranlage vorgesehen.
Claims (1)
-
P a t * n t a n r p r * o h e i. Anordnung zur Reinigung von Primärkreisen bei Dampfüberhitzern, insbesondere bei dampfgekihlten Kernreaktoren, bei denen mittels eines Teiles des überhitzten Dampfes in Verdampfern Sattdampf zur Kühlung des Überhitsers erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß den Verdeurpterk mindestens ein Plilterknts# lauf parallel geschaltet ist, 'den Verdaapferabrrasser zugeführt ist. g. Anordnung =ob Anspruchs i, dadurch gekenaseiohnet, daß in eine Pitterkreislattf Regenerativkühler und Vorktihler vorgeschaltet sind. Anordnung ob Aaupruoh t, dadurch gekennseiobaeti daä in jeden Filterbreialauf eine Pumpe (?) gescheitet ist. :xtor.,n ,eAspruch g ä dadurch gekonnseiahnst 1, daß die Vor- kühler ,G@ /oder iisapeisavasser beautsobllagt vor JIn*
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0057319 | 1967-08-24 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1614084A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2601460A1 (de) * | 1976-01-16 | 1977-07-21 | Hochtemperatur Kernkraftwerk | Verfahren zum reinigen des kuehlgases von hochtemperatur-kernreaktoren |
-
1967
- 1967-08-24 DE DE19671614084 patent/DE1614084A1/de active Pending
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| DE2601460A1 (de) * | 1976-01-16 | 1977-07-21 | Hochtemperatur Kernkraftwerk | Verfahren zum reinigen des kuehlgases von hochtemperatur-kernreaktoren |
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