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DE161396C - - Google Patents

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Publication number
DE161396C
DE161396C DENDAT161396D DE161396DC DE161396C DE 161396 C DE161396 C DE 161396C DE NDAT161396 D DENDAT161396 D DE NDAT161396D DE 161396D C DE161396D C DE 161396DC DE 161396 C DE161396 C DE 161396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
veneer
fingers
strips
cut
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT161396D
Other languages
English (en)
Publication of DE161396C publication Critical patent/DE161396C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/02Cutting match splints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JiS 161396 KLASSE 78a.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Zündhölzer-Schneidevorrichtung, in welcher nicht, wie bei älteren Maschinen dieser Art, sämtliche Furnierstreifen von einem oder mehreren auf- und niedergehenden Messern auf einmal abgetrennt werden, sondern die Furnierstreifen, welche zwischen den am Zuführungstische in senkrechter Richtung befestigten Fingern gehalten werden, von einem ίο mit einer zwangläufig geführten Rückenplatte verbundenen, seitlich eindringenden Messer durchschnitten werden. Trotz leichterer Bauart der Maschinen werden so Betriebsstörungen vermieden, wie sie durch das stoßartige Arbeiten des gleichzeitig in alle Furnier streifen eindringenden Messers älterer Maschinen veranlaßt wurden. Die abgetrennten Hölzer werden nach dem Schnitt bis zu ihrer Überführung in den Beförderungsrahmen in Führungen gehalten, welche aus den Fingern, dem Messer und der letzteres tragenden Rückenplatte gebildet sind und welche nach dem Zurückgehen der das Messer tragenden Rückenplatte zur Entfernung etwa eingedrungener Fremdkörper leicht zugänglich sind.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Endansicht einer mit der Schneidevorrichtung versehenen Maschine.
Fig. 3 den Grundriß eines Teiles der Messerantriebvorrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2,
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles der Abschneidevorrichtung,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 4.
Fig. 7 die obere Ansicht des Schnittmessers und seiner Führungsplatte,
Fig. 8 eine besondere Ausführungsform der Abschneidevorrichtung mit zwei Messern.
Das Gestell der mit der neuen Abschneidevorrichtung versehenen Maschine besteht aus den Seitenteilen 10 mit ihren Auslegern 11 und den Ständern 12. Die in den Seitenteilen 10 gelagerte Welle 13 ist mit Fest- und Losscheiben 13" versehen und ihre Bewegung wird in beliebiger Weise auf die Welle 14 übertragen, deren Bewegungwiederum mittels der Kegelräder 15, 16 auf die an ihrem äußeren Ende in einem Hänger ι J" gelagerten Welle 17 übertragen wird. Die auf dem äußeren Ende der Welle 17 sitzende Kurbelscheibe 18 überträgt mit Hilfe der Pleuelstange 19 ihre Bewegung auf den an der Scheibe 21 der Welle 22 einstellbar befestigten Arm 20 derart, daß dieser eine schwingende Bewegung ausführt. Die Welle 22 ist in den Lagerrahmen 23, 24, sowie in dem Ständer 25 gelagert und trägt an dem anderen Ende eine zweite Scheibe 26 (Fig. 1), an welcher der lange Arm 27 einstellbar befestigt ist. Dessen oberes Ende trägt ein Gelenkstück 28, das an dem mittels einer Rippe 31 in einem Rahmen 35 (Fig. 2, 4 und 5) gleitenden, mit der Platte 30 aus einem Stück bestehenden Messer 29 drehbar befestigt ist. Der mittels Arme 37 an den Ständern 12 befestigte Rahmen 35 besitzt einen Schlitz 36, damit man nötigenfalls zu den zwischen den Fingern 33 (Fig. 5) liegenden Hölzchen gelangen kann. Das in der beschriebenen Weise angetriebene und geführte Messer tritt durch einen der Ständer 12 und führt seine hin- und hergehende Be-

Claims (1)

  1. wegung quer zur Längsrichtung der Maschine aus.
    Auf dem Tische 32 sind Führungsstreifen 32" (Fig. 4) angeordnet, um die das Material für die Hölzchen liefernden Furnierstreifen senkrecht zu halten, welche in beliebiger Weise in dem geeigneten Augenblicke vorgeschoben werden können. Im vorliegenden Fall sind mit weichen Gumtniüberzügen 80, 81 versehene Speiserollen 78, 79 gewählt.
    . Das dem Messer 29 zugekehrte Ende des Tisches 32 trägt eine kräftige Leiste, an welcher senkrecht stehende Finger 33 derart angeordnet sind, daß sie sich den Führungsstreifen 32s genau gegenüber befinden, und daß die zwischen den Fingern 33 gelegenen Lücken die Furnierstreifen beim Vorschübe zwischen sich aufnehmen können. Der Vorschub der Furnierstreifen ist nun derart ge-
    ao regelt, daß ihre äußere, zwischen den Führungsstreifen 32^ austretende Kante nur so weit vortritt, bis sie mit der Außenseite der Finger 33 gleich liegt, worauf die Furnierstreifen zur Ruhe gelangen. Sobald dieser Zeitpunkt eintritt, schiebt sich das freie Ende der Führungsplatte 30 vor, so daß, wenn die Schneide des in wagerechter Richtung sich bewegenden Messers in den ersten Furnierstreifen, eindringt, um ein Hölzchen parallel zur Faserrichtung des Furnierstreifens abzuschneiden, das abgeschnittene Hölzchen aus der jetzt an allen vier Seiten begrenzten Lücke nicht austreten kann. Da die Messerschneide hart an der Rückseite der Finger 33 vorbeigeht, so haben die Furnierstreifen keine Gelegenheit, sich unter der Einwirkung des Messers zu verbiegen oder auszuweichen. Es wird daher ein äußerst glatter Schnitt erzielt, und zwar auch dann noch sicher, wenn die Fasern des Furnierstreifens etwas gekrümmt verlaufen, im Gegensatz zu Maschinen, in welchen die Hölzchen von dem Messer nach Art eines Hobels abgetrennt werden. Ein glatter Schnitt ist bei diesen so gut wie ausgeschlossen, weil die dünnen Furnierstreifen beim Eindringen des Messers vor der Schneide einfach aufreißen, so daß die betreffenden Hölzchen gespalten und deshalb minderwertig werden. Derselbe Vorgang, der sich am ersten Furnierstreifen abspielt, wiederholt sich nun beim Durchtritt des Messers 29 durch jeden der anderen Furnierstreifen, so daß, wenn das Messer am Ende seiner Bewegung angelangt ist, sämtliehe zwischen den Fingern 33 befindlichen Lücken 34 mit Hölzchen ausgefüllt sind, die vor dem Rückgange des Messers und seiner Führungsplatte in folgender Weise in den unterhalb des Tisches 32 auf Bahnen 70 gleitenden Beförderungsrahmen 6j gedrückt werden.
    Zu beiden Seiten der Maschine sind auf der Welle 14 Kurvenscheiben 44 angeordnet, in deren Nuten die Rollen 43 der Schubstangen 42 laufen. Die oberen Enden der Stangen 42 sind mit dem Querarm 39 verbunden, an welchem die Stoßstangen 38 mittels der Platte 40 (Fig. 4) und der Schrauben 41 befestigt sind. Jede der Stoßstangen 38 ist natürlich so befestigt, daß ihr freies Ende mit dem oberen Ende des in einer der Lücken 34 gehaltenen Hölzchens in Berührung treten kann. Werden nun die Schubstangen 42 niedergezogen, so drücken die Stoßstangen die unter ihnen in den Lücken 34 sitzenden Hölzchen nieder, bis deren unteres Ende zwischen die Stäbe 68 des Beförderungsrahmens tritt; hierauf werden die Stoßstangen in ihre Anfangsstellung zurückgeführt und der Rahmen 67 mittels der über die Stäbe 68 greifenden Räder 60,62 um eine Teilung verschoben. Gleichzeitig wird auch das Messer 29 und seine Führungsplatte 30 in die Anfangsstellung zurückgeführt, so daß der Vorschub der Furnierstreifen stattfinden kann.
    In Fig. 8 ist eine besondere Ausführungsform der Schneidevorrichtung dargestellt, in welcher zwei Messer 94, welche sich von entgegengesetzten Seiten aus in der Mitte treffen, vorgesehen sind. Diese Messer werden durch die Hobel 95 und 96 bewegt, welche durch Gelenkstangen 96* mit der Kurbelscheibe 97, die auf der Welle 98 läuft, in Verbindung stehen. Die Scheibe 97 empfängt ihre hin- und hergehende Bewegung durch eine Rolle 99, die an dem Ende eines Armes angeordnet und in der Nut einer Kurvenscheibe 100 geführt ist.
    Pate ν τ-Α ν SPRU c η :
    Zündhölzer-Schneidevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Furnierstreifen zwischen den am Zuführungstische (32) befestigten senkrechten Fingern (33) gehalten und von einem mit einer zwangläufig geführten Rückenplatte (30) verbundenen , seitlich eindringenden Messer (29) durchschnitten werden, so daß die Hölzer nach dem Schnitt bis zu ihrer Überführung in den Beförderungsrahmen (67, 68) in Führungen gehalten werden, welche aus den Fingern (33), dem Messer (29) und der letzteres tragenden Rückenplatte (30) gebildet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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