DE1613492A1 - Elektromotor - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/62—Motors or generators with stationary armatures and rotating excitation field
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K25/00—DC interrupter motors or generators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
^Patentanwälte: - ^,W. 618
Dp-lng.HANS-RUSCHKE p
DIpWn0. HEiWZ AGULAR ]§ 13492
fciünchen 27,
Sheldon Mo Wengel, Reeds bürg r Wisconsin, T.St »Ac
Elektromotor
Die Erfindung bezieht sich auf Elektrokleinmotöre und betrifft insbesondere kleine Grleichstrom-Impulsmotore
ο . . -
Es gibt zahlreiche Verwendungen für derartige Motör-e, doch ist die Verwendungsmöglichkeit
der bekannten Kleinmotore sehr begrenzt, und zwar
wegen der Terhältnismässig geringen Leistung, der
achwachen Kraft und der teuren Ausführung und Zusammensetzung
der Motore. Bei beweglichen Reklameankündigungen
oder dgl» ist es' oft notwendig oder erwünscht, dass der Motor stossfrei und kontinuierlich
tagelang 1OÖ8Ö9/ÖU0
_ 2 —
tagelang mit eirtf achen Trockenbatterien ohne Wartung
arbeitet© In vielen Fällen ist es auch wesentlich,
dass der Motor selbststartend ist und dass er eine
verhältnismässig grosse Arbeiteenergie liefert. Da
Rekl ame vor richtungen oder andere von dem Motor zu treibende Vorrichtungen oft eine Wegwerfausführung
haben, die nur einen geringen oder überhaupt keinen Rückgewinnungswert hat, ist es oft erwünscht oder
wesentlich., dass der Motor verhältnismässig billig herzustellen ist, so dass er ohne wesentliche Verluste
weggeworfen werden kann, wenn die Vorrichtung, mit der der Motor zusammenarbeitet, nicht mehr benötigt
wird»
Die bekannten Gleiche tr om-Impulsmot ore
erfüllen die Forderungen nicht restlos, doch gibt die erfindungsgemässe Ausführung eine Lösung der
bestehenden Probleme und behebt die ΪΓ achteile der
bekannten KIeinstmotore.
Der erf indungsgemässe elektrische G-leichstrom-Impulsmotor,
der von kleinen Gleiche tr ombatter/ien getrieben wird, kennzeichnet sich durch
einen Dauermagneten, der eine „Drehung auf einer .
Achse ausführt, die senkrecht zur Polarachse dieses Magneten steht; durch mehrere kernlose Feldspulen,
die symmetrisch um den Umfang der Bewegungsbahn
106009-/04-46 ~
des Dauermagneten angeordnet sind und die mehrere
feststehende Feldmagnete Ml den, in denen kein,
kernformendes magnetieeh.es Material vorhanden, ist,
wobei die P öl ar achsen eier Feldspulen die Drehachse
des Bauermagneten schneiden und senkrecht wo. dieser
Achse stehen sowie in der Drehebene dieser Polarachse
des Dauermagneten liegen, wo%ei ferner €le
Feldspulen radial nach müssen "Vein der erwähnten
Jörehachse in «ineir. Söi^sliien MMstand. aaigeoa^ine t
dass die entgag«ng«s>ötÄteia Eaäseji 4iem
hei der Drehimg säeö Uan^raiagneten seitSLich
die offenen £nneM©M?en aer ielääspiale
können, lad 'äm^tsh YfßTjcl^Wam^ßWL^ &HM wahlweise
interfflit1;i®rent iie J'eiSäs^Mleia äeia^dhalten^ wo.
-drehen* :
zeichnet--sieh feasaer €iia?©h elm
in. öiesem ^ehajas© Ärelalgar ®elagerts3a
der sieh iaansrhäi-la Äfefe- ^ehaiases ataf
dreht, die soiikreeht aar lOlaracäise des
geriehtet istj, i^toei das Crshäase mehrere
nach innen zur Brehadas© ©eriehtete Biardalassa aufweist, die symmetrisch «am die Drehlbahn des
magneten verteilt säJidi ditirch Je einen Jjl
Durchlass angeordneten ■ iringf©imgen
- 4 - , -W 618
Spulenhalter aus nicht magnetise hem Material, wobei
die Achsen der Spulenhalter sich in der Drehachse des Dauermagneten schneiden und senkrecht zu dieser
Drehachse gerichtet sindy durch eine um jeden Spulenhalter
gewickelte Feldspule aus Draht, und durch eine Vorrichtung, die wahieise und intermittierend
den G-leichstrom durch diese Feldspulen richtet, um die Feldspulen einzuschalten und auf diese Weise
den Dauermagneten zu. drehen<>
Der neue Elektrokleinmotor weist zahlreiche Vorteile aufο
Der Elektrokleinmotor hat eine hohe Arbeitsleistung, kann ferner mit geringen Kosten hergestellt
werden, ist bei allen Stellungen seines
Rotors selbststartend und bewahrt für lange Verwendüngszeiten
ein stossfreies und verlässliches Arbeiten» Der Motor ist aus einer Kleinstzahl von Bauteilen
zusammengesetzt 9 die sehr dauerhaft, billig und
liecht herzustellen und zu montieren sindo Die grösseren
Teile bestehen in der bevorzugten Ausfuhrung aus nichtmagnetischem organischen Kunststoff, z*B.
Nylon oder dgl« Wegen seiner einfachen, aber neuartigen
Ausführung kann der Motor als Massenerzeugnis leicht hergestellt werden..
Eine Ausführung des neuen Elektromotors ist als Brläuterungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt.
109ÖÖ9/0U8
- 5 - · ... W 618
In den Zeichnungen ist
!•ig© 1 eine Seitenansicht des erfindüngsgemässen
Motors;
Fig· 2 eine sohaubildliche, zum Teil auseinandergezogene vergrösserte Draufsicht — etwas
nach, links versetzt —der in Fig. 1 dargestellten Ausführung, wobei ein beim Motor
verwendetes Zahnradgetriebe weggelassen ist;
Fig» 3 ein vergrasserter Querschnitt nach Linie 3-3
der Fig«. 1, der die Stellung zwischen den
Feldspulenhaltern und dem Gehäuse sowie die Stellung des Dauermagneten zum Gehäuse und
den Feldspulen zeigts
Fig. 4 eine vergrösserte sehaubildliche Ansicht
eines Feldspulenhalters, dessen: Drahtwicklung weggelassen ist, um das innen liegende
Ende des Spulenhalters zu zeigen;
Fig· 5 eine vergrösserte !Eeilanaicht eines Teils
der Motorwelle und dem mit der Motorwelle verbunden en Kommutator;
Fig» 6 eine Draufsicht auf den in Fig· 5 dargestellten Kommutator, und
Fig. 7 ist ein Querschnitt durch, den Kommutator nach Linie 7*7 der Fig. 6·
Fig· 8 bis 13 sind mehrere schamatisclie Darstellungen,
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- 6 - .W 618
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die die Stellungs-, Punktions- und Magnetisierungsverhältnisee
zwischen dem Rotor, den Feldspulen, dem Kommutator und den Bürsten oder Kontakten innerhalb
des Rotors zeigen, der sich in Richtung des Uhrzeigers dreht ο Die aufeinanderfolgenden Figuren
gejjen die im. Hotor vorhandenen Zustände bei Drehintervallen
von annähernd 60 Grad wieder.
Das Gehäuse des Elektromotors (Figo 1 bis 3) besteht aus einer au» Hylon oder dgl. geformten
runden Έ "lenplatte 10 mit drei starren aufrechten
Pfeilern 11, 12 und 13, die um den Umfang der Bodenplatte 10 in 120 Srad im Abstand voneinander verteilt
sind* Eine äsenf alls aus Kylonoder dgl. bestehende
Deckenplatte 14 ist an den freien Enden der Pfeiler 11, 12 und 13 mit drei Schrauben 15,16,
17 (Fig· 2) befestigt, von denen sich jede Schraube nach
unten durch ihren zugehprenden Pfeiler sowie durch einen Abstandsblock hindurcherstreckt, der auf der
Unterseite der Bodenplatte 10 unterhalb jedes Pfeilers angegossen ist. In den Fig. 1 und 2 sind nur die
beiden Abstandablocke 11a und 12a dargestellt, doch
befindet sich ein den Blöcken 11a und 12a ähnlicher Abstandsblock auch unter dem" Pfeiler 13· Die unteren
Enden der Schrauben 14, 15 und 16 ragen aus der Unterseite der Abstandsblöcke heraus und sind in
Gewindebohrungen eingeschraubt, die sich in Radial-
9/0^3
armen 18
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armen 18 einer aus Kess ing oder einem anderen
Metall "bestellenden Lagerplatte 19 befindenc. Die
Schrauben 15, 16 und 17befestigen auf diese Weise
die Deckenplatte 14 auf den oberenEnden der Pf eiler 1I9 12 und 13 und befestigen gleichzeitig die
Tragplatte 19 in einem. Abstand unterhalb der Bodenplatte 10 an den Unterseiten der Abstandsblöcke 11a
und 12a und am dritten Abstandsbloeko .
Eine aus Kunststoff bestehende, radiale
Tragansätze 21 aufweisende Tragplatte 20 isi?. in
einem Abstand von der Lagerplatte' 19 unter Yerwendung
Ton aufrechtefi. Zapfen 22,23 und 24 befestigt,
die aus einem Stück mit der Tragplatte 20 gegossen sind. Die oberen Enden der Zapfen 22,23 und 24 sind
abgesetzt und durchsetzen in zusätzlichen Radialarmen
25 der Lagerplatte 19 vorhandene Bohrungen»
Das obere Ende jedes Zapfens 22r23 und 24 ist mit
dem zugehörend en Radialarm 25 durch eine SchweiBung
oder,anderweitig (Fig* 2) verbunden, so dass; die
Zapfen 22,23 und 24 und Infolgedessen die Tragplatte
20 fest an der Lagerplatte 19 sitzen·
Zwischen den Gehäuseplatten 10 und 14
und zwischen den aufrechten Pfeilern 11, 12 und 13
der Platte 10 sind drei in der Ausführung untereinander gleiche Peldapulenhalter 70, 71 und 72 vorhanden,
die spätei1 näher beBChrieben werden. An dieser
Stelle der Beschreibung genügt der Hinweis, dass
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.1 ader
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jeder Spulenhalter 70, 71 und 72 aus einem gegossenen unmagnetischen Kunststoff, ζ „Bo Nylon "besteht
und dass die Spulenhalter aufrechte Zapfen 26, 27
in
und 28 haben, die/injler Deckenplatte 14 vorhandene Bohrungen dicht passend eingreifen<> Diese Zapfen 26 9 27 und 28 haben im Durchmesser verringerte obere Enden 26a, 27a und 28a (Pig» 2) , auf die eine Lagerplatte 29 und darüber eine Deckplatte 30 aufgesetzt ist. Die aus Messing oder dgl. bestehenden Platten 29 und 30 haben Bohrungen 31» die die oberen Endabschnitte der Zapfen dichtpassend aufnehmen„ Ähnlich den oberen Endabschnitten der Zapfen 22, 23 und 24 sind die entsprechenden oberen Endabschnitte der Zapfen 26, 27 und 28 festgeschraolzen oder verschweißt, um nietartige Zöpfe zu bilden, die die Lagerplatte 2-9 und die Deckplatte 30 in ihrer Stellung halten.
und 28 haben, die/injler Deckenplatte 14 vorhandene Bohrungen dicht passend eingreifen<> Diese Zapfen 26 9 27 und 28 haben im Durchmesser verringerte obere Enden 26a, 27a und 28a (Pig» 2) , auf die eine Lagerplatte 29 und darüber eine Deckplatte 30 aufgesetzt ist. Die aus Messing oder dgl. bestehenden Platten 29 und 30 haben Bohrungen 31» die die oberen Endabschnitte der Zapfen dichtpassend aufnehmen„ Ähnlich den oberen Endabschnitten der Zapfen 22, 23 und 24 sind die entsprechenden oberen Endabschnitte der Zapfen 26, 27 und 28 festgeschraolzen oder verschweißt, um nietartige Zöpfe zu bilden, die die Lagerplatte 2-9 und die Deckplatte 30 in ihrer Stellung halten.
Der Motor hat eine axialja verlaufende
Rotorwelle 35, deren oberes Ende sich in einer Bohrung 36 der Lagerplatte 29 dreht und an der Unterseite
der Druckplatte 39 anliegt, und deren unteres Ende sich in einer Lagerbohrung ( nicht dargestellt )
der Lagerplatte 19 dreht. Gewünschtenfalls oder erforderlichenfalls kann die Lagerplatte 19 mit einer
der Druckplatte 30 ähnlichen Druckplatte versehen sein9 um eine Axialbewegung der Rotorwelle 35 zu
verhüten.
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verhüten,, Die Platten 10 und 14 des Motorgehäuses
haben, an ihren Mitten übergros'se Bohrungen 37
■ (Pig· 2),-. "'die von der Welle 35frei durchsetztwerden ο Das untere Ende der Rotorwelle 35 kann in beliebiger
Weise für Antriebszwecke benutzt werden. Bei der in Fig· 1 dargestellten Ausführung ist auf
der Rotorwelle 35 ein Ritzel 38 befestigt, das ein ·
Untersetzungsgetriebe üblicher Ausführung treibt,
welches zwischen der lagerplatte 19 und der Tragplatte 20 angeordnet ist und das wegen seiner bekannten.
Bauart nicht näher beschrieben wird* Die Abt/riebswelle
39 &es Sahnradgetriebes dreht sich in einer
selbstsohmierenden, auf der Tragplatte 20 geformten
Mittelnabe 40. Die aus Kunststoff bestehende Trägplatte
20 kann aber auch mit anderen zweckdienlichen
Metällagern versehen sein, die die unteren Enden der verschiedan en,in den geweiligen Untersetzungsgetrieben verwendeten Zwischenwellen drehbarlagern.
Zur Vereinfachung der Darstellung ist in Pig* 2 das Untersetzungsgetriebe weggelassen worden, da dieses
Setriebe keinen Teil der Erfindung bildet und seine
Darstellung in Figo 2 nicht zum Verständnis der
Beschreibung beiträgt»
Auf dem Mittelabsohnitt der Rotorwelle 35
ist symmetrisch ein Dauermagnet 41 befestigt, der
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vorzugsweise aus "Lotex" (WZ) — hergestellt von
der General Electric Gomp. U.SoAo, — oder einem
ähnlichen Material besteht· Die Polarachse des Magneten 41 steht senkrecht zur Achse der Welle 35.
Der Dauermagnet 41 ist blattförmig mit vorzugsweise bogenförmig profilierten entgegengesetzten Enden
(iig. 3)ο Die Ebene der Längs- oder Polarachse des
Dauermagneten 41 liegt bei der Drehung der Welle und des Magneten im wesentlichen in der Mitte zwischen
deii Platten. 10 und 14 und parallel zu. diesen
Platten.
Oberhalb des Dauermagneten 41 und etwas oberhalb der ,Ebene der Platte 14 ist auf der Rotorwelle
35 ein Kommutator 42 (Fig. 5, 6 und 7) befestigt, der aus drei Teilen besteht, nämlich aus einem
isolierenden Kern 43f aus "Teflon" (WZ) oder dgl., der auf der Welle 35 aufgepresst ist, ferner
aus einem oberen Kommutatorring 44 und aus einem
unteren Kommutatorring 45. Die beiden Ringe 44 und 45 bestehen vorzugsweise aus Künz-ensilber oder
einem anderen hochleitfahigen Metall, dessen Oxyde leitfähig sind. Jeder Kommutatorring hat die Form,
eines Bechers. Der obere Kommutatorring 44 hat eine Endwand 46, die von der Welle 35 durch einen
aufrechten, axialen, und am oberen Ende des Kernes
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"befindlichen Vorsprung 47 isoliert ist» und hat
ferner eine zylindrische Wand 48, die von der Endwand
46 nach unten ragt und eine äussere Kontaktfläche von 360 Grad aufweist. An der einen Seite
erstreckt sich die Wand 48 nach unten und "bildet eine Kontaktzunge 49» die das Segment eines Zylinders
ist und deren lotrechte Seitenkanten 50 und 51-mindestens
in einem Abstand von 120 Grad, und-vorzugsweise
124 Grad, stehen» Die Kontakt zunge 49 "bildet auf diese Weise eine zweite Kontaktflache, deren
Grosse 120 bis 124 Grad beträgt. Der untere Kommutatorring
45 gleicht in seiner Ausführung dem oberen
Kommutatorring 44 mit der Abweichung, das er umgekehrt
angeordnet ist und um 180 Grad zum oberen Kommutatorring 44 versetzt ist. Die Endwand 52 des unteren Kommutatorringes 45 steht in der Wandmitte mit
der Welle 35 in elektrischer Verbindung. Der untere Ring 45 hat eine zylindrische Wand 53 mit einer
äusseren KontaktflächV von 360 Grad und eine nach
oben gerichtete, der Zunge 49 des oberen Ringes 44 ähnliche Kontaktzunge 54, die eine zweite Kontaktfläche
von 120 Grad bis etwa 124 Grad bildet© Der isolierende Kern 43 ist so profiliert, dass die
Aus senf lache an allen Stellen zwischen den Ringen und 45 und zwischen den Zungen 49 und 54 zylindrisch
ist
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- 12 - W 618
ist und den gleichen Aussendurchmesser wie die Ringe 44 und 45 und ihre Zungen hat. Die gesamte
Aussenflache des Kommutators ist also glatt und
völlig zylindrischο Zur Herstellung des Kommutators
werden die Ringe 44 und 45 auf den Kern 43 aufgepresst
oder der Kern wird zwischen den auf Abstand stehenden Ringen ga?ef geformt.
Auf der oberen Seite der Platte 14 ist
ein. aufrechter Isolierblock 55 geformt, der im Zusammenwirken
mit einem Block 56 (Fig* 2) zwei rohrartige
Stromzufuhrbürsten oder —kontakte 57 und 58 festhält,
deren Innenenden an den 360°-Kontaktflachen liegen, die von den Wänden 48 und 53 der Ringe 44
bzw» 45 gebildet werden» Die Bürsten 57 und 58 und
auch alle anderen beschriebenen Bürsten oder Kontakte bestehen vorzugsweise aus Platin, nickel,
Silber-Rhodium-legierungen, Phosphorbronzen oder
anderen hochwertigen Metallen. Die Bürsten 57 und 58 sind über Leiter 59 und 60 (Pig. 2) mit der
positiven bzw» negativen Klemme einer Gleichstromquelle (nicht dargestellt), z„B. zwei üblichen
Blitzlichtbatterien verbunden. Die Drehrichtung des Motors kann durch Umkehrung der Anschlüsse der
leiter 59 und 60 umgekehrt werden» In. der nachstehendem
Beschreibung ist angenommen worden, dass der leiter
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mit der positiven Klemme der Stromquelle und der
Leiter 60 mit der negativen Klemme der Stromquelle
verbunden ist, wie dies die Plus- und Minus-Zeichen in ]?ig» 2 zeigen. Bei diesem Anschluss der Leiter
hält die Bürste 57 den oberen Ring 44 und seine
Zunge 49 ständig positiv, und die Bürste 58 hält dem unteren Ring 45 und seine Zunge ZA ständig
negative .
Auf den Blöcken 55 und 56 wird zwischen
den stromführenden Bürsten 57 und 58 eine Jeldspulenbürste
61 in einer solchen Stellung gehalten* dass nur ihr inneres Ende lediglich auf den Zungen 49
und 54 der Ringe 44 und 45 aufliegt· Bei der Drehung
der Welle 55 und des Kommutators 42 liegt dieses
innere Ende zuerst an der einen Zunge und dann an der anderen Stange an. Die obere Seiteder Platte
trägt auch noch zwei andere Blöcke 62 und 63 (l?ig»2),
die in einem Abstand von ungefähr 120 Srad voneinander
und von den Blöcken 55»56 stehen. An dem
Block 62 ist eine zweite Peldspulenbürsi;« 64 in
beliebiger Weise befestigt, und an dem Block 63 ist eine dritte Peldspulenbürste 65 befestigt» Die
Bürsten 61, 64 und 65 sind so angeordnet, dass ihre Berührungsstellen mit dem Kommutator 42, d.h. aiit
den Zungen 49 und 54 des oberen Ringes 44 b*w· des
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unteren Ringes 45 in einem Abstand von 120 Grad
stehen» Die Fefspulenbürsten 64 und 65 berühren
wie die Bürste 61 nur die Kontaktflächen der Kommutatorringzungen.
Die Feldspul enbtirs ten 61, 64 und 65 haben Leiter 66, 67 bzwο 68, die mit den
Feldspulen in der später beschriebenen Weise verbunden sind β
Jeder auf der Platte 10 geformte aufrechte
Pfeiler 11, 12 und 13 (Fig· 3) hat die gleiche
Querschnittsform» Pfeiler 11 hat zwei ebene Innenwände
11a und 11b gleicher Breite, die unter einem Winkel von 120 Grad divergieren» Die Pfeiler 12
und 13 haben gleiche Innenwände 12a und 12b bzw. 13a und 13b ο Benachbarte Wände life und 12 a verlaufen
parallel zueinander und ihre Ebenen haben einen gleichen Abstand von der Achse der Welle 35· Die
gleichen Beziehungen bestehen zwischen den. Wänden.
12b und 13a sowie 13a und lla (Fig· $) . Da die
Wände Ua9 Hb9 12a, 12b, 13a und 13b senkrecht
zu den Platten 10 und 14 verlaufen, bilden diese
Wände susammen mit den Platten 10 und 14 drei radial nach innen gerichtete Durchlässe im Gehäuse
de» Motors, die symmetrisch um die Sahn des Dauermagneten 41 herum angeordnet sind, wobei die Längsachsen
der Durchlässe die Achse der Welle 35 schnei-
109809/0448 —'
- 15" - W 618
det. Die vier Wände jedes Durchlasses "begrenzen
in jedem Durchlass einen der drei in der Ausführung
gleichen Feldspulenhälter 70, 71 und 72»
Figo 4 ist eine schaübildliche Ansicht
eines der drei Peldspulenjialter, und zwar von
unten und vom Inneren des Halters her; Die Spulenhalter "bestehen aus gegosseneii nichtmagnetischen
organischen Kunststoff, ζ,.ΒοϋΓνΙοη» Jeder Halter
weist ein in Längsrichtung sich erstreckendes hohles
Rohr 73 rechtwinkligen Querschnittes auf, das an
seinem: Aussenende einen rechteckigen Plansch 74 hat.
In. ähnlicher Weise' "befindet sich auf dem Innenende
das Rohres 73 ein kräftiger Plansch 75» dessen .
Seitenkanten 75a und 75b unter einem Winkel von 60
Grad in "bezug auf die- Längsachse des Rohres 73
(Pig. 3) abgeschrägt sind« Auf das Rohr 73 des
Spulenhalters 70 ist zwischen dem Innenflansch 74
und dem Aussenf lausch 75 eine Peldspule 76 gewickelt.
In der gleichen Weise sind auf die Halter 71 und "72
Peldspulen 77 und 78 gewickelte Die vier Aussenkanten
der Aus sen- und Innenflansche 74 bzw ο 75
jeder Spule liegen an den Innenwänden der betreffenden
Durchlässe an. Die Spulen werden von den bereits erwähnten Zapfen 26, 27 und 28 gehalten, die an den
oberen Seiten der Innenflansche 75 geformt sind und
1Ü9809/0U8
- 16 - W 618
die die Platte 14 nach oben durchsetzen. An der Unterseite jedes Flansches 75 befindet /sich ein
nach unten gerichteter kurzer Zapfen 80, von denen jeder in eine entsprechende Öffnung oder Bohrung
( nicht dargestellt ) der Platte 10 eingreift 9 wodurch
das Einstellen und Befestigen der Spulenhalter und somit auch der Feldspulen erleichtert wird. Die
Spulenhalter stossen in ihrer zusammengesetzten
Stellung (Figo 3) an den Schrägflächen 75a und 75b aneinander β Die Spulenhalter haben in Radialrichtung
nach aussen von der Achse der Welle 35 einen solchen Abstand, dass sich die entsprechenden Enden des
Dauermagneten 41 bei der Drehung des Magneten. (Figo
3 und 8) in Seitenrichtung durch die offenen Innenenden
der Spulenhalter und infolgedessen auch durch die offenen Luftkerne der Feldspulen 76, 77 und 78
hindurchbewegene Ein grosser Teil der Bewegungsbahii
des Dauermagneten 41 liegt daher innerhalb der offenen Kerne der Spulenhalter, also an der Stelle,
an der die Fluxdichte der Feldspulen bei eingeschalteten Spulen sehr hoch ist«
Alle Feldspulen 76, 77 und 78 sind in -gleicher Sichtung mit verhältnismässig feinen Kupferdraht
oder dgl» gewickelte Der leiter 66 verbindet die Feldspulenbürste 61 mit dem einen Ende der FeId-
109809/0448 '
- 17 - - W 618
spule 77 (Mg. 8)» In gleicher Weise verbindet
der leiter 67 die Bürste 64 mit dem einen Ende
der Feldspule 72, und der Leiter 68 verbindet.die
Bürste 65 mit dem einen Endender Spule 70· Die anderen Enden, der Feldspulen sind mit einem gemeinsamen Leiter 85 verbundene
Die Fig» 8 bis 13 aeigen schematisch in
Progressivschritten von 60 Grad die Art und Weise,
in der der Motor während einer vollständigen Umdrehung arbeitetο Der Dauermagnet 41 ist auf der
Welle 35 befestigt, so dass seine Polarachse mit den Mitten der Kommutatorzungen 49 und 54 fluchtet,
wobei der Uordpol des Dauermagneten nahe der Zunge 49 und der Südpol des Magneten nahe der Zunge 54
liegt» Wird angenommen, dass die Zunge 49 mit der
negativen Klemme der Gleichstromquelle über die Bürste 58 und die Zunge 54 mit der positiven Klemme
der Gleichstromquelle über die Bürste 57 verbunden ist, und wird ferner angenommen, dass der Rotor sich
am Zeitpunkt des Einschalt ens in der in Figo 8
dargestellten Stellung befindet, dann werden alle drei Feldspulen 76, 77 und 78 kurzzeitig eingeschaltet,
wobei jedoch die Polarität der Feldspule 76 entgegengesetzt der Polarität der beiden anderen
Spulen 77 und 78 ist, die kuzjcjzeitig eingeschaltet
werden« 10980.9/0 A 4 8-
- 18 - W 618
werden, weil beide Bürsten 61 und 62 an der Zunge 49 anliegen© Dieser Zustand besteht nur für kurze
Zeit, jedoch, zieht hierbei der Südpol der Spule 77 den Nordpol des Dauermagneten 41 an, der Südpol der
Spule 78 stösst den benachbarten Südpol des Magneten 41 ab, und der Nordpol der Spule 76 versucht den
Südpol des Magneten anzuziehen, sodass infolgedessen der Rotor des Motors in Richtung des Uhrzeigers
— dargestellt durch den Pfeil in Fig· 8 — gedreht wird. Unmittelbar nach Drehbeginn wird der Kontakt
der Bürste 61 mit der Kommutatorzunge 49 unterbrochen, wodurch die Spule 77 abgeschaltet wird. Die Spulen
76 und 78 bleiben jedoch eingeschaltet«
Sobald sich der Rotor um 60 Grad von der
Stellung in Figo 8 auf die Stellung in Pig. 9 gedreht
hat, wird der Kontakt der Bürste 65 mit der Kommutatorz.unge 54 unterbrochen, so dass die Spule 76
abgeschaltet wird» Kurz bevor dies geschieht, hat die Bürste 61 die Kommutatorzunge 54 berührt, vt>durch
die Spul· 77 abgeschaltet wird, deren Innenende nun ein JTordpol wird· In diesen in Fig· 9 dargestellten
Zustand stösst das Innenende der Spule den benachbarten Nordpol des Dauermagneten ab, während
das Innenende der Spule 78 sowohl den Nordpol des Dauermagneten 41 anzieht als auch dessen Südpol
abstösst. Diese Kräfte dienen den Rotor»
109 80 9/0448 ~
- 19 - ¥ 618
Es erscheint nicht notwendig, die in
allen Figo 10 bis 13 dargestellten BetrietosverhäTtnisse
zu "besehreiben, da für einen Fachmann
die drehung des Motors offensichtlich ist, ferner
die Bezeichnungen H und S die Polaritäten andeuten
und ferner auch dargestellt ist, welche Spulen eingeschaltet
sind mnd welche Polaritäten die Spulen
hatten*
Sine Prüfung der Fig« 8 bis 15 zeigt ferner, dass in aUlen Stellungen des Motorrotors mindestens zwei Feldspulen eingeschaltet sijads dass
die eingeschalteten Spulen iiaEeihe liegen und
dass die Spulen entgegengesetzte Polaritäten, haben-."
Diese Tatsachen sichern ein einwandfreies Anlassen,
ganz gleich, in welcher Stellung der Hotor stillgesetzt worden ist.* Diese latsachen "verbürgen auch
zusammen mit der beseliriebenen Ausführung und Anordnung
einen stoßf reien Iiauf und eine hohe !leistung
des Motors ο
Die Leistung des neuen Motors ist überraschend
und unerwartet hoch. Bei einem Motor für
eine Drei-Yolt-Spannung auf zwei Blitzlieht-Batterien
mit je einer Feldspule von 1000 Windungen
eines Kupferdrahtes Er· 37 wurde festgestellt, dass
nach Dauerlauf über zwei Monate die Spannung der
109809/0448 .
- 20 - W 618
Batterie um. nur 0,75 TT gefallen, war. Während des
Laufes wurden aus der Batterie nur 2 Milli-Amp. entnommen» Der Motor startete (ohne Belastung) "bei
0,6 Y und lief dann weiter Ms herunter auf 0,4 Vo
Bei 3 V erzeugte der Motor ohne Getriebe ein unerwartet hohes Anzugsdrehmoment von 8 oz-ineh und mit
Untersetzungsgetriebe ein Anzugsdrehmoment von 50 bis 60 oz-ineh bei einer Stromentnahme von etwa
35 Milli-Amp.
Bei einer anderen Ausführung des Motors für eine 3-V-Spannung, in der jede Feldspule eine
Wicklung von 950 Windungen eines Kupferdrahtes Hr»36
hatte, betrug die normale Motordrehzahl 1 250 Umdrejhungen
je Minute» Der Motor startete bei 0,6 T und lief weiter bis heru^nter zu 0,4V. Der normale Laufstrom
betrug nur 2,5 Milli-Amp» Der Motor hatte mit einem, Untersetzungsgetriebe von 268 zu 1 ein Anzugsdrehmoment
von 7j5 oz—inch bei einer Stromentnahme
von nur 36 Milli-Amp.
Derartige Leistungen sind bisher in Gleichstrom-Kleinstmotoren noch nicht erreicht worden. Diese
Tatsache zusammen mit der ausseroräentlich billigen Ausführung und der offensichtlichen Leichtigkeit und
Einfachheit beim Zusammensetzen bedeuten eine hohe technische Entwicklung auf dem Gebiete der Kleinstmotoren»
Es 1 O 9 8 Q 9 / O 4 4 8 —
- 21 - W 618
Bs ist zwar zu Erlaut erungszwecken eine
"bevorzugte Ausführung dargestellt und beschrieben,
doch "braucht die Zahl der Jelelspulen nicht auf
drei Feldspulen abgestellt zu sein und es können auch viele andere Änderungen und Abwandlungen am
Motor vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung
zu verlassen^
Patent anaprüche
109809/0448
Claims (1)
- - 22 - W 618P atentansprüche s\Elektriseher Gleichetr om-Impulsmotor, der von kleinen Gleichstrombatterien getrieben wird, gekennzeichnet durch einen Dauermagneten (41) , der eine Drehung auf einer Achse ausführt, die senkrecht aur Polarachse dieses Magneten steht; durch mehrere kernlose leidspulen (76, 77, 78), die symmetrisch um. den Umfang der Bewegungsbahn des Dauermagneten (41) angeordnet sind und die mehrere feststehende Feldmagnete "bilden, in denen kein kernfirmendes magnetisches Material vorhanden ist, wobei die Polarachsen der Feldspulen (76,77,78) die Drehachse des Dauermagneten (41) schneiden und senkrecht au dieser Achse stehen sowie in der Drehebene dieser Polarachse des Dauermagneten liegen, wobei ferner die Feldspulen (76,77,78) radial nach109809/0448- 23 - W 618aussen von der erwähnten Drehachse in einem solchen Abstand angeordnet sind, dass die entgegengesetzten Enden des Dauermagneten (41) "bei der Drehung des Dauermagneten (41) seitlich durch die offenen Innenenden der Peidspulen Mndurchtreten können, und durch Vorrichtungen, die wahl-weise und intermittierend die Peldspulen (76,77,78) einschalten, um den Dauermag-(41) zu drehen«.2 ο Motor nach. Anspruch 1, gekennzeichnet durch, ein Grehäuse mit mehreren Durchlässen, die radial nach innen'zur Drehachse (35) gerichtet und symmetrisch auf dem Drehumfang des Dauermagneten (41) 'verteilt sind, und durch einen in Jedem Durchlass !befindlichen ringförmigen .kernlosen Spulenhalter (70,71,72) aus niehtmagnetischem Haterial, auf deai eine aus Draht "bestenende Peldspule aufgewickelt ist.; 3 ο Elektromotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse und die Spulennalter (70,71,72) aus niehtmagnetischem Eunststoff4» Elektromotor nach Ansprucn 2 oder 3»109809/0- 24 - ¥ 618dadurch gekennzeichnet» dass ein grosser Seil der Bewegungsbahn des !Magneten (41) innerhalb der offenen Kerne dieser Spulenhalter (79,71,72) liegt, wo die Fluxdichte der Feldspulen hoch ist.5β Elektromotor nach den Ansprüchen 2 bis4, daäurch gekennzeichnet, dass die inneren Endabschnitte der Spulenhalter (70,71*72) abgeschrägt sind und dass die abgeschrägten Flächen (75a,75b) jedes Spulenhalters an den abgeschrägten entgegengesetzten Flächen des nächst benachbarten Spulenhalters anliegen, wodurch die Einstellung der Spulenhalter beim Zusammensetzen des Elektromotors erleichtert wird und die inneren Endabschnitte der Spulenhalter nahe der Drehachse (55) des Dauermagneten ('4I) zu liegen kommen β6. Elektromotor nach den Ansprüchen 2 bis5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse besteht aus einer Bodenpatte (10), die im wesentlichen senk-■ recht zur Drehachse des Rotors angeordnet ist; aus mehreren Abstandspfeilern (11, 12,13)» die sich aus -der Bodenplatte "(10.) parallel zur Drehachse des Dauermagneten (41) erstrecken, und aus einer Deckenplatte (14), die an den freien Enden der Pfeiler109809/OU8: - 25 - '■■■"' .- v W 618 ■■■■■:·(11,12,15) parallelzur Bodenplatte (10) befestigt iat, und dass die Platten und die Pf eil er zwischen sich Durchlässe 'begrenzen, in denen die Spulenhalter (70,71,72) aufgenOimen werden»7<> Blektromotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten und di,e Pf eiler aus einem. nichtmagHietischen Eunststoff bestehen, und die Pfeiler aus einem Stück mit mindestens der einen Platte gegossen/sind»8· Elektromotor nach Anspruch 6 oder Ti dadurch geke&eichnet, dass die. Spulenhalter (70,71t 72) Zapfen (80) haben, die in öffnungen der Platten (10,14) eingreifen, um die Spulenhalter in den Durchlässen einzustellen und festzuhalten·* 9*· Elektromotor nach den Ansprüchen 6 bis 8, &a4a*ök gekennzeichnet durch eine..¥elle (35), auf 4er der Bauermagnet (41) befestigt ist-i und durci von den Platten (10,14)! getragene Yorriohtungeai' ! ■ '■■■"-■■-■;(40) izum drehbaren lagern deit Welle (35)·I 10. Elektromotor naoh den Aniprüchen 19f däduroh gekennzeichnet »"dass »tändig nindestene ■'■". /■"■■■ y = . - ; - ν ■;.■-; .■..-.-:■■ORIGINAL INSPECTED109809/ÖU8* 26—zwei Feldspulen (76,77,78) beim Arbeiten des Motors eingeschaltet sind, so dass ein zwangsweises Anlassen und ein etossloeer und gleichförmiger lauf des Rotors erzielt wird. .11« Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Feldspulen. (76,77,78) in Reihe geschaltet sind und entgegengesetzte magnetische Polarität beim Arbeiten des Motors haben, so dass ein kräftiges und zwangsläufiges Drehmoment und ein stossfreier und gleichförmiger Lauf des Rotors erzielt wird.12» Elektromotor nach den. Ansprüchen 1 bis 11» dadurch gekennzeichnet, dass die erste Feldspule in eingeschaltetem Zustand dann gehalten wird, wenn die »weite Feldspule abgeschaltet wird und das Einschalten der dritten Feldspule eingeleitet wird·13. Elektromotor nach den Ansprüchen 1 bis 121 dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Polarität der Feldspulen mindestens ein. Mal bei der Tollst ändigen Umdrehung des Dauermagnet en (41) umgekehrt wird.14· Elektromotor nach d»n Ansprüchen 1109Θ09/044Ι; . > -. 2T> ν ; / '".■■-■ ■ w 618 \ "Vv;13» dadurch gekennzeichnet* dass die Einschaltvor-; richtung besteht aus einem Tön der Drehung de» Dauermagneten getriebenen Kommutators (42); aus einer Vorrichtung zum Zuführen jron Gleichstrom zu den. Kommutator, und aus einer Gruppe Ton Kontakten oder Bürsten, die elektrisch mit den Feldspulen verbunden sind und mit dem Kommutator zusammenwirken, um den Gleichstrom wahlweise und intermittierend auf die Feldspulen zu. verteilen»15· Elektromotor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Torrichtung zum Zuführen von Gleichstrom zu dem Kommutator eine zweite Gruppe von Kontakten oder Bürsten enthält, die mit dem Kommutator zusammenwirken«.Ho>/Br.
¥ 6181Ö980&/Ö44ÖLeerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |