DE1613026C - Gleichnchteranordnung fur Drehstromgeneratoren Ausscheidung aus 1261229 - Google Patents
Gleichnchteranordnung fur Drehstromgeneratoren Ausscheidung aus 1261229Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gleichrichteranordnung für einen selbsterregten Drehstromgenerator,, insbesondere
für Fahrzeuglichtanlagen, mit zwei Gruppen von je drei, den Laststrom führenden Halbleitergleichrichtern,
von denen die eine Gruppe unmittelbar und die andere Gruppe über eine als gemeinsame
Elektrode dienende, ringsektorförmige Tragplatte am Generator-Gehäuse befestigt ist, wobei die Tragplatte
quer zur Drehachse des Generators in Achsrichtung versetzt angeordnet ist. Aus der USA.-Patentschrift
3 041 484 sind zum Betrieb auf Kraftfahrzeugen bestimmte Drehstromlichtmaschinen der eingangs beschriebenen
Art bekanntgeworden, bei welchen die üblicherweise im Parallelbetrieb arbeitende Fahrzeugbatterie
und an diese anschließbare Stromverbraucher über drei den Laststrom führende Plusdioden
und drei Minusdioden mit den Drehstromwicklungen der Lichtmaschine in der Weise verbunden
sind, daß je eine Plusdiode mit ihrer Anode und eine Minusdiode mit ihrer Kathode an jeweils zwei der in
Dreieckschaltung betriebenen Drehstromwicklungen angeschlossen ist. Drei auf den gleichen Pol der Batterie
arbeitende Gleichrichter sind elektrisch leitend unmittelbar mit dem als gemeinsame Elektrode dienenden
Metallgehäuse verbunden, während die drei übrigen Gleichrichter auf einer gemeinsamen, als
Sammelschiene dienenden ringförmigen Platte sitzen, welche quer zur Drehachse der Lichtmaschine außerhalb
des rückwärtigen Ankerlagers angeordnet ist. Diese Tragplatte enthält außerdem mehrere Lötstützpunkte
für die jeweils um 120° zueinander versetzten Dioden, welche zuerst auf der Tragplatte vormontiert,
dann mit dieser zusammen in das Gehäuse eingesetzt und erst hierauf mit den übrigen Dioden und
den Wechselstromwicklungen durch Verbindungskabei gegenseitig angeschlossen werden können. Es hat
sich gezeigt, daß eine derartige Anordnung der Gleichrichter erhebliche Kosten verursacht und
außerdem nur mit Schwierigkeiten auf richtige Wirkungsweise geprüft werden kann, falls an einer der
Dioden ■ durch Kurzschluß oder Unterbrechung ein Schaden auftritt.
Weiterhin ist aus der deutschen Auslegeschrift 1 189 642 eine Gleichrichteranordnung im Inneren
eines Lagerdeckels für Drehstromgeneratoren bekannt, bei der zwei Gleichrichtergruppen auf je einem
ringsektorförmigen Tragblech angeordnet sind. Beide Tragbleche sind in einer Ebene angeordnet und bilden
zusammen einen vollständigen Ring. Die Verbindung der Dioden untereinander erfolgt über elektrisch
leitfähige Stromschienen. Durch diese Verbindung der Dioden ist die Montage und Demontage sowie
die Prüfung der einzelnen Gleichrichter sehr erschwert und mit einem verhältnismäßig hohen Zeitaufwand
verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gleichrichteranordnung für Drehstromlichtmaschinen
zu schaffen, bei der die einzelnen Gleichrichter leicht zugänglich und damit einfach zu prüfen sind
und bei der einzelne Gleichrichter oder Gleichrichtergruppen einfach auszuwechseln sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer eingangs genannten Gleichrichteranordnung gemäß
der Erfindung beide Gleichrichtergruppen innerhalb eines halbkreisförmigen Ausschnittes der Generatorstirnfläche
angeordnet sind und sich in ihrer Einbaulage annähernd axial gegenüberliegen und die Verbindungsleitungen
der Gleichrichter so bemessen sind, daß die Tragplatte ausklappbar ist.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert.
Es zeigt
Fig..1 eine Drehstromlichtmaschine in ihrem axialen Längsschnitt,
F i g. 2 das elektrische Schaltbild dieser Lichtmaschine,
Fig. 3 die erfindungsgemäße Anordnung der Gleichrichter auf dem rückwärtigen Lagerschild der
Drehstromlichtmaschine bei herausgeklappter Tragplatte für drei ihrer Laststromgleichrichter und
Fig. 4 einen axialen Teilschnitt nach der Linie
IV-IV in Fig. 3, jedoch mit eingebauter Tragplatte.
Die Drehstromlichtmaschine hat einen auf ihrer Ankerwelle 10 sitzenden, vier Polpaare aufweisenden
Klauenpolanker 11, der eine Erregerwicklung 12 enthält. Die Erregerwicklung ist zwischen zwei mit
klauenartigen Ansätzen 13 versehenen Stirnplatten 14 angeordnet und mit ihren Wicklungsenden an zwei
auf der Ankerwelle 10 sitzende Schleifringe 15 und 16 angeschlossen. Diese stehen über je eine Kohlebürste
17 mit einem in F i g. 2 mit unterbrochenen Linien umrahmten Spannungsregler 18 in Verbindung,
dessen ringsektorförmiges Gehäuse zwei gegeneinander isolierte Führungshülsen für die Kohlebürsten
trägt und mit diesen zusammen in einen topfförmigen Lagerschild 19 eingesetzt ist. Der Lagerschild 19
nimmt in einem nicht näher bezeichneten Einpaß das Ständerblechpaket 20 der Lichtmaschine auf, das mit
Hilfe eines an der Antriebsseite der Ankerwelle 10 aufgesetzten Lagerdeckels 21 gegen den rückwärtigen
Lagerschild 19 mit Spannschrauben 22 festgezogen ist.
Das Ständerblechpaket 20 trägt drei entlang seinem Bohrungsumfang gleichmäßig verteilte Drehstromwicklungen
23, 24 und 25, die miteinander in Sternschaltung verbunden sind. Wie das Schaltbild
nach F i g. 2 erkennen läßt, ist jede der Drehstromwicklungen an den Verbindungspunkt der zu einem
Gleichrichterpaar gehörenden Gleichrichter 33 a, 33 b bzw. 34 a, 34 b bzw. 35 a, 35 b angeschlossen.
Außer diesen den Laststrom der Lichtmaschine füh-
renden Gleichrichtern sind noch drei Erregerstromdioden 36, 37, 38 vorgesehen, von denen jede ebenfalls
mit einer der drei Drehstromwicklungen verbunden ist.
Um den Zusammenbau der Lichtmaschine zu erleichtern, sind die Halbleiterelemente der Erregerdioden
36, 37 und 38 zu einer Einbaueinheit 40 zusammengefaßt. Diese ist mit einer zum Regler 18 führenden
Anschlußleitung 50 sowie mit einer zu einer Ladekontroll-Lampe 51 führenden zweiten Anschlußleitung
52 verbunden. Die Ladekontroll-Lampe 51 leuchtet bei stillstehender oder untererregter Lichtmaschine
dann auf; wenn ein mit dem Pluspol der Batterie 28 verbundener Zündschalter 53 zur Inbetriebnahme
der als Antrieb der Lichtmaschine dienenden, in der Zeichnung nicht dargestellten Brennkraftmaschine
geschlossen wird. Erst wenn die sich über die Diodenbaueinheit selbsterregende Lichtmaschine
an der Verbindungsleitung 52 eine Ausgangsspannung liefert, die gleich hoch wie die Spannung
der Batterie ist, erlischt die Kontroll-Lampe.
Bei der in den F i g. 3 und 4 ausschnittsweise dargestellten
Anordnung sind die den Laststrom führenden Minusgleichrichter 33 a, 34 a und 35 a in Bohrungen
60 eingepreßt, die sich in zwei von mehreren radial verlaufenden Speichen 61 bzw. angegossenen
Augen 62 des rückwärtigen Lagerschildes 19 befinden. Die Tragplatte 63 für die drei zum Pluspol der
Batterie führenden Laststromgleichrichter 33 b, 34 b und 35 b weist zur Aufnahme dieser Gleichrichter
drei nicht näher bezeichnete Bohrungen auf, deren Randzonen nach innen kragenförmig durchgezogen
sind und den dort eingepreßten, mit einer axialen Riffelung versehenen Gleichrichtergehäusen einen sicheren,
gut wärmeleitenden Preßsitz vermitteln.
Um die notwendigen Verbindungsleitungen leicht
Um die notwendigen Verbindungsleitungen leicht
ίο herstellen zu können, ist vorgesehen, daß die Tragplatte
63 in der in F i g. 3 dargestellten Weise ausgeklappt werden kann.
Die Montagearbeit und das Verbinden der Plusdioden 33 b, 34 b und 35 b mit den Minusdioden 33 a,
34 a und 35 a wird dadurch wesentlich vereinfacht, daß die Minusdioden innerhalb eines Ringsektors angeordnet
sind, der zwischen der Gehäusewand 19 und dem Ankerlager liegt und sich über einen in F i g. 3
mit strichpunktierten Linien 70, 71 begrenzten Zentriwinkel α von weniger als 100° erstreckt. Beim Ausführungsbeispiel
beträgt dieser Zentriwinkel etwas weniger als 90°. Je näher die Minusdioden beieinander
liegen, um so leichter läßt sich die Tragplatte 63 zur Durchführung der notwendigen Lot- oder Inspektionsarbeiten
bei kurzen Verbindungsleitungen aus dem Generatorgehäuse in die in F i g. 3 dargestellte
Lage herausklappen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Gleichrichteranordnung für einen selbsterregten Drehstromgenerator, insbesondere für Fahrzeuglichtanlagen, mit zwei Gruppen von je drei den Laststrom führenden Halbleitergleichrichtern, von denen die eine Gruppe unmittelbar und die andere Gruppe über eine als gemeinsame Elektrode dienende, ringsektorförmige Tragplatte am Generator-Gehäuse befestigt ist, wobei die Tragplatte quer zur Drehachse des Generators in Achsrichtung versetzt angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Gleichrichtergrüppen (33 a, 34 a, 35 a und 33 b, 34 b und 35 b) innerhalb eines halbkreisförmigen Ausschnittes der Generatorstirnfläche angeordnet sind und sich in ihrer Einbaulage annähernd axial gegenüberliegen und die Verbindungsleitungen der Gleichrichter so bemessen sind, daß die Tragplatte (63) ausklappbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0094235 | 1965-04-15 | ||
| DEB0094235 | 1965-04-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1613026A1 DE1613026A1 (de) | 1970-10-22 |
| DE1613026B2 DE1613026B2 (de) | 1972-06-29 |
| DE1613026C true DE1613026C (de) | 1973-02-22 |
Family
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