DE1611951B - Versandkarton für Bücher - Google Patents
Versandkarton für BücherInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus einem durch Falze an vorbestimmten Stellen maschinell
faltbar gemachten Stanzstück aus Wellpappe bestehenden Versandkarton für Bücher.
Derartige Versandkartons weisen zur Schonung der Bücher an beiden Seiten des Bodendeckels rohrförmige
Hohlräume rechteckigen Querschnitts auf.
Es ist für andere Zwecke ein Versandkarton aus normaler Pappe bekannt, bei dem an beiden Seiten
eines Bodenteils je ein zu einem Rohr rechteckigen Querschnitts zusammengefalteter Flügel und an den
beiden Seitenkanten des Deckelteils je eine herabgezogene Zunge angeschnitten ist, die sich beim
Schließen des Kartons in einen Schlitz des darunter liegenden Rohres einschieben soll.
Derart ausgebildete Kartons lassen sich jedenfalls aus Wellpappe wegen der großen Dickentoleranz
dieses Werkstoffs nicht maschinell zusammenstecken.
Dieser Nachteil ist bei dem Karton der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Schlitze in den Rohren
dort, wo die dem Anlenkfalz des Deckels zugekehrten freien Ecken der Zungen beim Zuklappen des
Deckels in die Schlitze eintreten, breiter sind als an ihrem anderen Ende.
In den Zeichnungen ist schematisch und teilweise im Schnitt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
wiedergegeben. In der Zeichnung ist
Fig. 1 eine Ansicht des Stanzstücks, aus dem der Karton der Erfindung zusammengefaltet wird,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht des Kartons in zusammengefaltetem und teilweise geschlossenem
Zustand,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht eines Seitenteilausschnitts in gegenüber Fig. 2 vergrößertem
Maßstab,
F i g. 4 eine Ansicht nach F i g. 3 bei etwas weiter geschlossenem Deckel,
Fig. 5 ein Querschnitt durch den geschlossenen Karton und
Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 4 bei
vollständig geschlossenem Karton.
In Fig. 1 dieser Zeichnung ist 10 ein im wesentlichen
T-förmiges Stanzstück aus steifer Wellpappe. Durch vier Falze F1... F4 ist das Stanzstück 10 in
fünf rechteckige Abschnitte P1. . .P5 unterteilt. Die
Abschnitte F2 und P4 sind dabei die flächengrößten.
Sie bilden Deckel und Boden des fertigen Kartons. Der schmale Abschnitt P5, der am Abschnitt P4
hängt, bildet die innere Vorderwand des geschlossenen Kartons. Der schmale Abschnitt P1, der am Abschnitt
P., hängt, bildet die äußere Vorderwand des geschlossenen Kartons. Der Abschnitt P1 trägt nämlich
eine Druckkleberschicht 12, mit der die beiden Abschnitte P1 und Ps zu einer Doppelwand vereinigt
werden. Das Stanzstück 10 hat weiterhin zwei Flügel W1 und W0, die den Abschnitt P4 nach beiden Seiten
fortsetzen und mit ihm über die Falze F8 und F8' zusammenhängen.
Sie sind durch die Falze F5, F6 und
F7, die parallel zu dem Falz F8 bzw. durch Falze F.,
Fn und F7, die parallel zu dem Falz F8' verlaufen, in
Unterabschnitte P6.. . P9 bzw. P1.'... P9' unterteilt.
Die obere Kante des Flügels W1 hat am Auslauf
der Falze F, und F1, Kerben N1 und N0, die obere
Kante des Flügels W., am Auslauf der Falze F-' und F(,' Kerben N1' und N2'. In den Falzen F5' und F,.' e5
liegen Schlitze S1' und 5.,', in den Falzen F5 und Fn
SchlitzeS1 und S2. Die Flügel PF1 und W2 können
dadurch leicht zu Rohren mit rechteckigem bzw. quadratischem Querschnitt 20, 20' aufgerollt werden,
wie die Zeichnung in Fi g. 2 zeigt. In den Flügeln W1
und W2, genauer in den Unterabschnitten P8, P9 bzw.
P8', P9' sind Ausschnitte 14 bzw. 14' angeordnet.
Im Unterabschnitt P9 hat der Ausschnitt 14 eine
gekrümmte Begrenzung 16, im Unterabschnitt P9' der Ausschnitt 14' eine gekrümmte Begrenzung 16'. Die
Ausschnitte 14 bzw. 14' sind L-förmig (18,18') mit abgerundeten Ecken C bzw. C".
An den Kanten E1 bzw. E2 des Abschnitts P2 sind
rechtwinklige Zungen T1 und T2 angeschnitten, die
um die FaIZeF10 bzw. F10' biegbar sind. Die Falze
F10 bzw. F10' sind durch Schlitze SL1, SL2 bzw. SL1,
SL0' vom Rand des Abschnitts P0 nach einwärts versetzt
und laufen parallel zu den Kanten E1 bzw. E1.
Die Zungen T1 bzw. T1, haben je eine abgerundete
Ecke C9 bzw. C0 und" je eine nicht abgerundete
Ecke C3 bzw. C3'."
Bei den Rohren 20, 20' bilden die Teilabschnitte P9 bzw. P9' die Außenwände des Kartons 10'. Die
L-förmigen Ausschnitte 18 bzw. 18' liegen hier horizontal. Die Zungen T1 und T2 sind durch Biegung in
den Falzen F10 bzw. F10' hochgestellt und werden in
die Ausschnitte 14 bzw. 14' eingeführt. Ebenso ist der Abschnitt P3 durch Biegung im Falz F3 aufgestellt
und der Abschnitt P2 durch Biegen im Falz F,.
F i g. 3 zeigt die Einführung der Zunge T1 in den
Ausschnitt 14/18. Die rechtwinklige Ecke C3 der Zunge T1 greift hinter den gebogenen Rand 16 des
Ausschnitts 14 und die Zunge wird in Richtung des gestrichelt gezeichneten Pfeils in den Ausschnitt eingeführt.
Der enge Schlitz SL3, der im Unterabschnitt P8 am vorderen Ende des gebogenen Randes des
Ausschnitts 14 gebildet ist, wird in Fig. 4 gerade von der gebogene Ecke C, der Zunge T1 passiert.
Schließlich verschwinden die Zungen T1 und T2 vollständig
in den Ausschnitten, während der Deckelabschnitt P2 sich auf die Wände P8 und P8' der Rohre
20 und 20' legt und der Abschnitt P3 die rückseitigen Öffnungen der Rohre 20 und 20' verschließt. Die
Zungen T1 und T2 liegen dann von innen den Wänden
P9 und P9' an. Schließlich wird der Teilabschnitt
P5 um den Falz F4 nach oben gekippt, der Teilabschnitt
P1 darüber geschlagen und mit dem Klebabschnitt 12 angeklebt. Der Karton hat dann auch
hier eine Doppelwand. Der Karton wird von der Klebschicht 12 zwischen den Teilabschnitten P1 und
P, und den Zungen T1 und T0 in den Ausschnitten
14 und 14' verschlossen gehalten. Das eingeschlossene Buch od. dgl. kann beliebig versandt werden.
Die Rohre 20 und 20' dienen als Schutzkissen.
Der Karton wird aus einem einheitlichen Stanzstück zusammengefaltet. Irgendwelche Verschlußmittel
werden nicht benötigt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Versandkarten (für Bücher), bei dem an beiden Seiten eines Bodenteils je ein zu einem Rohr rechteckigen Querschnitts zusammengefalteter Flügel und an den beiden Seitenkanten des Deckelteils je eine herabgezogene Zunge angeschnitten ist, die sich beim maschinellen Schließen des Kartons in einen Schlitz des darunterliegenden Rohres einschieben soll, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (14, 14')in den Rohren (20, 20'), dort wo die dem Anlenkfalz (F.,) des Deckels (P.,) zugekehrten freien Ecken (Cv C3') der Zungen (T1, Γ.,) beim Zuklappen des Deckels (P2) in die Schlitze (14 14') eintreten, breiter sind als an ihrem anderen Ende.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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