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DE1611811B - Klemmvorrichtung für blatt, folien oder plattenförmige Gegenstande - Google Patents

Klemmvorrichtung für blatt, folien oder plattenförmige Gegenstande

Info

Publication number
DE1611811B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
clamping device
base
rail
flexible hinge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Die Anmelder Sind
Original Assignee
Hebel, Walter, Hebel, Ulrich, 5242 Kirchen

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung für blatt-, folien- oder plattenförmige Gegenstände, bei der eine Klemmschiene schwenkbar mit der Unterlage verbunden ist und auf dieser durch Magnetkraft gehalten wird.
Klemmvorrichtungen dieser Art werden verwendet zum sichtgünstigen Aufhängen von Zeichnungen, Bildern od. dgl., sowie zum Aufspannen von Blättern auf Zeichenplatten, Schreibplatten oder ähnlichen Arbeitsunterlagen an Stelle von Reißbrettstiften, Klebebändern u. ä.
Es ist bekannt, blatt-, folien- oder plattenförmige Gegenstände mit Magneten auf magnethaftenden Unterlagen festzuklemmen, z. B. an Wandleisten und an Zeichen- und Schreibunterlagen (deutsches Gebrauchsmuster 1 850 323).
Für eine gute Funktion ist es wichtig, daß solche Klemmvorrichtungen auf der Unterlage unverrutschbar plaziert sind. Dies geschieht durch übliche, um einen festen Drehpunkt schwenkbare Gelenkbänder, durch in Ausstanzungen eingreifende Laschen, zwischengeschaltete Federn oder ähnliche Verbindungen.
Bei diesen bekanntgewordenen Klemmvorrichtungen ist jedoch die Befestigungsweise insofern proble- matisch, als ihre Bauhöhe unerwünscht groß ist. Besonders bei Zeichen- und Schreibplatten kommt es auf geringe Bauhöhe an, um eine Behinderung bei der Benutzung auszuschließen. Erst recht ist eine geringe Bauhöhe gefordert, wenn die Klemmvorrichtung in der Unterlage versenkt angeordnet ist; denn auch die Unterlage kann dann möglichst dünnwandig, leicht und handlich gehalten werden.
Die bekannten derartigen Klemmvorrichtungen erfordern aber auch einen mehr oder weniger hohen material-, herstellungs- und montagemäßigen Aufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klemmvorrichtung zu schaffen, die die genannten Nachteile aufhebt.
Diese Aufgabe wird erfindungsmäßig dadurch gelöst, daß die Klemmschiene entlang einer Kippkante mittels eines flexiblen Gelenkbandes mit der Unterlage verbunden ist.
Nach einer weiteren Ausbildung ist die Verbindung das flexible Gelenkband mit der Klemmschiene einerseits und der Klemmunterlage andererseits verklebt.
Dabei soll das flexible Gelenkband aus einem Klebefilm bestehen können, der mit einem selbstklebenden Klebemittel beschichtet ist.
Ferner ist vorgesehen, daß das Gelenkband gleichzeitig zur Befestigung des Magneten an der Klemmschiene bzw. an der Unterlage dient.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß eine extrem niedrige Bauhöhe erzielt wird und daß der Aufwand für Material, Fertigung und Montage äußerst gering ist. Die Klemmschiene kann z. B. aus einem ganz dünnen Flacheisen bestehen und der Klebefilm hat nur eine Dicke von wenigen zehntel Millimetern. Die Montage erfolgt, nachdem die Schutzfolie von dem Klebefilm abgenommen ist, durch Aufpressen der Klemmschiene mit Klebeband auf die Unterlage. Es bedarf z. B. keines Niet- oder Schraubvorganges. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine solide Verbindung gleichmäßig auf der ganzen Länge der Klemmschiene hergestellt wird.
Bei der Montage kann außerdem gleichzeitig ohne Mehraufwand eine Justage vorgenommen werden.
Dieses ist von Belang, wenn die verwendete Klemmschiene auch als Anlage für einen Zeichenwinkel dient und im Zusammenhang mit einer anderen Klemm- oder Anlageschiene genau rechtwinklig ausgerichtet werden soll.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden folgend näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 Ausführungsbeispiel 1, Schnitt durch eine Klemmvorrichtung, auf eine magnethaftende Unterlage aufgesetzt,
Fig. 2 Schnitt wie Fig. 1, jedoch die Klemmvorrichtung aufgeklappt,
F i g. 3 Ausführungsbeispiel 2, Schnitt durch eine Klemmvorrichtung auf einer magnethaftenden Unterlage aufgesetzt,
Fig. 4 Schnitt wie Fig. 3, jedoch die Klemmvorrichtung aufgeklappt,
F i g. 5 Ausführungsbeispiel 3, Schnitt durch eine Klemmvorrichtung in versenkter Ausführung,
Fig. 6 Schnitt wie Fig. 5, jedoch die Klemmvorrichtung aufgeklappt,
F i g. 7 Ausführungsbeispiel 4, Schnitt durch eine Klemmvorrichtung in versenkter Ausführung,
Fig. 8 wie Fig. 6, jedoch die Klemmvorrichtung aufgeklappt.
F i g. 1 und 2
Auf einer magnethaftenden, beispielsweise aus Stahlblech bestehenden Unterlage 1 ist eine Klemmschiene 2 mittels eines flexiblen Gelenkbandes 3 befestigt. Das flexible Gelenkband 3 besteht aus einem einseitig klebfähigen Band.
F i g. 3 und 4
Hier besteht das flexible Gelenkband 3 aus einem teilweise beidseitig klebenden Band, das gleichzeitig zur Befestigung des Flachprofilmagneten 4 in der Klemmschiene 3 und auf der Unterlage 1 dient.
F i g. 5 und 6
Hier besteht die Klemmschiene 5 aus magnethaftendem Werkstoff und ist versenkt in einer Unterlage 6 eingebaut. Der Flachprofilmagnet 7 ist in die Unterlage 6 eingelassen und darin befestigt. Die Befestigung der Klemmschiene 5 auf der Unterlage 6 erfolgt durch das flexible Gelenkband 3, das einseitig klebend ist.
F i g. 7 und 8
Hier besteht das flexible Gelenkband 3 aus einem teilweise beidseitig klebenden Band, das gleichzeitig zur Verbindung der Klemmschiene 5 mit der Unterlage 6 und des Flachprofilmagneten 7 mit der Unterlage 6 dient.
Der Steg 2 α der Klemmschiene 2 bzw. der Steg 6 α der Unterlage 6 dient bei der Betätigung der Klemmschiene 2 bzw. 5 durch Fingerdruck zur Aufstützung, wobei sich die Klemmschiene 2 bzw. 5 einseitig anhebt und das Unterschieben des festzuklemmenden Blattes 8 ermöglicht.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Klemmvorrichtung für blatt-, folien- oder plattenförmige Gegenstände, bei der eine Klemmschiene schwenkbar mit der Unterlage verbunden ist und auf dieser durch Magnetkraft gehalten
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschiene (2, 5) entlang einer Kippkante mittels eines flexiblen Gelenkbandes (3) mit der Unterlage (1, 6) verbunden ist.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Gelenkband (3) mit der Klemmschiene (2, S) einerseits und der Klemmunterlage (1, 6) andererseits verklebt ist.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Gelenkband (3) aus einem Klebefilm besteht, der mit einem selbstklebenden Klebemittel beschichtet ist.
4. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkband (3) gleichzeitig zur Befestigung des Magneten (4, 7) an der Klemmschiene (2, 5) bzw. an der Unterlage (6) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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