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DE1611749C - Schaukasten - Google Patents

Schaukasten

Info

Publication number
DE1611749C
DE1611749C DE1611749C DE 1611749 C DE1611749 C DE 1611749C DE 1611749 C DE1611749 C DE 1611749C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
latticework
base plate
showcase according
shaped parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Die Anmelder Sind
Original Assignee
Smith, Douglas J., Hillsdale, N.J.; Saulsbury, Richard S., Brooklyn, N.Y.; (V.StA.)
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaukasten für mehrere auswechselbare, blattförmige Teile, wie Bilder, Karten, Bekanntmachungen.
Für diese Zwecke sind Schaukästen bekannt, in denen die Bilder, Karten, Bekanntmachungen u. dgl. durch ineinandergreifende Rippen einer Grundplatte und Hohlrippen eines Gitterwerks einrahmbar und festhaltbar sind.
Bei diesen bekannten Schaukästen sind jedoch besondere Befestigungsmittel, wie Riegel,' Schrauben od. dgl., erforderlich, die die Bilder usw. einerseits und das Gitterwerk andererseits an der Grundplatte festlegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schaukästen der beschriebenen Art so auszubilden, daß sowohl die Bilder wie auch das Gitterwerk ohne zusätzliche Mittel an der Grundplatte befestigt werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die mehrere Felder für die Aufnahme der so blattförmigen Teile bildenden, sich kreuzenden Rippen der Grundplatte mit den Hohlrippen des Gitterwerks lösbar verrastbar sind.
Ein derartiger Schaukasten ist billig herzustellen, und die Bilder sind einfach festzulegen, was bei häufigem Austauschen von großem Vorteil ist.
An Hand der Zeichnung werden bevprzugte Ausführungsformen des Schaukastens gemäß der Erfindung besprochen. In der Zeichnung ist
Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der F i g. 1, .
Fig. 3 ein Schnitt nach Fig. 2 mit auseinandergerückten Einzelteilen,
Fig. 4 eine Einzelheit -aus dem Schnitt nach F i g. 2 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 eine Rückansicht des Schaukastens nach Fig. 1 in Verkleinertem Maßstab,
Fig. 6 ein Ausschnitt der Ausführungsform nach F i g. 1 mit auseinandergerückten Einzelteilen in vergrößertem Maßstab,
Fig. 7 ein Ausschnitt nach Fig. 6 einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7,
F i g. 9 die Frontansicht einer dritten Ausführungsform,
Fig. 10 ein Ausschnitt der Ausführungsform nach F i g. 9 mit auseinandergerückten Einzelteilen,
Fig. 11 ein Schnitt nach Linie 11-11 der Fig. 9 mit auseinandergerückten Einzelteilen,
Fig. 12 und 14 Schnitte durch Einzelteile einer vierten und fünften Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 13 eine Rückansicht der Ausführungsform nach Fig. 12 in verkleinerten Maßstab,
Fig. 15 eine Rückansicht der Ausführungsform nach Fig. 14 in verkleinertem Maßstab,
F i β. 16 die Frontansicht eines ausgebrochenen Abschnittes einer sechsten Ausführungsform,
Fig. 17 ein Schnitt nach Linie 17-17 der Fig. 16 in vergrößertem Maßstab,
Fi 1». 18 die Ausführungsform nach Fig. 16 mit auseinandergerückten Einzelteilen,
Fiji. 19 ein Schnitt durch einen Teil einer siebenten Ausführiinjisform der Erfindung und
Fij'. 20 die Ausführungsform nach Fig. 19 mit 6S auseinnnden.'crücktcn F.inzeltcilen.
In· Fig. 1 bis 6 ist eine Ausführungsform/1 1 dar-'i'csldlt. Der Schaukasten besteht im wesentlichen aus' zwei Teilen, einer Grundplatte 25 aus biegsamem Werkstoff und einem Gitterwerk 26 aus dem gleichen biegsamen Werkstoff. Zur Herstellung dieser Teile werden aus Kunststoffolien Rippen 28 und 30 herausgedrückt. Auf der Grundplatte 25 entstehen dadurch zahlreiche durch Rippen getrennte Felder 35, die vorn offen und an der Rückseite durch die Folie P geschlossen sind. ' " "~.
Im Querschnitt hat jede Rippe einen gewölbten Rücken 36 und zwei "nach dem Rippenfuß zu etwas eingezogene Seitenwände 38. Die die Felder 35 bildenden Teile der Folie P sind mit 34 bezeichnet. Die Kreuzungspunkte 39 der Rippen " sind abgerundet. Ebenso abgerundet sind die Außenecken 39' der Rippen 28. Die Kunststoffolie ist mit einer Leiste 40 eingerahmt. Die Leiste 40 hat einen ringsum laufenden Flansch 42, der auf der gleichen Ebene wie die Felder 35 liegt. Aus dem Flansch 42 erhebt sich eine Falte 52, deren Querschnitt (F i g. 2 und 3) ein rechtwinkliges Dreieck ist. Die Hypothenuse dieses Randrippen bildenden Dreiecks ist mit 48 bezeichnet, die sichtbare Kathete mit 50 und die außenliegende Ecke mit 51. Der Flansch 42 ist zunächst rechtwinklig hochgebogen und bildet die niedrige Wand 44 (Fig. 4), diese geht dann in die genannte, zum Flansch 42 spitzwinklige Hypothenusenwand 48 über. Zwischen einer Seitenwand 38 einer Rippe der Grundplatte 25 und der niedrigen Wand 44 ist eine Aufnahmefläche 46 gebildet. Die Kathetenwand 50 der dreieckigen Falte 52 ruht mit abgekanteten Flächen 54 auf der Rückwand 62 des Schaukastens. Die abgekantete Fläche 54 fällt mit einer Stufe 56 auf eine zweite abgekantete Fläche 58 ab, welche bündig zur Hinterseite 63 der Rückwand 62 ist. Die Rückwand 62 ist in die durch die Flächen 54,56,58 gebildete Aufnahme 60 eingeklebt. Die Rückwand 62 besteht aus Sperrholz, Fiberglas oder sonstigem starrem Plattenmaterial, die Leimschicht ist mit 64 bezeichnet.
Das Gitterwerk 26 wird durch Vakuumformung aus einer Folie gezogen. Die Felder werden ausgestanzt. Es hat einen schmalen Außenflansch 70, der sich an eine ■ Rippe 74 anschließt, die eine von mehreren, ein Gitterwerk bildenden Rippen ist. Jede dieser Rippen 75 besteht aus einer Hohlrippe 76, die auf die Rippen 28 oder 30 paßt. Die Seitenwände 72 der Rippen 74 und 75 sind am Fuß etwas eingezogen. Ein gewölbter Rücken 79 verbindet die Seitenwände. Die Ecken 77, an denen zwei Seitenwände 72 zusammenstoßen, sind abgerundet. An den Innenseiten der Rippen 74 und an beiden Seiten der Rippen 75 sind Flanschflächen 80 angeordnet, deren Seitenkanten 81 ein rechteckiges bzw. quadratisches Feld 35 einrahmen.
Gitterwerk und Grundplatte werden dadurch miteinander verbunden, daß man die Rückseite des Gitterwerks auf die Vorderseite der Grundplatte drückt, wobei die Rippen 28 und 30 in die Hohlräume der Hohlrippen 76 eindringen. Die elastische Biegsamkeit des Werkstoffs stellt zusammen mit den eingezogenen Seitenwänden der Rippen und Falten eine Rastverbinduni» zwischen Grundplatte und Gitterwerk her. Die Ecken 77 des Gitterwerks entsprechen den abgerundeten Ecken 39,39' der Felder 35. Der Umfangsflansch 70 des Gitterwerks schnappt in die Aufnahmenflächen 46 der Grundplatte ein. Auf diese Weise ist das Gitterwerk mit der Grundplatte fest verbunden.
Die quadratischen Karten, Bilder 103 oder sonstigen blattförmigen Teile, die mit 100 bezeichnet sind, werden auf die Felder 35 gesetzt. Sie werden an ihrem Platz durch die ihren Rand 101 überlappenden Flanschfläche 80 gehalten. Durch Abnahme des Gitterwerks und späteres Wiederaufsetzen können die Bilder 103 usw. ausgewechselt werden.
Zum Aufhängen des Kastens an einer Mauer hat die Rückwand 62 Schlitze 102 mit gezackten Außenkanten 104, in die die Befestigungsmittel wie Nägel, Schrauben usw. eingreifen.
Bei der Ausführungsform A 2, die in den F i g. 6 und 7 dargestellt ist, sind die Bilder usw. 103 durch den sie tragenden blattförmigen Teilen 100 vorgesetzte durchsichtige Kunststoffscheiben 110 geschützt. Die Flanschflächen 80 decken den Rand 101 ab. Im übrigen ist diese Ausführungsform der in Fig. 1 bis 6 dargestellten gleich. Gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Fig. 9 bis 11 zeigen eine weitere Ausführungsform A 3 des Aushängekastens der Erfindung. Die Teile, in denen die Ausführungsform A 3 mit der Ausführungsform A 2 übereinstimmt, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Bei der Ausführungsform A 3 hat das Gitterwerk 26 α eine ringsum laufende Hohlrippe 74 α, welche auf die Rippe 28 der Grundplatte 25 α paßt. Der Randflansch 70 und der entsprechende Flansch 42, die bei dem Gitterwerk und der Grundplatte der Ausführungsform A1 vorhanden sind, sind hier weggelassen. Das Gitterwerk 26 α besteht aus durchsichtigem Kunststoff, so daß die Ränder 101 der blattförmigen Teile 100 sichtbar sind. Ebenso sind auch die Rippen 28 und 30 der Grundplatte durch die Rippen des Gitterwerkes 26 α hindurch sichtbar. Dies kann bei Herstellung der Grundplatte aus farbigem Kunststoff eine Schmuckwirkung haben.
Im Panel 34 α der Rückwand sind Ausnehmungen 112 und 114 vorgesehen. Durch die Ausnehmungen können die Bilder usw., ohne das Gitterwerk 26 α abzunehmen, in die Felder gesteckt werden. Die Ausnehmungen 114 erleichtern das Einsetzen und Herausnehmen der Bilder.
Fig. 12 zeigt eine weitere, mit A4 bezeichnete Ausführungsform, bei der die Grundplatte 25 b der Grundplatte 25 der anderen Ausführungsformen ahn-Hch ist. Auch hier sind entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Bei dieser Ausführungsform ist die den Rahmen 40 α bildende dreieckige Falte 52 der Grundplatte 25 b zwischen den Wänden der Randrippe 48 und 50 mit einem steifen Kern 120 gefüllt (Fig. 13). Dieser Kern kann z.B. aus gepreßtem Kunstschaumstoff bestehen. Der Kern verhindert oder begrenzt ein Verziehen und Verwerfen der Grundplatte und macht den Rahmen 40 a widerstandsfähiger. Das Gitterwerk 25 wird auf der Grundplatte 25 in der oben für die Ausführungsformen nach F i g. 1 bis 6 beschriebenen Weise befestigt.
In Fig. 14 entspricht die Grundplatte^ 5 der Grundplatte A1, hat jedoch einen steifen rechteckigen Rahmen 125 an Stelle einer Rückwand 62 (F i g. 15). Zum Aufhängen des Kastens an Befestigungsmitteln dienen die Schlitze 102. Der Rahmen 125 schützt die Grundplatte 25 c vor Verwerfungen.
Zur weiteren Versteifung des Rahmens 125 kann in der Falte25 der AusführungsformenA1, A2, A3 und A 5 ein Kern 120 stecken.
Durchsichtiger Werkstoff kann für das Gitterwerk der Ausführunüsformen^ 1, A 2, A 3, A 4 oder A 5 verwendet werden. Die Fig. 16, 17 und 18 stellen eine Ausführungsform A 6 dar, welche bei übereinstimmenden Teilen mit den gleichen Bezugszeichen versehen ist wie die Ausführungsformen Al bis A5. Die Grundplatte 25 d läuft hier in einen Flansch 42 aus. Der- äußere Rahmen 40 der Grundplatte 25 fehlt. Der Flansch 42 kann mit Nägeln 130 auf die Abstufung 132 eines Bilderrahmens 135 befestigt werden. Dies ermöglicht die Verwendung einer großen Vielfalt unterschiedlich ausgebildeter und verzierter Rahmen. Das Gitterwerk hat bei dieser Ausführungsform keinen Außenflansch.
Das Gitterwerk kann zum Auswechseln der blattförmigen Teile 100, die zum Schutz unter durchsichtigen Platten 110 liegen, leicht von der Grundplatte abgezogen und wieder auf ihr durch Rastverbindung befestigt werden.
Die Fig. 19 und 20 zeigen eine Ausführungsform A 7, bei der eine Grundplatte 25 d ohne äußeren Rahmen an einem Bilderrahmen 135 α befestigt ist. Das Gitterwerk 26 α' besteht aus durchsichtigem Werkstoff und entspricht dem Gitterwerk 26 α, nur sind die durchsichtigen Deckplatten 110' einstückig mit den Rippen 74 α und 75 a des Gitterwerks. Besondere Deckplatten 11 α wie bei den Ausführungsformen A 2 und A 6 sind entbehrlich. Das Gitterwerk α' steht mit der Grundplatte 25 d in Schnappverbindung, wie oben mehrfach beschrieben.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Schaukasten für mehrere auszustellende, auswechselbare blattförmige Teile, wie Bilder, Karten, Bekanntmachungen, die durch ineinandergreifende Rippen einer Grundplatte und Hohlrippen eines Gitterwerkes einrahmbar und festhaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrere Felder (35) für die Aufnahme der blattförmigen Teile (100) bildenden, sich kreuzenden Rippen (28) der Grundplatte (25) mit
. den Hohlrippen (76) des Gitterwerks (26) lösbar verrastbar sind.
2. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (25) und das Gitterwerk (26) aus dünner elastisch verformbarer Kunststoffolie bestehen, aus der die Rippen (28, 76) als Falten herausgepräjjt sind.
3. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (38,72) der Rippen (28, 76) nach dem Rippenfuß hineingezogen sind und die Rippen (28,76) einen gewölbten Rücken (36, 79) haben.
4. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (76) des Gitterwerks (26) Flanschflächen (80) haben, mit denen sie auf den Rändern der eingelegten blattförmigen Teile (100) aufliegen und sie festhalten.
5. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (25) am Rande zu einer bilderrahmenähnlichen Randrippe (48, 51, 50) aufgefaltet ist.
6. Schaukasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Randrippe (48, 51,50) einen versteifenden Kern (120) hat.
7. Schaukasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu der bildcrrahmenähnlichen Randrippe (48,51,50) innen die Rippen (28) parallel liegen, während das Gitterwerk (26) außerhalb von Rippen (74, 79) in einen Flansch (70)
ausläuft, welcher zwischen den Rippen (28) der Grundfolie (25) und einer der bilderrahmenähnlichen Randrippe (48,51,50) nach innen' vorgeschalteten senkrechten niedrigen Wand (44) aufnehmbar ist.
8. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (25) in einen Flansch (42) ausläuft, der von hinten auf die Abstufung (132) eines Bilderrahmens (135) nagelbar ist.
9. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (25) von einer an den Kanten von ihr mit abgekanteten Flächen
(54, 58) umfaßten festen Rückwand (62) hinterlegt ist.
10. Schaukasten nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (62) Ausnehmungen (112,114) zum Auswechseln der blattförmigen Teile (100) ohne Abnahme des Gitterwerks (26) hat.
11. Schaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,' daß das Gitterwerk (26) aus einer durchsichtigen Folie geprägt ist, so daß die blattförmigen Teile (100) in den Feldern (35) mit durchsichtigen Platten (HO') bedeckbar sind, die mit Rippen (74 a, 75 α) einstückig sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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