DE1610545A1 - Huefthalterhose - Google Patents
HuefthalterhoseInfo
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Description
Unser Zeichen; 0 296'
Hüfthalter ho se
Gegenstand der Erfindung ist eine eine Hüfthalterhose
bildende Damenunterkleidung aus einem elastischen Gewebe.
Bekanntlich zögern die Frauen nicht, zum Schlankmachen ihrer Silhouette die Hüften fest in anliegenden Hüfthaltern
aus einem elastischen Gewebe einzupressen, welche gestatten, die Hüften und im allgemeinen den oberen Teil
der Beine zusammenzupressen.
Versuche haben jedoch ergeben, daß die üblichen Hüfthalter, und insbesondere solche, welche tief auf die Schenkel
heruntergehen, das Gleichgewicht ihrer Trägerinnen
Pr/ch
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stören können.
Bei den Frauen ist nämlich sehr häufig eine Seite schwächer als die andere. Die "bisweilen sehr starke,
durch das elastische Gewebe erzeugte Zusammenpressung
kann, da sie an der Stelle des Oberschenkelgelenks wirkt, eine natürliche Gleichgewichtsstörung des Beckens in
meßbarer Weise verschlimmern. Ferner ist diese übermäßige Zusammenpressung häufig die Ursache von Zellulit
und kann außerdem in den Beinen Zirkulationsstörungen (Krampfadern usw.) hervorrufen.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteilen abzuhelfen und insbesondere die ausgeglichene Aufrechterhaltung der
natürlichen Formen und ggfs. die Berichtigung derselben zu ermöglichen, ohne örtliche gefährliche Zusammenpressungen
zu erzeugen.
Die erfindungsgemäße Hüfthalterhose aus elastischem Gewebe hat wenigstens einen Hauptstoffteil, welcher an
einem elastischen Gürtel befestigt ist und kennzeichnet sich dadurch, daß der untere Rand des Hauptstoffteiles,
welcher, die Öffnungen für den Durchtritt der Schenkel begrenzt, auf der Vorderseite hohe Einschnitte enthält,
deren Kanten sich unter- einem spitzen Winkel kreuzen und dabei den Oberschenkeln freie Beweglichkeit gewähren.
Dank dieser Ausbildung wird der Hauptteil des Hüfthalters unter Ausgang von einem einzigen Gewebeteil
und mit einem geringsten Aufwand von Nähten hergestellt, was für den Hersteller eine große Vereinfachung
bedeutet. Ferner kann der
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— 3 —
hergestellte Hüfthalter breite Ausschnitte besitzen, wodurch die Oberschenkelgelenke befreit werden. Ferner
kann trcrfez der Benutzung eines elastischen Gewebes die
Ausbildung so getroffen werden, daß die Ränder der Ausschnitte keinen Druck auf die Haut ausüben, was sehr günstig
ist, wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, und den erfindungsgemäßen Hüfthalter von den bekannten Hüfthaltern
mit zusammenziehenden Rändern unterscheidet.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist ein
besonderer Sinn für das Ausschneiden des den Hauptstoffteil bildenden elastischen Gewebes vorgesehen, um für
den Hüfthalter die günstigste orthopädische Wirkung sicherzustellen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
wird insbesondere die Ausbildung so getroffen, daß die Kettenfäden des Gewebes schräg symmetrisch beiderseits
der mittleren Bauchnaht und senkrecht zu der Mitte des Rückens liegen, während sich die freien Ränder der
Öffnungen für die Schenkel etwa rechtwinklig auf der Vorderseite des Hüfthalters kreuzen, wobei die Fäden
des Gewebes etwa prallel zu den Rändern der Ausschnitte verlaufen. Diese Ausbildung erleichtert die Herstellung
erheblich.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung weist
der Hauptstoffteil in dem unteren Teil des Rückens einen mittleren Abnäher und zwei in Bezug auf den mittleren
Abnäher zueinander symmetrische seitliche schräge Abnäher auf, wobei diese Anordnung mit der mittleren Bauchnaht
kombiniert ist, längs welcher die Fäden des Gewebes schräg und symmetrisch angeordnet sind.
Die Gesamtheit dieser Merkmale gewährleistet eine tadellose
Anpassung an den hinteren Teil der Hüften und die Gesäßbaqken,
wobei jedoch dem oberen Teil der Beine beim
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Gehen' jede Bewegungsfreiheit gelassen wird.
Gemäß einem weiteren vorteilhaften Kennzeichen der Erfindung weist die Hüfthalterhose einen zweiten Stoffteil auf, welcher
als Verstärkung dient, etwa dreieckig zugeschnitten ist, den Vorderteil verdoppelt und sich zwischen dem Gürtel und dem Schritt erstreckt. Hierdurch werden die Festigkeit,
die orthopädischen Eigenschaften und das Aussehen des Hüfthalters beträchtlich verbessert.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 ist eine Draufsicht der Bestandteile des Hüfthalters nach dem Ausschneiden aber vor dem Zusammensetzen,
Fig. 2 ist eine von vorne gesehene Seitenansicht der
obigen Stoffteile während des Zusammensetzens.
Fig. 3 ist eine schaubildliche schematische Ansicht des vorderen Abschnitts der angezogenen Hüfthalterhose.
Fig. 4 ist eine andere schematische schaubildliche Ansicht,
welche den hinteren Abschnitt der Hüfthalterhose zeigt.
Aus Fig. 1 geht hervor, daß die Hüfthalterhose aus drei"
Teilen besteht, nämlich einem Hauptstoffteil A, einem
Verstärkungsstoffteil B und einem Gürtel C.
Es seien zunächst die Merkmale der Ausbildung der Teile A,B,
hierauf ihre Zusammenfügung und schließlich die Merkmale der fertigen Hüfthalterhose beschrieben.
Die Teile A und B werden aus einem elastischen Gewebe hergestellt,
und zwar vorzugsweise aus einem belüfteten Gewebe (z.B. elastischem Tüll). Es kann insbesondere
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ein elastischer Tüll benutzt werden, dessen Kettenfäden und Schußfäden verschiedene Abmessungen haben, wobei die ·
ersteren dicker als die letzteren sind. Ein derartiges Gewebe
entwickelt eine starke elastische Rückholkraft bei einer geringen Dehnung. Es kann insbesondere ein elastisches Gewebe aus mehrfädigen Fasern, im besonderen auf der
Basis von Polyamid und Polyurethan, benutzt werden, welches
die Eigenschaft besitzt,, sich in zwei zueinander senkrechten Richtungen zu dehnen und hierauf wieder seine
ursprünglichen Abmessungen einzunehmen. Ein derartiges Gewebe ist unter der Handelsmarke "Lycra" bekannt und
wird von der Societe du Pont de Uemours hergestellt r es kann
aber natürlich auch ein" beliebiges anderes elastisches·, vorzugsweise belüftetes Gewebe benutzt werden, welches
ähnliche Eigenschaften besitzt.
Der Hauptteil A ist symmetrisch zu einer der Mitte des Rückens entsprechenden Achse X-X ausgeschnitten.
Der einer Hälfte des Teils A entsprechende halbe Schnitt weist zwei spitz zulaufende Einschnitte 1 und 2 auf,
welche in Richtung auf den dem Gürtel entsprechenden Rand
3 verlaufen. Diese Einschnitte teilen den halben Schnitt in drei Bahnen 4, 5 und 6 mit verschiedenen umrissen. Der
Einschnitt T ist ferner so ausgeschnitten, daß seine Ränder 1a, 1b etwa senkrecht'zueinander liegen. Die Ränder
des Einschnitts 2 bilden dagegen einen kleinen Winkel
miteinander (z.B. 15 bis 30°).
Die Bahn 4 wird durch einen seitlichen Rand 7 abgeschlossen,
welcher senkrecht an dem Rand des Gürtels 3 und an einem kleinen querliegenden Rand 8 endigt. In der Hähe des Randes
8 besitzt die Bahn 4 eine Einschnürung 9, welche, wie
aus den weiteren Ausführungen hervorgehen wird, dem Schritt
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entspricht. Der Scheitel S des Einschnitts 1 ist in einer
Entfernung h von dem Rand 3 angeordnet, welche etwa gleich der Hälfte der Entfernung 2h zwischen diesem Rand und
dem Schritt 9 ist.
Die Bahn 5 hat einen sichelförmigen Umriß.
Die beiden Bahnen 6 sind durch einen anderen mit der Achse X-X liegenden Einschnitt 11 getrennt, so daß sie
einen Umriß "besitzen, welcher etwa einem Trapez entspricht, dessen kleine Qrunds&ite 12 die gleiche Breite wie der
Rand 8 der Bahn 4 hat«
Das elastische Gewebe wird vorzugsweise in der in Pig.
dargestellten Weise zugeschnitten, in welcher schematisch bei £ die Kettenfäden und bei t die Schußfäden dargestellt
sind. Die Kettenfäden £ liegen senkrecht zu der Achse X-X, und der seitliche Rand 7 des Teils A hat eine solche
Schräglage, daß die Fäden £ mit diesem Rand einen Winkel a bilden, welcher wenigstens 30° beträgt, aber
vorzugsweise zwischen 30 und 60° liegt und zweckmäßig gleich 45° ist.
Die Ränder 1a, 1b des Einschnitts 1 haben dann eine, solche
Lage, daß sie zu den !Fäden £ und 1; parallel liegen, oder '
eine geringe Schräglage diesen gegenüber haben.
Der Verstärkungsteil B besitzt einen zu der Achse Y-Y
symmetrischen, etwa dreieckigen Umriß. Der Rand 21 ist abgerundet und entspricht dem Gürtel. Auf der entgegengesetzten
Seite wird der Teil durch einen kleinen querliegenden Rand 22 abgeschlossen. Der halbe Schnitt des
Teils B entspricht zweckmäßig dem der Bahn 4 des Teils A, dessen Rand 1a bis zu dem Rand 3 verlängert gedacht ist.
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Die durch den Abstand zwischen den Rändern 21 und 22 gemessene Höhe des Teils B entspricht so dem zwischen
den Rändern 3 und 8, und die Breite des Randes 22 ist
doppelt so groß wie die des Randes 8. Die seitlichen Ränder 23 besitzen einen geradlinigen Abschnitt, welcher
dem Verlauf des Randes 1a der Bahn 4 entspricht und durch einen stark gebogenen Abschnitt verlängert wird, welcher
zu der Einschnürung 9 der Bahn 4 homolog ist und sich hierauf zu dem Rand 22 erweitert.
Der Teil B wird vorzugsweise so ausgeschnitten, daß die Kettenfäden £ senkrecht auf der Achse Y-Y stehen.
Schließlich wird der Gürtel C mittels eines üblichen
elastischen Streifens hergestelltf welcher nur in der
Längsrichtung dehnbar ist.
Bas Zusammensetzen des Hüfthalters wird vorzugsweise
folgendermaßen vorgenommen: Die einander gegenüberliegenden Ränder des mittleren Einschnitts 11 und der beiden seitlichen
Einschnitte 2 werden so zusammengenähte daß ein
mittlerer Abnäher 31 und zwei seitliche schräge in Bezug
auf den mittleren Abnäher 31 zueinander symmetrische
Abnäher 32 entstehen, wobei diese drei Abnäher dem unteren
Abschnitt des Rückens der Hüfthalterhose angehören, wie dies aus der weiteren Beschreibung hervorgeht.
Hierauf werden die Bahnen 4 so aneinandergelegt, daß äie
Ränder 7 nebeneinanderliegen. Bieee werden dann durch
eine mittlere Naht 33 vereinigt» welche sich ao zwischen
den Rändern 3 und 8 erstreckt. Die so vereinigten Bahnen sollen die Vorderseite des Hüfthalters bilden, wobei die
Naht 33 eine Bauehnaht bildet.
h €ÜL@s©£ ¥©rber@£timg des Seils A wird an ... -
ihm der Verstärkungsteil B so befestigt, daß die Bauch-.naht
33 überdeckt wird. Hierfür werden der Rand 21 an den Rand 3 und die Ränder 23 an die Ränder 1a des Einschnitts
1 angenäht. Hierfür können die Ränder zusammengesäumt werden. Der Teil B und der Teil A werden insbesondere
zusammen mit den Scheiteln S der Einschnitte 1 vereinigt, wobei diese Vereinigung an dieser Stelle verstärkt
werden kann. Dieses Herstellungsstadium ist echematisch in Fig. 2 dargestellt.
Hierauf werden durch eine querliegende, in der Nähe des Schritts in dem Boden des Hüfthalters liegende Naht 34
alle querliegenden übereinstimmenden Ränder 8, 22 und 12
vereinigt (Fig. 2).
Hierauf wird das Zusammensetzen durch das Annähen des Gürtels C an die Ränder 3 und 21 der Teile A und B beendet.
Man erhält dann den in Fig. 3 und 4 angezogen dargestellten Hüfthalter.
Man stellt fest, daß der vorgesehene Schnitt die Beingelenke reichlich freilegt, was die heftigsten Bewegungen
ohne Behinderung ermöglicht, da die Umgebung der Schenkel nicht zusammengepreßt wird.
Durch die Kombination der Richtung der Gewebe der Teile
A und B mit ihrem Schnitt werden bedeutende technische Wirkungen erzeugt. Die Rückenabnäher 31, 32 bewirken das
Umfassen des Rückens und der Gesäßbacken, welche so durch die auf diese Weise geschaffene umschließende Form gehalten
werden. Ferner wird der Leib durch den Kreuzungssinn der an der Bauchnaht 33 endigenden Fäden der
Bahnen 4 abgeplattet. Das so durch die Fäden gebildete aufrechte V sucht außerdem den Leib anzu-
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heben. Die entsprechende Rückwirkung auf den Hüfthalter wird infolge der breiten Einschnitte 1 nicht von den
Öffnungen für die Schenkel sondern infolge der durch die Bodennaht 34 hergestellten Verbindung von dem Rücken
aufgenommen.
Die Abplattung des Leibes wird durch den Teil B verstärkt, dessen Kettenfäden zu der Bauchnaht 33 senkrecht liegen und
mit ihrer ganzen Elastizität wirksam werden können. Ferner wird die Abgleichung des Hüfthalters dadurch verstärkt, daß
die mit dem Gürtel C verbundenen Spitzen 24 des Teils B an dem Rücken des Hüfthalters endigen, wie in Fig. 4 dargestellt*
Der Hüfthalter hat daher keine Neigung hochzurutschen,und er bringt die Formen des Körpers zur Geltung
und unterstützt den Leib und den Unterleib, indem er sich den Formen auf natürliche Weise anpaßt.
Der vorgesehene Schnitt vereinfacht und erleichtert auch die Herstellung. Die Ränder des Einschnitts 1 liegen in
der Geweberichtung, wodurch ein Zerreißen an dieser Stelle vermieden wird. Ferner hat das Gewebe keine Neigung,
sich einzurollen und widersteht den späteren Waschvorgängen.
Der besondere Schnitt der Bahnen 4 zwischen dem Schritt 9 und dem Rand 8 ermöglicht die unmittelbare Bildung des
Schritts und vermeidet das bei den bekannten Hüfthaltern
erforderliche Einsetzen eines Zwischenteils an dieser Stelle, was eine weitere Vereinfachung darstellt".
Die Erfindung kann natürlich abgewandelt werden. So können,
obwohl der dargestellte Hüfthalter keine Strumpfbänder aufweist, diese an den üblichen Stellen befestigt werden.Es
kann auch in dem Schritt ein ggfs. entfernbares Schutz- und
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Reinlichkeitsfutter vorgesehen werden. Schließlich kann der Hüfthalter, insbesondere an den Rändern der Öffnungen,
mit beliebigen Teilen aus Gewebe, Spitze o.dgl. zur Zierde
und zur Verstärkung besetzt werden.
Schließlich kann die Rückennaht 31 bis zu dem Gürtel C
hochgeführt werden.
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Claims (13)
1. Hüfthalterhose aus elastischem Gewehe mit wenigstens
einem Hauptstoffteil (A), welcher an einem elastischen
Gürtel (C) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet» daß der untere Rand des Hauptstoffteiles, welcher die
öffnungen für den Durchtritt der Schenkel begrenzt, auf der Vorderseite hohe Einschnitte (1) enthält,
deren Kanten (1a, 1b) eich unter einem spitzen Winkel (bei S) kreuzen und dabei den Oberschenkeln
freie Beweglichkeit -gewähren.
2. Hüfthalterhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptstoffteil (A) einstückig ist und zwei
seitliche Ränder (7) hat, die untereinander durch eine mittlere Bauchnaht (33) verbunden sind, beiderseits
deren die Gewebefäden (c, t) schräg und symmetrisch verlaufen.
3· Hüfthalterhose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der von den Kettenfäden (c) des Gewebes mit der mittleren Bauchnaht (33) gebildete Winkel wenigstens
30° beträgt.
4« Hüfthalterhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die freien Ränder (1a, 1b) der Öffnungen für die Schenkel etwa rechtwinklig auf der Vorderseite
des Hüfthalters an den Scheiteln (S) der Einschnitte (1) kreuzen.
5. Hüfthalterhose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (e, t) des Gewebes des Hauptteils (A)
etwa parallel zu den Rändern (1a, Ib) der Einschnitte (1) angeordnet sind.
Neue Unterfaden (Art 7 § l Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 desÄnderungsges. V.4.9.1EG7.
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6. Hüfthalterhose nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Ränder des die Öffnungen für die Schenkel bildenden Hauptstoffteils (A) miteinander an den
an den Scheiteln (S) der Einschnitte (1) liegenden kreuzuügsstellen vernäht sind.
7. Hüfthalterhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreuzungspunkte (S) der freien Ränder des
Hauptstoffteils in einer Entfernung (h) von dem Gürtel (c) liegen, welche etwa gleich der Hälfte der
längs der mittleren Bauchnaht (33) gemessenen Entfernung zwischen dem Gürtel und dem Schritt (9) ist.
8. Hüfthalterhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptstoffteil (a) in dem unteren Abschnitt
des Rückens einen mittleren Abnäher (31) und zwei seitliche schräge in Bezug auf den mittleren Abnäher (31)
zueinander symmetrische Abnäher (32) aufweist.
9. Hüfthalterhose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptstoffteil (A) einem halben Schnitt mit
zwei Einschnitten (1, 2) entspricht, welche dem Gürtel (C] zugewandt sind und drei Bahnen (4, 5, 6) abgrenzen, deren
Ränder (8, 12) auf der dem Gürtel (C) abgewandten Seite beim Zusammensetzen miteinander durch eine in der Nähe
des Schritts ausgeführte Quernaht (34) vereinigt werden.
10. Hüfthalterhose nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zweiten als Verstärkung dienenden Stoffteil (B)
mit einem etwa dreieckigen Schnitt, welcher die Vorderseite verdoppelt und sich zwischen dem Gürtel (C)
und dem Schritt (9) erstreckt.
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11. Hüfthalterhose nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Yerstärkungsstoffteil (B) über der Vorder^
seite des Hauptteils (A) liegt und die Bauchnaht (33) überdeckt.
12. Hüfthalterhose nach Anspruch 11,.dadurch gekennzeichnet,
daß die Ränder (23) des Verstärkungsstoffteils (B) zwischen dem Gürtel (C) und dem Schritt (9) mit den
Rändern des Hauptstoffteils (A) zusammenfallen.
13. Hüfthalterhose nach Anspruch 119 dadurch gekennzeichnet,
daß der Verstärkungsstoffteil (B) entsprechend der
Richtung des Gewebes ausgeschnitten is.t, und daß der
dem Gürtel (C) angehörende Rand (21) etwa parallel zu den Kettenfäden (c) des Gewebes ist«
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