DE161034C - - Google Patents
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- DE161034C DE161034C DENDAT161034D DE161034DA DE161034C DE 161034 C DE161034 C DE 161034C DE NDAT161034 D DENDAT161034 D DE NDAT161034D DE 161034D A DE161034D A DE 161034DA DE 161034 C DE161034 C DE 161034C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/02—Details of starting control
- H02P1/04—Means for controlling progress of starting sequence in dependence upon time or upon current, speed, or other motor parameter
- H02P1/08—Manually-operated on/off switch controlling power-operated multi-position switch or impedances for starting a motor
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- Power Engineering (AREA)
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- ΛΙ 161034 KLASSE 21 c.
betrieben werden.
Bei größeren Elektromotoren ist häufig eine lange Anlaßzeit notwendig, um große
Strom- bezw. Energiestöße zu vermeiden. Erfolgt die Steuerung des Anlassers solcher
Elektromotoren von Hand -mittels eines Hebels, einer Kurbel o. dgl., so ist es bei
langen Anlaß zeiten sehr ,schwer, die gesetzmäßige Anlasserbewegung innezuhalten; geringe
Abweichungen können schon recht bedeutende Stromstöße verursachen. Reicht
zur Bedienung größerer Anlaßapparate aber Menschenkraft nicht mehr aus, so wird die
Benutzung eines Hilfsmotors notwendig. Hierdurch ist nun zwar die Gesetzmäßigkeit
der Anlasserbewegung verbürgt, aber der Arbeiter, welcher den Hilfsmotor steuert, hat
keine Kontrolle über die jeweilige Stellung des Anlassers, während er bei den von Hand
bedienten Anlaßapparaten die Anlasserstellung stets genau kontrollieren kann.
Beide Vorteile, nämlich die Gesetzmäßigkeit der Anlasserbewegung und die genaue
Kontrolle über die Anlasserstellung, miteinander zu vereinigen, ist der Zweck vorliegender
Erfindung. Dies wird dadurch erreicht, daß der Steuerhebel des Hilfsmotors so ausgebildet wird, daß jede seiner Stellungen
einer gewissen Anlasserstellung entspricht. Zu diesem Zwecke werden dem Steuerhebel des Hilfsmotors zwei Bewegungen
verschiedenen Charakters gegeben, deren eine, welche beispielsweise als Hauptbewegung bezeichnet
werden soll, durch den Anlasser selbst erzeugt wird, und deren andere als Nebenbewegung die Steuerung des HiI fsmotors
veranlaßt. Die Hauptbewegung des Steuerhebels kann geradlinig, U-förmig oder beliebig anders gestaltet sein; die Nebenbewegung
charakterisiert sich als Seitenbewegung rechts oder links zur Hauptbewegung möglichst in der ganzen Länge oder nur in
Teilstrecken der Hauptbewegung.
Bei der geradlinigen Bewegung bildet z. B., wie aus der schematischen Darstellung (Fig. 4)
ersichtlich, der mittlere Teil b-c die Teilstrecke der Hauptbewegung, wo die Nebenbewegung
nicht möglich ist, und die beiden Seitenteile a-b und c-d die Teilstrecken der Hauptbewegung
nach links bezw. rechts, wo die Nebenbewegung erlaubt ist. Die Teilstrecke
b-c dient z. B. zum Ein- und Ausschalten bezw. Umschalten des elektrischen Hauptstromes.
Die Erfindung soll nunmehr an Hand der dargestellten Ausführungsformen beschrieben
werden.
Die Welle 1 (Fig. 3) wird von einem ständig laufenden Hilfsmotor stets in derselben
Richtung gedreht. Auf der Welle 1 befindet sich ein Wendegetriebe, dessen mittlerer
Teil 3 mit der Welle 1 umläuft und nur seitlich verschiebbar ist.
Die den Antrieb des in der Zeichnung ebenfalls nicht abgebildeten Hauptanlassers
in der einen oder anderen Richtung bewirkenden Teile 4 und 5 des Wendegetriebes
sind auf der Welle 1 lose angeordnet und nehmen nur nach Einrücken der Kupplungsmuffe
3 an der Umdrehung der Welle 1 teil. Zur Einrückung des Wendegetriebes ist
auf der Achse 6 des Steuerhebels 2 ein' Hebel 7 befestigt, welcher die Verschiebung der
Kupplungsmuffe 3 bewirkt, während ein ebenfalls auf der Achse 6 befestigtes Gegengewicht
8 das Bestreben hat, die Muffe 3 in ihre Mittellage zu drängen, also die Kupplung
mit den Teilen 4 oder. 5 aufzuheben (Fig. ι bis 3). Der Steuerhebel 2 ist auf
seiner Achse 6 mittels eines Gabelstückes 9 befestigt, durch dessen Schenkel die rechtwinklig
und oberhalb der Achse 6 angeordnete zweite Achse 10 des Steuerhebels 2 hindurchgeht
(Fig. 1). Infolge dieser Einrichtung wird es möglich, den Hebel 2 in den
Richtungen beider Achsen 6 und 10 zu bewegen. Solche Bewegung vollzieht sich
innerhalb eines eigenartigen Führungsbockes 11 (Fig. i, 2 und 3), dessen mittlerer Teil
dem Hebel 2 nur die Drehung um die Achse 10 gestattet, rechts und links davon demselben
aber auch eine Drehung um die Achse 6 ermöglicht. Auf der Achse 10 ist
außer dem Steuerhebel 2 ein mit demselben gleichgerichteter Hebel 12 befestigt, welcher
einen Vierkantzapfen 13 besitzt, der während der Nebenbewegung des Steuerhebels 2 auf
der Strecke b-c (Fig. 2) zwischen Führungsschienen 14 gleitet, die an einer Säule 15 angebracht
sind (Fig. 1). Lose um die Achse IO drehbar sind zwei gekröpfte Hebel 16
und 17 angeordnet, die an ihren oberen Enden hammerförmige Ansätze 18 besitzen,
welche oben und unten von Blattfedern 19 mit Nasen 20 flankiert sind. Beide Hebel 16
und 17 werden durch in denselben verschiebbare Muttern 21, die auf dem links- bezw.
rechtsgängigen Gewinde einer Welle 22 geführt sind, bewegt (Fig. 2).
Die Welle 22 wird vermittels eines Kettenrades 23 oder auf andere Weise vom Hauptanlasser
aus angetrieben.
Bei der durch Fig. 2 veranschaulichten Stellung des Steuerhebels 2 sind sämtliche
Organe ausgeschaltet, Hilfsmotor, Anlasser und Motor befinden. sich in Ruhe. Soll nun
der Motor· beispielsweise durch Bewegung des Steuerhebels 2 in der Richtung nach a
in Gang gesetzt werden, so wird der Steuerhebel 2 zunächst so weit gedreht, bis der
diese Bewegung mitmachende Hebel 12 mit seinem Vierkantzapfen 13 den hammerartigen
Ansatz 18 des Hebels 16 berührt.
Diese mit b bezeichnete Lage des Steuerhebeis 2 ist das linksseitige Ende der Teilstrecke
der Hauptbewegung, während welcher
z. B. die Schließung des Hauptstromes erfolgt (Fig. 2 und 3). Nun wird derselbe von
b nach e (Fig. 3) bewegt und durch den an dieser Bewegung teilnehmenden Hebel 7 der
Muffe "3 mit dem Teile 5 gekuppelt, so daß der Anlasser in Tätigkeit tritt. Nunmehr
beginnt auch die Welle 22. sich zu drehen, und das von den Nasen 20 der Blattfedern 19
umklammerte Vierkant 13 samt Hebel 12 und 16 folgen der sich langsam nach links
schiebenden Mutter 21. Dieser Bewegung folgt ebenfalls der Steuerhebel 2, welcher in
dem Führungsbocke 11 parallel mit dem ersten Teile der Bewegung zunächst bis /
gleitet. .Von hier ab folgt derselbe der schiefen Ebene f-a (Fig. 3) und löst, indem
er die Achse 6 auf dem Wege f-a (Fig. 1) zurückdreht, das Wendegetriebe aus, so daß
der Anlasser abgestellt wird. Der Steuerhebel 2 verbleibt im Punkte α (Fig. 2, 3 und 4),
bis der Motor wieder außer Betrieb gesetzt oder umgesteuert werden soll. In diesem
Falle wird der Steuerhebel 2 von α nach g (Fig. 3) bewegt und die Muffe 3 mit dem
Teile 4 gekuppelt. Der Anlasser dreht nun die Welle 22 in entgegengesetzter Richtung
und die Mutter 18 schiebt die Hebel 12 und 16
samt dem Steuerhebel 2 von links nach rechts.. Letzterer gleitet zunächst von g bis h par- go
allel der Nebenbewegung und löst von /1 bis b auf schiefer Ebene gleitend den Anlasser
wieder aus. Die Nasen 20 der Blattfedern 19 haben sich inzwischen auf den abgeschrägten
Enden der Führungsschienen 14 (Fig. 2) so weit auseinandergespreizt, daß sie
das bis jetzt festgehaltene Vierkant 13 des Hebels 12 wieder freigeben, und der Steuerhebel
2 kann nunmehr in seine Ruhelage m (Fig. 2 und 3) gebracht oder auch bis c zur
Umsteuerung des Motors weiter bewegt werden, wobei sich dasselbe Spiel auf der anderen
Seite des Führungsbockes 11 wiederholt.
Bei der U - förmigen Bewegung des Steuerhebels
2 bilden, wie die schematische Dar- 105 , stellung (Fig. 8) zeigt, die beiden parallelen
Schenkel a-b und c-d die Teilstrecken der Hauptbewegung, während welcher die Nebenbewegung
gestattet ist, während die aus der Nullage m nach b oder c ausgeführte Bewegung
hauptsächlich nur zur Schaltung des Hauptstromes im Sinne des Vorwärts- oder
Rückwärtslaufes oder anderen Zwecken dient.
Eine solcher U-förmigen Bewegung des
Steuerhebels 2 angepaßte Ausführungsform ist durch Fig. 5 in Vorderansicht, durch
Fig. 6 in Seitenansicht und durch Fig. 7 in Oberansicht beispielsweise dargestellt. Der
Steuerbock 11 erhält eine kugelförmig gewölbte Fläche, in welcher die beiden Hauptführungen
nicht hintereinander (Fig. 1), sondern nebeneinander angeordnet sind. An Stelle
des Wendegetriebes 3, 4, 5 (Fig. 3) dient hier ein Wendeanlasser 24 für den Hilfsmotor
zum Antrieb des nicht dargestellten Hauptanlassers, und die selbsttätige Bewegung des
Steuerhebels 2 wird durch die Achse 10 veranlaßt, auf welcher ein Rad 25 befestigt ist,
das vom Hauptanlasser mittels Kette 26 oder auf andere Weise angetrieben wird.
Damit der Stromhebel 27 des Wendeanlassers 24 nicht die ganze Wendung der
Achse 6 während der Teilstrecke b-c des Steuerhebels 2 mitzumachen braucht, ist derselbe
mit einem Hebel 28 auf der Achse 6 lose drehbar verbunden. Der Hebel 28 ist
mit einem ebenfalls auf der Achse 6 lose drehbaren Hebel 29 durch in ihrem gemeinsamen
Drehpunkt entsprechend geführte Gelenkstützen 30 oder auf andere Weise so verbunden, daß das mit einem der Hebel
28, 29 vereinigte Gegengewicht 8 dieselben in ihrer Ruhelage zu halten bezw. nach erfolgter
Freigabe in ihre Ruhelage zurückzudrängen imstande ist. Beide Hebel 28, 29 tragen je an einem Ende offene Schlitzführungen
31, 32, 33, 34, deren äußere Schenkel 31, 34 etwas länger sind als deren innere
Schenkel 32, 33. Die Steuerung geschieht bei dieser Ausführung wie folgt:
Legt man den Steuerhebel 2 aus seiner Totlage m nach b über, so wird nur die
Achse 6 gedreht und dadurch beispielsweise ein Hauptstrom für Linkslauf des Elektromotors
geschaltet. Auf seinem weiteren Wege der Nebenbewegung bis i erfaßt der Steuerhebel 2 den längeren Schenkel 31 der
betreffenden Schlitzführung und dreht somit den Hebel 28 so weit, daß der diese Drehung
mitmachende Stromhebel 27 des Wendeanlassers 24 zum Stromgeben eingestellt wird.
Der nunmehr in Tätigkeit tretende Hilfsmotor setzt den Hauptanlasser in Bewegung
und damit gleichzeitig das von demselben getriebene Rad 25 nebst Welle 10 in langsame
Umdrehung, welcher der Steuerhebel 2 folgt. Dieser wandert nun selbsttätig bis k
und von hier auf geneigter Ebene bis a \veiter. Auf diesem Wege gleitet der Steuerhebel
2 im Führungsbocke 11 und gleichzeitig an der Schlitzführung 31, 32 entlang, so daß
beim Passieren der geneigten Ebene k-a der Hebel 28 und damit auch der Stromhe'bel 27
des Wendeanlassers 24 wieder eine Stellung einnimmt, in der der Hilfsmotor ausgeschaltet
ist.
In α verbleibt der Steuerhebel 2, so lange der Elektromotor in Betrieb ist. Soll letzterer
wieder außer Betrieb gesetzt werden, so führt man zunächst den Steuerhebel 2 von α nach n.
Hierbei wird der Hebel 28 und der mit ihm durch Gelenkstützen 30 verbundene Hebel 29,
■sowie der die Bewegung mitmachende Stromhebel 27 des Wendeanlassers 24 des Hilfsmotors
so weit gedreht, daß dieser, in entgegengesetztem Sinne in Umdrehung versetzt, Hauptanlasser und Rad 25 nach rückwärts
dreht. Der der- Drehung der Welle 10 auch in dieser Richtung folgende Steuerhebel 2
wandert nun von η nach b selbsttätig zurück und gibt, von 0 bis ρ auf geneigter Ebene
gleitend, den Hebel 28 und damit auch den Hebel 29 wieder frei, welcher das Gegengewicht
8 nunmehr wieder in seine Totlage bringt und damit den Stromhebel 27, Wendeanlasser
24, Hilfsmotor und Hauptanlasser wieder abstellt. Nun wird auch der Steuerhebel
2 von b nach m mit der Hand zurückgeführt und der Elektromotor ist ausgeschaltet.
Soll derselbe in anderer Richtung in Gang gesetzt werden, so wird der Steuerhebel
2 von in nach c übergelegt und weiter in ähnlicher Weise, wie oben gezeigt, in dem.
Führungsbocke 11 und der Schlitzführung 33-34 entlang geführt. Dasselbe Spiel wiederholt
sich hier sowohl bei der Ingangsetzung als auch bei der Abstellung des Elektromotors.
Bei der durch Fig. 9, 10 und 11 dargestellten
Ausführungsform ist die Hauptbewegung des Steuerhebels 2 ebenfalls eine U-förmige, wobei der mittlere Teil auf der
Strecke b-c dazu benutzt werden kann, den Hauptstrom um- oder abzuschalten, während
die Bewegung längs der beiden Schenkel dazu dient, den Hilfsmotor und Hauptanlasser
in Gang zu setzen. Der Steuerhebel 2 schwingt bei der Bewegung von b bis c
um Achse 6 und folgt dann, in dem parallelen Teil angelangt, dem Anlasser, der mit Hilfe
des Rades 25 die Welle 10 in Drehung versetzt. Zu beiden Seiten an in dem Führungsbocke 11 angeordneten Parallelführungen 35
sind Kontaktschienen 36 und 37 bezw. 38 und 39 angebracht, von denen die beiden
äußeren 36 und 39 mit einer Spule 40 und die beiden inneren 37 und 38 mit einer Spule 41 in leitender Verbindung stehen. 40
und 41 sind Spulen von in der Zeichnung nicht angedeuteten Magneten, welche entweder
ein Reibwendegetriebe einschalten, das wie das Wendegetriebe 3, 4, 5 (Fig. 3) den
Hauptanlasser antreibt, oder einen Wendeanlasser steuern, welcher, wie in Fig. 6 dargestellt
j einen Hilfsmotor steuert, der den Hauptanlasser treibt.
Zu beiden Seiten des Steuerhebels 2 sind Kontaktstücke 42, 43 und Federn 45, 46 angebracht,
deren erstere mit einer elektrischen Stromquelle durch die Leitung 44 in Verbindung
stehen, während die Federn 45, 46 den Steuerhebel 2 in der Mitte der Führung halten und auf solche Weise eine Berührung
der Kqntakte 42 bezw. 43 mit den Stromschienen 36, 37, 38, 39 verhindern.
-—
Bei dieser Ausführung geschieht die Steuerung auf folgende Weise:
Der Steuerhebel 2 befindet sich auch hier bei m
in
seiner Totlage und muß zunächst bis b von. Hand bewegt werden. Hier drückt
man ihn hart gegen die Führung des Bockes 11, so daß der Kontakt 42 die Stromschiene 36
berührt. Jetzt ist der zur Erregung der Spule 40 dienende Strom geschlossen, deren
Magnet den Hauptanlasser direkt oder indirekt in Bewegung setzt. Das von letzterem
angetriebene Rad 25 und mit ihm die Welle 10 beginnen sich langsam zu drehen und nehmen
den Steuerhebel 2 mit, welcher an der Stromschiene 36 entlang gleitet, da die Reibung
zwischen den Kontakten 42 und 36 größer ist als die Kraft der Feder 45, die den Handhebel
in der Mitte der Führung zu halten sucht. Da die Schiene 36 kürzer ist als der
Weg b-a des Steuerhebels 2, so hört am Ende desselben die Berührung des Kontaktes
42 mit der Stromschiene 36 auf und der Erregerstrom wird wieder unterbrochen, wodurch
auch der Anlasser und Welle 10 zur Ruhe kommen. Soll der jetzt in Gang befindliche
Elektromotor wieder außer Betrieb gesetzt werden, so bewegt man den Steuerhebel 2 bis r und drückt denselben entgegen
der Federkraft 46 gegen die andere Seite der Führungsrinne 35, so daß der Kontakt 43
mit der Stromschiene 37 in Berührung kommt und der zur Erregung der Spule 41 dienende
Stromkreis geschlossen wird. Der Anker der Spule 41 schaltet nun direkt oder indirekt
den Anlasser in entgegengesetzter Richtung ein und der Steuerhebel 2 wandert selbsttätig
bis zum Punkte s zurück, wo die Spule 41 wieder ausgeschaltet wird und der
Hebel wieder von Hand in seine Ruhelage m gebracht wird.
Aus den erläuterten drei Ausführungsbeispielen ist ersichtlich, daß der Steuerhebel 2
während seiner Hauptbewegung stets dem Einflüsse des zur Bewegung des Elektromotors __
dienenden Anlassers ausgesetzt ist und demselben unbedingt folgt, so daß jede seiner
Stellungen dem jeweiligen Stande des Anlassers genau entsprechen muß. Der Steuerhebel
gestattet somit eine genaue Kontrolle über den Anlasser.
Auf die vorgeführten drei Ausführungen ist der Gegenstand der Erfindung keineswegs
beschränkt, es können statt des einen Spulenpaares 40, 41 deren mehrere vorhanden sein,
sofern mehrere Anlasser zur Verwendung kommen. Je nachdem zum Betriebe des Hauptanlassers ein Gas oder eine Flüssigkeit
als Energiequelle benutzt wird, tritt an Stelle des Wendeanlassers ein Dreiweghahn bezw.
Ventil, und so sind eine ganze Anzahl anderer Ausführungsformen wohl angängig.
Claims (6)
1. Steuerung für Elektromotoren, deren Anlaßvorrichtungen durch Hilfsmotoren
betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der den Hilfsmotor einschaltende Steuerhebel (2) selbsttätig dem Anlasser
des Hauptmotors während der Anlaßperiode folgt und am Ende derselben den Hilfsmotor ausschaltet.
2. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerhebel (2) um zwei sich kreuzende Achsen (6 und 10) drehbar ist,
von denen die eine (6) die Einschaltung des Hilfsmotors bewirkt, während die andere, vom Anlasser bewegt, die Mitnahme
des Handhebels proportional den Bewegungen desselben bewirkt, wobei die Reihenfolge der Schaltungen durch einen
Führungsbock bestimmt wird.
3. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch in den Führungen des Bockes (11) angebrachte geneigte Ebenen, durch die
der Steuerhebel (2) während seiner durch den Anlasser des Hauptmotors bewirkten Schwingung um die eine Achse (10) um
die andere Achse (6) so weit gedreht wird, daß der Hilfsmotor ausgeschaltet
wird.
4. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der einen Welle (6) ein Hebel (7) angeordnet ist, welcher ein Wendegetriebe (3, 4, 5) zum Ingangsetzen
des Anlassers einschaltet, während auf der anderen Welle (10) ein Hebel (12)
befestigt ist, der je nach der Bewegung des Handhebels sich mit den vom Anlasser
durch Schraube und Mutter nach entgegengesetzten Richtungen bewegten Armen (16 oder 17) kuppelt und auf
solche Weise den Steuerhebel (2) mitnimmt.
5. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einschaltung des Hilfsmotors durch zwei durch Gelenk- no
stützen (30) miteinander verbundene, mit Schlitzführungen (31, 32, 33," 34) versehene
Hebel (28, 29), die auf der Welle (6) lose drehbar sind und durch ein Gegengewicht (8) in Ruhelage gehalten
werden, erst be\virkt wird, wenn der Handhebel nach Zurücklegung einer bestimmten
Wegstrecke mit einem der längeren Führungsarme (31 bezw. 34) in Eingriff kommt.
6. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerhebel (2) mit Kontakten (42, 43), welche mit der positiven Leitung einer
elektrischen Stromquelle verbunden sind, und der Führungsbock (11) mit an seinen
Führungen (35) entlang laufenden Stromschienen (36, 37 und 38, 39) versehen ist,
von denen zwei (36, 39) mit einer Spule
(40) und zwei (37,38) mit einer Spule
(41) in leitender Verbindung stehen, so daß bei Berührung eines der Kontakte
(42, 43) mit einer der Stromschienen (36, 37, 38, 39) ein elektrischer. Stromkreis
geschlossen wird, der eine der Spulen (40,41) zum Zwecke der Ingangsetzung
des Hilfsmotors in bestimmter Richtung so lange erregt, bis die Kontakte (42 bezw. 43), die sich mit dem vom Anlasser
bewegten Handhebel bewegen, von den Schienen abgleiten und so die Ausschaltung des Hilfsmotors veranlassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
. Gedruckt in der keichsdrdckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE161034C true DE161034C (de) |
Family
ID=426943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT161034D Active DE161034C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE161034C (de) |
-
0
- DE DENDAT161034D patent/DE161034C/de active Active
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