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DE1608084B1 - Schleudergiessmaschine mit einer Mehrzahl von Kokillen - Google Patents

Schleudergiessmaschine mit einer Mehrzahl von Kokillen

Info

Publication number
DE1608084B1
DE1608084B1 DE19681608084 DE1608084A DE1608084B1 DE 1608084 B1 DE1608084 B1 DE 1608084B1 DE 19681608084 DE19681608084 DE 19681608084 DE 1608084 A DE1608084 A DE 1608084A DE 1608084 B1 DE1608084 B1 DE 1608084B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
carrying wheel
casting
casting machine
station
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681608084
Other languages
English (en)
Inventor
Cooke Ernest Albert
Hewitt Joseph Clarence
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sheepbridge Stokes Ltd
Original Assignee
Sheepbridge Stokes Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sheepbridge Stokes Ltd filed Critical Sheepbridge Stokes Ltd
Publication of DE1608084B1 publication Critical patent/DE1608084B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/02Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force of elongated solid or hollow bodies, e.g. pipes, in moulds rotating around their longitudinal axis
    • B22D13/023Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force of elongated solid or hollow bodies, e.g. pipes, in moulds rotating around their longitudinal axis the longitudinal axis being horizontal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine Schleudergießmaschine rades und die Antriebswellen der Kokillen im mit einer Mehrzahl von Kokillen, die drehbar auf wesentlichen horizontal verlaufen. Die horizontale einem antreibbaren Tragrad gleichmäßig im Kreis Anordnung der Drehachse einer unabhängig von verteilt angeordnet sind und mittels des Tragrades weiteren Kokillen aufgestellten Schleudergußkokille schrittweise nacheinander zu einer Beschickungs- 5 ist für sich bekannt. Durch eine derartige Maßnahme Station zum Einbringen von Material, einer Ent- werden die Schwerkrafteinflüsse auf den Guß weitnahmestation für die Gußstücke und einer Vorbe- gehend ausgeschaltet. Ein solches Merkmal ist bei handlungsstation zum Zurichten der Kokillen für den der erfindungsgemäßen Schleudergießmaschine mit nächsten Guß beweglich sind, wobei die an der Ent- einer Mehrzahl von einer auf einem Tragrad angenahmestation befindliche Kokille stillzusetzen ist. io ordneten Kokille darüber hinaus noch von Vorteil,
Eine derartige bekannte Gießmaschine weist auf weil dann die Einrichtung an den weiteren von der einem horizontal angeordneten Tragrad eine Mehr- Kokille zu durchlaufenden Stationen ebenfalls im zahl von Kokillenunterteilen auf, die nacheinander wesentlichen horizontale Bewegungen ausführen den verschiedenen Stationen zugeführt werden, wobei können, wodurch sich ihr Lagerungsaufwand veran der Beschickungsstation zum Einbringen des Ma- 15 ringert. Schließlich führt eine horizontale Anordnung terials das dort befindliche Kokillenunterteil mit der Antriebswellen für die vorliegende Gießmaschine einem an der Beschickungsstation stationär ange- zu ihrer platzsparenden Aufstellung,
ordneten Kokillenoberteil verbunden wird, sodann Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus den
bei sich drehender Kokille das Material eingebracht Ansprüchen hervor und sind an Hand von Ausfühwird, nach Verfestigung des Materials die beiden 20 rungsbeispielen unter Bezug auf die Zeichnung im Kokillenteile voneinander getrennt werden und das folgenden erläutert. Insbesondere wird dabei die Kokillenunterteil mit dem Gußstück mittels des Trag- mit der Erfindung gegebene Möglichkeit beschrieben, rades einer weiteren Station zugeführt wird, wobei eine Gießmaschine der vorliegenden Art weitgehend gleichzeitig ein für einen neuen Guß vorbereitetes automatisch zu steuern.
Kokillenunterteil der Beschickungsstation zugeführt 25 Eine Ausgangsform der Erfindung wird nun an wird. Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Es wird dadurch erreicht, daß ein erneuter Gieß- Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
Vorgang in der Maschine bereits stattfinden kann, einer Mehrkokillen-Schleudergießmaschine,
bevor das vorher gegossene Teil aus seinem Kokillen- F i g. 2 eine Endansicht einer Verzögerungsanord-
unterteil entfernt und die Kokille erneut für einen 30 nung zum Abbremsen der Maschine,
Guß vorbereitet ist. Es muß jedoch für jedes Guß- Fig. 3 eine Seitenansicht des Mechanismus zum
stück abgewartet werden, bis sich dieses in der Be- Einbringen von geschmolzenem Metall in eine schickungsstation genügend verfestigt hat, damit die Kokille der Maschine,
beiden Kokillenteile ohne Gefahr für das Gußstück Fig. 4 eine Endansicht der in Fig. 3 gezeigten
voneinander getrennt werden können. Diese Warte- 35 Vorrichtung,
zeit, bis ein erneuter Gießvorgang in einer Kokille Fig. 5 eine Seitenansicht des Mechanismus zum
mit einem anderen Kokillenunterteil stattfinden kann, Abnehmen eines Verschlußdeckels einer Kokille,
führt zu einer entsprechend großen Maschinenzeit Fig. 6 eine Endansicht des Mechanismus nach
für die Herstellung einer Anzahl von Gußstücken. Fig. 5,
Aufgabe für die Erfindung ist es, eine Gießma- 40 Fig. 7 eine teilweise geschnittene Seitenansicht schine der eingangs erwähnten Art zu schaffen, des Mechanismus zum Ausheben eines Gußstückes welche eine hohe Ausnutzung der Maschinenzeit ge- aus der KoMlIe,
stattet und welche vorzugsweise im wesentlichen auto- Fig. 8 eine Draufsicht auf den Mechanismus
matisch zu betätigen und platzsparend aufzustellen ist. nach Fig. 7,
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 45 F i g. 9 eine Seitenansicht des Mechanismus zum löst, daß das Tragrad während des Erstarrens des Einstreuen von Einstreumaterial in eine Kokille,
Materials in einer Kokille schrittweise anzutreiben ist Fig. 10 eine Endansicht des Mechanismus nach
und daß eine das Tragrad am Ende seiner Dreh- Fig. 9,
schritte weich anhaltende Bremseinrichtung vorge- Fig. 11 eine Ansicht einer Mehrkokillen-Gießsehen ist. 50 maschine, die eine Einrichtung zum Zurichten der
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß Kokillen für den nächsten Guß, eine Einrichtung ein Gußstück in einer Schleudergießkokille schon zum Einbringen des Materials in eine Kokille, eine dann aus der Beschickungsstation ausgebracht werden Einrichtung zum Abnehmen und Wiederaufsetzen kann, wenn das Material noch nicht vollständig er- eines Verschlußdeckels einer Kokille und eine Einstarrt ist, falls Maßnahmen getroffen werden, daß 55 richtung zum Entnehmen eines Gußstückes aus einer schädliche Einflüsse, wie die bei einer schrittweisen Kokille an der Bremseinrichtung zeigt,
Bewegung des Tragrades bei dessen plötzlicher Ab- Fig. 12 eine teilweise geschnittene Teilansicht
bremsung auftretenden Stöße von dem Gußstück längs der Linie 12-12 nach Fig. 1, die Ventile zur ferngehalten werden. Derartige Stöße sind auch dann Zuführung der Luft zu dem Kupplungs- und Bremsnoch von Nachteil, wenn das Material in der Kokille 60 mechanismen der drehbaren Kokillen und einen zwar bereits erstarrt ist, sich seine Struktur jedoch Nocken zur Betätigung der Ventile zeigt,
noch nicht vollständig stabilisiert hat. Mit der Er- Fig. 13 eine schematische Zeichnung des hydrau-
findung wird zur vorteilhaften Ausnutzung einer lischen Kreises und der Steuerventile zur Zuführung Schleudergießmaschine mit einer Mehrzahl von Ko- der Flüssigkeit zu den hydraulischen Kolben zum killen die Möglichkeit geschaffen, die Herstellungs- 65 Betätigen bestimmter in der Mehrkokillen-Schleuderzeit für eine Anzahl-von Gußstücken zu verringern. gußmaschine verwendeten Mechanismen.
Es is+ von Vorteil, wenn bei der erfindungsge- Wie aus F i g. 1 am besten zu ersehen ist, ruht das
mäßen Gießmaschine die Antriebswelle des Trag- Maschinengestell 10 der Maschine auf Fundamenten
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11 mit einem Schacht 12, in den der untere Teil des Der Finger ist bei 52 in einer Platte 53 schwenkbar Tragrades der Maschine hineinragt. Das Maschinen- gelagert. Die Schwenkplatte ist ihrerseits bei 54 in gestell 10 ist mit Lagern 13 versehen, in welchen die einem festzustehenden Teil der Vorrichtung schwenk-Hauptantriebswelle 14 gelagert ist. An der Welle ist bar gelagert. Der Finger wird in der in vollen Linien ein großes Zahnrad 15 befestigt, welches mit einem 5 in F i g. 2 gezeigten Stellung in bezug auf die Platte nicht gezeigten Ritzel auf einer Welle 16 im Eingriff durch einen Arretierhebel 55 gehalten, der zwischen steht, die an einem Teil einer elektromagnetischen seinen Enden auf der Schwenkplatte bei 56 drehbar Kupplung (nicht gezeigt) fest angebracht ist, wobei gelagert ist. Durch die Abschlagsbewegung der Ander andere Teil der Kupplung über eine elastische schlagsrolle 50 und des Arretierfingers 51 wird die Kupplung 17,18 von der Abtriebswelle eines Unter- io Schwenkplatte im Uhrzeigersinn gegen die Kraft Setzungsgetriebes 19 angetrieben wird, dessen An- einer in seiner Gesamtheit mit 57 bezeichneten hytriebswelle wiederum durch die Welle eines Elektro- draulischen Dämpfungseinrichtung gedreht. Die motors 20 angetrieben wird. Dämpfungseinrichtung ist bei 57 a auf der Schwenk-
An der Welle 14 ist eine Nabe 21 drehbar mit platte und bei 58 auf einem feststehenden Teil 59
Hilfe der Lager 22, 23 gelagert. An der Nabe ist ein 15 des Rahmens schwenkbar gelagert. Die Bewegung
Antriebskettenrad 24 befestigt, welches über eine der Platte im Uhrzeigersinn ist begrenzt durch eine
Kette und an der Welle 26 eines zweiten Elektro- Anschlagschraube 60 an der Platte, die an einen
motors 27 angebrachtes Kettenrad 25 angetrieben Anschlag 61 angreift. Bis zu diesem Augenblick
wird. An der Hauptantriebswelle ist eine andere befindet sich ein Haken 63 einer Feststellklinke 64
Nabe 9 fest angebracht, von der sich eine Anzahl 20 außerhalb der Bewegungsbahn des Anschlags 50. Die
von Trägern 28, 29, 30 radial erstrecken. Die Radial- Feststellklinke 64 ist bei 65 auf dem Rahmenteil 59
träger 28 und 29 sind durch Querstege 8 miteinander der Vorrichtung drehbar gelagert und bei 66 in
verbunden und tragen ihrerseits Lager 31, 32 an acht einem Abstand von 65 mit einer Kolbenstange 67
Stellen am Umfang der Radialträger 28, 29. Jedes eines hydraulischen Kolbens verbunden, dessen Zy-
Lagerpaar 31,32 trägt eine drehbare Welle 34, an 25 linder 68 bei 62 auf einem feststehenden Teil der
deren einem Ende ein Flansch 35 angebracht ist, an Vorrichtung schwenkbar gelagert ist. Bei Befestigung
dem ein Ende einer Kokille 36 befestigt ist. der Ventile des hydraulischen Kolbens 67, 68 bringt
An jeder der Wellen 34 ist auch die Scheibe 37 der Kolben die Krücke 63 der FeststellkUnke 64 in
einer Scheibenbremse angebracht. Außerdem ist an Eingriff mit der Anschlagrolle 50, wodurch das Trag-
jeder der Wellen 34 das Abtriebsteil 38 einer pneu- 30 rad zwangläufig festgelegt wird und die elektro-
matisch betätigten Kupplung befestigt, deren An- magnetische Kupplung in der Antriebswelle für die
triebsteil 39 auf der Welle drehbar ist und mit einer Welle 14 ausgerückt wird.
Zahnriemenscheibe 40 fest verbunden ist. Der Arretierhebel 55 ist bei 55 α mit dem Kopf
Jede Riemenscheibe 40 ist von einem Zahnriemen eines hydraulischen Kolbens 69 drehbar verbunden,
41 umschlossen, wobei die Riemen zweier benach- 35 dessen Zylinder bei 69 a mit der Schwenkplatte 53 barter Riemenscheiben eine gezahnte Riemenscheibe schwenkbar verbunden ist. Die Ventile dieses hydrau-
42 umschließen, die an einer in Lagern 44 in dem lischen Kolbens 69 werden durch die Betätigung Radialträger 30 gelagerten Welle 43 befestigt ist. Es einer Drucktaste (nicht gezeigt) so gesteuert, wie sind viel solche Riemenscheiben 42 an dem Träger nachstehend erläutert wird, daß dann, wenn die 30 angebracht und in Abständen rings der Welle 40 Feststellklinke von dem Anschlag abgerückt wird, angeordnet, wobei jede von ihnen zwei Riemenschei- der Arretierhebel von dem Arretierfinger mittels des ben 40 antreibt. An jeder der Wellen 43 ist ein ihm zugeordneten hydraulischen Kolben 69 abge-Kettenrad 45 befestigt, deren Ketten 46 an der vor- rückt wird und das Tragrad um einen Schritt weiter her erwähnten Nabe 21 angebrachte Kettenräder 47 dreht. Wie bereits früher ausgeführt, trägt das Tragumlaufen. Durch diese Einrichtungen wird durch die 45 rad acht Kokillen, und folglich sind acht Bewegungs-Drehung der Nabe eine schnelle Drehung der acht schritte erforderlich.
Kokillen 36 erreicht. . Es wird nun eine Kokille über einen vollständigen Die Welle wird schrittweise durch eine Brems- Zyklus der Arbeitsvorgänge verfolgt. An der ersten einrichtung angehalten, wobei die Kupplung während Station wird geschmolzenes Metall in die Kokille dieser Zeit elektromagnetisch gelöst wird. Die Brems- 50 eingefüllt und während der zweiten, dritten, vierten einrichtung ist in Fig. 2 dargestellt. Das durch die und fünften Bewegungsschritte kühlt das Metall in Nabe 9 und die Träger 28, 29 und 30 auf den Quer- der Kokille ab. An der sechsten Station nach der Stegen8 gebildete Tragrad ist in Fig. 2 in seiner fünften Schrittbewegung wird ein Verschlußdeckel Gesamtheit mit 48 bezeichnet. Es umfaßt auch acht vom Ende der Kokille automatisch abgenommen und in gleichen Abständen angeordnete Radialarme 49, 55 in eine der siebten Station entsprechenden Stellung je einen für jede Kokille, von denen eine seitlich geschwenkt, wo er auf eine offene Kokille aufgesetzt vorstehende Anschlagrolle 50 aufweist. wird. Während dieses Vorganges wird ein Gußstück Wie später erläutert wird, muß jede der Kokillen aus der Kokille an der sechsten Station ausgehoben, für eine bestimmte Zeit an jeder der acht Stationen Die Kokille wird dann von der sechsten Station rings der Drehachse des Tragrades 48 verweilen. 60 durch eine weitere Schrittbewegung zu der siebten Wenn sich die Kokillen diesen Stationen nähern, Station bewegt, wo, wie oben dargelegt, ein Verwirkt zunächst eine Verzögerungskraft auf das Trag- schlußdeckel auf sie aufgesetzt wird. Die Kokille rad ein, das dann endgültig an der erforderlichen wird dann weiter zu der achten Station befördert, wo Station gehalten wird. sie gereinigt oder mit Einstreu- oder Schlichtmittel Die Verzögerung durch die Bremseinrichtung wird 65 versehen wird. Während der ersten, zweiten, dritten, dadurch bewirkt, daß die Anschlagrolle 50 in der vierten, fünften und sechsten Schrittbewegung werdurch gestrichelte Linien in Fig. 2 gezeigten Stel- den die Kokillen angetrieben, aber während der lung in Eingriff mit einem Arretierfinger 51 kommt. stationären Periode nach der sechsten und siebten
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Schrittbewegung ist es notwendig, die Rotation der lung gekippt, und die abgemessene Metallmenge Kokillenwellen anzuhalten. Dies wird durch eine fließt in der geneigten Gießrinne und durch die Kupplung 38, 39 und eine Scheibenbremse für jede Schnauze in die sich dabei drehende Kokille.
Welle erreicht. Den einzelnen Wellen sind gesonderte In der anderen Endstellung des Wagens befindet pneumatische Betätigungseinrichtungen zum nachein- 5 sich der Transporttiegel 74 in der Höhe eines Voranderfolgenden Ausrücken der Kupplung und Be- ratstiegels 80, der bei 81 nahe seiner Mündung an tätigen der Bremse zugeordnet. Die Steuerung dieser einem feststehenden Teil 82 der Vorrichtung schwenk-Betätigungseinrichtungen wird nun an Hand der bar gelagert ist. Durch jeweils um einen vorbestimm-F i g. 12 beschrieben. ten Winkel abgestufte Kippbewegungen des Vorrats-Auf dem Tragrad sind acht in gleichen Abständen io tiegels kann bei jeder Rückkehr des Transporttiegels angeordnete Ventile 170 bis 177 angebracht. Jedes zu dem Vorratstiegel stets die gleiche Menge flüssider Ventile hat ein hin- und herbewegbares Teil 178 gen Metalls in den Vorratstiegel eingefüllt werden, mit einem Betätigungsorgan 178 α, wobei die Betäti- Der Transporttiegel wird in seiner Stellung nahe dem gungsorganel78 α nacheinander an einem Nocken auf Vorratstiegel durch eine elektromagnetische betätigte dem Maschinengestell angreifen. In der einen Grenz- 15 Sperrklinke 83 festgehalten, die an einen Vorsprung stellung eines jeden Teiles stellt das Ventil die Ver- 84 an dem Wagen angreift.
bindung zwischen der pneumatischen Einrichtung Die Kippbewegungen des Vorratstiegels werden in
zum Ausrücken der Kupplung und einer Druckwelle der folgenden Weise bewirkt. An dem Vorratstiegel
über eine Leitung 180 her, und in der entgegen- ist ein Hebelarm 85 befestigt, an dem ein Ende einer
gesetzten Grenzstellung wird die pneumatische Ein- 20 Zugkette 86 angreift, die um eine Winkeltrommel 78
richtung zur Betätigung der Bremsen über eine Lei- herumführt und mit dieser verbunden ist. Die Welle
tung 181 mit der Druckluftquelle verbunden. Die 88 der Trommel 87 wird über einen Kettentrieb von
Druckquelle umfaßt zwei an dem Tragrad ange- einem Motor 89 angetrieben.
brachte Verteiler 182,183, deren einander zugekehrte An der Welle 88 ist auch ein Rad 90 befestigt, an Enden durch ein Rohr 184 verbunden sind. Die Ver- 25 dem eine Anzahl von Schaltanschlägen 91 einstellbar teiler sind mit Abzweigrohren 185 versehen, die zu angebracht sind. Ein bewegbares Element 92 (nicht den verschiedenen Ventilen führen. Der Verteiler 182 gezeigt) eines Steuerschalters für den Elektromotor ist mit einer radialen Zuführungsverlängerung 186 89 ist in der Bewegungsbahn der Anschläge 91 angeausgestattet, die an eine sich längs der Drehachse ordnet. Der elektrische Steuerschalter kann entweder des Tragrades erstreckenden Zuführungsleitung 187 30 durch den an der Antriebswelle 14 angebrachten angeschlossen ist. Nockenmechanismus oder durch die Bewegung des Der Nocken 179 erstreckt sich am Rahmen der Wagens gesteuert werden, wenn dieser zu dem VorMaschine an den Stellen, an denen ein Verschluß- ratstiegel zurückkehrt, so daß der Schalter zu einem deckel von der Kokille abgenommen und anschlie- entsprechenden Zeitpunkt des Zyklus zur Erregung ßend nach dem Ausheben des Gußstückes wieder 35 des anderen Motors betätigt wird, den Vorratstiegel auf die Kokille aufgesetzt wird, so daß die hin- und kippt. Nach Durchführung der erforderlichen Kippherbewegbaren Teile der Ventile in diesen Stellungen bewegung wird der Schalter durch einen der Anzur Umsteuerung der Luftzufuhr von der Kupplung schlage 91 betätigt.
zu der Bremse betätigt werden. Wie bereits vorher erwähnt, besteht der nächste Die Beschickungsstation zum aufeinanderfolgen- 40 Arbeitsvorgang nach den Abkühlungsschritten im den Einbringen von Material in die einzelnen Kokil- Abnehmen des Verschlußdeckels von dem Kokillenlen ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Ein Ende ende und im Entnehmen des hohlen Gußstückes. Da einer Kokille 36 ist in F i g. 3 links gezeigt. An die- es nicht erforderlich ist, daß sich ein Verschlußsem ist ein abnehmbarer Verschlußdeckel 70 ange- deckel auf einer Kokille befindet, nachdem diese zu ordnet. Das Metall 71 wird in die sich drehende 45 der sechsten Station gebracht worden ist, wo eine Kokille eingefüllt. Längs eines feststehenden Teiles Einrichtung zum Entnehmen eines Gußstückes aus 73 der Maschine ist ein Wagen 72 auf das Tragrad der Kokille vorgesehen ist, brauchen nur sieben zu und von diesem fort parallel zu der Drehachse Deckel für die Kokillen an den anderen Stationen des Tragrades zu verfahren. Der Wagen wird ent- vorgesehen zu sein.
weder durch Hand oder durch einen hydraulischen 5° Der an der sechsten Station von der Kokille abKolben (nicht gezeigt) in Bewegung gesetzt, dessen genommene Deckel wird zu der offenen Kokille beVentile durch die Nocken auf der Antriebswelle 14 fördert, die die siebte Station erreicht hat. Der so gesteuert werden können, daß das Metall im rieh- Mechanismus zum Befördern eines Verschlußdeckels tigen Zeitpunkt des Zyklus in die Kokille eingebracht von der sechsten zu der siebten Station ist in F i g. 5 wird. 55 gezeigt.
Ein Transporttiegel 74 wird von einer Tragkon- Der Verschlußdeckel 70 ist so ausgeführt, daß er
struktion75 getragen, die bei 76 auf dem Wagen von Greiforganen 100 erfaßt werden kann, die bei
schwenkbar gelagert ist und nach oben und nach 101 an einem Greifkopf 1Ö2 schwenkbar angeordnet
unten von Hand an dem Griff 75 α oder von einem sind. Der Greifkopf 102 umfaßt einen Mechanismus
hydraulischen Kolben (nicht gezeigt) gekippt werden 6o 103 zum Schwenken der Greiforgane, der durch
kann. An dem Wagen ist eine geneigte Gießrinne 77 einen hydraulischen Kolben 104 betätigt wird,
mit einer Schnauze 78 befestigt, die in der Endstel- Der Greifkopf ist an einem Arm 105 befestigt, der
lung des Wagens durch eine Öffnung 79 in dem ab- bei 106 auf einer Nabe 107 schwenkbar gelagert ist,
nehmbaren Verschlußdeckel in den Innenhohlraum wobei die Nabe 107 in bezug auf die Antriebswelle
der Kokille hineinragt. Der Tiegel, in welchen in 65 14 hin- und herdrehbar ist. Die Schwenkbewegung
nachstehend erläuterter Weise eine abgemessene des Armes kann durch einen hydraulischen Kolben
Menge des Metalls eingefüllt worden ist, wird dann bewirkt werden, dessen Stange 108 bei 109 auf einem
in die durch die strichpunktierte Linie gezeigte Stel- an der Nabe angebrachten Befestigungsstück 110
schwenkbar gelagert ist, während der Zylinderteil 111 ßend werden die drei Kolben so betätigt, daß die des Kolbens starr mit dem Arm verbunden ist. Teile in die mit gestrichelten Linien in Fig. 7 ge-
Nachdem der Verschlußdeckel von der Kokille 36 zeigten Stellungen gebracht werden, wobei sich der weggeschwenkt worden ist, wird die Nabe 107 und Greifkopf außerhalb der Kokille und ohne Berühdas Befestigungsstück 110 von einem Kolben ver- 5 rung mit dem Gußstück befindet. Die Ventile der dreht, um den Deckel zu der nächsten Station zu verschiedenen Zylinder werden durch Endschalter bringen, wo er wieder aufgesetzt werden soll. gesteuert, wie später erläutert wird.
Dies wird durch den in F i g. 6 gezeigten Mecha- Wie bereits früher erwähnt, besteht einer der letz-
nismus bewirkt. Dieser Mechanismus umfaßt einen ten Arbeitsvorgänge im Schlichten oder Reinigen der hydraulischen Kolben, dessen Zylinder 112 bei 113 io Kokille. Dies wird durch den in den Fig. 9 und 10 auf einem in bezug auf die Nabe 107 feststehenden gezeigten Mechanismus in der Vorbehandlungsstation Befestigungsstück 114 schwenkbar gelagert ist, wäh- vorgenommen.
rend die Kolbenstange 115 des Kolbens bei 116 am Der Mechanismus umfaßt einen trichterförmigen
Maschinen-Rahmen schwenkbar angebracht ist. Die Streubehälter 150, der ein feuerfestes Einstreumate-Drehbewegung der Nabe ist durch einstellbare An- 15 rial enthält. Der Behälter ist auf einen Wagen 151 schlage 117, 118, die von gegenüberliegenden Seiten auf einem an dem Hauptrahmen 153 der Vorrichdes Endes eines an der Nabe angebrachten Armes tung befestigten Träger 152 aufgehängt. Das untere 119 abragen, auf das Maß beschränkt, welches zur Ende des Behälters mündet in ein horizontal ange-Beförderung des Verschlußdeckels 70 der Kokille um ordnetes Abgaberohr 154, welches an einer Halteeinen Schritt der schrittweisen Bewegung erforder- 20 rung 155 befestigt ist, der das untere Ende des Belich ist. Der Arm schwenkt zwischen Anschlagflächen hälters lose umschließt und an einem nachstehend 120,121, die die Anschläge 117 bzw. 118 in den er- beschriebenen Vibrationsmechanismus abgestützt ist. forderlichen Grenzlagen der Armbewegung erfassen. Das Einstreurohr 154 ist so angeordnet, daß es
Wenn der Arm und der Verschlußdeckel in die sich gegenüber der zentralen öffnung in dem Deckel nächste, siebte Station vor eine Kokille verschwenkt 25 70 einer in die Verbindungsstation gebrachten sind, wird der Kolben 108,111 beaufschlagt und Kokille befindet.
bringt den Deckel in Eingriff mit dieser Kokille. Aa der Halterung 155 ist ein Teil eines elektro-
Daraufhin wird der Kolben 104 beaufschlagt, um die magnetischen Vibrators 156 befestigt, dessen anderes Greiffinger wegzuziehen, und der Kolben 108,111 Teil 157 auf Federn 158 abgestützt ist, die von einem wird von neuem beaufschlagt, um den Greifkopf von 30 an dem Wagen befestigten Gestell 159 getragen werdem Deckel wegzuschwenken, worauf die Nabe 107 den. Der Vibrator ist von bekannter Art und erzeugt und das Befestigungsstück 110 sich während der Schwingungen, durch welche das feuerfeste Einstreunächsten schrittweisen Bewegung in ihre Ausgangs- material durch das Einstreurohr in die Kokille anstellung zurückdrehen. Die Ventile der verschiede- gebracht werden.
nen Kolben werden durch eine von Hand betätigte 35 Der Wagen 151 wird durch einen hydraulischen Drucktaste und Endschalter betätigt, wie später er- Kolben in Bewegung gesetzt, dessen Kolbenstange läutert wird. 160 an dem Wagen fest angebracht ist und dessen
Nachdem der Verschlußdeckel von der Kokille Zylinder 161 an einem Ende des Trägers 152 beabgenommen worden ist, wird das Gußstück aus der festigt ist. Der hydraulische Kolben wird in einem Kokille durch einen in Fig. 7 und 8 dargestellten 40 entsprechenden Zeitpunkt beaufschlagt und bewegt Mechanismus ausgehoben. das Einstreurohr 154 durch die Öffnung in der Tür
Das Gußstück ist auf der rechten Seite der F i g. 7 70 in die Kokille. Dabei wird der Vibrator 156 erbei 125 gezeigt, wobei nur ein Teil der Kokille bei regt, der bewirkt, daß das feuerfeste Einstreumate-126 dargestellt ist. Das Gußstück ist durch eine ge- rial längs der Oberflächen der umlaufenden Kokille radlinige Bewegung eines mit Fingern (nicht gezeigt) 45 verteilt wird. Die Ventile des Kolbens 160,161 und zum Angreifen an die Innenoberflächen des hohlen der elektrische Kreis des Vibrators werden durch Gußstückes versehenen Spreizkopfes 127 teilweise Endschalter gesteuert, wie später erläutert wird, herausgezogen worden. Die Anordnung der verschiedenen Aggregate ist in
Der Spreizkopf ist mit einem Ende einer rohrför- Fig. 11 dargestellt, wobei gleiche Bezugszeichen für migen Kolbenstange 128 verbunden, deren anderes 50 gleiche Teile benutzt sind.
Ende in einem hydraulischen Zylinder 130 hin- und In Fig. 13 ist der hydraulische Kreis für die ver-
herbewegbar ist. Der Zylinder 130 ist bei 131 auf schiedenen hydraulischen Zylinder gezeigt, die bedem Maschinengestell schwenkbar gelagert. reits oben eingehend beschrieben sind. Der Zufluß
Eine Greiferbetätigungsstange 132 erstreckt sich der Druckflüssigkeit in die Zylinder wird für die durch die rohrförmige Kolbenstange 128 und durch 55 erforderlichen Bewegungen des Kolbens durch Elekden Greifkopf und betätigt an einem Ende die Greif- tromagnetventile gesteuert. Die Temperatur der Flüsfinger, wenn sie an dem anderen Ende durch die sigkeit in den Zylindern und in dem hydraulischen Kolbenstange 133 eines hydraulischen Kolbens 134 Kreis erhöht sich infolge der hohen Umgebungsihrerseits betätigt wird. temperatur, die durch das in der Nachbarschaft er-
An dem Kolbenzylinder 130 ist bei 135 eine KoI- 60 folgte Gießen des flüssigen Metalls bedingt ist. Bevor benstange 136 eines weiteren Kolbens schwenkbar die Flüssigkeit rezirkuliert wird, wird sie daher über befestigt, dessen Zylinder 137 bei 138 an einem Teil einen Wärmeaustauscher geführt, der später beschrie-139 des Maschinengestells gelagert ist. Nach der Ent- ben wird. Die Elektromagneten bilden einen Teil von nähme des Gußstückes aus der Kokille unter Betäti- Stromkreisen, und sie werden durch an geeigneten gung des Zylinders 130 und dessen Verschwenken 65 Stellen der Vorrichtung angeordnete Mikroschalter der Kolben 136, 137 nach unten wird der Kolben mit einer Stromquelle verbunden oder von dieser gebetätigt, so daß das Gußstück freigegeben wird trennt. Der Hydraulik-Kreis umfaßt einen Behälter und dann auf eine Sammelschurre fällt. Anschlie- 200 mit einer Heizschlange 201, die über eine ther-
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mostatisch gesteuerte Vorrichtung (nicht gezeigt) an führenden Arbeitsvorgänge durchgeführt worden eine Stromquelle angeschlossen ist. Es ist dadurch sind.
sichergestellt, daß die Temperatur der aus dem Be- Die dem Mechanismus für den Sehrittantrieb des
hälter in den Kreis eingebrachten hydraulischen Tragrades zugeordnete Bremseinrichtung schließt ein Flüssigkeit innerhalb eines Bereiches von 50 bis 5 Ventil 220 ein, das den hydraulischen Kolben 67,68 60° C liegt. Ein über ein Sieb 213 mit der Druck- zum Bewegen der FeststeÜklinke 64 in und aus ihrer flüssigkeit in dem Behälter 200 in Verbindung stehen- Eingriffsstellung steuert.
des Ausflußrohr 202 ist an die Saugseite einer durch Das Ventil 220 hat drei Betriebsstellungen. Von
einen Elektromotor 204 angetriebenen Flüssigkeits- seiner mittleren Stellung wird es in eine der anderen pumpe 203 angeschlossen, deren Druckseite 205 zur io Stellungen bewegt, durch einen Elektromagnet 221 Zuführung der Druckflüssigkeit in den hydraulischen gegen die Wirkung einer Rückstellfeder 221 a, in Kreis 207 ein Rückschlagventil 206 hat. welcher es die Zuführung der Druckflüssigkeit über
Die aus den Zylindern austretende warme Druck- ein Druckminderventil 234 zur linken Seite des flüssigkeit wird über ein Zuführungsrohr 208 und hydraulischen Kolbens 67, 68 gestattet. Das Ventil einen Wärmeaustauscher 209 in den hydraulischen 15 wird durch einen Elektromagnet 222 gegen die Wir-Kreis 207 zurückgeführt. Dem Wärmeaustauscher kung einer Rückstellfeder 222 α in die dritte Stellung 209 wird kaltes Wasser über ein thermostatisch ge- bewegt, in der es die Zuführung der Druckflüssigkeit steuertes Ventil (nicht gezeigt) zugeführt, so daß die zu der rechten Seite des hydraulischen Kolbens 67, Druckflüssigkeit den Wärmetauscher mit einer Tem- 68 gestattet. Wenn sich das Ventil in der mittleren peratur zwischen 50 und 60° C verläßt. Die aus dem 20 Stellung befindet, in der es durch 'die Federn 221 a, Wärmeaustausch ausfließende Drückflüssigkeit wird 222 a gehalten wird, ist keiner der Elektromagneten über ein thermostatisch gesteuertes Ventil 210 in den erregt, und die Strömung der Druckflüssigkeit zu oder Behälter 200 zurückgeleitet, wenn die Temperatur von beiden Seiten des hydraulischen Kolbens ist in der Druckflüssigkeit unter 50° C liegt, was gewöhn- dieser Stellung verhindert. Im Falle einer elektrischen lieh der Fall ist, wenn die Vorrichtung' gerade an- 25 Störung wird das Ventil 220 durch die eine oder die gefahren worden ist. Wenn die Temperatur der andere der Federn 221 a, 222 α in ihre mittlere Stel-Druckflüssigkeit in dem Zuführungsrohr 208 50° C lung zurückgebracht, in welcher der Kolben in seiner erreicht hat, steigert die thermostatische Steuerung Lage gesperrt ist.
die Durchflußmenge der in den hydraulischen Kreis Das Ventil 230 wird durch den Elektromagnet 231
207 zurückkehrenden Druckflüssigkeit. 30 betätigt, um den Auslösehebel von der Anschlagrolle
Eine weiter handbetätigte Pumpe 211 ist in einer 50 auf dem Tragrad wegzurücken, wenn die erste zweiten Leitung 212 zwischen dem Behälter 200 und Drucktaste betätigt wird. Das dem hydraulischen dem hydraulischen Kreis 207 angeordnet, um den Kolben 69 zum Drehen der Arretierfingerklinke zugemanuellen Betrieb des hydraulischen Kreises zu ge- ordnete Ventil 223 wird durch einen Elektromagnet statten. 35 224 ebenfalls betätigt, wenn die erste Drucktaste ein-
Zur Erregung der elektromagnetischen Kupplung gedrückt wird, so daß die Arretierfingerklinke 55 aus in der Antriebswelle 16 für die Welle 14 ist ein elek- dem Eingriff mit dem Arretierfingerarm ausgerückt irischer Kreis mit einer ersten Drucktaste (nicht ge- und gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird,
zeigt) vorgesehen, die jedesmal von Hand betätigt ■ An jeder der acht Stationen rings des Tragrades ist wird, wenn ein Bewegungsschritt des Tragrades 40 ein Nocken'226 auf diesem vorgesehen, der während durchgeführt werden soll. Der elektrische Kreis ist der Drehung des Tragrades nacheinander die am auch zum Erregen bestimmter Elektromagneten aus- Maschinengestell angebrachten MikroSchalter 227, geführt, die die Ventile zur Steuerung der hydrau- 228 einschaltet. Der Mikroschalter 227 ist an den lischen Kolben in der Verzögerungsanordnung sowie Elektromagnet zu dessen Aberregung angeschlossen, einen der hydraulischen Kolben für den Verschluß- 45 so daß die Feder 222 α das Ventil 220 in die Stellung deckel-Beförderungsmechanismus betätigen, wie bewegt, in welcher die Strömung der Druckflüssigkeit später erläutert wird, zu und von dem Kolben 67, 68 unterbrochen ist. Das
Bei der letzten Betätigung der Bremseinrichtung Einschalten des Mikroschalters 227 durch den Nocken zum Einrasten der Anschlagrolle in die Feststell- 220 bewirkt" auch, daß der Elektromagnet 229 das klinke 64 wird gleichzeitig ein an einem Arm 49 des 50 Ventil 230 in einer Richtung bewegt, so daß Druck-Tragrades angebrachter Mikroschalter betätigt. Da- flüssigkeit über ein Strömungsventil zu den hydraubei leuchtet eine erste Signallampe (nicht gezeigt) lischen Kolben 57 zugeführt wird,
auf, um anzuzeigen, daß das Tragrad stillsteht und Dadurch wird bewirkt, daß die Platte 53, welche daß der Verschlußdeckelbeförderungsarm in eine den Arretierfinger 51 trägt, gegen den Uhrzeigersinn Stellung gegenüber einer Kokille an der sechsten 55 gedreht wird. Weitere Drehung des Tragrades bewirkt, Station zurückgekehrt ist. daß der Nocken 220 auf den Mikroschalter 220 auf-
Eine zweite Drucktaste (nicht gezeigt) wird zur Er- trifft, der den Elektromagnet 221 erregt, so daß der regung anderer Elektromagneten für die Ventile der hydraulische Kolben 68 den Auslösungshebel 66 in hydraulischen Kolben von Hand betätigt, welche dem entgegengesetzter Richtung im Uhrzeigersinn zu der Mechanismus zum Abnehmen und Wiederaufsetzen 60 Anschlagrolle 50 auf dem Arm 49 der drehbaren des Verschlußdeckels einer Kokille, dem Mechanis- Konstruktion bewegt. Die Betätigung des Schalters mus zum Ausheben eines Gußstückes aus einer 228 löst auch die elektromagnetische Kupplung Kokille und dem Mechanismus zum Vorbehandeln (F i g. 1) in dem Antrieb zwischen dem Elektromotor einer Kokille zugeordnet sind. Bei der letzten Be- 19 und der Antriebswelle des Tragrades. In der Zwiwegung dieser Mechanismen wird ein Mikroschalter 65 schenzeit ist der Arretierfinger 51 von dem Arm 49 betätigt. Diese Mikroschalter sind in Reihe mit einer des Tragrades erfaßt worden, was die Drehung des zweiten Signallampe (nicht gezeigt) geschaltet, die Arretierfingers 51 im Uhrzeigersinn bewirkt. Die aufleuchtet, wenn alle von den Mechanismen auszu- Drehung der Platte 53 gegen den Uhrzeigersinn bringt
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schließlich eine Seite der Platte in Kontakt mit einem ten 245 bei dessen Erregung bewegt. Nach Aberregung Mikroschalter 232, wodurch die Erregung des dem des Elektroniagnets durch den Mikroschalter 246 Ventil 230 zugeordneten Elektromagnets 231 bewirkt oder den Mikroschalter 251 wird das Ventil zu seiner wird, so daß das Ventil die Zufuhr der Druckflüssig- anderen Grenzstellung durch die Feder gedrückt,
keit zu dem Kolben 57 unterbricht, so daß die Dre- 5 Zu dem hydraulischen Kolben 104 zur Betätigung hung der Platte 53 aufhört. Das dem Kolben 69 züge- der Greifeinrichtung 100 für einen Verschlußdeckel ordnete Ventil 223, welches die Arretierfingerklinke wird die Druckflüssigkeit an beiden Enden seines SS antreibt, wird ebenfalls durch den Mikroschalter Zylinders über das Dreistellungsventil 248 zugeführt. 232 betätigt, wodurch die Druckflüssigkeitsquelle mit Das Ventil 248 wird durch die Erregung eines Elektrodem Kolben 69 verbunden wird und ihn veranlaßt, io magnetes 249 gegen die Wirkung einer Rückstellfeder die Arretierfingerklinke 55 im Uhrzeigersinn zu 249 α in eine erste Stellung und durch die Erregung drehen, so daß, wenn der Kolben 69 voll zurückgezo- eines Elektromagnetes 250 gegen die Wirkung einer gen ist, sich ein Teil der Arretierfingerklinke in einer Rückstellfeder 250 α in eine zweite Stellung bewegt. Stellung befindet, in der sie als Anschlag zur Begren- Wenn keiner der Elektromagneten erregt ist, halten zung der Drehbewegung des Arretierfingers wirkt. Die 15 die Rückstellfedern 249 a, 250 α das Ventil in einer Verzögerungsanordnung befindet sich dann zum An- Zwischenstellung, in welcher die Strömung der Flüshalten der Bewegung des Tragrades in der oben sigkeit zu oder von den beiden Enden des Zylinders beschriebenen Stellung. Wenn unter der Wirkung des 111 verhindert wird, wodurch der Kolben in seiner hydraulischen Kolbens 67, 68 die Begrenzung der Stellung gesperrt wird. Das Ventil 248 wird einerseits nach innen gerichteten Bewegung des Auslösehebels 20 durch den über den Mikroschalter 247 erregten Elek- 66 erreicht worden ist, trifft der Arm 66 auf einen an tromagneten 249 betätigt, um Druckflüssigkeit zuder Platte 59 befestigten Mikroschalter 233 auf. Die- zuführen, damit das Greifen eines Verschlußdeckels ser Mikroschalter ist in einem Stromkreis geschaltet, durch die Organe 100 bewirkt wird, und andererseits der die erste Signallampe (nicht gezeigt) enthält, die wird es durch ein über einen Mikroschalter 251 durch die Betätigung des Mikroschalters aufleuchtet 25 erregten Elektromagnet 250 betätigt, um Druckfiüssig- und anzeigt, daß die Vergrößerungsanordnung das keit zuzuführen, damit das Loslassen des Tür-Tragrad zum Halten gebracht hat. Verschlußdeckels durch die Organe 100 bewirkt wird.
Dem hydraulischen Kolben 112,115 für die Bewe- Der Mikroschalter 251 wird durch das Auftreffen des gung des Armes 105, der einen Verschlußdeckel von Armes 105 an der Begrenzung seiner Bewegung zu der sechsten in die siebte Station bringt, wird die 30 der Kokille hin betätigt, wenn sich der Arm so bewegt Druckflüssigkeit an beiden Enden seines Zylinders hat, daß er gegenüber der an der siebten Station 112 über ein Dreistellungsventil 240 zugeführt, das befindlichen Kokille liegt. Außer den obenerwähnten durch die Erregung der Elektromagneten 241, 242 verschiedenen Funktionen sind bestimmte dieser betätigt wird, welche das Ventil gegen die Wirkung Mikroschalter zur Betätigung der ihnen zugeordneten von Rückstellfedern 241 α bzw. 242 α bewegen, wo- 35 Elektromagnete über Zeitverzögerungseinrichtungen durch die Druckflüssigkeit zu den entgegengesetzten ausgeführt, und die verschiedenen Funktionen eines Enden des Zylinders über einstellbare Strömungs- jeden Mikroschalters werden nun erörtert,
regelventile 238,239 zugeführt wird. Wenn keiner der Der Mikroschalter 247 veranlaßt den Elektro-
Elektromagneten erregt ist, halten die Federn 241 a, magnet 249, das Ventil 248 so zu betätigen, daß die 242 α das Ventil in einer Zwischenstellung, in welcher 40 Greiforgane 100 den Verschlußdeckel der Kokille die Strömung der Druckflüssigkeit zu oder von beiden erfassen. Nach einer Zeitverzögerung veranlaßt der Seiten des Kolbens verhindert wird, wodurch der Mikroschalter 247 den Elektromagnet 245, das Ven-Kolben gesperrt ist. Der Elektromagnet 241 wird til 244 so zu betätigen, daß der Arm 105 von der durch das Eindrücken der ersten Steuerdrucktaste und Kokille weggeschwenkt wird.
der Elektromagnet 242 durch einen Mikroschalter 243 45 Der Mikroschalter 243 betätigt das Ventil 240 erregt, der durch den Arm 105 an einer Begrenzung mittels des Elektromagnetes 242 so, daß der Arm dessen Bewegungsbahn betätigt wird. noch vor der Kokille zu der nächsten Station des
Der hydraulische Kolben 108,111 für die Schwenk- Tragrades gedreht wird und auch den Mikroschalter bewegung des Arms 105 axial zu den Kokillen wird 246 einschaltet.
an beiden Enden seines Zylinders über einstellbare 50 Der Mikroschalter 246 schaltet den Mikroschalter Strömungsregelventile 253, 254 von einem Zweiweg- 243 aus, erregt den dem Gußstück-Aushebemechanisventil 244 versorgt, wobei der Druck der Flüssigkeit mus zugeordneten Elektromagnet, wie später erläutert durch Mengenregelventile 253, 254 gesteuert wird. wird, sowie den dem Ventil 244 zugeordneten Elek-Das Ventil 244 wird durch einen Elektromagneten 245 tromagnet 245, so daß der Arm veranlaßt wird, zu der betätigt. Der Elektromagnet 245 wird erregt entweder 55 Kokille hin zu schwenken.
durch die Betätigung der zweiten Drucktaste oder Der Mikroschalter 251 erregt den Elektromagnet
durch einen Mikroschalter 246, auf den der Arm 105 250, welcher dem den Kolben 104 steuernden Ventil an der Begrenzung seiner Bewegungsbahn auftrifft, 248 zugeordnet ist, so daß der Kolben die Freigabe die der Stellung entgegengesetzt ist, in der der Arm des Deckels aus dem Arm 105 bewirkt. Der Mikroauf den Mikroschalter 243 auftrifft. Der Elektro- 60 schalter 251 erregt auch den Elektromagneten 245, so magnet 245 wird durch das Auftreffen des Armes 105 daß der Kolben 108 den Arm 105 nach einer Zeitauf den Mikroschalter 247 aberregt, wenn die Kokille verzögerung von der Kokille wegschwenkt,
sich an der sechsten Station befindet, oder er wird Ein weiterer Mikroschalter 252, auf den der Arm
durch das Auftreffen des Armes auf einen Mikro- 105 am Ende seiner Rückbewegung auftrifft, ist an die schalter 251 aberregt, wenn der Arm gegenüber der 65 zweite Signallampe angeschlossen, so daß die Lampe an der siebten Station befindlichen Kokille liegt. Das aufleuchtet, wenn die übrigen Mikroschalter in die-Ventil 244 wird zu einer Grenzstellung gegen die sem Stromkreis betätigt worden sind.
Wirkung einer Feder 244 α durch den Elektromagne- Die Folge der Arbeitsvorgänge für den Deckel-
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transportmechanismus, beginnend von der mit strich- eines Gußstückes aus einer Kokille wird wie folgt punktierten Linien gezeigten Stellung des Armes 105, gesteuert:
in der der Arm nach dem Wiederaufsetzen einer Tür Der hydraulische Kolben 136, 137, der die
auf die Kokille den Greifkopf von einer Kokille weg- Schwenkbewegung des Aushebekopfes bewirkt, erhält gezogen hat, ist wie folgt. Wie oben erwähnt, wird die 5 Druckflüssigkeit über ein Zweiwegventil 260, das Folge durch das Eindrücken der ersten Drucktaste durch Elektromagneten 262 und 261 gesteuert wird, eingeleitet, wodurch der Elektromagnet 241 erregt Der Elektromagnet 261 steuert das Ventil so, daß der wird, so daß das Ventil 240 zur Zuführung der Druck- Kolben den Aushebekopf in eine Stellung in Deckung flüssigkeit zu dem Kolben 112,115 betätigt wird. Dies mit der Kokille schwenkt, während der Elektromagnet bewirkt, daß sich das Ende des Armes 105 gegenüber io 262 das Ventil derart steuert, daß der Kolben den der erwähnten sechsten Station bewegt, an der sich Aushebekopf von der Kokille wegschwenkt, eine Kokille befindet. Diese Bewegung des Armes Der vorher erwähnte hydraulische Kolben 129,130,
erfolgt während des Anhaftens des Tragrades. Durch der den Aushebekopf zu der Kokille hin und wieder Betätigung der zweiten Drucktaste wird der Elektro- fort bewegt, erhält Druckflüssigkeit über ein Ventil magnet 245 erregt, der das Ventil 244 zur Zuführung 15 264, das durch einen Elektromagneten 265 gesteuert der Druckflüssigkeit zu den Kolben 108,111 einstellt, wird. Wenn dieser Elektromagnet erregt wird, wirkt so daß der Kolben den Arm 105 um seinen Zapfen er gegen die Wirkung einer Rückstellfeder 266 und 106 in einer zu der obenerwähnten Bewegung senk- bewegt den Aushebekopf zu der Kokille hin. Bei rechten Richtung schwenkt, so daß der Greifkopf an Aberregung des Elektromagnetes 265 wird die Stelden Deckel auf der Kokille angreift und der Mikro- 20 lung des Ventils durch die Feder 266 so verändert, schalter 247 betätigt wird. Der_ Mikroschalter 247 daß der Kolben 129, 130 den Aushebekopf und mit erregt den Elektromagnet 249, der das Ventil 248 zur ihm das Gußstück von der Kokille fort bewegt. Zuführung der Druckflüssigkeit zu dem Kolben 103, Der vorher erwähnte hydraulische Kolben 133,134
104 einstellt. Dies bewirkt, daß die Greif organe 100 für die Betätigung der Greiffinger erhält Druckflüssigden Deckel erfassen. Der Mikroschalter 247 erregt 25 keit über ein Ventil 267, dem seinerseits die Flüssigauch den Elektromagnet 245 über eine Zeitverzöge- keit über ein Druckminderventil 268 zugeführt wird, rungseinrichtung ab, so daß die Feder 244 α das Ven- Das Ventil 267 wird durch Elektromagneten 269, 270 til 244 zur Zuführung der Druckflüssigkeit zu dem betätigt, die durch Mikroschalter 274, 275 erregt Kolben 108,111 einstellt, wodurch dannbewirkt wird, werden, wie nachstehend beschrieben wird. '· daß der Arm 105 zusammen mit dem von den Greif- 30 Die Mikroschalter 271, 272 sind am Maschinenorganen erfaßten Deckel von der Kokille weg- gestell angebracht und werden von einem Arm 273 schwenkt. Ein Mikroschalter 252 ist neben, dem betätigt, der an dem schwenkbaren Zylinder 130 des Mikroschalter 247 angeordnet, so daß der Arm 105 Kolbens befestigt ist, welcher den Aushebekopf zu zur gleichen Zeit auf ihn auftrifft wie auf den Mikro- und von den Kokillen bewegt. Die Mikroschalter sind schalter 247. 35 so angeordnet, daß der Arm an den Begrenzungen
Der Mikroschalter 252 ist in dem Kreis der zweiten der Schwenkbewegung des Aushebekopfes auftrifft. Signallampe geschaltet, so daß die Lampe aufleuchtet, Zwei weitere an einem sich mit dem Aushebekopf wenn weitere, später zu beschreibende Mikroschalter, bewegenden Teil befestigten Mikroschalter 274, 275 die im Kreis mit dieser Lampe geschaltet sind, be- sind an den Begrenzungen der Hin-und Herbewegung tätigtwerden. Am Ende seiner Schwenkbewegung von 4° des Aushebekopfes so angeordnet, daß sie auf festder Kokille weg trifft der Arm 105 auf einen Mikro- stehende Anschlagflächen (von welchen nur eine bei Schalter 243, der den Elektromagnet 242 erregt. Da- 276 gezeigt ist) auftreffen.
durch wird das Ventil 240 zur Zuführung der Druck- Die Reihenfolge der Arbeitsvorgänge des Aushebeflüssigkeit zu den Kolben 112,115 eingestellt, wodurch mechanismus, beginnend von der mit gestrichelten der Arm in eine Stellung schwenkt, in der der Greif- 45 Linien in Fig. 13 gezeigten Stellung, in der die Lage kopf mit dem Deckel einer Kokille an der siebten der Teile nach dem Loslassen eines Gußstückes aus Station gegenüberliegt. Am Ende dieser Schwenk- dem Greifkopf gezeigt ist, ist wie folgt. Zuerst wird bewegung trifft der Arm auf den Mikroschalter 246 der Elektromagnet 261 durch das Auftreffen des dem auf, der den Elektromagnet 245 erregt, wodurch das Türtransportmechanismus zugeordneten Armes 105 Ventil 244 so eingestellt wird, daß der Arm 105 und 50 auf einen Mikroschalter 246 erregt. Der Mikroschalder den Deckel haltende Greifkopf zu der Kokille hin ter 246 erregt den Elektromagnet 261, der das Ventil geschwenkt werden. 260 betätigt, so daß der Kolben 136, 137 des AusWenn der Deckel in dem Greifkopf in Eingriff mit hebekopfes in Deckung mit der Kokille schwenkt, wie der Kokille gebracht worden ist, trifft der Arm 105 in vollausgezogenen Linien gezeigt ist. An der Beauf den Mikroschalter 251 auf. Dieser betätigt das 55 grenzung der Schwenkbewegung trifft der Arm 273 Ventil 248 für den Kolben 103, 104, wodurch der auf den Mikroschalter 271 auf, der den Elektro-Deckel aus dem Greifkopf freigegeben wird. Gleich- magnet 265 erregt, welcher dem den Kolben 129,130 zeitig betätigt der Schalter eine Zeitverzögerungs- steuernden Ventil 264 zugeordnet ist, so daß Druckeinrichtung (nicht gezeigt), die schließlich den Elek- flüssigkeit dem Zylinder 130 zugeführt wird, wodurch tromagnet 245 aberregt, wodurch das Ventil 244 60 der Aushebekopf zu der Kokille hin bewegt wird, den Kolben 108,-111 so.betätigt, daß der Arm 105 Der Aushebekopf bewegt sich so weit nach vorn,
und der Greifkopf von der Kokille zurückgezogen daß die Greiffinger in die Kokille eingeführt werden werden. . und sich innerhalb des Gußstückes befinden, worauf
Der Arm 105 befindet sich dann in einer Stellung, der an dem Kolbenzylinder 130 befestigte Mikrovon der er die obenerwähnte Folge von Arbeitsvor- 65 schalter durch einen Anschlag auf dem Zylinder 133 gangen wiederholen kann, wenn die erste und die (nicht gezeigt) geöffnet wird. Durch Auftreffen des zweite Drucktaste von neuem betätigt werden. Mikroschalters auf diesen Anschlag wird der Elektro-
Die oben beschriebene Einrichtung zur Entnahme magnet 269 betätigt, der das den Kolben 133,134
zugeordnete Ventil betätigt, so daß die Greiffinger das Gußstück erfassen. Der Mikroschalter 274 betätigt auch eine Zeitverzögerungseinrichtung (nicht gezeigt), die nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit bewirkt, daß der Elektromagnet 265 aberregt wird, wodurch der Aushebekopf und das Gußstück aus der Kokille herausgezogen werden. Bei seiner Bewegung aus der Kokille trifft der an dem Aushebekopf angebrachte Mikroschalter 275 auf einen feststehenden Anschlag 276 auf, wodurch der Elektromagnet 262 erregt wird, der das dem Kolben 136,137 zugeordnete Ventil 290 steuert. Der Kolben 136, 137 schwenkt dann den Aushebekopf und bringt ihn in die mit gestrichelten Linien in Fig. 13 gezeigte Stellung. An der Begrenzung der Schwenkbewegung des an dem Aushebekopf angeordneten Armes 273 trifft dieser auf den Mikroschalter 272, so daß der Elektromagnet 270 erregt wird. Dieser betätigt das dem Kolben 133, 134 zugeordnete Ventil 267, was zum Loslösen der Greif finger von dem Gußstück führt. Der Mikroschalter 272 ist auch an die zweite Signallampe angeschlossen, die aufleuchtet, wenn alle Mikroschalter in diesem Stromkreis betätigt worden sind.
Die Reihenfolge der Vorgänge wird dann für die nächste Kokille wiederholt. «5
Der Betrieb der Einstreuvorrichtung wird durch die Verstellung einer Kolbenstange 160 eines hydraulischen Kolbens 281 gesteuert, dem Druckflüssigkeit über ein Zweiwegeventil 287 zugeführt wird. Das Ventil wird durch einen Elektromagnet 283 gesteuert, dessen Bewegung in einer Richtung gegen die Wirkung einer Rückstellfeder 284 erfolgt. Der Elektromagnet 283 wird gegen die Wirkung der Feder durch die zweite Drucktaste erregt und öffnet das Ventil 282, wodurch der Kolben 281 beaufschlagt wird und die Kolbenstange 280 in eine Richtung bewegt, wobei die Mikroschalter 286? 285 nacheinander geschlossen werden. Das Schließen des Mikroschalters 286 bewirkt die Schwingung des Vibrators. Das Schließen des Schalters 285 bewirkt, daß die Schwingungen aufhören und daß der Elektromagnet 283 aberregt wird, wodurch die Feder 284 das Zweiwegeventil 282 in eine Stellung bringen kann, in der der Kolben 281 beaufschlagt wird, der die Kolbenstange 280 in ihre Ausgangsstellung zurückbringt. Am Ende der Bewegung der Kolbenstange 160 wird ein Mikroschalter 288 betätigt, der im Stromkreis mit der zweiten Signallampe geschaltet ist. Diese leuchtet auf, wenn alle Mikroschalter in ihrem Stromkreis betätigt worden sind, und zeigt die Vollendung des Arbeitsvorganges des diesen Mikroschaltern zugeordneten Mechanismus

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Schleudergießmaschine mit einer Mehrzahl von Kokillen, die drehbar auf einem antreibbaren Tragrad gleichmäßig im Kreis verteilt angeordnet sind und mittels des Tragrades schrittweise nacheinander zu einer Beschickungsstation zum Einbringen von Material, einer Entnahmestation für die Gußstücke und einer Vorbehandlungsstation zum Zurichten der Kokillen für den nächsten Guß beweglich sind, wobei die an der Entnahmestation befindliche Kokille stillzusetzen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragrad(48) während des Erstarrens des Materials in einer Kokille (36) schrittweise anzutreiben ist und daß eine das Tragrad am Ende seiner Drehschritte weich anhaltende Bremseinrichtung (51, 57 und 63, 68) vorgesehen ist.
2. Gießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (14) des Tragrades (48) und die Antriebswellen (34) der Kokillen (36) im wesentlichen horizontal verlaufen.
3. Gießmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Antriebswelle (34) jeder Kokille (36) eine Kupplung (38, 39) und abtriebsseitig der Kupplung eine Bremse (37} angreift.
4. Gießmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (38,39) antriebsseitig über einen Kettentrieb (40 bis 47) mit einer auf der Antriebswelle (14) des Tragrades (48) drehbar gelagerten Nabe (21) verbunden ist, die mittels eines auf dem Maschinengestell (11) angeordneten Elektromotors (27) anzutreiben ist.
5. Gießmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (37) und die Kupplung (38,39) einer anzuhaltenden Kokille (36) in Abhängigkeit von der Stellung des Tragrades (48) gesteuert zu betätigen sind.
6. Gießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittantrieb des Tragrades (48) eine elektromagnetische Kupplung (16) aufweist, welche beim Abbremsen und Anhalten des Tragrades (48) entkuppelbar ist, und daß die das Tragrad (48) schrittweise anhaltende Bremseinrichtung einen in die Bewegungsbahn von am Umfang des Tragrades (48) verteilten Anschlägen (50) verschiebbaren, mit dem die Bremseinrichtung passierenden Anschlag verschwenkbaren Finger (51) umfaßt, welcher mit einer Dämpfungseinrichtung (57) zusammenwirkt.
7. Gießmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bremseinrichtung passierende Ansehlag (50) bei stillstehendem Tragrad (48) in eine Feststellklinke (64) einzurasten ist und daß der Finger (51) nach dem Einrasten der Feststellklinke aus der Bewegungsbahn des Anschlages (50) zurückzuziehen ist, wobei die elektromagnetische Kupplung, der Anschlag (51) und die Feststellklinke (64) in Abhängigkeit von der Stellung des Tragrades gesteuert zu betätigen sind.
8. Gießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsstation mit einer Einrichtung zum Abmessen einer vorbestimmten Menge des in eine Kokille (36) einzugießenden Materials ausgestattet ist.
9. Gießmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsstation einen mit einer abschüssigen, zum Eintritt in eine stirnseitige Öffnung (79) jeder Kokille (36) geeignet ausgebildeten Gießrinne (77) versehenen Wagen (72) umfaßt, auf welchem ein in die Gießrinne (77) kippend entleerbarer Transporttiegel (74) gelagert ist, daß der Wagen (72) zwischen einer kokillenseitigen Gießstelle und einer Beschikkungsstelle für den Transporttiegel bewegbar ist, an welcher ein auf dem Maschinengestell (10) kippbar gelagerter Vorratstiegel (80) angeordnet ist, dessen Kippbewegung einstellbar ist.
10. Gießmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an einem an dem Vorratstiegel (80) ausgebildeten Hebelarm (85) eine Zug-
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kette (86) angreift, deren anderes Ende auf einer mit einem Antriebsmotor (89) verbundenen Wickeltrommel (87) befestigt ist, daß rings der Wickeltrommel (87) einstellbare, mit dieser bewegbare Schaltanschläge (91) vorgesehen sind, ;5 durch welche ein in ihrer Bewegungsbahn angeordneter Steuerschalter des Antriebsmotors (89) bei einer bestimmten Kippstellung des Vorratstiegels (80) abschaltbar ist, und daß der Antriebsmotor (89) in Abhängigkeit von der Stellung des ίο Tragrades (48) einschaltbar ist.
11. Gießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kokillen (36) mit stirnseitigen Verschlußdeckeln (70) versehen sind, deren Anzahl um eins kleiner ist als die Anzahl der Kokillen (36), daß auf einer an der Welle (14) des Tragrades (48) drehbar gelagerten Nabe (107) ein axial zu dieser schwenkbarer Arm (105) angelenkt ist, dessen anderes Ende mit einem den Verschlußdeckeln (70) zugeordneten Greifkopf (102) versehen ist, daß die Nabe (107) mit dem Arm (105) zwischen Anschlägen (117,118) auf der Welle (14) angetrieben verdrehbar ist und daß der Greifkopf (102), der Arm (105) und die Nabe (107) in Abhängigkeit von der Stellung des Tragrades derart gesteuert betätigbar sind, daß an einer Station der Verschlußdeckel (70) von der dort befindlichen Kokille abnehmbar und auf eine an einer anderen Station befindliche Kokille aufsetzbar ist.
12. Gießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmestation einen an dem Kolben (128) eines schwenkbar auf dem Maschinengestell (10) gelagerten Hydraulikmotors (130) befestigten, in das Gußstück (125) der an der Entnahmestation befindlichen Kokille (36) einführbaren Spreizkopf (127) umfaßt, mittels dem das Gußstück (125) aus der Kokille (36) entfernbar und nach Verschwenken des Hydraulikmotors (130) ablegbar ist, und daß der Hydraulikmotor (130), seine Schwenkeinrichtung (137) und der Spreizkopf (127,134) in Abhängigkeit von der Stellung des Tragrades (48) gesteuert betätigbar sind.
13. Gießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Vorbehandlungsstation einen auf einem am Maschinengestell (10) verschiebbaren Wagen (151) angebrachten Streubehälter (150) mit einem Abgaberohr (154) umfaßt, welches in die an der Vorbehandlungsstation befindliche, sich drehende Kokille (36) mittels des Wagens (151) einführbar und in ihr axial verschiebbar ist, daß zum Abgeben des Streumaterials ein an dem Abgaberohr (154) angreifender Vibrator (156) vorgesehen ist, und daß die Bewegung des Wagens und der Abgabevorgang des Streumaterials in Abhängigkeit von der Stellung des Tragrades (48) steuerbar sind.
14. Gießmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern der Arbeitsfolge der Maschine Nocken vorgesehen sind, von denen einer am Maschinengestell angeordnet und Ventilen der Bremse und der Kupplung im Kokillenantrieb zugeordnet ist, und die weiteren Nocken zur aufeinanderfolgenden Betätigung von Elektroschaltern, welche über Elektromagnete den Schrittantrieb des Tragrades steuernde Ventile betätigen, am Tragrad verteilt angeordnet sind, daß von Hand betätigte Elektroschalter vorgesehen sind, die den Schrittantrieb des Tragrades, die Bewegungseinrichtung des Verschlußdeckels einer Kokille und die Vorbehandlungseinrichtung der Kokille über Elektromagnete steuernden Ventilen zugeordnet sind, und daß die Entnahmeeinrichtung für die Gußstücke über einen Elektromagneten und ein Ventil von einem elektrischen Schalter gesteuert ist, welcher von der Bewegungseinrichtung des Verschlußdeckels einer Kokille zu betätigen ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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