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DE1605705A1 - Verstaerkung fuer Luftreifen u. dgl. - Google Patents

Verstaerkung fuer Luftreifen u. dgl.

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Publication number
DE1605705A1
DE1605705A1 DE19671605705 DE1605705A DE1605705A1 DE 1605705 A1 DE1605705 A1 DE 1605705A1 DE 19671605705 DE19671605705 DE 19671605705 DE 1605705 A DE1605705 A DE 1605705A DE 1605705 A1 DE1605705 A1 DE 1605705A1
Authority
DE
Germany
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threads
reinforcement
reinforcement according
strip
section
Prior art date
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Pending
Application number
DE19671605705
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goodyear Tire and Rubber Co
Original Assignee
Goodyear Tire and Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goodyear Tire and Rubber Co filed Critical Goodyear Tire and Rubber Co
Publication of DE1605705A1 publication Critical patent/DE1605705A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/0042Reinforcements made of synthetic materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/02Carcasses
    • B60C9/023Carcasses built up from narrow strips, individual cords or filaments, e.g. using filament winding
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T152/00Resilient tires and wheels
    • Y10T152/10Tires, resilient
    • Y10T152/10495Pneumatic tire or inner tube
    • Y10T152/10765Characterized by belt or breaker structure
    • Y10T152/10783Reinforcing plies made up from wound narrow ribbons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

Dipi-ing. Walter Meissner DiPi,ing. Herbert Tischer
1 BERLIN 33, HERBERTSTRASSE 22
Fernsprecher: 887 72 37 - Drahtwort: Invention Berlin
Postscheckkonto: W. M e I s β η β r, Berlin Wert 122 82
Bankkonto: W. Meissner, Berliner Bank A.-Q., Depka 36, / λ r A
Berlin-Halensee Kurfaretendamm 130 1 BERLIN 33 (GRUNEWALD), den /(j- P L *7 HerbertetraBe 22 /
6091 GE
THE GOODYBAETIRE AND RUBBER COMPANY, Akron, Ohio, USA Verstärkung für Luftreifen and dgl.
Die Erfindung betrifft verstärkende Textilien, Textilteile für Kautschukgegenstände und insbesondere ein Verstärkungsatreifenelement, ein ein derartige Verstärkungselernente aufweisendes Textilgut und Verfahren zum Herstellen derartiger Textilien. Die Erfindung findet insbesondere Nutzanwendung bei dem Verstärken von Luftreifen.
Luftreifen sowie weitere Kautschukgegenstände, die einer Verstärkung bedürfen, sind unter Anwenden von Textilien oder Corden in verschiedenen Kombinationen sowohl bezüglich des Materials als auch der Anordnung angewandt worden.
Ea ergeben sich bestimmte Vorteile bei einem verdrillten Aufbau der Garne, Corde und Textilien nach dem Stande der Technik. Die größte Zerreißfestigkeit einer einzelnen Faser wird hierbei nicht entwickelt, die Dehnung der Cordanordnung ist größer, das gleiche trifft auch auf deren längsseitges Wachstum im Vergleich zu demjenigen zu, das anhand von theoretischen Udoerlegungen bezüglich der aeohanisohen Festigkeit der Einheitsfaser und der Ergebnisse praktischer Untersuchungen von parallel orientierten Fasern zu erwarten ist. Hierbei sind die Dickenabmessungen, wie sie erforderlich sind, um den üirforderntssen der mechanischen Festigkeit zu entsprechen, dergestalt, daß die Bindungen zwioohon dem Textilgut und Textilgut-Kautiohuk größeren Schorbeluutunken unterworfen werden, ale (lien in idealer Welse während des Durchbiegen» bot dor normal·.;η Be-
10 9 81 U/0386 " 2 "
BAD ORIQiNAt
nutzung angestrebt wird. Die hierdurch, in Wärme umgewandelte Energie atellt eine sehr wesentliche Wärmequelle dar, die sich in Reifen als zerstörend erweisen kann.
In radialechichtigen Seifen unterscheidet sich der Mechanismus vermittels dessen der Reifen arbeitet, τοπ demjenigen bei geneigtschich tigtn Reifen und »acht eine Veriingerung in der Dehnung und verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Wachstum des Verstärkungsaaterialsim Vergleich zu einer Verstärkung aus verdrilltem Cord erforderlich.
Die derzeitige Entwicklung von kontinuierlichen synthetischen Fäden mit relativ großer Länge and von Klebstoffsystemen, die hiermit verträglich sind, hat eine neuerliche Inangriffnahme der Probleme bezüglich des Verstärkens von Kautschukgegenständen, insbesondere bei Luftreifen, möglich gemacht.
Eine wichtige der ürfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Verstärkung für Luftreifen und entsprechend verstärkte Kautschukgegenstände zu schaffen, die die volle Zerreißfestigkeit des Fadenmaterial» entwickelt, die als solche bei der Verstärkung zweck· mäßig ist, wobei dieses Verstärkungsmaterial ebenfalls als Textilgut unter Ausbilden eines für den Reifenaufbau geeigneten Schichtmaterials geeignet ist.
Eine weitere der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein Verstärkung«material mit verbesserter Zerreißfestigkeit zu sohaffen, wobei eine derartige Steifheit vorliegt, das ein wirksamer Widerstand gegenüber Belastungen ausgebildet wird, die durch ein Abbremsen oder Beschleunigen in dem Luftreifen ausgebildet werden, wobei dos Verotärkungsmaterial jedoch dergestalt flexible ist, daß es den von dot· IjtraßenoberfLache aus übertragenen Schlugeinwirkungen nachgibt, und υαmit ea υloh hierbei um einen Keifen haudalt-, dor eingearbeitet uiti derartiges Verstärkun^juidtei'ial auf*»Lu L I 0 Ö 8 U / 0 3 8 5 3At> üfiiaiNAL ~ 3 "
Erfindungsgemäß wird weiterhin ein Verstärkungsmaterial für Luftreifen geschaffen, das eine verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber Scherbelastangen im Inneren des Textilgutes und innerhalb der Klebstoffbindung Textilgut-Kaut schule aufweist.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeidhnungen erläutert: Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Textilgutes und zeigt ebenfalls eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Streifenelementes.
Pig* 2 ist ein Querschnitt im Aufriß längs der Linie 2-2nach der Pig. 1 und zeigt einen Querschnitt des Sextilgutes, und zwar der Schicht und des Streifenelementes nach der Fig. 1.
Pig. 2 zeigt in perspektivisdher Darstellung einen Schnitt durch einen Reifen, bei dem in erfindungsgemäßer Weise die Verstärkung« angewandt wird, wobei Teile des Eeifens weggebrochen sind.
In der Pig. 1 weist eine erfindungsgemäße Schicht 10 eine Anzahl Streifenelemente 12, 12A....12E auf, die flach, sowie parallel Seite-an-Seite vorliegen. Jedes Streifenelement weist mehrere hundert bis mehrere tausend Einzelfäden auf, d.h. dieselben werden durch das Bezugszeichen 14 wiedergegeben, wobei jeder Paden kontinuierlich ist oder eine große Länge besitzt und hier als unbestimmte Länge aufweisend, angegeben ist. Die Fäden bestehen aus einem Kunststoff, wie Kunstseide, Polyamid, Polyester, Fiberglas und anderen geeigneten Materialien. Dieselben sind insbesondere von Stapelfaser oder geschnittenen Pasern und von Garn oder Fäden zu unterscheiden, die durch Verdrillen derartiger Fasern hergestellt sind.
Die einzelnen Fäden können eine beliebige Größe besitzen, zwecktnäßigerweise jedoch sind die Größen innerhalb des Bereiches derje-
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nigen, «ie «ie zur Zeit bei dec Herstellen too terdrilltem Cord angewandt «erden, d.h. in dem Bereich τοη 1,0 bis 4,0 Denier für Kunstseide and 3,0 bis 10,0 Denier for Polyamid aod Polyester.
Die einzelnen fäden sind nicht rerdrillt oder praktisch nicht verdrillt. Es ist nicht erforderlich, eine spezielle Anordnung für das Aufheben einer geringfügigen Verdrillung vorzusehen, die arteigen bei der üblichen Entfernung einer Spule vorliegt, jedoch «ird ein Verdrillen vermieden, «ie es nach dem Stande der Technik bei Garn und Cord Üblich ist. Die mehreren hundert bis mehrere tausend Fasern «erden zusammengezogen, geradlinig und parallel zueinander angeordnet und vermittels Eintauchen oder eines anderen geeigneten Verfahrens mit einem Klebstoff überzogen, um so ein Anhaften der Fäden aneinander zu erreichen· Die mit Klebstoff überzogenen Fasern «erden entweder «ermittele Durchführen derselben durch eine Walzenspalte eines Walzenpaares oder durch ein Verformungsvexk seug unter Ausbilden des gewünschten Querschnittes verdichtet, «odurch auch ein Eindringen des KÄstoffes in das gesamte Faserbündel erreicht wird. Das in dieser Weise ausgebildete und als einheitliche Anordnung gehärtete Streifenelement neigt dazu, im nicht verdrillten Zustand zu verbleiben und «ird vorzugsweise in diesem nicht verdrillten Zustand angewandt oder in Textilgut, Schichtkörper oder Reifen eingearbeitet.
Die Größe und das Gewicht und somit die QuersehnAfesflache des einzelnen Streifenelementes werden durch die spezifischen Eigenschaften der ausgewallten Fäden und durch die Festigkeitserforderniese des zu verstärkenden Gegenstandes bestimmt. So «eisen z.B. Streifes· elemente mit Querschnitten von 5 mm Breite und 0,5 ma Dioke, die auf den angegebenen Fadenmaterialien aufgebaut und miteinander vermittels eines Klebstoffes auf der Grundlage von Kautschuk und
Eesorcin-Formaldehydhars verbunden sind, die in der folgenden
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BAD ORIGINAL
Tabelle angegebene Eigenschaften auf:
Tabelle I Polyamid Polyester
Paser: Kunstseide 16,900 18,200
Denier 17,600 2,820 2,910
Anzahl der Fäden 16,500 19,6 13,5
Gewichteprozent Impräg
niermittel
16,4 152 160
Zerreißfestigkeit
(kg/«?)
98 11 7
Dehn one bein Bruch 3
Ein erfindungsgemlßes Merkmal stellt das Anwenden einer relatir großen Henge des Klebstoffes im Gegensatz zu bekannten Paser-Klebstoffsyatemen dar. Dies führt nicht nur zu eisern wirk·amen Anhaften der fäden aneinander und entwickeln einer größtmöglichen Zerreißfestigkeit der Vielzahl an Fäden, sondern fuhrt ebenfalls zu einer gesäten Steuerung der Porm und der Quersohnittsflache, um so ein hohes Maß an Einheitlichkeit und Zusammenheften zu ergeben. So weisen z.B. die Streifenelemente nach Tabelle I einen Prozentsatz an Imprägniermittel oder Klebstoff auf der Gewiohtsgrundlage τοη 13,5 bis 19 »6£ auf. Der erfindungsgemäß in Betracht gezogene Bereich liegt bei 9 bis 10£ und 40% des Gesamtgewichtes des Streifens
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe und die erfindungsgemäßeo Tortelle werden durch eine Quereohnit tsabmessung (d.h. Dicke wie ia der radialen Richtung bezUglioh des Beifens oder des Kautsohukgegenstandes) erreicht, die kleiner und vorzugsweise wesentlich kleiner als die entsprechende Abmessung des kreisförmigen Querschnitte* des bisher in Anwendung kommenden verdrillten Oordes liegt. Sin derartiger kreisförmiger Querschnitt stellt nttatiirlioh 4«* Ergebnis de· Üblicherweise angewandten Yerdrillens dar.
108814/0386' - 6 -
BAD
Es wird eine Anzahl Querschnitteformen in Betracht gezogen. Wie in der Fig. 2 gezeigt, liegt die Vielzahl der Fäden 14 der Streifen elemente 12 in einem allgemein rechtwinkligen Querschnitt vor, wobei die Dicke derselben sich vorteilhafterweise auf etwa 1/5 bis 1/25 der Breite beläuft. Elliptische, ovale, rechtwinklige, trapezoide oder andere Querschnittsformen mit oder ohne abgerundete Ecken können zu einigen oder allen der erfindungsgemäß erzielbaren Vorteile führen. Keiner dieser Querschnitte wird praktischer Weise eine geringerere Sicke als das Mehrfache, gewöhnlich das Zehnfache bis Zwanzigfaohe des Denierwertes eines Fadens aufweisen. In der folgenden !Fabelle sind die Eigenschaften von Streifen elementen aus Folyesterfaden mit allgemein rechtwinkligen Querschnitten bei verschiedenen Dicke-Breite-Verhältnissen angegeben. Bei den untersuchten Proben sind die Fäden miteinander vermittils eines Imprägnier ungs mittels oder Klebstoffes verbunden, der aus Kautschuk und Resorcin-Forraaldehydharz besteht.
Tabelle II
Bandabmeasungen (mm) 0,5 x 5,0 0,5 x 1,27 1,0 χ 10,0 1,5x7,5
Denier 18,200
Anzahl der Fäden 2,910 Gθw.56 Imprägnierungsmittel 13,5 Zarreißfestigkeit (kg) 160
Dehnung beim Bruch, % 7
Quersohnittavarhältnia 1:10
Sin weiterer Vorteil des erfinduugsgemäßen Gegenstandes ergibt sich aufgrund der Flexibilität bei dem nachgeben, wenn eine Sohlagbelastung oder Stoß« der Straßanobarfläohe beaufschlagt werden uad dies in «intr günstigen Konblnatlon Bit ier zweckmäßigen Steifheit bezüglich dtr Beanspruchung, wie si« in der allgemeinen Ebene des Streifenelementea oder das T#xtilgutta beaufschlagt wird. Derartige Balaatungtn treten in Baifan inabesondere bedingt durch
109814/0386 BAD ORlOlNAL ■" 7-
45,000 72,800 81,900
7,180 11,620 13,100
13,9 13,4 13,5
392 643 715
7 7 7
1:25 1:10 1:5
positive und negative Beschleunigungen bei dem Anfahren oder Anhalten ein. Eine Widerstandsfähigkeit bezüglich eines Durchbiegens in Richtungen senkrecht zu der Ebene des Streifenelementes ist wesentlich geringer als die Widerstandsfähigkeit gegenüber einem Durchbiegen in Eichtungen, die in der Ebene des Elementes liegen, Bach dem Stande der Technik angewandte Corde weisen im wesentlichen die gleiche Widerstandsfähigkeit gegenüber Durchbiegen in jeder Richtung bedingt durch den kreisförmigen Querschnitt auf, der arteigen bei dem Verdrillen von Garn .und Cord vorliegt. Die Kombination Flexibilität in der einen Bichtung zusammen mit der Steifheit in der anderen Richtung ist insbesondere bei Luftreifen vorteilhaft und führt zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit.
Für Vergleichszwecke und unter der Annahme, daß die Querschnittsflache, die durch die Fasern in dem Cord nach dem Stande.der Technik eingenommen wird, die gleichen Feetigkeitseigenshhaften wie eine gleiche Fläche der Fäden bei dem erfin*ungsgemäßen Streifenelement besitzt, ist es lehrreich die Abmessungen einer derartigen kreisförmigen Fläche mit der rechtwinkligen Fläche zu vergleichen, die kennzeichnend für d*e erfindungsgemäß nicht vorgesehen« kreisförmige Querschnittsform ist.
Die Fläche des Kreises ist 0,7854 d .
Die Fläche des Rechteckes ist gleich der Breite mal der Dicke = wt.
Wenn w » 5t und wenn die Fläche eines derartigen Kreises gleich der Fläche des Rechtecks sein soll, so gilt Jt*= 0,7854 d* und
t = 0,4 d (angenähert)
Wenn w = 25t, so gilt
ind
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25 t* = 0,7854 d* und t = O,Id (angenähert).
Somit beläuft eich die Dickenabmessung eines derartigen erfindungsgemäßen Streifeoelementee auf etwa 10 bis etwa 4O& der entsprechendeo Dickenabmessung τοη verdrillten Cordelementen Dach dem Stande der Technik, wobei wenigstens gleiche Verstärkungefestigkeit erzielt wird, tut anderen Worten, eine größere Fadenfestigkeit wird bei gleicher Diekenabmessung oder einer gleichen Festigkeit bei einer geringeren Dickenabmeesung als bei Anwenden von allgemein kreisförmigen Querschnitten der Verstärkungseorde nach dem Stande der !Technik ersielt.
Es wurde gefunden» daß die Entwicklung τοη Wärme in Reifen und ähnlichen Kautschukgegenständen in direkter Beziehung zu der Dickenabmeesung des YerstärkungsRiaterials steht. Ohne hierbei an eine spezielle Theorie gebunden zu sein, durfte es sich hierbei um die Wirkung der Energie handeln, die bedingt durch das wiederholte Durchbiegen entwickelten Scherkräften in den Bindungsetellen der Verstärkung und Verstärkungskautschuk entwickelt wird. Bei geringerer Dickeoabmeeeung führt das Durchbiegen zu geringereren Belastungen in der Verstärkung, und hierdurch ergibt sich eine Verringerung der durch das Durchbiegen entwickelten Energie.
Der rechtwinklige oder nicht kreisförmige Querschnitt, wie er erfind ungage maß vorgesihen wird, bedingt einen weiteren Vorteil dahingehend, daß es für jedes einzelne Streifenelement möglich wird, eine wesentliche Vergrößerung bezüglich des Umfange and der Oberfläche ira-γ Vergleich zu einem runden Cord gleicher mechanischer Festigkeit für dae Verbinden dee Streifenelementee »it de* Kautschuk in den Reifen oder einem anderen Gegenstand zu erzielen. Der Klebstoff oder das Imprägniermittel wird aufgrund der Verträglichkeit sowohl mit dem ausgewählten Fadenmaterial und de· speziellen ausgewählten Kautschuk ausgewählt, so daß das Klebstoffsystem in der Lage ist, bezüglich der Fäden des Streifenelementea und des
Kautschuks in dem Gegenstand eine festere Bindung zu bewirken, als
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es der Fall bei einem Reifes ist, der mit herkömmlichem verdrillten Oordteztilgut verstärkt ist.
Die Fig. 1 aod 2 zeigen ebenfaJs eine Schioht 10, die aus einer Mehrzahl paralleler und Seite-an-Seite angeordneter Streifenelemente 12, 12A...12E aufgebaut ist. Dieses Streifenelement ist von dem nächsten benachbarten Streifen durch einenRaum 16 getrennt, der eich auf allgemein etna 1,6 mm bis etwa 6,35 mm und vorzugsweise etwa 3,2 mm belauft. Das Textilgut, das eine Mehrzahl an Bändern oder Streifenelementen aufweist, kann gegebenenfalls darin eingewebt Schußfäden 18 aufweisen, die späterhin, wie dies auf diesem Gebiet üblich ist, entfernt oder zerrissen werden, bevor ein Einbau in einen Reifen erfolgt, oder man kann dieselben durch einen Kalander führen und ein Ueberziehen einer oder beider Seiten mit einer geeigneten Kautachukmasse durchführen· Der angegebene Abstand 16 wird so ausgewählt, daß die erforderliche Bewegung eines Elementes relativ zu dem anderen während de« Aufbaues und des Formens des Reifen« ermöglicht wird.
Bei den Vergleich der zwei Veratärkung»arten, und zwar einmal des herkömmlichen verdrilltes Cordgewebes und des erfindungsgemäßen Streifenelement·* ergibt sich unter der Annahme, daß die gleiche Anzahl «n Verstärkungsfaden pro Breiteneinheit dee Corde« und bezüglich des Streifenelemente« vorliegt, daß aufgrund der abgerundeten Struktur der 0or6· relativ größere Räum· zwieoimn den Corden vorliegen, di· mit Kautechukmasae gefüllt werden musaen. Andererseits «lad die Abstände 16 «wischen den erfindungsgemäßeη Strelf·η-eleeenttn dergestalt, daß da« Volueen und da« Gewioht der erforderlichen Kautschuk··««« wesentlich geringer sind, sie dl·« bei h«rköeelioh·· Textilgut erforderlich. i*t. So be läuft «ich bei der «rfindungegemäßen Ttxtilgutsohioht das Verhältnis d·« Oewioht·· der
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BAD ORlQlNAL
Pader]verstärkung bezüglich, des Kautschuks auf allgemein 4:1 und bei einer Cordschicht nach dem Stande der Technik muß sich dieses Verhältnis auf3:2 belaufen, um somit die nach dem Stande der Technik angewandte Textilgutcordschicht zu umgeben, erfordert etwa 40$ Kautschuk oder 60^ mehr als dies bei dem erfindungsgemäßen Textilgutstreifenelementen der Pail ist. Sie Verringerung des Kautschukgehaltes der erfindungsgemäßen Verstärkungsschicht bedingt einen weiteren wesentlichen Vorteil dahingehend, daß das Gewicht und somit die Kosten der Reifenverstärkung wesentlich verringert werden können.
Das fertige Schichtmaterial 10 wird in ein geeignetes Gut in der üblichen Weise zerschnitten, wobei die Richtung der Streifenelemente 12 den Erfordernissen entsprechend ausgewählt wird. Fig. 3 zeigt in perspektivischer Ansicht einen Schnitt duroh einen erfindungsgemäß aufgebauten Reifen 30. Der Erfindungsgegenstand findet insbesondere Nutzanwendung bei einen radialschichtigen Reifen, wie er hier wiedergegeben ist, der Wülste 32, ein Laufflachenteil 34» Seitenwände 36 und eine Karkasse 38 aufweist.
In die Karkasse 38 sind Schichten 40 und 42 eingearbeitet, deren jed· eine Mehrzahl paralleler Streifenelemente 10 aufweist, die sich xu und um die Wülste 32 von Wulst zu Wulst erstrecken.
Streifenelement· 12 der Schichten 40 und 42 führen in radialeohichtigen Reifen zu einem rechten Winkel oder eisern praktisch reohttn Winkel btaugIioh der Wulst 32. Im Hennen der Erfindung werden «uoh ander« Winkelverhältnis·· bezüglich der Wulst in Betraoht gesogen.
Außerhalb der Schichten 40 und 42 liegen di· Gürtelsohlcht«u 44 und 46 vor, di· sioh in Umfengsriohtung völlig ua d«n Reifen herum •retrecken und jede Schicht weist ein· Mehrzahl an Str*ifen*l«ment»n 10 auf, di· mit einem ausgewählten spitzen Winkel bezüglich der Bittleren Ürafangeebene de* Seifen· orientiert sind. BAD 0$^;NAL
Die Streifenelemente 12 der GUrtelsehichten 44 &ad 46 aiad mit relativ kleinen und entgegengesetzten Winkels bezüglich eier initiieren Ebene angeordnet gezeigt, d.h. der mittleres Utafangg- oder Aquartorialebene des Beifess (senkrecht zu einer Drehachse des Reifens). Brfindungsgemäß wird ebenfalls das Anwenden einer Textilgutschieht in Betracht gezogen, die die Streifenelemente oder lediglich die Streifenelemente mit größeren oder kleineren Winkeln aufweisen.
Die Verstärkungsschichten 44 und 46 erstrecken sich seitlich allgemein über die gesamte Breite der Lauffläche, wobei der einschlägige Fachmann entsprechende Maßnahmen bezüglich der Aazahl und der Orientierung der in Anwendung kommenden Schichten treffen kann»
Ber Erfindungsgegenstand findet insbesondere Hutzanwendung bei dem Aufbau von Luftreifen, kann jedoch ebenfalls für'die Verstärkung anderer Kautsehukgegenstüai© angewandt werden, we> eic© ©der mehrere Textilgutschichten zur Anwendung kommen, um d©a Zugbelastungen bedingt durch ein Aufpumpen oder andere Kräfte zu. widerstehen.
10 98U/0385

Claims (1)

  1. Dipi.-ing. Waiter Meissner Dipping. Herbert Tischer
    1 BERLIN 33, HERBERTSTRASSE 22 Aj MÜNCHEN
    Fernsprecher: 8 87 72 87 - Drahtwort: Invention Berlin '^
    Postscheckkonto: W. Meissner, Berlin West 12282
    Bankkonto: W.Meissner, Berliner Bank A.-Q, Depka 36, A dcdi iki oa /^diimcuuai n\
    Beriln-Halensee KurfOrstendamm 130 ' BERLIN 33 (GRUNEWALD)
    HerbertstraBe 22
    The Goodyear Tire and 6091 GE
    Eubber Company
    , den /(/-,
    1. Verstärkung für Luftreifen und dgl·, dadurch gekennzeichnet, daß Streifenelemente (12,12A...12E^ flach und parallel Seite-an-Seite angeordnet vorliegen, wobei jedes Streifenelement mehrere hundert bis mehrere tausend Einzelfäden (14) aufweist, die unverdrillt vorliegen.
    2. Verstärkung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifenelemente (12,12A...12E) außerhalb der Karkasse in einer Schicht (10) vorliegen und spitzwinklig bezüglich der mittleren ITmfangsebene des Reifens (30) angeordnet sind, sowie die Fäden (14) in unverdrilltem Zustand und mit allgemein nicht kreisförmigen Querschnitt vermittels Klebstoff in Form der Streifenelemente (12,12A...12E) vorliegen.
    3. Verstärkung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Streifenelemente (12,12A...12B) wesentlich größer als der Umfang eines Kreises ist, der eine Fläche gleich der Fläche des Querschnittes aufweist.
    4. Verstärkung nach einem der vorangehenden An epr liehe, dadurch gekennzeichnet, daß sich da» Verhältnis der Breite aur Dicke des Querschnittes auf größer als 5 und kleiner als 25 beläuft·.
    '5. Verstärkung nach einem der vorangehenden Anspruch·, didarch gekennzeichnet, daß sich das Verhältnis von Klebstoff au fäden auf größer als 9# beläuft.
    1098U/0385
    6. Verstärkung nach, einem der Torangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden (.14) aas Polyester bestehen.
    7· Veretärkung nach einem der Torangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einzelnen Streifenelementen C12,12A... 12E) Abstände Torgesehen sind, die eine relative Bewegung derselben zueinander ermöglichen.
    8· Verstärkung nach einem der Torangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Verhältnis τοη Kautschuk zu Faden* ■aterial auf der Gewichtsgrundlagβ auf kleiner als 30£ belauft.
    9· Verfahren zum Herstellen einer Verstärkung für Luftreifen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl an Fäden parallel zueinander angeordnet, dieselben mit einem Klebstoff unter Ueberführen der Fäden in einen zusammenheftenden Streifen Tersehen werden, der «o erhaltene Streifen unter Aasbilden eines nicht kreisförmigen Querschnittes desselben und unter Hiehtverdrillen der einzelnen IKden verdichtet wird and «odann eine Mehrzahl parallel zueinander angeordneter derartiger Streifen unter Ausbilden/^iaeyTextilgutsohicht mit Kautschuk Überzogen werden·
    10 9 814/0385
    Leerseite
DE19671605705 1966-08-22 1967-08-10 Verstaerkung fuer Luftreifen u. dgl. Pending DE1605705A1 (de)

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