DE1605326A1 - Hydraulische Teleskopvorrichtung zur Beeinflussung der Geschwindigkeit von Schienenfahrzeugen ueber ihte Raeder - Google Patents
Hydraulische Teleskopvorrichtung zur Beeinflussung der Geschwindigkeit von Schienenfahrzeugen ueber ihte RaederInfo
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Description
. n. , DR. ING. H. NEGENDANK . , , " · 605326
pI. - Phys. W. Schmitz - "«»«™» Dipl.-Jng. H, Hauck
Dowty Mining Equipment Ltd.
Ashchurch, Tewkesburyr
Gloucester/England, 25. JuIi 1966
Hydraulische 'leleskopvorrichtung zur Beeinflussung
der Geschwindigkeit von Sohienenfahrzeugen über ihre Räder
Die Erfindung betrifft hydraulische Teleskopvorrichtungen,'
die an einer Eisenbahnstrecke benutzt werden, um durch eine Einwirkung auf den Umfang der IFahrzeugräder die Geschwindigkeit der !fahrzeuge zu beeinflussen. Die der Erfindung zugrunde
liegenden Vorrichtungen sollen, wie auch einige der in der
Deutschen Patentschrift Nr. 1 162 866 beschriebenen Vorrichtungen, schnell laufende Fahrzeuge abbremsen und langsam
laufende Fahrzeuge beschleunigen. ·
Bei einer bekannten Form der Vorrichtung bilden ein zylindrischer und ein kolbenförmiger Körper eine Kammer mit veränderlichem
Volumen, die über ein durch Druck gesteuertes Ventil mit einc3r äußeren ITiederdruck-fcjbrÖmungsmittelquelle und über
ein anderes Ventil, das von dem beweglichen der oben genannten
körper mechanisch gesteuert wird, mit einer äußeren HochdruckotrömungsHiittülcj.uulle
verbunden werden kann, wobei diese Ventile so angeordnet sind, daß sie dem Zusammenziehen der ieleskopvorrichtung
einen Hochdruck-dtrömungsmittelwiderstand
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entgegensetzen, tun eine verzögernde Kraft auszuüben, und
eine Hochdruok-Strömungsmittelwirkung erzeugen, um die Teleskopvorrichtung
zur Erzeugung einer Beschleunigungskraft auszudehnen.
Bei der bekannten Vorrichtung wurde das Hochdruckventil am Lnde von jedem Takt des beweglichen teleskopischen Körpers
mechanisch betätigt, und ihre Konstruktion war dadurch verwickelt,
daß nach jedem Zusammenziehen unter niedrigem Strömungsmitteldruck
ein uffnen des Ventils stattfinden mußte, um die nachfolgende Ausdehnung zu ermöglichen, 'während nach
einem Zusammenziehen-unter hohem Druck das Ventil sich für
die nachfolgende Ausdehnung schließen mußte·
Ein weiteres Problem, lag darin, daß unter gewissen !!»ständen,
wie z.B. bei sehr langsam laufenden Fahrzeugen, das Hochdruckventil
sich langsam öffnete, wodurch ein schwerwiegender Verlust an Strömungsmittelenergie auftreten konnte. Uas geraue Arbeiten
des Hochdruckventils war auch dadurch erschviert, daß
.änderungen in der radialen 'l'iefe der Radf lansche, die die
Vorrichtungen berühren, auftreten konnten.
Erfindungsgemäß sind zur Behebung dieser Nachteile Mittel
vorgesehen, die das Hochdruckventil einschließlich eines von dem beweglichen Körper der Vorrichtung gehaltenen teleskopischen
hydraulischen Stößels betätigen, der mit eineEi Sperrventil versehen ist, das bei niedrigem Strömungsmitteldruck
von dem durch Druct betätigten Ventil verschlossen
wird, wodurch der hydraulische Stößel durch den Ln ihm eingeschlossenen Strömungsmitteldruck ausgedehnt bleibt, und
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das bei einer Bewegung des durch Druck betätigten Ventils durch einen Strömungsmitteldruck, der über dem vorherbestimmten
Wert liegt, geöffnet wird, wodurch der hydraulische Stößel zusammenfahrbar int, wobei dieser hydraulische Stößel während
der letzten 2msamiaenzielibewegung des Kolben- und Zylinderkörpers,
wenn das Ventil geschlossen ist, wirksam werden kann, um das mechanisch betätigte Ventil zu öffnen, wodurch Hochdrucksttfomungsmittel
in'die Kammer eindringen kann, und während
einer derartigen läusammenziehbewegung, wenn das Sperrventil
offen ist, zusa,imenfahrbar ist, wodurch-das mechanisch betätigte
Ventil nicht geöffnet wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das mechanisch betätigte Hochdruckventil zusammenwirkende Ventilteile auf,
die eine Federraste für die Feststellung des Ventils in
dessen geschlossener Stellung haben, und es ist zwischen dem hydraulischen Stößel und dem beweglichen Ventilteil einer
Federvorrichtung vorgesehen, die bei einer Freigabe der Federraste
durch die Kraft dee hydraulischen Stößels dieses Teil
in die offene Stellung bewegt.
In den Zeichnungen ist eine hydraulische leleskopvorrichtung
gemäß der Erfindung gezeigt.
FIg. 1 ist eine teilweise Schnittaneicht entlang der Mittelachse
der Vorrichtung}
-· ^ ist eine vergrößerte Schnittansicht über der Linie n-h
dar Fip. 1 und zeigt die vom Kolbenkörper der Vorrichtung
getragenen Ventile;
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Fig. 3 ist eine vergrößerte Schnittansicht unterhalb der
Linie A-B von 3?ig» 1und zeigt die vom Zylinderkörper
gehaltenen Ventile}
lig. 4 ist eine genaue Schnittansicht der mechanischen Betätigung
von einem der Ventile; und
3Tig. ί? ist eine genaue Schnittansicht der Strömungsmitteldruckbetätigung
eines anderen Ventils.
In .Fig. 1 wird ein zylindrischer Körper 11 gezeigt, der mit
einem Bügel 12 aufrecht gegen eine Seite einer Schiene 13 befestigt
ist. Ein gleitbar in dem Zylinder 11 angeordneter ■Kolbenkörper 14 ist mit einem Kopf 1^ versehen, der von dem
Spurkranz eines an der Schiene entlangrollenden IPahrzeugrads erfasst werden kann, wodurch der Kopf zuerst in eine unterhalb
der Schienenoberjiante liegende Stellung gedruckt wird und
Pich dann wieder in seine ursprünpliehe Stellung erhebt. Her
Kolbenkörper 14 tritt in einen Stopfbuchsenring 16 und ein Lager 1? in. dem oberen i<nde des zylindrischen Körpers 11 ein
und erfasst gleitbar eine Bohrung Io in dem zylindrischen
körper, um eine kammer 19 mit veränderlichem Volumen abzudichten,
die von den Körpern 11 und 14 begrenzt wird.
Zwischen der Bohrung 18 und dem Lager 17 ist in dem Zylinder
11 eine längliche ringförmige Vertiefung 21 ausgebildet, während sich durch die Zylinderwand ein .anschlußstück 'de fur ^if*-
derdruckströmungsmittel in die Vertiefung ιϊ\ erstreckt, .uer
Kolbenkörper 14 ist nach einer Seite eines durch Druck betätigten
Ventils 24 hin, das anhand von Fig. ?. beschrieben
wird, mit Offnungen L'3 versehen. Die andere Seite dieses Ventils
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öffnet sich in das Innere 25 vom unteren Teil des Kolbens 14,
der mit der Kammer 19 verbunden ist und deren oberen Teil bildet.
Das untere Ende des Zylinders 21 wird durch einen Stopfen verschlossen. Über diesem Stopfen ist in dem Zylinder ein
scheibenförmiger Einwegventilsitz 27 befestigt, während ein
ringförmiger Ventilkörper 28 durch eine Feder 29 nach oben gedrückt
wird. üer Raum ~$Λ zwischen dem Stopfen 26 und dem Ventilsitz
27 steht einem Anschlußstück 32 für eine Hochdruck-Sbrömungsmittelquelle
offen. Ein mechanisch betätigtes Ventil 33 weist einen hohlen Ventilschaft 34 auf, dessen Basis durch
den Stopfen 26 und den Ventilsitz 27 mittig angeordnet ist, und
der mit radialen Öffnungen 35 für Hochdruckströmungsmittel versehen
ist. Dieses Ventil 33 wird anhand von Fig. 3 beschrieben.
Das druckbetätigte Ventil 24 in -B'ig. 2 wird teilweise durch
eine obere Bohrung 36 in dem mit den Öffnungen 23 versehenen Kolben und eine Bohrung 37 gebildet, die einen etwas größeren
Durchmesser hat. Ein ringförmiger Ventilkörper 38 ist mit
axial auf Abstand gehaltenen Flanschen 39» 41, 42 versehen, von denen die oberen und mittleren Flansche 39>
41 in der Bohrung 36 gleiten können, um den Ventilkörper zu fuhren, während
der Flansch 42 ein Ventilteil bildet, das in der Bohrung 37 liegt, wean das Ventil geöffnet ist, und sich in der Bohrung
befindet, wenn das Ventil geschlossen ist.
Der Ventilkörper 38 bildet einen Überströmventilkörper, in dem ein kolbenförmiger Überströmventilteil 43 befestigt ist. Der
Körper 43 wird durch eine Feder 44 gegen einen Anschlag 45
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gedrückt, der in dem Kolben 14 befestigt ist, während eine zweite i'eder 46 den /entilkörper 38 gegen eine herstellmutter
47 auf dem geschraubten oberen i^nde des Uberströmventilkörpers
43 drückt. Die Mubber 47 bestimmt die normale Stellung des
Veritilkörpers 381 so daß die Lücke zwischen dem unteren S'lansch
42 und dem unteren -^nde der Bohrung 36 verstellt werden kann.
Das druckbetätigte Ventil schließt sich, wenn die Belastung des Strümungsmitbeidrucks, der auf die Fläche innerhalb des
tlmfanpjs von l'lansch 42 einwirkt, die Kraft der i'eder 44 übertrifft.
Die Lücke bestimmt den Durchfluß, der zur Erzeugung des vorherbestimmten Übrömungsmitteldrucks erforderlich ist, bei
dem sich das Ventil schließt. In dem Ventilkörper 38 sind
zwischen den flanschen 41 und 42 Uberstrcmventiloffnungen 48
ausgebildet.
Der .anschlag 45 wird durch den äußeren Zylinder einer l'eleskop-Strebe
gebildeb und ist mit einer mittleren öffnung 49 versehen, die normalerweise von dem unteren i^nde des übersbrömventilkolbens
43 verschlossen wird, wodurch ein Absperrventil gebildet v/ird. Der äußere Zylinder 45 wird in dem Kolbenkorper 14
durch einen perforierten flansch 51 gehalten, der in einem Abstandsrohr
52 angeordnet ist, das durch einen «chraubring ^>j>
gesichert ist (Fig. 3)·
In dem äußeren Zylinder 45 ist ein Kolben 54 gleitbar angeordnet,
der durch eine tfeder 55 nach unten gedruckt wird. Der
Kolben 54 weist ein .abzugventil auf, dessen bewegliches Teil
mib einem Schaft ausgebildet ist, dar von dem Kolben 54 naeh
unten ragt. Der Zylinder 45 und der Kolben 54 bilden einen hy-
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draulischen Stößel, der entweder durch das Absperrventil 43, 49 oder durch das Abzugsventilteil 56 gelöst werden kann.
In Ifig. 3 ist ein Anschlagring 57 in dem unteren iände des
Kolbenkörpers 14 zwischen dem Schräubring 53 und einem zweiten
Schraubring 58 gehalten, und dieser -"nschlagring ist mit
Nuten versehen» um einen ungehinderten Durchlaß von Strömungs-r
mittel zu gestatten. Der ^nschlagring 57 ermöglicht eine nach
oben gerichtete Betätigung eines Muffenventils 59, ^Las auf
dem hohlen Ventilschaft 34 gleiten kann. Das Muffenventil ist"
mit einem Außenflansch 60 versehen, der von dem Ansclilagring 57 erfasst werden kann. Das kuffenventil weist axial, auf Abstand
gehaltene Innenvertiefungen 61, 62 auf, die von einer federgespannten kugelsperre 63 in dein Schaft 34 erfasst werden,
um das I*uf enventil 59 federnd in seinen betreffenden
oberen und unteren Stellungen zu <alten. Die Vertiefung 61
ist. mit radialen ·, f f nungen 64 versehen, die sich in der unteren
stellung des wuffenventils 59" ir-it einem Durchlaß 65 in dem
hohlen Schaft 34 decken, um eine verbindung zwieehen der L-xairaer
1^ und der -ocldruckquelle herzusi.ollen.
Vorriclitun^ f*'ir e:ne nacL Taten goricljüete Betätigung des
kuffenvei.tils "' ist durch eine Bch^le C6 gegeben, die durch
eine Feder 68 :u-c oben egen einen .auflagering 67 in dem
oberen xf-i' des . uffenventils r0 prodr- ckt wird. Das untere
Ende der ü'faer tv,- srfasot einei: zv. :<:-iti»n AUflagerin{ bs, dar
einen unteren -'»schlag far die öcVirile 66 bildet. In der ...itte
der Schale Is4J ei':e «.'fi'nung '1 ?uc« ^tildet, um das Ataur.sventilteil
5ύ a
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-h-
Dag Arbeiten der hydraulischen Teleskopvor-richtung wird anhand
und fürden Fall e.inea langsam laufenden Fahrzeugs be^·
schrieben. Durch die Eusammenziehbewegung des Kolbens 14 in
dem zylinder 11, die durch das Erfassen des Kopfes 15 von dem
Spurkranz eines Fahrgeugrads hervorgerufen wird, wird über dem druckbetätigten Ventil 24 ein Strömungsmitteldruck erzeugt,
der geringer als der vorherbestimmte Wert ist, Daher bleibt dieses Ventil geöffnet, so daß cturch das Anschlußstück 22
Strömungsmittel aus der Kammer 19 an die Niederdruckquelle .
abgeführt wird. Das Absperrventil 43, 49 ist geschlossen,
so da., der hydraulische Stößel 45, 54 ausgedehnt bleibt, wenn
er am -^nde des Zusammqnziehtakts die Bchale 66 erfasst. Die
Schale 66 drückt die Feder 68 zusammen, aber das Inuffenventil
59 bewegt sieh solange nicht, bis die Schale 66 den Auflagering 69 berührt, Fig, 4, Wenn die Kugelsperre 63 aus der Vertiefung
61 herausgesjjrungen ist, geht die Haltekraft verloren,
so daß die Feder 68 das Muffenventil 59 schnell in seine unterste
Stellung bewegt, in der die Kugelsperre 63 die Sperrvertiefung 62 erfasst. Dann wird Strömungsmittel aus der Hochdruckquelle
durch den Durchlass 65 und die radialen öffnungen 64 in die Kammer 19 eingelassen. Dieser Hochdruck verschließt sofort
das druckbetätigte Ventil 24 und öffnet das Absperrventil 43, 49« Dann kann der hydraulische Stößel 45, 54 gegen die
Belastung der Feder 55 zusammenfahren, wenn der (jesamtweg des
Kolbens 54 zurückgelegt ist, bevor der Kolben 14 das .finde
seines Abwärtshubes erreicht.
Wenn das.Fahrzeugrad ein Aufsteigen des Kolbens 14 gestattet,
findet diese Bewegung: unter einem Hochdruck in der Ka..-Jier i^
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statt, so daß dem Fahrzeugrad eine Beschleunigungskraft mitgeteilt wird. Gegen Ende des Aufwärtstakts erfasst der Anschlagring
57 den ^lansch 60 und führt das Schiebeventil 59
in seine obere Stellung zurück, in der Hochdruckströmungsmittel von der Kammer 19 abgetrennt ist.
Auf diese Weise beschleunigt die hydraulische Teleskopvorrichtung ein Fahrzeugrad, das mit unter dem kritischen tfert
liegenden Geschwindigkeiten läuft, wobei dieser kritische
Wert der ist, bei dem der vorherbestimmte Druck ein Schließen
des druckbetätigten Ventils 24 verursacht.
Wenn dann ein Fahrzeug mit einer über dem kritischen Wert liegenden Geschwindigkeit läuft und der Spurkranz des Rades
beginnt, den Kolben 14 niederzudrücken, schließt sich das druckbetätigte Ventil 24. Dann wird aus der Kammer 19 Strömungsmittel
durch das !Rückschlagventil 27, 28 an die Hochdruckquelle abgegeben. Wenn jedoch ein übermäßiger Gegendruck
auf dem Rückschlagventil lastet, wird durch das Hochdruckablassventil
43 eine zusätzliche Abzugsbahn zu der Niederdruckquelle
geschaffen. Ua das druckbetätigte Ventil 24 geschlossen
ist, Fig. 5» steht das Absperrventil 43, 49 offen, so daß der
hydraulische Stößel bei der Berührung der Schale 66 zusammenfahren kann, ohne daß das Muffenventil 59 bewegt wird. Der
Widerstand des /Strömungsmitteldrucks gegen das Zusammenziehen dei
Teleskopvorrichtung teilt dem Fahrzeugrad eine Verzögerungskraft mit. Wenn das 1-ahrzeugrad ein Aufsteigen des Kolbens
14 gestattet, fällt der Druck in der Kammer 19 ab, so daß sich das druckbetätigte Ventil' 24 unter dem Strömungsmitteldruck
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der Niederdruckquelle öffnet. Unter dem niedrigen Strömungsmitteldruck
findet dann eine Aufwärtsbewegung des Kolbens 14 statt, ohne daß eine wesentliche, die Fahrzeaiggeschwindigkeit
beeinflussende Kraft auf das Fahrzeugrad ausgeübt wird.
Das Abzugsventil mit seinem nach unten stehenden Teil ist dazu vorgesehen, den Betätigungsmechanismus für das Ventil 33 für
den Fa-I zu sichern, daß während des Niederdrückens des Kolbens
14 die Hochdruckquelle ausfällt, wodurch das auf Druck
ansprechende Ventil 24 sich öffnet oder geöffnet bleibt. Das untere iilnde des hydraulischen Stößels 45, 54 kann sich genügend
bewegen, um das Ventil 33 trotz Änderungen in der Tiefe
des Spurkranzes des Rades und in der Befestigung der Vorrichtung
zu betätigen, s/iienn das Absperrventil 43, 49 geschlossen
bleibt, da das- auf Druck ansprechende Ventil 24 geöffnet ist,
könnte der hydraulische Stößel unter gewissen Umätänden auf·»
grund derartiger .änderungen das obere -^nde des Ventilschafte
34 erfassen, bevor die Abwärtsbewegung des Kolbens 14 vollendet
ist. Um in diesem Fall einen Schaden auszuschließen, tritt das hervorstehende Ende des Abzugsventilteils 56 in die
Öffnung 71 in der Schale 66 aLn und erfasst den Ventilschaft 34,
wodurch die hydraulische Sperre gebrochen und ein Zusammenfahren des hydraulischen Stößels ermöglicht wird.
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Claims (6)
- Pctenfanwal» :M · βΐίρΐίΐι wui« · fiHSifi M 94 seDowty Mining Equipment2% JuIi 1916P a t β η =fc a η s, ρ 2? ü e h e»J Hydraulische Sfleakopyoprich-feung (11, 14), die an einer Eisenbahnschiene (13) veywendft» wird »urn dur(?h ginwirkung gegen die Fahrzeugpadumfängg die Qeschwindiglceit^des, Sisen-^ bahnfshrzeugB su bgeinflu$seji, UGd bei der ein zylindrischer Körper (11) und ein kolbenförmiger Körper (14·) zusammen ein» Kaujiaer (19) mit veränderlichem Volumen schaffen, die übfr ein druckbetätiigtes Ventil (24), das von einem der Körper {1'0 getragen wird, mit einer außen liegenden Nie-und über ein mechaniscli beleni änderen der E&Pper (11) iußeren liochdruck-Strömuögsmittel-quelle verbunden iferdön kann, wobei das druckbetätigte Ventil (24) so vorgespannt ist, daii es sich bei niedrigen ßtrÖffiuiigsmitteldruoken in der .uanaaer (1°) öffnet, sicL aber schließt, v.-enn der StröniunßSEiitteldruck über dem Ventil einen vorherbestimmten Wert übersteigt, und das mechanisch betätigte Ventil (33) durch eine ieleskop^Bewegrang der Vorrichtung (Ii, 14) betätigt weraen kann, wodurch Kochdruckstrümungsmittel während der ^usäeimung in der ieleskop-009822/05 A8 ^ BADORiGINAL—d—Vorrichtung ein langsam laufendes Fahrzeug beschleunigt und während des Zusammenziehens in der Teleskopvorrichtung · dahingehend wirkt, daß ein schnell laufendes Fahrzeug verzögert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Betätigung des Ventils (33) durch einen teleskopartigen hydraulischen Stößel (45, 54) bewirkt wird, der von dem zylindrischen Körper (11) getragen wird und mit einem Absperrventil (43, 49) versehen ist, das von dem druckbetätigten Ventil (24) bei niederen Drücken verschlossen wird, wodurch der hydraulische Stößel durch den in ihm eingeschlossenen Strömungsmitteldruck ausgedehnt bleibt, und das bei einer Bewegung des druckbetätigten Ventils durch einen über dem vorherbestimmten Wert liegenden Druck-geöffnet wird, wodurch der hydraulische Stößel zusammenfahrbar ist, wobei dieser hydraulische Stößel während der letzten Zusammenziehbewegung des Kolben- und Zylinderkörpers (11, 14) das Ventil (33) öffnen kann, wenn das Absperrventil (43, 49) geschlossen·ist, aber während einer derartigen Zusammenziehbewegung*zusammenfahren kann, wenn das Absperrventil offen steht, wodurch das Ventil (33) nicht geöffnet wird, während Anschlagmittel 157» 60) bei der letzten Ausdehnbewegung des Kolben- und Zylinderkörpers wirksam werden, um das Ventil (33) zu verschließen, wenn dieses Ventil zuvor geöffnet war.
- 2. Hydraulische Teleskopvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanisch betätigte Ventil zusammeniwirkende Ventilteile (34, 59) aufweist, die eine Federsperre (61, 63) haben, um das Ventil in seiner geschlossenen Stel- * 009822/0548ORIGINAL INSPEGtEO■ lung festzustellen, und daß zwischen dem hydraulischen Stößel (45, 54·)' und dem beweglichen Ventilteil (59) eine Federvorrichtung (66, 68) angeordnet ist, die "bei der Freigabe der Federsperre (61, 63) durch die Kraft des hydraulischen Stößels dieses Teil (59) in die offene Stellung bewegt.
- 3. Hydraulische Teleskopvorrichtung ^h Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem hydraulischen Stößel ein 'Abzugsventil mit einem Auslöseteil (56) vorgesehen ist, das unter Strömungsmitteldruck in dem hydraulischen Stößel' einen Ventilsitz erfasst und mit dem Ventilteil (34-) einrücken kann, um das Abaugsventil zu öffnen^' nachdem das mechanisch betätigte Ventil (33) durch den hydraulischen Stößel geöffnet worden ist, falls der dann an die Kammer (19) eingelassene Strömungsmitteldruck zeitweilig unter dem vorherbestimmten Wert liegt und daher nicht in der Lage ist, ein öffnen des Absperrventils (4-3, 4-9) durch das druckbetätigte Ventil (24) zu verursachen.
- 4. Hydraulische Teleskopvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Ventilvorrichtungen, die sich unter hohem Strömungsmitteldruck in der Kammer (19) öffnen können, um während des Zusammenziehens der Vorfiöhtung Strömungsmittel abzulassen, einRückschlagventil (27, 28), das sich zu der Hoehdruckquelle (32) öffnet,, und ein Hochdruckentlastungsventil (43), einschließen, das sich zu der Mederdruckquelle (22) öffnet.
- 5« Hydraulische TelöSkopvürrichtung nach Anspruch 4, dadurch ( G?.,-- ^, &O$022/O540* -^-■-■■ /-■ -; -; ■ : : ■■■■ -4-gekennzeichnet, daß das Hochdrucküberströmventil (43) in dem beweglichen Körper (58) des druckbetätigten Ventils (24) befestigt ist und dieses Überströmventil (43) mit einer Öffnung (4-9) in dem. hydraulischen Stößel (45, 54·) zusammenwirkt, um das Absperrventil zu bilden.
- 6. Hydraulische Teleskopvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das druckbetätigte Ventil (24) einen federbelasteten Körper (38) aufweist, der einen flansch (42) hat, welcher sich unter Strömungsmitteldruck von einer radial auf Abstand stehenden Bohrung (48) zu einer anliegenden Bohrung (36) bewegen kann., die in dem Kolbenkörper (14) ausgebildet ist.009822/0548
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