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DE1605389A1 - Anordnung zur UEbertragung von Informationen zu fahrenden Zuegen - Google Patents

Anordnung zur UEbertragung von Informationen zu fahrenden Zuegen

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Publication number
DE1605389A1
DE1605389A1 DE19671605389 DE1605389A DE1605389A1 DE 1605389 A1 DE1605389 A1 DE 1605389A1 DE 19671605389 DE19671605389 DE 19671605389 DE 1605389 A DE1605389 A DE 1605389A DE 1605389 A1 DE1605389 A1 DE 1605389A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductor loops
track
information
train
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671605389
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Heggie Drayton Ogilvy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Railways Board
Original Assignee
British Railways Board
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Railways Board filed Critical British Railways Board
Publication of DE1605389A1 publication Critical patent/DE1605389A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/16Continuous control along the route
    • B61L3/22Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
    • B61L3/225Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation using separate conductors along the route
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B5/00Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems
    • H04B5/20Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems characterised by the transmission technique; characterised by the transmission medium
    • H04B5/24Inductive coupling
    • H04B5/26Inductive coupling using coils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • flAnordnung zur Übertragung von Informationen zu fahrenden Zügen" Die Erfindung b::trifft eine Anordnung zur Übertragung von Informationen von bestimmten, entlang der Gleise lugenden Punkten zu fahrenden Zügen.
  • Die Regelung und Überwachung von schnell fahrenden Zügen macht die Übertragung von öri.lichen oder geographischen Informationen -nachfolgend als "Orts-Informationen",bezeichnet - erforderlich, die sich auf Gleismerkmale, wie beispielsweise Neigungsverhältnisse, (zulässige) Geschwindigkeit, Kennzeichnung von Stationen oder Haltepunkten od.dgl. sowie die diesen Merkmalen zugeordneten Entfernungen. Zur Angabe verschiedener Grössen .mit ausreichender Sicherheit und Zuverlässigkeit wird eine beträchtliche Informationskapazität der Übertragungseinrichtung benötigt und weitere Umstände können dazu führen, daß eine stetige Übertragung von einer zentralen Stelle aus sich nicht rechtfertigt. Im Idealfall sollten daher Ortsinformationen vom Gleis an geeigneter Stelle mittels Einrichtungen übertragen werden, die nur ein Minimum an Wartung # erfordern. Bekannte übliche Mittel, wie z.B. Magnete oder abgestimmte Schaltkreise, die so angeordnet sind, dass mit ihnen Einrichtungen auf der Lokomotive im Augenblick des Überfahrens beeinflußt werden, werden dann@untragbar kompliziert und nicht ausreichend anpassungsfähig, wenn sie dazu bestimmt sind, mehr äls einige wenige.Informationseinheiten zu übertragen.
  • Der Zrfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diese Nachteile bekannter Übertragungseinrichtungen der genannten Art zu beseitigen und eine Anordnung zu schaffen, die besser als die bisher bekannten den Forderungen der Praxis gerecht werden, insbesondere in einfacher Weise eine Übermittlung einer größeren Informationsmenge zu ermöglichen. Die Erfindung geht dabei von dem Grundgedanken aus, die Informationen verschlüsselt zu übertragen, wobei jede dieser Informationen aus einer vorbestimmten Anzahl von Informationselementen oder -Bits besteht, deren jedes einen von zwei Werten, die in üblicher Weise mit 11111 (11L!1) und 110" bezeichnet werden, aufweist und jedes Element oder Bit eindeutiggekennzeichnet ist.
  • Dazu enthält eine Anordnung zur Übertragung von Informationen von bestimmten, entlang der Gleise angeordneten Punkten zu fahrenden Zügen, erfindungsgemäß eine Anzahl von Leiterschleifen, die hintereinander entlang des Gleises an einer Informationsstelle angeordnet sind, ferner eine Wechselstromquelle zur gleichzeitigen Erregung,(Induzierung) aller dieser Leiterschleifen, sowie auf dem Zug Empfangsmittel, die nacheinander induktiv mit jeder dieser Schleifen dann gekoppelt werden, wenn der Zug die Informationsstelle überfährt, sodaß von jedem dieser Leiterschleifen ein Informationselement oder Bit empfangen wird.
  • Die Leiterschleifen können nach einem weiteren vorteilhaften ItIerkmal der Erfindung von einem Sender auf dem Zug erregt werden, der in den Leiterschleifen einen Vlechselstrom mit einer Frequenz von 20 - 150 kHz induziert.
  • Nach einer vorteilhaften Abwandlung der Erfindung können die Leiterschleifen jedoch auch von einer stationären Wechselstromquelle aus über sich entlang des Gleises von einer Informationsstelle zur anderen erstreckende elektrische Leiter erregt werden, wobei diese Wechselstromquelle ebenfalls im genannten .Frequenzbereich arbeitet.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung besteht die von einer Informationsstelle am Gleis abzurufende Ortsinformation aus einer Kombination von binär verschlüsselten Informationsbits,, wobei jedes dieser Bits entweder den vorbestimmten Wert "L" oder '#0" auf1-.eisen kann, je nachdem die Leiterschleife, von 'der das Bit abgerufen wird im Uhrzeigersinn oder im Gegen-- zeigersinn verläuft bzw. angeordnet ist. Auf di,se Weise kann der Ortsinformation der gewünschte Inhalt dadurch gegeben werden, dass die die Informationsbits liefernden Leiterschleifen entsprechend einer vorbestimmten Kombination angeordnet werden. Enthält die Ortsinformation beispielsweise vier Bits, so können diese die Dualzahlen 10119 1001 oder irgend eine andere mittels vier Bits darstellbare Dualzahl repräsentieren, je nach dem gewünschten Inhalt der zum Zug zu übertragenden Ort s inf o rmat ion.
  • Die für einen bestimmten Ort (Informationsstelle) am Gleis vorgesehene Ortsinformation kann aber auch aus mehreren Teilen bestehen, deren jeder aus einer Anzahl von Informationsbits zusammengesetzt ist, die von entlang des Gleises in Abständen von den die anderen Teile der Ortsinformation liefernden Leiterschleifen angeordneten Leiterschleifen abgerufen werden. So kann beispielsweise eine Ortsinformation auf folgende Weise aus drei Teilen bestehen:.
    Anzahl Bits Informationsinhalt
    xZuleitung einer Information zu einer
    bestimmten Einrichtung auf der Loko-
    motive
    y Information, z.B. Neigungsverhältnisse,
    Wert der Geschwindigkeitsbegrenzung,
    Stations- oder Haltepunktskennzeichnung
    od.dgl.
    z Ende der Information einschließlich
    des zugeordneten Abstandes zur nächsten
    Informationsstelle.
    Die Ortsinformation kann daher als ein vom Gleis zum Zug übermitteltes Telegramm angesehen werden, wobei nur bestimmte Bit-'Kombinationen gültige Bedeutung haben, und zur Sicherstellung der Sicherheit der Übertragung und zum Verhindern des Abrufens von Leiterschleifen, wenn diese in umgekehrter Richtung überfahren werden, eine dem Grade der erforderlichen Vollständigkeit und Unversehrtheit entsprechende Redundanz verwendet wird. Nachfolgend werden weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung an Hand der Zeichnung, dia Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellen, beschrieben. Es zeigt: Figo 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Übertragungsanordnung, Fg. 2 Einzelheiten der Anordnung der Leiterschleifen gemäß Figo 19 Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Übertragungseinrichtung, und Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel.
  • In den Figuren l und 2 ist die Mittellinie eines Eisenbahngleises durch die.st rich-punktierte Linie CZ angezeigt, Die Ortsinformationsstelle weist eine Reihe von heiterschleifen 10 bis 19 sowie parallel zueinander angeordnete, entlang dem Gleis verlaufende elektrische Leiter 20 und 21 auf. Zwischen den Leitern 20 und 21 ist an ihrem einen Ende ein Kondensator 0 geschaltet. Bei einem typischen Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand der beiden Leiter 20 und 21 voneinander 30 cm.
  • Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist,. in der nur zwei Leiterschleifen 10 und 11 dargestellt sind, sind diese miteinander über den Leiter 20 in Reihe ges-haltet verbunden. Es ist klar, dass die weiteren in Fig. 2 nicht dargestellten Leiterschleifen in ähnlicher Weise angeordnet und miteinander verbunden sind, wie die dargestellten Schleifen 10 und 11, die be:, dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Windungen aufweisen ,jedoch auch jede andere gewünschte Anzahl von Windungen besitzen können. Die Leiterschleifen 10 und 11 haben untereinander entgegengesetzten Wickelsinn: Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß d-.e Schleife 10 im Uhrzeigersinn, die Schleife 11 entgegen dem Uhrzeigersinn gewickelt ist. Für die nachfolgende Beschaeibung sei festgelegt, dass die im Uhrzeigersinn gewickelte Leiterschleife 10 das Binärbit "EI' und die im Gegenzeigersinn gewickelte Schleife 11 das Binärbit "0" liefert. In Figo l ist fier die weiteren Leiterschleifen 12 bis 19 jeweils das zugeordnete, von ihnen gelieferte Binärbit - "EI' oder 11011- angegeben; demge4äß sind bei der Ortsinformationsstelle in Figo 1 die Leiterschleifen 10p12,14,17 und 18 im Uhrzeigersinn, die anderen en-t,-,egen der.. Uhrzeigersinn gewickelt. Die Leiterschleifen 10 bis 19 sind jeweils auf zugeordneten Gleisschwellen 23 angeordnqt und bilden zusammen eine sich entlang des Gleises,-in der Nähe der einen Schiene 24 desselben erstreckende Reihe.
  • Zur Erregung der Leiterschleifen ist auf der Lokomotive des Zuges , der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in Richtung des Pfeiles 25 fährt, ein Sender T vorgesehen. Der Sender T enthält einen Osoillator und einen Leistungsverstärker von an sich bekannter Bauart, der eine hohe Ausgangsleistung liefert, beispielsweise der Sendeantenne 30 Watt zuführt. Ausserdem liefert der Sender T ein schwaches Signal V,. das einem Empfänger R zu dessen Polarisation zugeführt wird, wobei der Empfänger R grundsätzlich einen an sich bekannten Phasendetektor enthält.
  • Eine-Antenne A weist die Form einer waagrecht angeordneten rechteckigen Schleife auf und hat beispielsweise eine -Länge von 60 cm und eine Breite von 30 cm; sie ist. symmetrisch zur Mittellinie CL des Gleises ungefähr 30 cm oberhalb desselben angeordnet. Eine der beiden langen Seiten der Antenne bewegt sich daher entlang des Gleises parallel zum Leiter 20 und zwar in einer senkrechten, diesen Leiter enthaltenden Ebene ,_ während die gegenüberliegende lange Seite der Antenne A in ähnlicher Weise in Bezug auf den Leiter 21 angeordnet ist.
  • Das in der Antenne A durch den in ihrer Schleife fliessenden Strom il erzeugte elektromagnetische Feld induziert in dem g--schlossenen Leiterkreis B einen Strom i2, der durch den Kondensator C, dessen Kapazität so gewählt ist, dass der Kreis B mit der Senderfrequenz in Resonanz schwingt, verstärkt wird. Dieser Strom i2 fließt durch die Leiterschleifen 10 bis 19 und erzeugt dort ein örtliches elektromagnetisches VTechselfeld in jeder dieser Schleifen.
  • ".f der Zuglokomotive ist ferner eine Empfangsantenhe E vorgesehen, die` ebenfalls wie die Antenne A die Form einer rechteckigen Schleife hat, und in einer waagrechten Ebene angeordnetist. Diese L%pfangsantenne ist auf der Lokomotive auf einer Seite der Mittellinie des Gleises derart angeordnet, dass beim Passieren der Informationsstelle durch die Lokomotive die Antenne E unmittelbar über jede der Schleifen.10 bis 19 bewegt wird. Beim Passieren einer dieser Leiterschleifen durch die, Antenne E, wird durch das örtliche Feld derselben eine Wechselspannung V2 induziert, die die gleiche Frequenz wie V1 hat und die dem Empfänger R zugeführt wird, Jenachdem nun die betreffende Leiterschleife im Uhrzeugersinn oder entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gewickelt ist, wird die induzierte Spannung V2 in Phase mit der polarisierenden Spannung V1 oder gegenphasig zu dieser sein. Für das beschriebene Ausführungsbeispiel wurde festgelegt, dass im Uhrzeigersinn gewickelte Leiterschleifen ein Binärbit 11L11 und entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gewickelte das Binärbit "0" liefern, Im Empfänger R findet daher ein Vergleich der relativen Phasen von V1 und V2 jedesmal statt, wenn die Empfangsantenne E eine der Leiterschleifen passiert und vom Empfänger wird eine erste Form eines Ausgangssignal erzeugt, die das Binärbit Hilf repräsentiert, zum anderen eine Ausgangssignalform., die das Binärbit 11011 darstellt. Diese Ausgangssignale werden einem an sich bekannten Dekoder zugeführt, der die Folge der Binärbits auswertet, um automatisch die Regelung des Zuges entsprechend dem Inhalt der Ortsinformation einzuleiten bzwo durch Sicht- oder Schallzeichen den Lokomotivführer entsprechend hierzu anleitet.
  • Beispielsweise sei nachfolgend eine Zuordnung der Leiterschleifen zu verschiedenen Teilen der Ortsinformation inne r-. halb der Schleifenreihe 10 bis 19 angegeben, wenn ein "Gleistelegramm" aufgestellt werden soll: Die Leiterschleifen 10 bis 12 werden zur Angabe der"Adressel'verwendetj, d.ho zur Kennzeichnung der Informationsstelle, damit die.-Information der geeigneten Regeleinrichtung-auf der Lokomotive zugeleitet wird; die Leiterschleifen 13 bis 16 werden benutzt, um den Informationsinhalt darzustelleng und die"Leiterschleifen 17 bis 19 werden zur Angabe des Endes der Information benutzt. Soll irgend ein Teil einer Ortsinformation geändert werden, so ist die Kombination der Binärbits zu ändern, was bei dem besohriebenen Ausführungsbeispiel leicht und einfach dadurch erreicht wird, dass eine oder mehrere_heiterschleifen umgedreht (invertiert) werden, wie dies aus Fig. 2 leicht zu erkennen ist. Vorteilhafterweise ist jede dieser Leiterschleifen in einer elektrischen Isoliermasse eingebetet (in Figo 2 durch schräge Schraffur 26 angedeutet), die als Schutzüberzug dient und die gleichzeitig ein Umdrehen der Leiterschleife in einfacher Weise ermöglicht. Die Antennen A und E sind in Längsrichtung voneinander soweit entfernt angeordnet,, dass in 'Bezug auf direkte Kopplung zwischen beiden eine ausreichende Dämpfung sichergestellt ist; beispielsweise in einem Abstand von 2,5 Meters Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Antennenschleifen A und E in waagrechten Ebenenen angeordnet. "Die Antenne E kann aber auch, ebenso wie die Leiterschleifen, mit ihren Ebenen senkrecht angeordnet werden, wobei die Antenne E dann im wesentlichen auf der gleichen Höhe wie die Leiterschleifen zu liegen eommen, was eine gute Kopplung:" zwischen beiden ermöglicht. Dadurch wird die direkte Kopplung zwischen den beiden Antennen A und E verhindert bzw. ausreichend vermindert und gleichzeitig wird auch die direkte Aaskopplung der Antenne A an die Leiterschleifen mehr reduziert, als die an die beiden parallelen Leiter 20 und 21. Auch bei dieser Anordnung kann die Information, die von einer Leiterschleife geliefert wird, von "litt nach 110" umgeändert werden bzw, umgekehrt, indem die Schleife einfach um 180o umgedreht wird.
  • Bei dem in Fig.3 darges;ellten Ausführungsbeispiel ist der geschlossene Schaltkreis anders ausgebildet als der in Fig.2o Hier sind Leiterschleifen 101 bis 106 dargestellt, von denen jede symmetrisch zur Mittellinie CL des Gleises angeordnet ist und die Empfangsantenne E auf der Lokomotive daher sich entlang der 1littellinie CL bewegt. Aus diesem Grunde muss bei diesem Ausführungsbeispiel die Sendeantenne A von der Empfangsantenne E mindestens einen Abstand gleich der von den Leiterschleifen eingenommenen Länge des Gleises haben und die Längserstreckung der beiden Leiter 120 und 121 entlang des Gleises muss die von den Leiterschleifen eingenommenen Gleislänge übersteigen, damit bis zur vollständige Passage der Empfangsantenne über die Leiterschleifen eine einwandfreie Erregung der letzteren sichergestellt ist.
  • Der geschlossene Schaltkreis gemäß Fig.4 ist dem in den Figuren 1 und 2 dargestelltem ähnlich, indem er Leiterschleifen 210 bis 213 von ähnlicher Form und Anordnung wie die Leiterschleifen 10 --19 in Fig. 1 und 2 aufweist. Die Leiterschleifen werden aber hier von einer stationären Z'iechselstromquelle S .über Leiter 220 und 221 erregt. Von dieser einen Quelle S aus können mehrere Ortsinformationsstellen erregt werden. Auch können die Leiter 220 und 221 ausser zur Erregung der Informationsstellen noch als stetiges Verbindungsglied zum Zug mittels einer Detektorspule am Zug dienen, die an einem oder an beide Leiter 220 und 221 induktiv angekoppelt ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung wird, wie am den baschriebenen Ausführungsbeispielen ersichtlich, an jeder Informationsstelle eine Schaltung verwendet, die Informationen dual verschlüsselt liefert und deren Informationskapazität proportional zu: den verschiedenen Kombinationen von Binärbits ist, die mit der Anzahl der benutzten Leiterschleifen aufgestellt werden können. Die Einrichtung ist aussärdem praktisch wartungsfrei und im Falle dass die Stromversorgung auf Zuge angeordnet ist,-wird gleisseitig keine Stromquelle erforderlich.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und/oder beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sie umfaßt auch alle Teil- und Unterkombinationen der Einzel- _ merkorale.

Claims (6)

  1. Pat entansprü,che . 1. Anordnung zur Übermittlung von Informationen von bestimmten, entlang von Eisenbahngleisen liegenden Stellen zu fahrenden Zügen, gekennzeichnet durch eine Anzahl von hintereinander entlang des Gleises an bestimmten Informationsstellen angeordneten 'Leiterschleifen, durch eine Wechselstromquelle zur Erregung dieser Leiterschleifen und durch Empfangsmittel auf dem Zug, die mit jeder dieser Leiterschleifen nacheinander induktiv gekoppelt werden, wenn der Zug die Informationsstelle passiert, wobei in verschiedenem Sinn gewickelte Leiterschleifen mit dem Empfangsmittel gegenphasig induktiv gekoppelt werden, sodaß die Informationselemente binär verschlüsselt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselstromquelle-aus einem auf dem Zug angeordneten Sender besteht, dessen Ausgang eine Sendeantenne auf dem Zug speist, und dass an jeder Informationsstelle ein geschlossener Schaltkreis vorgesehen ist, der die Leiterschleifen enthält die beim Passieren des Zuges mit der Sendeantenne induktiv gekoppelt werdent sodass in diesen Schleifen ein Stromfluß induziert wird. #
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender einen Empfänger auf dem Zug ein Eingangssignal V1 liefert, und dass dieser Empfänger so ausgebildet ist, dass er auch .von den Empfangsmitteln ein Eingangssignal V2 erhält, und die Phasenlage zwischen diesen beiden Zingangssignalen V1,V2 feststellt und entsprechend ein Ausgangssignal in_binärer Verschlüsselung abgibt.
  4. 4. Anordnung nach Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,; dass die Leiterschleifen auf einer Seite der Gleismittellinie angeordnet sind, dass die Empfangsmittel direkt oberhalb der Leiters:.hleifen vorbeipassieren und dass die Sendeantenne über der Gleismittellinie angebracht ist..
  5. 5. Anordnung nach Anspruch-4, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Schaltkreis zwei elektrische Leiter aufweist, die sich beiderseits der Gleismittellinie erstrecken und an ihren Enden miteinander verbunden sind, und dass die Leiterschleifen in Reihe hintereinander über einen der beiden elektrischen Leiter zusammengeschaltet sind.
  6. 6. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5t dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterschleifen zur Umkehr der ausgebildet sind. Anordnung nach Ansprüchen 2 oder 3,: dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Schaltkreis zwei sich über einen ersten Gleisabschnitt auf beiden Seiten der Gleismittellinie erstreckende Leiter aufweist, die an einem Ende-miteinander verbunden sind und an ihren. anderen Enden mit den sich über einen zweiten Gleisabschnitt erstreckenden und symmetrisch zur Gleismittellinie angeordneten Leiterschleifen verbunden sind, dass ferner die' Länge des ersten Gleisabschnittes größer ist als die hänge des zweiten Gleisabschnittes und dass die Sendeantenne und die Empfangsmittel auf dem Zug so angeordnet sind, dass sie sich entlang der Gleismittellinie fortbewegen und voneinander in Längsrichtung einen Abstand auf7.-eisen, der grösser ist als die Länge des zweiten Gleisabschnittes. 80 Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erregung der Leiterschleifen eine stationäre Wechselstromquelle vorgesehen ist.
DE19671605389 1967-07-01 1967-07-01 Anordnung zur UEbertragung von Informationen zu fahrenden Zuegen Pending DE1605389A1 (de)

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