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DE1605365A1 - Schubwagen zum Rangieren von schienengebundenen Fahrzeugen - Google Patents

Schubwagen zum Rangieren von schienengebundenen Fahrzeugen

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Publication number
DE1605365A1
DE1605365A1 DE19671605365 DE1605365A DE1605365A1 DE 1605365 A1 DE1605365 A1 DE 1605365A1 DE 19671605365 DE19671605365 DE 19671605365 DE 1605365 A DE1605365 A DE 1605365A DE 1605365 A1 DE1605365 A1 DE 1605365A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure roller
roller carrier
wagon
spring
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671605365
Other languages
English (en)
Other versions
DE1605365B2 (de
DE1605365C3 (de
Inventor
Wilhelm Kleikamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WINDHOFF RHEINER MASCHF
Original Assignee
WINDHOFF RHEINER MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WINDHOFF RHEINER MASCHF filed Critical WINDHOFF RHEINER MASCHF
Publication of DE1605365A1 publication Critical patent/DE1605365A1/de
Publication of DE1605365B2 publication Critical patent/DE1605365B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1605365C3 publication Critical patent/DE1605365C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means
    • B61J3/06Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means with vehicle-engaging truck or carriage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • "Schubwägen zum Rangieren von schienengebundenen Fahrzeugen" --------------------------------------------------------------- Die Erfindung betrifft einen Schubwagen, insbesondere zum Rangieren von Eisenbahnwaggons oder sonstigen schienengebunde:-ren Fahrzeugen, der auf einem zwischen den Normalgleisen liegenden Schmalspurgleis läuft und mit einem Zugseil und einem Steuerseil sowie zwei Paaren von ausfahrbaren und einziehbaren jeweils vor und hinter einem Spurkranz eines Waggonrades angreifenden Druckrollen ausgerüstet ist, die angehoben und durch ein längsverschiebbares über Kulissenführungen auf die Druckrollen einwirkendes Steuerorgan aus ihrer Ruhestellung unterhalb der Lokomotivlichtraumlinieund innerhalb der Schienen ausgefahren werden, nach Patent . ... ...Patentanmeldung u 42 764-II/2011). Dem Hauptpatent liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schubwagen zu schaffen, der lokprovilfrei arbeiten kann, d.h. der von Lokomotiven überfahren werden kann und bei dem es nicht erforderlich ist, daß den Schubwagen führende Schmalspurgleis an bestimmten Abschnitten versenkt oder versenkbar auszubilden.. Dieses Problem wird gemäß dem Vorschlag des iIauptpatentes dadurch gelöst, daß das Steuerorgan derart auf die Druckrollen einwirkt, daß diese aus ihrer Ruhestellung unterhalb der Lokomotivlichtraumlinie und innerhalb der Schienen angehoben und nach außen ausgefahren werden, dadurch, daß die Druckrollenpaare um z.ur Längsachse des Gleises parallele Wellen drehbar gelagert sind. Die Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent löst die oben genannte Aufgabe in einwandfreier Weise, jedoch ist diese Vorrichtung mit ihren vielen beweglichen Teilen noch relativ kompliziert ausgebildet. Gemäß einem ersten Zusatzpatent zu dem genannten Hauptpatent wird daher eine Einrichtung vorgeschlagen, die weniger kompliziert ausgebildet ist, d.h. bei der die überlagerten Drehbewegungen vermieden werden, da diese durch die Vielfalt der Teile und Bewegungsvorgänge störanfällig und damit wartungsaufwendig sind. Zur Lösung dieses Problems wird gemäß dem ersten Zusatzpatent vorgeschlage4, daß die Druckrollenträger während des Ausklappvorganges durch Kulissenführungen sowohl angehoben als auch ausgefahren werden. Hierdurch wird die Ausführung gemäß dem Hauptpatent verbessert, aber es wurden bisher immer noch Nachteile in Kauf genommen, die im wesentlichen darin zu sehen sind, daß die exakte Fertigung der Kulissen aufwendig ist und zum andern, daß die Kulissen durch Flugsand, Flugasche od. dgl. leicht verschmutzen können, so daß ein einwandfreies Ausklappen der Druckrollen -ohne .eine-regelmäßige und häufige-Wartung nicht gewährleistet ist. Der vorlie-enden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent bzw. nach dem ersten Zusatzpatent weiterhin dahingehend zu verbessern, daß trotz gleicher Wirkungsweise und trotz der bereits durch das Hauptpatent erzielten Vort.eile'ein weiterer vereinfachter Aufbau der Vorrichtung geschaffen wird. Das der Erfindung zugrundeüegende Ziel :ird im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Druckrollenträger über von dem Steuerorgan betätigte Zahnstangen angehoben werden. Bei der Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung werden also die Druckrollenträger durch zwei aufeinander folgende bzw. teilweise überlagerte Bewegungsvorgänge gedreht und ausgeschoben, wobei die Drehung durch einen Zahnstangenmechanismus erfolgt, das s Ausschieben der Druckrollenträger,aber in der durch das Hauptpatent bekannten Weise durch Kulissenführungen bewirkt wird, die leicht in einem gut abzudichtenden Raum untergebracht werden können. Gemäß der Erfindung wird weiterhin vorgeschlagen, daß die Verbindung zwischen dem Steuerorgan und den Zahnstangen unter Zwischenschaltung von Federelementen erfolgt, wodurch u.a. einer Forderung der Bundesbahn Rechnung getragen wird, die eine Abfederung der Druckrollen in Lastrichtung vorschreibt. Die Drehbewegung der Druckrollenträgerpaare erfolgt gleichzeitig über je zwei Zahnstangenabschnitte, die über ein feststehendes Ritzel miteinander gekuppelt sind. Durch den Einsatz dieses Ritzels wird gleichzeitig die entgegengerichtete Drehbewegung der hier auf einer Seite angeordneten Druckrollen be-Die Druckrollenträger sind gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mit Nocken versehen, die in Zusammenarbeit mit ortsfesten Nocken die korrekte Lage der Druckrollen im Ruhezustand und im ausgefahrenen Zustand sichern. Weitere Vorteile und Merkmale der erfindungsgemäßen Einrichtung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen hervor, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen. I Die Zeichnungen zeigen in , Fig. 1 eine. Seitenansicht auf eine mit dem erfindungsgemäßen Schubwagen ausgerüstete Anlage, in Fig. 2 eine Aufsicht auf die Einrichtung gemäß Fig. 1, in den Fig. 3 in größerem Maßstab und unter Weglassen aller für die u' S Erfindung nicht wesentlichen Teile, eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Schubwagens in drei aufeinanderfolgenden Arbeitsphasen, d.h. mit eingezogenen Rollen, mit ausgefahrenem ersten Druckrollenpaar, wobei weiterhin beide Druckrollenpaare gedreht sind und mit den beiden ausgefahrenen Druckrollenpaaren, in den: Fig. 6 eine schematische Darstellung des Zahnstangenmechanis-und 7 musses in der Ruhestellung für die Druckrollenpaare und in; der Arbeitsstellung für die Druckrollenpaare und in den Fig. 8 in größerem Maßstab die Nockenanordnung an den Druck-und 10 rollenträgern. In der nachfolgenden Figurenbeschreibung sind die gleichen Bezugszeichen wie in der Figurenbeschreibung des Hauptpatentes verwendet, während die neuen Maschinenelemente mit gegenüber dem Hauptpatent neuen Bezugszeichen versehen sind. In den Fig. 1 und 2 ist mit 1-das Normalgleis bezeichnet und bei 2 das innerhalb des Normalgleises 1 angeordnete Schmalspurgleis darstellt. Auf dem Normalgleis 1 werden die mit g und 4 bezeichneten Waggons verfahren, während auf dem Schmalspurgleis 2 der eigentliche Schubwagen 5 verfahren wird, und zwar stützt sich der Schubwägen 5 dabei auf die Laufrollen 6 und 7, die gegebenenfalls als Doppelrollen ausgebildet sein können und wird durch das Zugseil 8 bewegt, das an ein entsprechendes Windenaggregat 9 angeschlossen ist. Außerdem ist an der Front- und Heckseite des Schubwagens das Steuerseil 10 angeschlagen, welches über eine -SpannstE- _cn 11 geführt ist, die beispielsweise pneumatisch ausgebild#,z- kern. Das Steuerseil 10 ist an der einen Seite des Schu'-,wz.s-ens 5 angeordnet und an der anderen Schmalseite des Wagens 5 über eine Umlenkrolle 12 geführt, wobei die Umlenkrolle.12 sich unter Zwischenschaltung eines Federaggregates 13 abstützt, so daß hier Längsverschiebungen möglich sind. Der Betrieb des Schubwagens erfolg; derart, daß, sobald die beiden an dem Schubwagen 5 angeordneten Druckrollenpaare 14 und 15 ein Radpaar, beispielsweise das Radpaar 16 des Waggons 3 gefangen haben, ein Verschieben dieses Waggons um das gewünschte Maß erfolgt und nach Beendigung des Verschiebevorganges der Schubwagen 5 das Radpaar 16 freigibt und ein neues Radpaar einfängt, um dadurch den zugeordneten Waggon zu verschieben. Die wesentlichen Konstruktinnsmerkmale des Schubwagens bestehen aus den beiden Steuerorganen 17 und 18, die beide je mit einer. Kulissenführung 19 und 21 ausgerüstet sind. Die Druckrollenpaare 14 und 15 werden von entsprechenden Trägern 27 und 28 bzw. 29 und 30 getragen. Die Verbindung zwischen den beiden Steuerorganen 17 und 18 erfolgt über eine, an dem Steuerorgan 17 angeschlossene Verbindungsstange 33, die sich an einer Wendelfeder 34 abstützt, die sich ihrerseits an einem an dem Steuerorgan 18 festen Widerlager 35 abstützt, so daß dadurch eine federnd nachgiebige Verbindung zwischen dem Steuerorgan 17 und dem Steuerorgan 18 geschaffen ist. Das Widerlager 35 des Steuerorganes 18 ist dabei durch eine ausschaltbare Festlegvurrichtung 36 festgelegt, die durch die Winkelhebelkonstruktion 37 ausgeschaltet werden kann, und zwar dadurch, daß an dem Druckrollenträger 27 ein Nocken 52 vorgesehen ist, der mit dem Winkelhebel 37 in Kontakt gelangen kann, wenn der Druckrollenträger 2@ in seiner gedrehten und ausgefahrenen Stellung steht und dadurch den Winkelhebel in Richtung dessen Längsachse verschiebt, so däß dadurch die Festlegvorrichtung 36 gegen die Wirkung der Feder 39 nach unten gezogen wird und das Widerlager 35 freigibt, so daß d-`.e2#es,durch die gespannte Feder 34,eine Bewegung auf das Steuerorgan 17 zu durchführen kann. Ebenso wie bei der Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent wird bei einem Zug an dem Steuerseil 10 das Steuerorgan 17 bei der Darstellung gemäß den Fig. 3 bis 5 nach links bewegt und dadurch die Druckrollenträger 27 und 28 des Druckrollenpaares 14 gezwungeri, auszufahren. Hierbei wird gleichzeitig die Feder 34 durch die Verbindungsstange in dem Widerlager 35 zusammengepreßt, d.h. hier eine Spannung erstellt. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind mit dem Steuerorgan 17 Zahnstangen 53 und 54 verbunden, wobei im vorliegenden Fall nur die Einrichtung beschrieben wird, die auf der einen Seite des Steuerorganes angeordnet ist, wobei es aber wie aus der Zeichnung ersichtlich ist selbstverständlich möglich ist, daß die gleiche Vorrichtung oder der gleiche Mechanismus auch auf der anderen Seite des Steuerorganes 17 vorgesehen ist. Die Ausbildung der Zahnstangen und die Anordnung derselben geht deutlicher aus den Fig. 6 und 7 hervor. Die Zahnstangen stehen miteinander über ein fest gelagertes, drehbares Ritzdl 55 in Verbindung und sind an dem Steuerorgan 17 unter Zwischenschaltung einer federnd nachgiebigen Verbindung angeschlossen, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch die innerhalb eines Widerlagers angeordnete Wendelfeder 56 gebildet wird. Die Zahnstangen 53 und 54 sind derart an das Ritzel 55 angeschlossen, daß sie eine in ihrer Längsrichtung gegenläufig verlaufende Verschiebebewegung ausführen, wobei mit den Zahnbereichen der Zahnstangen 53 und 54 Zahnräder 57 kämmen, die an den Druckrollenträgern 27, 28 bzw. 29 und 30 angeordnet sind. Diese Zahnräder 57, von denen eines jeweils in Fig. 9 bzw. 10 dargestellt ist, sind auf Umdrehung mit dem jeweils zugeordneten Druckrollenträger, beispielsweise 30, fest verbunden, können aber aufgrund- einer Keilnutverbindung 58, die in Fig. erkennbar ist, auf dem Druckrollenträger 28 eine in dessen _ 9 _ 009884/041'1 Längsrichtung gerichtete Bewegung ausführen. Hierdurch ist es möglich, daß die Zahnstangen 53 und 54 stationär hinsiehtlieh quer zu ihrer Längserstreckung gerichteter Bewegungen angeordnet sind, die Druckrollen bzw. Druckrollenträger aber eine solche Querbewegung ausführen. Es ist ersichtlich, daß bei einer Bewegung des Steuerorganes 17 nach links in Fig. 3 aufgrund der mit den Druckrollenträgern 27 und 28 bzw. 29 und 30 verbundenen Zahnräder 57, die Druckrollenträger und damit auch die eigentlichen Druckrollen eine Drehbewegung ausführen, die aufgrund der Zwischenschaltung des Ritzels 55 gegenläufig ist, wobei diese Bewegung gleichzeitig unter Kompression der Feder 56 erfolgt. Am Ende dieser Bewegung gelangt der Anschlag 59 an dem Zahnstangenabschnitt 53 an einen festen Gegenanschlag 60 Bei einer Bewegung des Steuerorganes 17 nach links in Fig. 3, wird zuerst in die in Fig. 4 dargestellte Stellung erreicht, d.h. die Druokrollenträger 27 und 28 sind sowohl quer zur Längsachse des Schubwagens ausgefahren, als auch um eine quer zur Lä@ngsachae des Schubwagens gerichtete Achse gedreht. Gleichzeitig mit dieser Bewegung wurden die Druckrollenträger 29 und 30 ebenfalls um eine quer zur Längsachse des Schubwagens gerichtete Achse gedreht, befinden sich aber noch in der eingezogenen Stellung, wie dies deutlich aus Fig. 4 zu ersehen ist. Auf allen Druchrollenträgern 27 bis 30 befinden sich Verriege- lungsstück 61 und an Hand der Fig. 8 bis 10 .erläutert 'werden soll. Das Verriegelungsstück 61 weist zwei Nacken 62 und 63 auf, die sich etwa diametral gegenüberliegen. In dem Schubwagen sind ' innerhalb der Lagerung des Druckrollenträgers 28 die Nocken 64 und 65 angeordnet. Durch Anlage des Nockens 63 an dem Verriegelungsstück 61 wird verhindert, daß der Druckrollenträger 30 in seiner Ruhestellung zu weit nach unten dur.chklappt. Dies wird dadurch verhindert, daß der Nocken 63 zur Anlage an dem fest angeordneten Nocken 64 kommt, so daß nunmehr die eigentliche, in Fig. 8 gestrichelt dargestellte Druckrolle 45 in_ihrer Ruhe-Stellung festgelegt ist. Näch erfolgter Drehbewegung durch das miteinander Kämmen des Zahnrades 57 mit der Zahnstange 54 gelangt die eigentliche Druckrolle 45 in die in Fig. 8 in der Mitte in voll ausgezogenen Linien dargestellte Stellung, wobei nunmehr der Nocken 62 zur Anlage an den festen Nocken 64 gelangt. Wenn der Druckrollenträger 30 hoch gedreht und ausgeschoben ist, arbeitet noch der Nocken 63 mit dem Nocken 65 zusammen. Bei der in Fig. 8 in der Mitte dargestellten Lage befindet sich zwischen der Stirnseite des Nockens 65 und der mit diesem Nocken in Kontakt kommenden Seite des@Nockens 63 noch ein freier Raum. Wenn nun die am hochgedrehten und ausgefahrenen Druckrollenträger 30 angeordnete Druckrolle 4#5 unter Last mit dem Radpaar 16 des Waggons 3 in Berührung kommt, dreht sich der Druckrollen-träger 30 .unter der Lasteinwirkung etwas gemäß der Darstellung in Fig. 8 im Uhrzeigersinn bis der Nocken 63 mit dem Nocken 65 in Kontakt gelangt. Diese durch die Lasteinwirkung hervorgerufene Drehbewegung des Druckrollenträgers 30 verursacht rückwirkend auch eine Längsverschiebung der Zahnstangen 54 und 53# Da diese Zahnstangen. letztlich jedoch durch die Feder 56 mit -dem Steuerorgan 17 verbunden sind, muß die aus Fig. 4 ersichtliche Vorspannung der Feder 56 überwunden werden, wenn sich der Druckrollenträger 30 um das zwischen dem Nocken 63 und dem Nocken 65 bestehende Spiel verdrehen soll. Durch diese Bewegung des Druckrollenträgers gegen die Wirkung einer Feder wird die Forderung erfüllt, daß eine Abfederung der Druckrollen in Lastrichtung vorgesehen sein muß. Bei der in Fig. 4 dargestellten Lage sind, wie bereits ausgeführt, die Druckrollenträger 27 und 28 hochgedreht und ausge- -fahren, so daß sich die zugehörigen Druckrollen 45 in Arbeitestellung befinden. Die Druckrollen 45 befinden sich also-in einer Stellung, die der mittleren Darstellung in Fig. 8 bzw.
  • der Darstellung in Fig. 10 entspricht. Wenn nun die Druckrollen 45 gegen den Radsatz 16 des stehenden Waggons 3 anfahren, bewegen sich die Druckrollenträger 27 und 28 in der vorbeschriebenen -Weise, d.h. daß zwischen dem Nocken63 und dem Nocken 65 bestehende. Spiel wird aufgehoben. Durch diese, Bewegung wird bewirkt, daß der Nocken 52 mit dem Verriegelungsmechanismus 36 in Kontakt ge-. langt und nunmehr eine Entriegelung des Wide,rlagers 35 bewirkt. Hierdurch gelangt das Steuerorgan 18 aus der in Fig. 4 dargestellten Stellung in die in Fig. 5 dargestellte Stellung, nämlich unter dem Druck der Feder 34 bewegt sich das Steuerorgan nach vorne, d.h. nach links in Fig. 4 und führt dadurch die bereits hochgedrehten Druckrollenträger 29 und 30-in die in Fig. 5 dargestellte ausgefahrene Stellung. Hierdurch ist der Radsatz 16 zwischen den beiden Druckrollenpaaren 14 und 15 eingefangen. Wird das Steuerseil 10 entspannt, bewegen sich die Steuerorgane 17 und 18 und damit die Zahnstangen 53 und 54 wieder in die Ruhestellung gemäß Fig. 3, so daß die Drückrollenträger 27, 28, 29 und 30 eingezogen und eingedreht in der Ruhelage sind. Patentansprüche $_----

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schubwagen, insbesondere zum Rangieren von Eisenbahnwaggons oder sonstigen schienengebundernen Fahrzeugen, der auf einem zwischen den Normalgleisen liegenden Schmalspurgleis läuft, mit einem Zugseil und einem Steuerseil sowie zwei Paaren von ausfahrbaren und einziehbaren, jeweils vor und hinter den Spurkränzen eines Waggonradsatzes angreifenden Druckrollen, die angehoben und durch ein längsverschiebbares über Kulissenführungen auf die Druckrollen einwirkendes Steuerorgan aus ihrer Ruhestellung .unterhalb der Lokamotivlichtraumlinie und innerhalb der Schienen ausgefahren werden, nach Patent . ... ., (Patentanmeldung R 42 764 II%20h), dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrollenträger (27, 28, 29, 30) Uber von dem Steuerorgan (17) betätigte Zahnstangen (53, 54) hochgedreht werden. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch-gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Steuerorgan (17) und der Zahnstange (53) unter Zwischenschaltung von Federelementen (56) erfolgt. 3, Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Druckrollenträgerpaare (27, 28) bzw. (29, 34) gleichzeitig über zwei auf jeder Längsseite vorgesehene Zahnatangenabschnitte (53,54) erfolgt, die über ein feststehenden Ritzel (55@'miteinander gekuppelt sind. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Druckrollen-träger (27, 28, 29, 30) mit Nocken (62, 63) versehen ist, die in Zusammenarbeit mit ortsfesten Nacken (64, 65) die korrekte Lage der Druckrolle (45) im Ruhezustand und im@Arbeitszustand sichern. Liste der Bezugszeichen zur 2. Zusatzanmeldung . ---------------------------------------------- " 1. Normalspurgleis 29. Druckrollenträger - t 2. Schmalspurgleis 30. Druckrollenträger 33. Verbindungsstange 3. Waggon 4. Waggon 34. Wendelfeder I Schubwagen 35. Widerlager 6. Laufrollen 36. Festlegvorrichtung Laufrollen 37. Schaltvorrichtung(Winkelhebel) B. Zugseil 39. Feder 9. Windenaggregat 45. Druckrolle 10.--Steuerseil 52. Nocken 11. Spannstc-Uon 53. Zahnstange 12. Umlenkrolle 54. Zahnstange 13. Federaggregat 55. Ritzel 14. Druckrollenpaar 56. Wendelfeder 15. Druckrollenpaar 57. Zahnrad 16. Radpaar des Waggons 58. Keilnut 17. Steuerorgan 59. Anschlag 18. Steuerorgan 60. 'Gegenanschlag 19. Kulissenführung 61. Verriegelungsstück 21. Kulissenführung 62.' Nocken 27. Druckrollenträger 63. Nocken . 28. Druckrollenträger 64. Nocken 65. Nocken
DE19671605365 1967-01-31 1967-01-31 Schubwagen zum Rangieren von Eisenbahnwagen oder sonstigen schienengebundenen Fahrzeugen Expired DE1605365C3 (de)

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DER0045163 1967-01-31

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DE1605365A1 true DE1605365A1 (de) 1971-01-21
DE1605365B2 DE1605365B2 (de) 1974-01-17
DE1605365C3 DE1605365C3 (de) 1974-09-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118753337A (zh) * 2024-09-09 2024-10-11 山东哈德斯特轨道交通科技有限公司 一种铁路车辆牵引装置及铁路机车

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN118753337A (zh) * 2024-09-09 2024-10-11 山东哈德斯特轨道交通科技有限公司 一种铁路车辆牵引装置及铁路机车

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