DE1605267C3 - Druckübersetzer, insbesondere für Schienenfahrzeug-Druckluftbremsen - Google Patents
Druckübersetzer, insbesondere für Schienenfahrzeug-DruckluftbremsenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/18—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution
- B60T8/1812—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution characterised by the means for pressure reduction
- B60T8/1818—Lever mechanism
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Description
35
Die Erfindung betrifft einen Druckübersetzer mit durch Veränderung der Balkenlängen von Waagebalken
veränderlichem Übersetzungsverhältnis, der insbesondere für lastabhängig regelbare Schienenfahrzeug-Druckluftbremsen
geeignet ist. ,,.,
Bei bekannten Druckübersetzer^ der vorstehend
angeführten Art, in denen die Waagebalken von einer dem zu übersetzenden Druck und einer dem
übersetzten Druck proportionalen Kraft belastet sind, wird die Unterstützungsstelle eines Waagebalkens
oder eine Abstützung zwischen zwei Waagebalken lastabhängig verstellt. Das Übersetzungsverhältnis
dieser Druckübersetzer ändert sich in nachteiliger
Weise jedoch nicht linear, sondern in einer Äbhängigkeit höherer Ordnung mit dem Verstellweg der
Unterstützungsstelle bzw. der Abstützung.
Der Erfindung liegt-daher die Aufgabe zugrunde,
einen Druckübersetzer, der eingangs angeführten Art zu schaffen, der eme* lineare Abhängigkeit seines
Übersetzungsverhältnisses von einem Verstellweg für die Waagebalken-Verstellung aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Kombination von drei gemeinsam verschieblichen
Waagebalken gelöst, von welchen der erste Waage-' balken an seinem einen Ende durch ein verschiebliches
Widerlager abgestützt, in seinem mittleren Bereich durch einen beweglich gelagerten Zuganker mit
dem zweiten Waagebalken gekoppelt und an seinem anderen Ende über ein Drucklager mit dem dritten
Waagebalken verbunden ist, der zweite und der dritte Waagebalken gleichachsig zueinander angeordnet
und an den einander zugekehrten Enden durch ein Gelenk miteinander verbunden sind, der zweite
Waagebalken aufeinanderfolgend vom Gelenk ausgehend den Angriffspunkt des Zugankers, ein verschiebliches
Widerlager und eine verschiebliche Angriffsstelle für eine dem zu übersetzenden Druck proportionale
Kraft und der dritten Waagebalken eine Angriffsstelle für eine dem übersetzten Druck proportionale
Kraft trägt, wobei sich die Abstände des Gelenkes bzw. des Angriffpunktes des Zugankers
zum Widerlager am zweiten Waagebalken zueinander wie die Abstände des Widerlagers zum Drucklager
bzw. zum Zuganker am ersten Waagebalken verhalten.
Die beanspruchte Anordnung erfüllt die an sie gestellte Forderung nach Linearität des Übersetzungsverhältnisses.
Die Erfindung ist an Hand zweier in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Waagebalken mit einem im übrigen nur angedeuteten Druckübersetzer in Seitenansicht
und
F i g. 2 die Waagebalken bei etwas geänderter Anordnung in Draufsicht.
Nach F i g. 1 ist ein erster Waagebalken 1 an seinem einen Ende durch ein gegen seine Unterlage verschiebliches
Widerlager 2 abgestützt. In seinem mittleren Bereich ist an dem Waagebalken 1 ein Zuganker
3 beweglich angelenkt. An seinem zweiten Ende trägt der Waagebalken 1 ein Drucklager 4. Dicht
über dem Waagebalken 1 befinden sich zwei weitere Waagebalken5 und 6, die gleichachsig angeordnet
und an den einander zugekehrten Enden mittels eines Gelenkes 7 miteinander verbunden sind. Am sich
über das Widerlager 2 erstreckenden, zweiten Waagebalken 5 folgen, vom Gelenk 7 ausgehend, der Angriffspunkt
für den die beiden Waagebalken 1 und 5 miteinander verbindenden Zuganker 3, ein gegen
seine Unterlage verschiebliches Widerlager 8 und eine auf dem Waagebalken 5 verschieblich angeordnete
Angriffsstelle für eine dem zu übersetzenden Druck proportionale Kraft P aufeinander. Der dritte
Waagebalken 6 erstreckt sich vom Gelenk 7 aus in Richtung zum Drucklager 4 und liegt auf diesem auf.
Der Waagebalken 6 weist eine vorzugsweise verschieblich ausgebildete Angriffsstelle für eine dem
übersetzten Druck proportionale, parallel zur Kraft P wirkende Kraft if auf. Um ein sich linear mit der
Verschiebung der Waagebalken 1, 5 und 6 änderndes Übersetzungsverhältnis zu erhalten, muß die vorstehend
beschriebene Anordnung der Bedingung genügen, daß sich die Abstände des Gelenkes 7 bzw. des
Zugankers 3 vom Widerlager 8 am Waagebalken 5 ebenso zueinander verhalten wie die Abstände des
Widerlagers 2 vom Drucklager 4 bzw. vom Zuganker 3 am Waagebalken 1. Die Lage der Angriffsstelle
für die Kraft K kann am Waagebalken 6 beliebig gewählt werden und ist auf das allein von der Lage der
Angriffsstelle der Kraft P am Waagebalken 5 abhängige
Übersetzungsverhältnis der Waagebalkenanordnung zwischen den Kräften? und K ohne Einfluß.
Die Lage der Angriff stelle für die Kraft- kann daher
derart festgelegt werden, daß sich aus rein baulichen Gründen eine günstige Gestaltung des Druckübersetzers
ergibt.
Die übrigen Bauteile des Druckübersetzers sind in F i g. 1 nur angedeutet dargestellt. Die Kraft P wird
durch einen Kolben 10 erzeugt, der vom durch eine
Rohrleitung 11 in einen Zylinderraum 12 eingeführten, zu übersetzenden Druck belastet ist. Die Kraft K
wird durch einen vom in einem Zylinderraum 13 herrschenden, übersetzten Druck belasteten Kolben
14 erzeugt. Über eine Rohrleitung 15 kann der übersetzte Druck den nicht dargestellten Fahrzeug-Bremszylindern
zugeleitet werden. Der Kolben 14 steuert ein Doppelventil 16, 17, das den Drucklufteinlaß
aus einem ständig mit einer Druckluftquelle verbundenen Raum 18 bzw. den Druckluftauslaß für
den Zylinderraum 13 überwacht. Vorteilhaft am Anlenkungspunkt des Widerlagers 2 greift am Waagebalken
1 eine Kolbenstange 20 eines von einem linear lastabhängig gesteuerten Druck entgegen der
Kraft einer Feder 21 beaufschlagten Kolbens 22 an. Mit steigender Druckbeaufschlagung verschiebt der
Kolben 22 die Waagebalken 1, 5 und 6 mitsamt den Widerlagern 2 und 8 nach links, wodurch das Übersetzungsverhältnis
des Druckübersetzers linear zum Verschiebeweg, bei konstanter Kraft P in Richtung
eines Ansteigens der Kraft K, geändert wird.
Nach F i g. 2 können die Waagebalken in vorteilhafter Weise in einer Ebene angeordnet werden, falls
der Waagebalken 1 aus zwei Parallelbalken 1 α und 1 b gebildet wird. Die Waagebalken 5 und 6 befinden
sich dann zwischen den Parallelbalken 1 α und 1 b und der Zuganker 3 und das Drucklager 4 können
als die Parallelbalken 1 α und 1 b verbindende, an
den Waagebalken 5 bzw. 6 gelagerte Wellen ausgebildet werden. Die Widerlager 2 und 8 werden durch
an den Parallelbalken 1 α und 1 b gelagerte Walzen
la und 2b bzw. durch ein am Waagebalken 5 gelagertes
Walzenpaar 8 a, 8 b verwirklicht. Die Walzen 1 α und Ib, 8 a und 8 b laufen an zur Ebene der
Waagebalken parallelversetzt angeordneten, nicht . dargestellten Führungsflächen, die ober- und unterhalb
der Zeichenebene nach F i g. 2 liegen.
In Abänderung vom beschriebenen Ausführungsbeispiel ist es möglich, an Stelle der Waagebalken 1,
5 und 6 die Lage der Kraft P im Druckübersetzer in Abhängigkeit von der Fahrzeugbelastung parallelverschieblich
anzuordnen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Druckübersetzer mit durch Veränderung der Balkenlängen von Waagebalken veränderlichem Übersetzungsverhältnis, insbesondere für lastabhängig regelbare Schienenfahrzeug-Druckluftbremsen, gekennzeichnet durch eine Kombination von drei gemeinsam verschieblichen Waagebalken (1, 5 und 6), von welchen der erste Waagebalken (1) an seinem einen Ende durch ein verschiebliches ',Widerlager (2) abgestützt,; in seinem mittleren Bereich durch einen beweglich gelagerten .Zuganker. (3) mit dem zweiten Waagebalken (5) 'gekoppelt und an seinem anderen Ende über ein Drucklager· (4) mit dem dritten Waagebalken (6) verbunden ist, der zweite und der dritte Waagebalken: (5 und 6) gleichachsig zueinander angeordnet und an den einander zugekehrten Enden durch ein Gelenk (7) miteinander verbunden sind, der zweite Waagebalken aufeinanderfolgend vom Gelenk ausgehend den Angriffspunkt des Zugankers, ein verschiebliches Widerlager (8) und eine verschiebliche Angriffsstelle für eine dem zu übersetzenden Druck proportionale Kraft (P) und der dritte Waagebalken eine Angriffsstelle für eine dem übersetzten Druck proportionale Kraft (K) trägt, wobei sich die Abstände des Gelenkes bzw. des Angriffspunktes des Zugankers zum Widerlager am zweiten Waagebalken zueinander wie die Abstände des Widerlagers zum Drucklager bzw. Zuganker am ersten Waagebalken verhalten.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK0061866 | 1967-03-31 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE1605267C3 true DE1605267C3 (de) | 1975-01-09 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671605267 Expired DE1605267C3 (de) | 1967-03-31 | 1967-03-31 | Druckübersetzer, insbesondere für Schienenfahrzeug-Druckluftbremsen |
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|---|---|
| DE (1) | DE1605267C3 (de) |
-
1967
- 1967-03-31 DE DE19671605267 patent/DE1605267C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1605267A1 (de) | 1971-03-25 |
| DE1605267B2 (de) | 1974-06-06 |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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