DE1605005C - Mechanisch wirkende Stoßdämpfeinrichtung zum Schutz des Ladegutes von Schienenfahrzeugen - Google Patents
Mechanisch wirkende Stoßdämpfeinrichtung zum Schutz des Ladegutes von SchienenfahrzeugenInfo
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Description
3 4
Stoßkraft und dem Gewicht des Ladegutes, mit einer so weit dämpfen, daß der Wagen und die meisten
das zulässige Maß nicht überschreitenden, gleich- Ladegüter derartige Stöße ohne Schäden überstehen,
bleibenden Beschleunigung sowie Verzögerung auf Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einer Stoß-
das Ladegut zu übertragen. Es herrscht aber das dämpfeinrichtung der eingangs angeführten Art
Bestreben, auch empfindliches Ladegut ohne Scha- 5 dadurch, daß die Gleitschienen an den Mittellang-
den seinen Bestimmungsort erreichen zu lassen. trägem des das Ladegut tragenden Fahrzeugteils
Es ist bei rein mechanisch wirkenden Stoßdämpf- befestigt und die Brems- bzw. Keilstücke derart am
einrichtungen auch bekannt, die Ladeplattform Stoßbalken angeordnet sind, daß sie mit den auf
mittels Rollen auf von einer Mittelstellung in beide der Gleitschiene bzw. den Gleitschienen unter
Längsrichtungen ansteigenden Rollbahnen des die io Reibungsschluß verschiebbaren Gegenstücken in
Längsstöße aufnehmenden Fahrzeugteiles abzu- Eingriff stehen. Hierbei keilen sich die Gegenstücke
stützen, um bei entsprechender Steigung der Roll- mit den Verschleißstücken nach einem von einer
bahnen eine vom Gewicht des Ladegutes abhängige beliebigen Stirnseite des Eisenbahnfahrzeuges erfol-
Rückstellkraft zu erreichen. Diese Stoßdämpf- genden Auf lauf stoß entsprechend der Größe dieses
einrichtung könnte zwar die Aufgabe mit einfachsten 15 Stoßes auf die Keilstücke auf.
Mitteln erfüllen, jedoch müßte erstens die dazu Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist
erforderliche Steilheit der Rollbahnen so groß sein, mindestens eine Gleitschiene senkrecht zur Fahr-
daß die Fahrzeugfederung den bei Längsstößen durch zeuglängsrichtung gegen Federdruck mit Spiel
die Ladegutmasse an den ansteigenden Rollbahnen gelagert.
erzeugten senkrechten Druck nicht aushalten würde, 20 Dabei können nach der Erfindung auch die
und zweitens müßte der erforderliche Verschiebeweg Keilstücke im Stoßbalken in dessen Längsrichtung
des die Längsstöße aufnehmenden Fahrzeugteils das spielfrei, mindestens ein Keilstück aber wie bekannt
Grenzmaß des Wagens erheblich überschreiten. senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung gegen Feder-
Weiterhin ist bekannt, zur Dämpfung der Längs- druck mit Spiel gelagert sein.
stoße die Lageplattform mittels mit Bremsbelag ver- 25 Die erfindungsgemäße Stoßdämpfeinrichtung ist
sehener Gleitstücke auf Bremsflächen des die Längs- in ihrem Aufbau einfach und wirtschaftlich herzustöße
aufnehmenden Fahrzeugteiles — des Fahr- stellen. Sie benötigt nicht die bei bekannten Auszeugrahmens
— gleiten zu lassen. Auch bei dieser führungen erforderliche Herstellung lohnintensiver
Stoßdämpfeinrichtung könnte eine dem Gewicht des Einzelteile, wie Zahnräder, Zahnstangen usw., und
Ladegutes proportionale Abbremsung der Längs- 30 ermöglicht die Verwendung einfachster Bauteile,
stoße erfolgen. Da aber auch hier die Längsverschie- Die Anzahl der zur Stoßdämpfeinrichtung gehörenbung
der zwei Fahrzeugteile in die Mittelstellung den Einzelteile ist verhältnismäßig gering. Durch
gebremst wird, müssen sehr starke Rückstellfedern die zentrale Anordnung der Stoßdämpfeinrichtung
vorgesehen sein, die eine vom Gewicht des Ladegutes ist sie gegen Beschädigungen geschützt und einfach
unabhängige starke Beschleunigung oder Verzöge- 35 zu montieren. Auch bei geringer Lastauflage erfolgt
rung auf das Ladegut ausüben. im Rahmen der zulässigen Auflaufgeschwindigkeiten
Ferner ist eine rein mechanisch wirkende Stoß- eine zuverlässige Lastabbremsung,
dämpfeinrichtung bekannt, bei der bei einer Rück- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der verschiebung der Fahrzeugteile in ihre Mittelstellung Erfindung dargestellt. Es zeigt
die Bremsvorrichtung leer läuft und eine aufprall- 40 F i g. 1 eine Seitenansicht und
geschwindigkeitsabhängige Vorrichtung angeordnet Fig. 2 die Draufsicht auf einen Wagen mit einist, die die Bremskraft der Bremsvorrichtung von gebauter Stoßdämpfeinrichtung,
einer höchstzulässigen Aufprallgeschwindigkeit ab Fig. 3 den vertikalen Längsschnitt durch die erhöht, wobei die Rückstellfeder eine auf dem Stoßdämpfeinrichtung mit zwei Gleitschienen nach erforderlichen Federweg annähernd gleichbleibende 45 Linie IH-III der Fig. 4,
dämpfeinrichtung bekannt, bei der bei einer Rück- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der verschiebung der Fahrzeugteile in ihre Mittelstellung Erfindung dargestellt. Es zeigt
die Bremsvorrichtung leer läuft und eine aufprall- 40 F i g. 1 eine Seitenansicht und
geschwindigkeitsabhängige Vorrichtung angeordnet Fig. 2 die Draufsicht auf einen Wagen mit einist, die die Bremskraft der Bremsvorrichtung von gebauter Stoßdämpfeinrichtung,
einer höchstzulässigen Aufprallgeschwindigkeit ab Fig. 3 den vertikalen Längsschnitt durch die erhöht, wobei die Rückstellfeder eine auf dem Stoßdämpfeinrichtung mit zwei Gleitschienen nach erforderlichen Federweg annähernd gleichbleibende 45 Linie IH-III der Fig. 4,
und nur für eine gegenseitige Verschiebung der zwei F i g. 4 den horizontalen Längsschnitt nach Linie
Fahrzeugteile ohne Bremswiderstand in die Mittel- IV-IV der F i g. 3,
Stellung erforderliche Federkraft aufweist. Diese Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V der
Stoßdämpfeinrichtung erfüllt zwar die an sie ge- Fig. 4,
stellte Aufgabe zufriedenstellend, jedoch erfördert 5° Fig. 6 den vertikalen Längsschnitt durch die
die aufprallgeschwindigkeitsabhängige Vorrichtung Stoßdämpf einrichtung mit einer Gleitschiene nach
eine Vielzahl von Einzelteilen, die sorgfältigst be- Linie VI-VI der F i g. 7,
arbeitet sein müssen und außerdem ein unverhältnis- F i g. 7 den horizontalen Längsschnitt nach Linie
mäßig hohes Gewicht besitzen. VII-VII der Fig. 6,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit 55 Fig. 8 einen Querschnitt nach Linie VIII-VIII
einfachsten Mitteln eine mechanisch wirkende auf- der Fig. 7,
prallgeschwindigkeitsabhängige Stoßdämpfeinrich- Fig. 9 einen Querschnitt nach Linie IX-IX der
tung zu schaffen, die sich durch Verwendung möe,- Fig. 7 und
liehst weniger Einzelteile und leichte Montage Fig. 10 die schaubildliche Zusammenstellung der
auszeichnet. Sie soll bis zu Auflaufgeschwindigkeiten fio Einzelkräfte.
von etwa 14 km/h unabhängig von der Stoßgeschwin- Der im Untergestell 1 in Längsrichtung verschiebkeit
und von dem Gewicht des Ladegutes auf dieses bar gelagerte Stoßdämpferbalken 2 besteht aus drei
eine annähernd konstantbleibende, für alle Ladegut- Hauptteilen. Die beiden zu den Wagenenden hin
arten verträgliche Beschleunigung und Verzögerung angeordneten Endstücke tragen verbreiterte Kopfeinwirken
lassen und noch bei Auflaufgeschwindig- 65 stücke 3, die zur Aufnahme der Zug- und Stoßkeiten
von 14 bis 20 km/h, die zwar auch für den vorrichtung 4 dienen. Das Mittelstück, das mittels
Wagen selbst gefährlich sind und nur durch Fahr- Bolzen 5 gelenkig mit den Endstücken verbunden ist,
lässigkeit verursacht werden, die Längsstöße noch enthält einen mehrteiligen Reibschuh 6 und dient
Γ6Ό5 005
zur Stoßdämpfung^ Beim ersten Ausführungsbeispiel Stoßdämpferbalkens.i werden-die Gegenstücke-10
besteht das Mittelstück, aus zwei hmtereinanderlie- mit den Verschleißstückenil in Ruhestellung gegenden
Rohren 7 und 8, -,die auf den den Endstücken halten, und zwar bei· einerri-Rücklauf von-rechts* nach
zugewandten Enden so ausgebildet sind, daß-sie mit . links durch an dem zur'Stoßbalkenmitte hin liegenden
Endstücken durch die Bolzen 5 gelenkig verbun- 5 den Winkelring 18' befestigte Anschlägstücke-21., Jbei
den werden können.-Zwischen den Rohren7 und-8 emem Rücklauf von1 links nactl·rechts-durch an dem
und mit diesen starr verbunden ist ein zweiachsig zum. Stoßbalkenende ;hiil· liegenden Winkelririg.18
symmetrisches keilstück- 9 mit mindestens zwei befestigte-Stangen-22,: Jede Stange'22-gleitet rwäh-Keilfläctien
befestigt. Das Keilstück 9 ist zwischen rend-des ;.Auf lauf Stoßes r;bei- einer relativen- Läng'szwei
parallel zu diesem verlaufenden losen Gegen- io .verschiebung des Gegenstückes 10 von links nach
stücken 10 gelagert, in die die Keilflächen des Keil- rechts durch eine Öffnung1 im -Verschleißstück Ii."-.'
Stücks 9 negativ eingearbeitet sind.- Auf der dem : Bei- dieser Anordnung arbeitet die Einrichtung
Keilstück 9 entgegengesetzt liegenden Fläche ist in geschwmdigkeitsabhängig^d.h., je größer ;die Aüfjedes
Gegenstück lO ein leicht auswechselbares laufgeschwindigkeit-ist, um -so; weiter gleitet■' .das
Verschleißstück. 11 -eingesetzt, ■ das ■ seinerseits sich 15 Keilstück9 zwischen die Gegenstücke 10 und vermit
der freien. Seite gegen je eine Gleitschiene 12 größert-dementsprechend den Bremsdruck. Durch
abstützt,-von denen mindestens eine senkrecht, zur Abwiegen ■ der-Last des'-Wagens über, ein Hebel-Fahrzeuglängsrichtung
gegen' Federdruck mit Spiel systenrlS -und ^Veränderung des Federdruckes der
gelagert ist. Dieser Federdruck der am entsprechen- Gleitschiene 12 -kann- -zusätzlich -auch eine lastden
,Mittellangträger 13 des- Wagens1 befestigten 20 abhängige Bremsung· ■ des- Auflaufstoßes bewirkt
Gleitschienen 12. kann durch-Federeiemente 14-oder werden. - - ■ :., - ■ ': · ■ · ■ ■ .! : - :.-:.'
aber in Abhängigkeit von der Belastung des Wagens Beim zweiten 'Ausführungsbeispiel, das sich· nur
über ein Hebelsystem 15 von der-belasteten Achs- im Mittelteil des Stpßdämpferbalkens; 2-vom ersten
feder 16 her beeinflußt werden. ■--_,_-;-' ; - unterscheidet, ist das/Mittelteil starr mit"■; den Efld-
. Bei einem Stoß· von-Hnks nach rechts gleitet das 25 stücken yerbunden.„-pie::einzige Gleitschieüe-23,: die
Keilstück9. je. nach Größe des Auflaufstoßes so überBolzen 24,-Flansche 25"^und- Querträger 26 und
weit in die': Gegenstücke 10 hinein; bis das Produkt 27-mit-den Mittellangträgern 13;-des Wagens·; vprT
aus Änpreßdruck der■■- Verschleißstücke 11; auf -die bunden:.ist, liegt zwischen den Verschleißstückb 28
unter . Federspannung ,stehenden Gleitschienen-12 4er- Gegenstücke 29>y An die Gegenstücke 29-schlie-
und Reibungskoeffizient-fast gleich-der Längskraft 30 ßen :sich nach außen -mit negativ eingearbeiteten
aus dem AuflaufstoO isüIn dieser Stellung bleibt das K-eilflächen'Keilstücke 30 an, von denen;mindestens
Keiistück9 -im Gegenstück 10 während des Brems- eines "senkrecht zur; Fahrzeuglängsrichtung'federnd
weges stehen^ also solange die Stoßkraft wirkt, weil mit Spiel gegen die;Seitenflächen 31 des Mittelteiles
die ,senkrecht zur Gleitschiene 12 wirkende -Korn- des Stoßbalkens abgestützt ist. Die StoßdämpfUUg
ponente für die Bremsreibung-stets kleiner; ist als 35 erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie'im ,,ersten
die senkrecht auf die Keilflächen wirkende Haft- Ausführungsbeispiel.-Die Rückholfeder 32 wird
reibung.-,Die= Steigung der keilflächen liegt außerhalb während des'Auf lauf Stoßes bei; einer. Verschiebung
des Bereiches der Selbsthemmung,; so daß-sich nach y,on;rechts -nach links von den Keilstücken 30 gegen
Beendigung des Auflaufstoßes das Keilstück9-selbst- ._ den,Querträger 27 gespannt, bei einer Verschiebung
tätig wieder von den Keilflächen der Gegenstücke 10 40 ν,οη links nach,rechts von am Stoßbalken befestigten
ablösen kann. .....·..·.. ·--■■ « '■.·.-■- Anschiagstücken.33 gegen das mit der Haltestange
- -f Während' der Längsbewegung · des Keilstücks 9 34 der Gleitschiene 23 in fester Verbindung stehende
nach rechts beim Auflaufstoß wird die über das Rohr 35 mit Flansch 36. . Nach Beendigung des
Rohr8 gestülpte Rückholfeder 17, -die; an beiden . Stoßes .· schiebt ; die/Rückholfeder 32. den Stoß-Enden
r von Winkelringen 18 begrenzt wird, - gegen 45 dämpf erbalken · wie; beim ' erstbeschriebenen Aus_r
die am Untergestell 1 befestigten Anschlagstücke 19 führungsbeispiel, in die Ausgangsstellung zurück,
gespannt, bei einer Längsbewegung nach links gegen Während des Rücklaufes des Stoßdämpferbalkeris
die ebenfalls am Untergestell befestigten Anschlag"- werden die Verschleißstücke 28 und "die Gegenstücke
20, Nach Beendigung des.Stoßes schiebt die stücke29 in Ruhestellung gehalten, und zwar bei
Rückholfeder 17 den Stoßdämpf erbalken 2 mit dem 50 einem Rücklauf von rechts nach'links durch: den am
Gegenstück IO, das jetzt die Verschleißstücke 11 Rohr 35 befestigten Flansch 36, bei einem "Rücklauf
nicht ;mehr- auseinanderdrückt^ in r die Ausgangs- von links nach;rechts durch Stangen 37, die mit dem
stellung zurück. Während des Rücklaufes des Winkelring 38 am Federende verbunden sind. ;■;;,;
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen..
Claims (4)
1. Mechanisch wirkende Stoßdämpfeinrichtung Kopfstücken und Zwischenstücken, ausgebildete
für Schienenfahrzeuge zum Schutz des Lade- 5 Fahrzeugteil gegenüber dem das Ladegut tragenden
gutes gegen in Längsrichtung auftretende Auf- Fahrzeugteil bzw. der Ladeplattform aus einer
prallstöße, wobei das die Zug- und Stoßeinrich- Mittelstellung in Fahrzeuglängsrichtung beidseits
tungen tragende, die Längsstöße aufnehmende verschiebbar ist, zwischen den gegeneinander ver-
und als Stoßbalken, bestehend aus zwei Kopf- schiebbaren Fahrzeugteilen eine von der Aufprallstücken
und Zwischenstücken, ausgebildete Fahr- io geschwindigkeit des Fahrzeugs abhängige Stoßzeugteil
gegenüber dem das Ladegut tragende dämpfeinrichtung vorgesehen ist, die ein zwischen
Fahrzeugteil bzw. der Ladeplattform aus einer den Zwischenstücken in Stoßbalkenlängsachse lie-Mittelstellung
in Fahrzeuglängsrichtung beidseits gendes keilartig wirkendes Bremsstück aufweist, zu
verschiebbar ist, zwischen den gegeneinander dem parallel eine in Stoßbalkenlängsachse angeordverschiebbaren
Fahrzeugteilen eine von der Auf- 15 nete, an einem Fahrzeugteil gelagerte Gleitschiene
prallgeschwindigkeit des Fahrzeuges abhängige verläuft, wobei das Bremsstück mit einem Gegen-Stoßdämpfeinrichtung
vorgesehen ist, die ein stück unter Zwischenschaltung von Verschleiß- oder zwischen den Zwischenstücken in Stoßbalken- Bremsbelägen an der Gleitschiene derart angreift,
längsachse liegendes keilartig wirkendes Brems- daß während des durch einen Auflaufstoß hervorstück
aufweist, zu dem parallel eine in Stoß- 20 gerufenen Verschiebeweges des Stoßbalkens das
balkenachse angeordnete, an einem Fahrzeugteil Gegenstück das Bremsstück gegen die Gleitschiene
gelagerte Gleitschiene verläuft, wobei das Brems- preßt, das nach Rücklauf durch Anschlagstücke in
stück mit einem Gegenstück unter Zwischen- seiner Ruhestellung gehalten wird, und Rückstellschaltung
von Verschleiß- oder Bremsbelägen an federn die Stoßdämpfeinrichtung und die Fahrzeugder
Gleitschiene derart angreift, daß während a5 teile in die Mittelstellung rückverschieben.
des durch. einen Auflaufstoß hervorgerufenen Bei Schienenfahrzeugen treten während ihres
Verschiebeweges des Stoßbalkens das Gegen- Rangierens und Sortierens auf Bahnhöfen, insbesonstück
das Bremsstück gegen die Gleitschiene dere auf Ablaufbergen, Längsstöße auf, die oft so
preßt, das nach Rücklauf durch Anschlag- stark sind, daß sie zu Beschädigungen des Ladegutes
stücke in seiner Ruhestellung gehalten wird und 3" oder bei schwerem, jedoch unempfindlichem Ladegut
Rückstellfedern die Stoßdämpfrichtung und die zu Beschädigungen der Fahrzeuge führen. So werden
Fahrzeugteile in die Mittelstellung zurückver- plötzliche Beschleunigungen und Verzögerungen
schieben, dadurch gekennzeichnet, daß von 7,5mm/sec2 als noch zulässig angesehen, die
die Gleitschienen (12 bzw. 23) an den Mittel- jedes Ladegut im Durchschnitt während des Translangträgern
(13) des das Ladegut tragenden Fahr- 35 portes vertragen kann. Beim Rangieren und Sortiezeugteiles
befestigt und die Brems- bzw. Keil- ren der beladenen Eisenbahnwagen (Gesamtgewicht
stücke (9, 30) derart am Stoßbalken angeordnet jeweils etwa 401), insbesondere auf den Ablaufsind,
daß sie mit den auf der Gleitschiene (23) bergen, sind jedoch Auflaufgeschwindigkeiten von
bzw. den Gleitschienen (12) unter Reibungs- 8 bis 14 km/h nicht selten, wobei das Ladegut in den
Schluß verschiebbaren Gegenstücken (29 bzw. 10) 4° jetzt normalen Güterwagen mit Hochleistungsin
Eingriff stehen. puffern Längsstöße mit Beschleunigungen oder
2. Stoßdämpf einrichtung nach Anspruch 1, Verzögerungen von rund 18 bis 33m/sec2 erhält,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstücke wodurch viele Ladegutarten Schaden erleiden.
(10 bzw. 29) mit den Verschleißstücken (11 bzw. Es ist bekannt, zur Verhinderung von Schaden
28) nach einem von einer beliebigen Stirnseite 45 am Ladegut durch Längsstöße der Schienenfahrzeuge
des Eisenbahnfahrzeuges erfolgenden Auflauf- einen im Fahrzeugrahmen längsverschiebbar gelagerstoß
entsprechend der Größe dieses Stoßes sich ten, an seinen Enden die Kupplungen tragenden
auf die Keilstücke (9 bzw. 30) aufkeilen. Stoßbalken oder Stoßrahmen als das die Längsstöße
3. Stoßdämpfeinrichtung nach den Ansprü- aufnehmende Fahrzeugteil vorzusehen und mit
chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß min- 30 Rückstellfedern, die diesen Fahrzeugteil in einer
destens eine Gleitschiene (12) senkrecht zur Mittelstellung dem Fahrzeugrahmen gegenüber
Fahrzeuglängsrichtung gegen Federdruck mit halten, sowie mit mechanischen Vorrichtungen zur
Spiel gelagert ist. Dämpfung der gegenseitigen Längsverschiebung zu
4. Stoßdämpfeinrichtung nach den Ansprü- versehen. Die meisten bekannten mechanischen
chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die 55 Stoßdämpfeinrichtungen erzeugen jedoch eine vom
Keilstücke (30) im Stoßbalken in dessen Längs- Gewicht des Ladegutes unabhängige und meist mit
richtung spielfrei, mindestens ein Keilstück aber der Stoßkraft bzw. mit der Stoßgeschwindigkeit des
wie bekannt senkrecht zur Fahrzeuglängsrichtung auflaufenden Wagens steigende Beschleunigungsgegen
Federdruck mit Spiel gelagert ist. und Verzögerungskraft. Das hat- den Nachteil, daß
60 je nach Auslegung der Stoßdämpfeinrichtung entweder leichtes Ladegut eine zu starke Beschleuni-
gung oder Verzögerung erfährt oder schweres Ladegut das die Längsstöße aufnehmende Fahrzeugteil
hart am Ende seiner Längsverschiebbarkeit anschlägt, 65 was meist doch zu Schaden am Ladegut führt. Somit
Die Erfindung betrifft eine mechanisch wirkende erfüllen diese bekannten Stoßdämpfeinrichtungen
Stoßdämpfeinrichtung für Schienenfahrzeuge zum nicht die an sie zu stellende Erwartung, dem Fahr-
Schutz des Ladegutes gegen in Längsrichtung auf- zeug vermittelte Längsstöße, unabhängig von der
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0045300 | 1967-02-17 | ||
| DER0045300 | 1967-02-17 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1605005A1 DE1605005A1 (de) | 1970-10-29 |
| DE1605005C true DE1605005C (de) | 1973-06-28 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4038709C1 (de) * | 1990-12-05 | 1992-06-04 | Deutsche Airbus Gmbh, 2000 Hamburg, De |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4038709C1 (de) * | 1990-12-05 | 1992-06-04 | Deutsche Airbus Gmbh, 2000 Hamburg, De |
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