DE1604763A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von band- oder kabel- bzw. strangfoermigen und aehnlichen luftdurchlaessigen Guetern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von band- oder kabel- bzw. strangfoermigen und aehnlichen luftdurchlaessigen GueternInfo
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Description
Anstalt für Patentdienst A 1 j5
Vaduz/Liechtenstein · 15. 1J. 1969
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von band- oder kabel- bzw. strangförmigen und
ähnlichen, luftdurchlässigen Gütern
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Trocknen von band- oder kabel- bzw. strangförmigen und ähnlichen, luftdurchlässigen Gütern, insbesondere Textilgut, »
wobei das Trockenmedium, beispielsweise Luft, mit unterschiedlicher Zuströmrichtung dem Gut zugeführt und durch das auf
Siebtrommeln aufliegende Gut hindurchgesaugt wird.
Das Trocknungsmedium - im allgemeinen erhitzte Luft - kann
bei .bewegtem Gut zur Bewegungsrichtung des Gutes im Gleichoder Gegenstrom geführt werden. Das Trocknungsmittel kann
jedoch auch quer zur Bewegungsrichtung geleitet werden. Je nach Strömungsrichtung des Trocknungsmittels in Bezug auf
die Bewegungsrichtung des zu. trocknenden Gutes spricht man von Gleichstrom, Gegenstrom oder Querstrom.
Beim Gegenstrom kommt das feuchte Gut beim Eintritt in den
Trockner mit bereits abgekühlter und mit Feuchtigkeit angereicherter Luft in Berührung. Die heiße Frischluft trifft
dagegen auf das vorgetrocknete Gut. Für temperatürempfindliche
Güter ist der Gegenstrom mit Vorsicht anzuwenden. Der Vorteil·- des Gegenstroms ist vor allem seine große Wirtschaftlichkeit
und daß das Gut auf eine wesentlichoniedrigere Endfeuehte heruntergetrocknet werden kann als beim Gleichstrom.
Hierin besteht jedoch eine Gefahr. Das Trockengut kann mit dem Gegenstrom auch übertrocknet werden. Wenn e^ne
Ubertrocknung des Gutes vermieden werden muß, so wird zum
Trocknen der Gleichstrom verwendet. Beim Gleichstrom trifft die heiße Frischluft an der Eintrittsstelle auf das feuchte,
relativ kühle Gut. Der hier herrschende große Temperaturunterschied hat einen kräftigen Wärme- und Stoffaustausch zur Folge.
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Der hohe Feuchtigkeitsgehalt des Gutes verhindert jedoch, daß das Gut 'überhitzt wird, d. h. unzuträglich hohe Temperaturen
annimmt. Beim Gleichstrom ist die Feuchtigkeitsaufnahme der Frischluft beim Eintritt des Gutes in den Trockner am größten.
Die Frischluft reichert sich dann zunehmend mit Feuchtigkeit an und kann dadurch stetig weniger Feuchtigkeit aus dem Gut aufnehmen,
so daß eine Übertrocknung des Gutes unmöglich wird. Nachteilig ist beim Gleichstrom, daß der Trocknung des Gutes
gewisse Grenzen gesetzt sind und daß es wesentlich unwirtschaftlicher als der Gegenstrom arbeitet, da der Feuchtigkeitsgehalt
der ausströmenden Luft wesentlich kleiner als beim Gegenstrom ist, so daß zur Abführung der gleichen
Feuchtigkeitsmenge eine wesentlich größere Luftmenge erforderlich ist. Da aber mit jedem Kilogramm Luft auch eine entsprechende
Wärmemenge mi't· abgestoßen wird, geht eine erhebliche Menge an Energie verloren.
Beim Kreuzstrom bewegt sich das Trocknungsmittel bzw. die Frischluft senkrecht zur Bewegungsrichtung des Gutes. Sowohl
das frisch aufgegebene, als auch das fertig getrocknete Gut muß in diesem Fall gegen hohe Temperaturen unempfindlich
sein und muß auch einen lebhaften Wärme- und Stoffaustausch vertragen können. Eine Anpassung der Luftbedingungen
an den Trocknungsvorgang ist, außer bei Siebtrommeltrocknern, beim Kreuzstrom nicht möglich. Das Kreuzstromverfahren
hat vor allem den Vorteil von kurzen Trocknungszeiten.
Beim Siebtrommeltrockner mit mehreren nebeneinanderliegenden
Siebtrommeln, über die das zu trocknende Gut nacheinander geführt wird und bei denen im Trommelinneren ein durch einen
oder mehrere Ventilatoren erzeugter Saugzug herrscht, durch den das Trockengut gegen den Trommelmantel angesaugt wird,
tritt eine Kombination des Kreuzstroms mit dem Gleichstromoder dem. Gegenstrom auf. Die Trockenluft strömt bei derartigen
Trockenvorrichtungen spiralenformig im Gleichstrom oder Gegenstrom durch die Vorrichtung und durchdringt dabei mehrmals
das zu trocknende Gut im Kreuzstromv
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Beim Siebtrommeltrockner mit mehreren Trommeln sind daher die Vorteile des Kreuzstroms mit den Vorteilen des Gegenstroms
bzw. Gleichstroms kombiniert, wobei in einem beachtlichen Maße die Nachteile des Kreuzstroms aufgehoben werden.
Zur Vereinfachung soll nachfolgend beim Siebtrommeltrockner das kombinierte Prinzip aus Kreuzstrom- und Gleichstromver-fahren
Gleichstromprinzip genannt werden und das kombinierte Prinzip aus Kreuzstrom und Gegenstromverfahren Gegenstromprinzip.
Bekannt sind Trockner, die im Gleichstromprinzip arbeiten, .
und auch Siebtrommeltrockner mit mehreren Siebtrommeln, die im Gegenstromprinzip arbeiten. Da bekanntlich die einzelnen
Güter sehr unterschiedliche Trockeneigenschaften besitzen und insbesondere außerordentlich unterschiedlich auf Übertrocknung
reagieren, mußte bisher bei Erstellung einer Siebtrommelanlage von Fall zu Fall entschieden werden, ob diese im
Gegenstromprinzip oder im Gleichstromprinzip arbeiten sollte. Diese Anlagen haben den Nachteil, daß sie nur für eine bestimmte
Art von Trockengut geeignet bzw. wirtschaftlich sind.
Werden diese Siebtrommeltrockner universell mit jeder Art von Trockengut beschickt, so muß man den Nachteil hinnehmen,
daß sie entweder wesentlich unwirtschaftlicher arbeiten als bei dem jeweiligen Trockengut erforderlich ist oder daß das
Trockengut eventuell Schaden durch Übertrocknung erleidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebenen Nachteile weitmöglichst zu vermeiden.
Erfindungsgemäß wird 'diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Gut
in mehreren Trocknungsstufen behandelt wird, wobei der Luftaustausch
in den Trocknungsstufen sowohl wenigstens einmal im Gegenstrom als auch wenigstens einmal im Gleichstrom erfolgt.
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Um das Gut in möglichst kurzer Zeit zu trocknen, ist es beispielsweise
vorteilhaft, daß dieses zuerst eine Gleichstromtrockenstufe durchläuft, danach 'eine Gegenstromtrockenstufe
und dann wiederum einer abschließenden Gleichstromtrockenstufe ausgesetzt wird. Die einzelnen Trockn'ungsstufen können
entweder durch Hand oder automatisch auf. Gegenstromprinzip oder Gleichstromprinzip geschaltet werden. Bei der automatischen
Einstellung können die Mittel zum Steuern der Trocknungsstufen vom
in der Tr.ocknungsstufe herrschenden Klima in Bezug auf die Sollfeuchte des zu trocknenden Gutes in der jeweiligen Stufe bestimmt
werden. Zur Durchführung der vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die sich
aus mehreren Einheiten, vorzugsweise Baueinheiten, mit Siebtrommeln zusammensetzt, bei denen im Trommelinneren ein, durch
einen oder mehrere Ventilatoren erzeugter Saugzug herrscht, der durch das zu trocknende Gut geht und dieses gegen den Trommelmantel
preßt, wobei verstellbare Öffnungsvorrichtungen vorhanden
sind« Bei dieser Vorrichtung soll erfindungsgemäß jede eine Trocknungsstufe bildende Einheit in an sich bekannter Weise
mindestens je eine Steuer- und verschließbare Einlaß- und Auslaßöffnung· aufweisen, wobei zwischen den einzelnen Troeknungsstufen
jeweils eine Verbindung für Trocknungsmedium besteht bzw. herstellbar ist.
Durch diese Maßnahme kann die erfindungsgemäße Vorrichtung sowohl ausschließlich im Gleichstromverfahren, wie ausschließlich
im Gegenstromverfahren arbeiten, wie auch in
jeder beliebigen Kombination dieser beiden Prinzipien. Hierdurch ist es möglich, die Anlage bzw* Vorrichtung
universell sowohl für sehr empfindliche wie auch vollkommen unempfindliche Trockengüter zu verwenden und für
jedes Gut die optimal mögliehe Wirtschaftlichkeit und
Trocknungsqualität zu erreichen.
Sine optimale Wirtschaftlichkeit derartiger Trockner ist
dadurch gegeben, daß die Abluft einer Einheit der folgenden Einheit als Frischluft zugeführt werden kann, wenn die beiden
nach demselben Prinzip befahren werden. Wenn mehr als zwei Einheiten nach demselben Prinzip befahren werden, so
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kann die Trocknungsluft aller nach einunddemselben Prinzip befahrenen Einheiten für alle diese Einheiten dieselbe sein.
Frischluft braucht z.B. somit nur einmal für die nach dem Gegenstromprinzip arbeitenden und einmal für die nach dem
Gleichstromprinzip arbeitenden Einheiten zugeführt zu: Werden.
Eine Abwandlung der vorgenanntenerfindungsgemäßen Vorrichtung hat eine gemeinsame Trockenkammer für das vereinigte
Gegen- und Gleichstromprinzip und mehrere Lufteinlaßöffnungen, von denen vorzugsweise nur jeweils eine ge- t
öffnet ist, so daß die Kammer durch eine gemeinsame öffnung
die erforderliche'-.Prischluft erhält. Luftauslaßöff- '
nungen .sind in der Nähe der beiden Stirnseiten angeordnet.
Weitere vorteilhafte und zweckmäßige Merkmale der zu schützenden Erfindung ergeben sich auch aus den nachfolgenden
Ausführungsformen wie beschrieben und/oder dargestellt;
diese Einzelmerkmale sind - ebenso wie die bereits vorgenannten Merkmale - auch gemeinsam (in Kombination) erfindungswesentlich.
Es zeigen in schematischer Darstellung:
Figur 1 einen Mehrtrommeltrockner der sich aus vier ' Λ
Trockenkammern mit jeweils zwei Trommeln zusammensetzt,
Figur 2 einen Mehntrommeltrockner bei dem alle Trommeln
in einer Reihe und άή einer einzigen Trockenkammer untergebracht sind,
Figur J5 einen ähnlichen Trockner wie Figur-2 mit gegeneinander
versetzt angeordneten Trommeln.
- 6 -'
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"Bei dem Mehtromme!trockner nach Figur 1 ist das Gehäuse 1
durch Zwischenwände 2 in vier Kammern J3 bis 6 unterteilt.
Jede dieser Trockenkammern^ bis 6 kann auch als einzelne Baueinheit ausgebildet sein. Der Mehfrtrommeltrockner ist
nur beispielsweise mit 4 Kammern dargestellt; er;,kann
auch mehr öder weniger Kammern aufweisen.
In jeder Kammer sind beispielsweise zwei Siebtrommeln 7 angeordnet, die das zu trocknende Gut durch den Trockner·
führen. An wenigstens einer Stirnseite jeder Trommel ist ein yentilator (nicht gezeigt) befestigt, der aus dem
Trommelinneren die Luft absaugt, so daß im Trommelinneren
ein Unterdruck herrscht, durch den das.Trockengut am Trommelmantel
gehalten wird. Die Luft tritt durch das Trockengut hindurch in das Trommelinnere. Jede Kammer kann eine
beliebige Anzahl von Trommeln enthalten; die Anzahl der-Siebtrommeln 7 in den einzelnen Kammern j5 bis 6 kann verschieden
sein. '
Da bei dem in Figur 1 dargestellten Mehr-trommeltrockner
jede Kammer 5 bis 6 als selbständige Baueinheit ausgebildet werden kann, so'daß eine beliebig große Anzahl von
Trockenkammern vorgesehen werden kann, ist jede Kammer 3
bis 6 mit zwei Auslaßöffnungen 8 und zwei Einlaßöffnungen
versehen. Ferner ist in jeder die einzelnen Kammern 3 bis verbindenden bzw. abteilenden Zwischenwand 2 wenigstens
eine, durch einen Schieber oder eine Klappe verschließbare öffnung 10 angebracht, durch die ein Teil der umgewälzten
Luft in die benachbarte Kammern übertreten kann, wenn diese nach demselben Strömungsprinzip arbeiten.
Bei der in Figur.1 dargestellten Anlage werden die Kammern
3 und 4 im Gegenstromprlnzip und die Kammern 5 und 6 im
Gleichstromprinzip befahren. Aus diesem Grunde sind die rechte Einlaßöffnung 9 der Kammer 4 und die linke Auslaßöffnung
8 der Kammer 2 geöffnet. Die anderen drei Einlaß-
Öffnungen 9 bzw. drei Auslaßöffnungen 8 der Kammer 3und 4
sind geschlossen. Die öffnung 1.0 in der Zwischenwand 2, die
die Kammern 3 und»4 voneinander trennt, ist ebenfalls geöffnet.
Bei dem im Gleichstromprinzip arbeitenden Kammern'
5 und 6 sind die linke Einlaßöffnung 9 der Kammer 5 und .
die rechte Auslaßöffnung ,8 der Kammer 6 geöffnetν Die anderen Einlaß- und Äus-laßlffnungen sind geschlossen.. Ferner
ist die öffnung 1.0 in der die beiden Kammern 5 und 6
trennenden Zwischenwand 2 geöffnet, während die öffnung 10
in,der Zwischenwand 2 zwischen den-beiden Kammern 4 und 5
geschlossen bleibt.
Grundsätzlich ist es auch möglich, den Siebtrommeltrockner
so auszubilden, daß die Abluft der Kammer 6 der Einlaßöffnung 9 ζ» B» der Kammer 4 zugeführt wird, indem man eine
Rohrverbindung schafft! dadurch arbeitet die Anlage außerordentlich wirtschaftlichö Bei dem gezeigten Aufbau der
Kammern, ist es selbstverständlich auch möglich.,, jede andere
Kombination zu wählen^ so kann lediglich die Kammer 3 nach
dem Gegenstrompriffigip md die Kammern 4 bis β nach dem
Gleichstromprinzip arbeitert oder aber maniäßt äieKammern
3 bis 5 im Gegenstromprinsip arbeiten mid feefElirt lediglich die Kammer 6 nach dem
• Figur 2 zeigt eine abgewandelte und in ihrem Aufbau einfachere Ausführung der Erfindung.
Bei der Vorrichtung nach Figur 2 ist nur eine Trockenkammer
vorgesehen« In den beiden Stirnwänden sind verschließbare
Einlaßöffnungen 11 für die Frischluft sowie an der Decke
mehrere verschließbare Einlaß- und Auslaßöffnungen 8 und
vorgesehen» Diese Einlaß= und Äuslaßöffnungen 8j IT und 12
& können statt an den Stirnwänden" und der Decke der. ¥orrich«
m tung auch in. den Seitenwänden angeordnet werden. Die in,
^ Figur 2 gezeigte irorrioiitung ist zwar we:sentllGh\einfacher
1^. in ihrem Aufbau als die la Figur5-"1 dargestellte» Die Vor»
cn- richtung nach Figur £ kann entweder vollständig nach dem .
^ Gleichstromprinz-ip oder vollständig nach dem Gegenstromprinzip
feefahren werden» oder mit einer Kombination dieser
beiden Prinzipien, wobei einer Gegenstromzone eine Gleich-
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Stromzone folgen kann oder einer Gleictistromzone eine Gegenstromzone
usw. Das Verhältnis von Gleichstromzone zur Gegenstromzone kann, je nachdem welche Klappe 12 geöffnet
ist, verändert werden.
Es ist selbstverständlich, daß auch bei der hier gezeigten Anlage wiederum jede beliebige Anzahl von Trommeln vorgesehen
sein kann, und' die dazu entsprechende Anzahl von
.Einlaßöffnungen 12. Ferner ist es selbstverständlich, daß
die Siebtrommeln in Reihenanordnung, wie in den Ausführungen nach Figur 1 und 2 gezeigt, oder gegeneinander
verset-zt (in'"der Höhe) angeordnet sein können.
Eine Vorrichtung mit versetzt angeordneten Siebtrommeln ist in Figur 3 dargestellt; sie arbeitet nach dem Gleichstromprinzip,
sie kann aber auch nach dem Gegenstromprinzip oder nach einem vereinigten Gegenstrom-Gleichstromprinzip oder
Gleich-Gegenstromprinzip befahren werden.
Bei allen drei Abbildungen geben die Pfeile außerhalb der Anlage die Durchlaufrichtung des Gutes durch die Vorrichtung
an, während die Pfeile in der Vorrichtung die Strörnungsverhältnisse veranschaulichen. -^
Für viele Fälle wird auch eine Vorrichtung vollkommen ausreichend
sein, bei der die einzelnen Kammern für sich nicht nach beiden Strömungsprinzipien befahrbar sind, sondern
eine oder mehrere Kammern im Gegenstromprinzip eine oder mehrere Kammern im Gleichstromprinzip zugeordnet sind. Das
Gut wird hier ebenfalls nach beiden Strömungsverfahren behandelt. Das vereinigte Strömungsprinzip liegt bei diesen
Anlagen dann aber fest und kann nicht ohne Umbauten verändert werden.
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Claims (2)
1.· Verfahren zum Trocknen von band- oder kabel- bzw.-"strang-;
formigen und ähnlichen, luftdurchlässigen Gütern, 'insbesondere
Textilgut, wobei das Trocknungsmedium, beispielsweise Luft, mit
unterschiedlicher Zuströmrichtung dem Gut zugeführt und durch
das auf Siebtrommeln aufliegende Gut hindurchgesaugt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gut in mehreren Troöknungsstufen
behandelt wird, wobei der Luftaustausch in den Trocknungsstufen
sowohl wenigstens einmal im GegenstrOm als auch
wenigstens einmal im Gleichstrom erfolgt«
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
zu trocknende Gut zuerst einer Gleichstromtrockenstufe, danach einer Gegenstromtrockenstufe und dann anschließend-wieder
einer Gleichstromtrockenstufe ausgesetzt wird.
>. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1,
bestehend vorzugsweise aus mehreren je eine Trockenstufe
bildenden Einheiten mit ,Siebtrommeln, bei denen im Trommel- ·
Innern ein Saugzug herrscht, der durch das zu trocknende Gut
geht und dieses gegen den Trommelmantel preßt, wobei verstell*
bare Öffnungseinrichtung'en vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede eine Trocknungsstufe bildende Einheit
in an sich bekannter Weise mindestens je eine Steuer- und
verschließbare Einlaß- und Auslaßöffnung aufweist, wobei . zwischen den einzelnen Troeknungsstufen jeweils eine Verbiiidung
für Trocknungsmedium besteht bzw. herstellbar ist«.
4« Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur
vereinigten Gleich- und Gegensfcröffitrocknung bzw« Gögen- und
Glöichstromtrocknung wenigstens eine vorzugsweise gemeinsame Lufteinlaßöffnung und getrennte tut^tauslaßöffnün^en^^ vorgesehen sind*
♦ ■ OO9Ö03/ÖSÖ7 ^
J f'IJnferlageil m-11l Abs. 2 Hf. I Saf* 3 dös Xnderun&Söeä·. V.
BAD ORlGJNÄt -; 2 * ^ öäÜ . . ■ .
·5· Vorrichtung nach Anspruch j5 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder mehrere nach dem Gegenstromprxnzip befahrbare Einheiten einer oder mehrerer nach dem Gleiehstromprxnzip
befahrbaren Einheiten zugeordnet sind..
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