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DE1604763A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von band- oder kabel- bzw. strangfoermigen und aehnlichen luftdurchlaessigen Guetern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von band- oder kabel- bzw. strangfoermigen und aehnlichen luftdurchlaessigen Guetern

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Publication number
DE1604763A1
DE1604763A1 DE19651604763 DE1604763A DE1604763A1 DE 1604763 A1 DE1604763 A1 DE 1604763A1 DE 19651604763 DE19651604763 DE 19651604763 DE 1604763 A DE1604763 A DE 1604763A DE 1604763 A1 DE1604763 A1 DE 1604763A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drying
goods
countercurrent
air
principle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651604763
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinz Fleissner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PATENTDIENST ANST
Anstalt fuer Pantentdienst
Original Assignee
PATENTDIENST ANST
Anstalt fuer Pantentdienst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PATENTDIENST ANST, Anstalt fuer Pantentdienst filed Critical PATENTDIENST ANST
Publication of DE1604763A1 publication Critical patent/DE1604763A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/14Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning
    • F26B13/16Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning perforated in combination with hot air blowing or suction devices, e.g. sieve drum dryers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S68/00Textiles: fluid treating apparatus
    • Y10S68/902Devices for storage and reuse of soap suds
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S68/00Textiles: fluid treating apparatus
    • Y10S68/903Perforated drum and continuous textile feed and discharge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Anstalt für Patentdienst A 1 j5
Vaduz/Liechtenstein · 15. 1J. 1969
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von band- oder kabel- bzw. strangförmigen und ähnlichen, luftdurchlässigen Gütern
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trocknen von band- oder kabel- bzw. strangförmigen und ähnlichen, luftdurchlässigen Gütern, insbesondere Textilgut, » wobei das Trockenmedium, beispielsweise Luft, mit unterschiedlicher Zuströmrichtung dem Gut zugeführt und durch das auf Siebtrommeln aufliegende Gut hindurchgesaugt wird.
Das Trocknungsmedium - im allgemeinen erhitzte Luft - kann bei .bewegtem Gut zur Bewegungsrichtung des Gutes im Gleichoder Gegenstrom geführt werden. Das Trocknungsmittel kann jedoch auch quer zur Bewegungsrichtung geleitet werden. Je nach Strömungsrichtung des Trocknungsmittels in Bezug auf die Bewegungsrichtung des zu. trocknenden Gutes spricht man von Gleichstrom, Gegenstrom oder Querstrom.
Beim Gegenstrom kommt das feuchte Gut beim Eintritt in den Trockner mit bereits abgekühlter und mit Feuchtigkeit angereicherter Luft in Berührung. Die heiße Frischluft trifft dagegen auf das vorgetrocknete Gut. Für temperatürempfindliche Güter ist der Gegenstrom mit Vorsicht anzuwenden. Der Vorteil·- des Gegenstroms ist vor allem seine große Wirtschaftlichkeit und daß das Gut auf eine wesentlichoniedrigere Endfeuehte heruntergetrocknet werden kann als beim Gleichstrom. Hierin besteht jedoch eine Gefahr. Das Trockengut kann mit dem Gegenstrom auch übertrocknet werden. Wenn e^ne Ubertrocknung des Gutes vermieden werden muß, so wird zum Trocknen der Gleichstrom verwendet. Beim Gleichstrom trifft die heiße Frischluft an der Eintrittsstelle auf das feuchte, relativ kühle Gut. Der hier herrschende große Temperaturunterschied hat einen kräftigen Wärme- und Stoffaustausch zur Folge.
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Der hohe Feuchtigkeitsgehalt des Gutes verhindert jedoch, daß das Gut 'überhitzt wird, d. h. unzuträglich hohe Temperaturen annimmt. Beim Gleichstrom ist die Feuchtigkeitsaufnahme der Frischluft beim Eintritt des Gutes in den Trockner am größten. Die Frischluft reichert sich dann zunehmend mit Feuchtigkeit an und kann dadurch stetig weniger Feuchtigkeit aus dem Gut aufnehmen, so daß eine Übertrocknung des Gutes unmöglich wird. Nachteilig ist beim Gleichstrom, daß der Trocknung des Gutes gewisse Grenzen gesetzt sind und daß es wesentlich unwirtschaftlicher als der Gegenstrom arbeitet, da der Feuchtigkeitsgehalt der ausströmenden Luft wesentlich kleiner als beim Gegenstrom ist, so daß zur Abführung der gleichen Feuchtigkeitsmenge eine wesentlich größere Luftmenge erforderlich ist. Da aber mit jedem Kilogramm Luft auch eine entsprechende Wärmemenge mi't· abgestoßen wird, geht eine erhebliche Menge an Energie verloren.
Beim Kreuzstrom bewegt sich das Trocknungsmittel bzw. die Frischluft senkrecht zur Bewegungsrichtung des Gutes. Sowohl das frisch aufgegebene, als auch das fertig getrocknete Gut muß in diesem Fall gegen hohe Temperaturen unempfindlich sein und muß auch einen lebhaften Wärme- und Stoffaustausch vertragen können. Eine Anpassung der Luftbedingungen an den Trocknungsvorgang ist, außer bei Siebtrommeltrocknern, beim Kreuzstrom nicht möglich. Das Kreuzstromverfahren hat vor allem den Vorteil von kurzen Trocknungszeiten.
Beim Siebtrommeltrockner mit mehreren nebeneinanderliegenden Siebtrommeln, über die das zu trocknende Gut nacheinander geführt wird und bei denen im Trommelinneren ein durch einen oder mehrere Ventilatoren erzeugter Saugzug herrscht, durch den das Trockengut gegen den Trommelmantel angesaugt wird, tritt eine Kombination des Kreuzstroms mit dem Gleichstromoder dem. Gegenstrom auf. Die Trockenluft strömt bei derartigen Trockenvorrichtungen spiralenformig im Gleichstrom oder Gegenstrom durch die Vorrichtung und durchdringt dabei mehrmals das zu trocknende Gut im Kreuzstromv
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Beim Siebtrommeltrockner mit mehreren Trommeln sind daher die Vorteile des Kreuzstroms mit den Vorteilen des Gegenstroms bzw. Gleichstroms kombiniert, wobei in einem beachtlichen Maße die Nachteile des Kreuzstroms aufgehoben werden.
Zur Vereinfachung soll nachfolgend beim Siebtrommeltrockner das kombinierte Prinzip aus Kreuzstrom- und Gleichstromver-fahren Gleichstromprinzip genannt werden und das kombinierte Prinzip aus Kreuzstrom und Gegenstromverfahren Gegenstromprinzip.
Bekannt sind Trockner, die im Gleichstromprinzip arbeiten, . und auch Siebtrommeltrockner mit mehreren Siebtrommeln, die im Gegenstromprinzip arbeiten. Da bekanntlich die einzelnen Güter sehr unterschiedliche Trockeneigenschaften besitzen und insbesondere außerordentlich unterschiedlich auf Übertrocknung reagieren, mußte bisher bei Erstellung einer Siebtrommelanlage von Fall zu Fall entschieden werden, ob diese im Gegenstromprinzip oder im Gleichstromprinzip arbeiten sollte. Diese Anlagen haben den Nachteil, daß sie nur für eine bestimmte Art von Trockengut geeignet bzw. wirtschaftlich sind.
Werden diese Siebtrommeltrockner universell mit jeder Art von Trockengut beschickt, so muß man den Nachteil hinnehmen, daß sie entweder wesentlich unwirtschaftlicher arbeiten als bei dem jeweiligen Trockengut erforderlich ist oder daß das Trockengut eventuell Schaden durch Übertrocknung erleidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebenen Nachteile weitmöglichst zu vermeiden.
Erfindungsgemäß wird 'diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Gut in mehreren Trocknungsstufen behandelt wird, wobei der Luftaustausch in den Trocknungsstufen sowohl wenigstens einmal im Gegenstrom als auch wenigstens einmal im Gleichstrom erfolgt.
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Um das Gut in möglichst kurzer Zeit zu trocknen, ist es beispielsweise vorteilhaft, daß dieses zuerst eine Gleichstromtrockenstufe durchläuft, danach 'eine Gegenstromtrockenstufe und dann wiederum einer abschließenden Gleichstromtrockenstufe ausgesetzt wird. Die einzelnen Trockn'ungsstufen können entweder durch Hand oder automatisch auf. Gegenstromprinzip oder Gleichstromprinzip geschaltet werden. Bei der automatischen Einstellung können die Mittel zum Steuern der Trocknungsstufen vom in der Tr.ocknungsstufe herrschenden Klima in Bezug auf die Sollfeuchte des zu trocknenden Gutes in der jeweiligen Stufe bestimmt werden. Zur Durchführung der vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die sich aus mehreren Einheiten, vorzugsweise Baueinheiten, mit Siebtrommeln zusammensetzt, bei denen im Trommelinneren ein, durch einen oder mehrere Ventilatoren erzeugter Saugzug herrscht, der durch das zu trocknende Gut geht und dieses gegen den Trommelmantel preßt, wobei verstellbare Öffnungsvorrichtungen vorhanden sind« Bei dieser Vorrichtung soll erfindungsgemäß jede eine Trocknungsstufe bildende Einheit in an sich bekannter Weise mindestens je eine Steuer- und verschließbare Einlaß- und Auslaßöffnung· aufweisen, wobei zwischen den einzelnen Troeknungsstufen jeweils eine Verbindung für Trocknungsmedium besteht bzw. herstellbar ist.
Durch diese Maßnahme kann die erfindungsgemäße Vorrichtung sowohl ausschließlich im Gleichstromverfahren, wie ausschließlich im Gegenstromverfahren arbeiten, wie auch in jeder beliebigen Kombination dieser beiden Prinzipien. Hierdurch ist es möglich, die Anlage bzw* Vorrichtung universell sowohl für sehr empfindliche wie auch vollkommen unempfindliche Trockengüter zu verwenden und für jedes Gut die optimal mögliehe Wirtschaftlichkeit und Trocknungsqualität zu erreichen.
Sine optimale Wirtschaftlichkeit derartiger Trockner ist dadurch gegeben, daß die Abluft einer Einheit der folgenden Einheit als Frischluft zugeführt werden kann, wenn die beiden nach demselben Prinzip befahren werden. Wenn mehr als zwei Einheiten nach demselben Prinzip befahren werden, so
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kann die Trocknungsluft aller nach einunddemselben Prinzip befahrenen Einheiten für alle diese Einheiten dieselbe sein. Frischluft braucht z.B. somit nur einmal für die nach dem Gegenstromprinzip arbeitenden und einmal für die nach dem Gleichstromprinzip arbeitenden Einheiten zugeführt zu: Werden.
Eine Abwandlung der vorgenanntenerfindungsgemäßen Vorrichtung hat eine gemeinsame Trockenkammer für das vereinigte Gegen- und Gleichstromprinzip und mehrere Lufteinlaßöffnungen, von denen vorzugsweise nur jeweils eine ge- t öffnet ist, so daß die Kammer durch eine gemeinsame öffnung die erforderliche'-.Prischluft erhält. Luftauslaßöff- ' nungen .sind in der Nähe der beiden Stirnseiten angeordnet.
Weitere vorteilhafte und zweckmäßige Merkmale der zu schützenden Erfindung ergeben sich auch aus den nachfolgenden Ausführungsformen wie beschrieben und/oder dargestellt; diese Einzelmerkmale sind - ebenso wie die bereits vorgenannten Merkmale - auch gemeinsam (in Kombination) erfindungswesentlich.
Es zeigen in schematischer Darstellung:
Figur 1 einen Mehrtrommeltrockner der sich aus vier ' Λ Trockenkammern mit jeweils zwei Trommeln zusammensetzt,
Figur 2 einen Mehntrommeltrockner bei dem alle Trommeln in einer Reihe und άή einer einzigen Trockenkammer untergebracht sind,
Figur J5 einen ähnlichen Trockner wie Figur-2 mit gegeneinander versetzt angeordneten Trommeln.
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"Bei dem Mehtromme!trockner nach Figur 1 ist das Gehäuse 1 durch Zwischenwände 2 in vier Kammern J3 bis 6 unterteilt. Jede dieser Trockenkammern^ bis 6 kann auch als einzelne Baueinheit ausgebildet sein. Der Mehfrtrommeltrockner ist nur beispielsweise mit 4 Kammern dargestellt; er;,kann auch mehr öder weniger Kammern aufweisen.
In jeder Kammer sind beispielsweise zwei Siebtrommeln 7 angeordnet, die das zu trocknende Gut durch den Trockner· führen. An wenigstens einer Stirnseite jeder Trommel ist ein yentilator (nicht gezeigt) befestigt, der aus dem Trommelinneren die Luft absaugt, so daß im Trommelinneren ein Unterdruck herrscht, durch den das.Trockengut am Trommelmantel gehalten wird. Die Luft tritt durch das Trockengut hindurch in das Trommelinnere. Jede Kammer kann eine beliebige Anzahl von Trommeln enthalten; die Anzahl der-Siebtrommeln 7 in den einzelnen Kammern j5 bis 6 kann verschieden sein. '
Da bei dem in Figur 1 dargestellten Mehr-trommeltrockner jede Kammer 5 bis 6 als selbständige Baueinheit ausgebildet werden kann, so'daß eine beliebig große Anzahl von Trockenkammern vorgesehen werden kann, ist jede Kammer 3 bis 6 mit zwei Auslaßöffnungen 8 und zwei Einlaßöffnungen versehen. Ferner ist in jeder die einzelnen Kammern 3 bis verbindenden bzw. abteilenden Zwischenwand 2 wenigstens eine, durch einen Schieber oder eine Klappe verschließbare öffnung 10 angebracht, durch die ein Teil der umgewälzten Luft in die benachbarte Kammern übertreten kann, wenn diese nach demselben Strömungsprinzip arbeiten.
Bei der in Figur.1 dargestellten Anlage werden die Kammern 3 und 4 im Gegenstromprlnzip und die Kammern 5 und 6 im Gleichstromprinzip befahren. Aus diesem Grunde sind die rechte Einlaßöffnung 9 der Kammer 4 und die linke Auslaßöffnung 8 der Kammer 2 geöffnet. Die anderen drei Einlaß-
Öffnungen 9 bzw. drei Auslaßöffnungen 8 der Kammer 3und 4 sind geschlossen. Die öffnung 1.0 in der Zwischenwand 2, die die Kammern 3 und»4 voneinander trennt, ist ebenfalls geöffnet. Bei dem im Gleichstromprinzip arbeitenden Kammern' 5 und 6 sind die linke Einlaßöffnung 9 der Kammer 5 und . die rechte Auslaßöffnung ,8 der Kammer 6 geöffnetν Die anderen Einlaß- und Äus-laßlffnungen sind geschlossen.. Ferner ist die öffnung 1.0 in der die beiden Kammern 5 und 6 trennenden Zwischenwand 2 geöffnet, während die öffnung 10 in,der Zwischenwand 2 zwischen den-beiden Kammern 4 und 5 geschlossen bleibt.
Grundsätzlich ist es auch möglich, den Siebtrommeltrockner so auszubilden, daß die Abluft der Kammer 6 der Einlaßöffnung 9 ζ» B» der Kammer 4 zugeführt wird, indem man eine Rohrverbindung schafft! dadurch arbeitet die Anlage außerordentlich wirtschaftlichö Bei dem gezeigten Aufbau der Kammern, ist es selbstverständlich auch möglich.,, jede andere Kombination zu wählen^ so kann lediglich die Kammer 3 nach dem Gegenstrompriffigip md die Kammern 4 bis β nach dem Gleichstromprinzip arbeitert oder aber maniäßt äieKammern 3 bis 5 im Gegenstromprinsip arbeiten mid feefElirt lediglich die Kammer 6 nach dem
• Figur 2 zeigt eine abgewandelte und in ihrem Aufbau einfachere Ausführung der Erfindung.
Bei der Vorrichtung nach Figur 2 ist nur eine Trockenkammer vorgesehen« In den beiden Stirnwänden sind verschließbare Einlaßöffnungen 11 für die Frischluft sowie an der Decke mehrere verschließbare Einlaß- und Auslaßöffnungen 8 und vorgesehen» Diese Einlaß= und Äuslaßöffnungen 8j IT und 12 & können statt an den Stirnwänden" und der Decke der. ¥orrich« m tung auch in. den Seitenwänden angeordnet werden. Die in, ^ Figur 2 gezeigte irorrioiitung ist zwar we:sentllGh\einfacher 1^. in ihrem Aufbau als die la Figur5-"1 dargestellte» Die Vor» cn- richtung nach Figur £ kann entweder vollständig nach dem . ^ Gleichstromprinz-ip oder vollständig nach dem Gegenstromprinzip feefahren werden» oder mit einer Kombination dieser beiden Prinzipien, wobei einer Gegenstromzone eine Gleich-
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Stromzone folgen kann oder einer Gleictistromzone eine Gegenstromzone usw. Das Verhältnis von Gleichstromzone zur Gegenstromzone kann, je nachdem welche Klappe 12 geöffnet ist, verändert werden.
Es ist selbstverständlich, daß auch bei der hier gezeigten Anlage wiederum jede beliebige Anzahl von Trommeln vorgesehen sein kann, und' die dazu entsprechende Anzahl von .Einlaßöffnungen 12. Ferner ist es selbstverständlich, daß die Siebtrommeln in Reihenanordnung, wie in den Ausführungen nach Figur 1 und 2 gezeigt, oder gegeneinander verset-zt (in'"der Höhe) angeordnet sein können.
Eine Vorrichtung mit versetzt angeordneten Siebtrommeln ist in Figur 3 dargestellt; sie arbeitet nach dem Gleichstromprinzip, sie kann aber auch nach dem Gegenstromprinzip oder nach einem vereinigten Gegenstrom-Gleichstromprinzip oder Gleich-Gegenstromprinzip befahren werden.
Bei allen drei Abbildungen geben die Pfeile außerhalb der Anlage die Durchlaufrichtung des Gutes durch die Vorrichtung an, während die Pfeile in der Vorrichtung die Strörnungsverhältnisse veranschaulichen. -^
Für viele Fälle wird auch eine Vorrichtung vollkommen ausreichend sein, bei der die einzelnen Kammern für sich nicht nach beiden Strömungsprinzipien befahrbar sind, sondern eine oder mehrere Kammern im Gegenstromprinzip eine oder mehrere Kammern im Gleichstromprinzip zugeordnet sind. Das Gut wird hier ebenfalls nach beiden Strömungsverfahren behandelt. Das vereinigte Strömungsprinzip liegt bei diesen Anlagen dann aber fest und kann nicht ohne Umbauten verändert werden.
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Claims (2)

Anstalt für Patentdiehsf '. ' Ä 130 Vaduz/Liechtenstein 3 16. 7« Ϊ969 Pa t e_n t.a^Qrii he
1.· Verfahren zum Trocknen von band- oder kabel- bzw.-"strang-; formigen und ähnlichen, luftdurchlässigen Gütern, 'insbesondere Textilgut, wobei das Trocknungsmedium, beispielsweise Luft, mit unterschiedlicher Zuströmrichtung dem Gut zugeführt und durch das auf Siebtrommeln aufliegende Gut hindurchgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut in mehreren Troöknungsstufen behandelt wird, wobei der Luftaustausch in den Trocknungsstufen sowohl wenigstens einmal im GegenstrOm als auch wenigstens einmal im Gleichstrom erfolgt«
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu trocknende Gut zuerst einer Gleichstromtrockenstufe, danach einer Gegenstromtrockenstufe und dann anschließend-wieder einer Gleichstromtrockenstufe ausgesetzt wird.
>. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend vorzugsweise aus mehreren je eine Trockenstufe bildenden Einheiten mit ,Siebtrommeln, bei denen im Trommel- · Innern ein Saugzug herrscht, der durch das zu trocknende Gut geht und dieses gegen den Trommelmantel preßt, wobei verstell* bare Öffnungseinrichtung'en vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede eine Trocknungsstufe bildende Einheit in an sich bekannter Weise mindestens je eine Steuer- und verschließbare Einlaß- und Auslaßöffnung aufweist, wobei . zwischen den einzelnen Troeknungsstufen jeweils eine Verbiiidung für Trocknungsmedium besteht bzw. herstellbar ist«.
4« Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur vereinigten Gleich- und Gegensfcröffitrocknung bzw« Gögen- und Glöichstromtrocknung wenigstens eine vorzugsweise gemeinsame Lufteinlaßöffnung und getrennte tut^tauslaßöffnün^en^^ vorgesehen sind*
♦ ■ OO9Ö03/ÖSÖ7 ^
J f'IJnferlageil m-11l Abs. 2 Hf. I Saf* 3 dös Xnderun&Söeä·. V.
BAD ORlGJNÄt -; 2 * ^ öäÜ . . ■ .
·5· Vorrichtung nach Anspruch j5 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere nach dem Gegenstromprxnzip befahrbare Einheiten einer oder mehrerer nach dem Gleiehstromprxnzip befahrbaren Einheiten zugeordnet sind..
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BAD ORIGINAL
DE19651604763 1964-04-22 1965-02-26 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von band- oder kabel- bzw. strangfoermigen und aehnlichen luftdurchlaessigen Guetern Pending DE1604763A1 (de)

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CH524264A CH425637A (de) 1964-04-22 1964-04-22 Verfahren zum Trocknen von Gütern aller Art mittels Siebtrommeln und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens

Publications (1)

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