DE1604235B - - Google Patents
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Description
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, da- gewinde trägt und auf die die Verstärkungsscheibe,
durch gekennzeichnet, daß die bewegliche Ma- wenn sie nicht durch die Bördelung gehalten wird,
trize (20) an ihrer Oberfläche eine Aussparung nachträglich aufgeschraubt werden kann. Die Anaufweist,
in die der Kopf (12 α) des Führungs- Ordnung der nachträglich aufgeschraubten Verstärzapfens
(12) eindringt, und stufenförmig eine 55 kungsscheibe bringt aber keine genaue Zentrierung
weitere Aussenkung vorhanden ist, die den' der Nabe mit sich.
äußeren Flansch der Nabe (5) aufnimmt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 6, da- Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, bei der
durch gekennzeichnet, daß die Matrize (20) an mit einfachen und billigen Mitteln eine Keilriemenihrem
oberen Ende eine Dreistufenaussparung 6° scheibe herstellbar ist, die eine große Arbeitsgenauigaufweist
einerseits zur Aufnahme der Verstär- keit aufweist.
kungsscheibe (3) der Nabe (5) und des Kopfes Die Erfindung besteht darin, daß die Nabe vor
(12 ä) des Führungszapfens (12). dem Pressen des Blechrohlings mit dem topfartigen
8. Keilriemenscheibe, hergestellt nach An- Rohling und der Verstärkungsscheibe fest verbunden
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die 65 wird und diese Nabe nach ihrer Verbindung während
Nabe (5) mit einem Hals versehen ist, der an des Preßvorganges des Blechrohlings als Führungsseinem
Umfang Vorsprünge (7) aufweist, deren element dient. Somit ist erzielt, daß die Keilriemen-Höhe
der Höhe der Verstärkungsscheibe (3) und scheibe fix und fertig aus der Presse genommen
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wird bzw. keine einzige eine Unwucht ergebende Punktschweißung befestigt. Das Ganze ist in diesem
Nachbearbeitung mehr erfährt. Durch dieses erfin- Bodenbereich des Blechrohlings derart gestanzt, daß
dungsgemäßes Verfahren ist eine einwandfreie und im Material der Fläche des Blechrohlings 1 und auch
qualitativ gegenüber vorbekannten Keilriemenschei- der Verstärkungsscheibe 3 Ausnehmungen 4 vorhan-
ben bessere Scheibe herstellbar. S den sind, wie sie in den F i g. 1 und 2 deutlich zu
Ein weiterer Gedanke des erfindungsgemäßen sehen sind.
Verfahrens besteht darin, daß die Nabe nach dem Die Nabe S, insbesondere bei dem in F i g. 3 und 4
Verbinden eine Zentrierbohrung erhält, die während gezeigten Ausführungsbeispiel, ist durch Kaltschmiedes
Preßvorganges als Führungsbohrung dient. Durch den hergestellt. Sie weist einen Stützflansch 6 auf und
diese Zentrierbohrung ist eine noch bessere Führung io Vorsprünge 7, die die Gegenstücke zu den Ausnehwährend
des Preßvorganges vorhanden. mungen 4 bilden, in die sie formschlüssig greifen.
Ferner besteht ein Gedanke des erfindungsge- Die Nabe 5 wird gegen den Boden des Blechrohmäßen
Verfahrens darin, daß nach dem Verbinden lings 1 geführt und in denselben eingefügt entspreder
Nabe deren Außenmantelfläche während des chend der Fig. 5. Die Nabe wird durch eine Auf-Preßvorganges
des Blechrohlings als Führungsmittel i5 nietung 8 befestigt, und zwar wird die Nietung erdient
und nach dem Preßvorgang die Ausbohrung leichtert durch eine zellenartige Vertiefung 9, die
der Nabe erfolgt. Bei der Anwendung der Erfindung in der Nabe 5 angebracht ist. Die Aufnietung verteilt
nach diesem Verfahren erhält somit die Nabe erst die vorhandene Metallmenge auf den Ring 10 und
später ihre Bohrung, wobei aber bei diesem Varia- gibt der Nabe 5 ihre endgültige gewünschte Höhe
tionsbeispiel die Ausrichtung der Nabe in der Form 20 und verkeilt in dem geformten, mit Vorsprüngen
derart erfolgt, daß die Steuerung sich dann genau versehenen Hals der Nabe S den Blechrohling 1 und
nach den äußeren Metallflächen der Nabe ausrichtet. seine Verstärkungsscheibe 3.
Die Anbringung der Bohrung in der Nabe ist aber Die Anordnung der Ausnehmungen 4 und der
kein Arbeitsschritt, der, wenn genau zentrisch gebohrt Vorsprünge 7.und die Anordnung der Verstärkungs-
wird, was vorauszusetzen ist, eine Unwucht in die as scheibe 3 gibt eine stabile Verbindung der Teile im
gesamte Keilriemenscheibe bringen kann. Verhältnis zueinander und verhindert bei Betrieb
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durch- der Keilriemenscheibe ein Abscheren im Nabenführung
des Verfahrens besteht darin, daß in einer bereich.
beweglichen Fonnhälfte zur hydraulischen Kaltver- Die Nabe 5, die derart mit dem Blechrohling 1
formung des topfartigen Blechrohlings ein Füh- 30 verbunden ist, bildet mit diesem zusammen eine
rungszapfen angeordnet ist, der einen Kopf aufweist, Einheit und wird mit einer geringen Toleranz von
der in Schließstellung der Form mittig in der Nabe 0,02 mm ausgebohrt. Die Bohrung ist mit der Beliegt
und eine Ringnut trägt, in der ein Dichtring zugsziffer 11 versehen. In diese Bohrung wird danach
liegt zur Abdichtung während der hydraulischen ein Zapfen 12 eingeführt, der eine geschliffene Ober-Kaltverformung
und länger ausgebildet ist als die 35 fläche aufweist und der mit einer Dichtung 13 verHöhe
der Nabe, wobei an seinem oberen Ende ein sehen ist. Diese Dichtung ist dafür vorgesehen, die
Blindloch angeordnet ist, dessen unteres Ende eine Bohrung der Nabe nach untenhin abzusichern,
radiale Mündung hat, das im Inneren des Werk- Der Zapfen 12 ist mit einem zentralen Blindloch Stückes mündet. Bei dem Einsatz einer derartigen 14 ausgerüstet, das eine Mündung 15 aufweist zur Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist 40 Mantelfläche des Zapfens hin.
vorausgesetzt, daß die Nabe ihre Führungsbohrung Nachdem das Rohstück, bestehend aus Blechvor der hydraulischen Kaltverformung des topf- rohling, Verstärkungsscheibe und Nabe, derart mit artigen Blechrohlings erhält. Es besteht aber auch dem Zapfen ausgerüstet ist und mit Wasser oder die Möglichkeit, die Vorrichtung derart auszubilden, einer anderen Flüssigkeit gefüllt ist, wird es in eine daß die Führung an der Außenmantelfläche der 45 sich öffnende Form 17 gestellt. Diese Form 17 wird Nabe liegt. durch eine Zwinge 18 geschlossen gehalten, wobei
radiale Mündung hat, das im Inneren des Werk- Der Zapfen 12 ist mit einem zentralen Blindloch Stückes mündet. Bei dem Einsatz einer derartigen 14 ausgerüstet, das eine Mündung 15 aufweist zur Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist 40 Mantelfläche des Zapfens hin.
vorausgesetzt, daß die Nabe ihre Führungsbohrung Nachdem das Rohstück, bestehend aus Blechvor der hydraulischen Kaltverformung des topf- rohling, Verstärkungsscheibe und Nabe, derart mit artigen Blechrohlings erhält. Es besteht aber auch dem Zapfen ausgerüstet ist und mit Wasser oder die Möglichkeit, die Vorrichtung derart auszubilden, einer anderen Flüssigkeit gefüllt ist, wird es in eine daß die Führung an der Außenmantelfläche der 45 sich öffnende Form 17 gestellt. Diese Form 17 wird Nabe liegt. durch eine Zwinge 18 geschlossen gehalten, wobei
Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungs- die Zwinge 18 von einem in der Vertikalen bewegli-
beispielen an Hand der Zeichnungen näher erläutert. chen Tisch 19 gehalten wird. Die untere bewegliche
Es zeigt Fonnhälfte 20 wird durch einen Matrizenstempel 21
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Rohstück mit 50 angetrieben,
angebrachter Verstärkungsscheibe, Die untere Fläche der Formhälfte 20 ist leicht
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie2-2 der konvex ausgebildet und ist mit dem Matrizenstempel
Fig· 1>
21 durch einen Zapfen 22 beweglich verbunden.
Fig. 3 eine Vorderansicht der Nabe vor ihrer Die obere Formhälfte23 trägt eine Bohrung24,
Montage am topf artigen Blechrohling, 55 die axial zu einem Zylinder 25 liegt. In der -Bohrung
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Nabe, 24 liegt ein Tauchkolben 26.
Fig. 5 die Verbindung des topf artigen Blechroh- Wird die Presse in Betrieb genommen, steigt der
lings mit Nabe in Seitenansicht im Schnitt, Matrizenstempel 21 und drückt die untere Form-
F ig. 6 das Werkstück, nämlich topf artiger Blech- half te 2,0 mit. Damit wird das Rohstück mitgenom-
rohling und Nabe, nach Verbindung der Teile mit- 60 men in der Art, daß die Knickung des Blechroh-
einander und Einführung des Führungszapfens der lings 1 sich zu vollziehen beginnt, und zwar während
Vorrichtung, des Druckvorganges. Nach einer kurzen Strecke
Fig. 7 einen Schnitt durch die hydraulisch ge- dringt der Führungszapfen 12, der in der Nabe5
steuerte Kaltverformungspresse. liegt, in die Bohrung 24 der oberen Fonnhälfte 23
Der Blechrohling 1 ist in an sich bekannter Weise 65 ein, so daß die Teile genau zentriert zueinander liegen,
topfartig ausgebildet und weist an seinem Basisteil Die Zentrierung des Werkstückes ist somit zwangeine
Zentriermulde 2 auf. In diese Zentriermulde 2 läufig, ohne daß ein Einklemmen notwendig ist oder
wird eine Verstärkungsscheibe 3 eingelegt und durch daß durch einen eventuellen Ausrichtungsfehler die
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Zentrierung beeinträchtigt werden könnte. Die Zentrierung erfolgt automatisch, im wesentlichen ermöglicht
durch die konvexe Stützfläche der Formhälf te 20 und der beweglichen Verbindung des Zapfens 22 mit
der unteren Formhälfte 20.
Es besteht auch die Möglichkeit, nach dem Verbinden der Nabe 5 deren Außenmantelfläche während
des Preßvorganges des Blechrohlings 1 als Führungsmittel zu nehmen und nach dem Preßvorgang
die Ausbohrung der Nabe vorzunehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung einer mit einer Sprünge (7) hinausgehende Teil der Nabe (5) auf
Nabe und einer formschlüssig die Nabe umgrei- 5 die Verbindung der Unterlegscheibe (3) mit dem
fenden Verstärkungsscheibe ausgestatteten Keil- Blechrohling (1) aufgenietet ist.
riemenscheibe durch hydraulische Verformung
riemenscheibe durch hydraulische Verformung
eines topf artigen Blechrohlings, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (5) vor dem
Pressen des Blechrohlings (1) mit dem topfartigen io
Rohling (1) und der Verstärkungsscheibe (3) fest
verbunden wird und diese Nabe (5) nach ihrer
Verbindung während des Preßvorganges des Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine
Blechrohlings als Führungselement dient. Vorrichtung zur Herstellung einer mit einer Nabe
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 und einer formschlüssig die Nabe umgreifenden
kennzeichnet, daß die Nabe (5) nach dem Ver- Verstärkungsscheibe ausgestatteten Keilriemenbinden
eine Zentrierungsbohrung erhält, die scheibe durch hydraulische Verformung eines topfwährend
des Preßvorganges als Führungsbohrung artigen Blechrohlings.
dient. Das wesentliche Problem bei der Herstellung von
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 Keilriemenscheiben, die mit hoher Geschwindigkeit
kennzeichnet, daß nach dem Verbinden der arbeiten sollen, besteht darin, daß sie auf der einen
Nabe (5) deren Außenmantelfläche während Seite relativ billig und technisch wenig aufwendig
des Preßvorganges des Blechrohlings (1) als hergestellt werden sollen, auf der anderen Seite aber,
Führungsmittel dient und nach dem Preßvor- daß sie frei von jeder Unwucht sein müssen, insgang
die Ausbohrung der Nabe erfolgt. 35 besondere aber, daß sie im Nabenbereich geometrisch
4. Vorrichtung zur Durchführung des Ver- perfekt ausgebildet sein müssen. Bei ungenauer Herfahrens
nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge- stellung treten beim Einsatz der Keilriemenscheiben
kennzeichnet, daß in einer beweglichen Form- Vibrationen auf und eine schlechte Führung des
hälfte zur hydraulischen Kaltverformung des Treibriemens, der sich dadurch rasch abnutzen kann
topfartigen Blechrohlings ein Führungszapfen 30 und insbesondere auch herausspringen kann. Um dies
(12) angeordnet ist, der einen Kopf (12 a) auf- zu erreichen, ist es notwendig, daß jede Unwucht
weist, der in Schließstellung der Form mittig in vermieden wird, was voraussetzt, daß die Nabe genau
der Nabe (5) liegt und eine Ringnut trägt, in der im Zentrum der Keilriemenscheibe plaziert ist.
ein Dichtring (13) liegt zur Abdichtung, während Bei den vorbekannten Herstellungsverfahren für
der hydraulischen Kaltverformung und langer 35 derartige Keilriemenscheiben wird aber die Nabe
ausgebildet ist als die Höhe der Nabe, wobei an nach dem Tiefziehen oder Pressen des topfartigen
seinem oberen Ende ein Blindloch (14) angeord- Blechrohlings durch Lötung oder Schweißung annet
ist, dessen unteres Ende eine radiale Mün- gebracht, wobei aber diese Arbeitsvorgänge zwangdung(15)
hat, das im. Inneren des Werkstückes läufig die Verformung der Keilriemenscheibe mit
mündet. 40 sich bringt, wodurch die Führungsqualitäten der
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- Nabe außerordentlich beeinträchtigt werden, insbekennzeichnet,
daß ein Matrizenstempel (21), der sondere ist die Vermeidung einer Unwucht so gut
auf die untere bewegliche, als Matrize dienende wie unmöglich. Bei allen bisher bekannten Verfahren
Formhälfte (20) einwirkt, an seinem oberen Ende und Vorrichtungen wird zunächst der topfartige
einen Zapfen (22) trägt, der mit Spiel in einer 45 Blechrohling gepreßt, und anschließend wird die
zentralen entsprechenden Bohrung der bewegli- Nabe eingesetzt, die entweder eingelötet oder eingechen
Matrize (20) liegt und die Matrize (20) an schweißt wird bzw. unter Zwischenschaltung einer
ihrer unteren Fläche konvex ausgebildet ist, die Nabe umgreifenden Verstärkungsscheibe auf die
derart, daß eine bewegliche Verbindung der Teile Verstärkungsscheibe aufgebördelt wird. Dabei kann
zueinander erzielt ist. 50 die Nabe noch einen Ansatz aufweisen, der Außen-
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