DE1604200B2 - Aussenverkleidung fuer die lueftungsspalte von dauerlueftern - Google Patents
Aussenverkleidung fuer die lueftungsspalte von dauerluefternInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/08—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
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Description
Der Erfindung betrifft eine Außenverkleidung für die Lüftungsspalte von Dauerlüftern mit Luftduchlässen,
mit einer Platte, die einen oder mehrere über- und nebeneinander angeordnete Schlitze aufweist,
wobei der oder die Schlitze nach außen durch schuten-, nutzen- oder rippenförmige 'Wasserabweisflächen
übergriffen werden.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster 1 728 197 ist bereits ein sogenanntes Kaltluftgitter bekanntgeworden,
das zur Außenverkleidung von Lüftungsspalten dient und aus einer Platte besteht, die mehrere über-
oder nebeneinander angeordnete Schlitze als Luftdurchlässe aufweist. Dabei sind die Schlitze durch
schuten-, hutzen- oder rippenförmige Wasserabweisflächen übergriffen.
Nachteilig ist es bei diesen bekannten Kaltluftgittern, daß sie nicht beliebig ablängbar sind, sondern
für die jeweilige Abmessung der betreffenden Lüftungsöffnung besonders angefertigt werden müssen.
Gleiches gilt auch für die Lüftungsverkleidung nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1 690 212, bei
der die das Lüftungsgitter bildenden Metallplatten mit dicht nebeneinander bügelartig hochgedrückten
Streifen versehen sind, derart, daß diese Streifen die unter ihnen entstandenen Luftdurchlässe gegen *
Durchsicht absperren. Ein gemeinsamer Nachteil die- * ser vorbekannten Außenverkleidungen wie auch der
Außenverkleidung nach der älteren, nicht vorveröffentlichten deutschen Patentschrift 1 454 580 besteht
darin, daß ihre Schlitzplatten nicht einfach den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend auf Länge geschnitten
werden können. In vielen Fällen müßte beim bedarfsweisen Ablängen der Trennschnitt nämlich im
Bereich der Luftdurchlaß-Schlitze angebracht werden, wodurch die die Luftdurchlaß-Schlitze voneinander
trennenden Profilteile untereinander die Verbindung verlieren. Hierunter leidet nicht nur die Stabilität
der Außenverkleidungen beträchtlich, sondern es ergibt sich auch ein unschönes Aussehen derselben.
Insbesondere fehlt aber dann die Möglichkeit, die Enden der Außenverkleidungen wirksam und sicher
zu befestigen.
Es ist Zweck der Erfindung, diese Nachteile zu beseitigen. Daher liegt ihr die Aufgabe zugrunde, eine
Außenverkleidung der eingangs beschriebenen Gattung für die Lüftungsspalte von Dauerlüftern zu
schaffen, die von vorgefertigten Schlitzplatten bedarfsweise in beliebiger Länge abgetrennt werden
kann, ohne daß die sich dabei in vielen Fällen zwangläufig ergebenden, frei auskragenden Enden der die
Luftdurchlaß-Schlitze gegeneinander abgrenzenden Profilteile störend in Erscheinung treten, wobei auch
eine sichere Befestigung der Schlitzplatten entlang dreier Begrenzungskanten, nämlich der oberen
Längskante und den durch die Trennschnitte entstandenen Enden an den Umgrenzungskanten des Lüftungsspaltes,
z. B. dem feststehenden Rahmen eines Fensters, erreicht werden soll.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabenstellung besteht darin, daß die Enden der Schlitzplatte
in Halteschuhe eingesteckt werden, die zumindest vorne auf der ganzen Höhe und unten auf der
ganzen Breite sowie rückwärtig wenigstens im unteren Bereich Flanschteile zum Festhalten der Schlitzplatte
aufweisen.
Dabei ist es möglich, die Halteschuhe auf der äußeren Stirnfläche oder aber an den seitlichen Anschlagflächen
des feststehenden Rahmens eines Fensters zu befestigen. Es kann hierdurch allen gewünschten
Anbringungsarten der Außenverkleidung Rechnung getragen werden.
Auch hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Halteschuhe entlang ihrer rückwärtigen Kante mit
Lappen oder Zungen zu versehen, die bei der Befestigung der Halteschuhe an den seitlichen Anschlagflächen
des feststehenden Fensterrahmens Ausrichtanschlage bilden und/oder nach dem Einsetzen der
Außenverkleidung als Halteglieder gegen die Rückseite derselben umbiegbar sind. Für den letzteren Anwendungsfall
ist es zweckmäßig, nach der Erfindung die Lappen oder Zungen im mittleren und im oberen
Endbereich an den Hinterkanten der Halteschuhe anzuordnen, weil im unteren Endbereich der Flanschteil
die Außenverkleidung hintergreift.
Findet eine erfindungsgemäße Außenverkleidung bei Metallfenstern und -türen Verwendung, dann ist
es vorteilhaft, die Lappen oder Zungen mit Löchern für den Durchtritt von Befestigungsschrauben
od. dgl. zu versehen.
Wird die Außenverkleidung bei in einem unmittelbar zwischen dem oberen Rahmenholm und dem
oberen - Flügelholm gebildeten Lüftungsspalt sitzenden Dauerlüftern benutzt, dann ist es schließlich noch
vorteilhaft, wenn die Schlitzplatte entlang ihrer oberen Längskante mit einem Flanschteil versehen ist,
der einen gegen den Außenanschlag des feststehenden Rahmens zur Anlage kommenden Stützanschlag
bildet und mit Durchbrechungen für den Durchtritt von Befestigungsschrauben od. dgl. versehen ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung Da die Lüftungsschlitze 6 verhältnismäßig lang, die
Zwischenstege 8 jedoch zur Erzielung eines möglichst großen Luftdurchtritts sehr schmal ausgebildet sind,
kommt es beim Ablängen der Schlitzplatten 2 entsprechend der jeweiligen Lüftungsspalt-Länge sehr
häufig vor, daß an den Enden der Schlitzplatten 2 eine Verbindung zwischen den übereinanderliegenden
Wasserabweisnasen 7 nicht mehr besteht, weil dort die Zwischenstege 8 fehlen. Die im Querschnitt
verhältnismäßig geringen Profilteile der Wasserabweisnasen 7 sind daher sehr empfindlich und können
leicht verbogen werden, wenn sie dagegen nicht geschützt sind. Durch das Einsetzen der Enden der
Schlitzplatten 2 in die Halteschuhe 3 wird nicht nur das unschöne Aussehen und das Beschädigen der unzusammenhängenden
Wassernasen-Profilteile 7 vermieden, sondern es wird auch noch eine stabile Halterung
der Schlitzplatten 2 an ihren beiden Enden in jedem Fall ermöglicht.
Wie aus den F i g. 1 und 2 der Zeichnung ersichtlich ist, können die Halteschuhe 3 an den seitlichen
Anschlagflächen 9 des feststehenden Rahmens R unmittelbar unterhalb des oberen Rahmenquerholms Q,
z. B. durch Schrauben 10, befestigt werden. Dabei legen sich an den rückwärtigen Kanten der Halteschuhe
3 befindende Lappen oder Zungen 11 als Ausrichtanschläge gegen raumeinwärts gerichtete Gegenanschlagflächen
des feststehenden Rahmens R an. Damit zunächst die Halteschuhe 3 an den Anschlag
in mehreren verschiedenen Anwendungsfällen darge- 30 flächen 9 befestigt und erst nachträglich die Schlitzstellt.
Es zeigt . platte 2 in diese eingesetzt werden kann, ist jeder
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E i g. 1 in räumlicher Darstellung und teilweise im Schnitt eine erfindungsgemäße Außenverkleidung in
Zuordnung zu einem Fenster, bei dem der Lüftungsspalt unmittelbar zwischen Flügel und Rahmen ausgebildet
ist,
F i g. 2 die Anordnung nach F i g. 1 im Querschnitt und in fertig montiertem Zustand am feststehenden
Rahmen,
F i g. 3 ebenfalls in räumlicher Darstellung und
teilweise im Schnitt eine erfindungsgemäße Außenverkleidung in Zuordnung zu einem Fenster, bei dem
der Lüftungsspalt im feststehenden Rahmen zwischen dem oberen Rahmenquerholm und einem zusätzlich
eingebauten Kämpfer gebildet ist,
F i g. 4 die Anordnung nach F i g. 3 im Querschnitt und in fertig montiertem Zustand am feststehenden
Rahmen sowie
F i g. 5 im Querschnitt eine erfindungsgemäße Außenverkleidung, montiert an einem Metallfenster.
Die in der Zeichnung dargestellten Außenverkleidungen für die Lüftungsspalte L von Dauerlüftern
bestehen jeweils aus einer entsprechend den Abmessungen der Lüftungsspalte L beliebig ablängbaren
Schlitzplatte 2, welche mit ihren beiden Enden in am feststehenden Rahmen R befestigte Halteschuhe 3
eingesetzt sowie entlang ihrer oberen Längskante über einen Flanschteil 4 durch Schrauben 5 od. dgl.
mit dem feststehenden Rahmen R verbunden wird.
Die Schlitzplatte 2 weist eine Vielzahl von über- und nebeneinanderliegenden Lüftungsschlitzen 6 auf,
die nach außen durch schuten- oder rippenförmige Wasserabweisnasen 7 übergriffen werden. Die Lüftungsschlitze
6 weisen eine vorbestimmte Längen- und Breitenabmessung auf, wobei sie in Höhenrichtung
durch die Wasserabweisnasen 7 und in Längsrichtung durch Zwischenstege 8 voneinander getrennt
sind.
Halteschuh 3 an seiner rückwärtigen Seite teilweise offen ausgebildet. Das wird dadurch erreicht, daß die
Halteschuhe 3 rückseitig nur im unteren Bereich einen Flanschteil 3 a aufweisen, der die Schlitzplatte
2 im eingesetzten Zustand hintergreift. Nach vorne wird hingegen das Querschnittsprofil der
Schlitzplatte 2 auf der ganzen Höhe sowie unten auf der ganzen Breite mittels Flanschteilen 3 c bzw. 3 b
übergriffen.
Die Anbringungsart für die Außenverkleidung nach den F i g. 1 und 2 eignet sich ganz besonders für
die Fälle, in welchen der Dauerlüfter in einem unmittelbar zwischen Flügel und Rahmen gebildeten Lüftungsspalt
L sitzt, obwohl auch diese Anbringungsart dann verwendbar ist, wenn der Lüftungsspalt L zwischen
dem oberen Rahmenquerholm und einem zusätzlich eingebauten Kämpfer eines Fensters liegt.
Nach den F i g. 3 und 4 der Zeichnung ist es auch möglich, die Halteschuhe auf die auswärts gerichtete
Stirnfläche des feststehenden Rahmens R zu setzen, so daß ihre Innenkanten bündig mit den seitlichen
Anschlagflächen 9 des feststehenden Rahmens R abschließen. Auch in diesem Falle wird eine sichere
Halterung der beiden Enden der Schlitzplatte 2 gewährleistet. Der sich an der oberen Längskante der
Schlitzplatte 2 befindende Flanschteil 4 wird mittels der Schrauben 5 od. dgl. am oberen Rahmenquerholm
Q zusätzlich befestigt.
Um die Anbringung der Halteschuhe 3 auf der äußeren Stirnfläche des feststehenden Rahmens R zu
ermöglichen, sind zweckmäßig die Lappen oder Zungen 11 mit Bohrungen 12 für den Durchtritt von Halteschrauben
versehen. Eine solche Gestaltung der Halteschuhe 3 erlaubt es ferner, die Außenverkleidung
auch an Metallfenstern vorzusehen, wie dies aus F i g. 5 ersichtlich ist. Hierbei ist es jedoch zweckmäßig,
die Ausrichtlappen oder -zungen 11 gegen die
Profilinnenseite des feststehenden Rahmens R zur Anlage zu bringen und auch von der Innenseite aus
die Befestigungsschrauben 13 einzudrehen.
Die Ausrichtlappen oder -zungen 11 können bei der Anbringungsart der Außenverkleidung nach den
F i g. 1 und 2 auch dazu benutzt werden, die Schlitzplatte 2 in den Halteschuhen 3 zusätzlich zu sichern.
Zu diesem Zweck brauchen die Lappen oder Zungen 11 riach dem Einsetzen der Schlitzplatte 2 nur nach
innen gegen diese umgebogen zu werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Außenverkleidung für die Lüftungsspalte von Dauerlüftern mit Luftdurchlässen, mit einer
Platte, die einen oder mehrere über- und nebeneinander angeordnete Schlitze aufweist, wobei der
oder die Schlitze nach außen durch schuten-, hutzen- oder rippenförmige Wasserabweisflächen
übergriffen werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Schlitzplatte (2) in Halteschuhe (3) eingesteckt werden, die zumindest
vorne auf der ganzen Höhe und unten auf der ganzen Breite sowie rückwärtig wenigstens im
unteren Bereich Flanschteile (3 c, 3 b, 3 a) zum Festhalten der Schlitzplatte aufweisen.
2. Außenverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschuhe (3)
auf der äußeren Stirnfläche oder an den seitlichen Anschlagflächen (9) des Lüftungsspaltes, z. B. im
feststehenden Rahmen (R) eines Fensters, gehalten sind.
3. Außenverkleidung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschuhe
(3) entlang ihrer rückwärtigen Kante mit Lappen oder Zungen (11) versehen sind, die bei
der Befestigung der Halteschuhe (3) an den seitlichen Anschlagflächen (9) des Lüftungsspaltes
Ausrichtanschläge bilden und/oder nach dem Einsetzen der Schlitzplatte (2) als Halteglieder gegen
die Rückseite derselben umbiegbar sind.
4. Außenverkleidung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen
oder Zungen (11) im mittleren und im oberen Bereich an der Hinterkante der Halteschuhe (3) angeordnet
sind.
5. Außenverkleidung nach den Ansprüchen 1 bis 4, insbesondere für Metallfenster oder -türen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen, oder Zungen (11) mit Löchern (12) für den Durchtritt
von Befestigungsschrauben (13) od. dgl. versehen sind.
6. Außenverkleidung nach den Ansprüchen 1 bis 5 für in einem unmittelbar zwischen dem oberen
Rahmenholm und dem oberen Flügelholm eines Fensters gebildeten Lüftungsspalt sitzende
Dauerlüfter, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzplatte (2) entlang ihrer oberen Längskante
mit einem Flanschteil (4) versehen ist, der einen gegen den Außenanschlag des feststehenden Rahmens
(R) zur Anlage kommenden Stützanschlag bildet und mit Durchbrechungen für den Durchtritt
von Befestigungsschrauben (5) od. dgl. versehen ist. ■
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ0027536 | 1965-02-18 | ||
| DEJ0027536 | 1965-02-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1604200A1 DE1604200A1 (de) | 1971-01-28 |
| DE1604200B2 true DE1604200B2 (de) | 1972-08-03 |
| DE1604200C DE1604200C (de) | 1973-03-08 |
Family
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1604200A1 (de) | 1971-01-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |