DE1603848A1 - Anordnung zur automatischen Betaetigung eines mit Druckluft betriebenen Arbeitsgeraetes zum Eintreiben von Befestigungsmitteln - Google Patents
Anordnung zur automatischen Betaetigung eines mit Druckluft betriebenen Arbeitsgeraetes zum Eintreiben von BefestigungsmittelnInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
- B25C1/04—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure
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Description
Patentanwalt
Dipl.-Ing. R. Scüomerus ττ J '
Hannover, Thöafersfraße 2 Hannover, den 30.
Tel.: 249Tl
Betr.5 B 517/a/S. - Anmelder* Firma Dieter
Industrielle Nagelgeräte 3005 Henimingen-festerfeld 1
-'. - - Carl-Zeiß-Straße 19
Anordnung zur automati sehen Bet ätigung
eines mit Druckluft betriebenen Arbeitsgerätes zum Eintreiben von Befestigungs- . · |
mitteln : "■-:.. v ' ^ '' -----
Bei mit Druckluft betriebenen Geräten zum !antreiben von
Befestigungsniitteln, wie Klammern, Nägeln, Stiften, Dübeln
usw. ist es bekannt, den Arbeitszylinder mit einem dauernd
mit der Druckluftzuführungsleitmng in Verbindung stehenden
DruckluftvorratsrauBi zu umgeben, gegen den der Innenraum
des Arbeitszylinders durch ein an seinem oberen Ende angeordnetes Sjalaflventil abgesperrt ist * Die Oberseite des
Einlaßventils ist größer al» die Unterseite, so daß es-durch
die auf seine Oberseite wirkende Druckluft auf seinen Sitz
gedrüdfc wird und ά*η Arbeitsay2Snd«r Abschließt. Beim^Betätigen eines besonderen Auslöseventils wird das linlaßventil
an seiner Oberseite entlüftet,die auf seineUnterseite
wirkende Druckluft hebt es von seinem Sitz ab und öffnet
den Arbeitszylinder, wodurch die Druckluft den Schlagkolben
beaufschlagen kann und das Befestigungsmittel in das Werkstück
..2098167OVCP
getrieben wird. Vor dem Beginn eines Arbeitsvorganges muß
das Gerät von Hand auf das Werkstück gedrückt werden. Zur
Auslösung dient ein manuell betätigter Hebel. Bei großer
Serienfertigung ist die Handauslösung"unwirtschaftlich, da
eine Arbeitskraft immer nur ein Gerät bedienen kann.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung , eine 'Anordnung zu
schaffen, wodurch der Einsatz des vorstehend beschriebenen Gerätes für den Einsatz bei der Serien- bzw· Fließbandfertigung
ermöglicht wird und durch ein einmaliges Auslösen der
Arbeitsvorgang selbsttätig abläuft.
Die Erfindung besteht darin, daß zum Anpressen des Arbeitsgerät
es an das Werkstück und anschließendem Abheben abwechselnd
beide Seiten eines doppelt wirkenden Anpreßkolbens über ein
umsteuerbares Impulsventil mit Brückluft beaufschlagt werden,
wobei zur Umsteuerung des Impulsventils ein Handschiebe- und
zwei Verzögerungsoventile dienen und zur Unterbrechung der
Druckluftzufuhr zum Einlaßventil des Arbeitsgerätes ein impulsgesteuertes Verriegelungsventil eingesetzt ist, das zum
Empfang der Steuerimpulse über ein Überströmventil mit dem
Zylinder des AnpreS kolbens verbunden ist. Die Bingangsseiten
der Verzögerungsventile sind in Strömungsrichtung gesehen hinter dem Impulsventil an die Druckluftleitungen für das
- 3 -209816/0.160
Anpressen und Abheben des Arbeitsgerätes angeschlossen,
und die Ausgangsseiten zur Impulsabgabe stehen mit dem Impulsventil
direkt in Verbindung. Das Handschiebeventil ist mit seiner Eingangsseite an die JQruckluftleitüng für das.-'; ,.,
Abheben des Arbeitsgerätes vom Werkstück angeschlossen, während seine Ausgangsseite mit dem Verzögerungsventil dieser
Leitung verbunden ist· Das Verriegelungsventil für die Druckluftleitung zum Einlaßventil des Arbeitsgerätes ist zum
Boapfang der Steuerimpulse mit der Anpreßseite des doppelt
wirkenden Anpreßkolbens verbunden, wobei zwischendem Anpr^eßkolben
und dem Verriegelungsventil das stufenlos einstellbare tiberströmventil eingesetzt ist. Je nach Einstellurig
des Überströmventils ergibt sich eine mehr oder weniger große Verzögerung zwischen der Anpressung des Arbeitsgerätes an
das Werkstück und der Auslösung des Eintreibvorganges· Auch die VerzögeTungsventile können stufenlos einstellbar sein·
Durch die erfindungsgemäße Anordnung ist^es möglich, die für
den Handbetrieb geeigneten Geräte ohne weitere Umbauten zu automatisieren und für de Serienfertigung am Fließband einzusetzen. Eine Arbeitskraft kann mehrere Arbeitsgeräte gleich-,
zeitig bedienen« Dadurch daß die Verzögerungsventile stufenlos
eingestellt werden können, ist es möglich, die Abstände
zwischen den eingetriebenen Befestigungsinitteln bei der Fließbandfertigung zu steuern.
-- ' : ■ . ■■' .-. BAP-ORIGINAL.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung
wiedergegeben ist. Durch den doppelt wirk ende η Kolben 1 wird das Arbeitsgerät 2 an das Werkstück 3 gepreßt bzw. nach
Abschluß des Arbeitsvorganges wieder abgehoben. Zur Steuerung des Anpreßkolbens 1 dienen das Impulsventil.4 und die
Verzögerungsventile 5 und 6. Durch das Ventil 7 kann der Arbeitsablauf in Gang gesetzt oder unterbrochen werden. Über
das Überströmventil 8 ist das impulsgesteuerte Verriegelungsventil
9 mit der Anpreßseite des doppelt wirkenden. Anpreßkolbens verbunden. Hit 10 ist die Zuführungsleitung für die
Druckluft bezeichnet. Die Leitung 11 führt über das Verriegelungsventil
9 zum Einlaßventil des Arbeitsgerätes 2. Durch die Leitung 12 steht der Vorratsraum des Arbeitsgerätes
2 ständig mit der Druckluftleitung in Verbindung. Hinter dem Impulsventil 4 ist die Druckluftzuführungsleitung 10 in die
Leitungen 13 und 14 aufgeteilt, die abwechselnd den doppelt
wirkenden Kolben 1 beaufschlagen. Die Verbindung von der
Leitung 13 zum Verzögerungsventil 6 ist mit 1$ bezeichnet. Die Leitung 16 zweigt von der Leitung 14 ab und führt zum
Vazögerungsventil 5· Zwischen dem Impulsventil 4 und den
Verzögerungsventilen 5 bzw. 6 liegen die Leitungen 17 baw.
Die Leitung 19 ist die Verlängerung der Leitung 14 üher den
BAD GRK21MAL
_ 5. _
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■■— 5 —
doppelt wirkenden Kolben X hinaus zürn Überströmventil 8.
Von dort .führt die Verbindung 20 zum Verriegelungsventil 9*
Die Wirkungsweise des gezeigten Ausführungsbeispiels ist
folgende. Die Druckluft strömt aus der Zuführungsleitung
über das geöffnete Verriegelungsventil 9 zum nicht gezeigten Einlaßventil des Arbeitsgerätes 2» Durch die Druckluft wird.
das Einlaßventil in der Schließlage gehalten» Es kann also keine Druckluft"aus dem Vorratsraum des Arbeitsgerätes auf
den Schlagkolben gelängen» Zugleich gelangt Druckluft über
das geöffnete Impulsventil in die Leitung 13 und hält denl·
doppelt wirkenden Anpreßkolben 1 in der gezeichneten Ausgangslage. Dabei ist das Arbeitsgerät vom Werkstück abgehoben. Die Leitungen 15, 18 sowie; 14, 16, 17, 19 und 20
sind vor Beginn des Arbeitsvorganges nicht mit Druckluft
beaufschlagt, dabei steht die obere Seite des Änpreßkolhens,
d.· h« die Seite, die zum Anpressen des Arbeitsgerät es. an
das Werkstück beaufschlagt wird,, über die Leitung 14 und das
Impulsventil mit der AußenXuft in .Verbindung« Wird das Ventil
7» i& dem gezeigten Hüsführungsbei spiel als Hanüschiebeventil
ausgeführt s geöffnet, strömt Druckluft aus
der Leitung 13 in die AbZweigleitung 15 und damit sumVer-3ögerungsv©ntil
60 liach einer durch die Einstellschraube
einstellbaren Verzögerung gelangt die Druckluft über die
Leitung 18 in. das Impulsveiitil 4 und bewirkt eine. Umsteue-
rung, so daß die Zuführung der Luft in die Leitung 13 abgesperrt
und dafür die Druckluftleitung 14 mit der Zuführungsleitung 10 verbunden wird. Danach kann die obere Seite des
doppelt wirkenden Kolbens mit Druckluft beaufschlagt werden. Durch die Umsteuerung steht die Leitung 13 mit der Außenluft
in Verbindung. Die untere Seite des Anpreßkolbens wird entlüftet und nach unten gedrückt. Sobald das Arbeitsgerät
gegen das Werkstück gedrückt ist und der Anpreßkolben in der unteren Lage zur Ruhe kommt, kann sich der Druck in der
Leitung 14 voll aufbauen und nach dem Überschreiten eines am Überströmventil 8 einstellbaren Grenzwertes über die
Leitung 20 auf das Verriegelungsventil 9 einwirken. Der Druckimpuls der Leitung 20 bewirkt ein Verriegeln der Zuführungsleitung 11 zum Einlaßventil. Sobald die Zuführungsleitung
11 abgeriegelt ist, steht das Einlaßventil mit der Außenluft in "Verbindung, d. h. der auf das Einlaßventil einwirkendeJ3ruck
wird abgebaut, und die im Torratsraum des Arbeitsgerätes
befindliche Druckluft kann das Einlaßventil von seinem Sitz abheben, in den Arbeitszylinder strömen und den
Kolben zum Eintreiben des Befestigungsmittels in Bewegung setzen. Während des Anpreß- und Arbeitsvorganges gelangt
Druckluft über die Leitung 16 sum Verzögerungsventil 5 und nach einer durch die Schraube 22 einstellbaren Versögerungszeit
durch die Leitung 1? zum Impulsventil 4· Durch den
■■ ' ' ^AD ORIGINAL
20S815/01SQ ' " 7 "
Impuls der verzögerten Druckluft wird das Impulsventil
•wieder rückgesteuert, so daß dann die Leitung 13 wieder init
der Zuführungsleitung 10 verbunden ist und die Leitung I4
•mit der Außenluft in Verbindung steht. Damit kann Sich der'
gesamte Ärbeitsablauf wiederholen. Ist das Ventil 7 ge- .
schlössen, kann kein Impuls auf das Ventil 4 einwirken·
Dadurch steht die Leitung I3 dauernd unter Druck und das
Arbeitsgerät bleibt vom Werkstück abgehoben»
BAD-: ORiQtNAL
-;- 8■■-■
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Claims (6)
- Patentansprücheordming zur automatischen Betätigung eines mit Druckluft betriebenen Arbeitsgerätes zum Eintreiben von Befestigung smitt ein, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anpressen des Arbeitsgerätes (2) an das Werkstück (3) und anschließendem Abheben abwechselnd beide Seiten eines doppelt wirkenden Anpreßkolbens (1) über ein umsteuerbares Impulsventil (4) mit Druckluft beaufschlagt werden, wobei zur Umsteuerung des Impulsventils (4) ein Absperrventil (7) und zwei Verzögerungsventile dienen und zur Unterbrechung der Druckluftzufuhr zum Einlaßventil des Arbeitsgerätes ein impuls-ge steuert es Verriegelungsventil (9) eingesetzt ist, das zum Empfang der Steuerimpulse über ein Überströmventil (8) mit dem Zylinder des Anpreßkolbens 1 verbunden ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsselten der Verzögerungsventile (5, 6) in Strö-, mungsrichtung hinter dem Impulsventil (4) an die Druckluftleitungen (I3i 14) für das Anpressen und Abheben de3 , Arbeitsgerätes (2) angeschlossen sind und die Ausgangsseiten zur Impulsabgabe direkt mit dem Impulsventil (4) in Verbindung stehen.2098157 0160 - 9
- 3· Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g ekennz ei chnet,daß das Absperrventil (7) mit seiner Eingangsseite an die Druckluftleitung (13) -für das Abheben des Arbeitsgerätes vom Werkstück angeschlossen ist und mit seiner Ausgangsseite mit dem Verzögerungsventil (6) dieser Leitung verbunden ist.
- 4* Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsventil (9) zum J&apfang der Steuerimpulse mit der Anpreßseite des doppelt wirkenden Anpreßkolbens (1) verbunden ist.
- 5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Überströmventil (8) zur Gewährleistung einer genügenden Verzögerung zwischen der Anpressung des Arbeitsgerätes an das Werkstück und der Auslösung, des Eintreibvorganges stufenlos auf den gewünschten Anpreßdruck einteilbar ist..
- 6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsventile (5, 6) stufenlos einstellbar sind. ..-> - ' "■· ■ / .' BAD ORiQINAL209815/0160iOL e e r s e i t e
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| DEH0064643 | 1967-12-02 |
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Family
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|---|---|
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-
1967
- 1967-12-02 DE DE19671603848 patent/DE1603848C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1603848C3 (de) | 1974-02-28 |
| DE1603848B2 (de) | 1973-07-26 |
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