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DE1603690U - Dauerbrandeinsatz fuer herde oefen u. dgl. - Google Patents

Dauerbrandeinsatz fuer herde oefen u. dgl.

Info

Publication number
DE1603690U
DE1603690U DE1950A0000268 DEA0000268U DE1603690U DE 1603690 U DE1603690 U DE 1603690U DE 1950A0000268 DE1950A0000268 DE 1950A0000268 DE A0000268 U DEA0000268 U DE A0000268U DE 1603690 U DE1603690 U DE 1603690U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
fuel
use according
stoves
ovens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1950A0000268
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Augstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1950A0000268 priority Critical patent/DE1603690U/de
Publication of DE1603690U publication Critical patent/DE1603690U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Emil Augstein, XSlnKalk, Johann-Mayerstrasse 15
    Dauerbrandeinsatz für Herder Ofen üvdgl
    Gegenstand der Erfindung ist ein Dauerbrandeinaats bezw. eine
    Vorrichtung am Ulten, der Glut-iiber'eine längere Zeit zm
    Gebrauch an Hemden Ofen u. dgl.
    Bei den in Gebrauch befindlichen Ofen bezw. Herden, sind noch besondere Torrichtungen und Mäasnahmen erforderliche um die Kohlenglut eine längere Zeit aufrecht erhalten zu Tonnen.
  • Vielfach wird ein Brikett o.dgl. in Papier eingewickelt, auf das vorhandene Teuer gelegt und alsdann mehr oder weniger durch Asche o.dgl. abgedeckt. Der Erfolg einer solchen Mass-
    ahmeist invielenFällen unsicher, da die Herde ben. Ofen
    vielfach Nebehlaft aufweisen und dadurch die Vorratskohle
    schneller als gewünscht verbrennte
    XitKilfe der erfindnngsgemSasen Vorrichtung ist ea möglich,
    i& einem normalen Herd oder Ofen-. ohne irgend einen Binbau
    oder Umbauam'Herd oderOfenvornehmenzumüssen-., einen fe-
    sten Brennstoff, z. B ein Brikett mit der längstmoglichen
    VerbrennungamSgliehkeit zu verbrennen, um dadurch stets aus-
    reichende (Mut zur Bntfachung eines Feuers aufrecht zu erhal-
    ten. Die Erfindung zeichnet sich im wesentlichen durch einen länglichen Behälter zur Aufnahme des festen Brennstoffes, z.B. eines Briketts o. dgl. in der Weise aus, dass am anderen Teil des Behälters der Brennstoff freiliegt und Luftzutritt hat, während der Brennstoff im übigen Teil des Behälters
    -
    von der Luft abgeschlossen gehalten wird. Der Behälter wird
    u
    vorteilhaft als Rohr beliebigen Querschnitts ausgebildet, in
    de ;l das Brikett hochkant eingesetzt-, vird. Man kann auch einen
    anderen festen Brennstoff verwenden, wenn dafür gesorgt wird, dass er an dorn unteren freien Teil des Behälters vor der Verbrennung nicht devonrieseln kann. Der Behälter gemäss der Erfindung kann am unteren Ende einen Rostboden aufweisen, durch
    den einerseits die Höhe der Brennstofffüllun. g begrenzt wird,
    und anderseits Luftzutritt zum Aufrechterhalten einer Glut gegeben ist. In den meisten Fällen kann man sich des in dem Herd oder Ofen vorhandenen Rostes bedienen, sodass ein solcher Rostboden in Fortfall kommen kann. Der Behälter wird zweckmässig mit einer Halterung, z. B. einer auflageplatte o. dgl. versehen, sodass er in der gewünschten Lage und Grösse in dem Herd oder dem Ofen eingesetzt werden kann. Bei Herden besteht die Auflajeplatte vorteilhaft aus einem Herdring.
  • Die Hohe der Auflageplatte bezw, des Auflageringes kann verstellbar gerecht werden.
  • Der Dauerbrandeinsatz gemäss d e r Erfindung zeichnet sich durch grosse Einfachheit und volle Wirksamkeit aus. Er eigenet sich durch die langsame und sparsame Verbrennung zur Überbrückung langer Zeitabstände für das Halten der Glut, wie sie in der Nacht in jedem Haushalt, bei Berufstätigen auch am Tage, auftritt. Die Vorrichtung kann leicht ein-oder abgesetzt werden, ohne dass man sich die Hände schmutzig macht. Die Teile des Brennstoffes, die sich innerhalb des Behälters befinden, werden von der Glut solange nicht erfasst, wie sie sich nicht ausserhalb des Behälters befinden. Die von der Glut ausstrahlende Wärme nacht aber diese Teile durch die Vorwärmung sehr brennfreudig, sodass ohne Anstand auch feucht gewordener Brennstoff o. dgl. verwendet werden kann. Ausserdem lässt sich nach Herausnehmen des Brandeinsatzes Gemäss der Erfindung innerhalb kürzester Zeit das hellste Feuer erzielen. Mit dem erfindungsgemässen Gerät lässt sich eine bestimmte Wärme im Raum bei kleinstem Brennstoffverbrauch ohne Wartung längere Zeit halten. Es eignet sich deshalb auch vorteilhaft sum Temperieren von Stallungen u.dgl., ohne eine Feuergefahr befürch-
    ten zu messen.
    Der Behälter gemüse. der Erfindung kann oben sit einer ab-
    ., kanr-oben xit einer ab-
    schliessbaren Nachfüllöffnung versehen werden, sodass die
    Vorrichtung pausenlos in Betrieb gehalten werden kann. In
    manchen Pällen ist es secksassig ? im Behälter ein Belastunc-
    gewicht vorzusehen, do-mit der Brennstoff entsprechend nachwir-
    ken kann. Deckel, Auflagering bdzw. der Behälter selbst wer-
    den vornehmlich mit einem Einschnitt o. dgl. zur Erleichterung der Handhabung durch ein übliches Herd-bezw. Stocheisen versehen. Es ist ferner möglich, den Behälter durch entsprechende Lagerung in jede Schräglage sur Waagerechten zu bringen und in dieser Lage festzustellen, sodass der Brandeinsatz jeder
    Bauart der Herde und Öfen angepasst werden kann.
    In der Zeichnung ist der Er indunsgegenstand veranschaulicht.
    4>
    Figur 1 zeigt im Schaubild don Dauerbrandeinsatz gemäss der
    Erfindung an einem Herd. In den weiteren Figuren sind such
    tisch die verschiedenen Grundformen, Grosse und Länge des Ein-
    satzes der Erfindung dargestellt.
    Der Dauerbrandeinsatz für Kochherde, Öfen uvdgl. besteht ge-
    Der Dauerbr"tndeinsatz
    mäss der Erfindung im wesentlichen aus einem Führungsrohry an sich belisbigen Querschnitts. Man wird die Grösse des Rohres vorteilhaft so wählen, dass mindestens ein Brikett hochkant eingesetzt werden kann. Aussen an dem Behälter befindet sich eine Auflageplatte, die verschiebbar ist und festgestellt wird. Man kann diese Platte auch an dem Behälter fest anordnen. Der Behälter wird oben durch einen abnehmbaren Deckel abgeschlossen, sodass die Beschickung des Einsatzes durch Abnahme des Deckels leicht von oben geschehen kann.
  • Die Länge des Behälters richtet sich nach der gewünschten
    Brerizelt. So kann der Behälter auch so lang ausgeführt wer-
    u
    den, da@@ zwei oder mehrere Briketts oder entsprechende Mengen anderen festen Brennstoffes hochkant in den Behalter eingesetzt werden können. Im Inneren des Behälters kann man zusätzlich ein Gewicht anordnen, damit das Nachrutschen der Kohle dem Verbrennungsprozess entsprechend unterstützt wird.
  • - nicht In den Fällen, in denen der Rost des Herdes oder Ofensvals Gegenhalt für die Kohle verwendet werden kann, wird der Behälter im entsprechenden Abstand mit einem Rostboden versehen, womit für Luftzutritt Ton unten und bis zu einer gewissen Höhe gesorgt wird.
    Die Arbeitsweise des Dauerbrandeinsatzes geht so vor sich,
    dass das im Herd befindliche Feuer den Brennstoff des Behäl-
    terarvowlt entzündete wie er freiliegt. d. h. vom Herd- oder
    Bodenrost bis zur unteren Behälterkante. Im Behälter selbst
    bleibt der Brennstoff von der Verbrennung ausgeschlossen,
    weil dort kein Luftwechsel stattfindet. Nach Terbrenanng des
    Brennstoffes aus der HauptSffimng bleibt die kleine Feuerung
    aus dem Brennstoff des Behälters bestehen. Dureh das Eigene
    gewicht des Brennstoffes wird diese kleine Feuerung selbstän-
    dig nachbeschickto Durch die Regelung der Luftzufuhrung bezw.
    Luftabführung kann die Verbrennungsweise bestimmt werden.
    Da der im Behälter lagernde Brennstoff durch die andauernde
    Wäme gut vorgewic=t wird und trocken ist bezw* an der Ver.
    brennunggzone sehen teilweise kohle kann in urester Zeit
    die auptfeuerung wieder hergestellt werden. Beim Herausneh-
    men des Gerätes fällt der noch vorhandene Brennstoff von
    selbst in die Hauptfeuerung. Da das Gerät gemäss der Erfindung zweckmässig über die Herdplatte hinausragt, ist auch
    die Wärmeausnutzung zum Erwärmen des Raumes gros*
    0

Claims (1)

  1. Ansprüche.
    1. Bauerbrandeinsatz für Herde, Öfen u. dgl. gekennzeichnet durch einen länglichen Behälter zur Aufnahme des festen Brennstoffes, z*B. eines Briketts in der Weise, dass am un- teren Teil des Behälters der Brennstoff freiliegt und Luft- zutritt hat, während er am übrigen Teil des Behälters von der lüft abgeschlossen gehalten wird. 2. Einsatz nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnett ass der Behälter als Rohr beliebigen Querschnitts ausgebildet ist und eine injer B8he verstellbare, äussere ATtflageplatte z*B in Form eines Berdringes besitzt wobei oben eine ab sehliessbare Naohfulloffnong vorgesehen sein kann 3. Einsatz nach den Ansprüchen 1 -2. dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel und der AuflagerIM bezwo der Behälter mit einem insohaitt s ! ur Bedienung'durch ein Herd-bezw. Stoch- eisen odgl. versehensüsd. 4. Einsatz nach den Ansprüchen 1 - 3. ædm-oh gekennzåcbneii. dass der Behälter ein Belastungsgewicht für den Brennstoff aufweist. 5. Einsatz naeh den Ansprüchen l <. 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zur Waagerechten bezw. zum Aütlazering schräg einstellbar ist EGG » §g e » sSlbar 6. Einsatz nach den Ansprachen l 5, dadurch gekejmseichnety dass der Behälter am unteren Ende einen Rostboden besitze
DE1950A0000268 1950-01-11 1950-01-11 Dauerbrandeinsatz fuer herde oefen u. dgl. Expired DE1603690U (de)

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