DE1603373C - Blasspielzeug - Google Patents
BlasspielzeugInfo
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- DE1603373C DE1603373C DE1603373C DE 1603373 C DE1603373 C DE 1603373C DE 1603373 C DE1603373 C DE 1603373C
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Blasspielzeug mit min- licht. Ein derartiges Lager läßt sich, insbesondere bei
destens einer Luftturbine,, deren Spielfiguren tragen- Verwendung von Kunststoff, ohne besonderen Auf-
des Laufrad zentrisch an einer um eine vertikale Mit- wand herstellen, so daß sich die Gestehungskosten
telachse allseitig begrenzt pendelbar gelagerten Welle gegenüber einer starren Lagerung der Achse prak-
angeordnet ist. 5 tisch nicht erhöhen.
Die pendelnde Lagerung von mittels strömender Da sich der Schwerpunkt des Laufrades und der
Medien in Umdrehung zu versetzenden Rotations- Achse bei normaler Gebrauchslage oberhalb des unkörpern
bei Spielzeugen, die von Hand gehalten und teren Lagerpunktes befindet, liegt bei dem erfindungssomit
in verschiedenen Lagen betätigbar sein sollen, gemäßen Spielzeug die Achse bereits im Ruhezustand
verlangt eine Beschränkung der Beweglichkeit der io außerhalb ihrer Mittelstellung an dem Führungsrand
Lagerung des Rotationskörpers sowohl in Richtung des oberen Lagers an. Beim Einblasen von Luft werder
Rotationsachse als auch in Richtung der Pendel- den dann durch das Laufrad auf die Achse Kräfte
bewegungen. Bei einer bekannten, diese Forderungen ausgeübt, die die gewünschte Lageänderung und insprinzipiell
erfüllenden beweglichen Spielzeugfigur ist besondere eine kreisförmige Bewegung entlang des
die den -Rotationskörper lagernde, an ihrem einen is Führungsrandes des oberen, kuppeiförmigen Lagers
Ende gehaltene Achse biegeelastisch ausgeführt oder zur Folge haben. Ist dabei das Laufrad mit der Achse
mit einem biegeelastischen Längsabschhitt versehen. starr verbunden, so wird sich bei Antrieb des Laufin
diesem Fall wird die Pendelbewegung durch die rades die Achse an dem Führungsrand der Kuppel
mit wachsender Neigung der Achse gegenüber ihrer abrollen und somit insgesamt die Mantelfläche eines
Halterung zunehmende Federkraft begrenzt. Soll in 20 Kegels beschreiben.
diesem Falle bereits beim Auftreten sehr kleiner Es ist zwar bereits von elektrischen Meßinstrumen-
Kräfte eine Pendelbewegung ausgelöst werden, so ten, Uhrwerken od. dgl. her bekannt, eine Welle mit
müssen die verformbaren Achsteile leicht biegbar einer Spitze in einer kegelförmigen Lagerschale zu
sein. Dies hat jedoch zur Folge, daß die Begrenzung lagern, wobei der Spitzenwinkel der Lagerschale grö-
der Pendelbewegung bei stärkeren Kräften sowie die 25 ßer ist als der Spitzenwinkel des Wellenendes. Es
Stabilität des Spielzeuges ganz allgemein zu wün- handelt sich hierbei jedoch um Präzisionslagerungen,
sehen übrig läßt. Es besteht bei derartigen Spielzeu- die verständlicherweise mit der Lagerung der Achse
gen weiterhin grundsätzlich die Forderung, die Achse des Laufrades eines einen Massenartikel darstellen-
insgesamt mindestens so biegesteif auszuführen, daß den, billigen Blasspielzeuges keinerlei Berührungs-
der unterhalb seines Schwerpunktes mittels der Achse 30 punkte haben.
gelagerte Rotationskörper immer wieder in seine Die Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
Ruhelage zurückkehrt. Dies wäre prinzipiell dadurch folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausfüherreichbar,
daß die biegeelastisch verformbaren Achs- rungsbeispiels an Hand der Zeichnung. Es zeigt
teile mit stark progressiv ansteigender Federkraft F i g. 1 perspektivisch ein als Karussell ausgebildeausgeführt werden. Ein derartiges Vorgehen verbietet 35 tes Blasspielzeug,
teile mit stark progressiv ansteigender Federkraft F i g. 1 perspektivisch ein als Karussell ausgebildeausgeführt werden. Ein derartiges Vorgehen verbietet 35 tes Blasspielzeug,
sich aber aus Kostengründen. Es ist darüber hinaus Fig. 2 perspektivisch das größere Laufrad für
so, daß bereits die Verwendung einer Achse mit sich,
einem biegeelastischen Teil in einfachster Ausfüh- Fig. 3 perspektivisch das kleinere Laufrad für
rung für viele Verwendungszwecke, da es sich ja um sich, wobei ein Teil des Mantels herausgebrochen
ein Serienteil eines billigen Massenartikels handelt, 40 ist, um die Turbinenschaufeln zu zeigen, die denen
wirtschaftlich nicht tragbar ist. . des größeren Laufrades entgegengesetzt angeordnet
Die .bekannte Ausbildung der Achse stellt also sind und
eine für viele Verwendungszwecke wenig geeignete, Fig.4 einen vertikalen Längsschnitt nach Linie
teuere und bei Fällen, in denen das antreibende Me- IV-IV in F i g. 3.
dium derart symmetrisch am Rotationskörper an- 45 Das dargestellte Karussell besteht aus einer der
greift, daß keine resultierenden Kräfte quer zur Achs- Blasluftzuführung dienenden Pfeife 1, die am vorrichtung
auftreten, völlig ungeeignete Lösung dar. deren Ende die Einblasöffnung 2 und die Öffnungen 3
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einer Trillerpfeile aufweist. An ihrem hinteren Ende
eine "Möglichkeit zur Lagerung der Achse des Lauf- ist der Pfeife eine kreisrunde Platte 4 aufgesetzt, die
rades einer Luftturbine od. dgl. zu schaffen, bei der 50 als Halterung für die Laufräder dient und den Karuseine
ungedämpfte Pendelbewegung in einem begrenz- selboden bildet. Im Bereich der Platte 4 ist die Pfeife·
ten Bereich möglich ist und die sich insbesondere mit bei 5 stufenweise abgesetzt, wodurch der Luftzufüheinem
auch für einen billigen Massenartikel vertret- rungskanal 6 bei 7 eine Einschnürung erfährt,
baren Aufwand ohne Schwierigkeiten herstellen läßt. Auf der Platte 4 ist zentral eine konische Vertie-
baren Aufwand ohne Schwierigkeiten herstellen läßt. Auf der Platte 4 ist zentral eine konische Vertie-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem 55 fung8 vorgesehen, in welche die Turbinenachse 9
Blasspielzeug der eingangs erwähnten Art dadurch mit ihrem kegelig zugespitzten Fußende eingreift,
gelöst, daß als Lagerausnehmung für das lose ein- Mit der Achse 9 ist das größere Laufrad 10 fest
setzbare, kegelförmige Fußende der in sich starr aus- verbunden, das näher aus der Fig. 2 zu ersehen ist.
gebildeten und drehbaren Welle ein an sich bekann- Dieses weist die im wesentlichen tangential und senk-
tes, entsprechend konisches Spitzenlager mit gegen- 60 recht nach unten gerichteten Schaufeln H auf. Fer-
über dem Fußende der Welle flachem Spitzenwinkel ner sind auf seinem äußeren Kranz Raketen-Attrap-
dient, und daß das obere Gegenlager der Welle als pen 12 angeordnet. Mit der Achse 9 ist der äußere
Kuppel mit einem für die vorgesehene Pendelbewe- Kranz über das Kreuz 13 verbunden, das Öffnungen
gung notwendigen Spiel ausgebildet ist. 14 frei läßt, durch die. Blasluft zu einem kleineren
Es wird also nach der Erfindung eine in sich starre 65 Turbinenrad 15 zuführbar ist. Das Turbinenrad 15
Achse verwendet und lediglich durch die besondere ist in axialer Richtung auf dem Schaufelrad 10 bei
Ausbildung der die Enden der Achse aufnehmenden 16 abgestützt und vermag sich gegenüber der Achse 9
Lagerteile eine Pendelbewegung der Achse ermög- frei zu drehen.
Das kleine Laufrad 15 (Fig. 3) hat etwa die Form
einer nach unten gekehrten Schüssel 17, in der im wesentlichen tangential verlaufend und senkrecht
stehend die Turbinenschaufeln 18 vorgesehen sind. An seiner oberen Fläche ist in Umfangsnähe eine
Mond-Attrappe angeordnet.
Die Achse 9 ist an ihrem oberen Ende mit seitlichem Spiel innerhalb einer Kuppel 20 aufgenommen,
die über die Bögen 21 mit dem äußeren Karussellgehäuse 22 verbunden ist.
Die Blasluftzuführung ist wie folgt: Die Platte 4 weist unterhalb der Schaufelnil des großen Laufrades
10 die beiden entgegengesetzt schräg nach oben gerichteten, mit dem Kanal 7 verbundenen Ausblasöffnungen
23 auf. Ferner sind auf der Platte 4 innerhalb des von den Schaufeln 11 beschriebenen Hohlzylinders
die beiden hohl ausgebildeten Erhöhungen 24 vorgesehen, die an ihrem unteren Ende mit dem
Luftkanal 7 verbunden sind und an ihrem oberen Ende Ausblasöffnungen 25 aufweisen, die unterhalb
der Schaufeln 18 des kleineren Turbinenrades 15 angeordnet sind und Blasluft in tangentialer Richtung
schräg nach oben ausblasen.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Blasspielzeuges gestattet gleichzeitig das Pendeln der den beiden
Laufrädern gemeinsamen Achse bzw. deren Bewegung auf einem Kegelmantel und den gegenläufigen
Betrieb der beiden Laufräder, wodurch der Karussellbetrieb naturgetreu nachgeahmt ist.
Zur Montageerleichterung und zur Erhöhung der Stabilität des Blasspielzeuges ist das äußere Karussellgehäuse
mit einem rinnenförmigen Arm 26 versehen, der mit seinem Schlitz 27 eine auf der Pfeife 1
angebrachte Kindergruppe und mittels der Ausnehmung 28 einen Rohransatz an der Pfeifenöffnung 3
übergreift und mit seinen Flanschen 29 die Pfeife 1 seitlich umfaßt. Innerhalb des Karussellgehäuses sind
die Nachbildung eines Karussellaufgangs 30 und einer ίο Kasse 31 vorgesehen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Blasspielzeug mit mindestens einer Luftturbine, deren Spielfiguren tragendes Laufrad zentrisch an einer um eine vertikale Mittelachse allseitig begrenzt pendelbar gelagerten Welle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Lagerausnehmung (8) für das lose einsetzbare, kegelförmige Fußende der in sich starr ausgebildeten und drehbaren Welle (9) ein an sich bekanntes, entsprechend konisches Spitzenlager mit gegenüber dem Fußende der Welle flachem Spitzenwinkel dient, und daß das obere Gegenlager (20) der Welle als Kuppel mit einem für die vorgesehene Pendelbewegung notwendigen Spiel ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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