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DE1602761U - Handdruckvorrichtung. - Google Patents

Handdruckvorrichtung.

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Publication number
DE1602761U
DE1602761U DE1949D0022356 DED0022356U DE1602761U DE 1602761 U DE1602761 U DE 1602761U DE 1949D0022356 DE1949D0022356 DE 1949D0022356 DE D0022356 U DED0022356 U DE D0022356U DE 1602761 U DE1602761 U DE 1602761U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
printing device
pressure
hand
inking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949D0022356
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Landvatter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1949D0022356 priority Critical patent/DE1602761U/de
Publication of DE1602761U publication Critical patent/DE1602761U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Printing Methods (AREA)

Description

  • G eb rauchSBster-AolduJig
    Eanddruckvorrichtung
    Gegenstand vorliegenden Gebrauab. slitusters ist eine Banddruck-
    Vorrichtung. Sieermöglicht es, fortlaufend oder je nach Bedarf
    bestimmte Muster, insbesondere einfache oder gekreuzte Linien,
    Contenbilder, Quadrate oder sx-d re Rechtecke und dergl., auf
    papier oder andere Unterlagen zu übertreten, und besteht im
    - wesentlichen aus einer obinstion einer Druck-s. lze mit einer
    oder mehreren
    An sich ist es beKannt, sich aneinander reihende wüster von
    Hand mittels profilierter Malzen aui eine Unterlage zu über-
    tragen. Die erfindungsgema. sse, durch anliegende schematische
    Zeichnungen beispielsweise näher erläuterte Vorrichtung stellt
    eine vornehmlich fU. r Büro-und bausgebrauch besonders geeignete
    Ausfrungsform einer solchen Handdruckvorrichtung vor.
    Eine Druckwalze 1 (jäbb. r) ist Mit ihren Achsenden 2 und.} dreh-
    bar zwischen den Armen einer bugelartigen, gleichzeitig als
    Handgriff dienenden Raltevorrichtung 4 gelagert. Die Salze 1
    kann massiv oder hohl sein-und aus beliebigem Material, wie z. B.
    Metall, Holz oder Gai ? bestehen oder Überzüge aus solchen
    Materialien tragene Die Malzen oder ihre etwaigen Lberznge sind
    mit auf ihnen auf bekannte Weise hergestellten oder angebrach-
    ten Reliefs oder Profilen des mit der alze abzudruckenden
    Musters, also beispielsweise eiDer ineatur, versehen.
    Der vorteilhaft zum Mindesten an seinen beiden, der Aofnahaie
    der Walze 1 dienenden rmen bandförmig ausgebildete Randgriff 4
    trägt in gleicher eise und mit ihrer Achse im wesentlichen pa-
    rallel zu der der Druckwalze 1 wenigstens eine weitere Walze 5,
    die sie Farbwalze dient. Diese ist mit Farbstoff imprägniert
    und stellt zeokmässig ein in alzenforgebrachtes Färb-oder
    Stempelkissen vor, wie es sonst zum Anfärben von Stempeln und
    dergl. gebraucht wird es erlaubt eine ständig gleiobmsasige
    y
    Farbübertragung auf die Druckalze
    Die lze 5 liegt im allgemeinen e. uf der der D : rv. ckunterlage ab-
    gewandten Seite der walze 1. Beide Walzen können sich dauernd
    berühren, sie können i Buhezustand aber auch durch einen ge-
    wissen Abstand voneinander getrennt sein, enn dafür Vorsorge
    getroffen ist$ dass sie V. 44bvond des jniteinarder
    in Berührung gebracht und gegebenenfalls mehr oder weniger an-
    einander gepresst werden können.
    Im einfachsten Fall kennen die salzen 1 und 5 durch ein A&aeinaa-
    derbiegen der bügelartigen Raltevonichtung 4 in in dieser vor-
    gesehene Locher eingesetzt und aus ihnen wieder herausgenommen
    werden. In eine solchen Fall ist die Lage der Achsen der balzen
    zueinander ein für allemal festgelegt. Es besteht dann keine
    Möglichkeit, ihre BerNhmBg nach Wunsch zu ändern und sie ins-
    besondere näher aneinander zu bringen, wenn das Polster'der Farb-
    walze durch längeren Gebrauch abgenützt wird oder eintrocknet
    und der Durchmesseer der Farb ? ? alze dasit ein kleinerer wird.
    Abb. 2 und 3 zeigen demgegenüber in Seitenansicht eine Vorrichtung
    die nicht nur ein besonders einfaches Auswechseln der salzen ge-
    stattet, wie es für die alze 1 zum Austausch gegen eine Valse
    mit anderem irucksuster, aber auch fü-r die alze 5 zum Wechseln
    der Druckfarbe erlauscht sein ka n, sondern auch eine stete Be-
    rührung der beiden Malzen im Gebrauch gewährleistet. Hierbei ist
    es gegebenenfalls ermöglicht, durch ein stärkeres Aufpressen der
    Druckvorrichtung auf die Lrucnnterlage auch einen verstärkten
    Druck der beiden Waben gegeneinander herbeizuführen.
    Kiff. 6 der Abb. 2 und 3 stellt den einen der beiden bandförmigen
    rme des Randgriffs 4 vor, der einen bajonettförmigen Schlitz 7
    zur Aufnahme der Aahs@ der Druekwalze 1 besitzt. Ein entspre-
    chender Schlitz 8 ist flir die iarbwalze 5 vorgesehen. Bei dem
    naturlichsn Druck a Randgriff 4 während des Drückens ncb. unten
    steigt die Achse der Dra. ckwalze 1 bis an das obere Ende 9 des
    Schlitzes 7, w hrend sich die im Schlitz 8 gleitende Farbwalse
    infolge ihrer Schwere jederzeit auf die Druckstralze 1 auflegt.
    '& ?. ein Herausfallen der Malzen aus den Schlitzen zu verhindern,
    kann es empfehlenswert sein, sie dagegen durch an den Armen der
    Ealtevorrichtung 4 vQrgesehene neppen, chieber, auaschwenki-
    bare Federbgel, wie dies beispielsweise Ziff. 10 der Abb. 2 er-
    kennen lsst, oder andere £r solche Zwecke bekannte Hilfsmittel
    zu sichern.
    1
    ill man sieh, z. B. wegen eines allmählichen Verbrauchs des Farb-
    stoftgehalts der Walze 5, nicht mit dem durch ihre Schwere allein
    bedingten Brack begnügen, so kann man den vertikalen Teil 11
    des Schlitzes 7 für die Druckwalze etwas länger gestalten als
    den entsprechenden vertikalen Teil 12 des oberen Schlitzes 8 tu
    die Fexbwalze. Unter dem beim Drucken nach unten gerichteten
    Druck mit dem Randgriff 4 steigt die iialze im Teil 11 des
    Schlitzes 7 wieder nach oben, die Farbwalze 5 in dem Teil 12
    des Schlitzes 8 vor sich herschiebend."Jird der Druck am Hand-'
    griff 4 während der Arbeit verstärkt, so schiebt die untere
    ze 1 die obere mit deren Achse bis an das obere bute des Schlitz-
    teils 12, sodass jeder weitere Druck am Handgriff 4 nach unten
    die Walze 5 verstärkt auf die alze 1 presst.
    Die Lbhängigkeit des Drucks der beiden malzen 1 und 5 gegenein-
    ander von dem ci t der Hand bei Drucken nach unten gerichteten
    Druck kann man aber auch durch Federkraft steuern und feiner
    abstufen, indem man z. B. wenigstens in dem Schlitz 8 für die
    Farbwalze,und zwar indessenTeil 12,eine kleineBeder 13 un-
    verbringt, ivie dies aus Abb. 3 zu ersehen ist.
    Pie salzen 1 und 5 können aber auch in anderer Weise als dell vor-
    beschriebenen miteinander gekuppelt sein. So kann an den beiden
    Seitenarmen der Baltevarrichtung 4 je eine nachstellbare Spann-
    vorrichtung bekannter Art oder eine Federung mittels etallfe-
    dern, Gummi oder eines anderen elastischen Stoffs vorgesehen
    sein, durch welche die Achsen der walzen in gewünschtem. Abstand
    voneinander gehelten werden. Der Antrieb der Farbwalze durch die
    Druckwalze kann schließlich auch durch Zahnradúbertragungp
    Der nicht gezeichnete andere Arm des Handgriffs 4 kann bei allen
    diesen Ausführungsformen rar die Auinehme der zweiten Achsenden
    der falzen 1 und 5 einen einfachen geraden Schlitz und notfalls
    auch nur je ein Loch aufeisen, erwird aber in der Begel und
    mit Vorteil ebenso ausgebildet sein, Tsie der beschriebene und
    dargestellte, nur mit dem Unterschied, dass er dessen Spiegel-
    bild vorstellt.
    r si cherge stellt sein.
    Statt jeweils einer Farbwalze können in der HaltsvorriehtuM 4
    gleichseitig auch zwei oder mehr Yarbwalzen montiert sein, und
    zwar sowohl in der Weise, dass sie getrennt die Farbe auf die
    Druckwalze übertragm, wie auch sei daes die Farbe von einer
    Farbwalze auf eine weitere Farbwalze dbertragen wird, die ihrer-
    seits den Farbstoff nieder an die Druokwalse weiter gibt, was
    eine besonders gleiebmässige Verteilung des Farbstoffe begnat
    Nur in letsterem all kennen die WaLzen übereinander angeordnet
    sein, im abrigen in beiden Fällen auch nebeneinander, au welch «
    Zweck die. Arme des Griffs 4 dann gegebenenfalls verbreitert edea
    verzweigt sein mssen bb. 4 zeigt eine Anordnung mit 2 Paru-
    walzen 5 und 14 ibez der Druckwalze 1 von vom, bei der die
    Farbwalze 14 in darnder BerähmDg mit der Farbwalze, steht,
    jLm Scimitt'
    und Abb. 4< eine AnodnHg, bei der zwei neben-
    einander liegende Farbwalzen 15 und 16 einzeln seitliehüber
    der Dru. ckwalze 1 angebracht sind.
    Tjfm ein Bintrocknen der Farbwalzen und ihr Verschmutzen dureh
    Staub usw.nachMöglichkeitanszuschliessen, kBnen sie einzeln
    oder zu mehreren mit einem sie wahr oder qeniger umschliegaeniel
    ihre Berührungsflächen mit der Druckwalze und gegebenenfalls
    weiteren vorhandenen Farbwalzen frei lassenden dchutzmänteln
    17 und 18 (jbb. 5) ausgestattet sein.
    Im einzelnen kann die erfindungsgMase Vorrichtung na. ta. rlieh
    den verschiedensten Ausbildungen unterworfen sein, ohne dass
    sich dadurch an ihrem esen etwas ändert. Statt mit ihren Achs-
    enden in Löcher odeur Schlitze des Handgriffs eingefuhrtdzu sein,
    können die Malzen z. B. als Rohlwalzen auf in den Axmen des Hand-
    griffs angebrachten Zapfen laufen. Ist nur eine Farbwalae vor-
    gesehen, so muss sie nicht unbedingt über der Drnckwalte im
    Griff angebracht sein ; siekann bei entsprechender Siherstel-
    lung ihrer Berahxung mit der Druckwalze während der arbeit mit-
    tels einer Spanc-oder Federvorrichtung aueh Mehr odey weniger
    seitlich sn ihr liegen. Der Handgriff kann ie s. B. ibb. 1
    dargestellt# einen Teil der Haltevorrichtum ive when
    vorstellen, er kann aber an letzterer auch besonders a ; aae1n : aü,
    sein und auch ans anderem Material als der übrige Teil der Hai-
    tavorrichtung bastehen.
    Der Durchmesser der Walzen kann in weiten Grenzen variieren,
    -wobei die Farbwalze nicht, wie in den Abbildungen dargestellt,
    einen kleineren Durfbhmesser zu haben braucht als die DruokWalze..
    Soweit es sich nicht um den Druck einfacher Linien, sondern z. B.
    'den eihes karierten Nusters handelt, wird man den-Durchmesser
    der Dru. ckwalse zeckmässig so wählen, dass auf ihren Dsang
    eine volle Zahl von geschlossenen Xaros entfällt, damit dasMn-
    ster bei mehrm ligem Umlauf derruckwalse auf der Unterlage
    keine Unterbrechung oder Lberschneidung erfährt. Schliesalich
    kann die ganze Vorrichtung auch mit einem oder mehreren Zeigern
    - oder anderen Fahrungsorganen ausgerüstet sein, die es erleich-
    tern, einem Blattrand oder einer bereits vorhandenen Lineatur
    folgend das uster in dergewollt. n Lage und Bichtung zu drucken.
    Schnts ansprühe
    1.) Bsnddruckvorrichtung, mit der ein in oder euf einer von einem
    Handgriff gefahrten Druckalze angebraohtas üster auf eine
    Unterlage übertragen wezden kann, dadurch gekenaseiehnet, dass
    von djr die Druckwalze fuhrenden und als Bendri dienenden
    B'altevorrichtung wenigstens noch eine weitere size getragen
    wird, die i. wesentlichen Earallel zur Druckwalze liegt, in
    der Art von Stempelkissen mit Farbstoff imprägniert ist und
    sum mindesten während des Druckvorgangs die Druokalze berührt.
    2,) Handdruekvorridhtung gem. Ansprach 1 dadurch gekennzeichnet,
    dass die Farbwalze (5)ubarder 3ruck'i?alze (1) angebracht ist.
    3.) Banddruckvorrichtung ßem. Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeich-
    net, dass die Bruckwalse (1) und die Faibwalze (5) mit ihren
    Ghsenden in zweckmassig bajonettförstigen Schlitzen (7, 8) in
    den Seitenarmen der bägelartigan Raltevorridhtung (4) laufen.
    4.) JB-anddruckvorriehtung gem. Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet,
    dass die malien gegen ein Herausfallen aus den Schlitzen mit-
    tels bekannter Vorrichtungen (10) gesichert sind.
    3<)] anddruckvorrichtung gem. Jdsjspruch 1 4 dadurch gekennzeichnet,
    dass die die Farbwalze tragenden Schlitze-bez. Schlitzteile
    (12) kurzer sind als die entsprachenden schlitze bez; Schlitz-*
    t, Qxle (a-die Dookwalae.

Claims (1)

  1. 6.)
    6.) Handdruckvorrichtung gem. nspmch 1-5 dadurch ennzeishnet, dass die Berührung zwischen Druck-undFar&al&e zum mindesten während des DTU-ckvorganga durch eine Spanne oder Fedevorjcich*- tung beka=ta : r Art gewährleistet Ist. 7.) JSsnddruckvorriehtung gem. Anspr'o. db. 1-6 dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens in den fr die Farbwalze (5) vorgesehenen Schlitzen bezw. Sehlitzteilen (12) Federn (13) vorgesehen sind. 8.) Han. ddruckvorrichtung gem. Anspruch 1-7 dadurch gekennzeichnet, dass mehr als eine Farbwalze (5, 1415, 16) vorgesehen ist. 9<.) Handdruckvorrichtu. Qg gem. Anspruoh 1-8 dadurch geeBneichnet, dass bei Vorliegen von mehr als einer Farbwalse diese (5, 14) Hbereinander angeordnet sind.
    10.) icborachtmg gem. Awtue 9 dadureh gekwet 0 daasTbei Vorliegen von mehr als einer Farbalze diese alle ode
    wenigstens ein Teil von ihnen (5, 14) zum mindesten während des DTuekvorgaBgs berühren. 11.) Randdruckvorrichtung gem. Anspruch 1-8 dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorliegen mehrerer Farbualaen diese (15, mit Zwi. schenraum nebeneinander angeordnet sind. 12.) Handdrnckvorrichtunggam. Ausprach1-11dadurch gekannaoichnet, dass die Farbwalzen einzeln oder zu mehreren von eimam Schutz. mantel (17<8) mahr oder wenigerumschlossen sind. 13.) Sanddruckvorrichtunggem.Anspruch1-12dadurch gekennzeichnet dass sie mit ainam oder mehreren Zeigern oder anderen Fohrags organen ausgerastet ist.
DE1949D0022356 1949-02-24 1949-02-24 Handdruckvorrichtung. Expired DE1602761U (de)

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DE1949D0022356 DE1602761U (de) 1949-02-24 1949-02-24 Handdruckvorrichtung.

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DE1602761U true DE1602761U (de) 1950-03-09

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DE1949D0022356 Expired DE1602761U (de) 1949-02-24 1949-02-24 Handdruckvorrichtung.

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