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DE16026C - Motor zum Betriebe von Maschinen des Kleingewerbes - Google Patents

Motor zum Betriebe von Maschinen des Kleingewerbes

Info

Publication number
DE16026C
DE16026C DENDAT16026D DE16026DA DE16026C DE 16026 C DE16026 C DE 16026C DE NDAT16026 D DENDAT16026 D DE NDAT16026D DE 16026D A DE16026D A DE 16026DA DE 16026 C DE16026 C DE 16026C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
machine
piston
axis
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT16026D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. BOYE aus Bergen (Norwegen) und E. MÜLLER in Krimmitschau, Sachsen, z. Z. in Dresden (Polytechnikum)
Publication of DE16026C publication Critical patent/DE16026C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
Motor zum Betriebe von Maschinen des Kleingewerbes.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1881 ab.
Mittelst einer von Hand bewegten Luftpumpe wird atmosphärische Luft in einem Behälter verdichtet und als Betriebskraft für Motoren im Kleingewerbe angewendet, indem sie in einer schwingenden Kolbenmaschine gerade so wirkt wie Dampf in der gewöhnlichen Dampfmaschine.
Die Handluftpumpe A ist an den Behälter B, welcher zugleich als Gestell für die Maschine dient, angeschraubt. Von B wird die Luft durch die bewegliche Leitung C nach der Steuerung geleitet. Die Luftpumpe A ist eine doppeltwirkende. Die Ventilsitze der Saugventile Ci1 a2 und der Druckventile O1 ί>2 sind so construirt, dafs sie leicht herzustellen und herauszunehmen sind; je zwei liegen in gleicher Höhe. Die Pumpe ist so berechnet, dafs eine vierminutliche Arbeit an derselben genügt, um eine Nähmaschine eine Stunde lang mit 350 Umläufen pro Minute bei mittlerer Arbeitsleistung zu treiben.
Damit die Wärme, welche bei der Verdichtung der Luft entwickelt wird, nicht ganz verloren gehe, wird im Luftbehälter ein Wassergefäfs aufgestellt, welches zur Wärmeaufspeicherung dienen soll, indem dann das Wasser wieder Wärme und damit Arbeit an die Luft abgiebt. Die Maschine arbeitet mit Expansion. Der Expansionsschieber (Zwischenschieber) c ist so construirt, dafs unter Berücksichtigung der endlichen Länge der Pleuelstange die einzelnen Luftphasen auf beiden Kolbenseiten gleich sind, d. h. es sind bei dieser Steuerung gleich gemacht: Voreintritt, Expansion, Voraustritt, Compression auf beiden Seiten des Kolbens.
Aus der Luftzuleitung vermitteln den Lufteintritt die beiden Eintrittsöfmungen dx d2 im Gestell, während die beiden Austrittskanäle ey e2 in eine gemeinschaftliche Austrittskammer münden. Eine Aufsicht auf die Schieberfläche des Gestelles zeigt Fig. 8; Fig. 9 zeigt die Ansicht der Schieberfläche des Zwischenschiebers von der Maschine aus, Fig. 10 die Schteberfläche des Cylinders selbst. Die Steuerung ist so construirt, dafs für den Auf- und Niedergang der Nadel gerade der Kolben die entsprechende Arbeit leistet, dafs der Maximaldruck des Kolbens zusammenfällt mit dem Maximalwiderstande der Nadel, wodurch ein gleichmäfsiger Gang der Maschine ermöglicht wird. Fig. 11 zeigt eine Abwicklung der Schieber für die untere Cylinderseite für den Todtpunkt des Kolbens. Es arbeiten die gleich bezifferten Kanten zusammen, und zwar bestimmen 1-1 Eintritt, 2-2 Expansion, 3-3 Austritt, 4-4 Compression. In Fig. 12 sind die Schieberwegdiagramme dargestellt. Die Abweichungen von der Mittellage sind radial auf die entsprechenden Kurbelstellungen aufgetragen. Es giebt an: die Curve 1, 2 bis 12 die Ablenkungen zwischen Zwischenschieber und Gestell, die Curve 1', 2' bis 12' die relativen Ablenkungen zwischen Schieber und Cylinder. In Fig. 13 sind noch die Kanaleröffnungen gezeichnet, und zwar gilt 13 a für den Austritt, 13b für den Eintritt.
Bei nur einem Kanal im Zwischenschieber für jede Seite des Cylinders würde die Compression zu bedeutend ausfallen, es macht sich daher die Einführung eines zweiten Kanales / f/i AJ nöthig. Wie die Diagramme für die

Claims (3)

Kanaleröffnung des Austritts, Fig. 13 a, ergeben, tritt in der Mitte des Hubes eine kleine Compression ein (s. Kolbendruckdiagramm, Fig. 14). Die Andrückung der Schieberfiächen gegen einander ist eine elastische, so dafs bei etwaigen Abnutzungen die Schieberflächen immer gegen einander gedrückt werden. Dies ist erreicht durch die Anspannung einer zwischen der Hülse h der Drehaxe i des Cylinders und dem Gestell k eingelegten Feder / (Kautschukring). Die durch die Schwingung der Schieber hervorgerufene ungleichmäfsige Abnutzung der Flächen wird durch die Aushöhlung in deren Mitte vermindert. Um ebenfalls eine selbstthätige und elastische Nachstellung der Lagerung der dem Zwischenschieber zugehörigen Schlitze zu bewerkstelligen, werden zwischen Lager m und Gleitbacken η auf beiden ;Seiten der Kurbelaxe ο Federn / eingelegt. Diese Nachstellung verhindert ein Klappern zwischen Lager und Axe oder zwischen Gleitbacken und Schlitz. Durch die kugelförmige Gestaltung des Kurbelzapfens und die universalgelenkige Aufstellung der Maschine wird es ermöglicht, dafs sich bei Abnutzungen in den Schieberflächen die Maschine immer von selbst in eine richtige Mittellage einstellt, sobald die Kolbenaxe erst einmal richtig eingestellt ist. Bei neuen Maschinen soll die Grundplatte der Nähmaschine mit dem Gestell r der Kolbenmaschine fest verbunden werden, während die Schlauchverbindung so lang gemacht wird, dafs sie ein directes Aufklappen der Nähmaschine ohne jedes Loskuppeln gestattet. Da der Druck im Luftbehälter verhältnifsmäfsig sehr veränderlich' ist, wird der Einlafshahn ί zur Drosselung der Luft, zur Erreichung einer möglichst gleichförmigen Eintrittsspannung, also zur Regulirung des Ganges benutzt. Patenτ-Ansρrüche:
1. Die Anwendung eines Zwischenschiebers c bei schwingenden Kolbenmaschinen zur Erreichung einer Expansion mit Voreintritt, Voraustritt und Compression.
2. Die Andrückung der Schieberflächen durch einen elastischen Gegendruck, hervorgerufen durch die Spannung einer zwischen der Hülse h der Drehaxe i und dem Gestell k eingelegten Feder /.
3. Die Anwendung des Motors für Nähmaschinen, wie in der Zeichnung dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT16026D Motor zum Betriebe von Maschinen des Kleingewerbes Active DE16026C (de)

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DE (1) DE16026C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962190C (de) * 1950-03-16 1957-04-18 Rittershaus & Blecher Ruettelformmaschine

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