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DE1602590C - Anordnung zum Streckrichten kontinuierlich durchlaufender Blechbänder - Google Patents

Anordnung zum Streckrichten kontinuierlich durchlaufender Blechbänder

Info

Publication number
DE1602590C
DE1602590C DE19671602590 DE1602590A DE1602590C DE 1602590 C DE1602590 C DE 1602590C DE 19671602590 DE19671602590 DE 19671602590 DE 1602590 A DE1602590 A DE 1602590A DE 1602590 C DE1602590 C DE 1602590C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
straightening
sheet metal
drive
arrangement
metal strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671602590
Other languages
English (en)
Other versions
DE1602590B2 (de
DE1602590A1 (de
Inventor
Fritz Dipl.-Ing. 7530 Pforzheim Ungerer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1602590A1 publication Critical patent/DE1602590A1/de
Publication of DE1602590B2 publication Critical patent/DE1602590B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1602590C publication Critical patent/DE1602590C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Streckrichten kontinuierlich durchlaufender Blechbänder, bestehend aus zwei .Zugrollenblöcken mit dazwischenliegender Richtmaschine.
Die von der Blechverarbeitungsindustrie benötigten Blechtafeln und -bänder-werden durch Walzen aus Blöcken gefertigt und enthalten durch die Verformungsarbeit und auch durch erforderliche Wärmebehandlungen über dem Bandquerschnitt verschieden große Eigenspannungen, die zu welligem und buckligem Bandmaterial.führen. Diese Wellen und Buckel v sind vor der Weiterverarbeitung zu beseitigen, um maßgenaiie Roh- bzw. Fertigteile zu erhalten. Auch beeinflussen solche Eigenspannungen ,die Verformbarkeit der Bänder sowie die Schweißbarkeit und Ermüdungsfestigkeit negativ, und auch die Beständigkeit gegen Spannungskorrosion wird herabgesetzt.
Aus diesem Grund werden Blechbänder bisher im Durchlauf durch Richtmaschinen geebnet. Beim'45 Blechrichten mit den bekannten Rollen-Richtmaschinen' werden beim Durchlauf durch die Richtrollen durch Wechselbiegen die beiden Außenzonen der Blechtafeln bzw. Blechbänder gerichtet," d. h. bis zur : Fließgrenze gezogen und gedrückt. Hierbei wird jedoch die Mittelzone nicht vollständig erfaßt, so daß dort noch Spannungen zurückbleiben, welche sich besonders bei der Weiterverarbeitung ungünstig auswirken. Um dies zu vermeiden, wendet man neben dem j Rollenrichten das Streckrichten an: Hierdurch wird • auch noch die Mittelzone des Blechbands bis zur. Fließgrenze gestreckt und somit das Blechband über den ganzen Querschnitt spannungslos, wodurch moderne Hochleistungsbleche zur Weiterverarbeitung , entstehen. ' ■
Verschiedene Rieht- und Reckanlagen sind zu diesem Zweck bekannt, bei diesen bereitet aber bei kontinuierlichem Banddurchlauf die Aufrechterhaltuhg und stetige Regelung des Streckzugs infolge unterschiedlicher Bandlängung durch den .Reckzug Schwierigkeiten.
Demgegenüber wird durch die vorliegende Erfindung eine Kombination von Rollenrichten mit Streckrichten, verbunden mit einer einfachen Regelmöglichkeit, erreicht. Die erfindungsgemäße Anordnung zum Streckrichten kontinuierlich durchlaufender Blechbänder, bestehend aus zwei Zugrollenblökken mit dazwischenTTe^eüiäer Richtmaschine, kennzeichnet sich hierzu dadurch, daß das Rollen-Richtaggregat in an sich bekannter Weise in Bandzugrichtung hin- und herbeweglich ist und damit den Streckzug des ersten Rollenblocks auf den nachfolgenden überträgt, wobei.das Richtaggregat bei eigenem Antrieb zwischen zwei Endkontakten, über die die Antriebsgeschwindigkeit der Richtwalzen gesteuert wird, pendelt. Hierdurch herrscht vor und nach der Richtmaschine derselbe Streckzug. Durch Regelung des Spanrollenzugs kann die Reckkraft und die bleibende Längung den Eigenschaften und dem Verwendungszweck des Bandes angepaßt werden, wobei neben dem ,Reckzug durch, die zusätzliche Umlenkung in der Richtmaschine die Erreichung der Fließgrenze wesentlich unterstützt wird.
Im einzelnen kann dem Antrieb für das Richtaggregat ein Regelgetriebe zwischengeschaltet sein, welches mittels eines Hilfsmotors je nach Kontaktanschlag die Übersetzung des Antriebs ändert. An Stelle der beidseitigen Zugrollenblöcke können die üblicherweise vorhandenen Bandhaspeln treten, da der Streckzug durch Verwendung der zusätzlich zwischengeschalteten Rollenrichtmaschine an sich gering gehalten werden kann.
Ausführungsformen zum Streckrichten kontinuierlich durchlaufender Blechbänder gemäß der Erfindung sind beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 bis 3 die schematischen Darstellungen von drei Ausführungsbeispielen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich wird, läuft bei allen Ausführungsbeispielen das von der Bandhaspel oder Bandstraße kommende Blechband 1 in den Zugrollenblock 2 mit den Rollen 3 und sodann durch die Rollenrichtmaschine 4 zu dem Zugrollenblock 5 mit den Rollen 6.* Der Streckzug wird nun zwischen den Zugrollenblöcken 2 und 5 erzeugt, wobei die dazwischenliegende Richtmaschine 4 vermittels Wechselbiegen das Erreichen der Fließgrenze des zu richtenden Blechbands 1 wesentlich Begünstigt. Aus diesem Grund lassen sich an Stelle der-dargestellten Zugrollenblöcke 2 und 5 auch die Ab- und Aufwickelhaspeln unmittelbar einsetzen, wobei diese sodann den erforderlichen an sich geringen Streckzug erzeugen.
Beim ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist "die Tiichtwalzengruppe oder wie dargestellt'-die Richtmaschine 4 auf Schienen 7, zwischen' zwei Kontakten 8 und 9 pendelnd geführt und mit einem eigenen Antrieb 10 versehen. Die'Kontaktanschläge 8 und 9, welche auch durch Lichtkontakt gebildet sein können, veranlassen jeweils den schnelleren oder langsameren Antrieb der Richtwalzen; Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel .entsprechend Fig. 2 ist dem Antrieb für die Richtmaschine 4 ein Differential 11 zwischengeschaltet, auf das der Hilfsmotor 12 je nach Kontaktsteuerung 8 bzw. 9 wirkt. Beim dritten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist schließlich dem Antrieb für die Richtmaschine 4 ein Regelgetnebe 13 zwischengeschaltet, das mittels Hilfsmotor 14 je nach Kontaktsteuerung 8 bzw. 9 die Übersetzung ändert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Streckrichten kontinuierlich durchlaufender Blechbänder, bestehend aus zwei Zugrollenblöcken mit dazwischenliegender Richtmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollen-Richtaggregat (4) in an sich bekannter Weise in Bandzugrichtung hin- und. herbeweglich ist und damit den Streckzug des ersten Rollenblocks (5) auf den nachfolgenden überträgt, wobei das Richtaggregat (4) bei eigenem Antrieb zwischen zwei Endkontakten 8, 9), über die die Antriebsgeschwindigkeit der Richtwalzen gesteuert wird, pendelt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Antrieb (10) für das Richtaggregat (4) ein Regelgetriebe (11,13) zwischengeschaltet ist, welches mittels eines Hilfsmotors (12,14) je nach Kontaktanschlag die Übersetzung des Antriebs ändert.
DE19671602590 1967-05-31 1967-05-31 Anordnung zum Streckrichten kontinuierlich durchlaufender Blechbänder Expired DE1602590C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU0013930 1967-05-31
DEU0013930 1967-05-31

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1602590A1 DE1602590A1 (de) 1970-03-26
DE1602590B2 DE1602590B2 (de) 1972-07-27
DE1602590C true DE1602590C (de) 1973-03-29

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