DE1602452A1 - Blechabgratvorrichtung - Google Patents
BlechabgratvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft «ine Blechabgratvorrichtung zum
Entgraten und Formen der Kanten von Blech- und Bandmaterial
innerhalb eines weiten Bereiches von Blech- und Bandbreiten* und "Dickenabmessungenα Im besonderen besitzt die erfindungsgemässe
Vorrichtung zwei Schlitten, die einen verstellbaren seitlichen Abstand voneinander haben und zusammenwirkende
Teile tragen, mit denen verschiedene Bearbeitungsvorgänge
wie Entgraten, Verformen oder Formen und eine Endbearbeitung des zwischen ihnen hindurchtretenden Blech- oder Bandmaterial
s durchgeführt werden können.
Wenn Blech- oder Bandmaterial von den gewünschten Abmessungen aus einen vergleichsweise grösseren Blechmaterial geschnit-
BAD OBiG)NAL -1- 009849/03 90
Gauer "C"
ten bsw. abgeschert wird, entstehen Grate oder Verfonuingenv
die aus der Ebene der Band- oder Blechkanten an den Lingsabmessungen
des Bandes oder des Bleches heraustreten. Diese Grate oder Verforsungen sind oft ausserordentlich scharf
und stellen eine Gefahr bei der Handhabung des abgescherten Bandes oder Bleches dar, Abgesehen von der Unfallgefahr
sind die abgescherten Kanten nicht gleichmissig und haben sie nicht die gewünscht:© Fora über ihre Linge.
Bs sind bereits verschiedene Arten von Blechkanten-Bearbeitungsvorrichtungen
bekannt, jedoch sind sie in allgemeinen als eint Ige Einheit nicht so vielseitig, das ein grosser
Bereich von BlechabaesKÜfeeen bearbeitet werden kann und
sie können nicht so betrieben werden, daft gleichbleibende
Kantentoleranxen für Mtyfcval£e von verschiedenen Zusammensetzungen
bei hohen Arbeitsfceschwindigkeiten erhalten werden
können und ausserdem bt>s%eht nicht die Möglichkeit sur
raschen Verstellung, wonn ein Wechsel von einem Blech· oder Bandmaterial tu einem linderen von verschiedener Breit· vorgenommen
wird, um eine fortlaufende Bntgratung, Formung und BndbeatbeituAg der Kanten tu ermöglichen.
Di· erfindungsgemlsse ftlechkantenbearbeitungsvorrichtung
besitzt einen ersten und «inen «weiten Schlitten, die einen
BAD ""2" 009849/0390
Gauer "C"
verstellbaren seitlichen Abstand voneinander haben und
so auf Schienen gelagert sind, daß sie alt Begug aufein·
ander in der Querrichtung verstellt werden kennen. Bin
fester Sitz ist vorzugsweise benachbart dem «inen Endteil der Schienen angeordnet und der erste Schlitten ist
nachgiebig alt des festen Sitz durch ein auf Druck nachgiebiges Druckorgan verbunden, das zwischen ihnen angeordnet ist. Jeder Schlitten ist ein zusaaaengesetzter
Schlitten aus ein·· Mittelblock und zwei Flügelblöcken,
von welch letzteren der eine zur Drehung verstellbar an der einen Seite des Mittelblockes befestigt ist, während
der andere Flügelblock zur Drehung verstellbar an der entgegengesetzten Seite des Mittelblockes befestigt ist
und zwar so, dafi die Blocke in einer Richtung quer zu den
Schienen ausgefluchtet sind. Das erwlhnte auf Druck nachgiebige Druckorgan ist alt dea Mittelblock des ersten
Schlittens verbunden, so daß der Mittelblock und die alt
iha verbundenen Flügelblöcke gleichzeitig nachgiebig durch das erwlhnte Druckorgan beeinflußt werden. Der aweite
Schlitten ist alt einer Bewegungsantriebseinrichtung versehen, durch welche er lings der Schienen an wahlweise einstellbaren
Stellungen xvm ersten Schlitten belastet ist.
Die Bewegungseinrichtung ist alt dea Mittelblock des zweiten Schlittens verbinden, so dafi der Mittelblock und
BAD ORIGiNAL . -3- 009849/03&Ό
Gauor WCW
di· «it diesea verbundenen Flügelblöcke des zweiten Schlitten·
gleichzeitig durch di· Bewegungseinrichtung bewegt werden. Jeder d«r Block· des ersten und d·· xweiten Schiitteas
trlgt abaeaabar tin Blechkantenbearbeltuagsorgan,
und j«d«s der Blecakaattnbeerbvitungsorfftn· wird gleichseitig
durch das Druekorgaa und die Bewegungseinrichtung beeiafIuBt, «ma «la Werkstück zwischen dea Kantenbearbeitung
sorg tnea der Schlitten «rf alt wird, wodurch eine geson»
derte grOssere Verstellung der Xantenbearbeitungsorgane
veraiedea uad «la im wesentlieben gleichalssig eiastellbarer
Druck auf das Werkstück aufrechterhalten wird.
Fig. 1 «ta· Bravffalcat der »TJadtwigsg—la··« Vorricatuag,
teilweise Waggescaaittea;
«•Icher die Verstellbarkeit der Baueleaeate der er«
fiaduagsgealssea Vorrichtung «reichtlieh ist;
Fig. 3 eine Schnittansicht des oberen Teils der Verrichtung
nach der Linie 3-3 la Fig· I;
-4- 009849/039
Gauer "C"
Fig. 6 eine Ansicht einer Rolle im Schnitt nach der Linie
6-6 in Fig. 2;
Fige7 eine Ansicht einer Rolle in Schnitt nach der Linie
7-7 in Fig, 2;
Figo 8 eine Ansicht im Schnitt einer Rolle nach der Linie 8-8 in Fig. 2;
Fig, 9 eine Draufsicht in schematischer Darstellung, welche
einen Ring als Werkstück zeigt;
Fig.Io eine Draufsicht in schematischer Darstellung, welche
eine Scheibe all Werkstück zeigt und
Fig*ll eine Draufsicht »inor ,indoren Au;führung;form der
erfindungsgendssän Vorrichtung zur Bearbeitung unregelmäßig
geformter Werkstücke.
BAD ORIGINAL ■»· 0 Ü 9 8 4 9 / 0 Hh)
Gauer 11C"
Es wird zunächst auf Fif. 1, 3, 4 und 5 Bezug genommen.
Die erfindungsgeaässe Vorrichtung besitzt ein allgemein ait Io bezeichnetes Gehäuse ait einer Bodenwand 12, Seitenwänden
14 und 16, einer Vordertand 18, einer Rückwand 2o und einer oberen Wand 22· Innerhalb des Gehäuses Io befindet sich
ein Träger in Fora einei inneren Platte oder Wand 24, welche durch die Seitenwände 14 und 16 sowie durch die Vorderwand
18 und die Rückwand 2o tegrenzt wird. Die Trägerplatte oder Wand 24 unterteilt das Innere des Gehäuses in eine obere
Kammer 26 und in eine urtore Kaaaer 28a Die Trägerwand
ist ait einea Längsschlitz 3o versehen, der sich von der Seitewand 14 zur Seitenband 16 zwischen der Vorderwand und
der Rückwand erstreckt und durch seitlich voneinander in Abstand befindliche parallele Schlitzkanten 32 und 34 be»
grenzt wird, Die oberen Längsrandbereiche der Platte 24
benachbart den Kanten 32 und 31 bilden und wirken als Schienen,
wie nachfolgend näher erläutert wird.
Erfindungsgemlß Ist ein »rster und ein zweiter zusammengesetzter
Schlitten vorgesshen, die allgemein «it 36 bzw.
38 bezeichnet sind, darei seitlicher Abstand voneinander ver-
-i- oocmf)/Q39n
Gauer "C"
stellbar ist und die in der Längsrichtung des Schlitzes So verstellbar sind. Dei Schlitten 36 besitzt einen Basis·
oder Mittelblock 4o alt swei Flügelblöcken 42 und 44, von
denen joder auf einer Seite des Basisblockes 4o drehbar bofostlft ist. Der Flugelblock 44 ist alt oinor vertikalen
Ausnehmung 46 benachbart seiner einen Ecke vorsehen und «eist oin oberes und ein unteres Widerlager 4t bsv.So auf,
wie in Fig. S geteigt. In der Ausnehmung 46 befindet sich
alt ProBsitz ein Gelenktapfen 52, dessen Enden durch die
Widerlager 4· und So gehalten «orden. Der Basisblock 4o
ist alt olner Zunge 54 versehen, dio eine Öffnung aufeist,
«ai sick ν·» dea Block räch aussea im die Ausnehmung 4«
erstreckt und ait dea Gcleakiapfen S2 μ lusamaonwirkt,
da· dar FlOgelblock 44 0a Black 4o benachbart dessen oiaor
Salto aagelenkt kB«, drehbar befestigt Ist. Dl« kaaackbartoa
Sites dos Basisblockes 4o uai dos FlQgelblocks 44 sind
ta Stellen, dio sick in seitlichem Abstand voa dea Gelenksapfen
52 befinden, ait axial ausgefluchteten Sacklöchern bz«. Blatiefuage· 51 und 6o versehen, »ie in Fig. 1 dargestellt,
welche aitoiaandor eine Foder 62 svischon sich
aufnehmen, durch welche der Flugelblock 44 voa Block 4o ua den Gelenkzapfen 52 nach aussen belastet wird. Der Flügel·
block 44 ist ferner ait einer durchgehenden Querbohrung 64 versehen, die in der Richtung des Blockes 4o offen ist
-7-
BAD ORIGINAL CC98A9/0390
Gauar "C"
01· dea Block 44 benachbarte Seit· des Blocke· 4o ist
alt einer Gevindebohrung 66 fur Ausfluchtung alt der Bohrung 64 versehen. Die Bohrung 64 hat «inen gröiteren
Durchaesar als dl· Bohrung 66. Anstelle der Bohrung 64 kann «in· Seite des Blocks 44 in Ausfluchtung alt der
Gewindebohrung 66 genutet sein. Bin Verstellstift 68,
der alt eine« Gewindeende versehen ist, ist durch dl·
Nut oder Bohrung 64 geführt und in die Gewindebohrung 66
eingeschraubt, wlhrend eine Schulter 7ο aa anderen Ende
des Stift·· sich in Anlag· an dar Seite des Blockes befindet»
die der Feder 62 entgegengesetst ist. Der Kopf des Stift·· 61 ist alt einen Grifforgan oder Schlitz 74
versehen, so daft der Stift 68 in den Block 4o vorgeschoben oder aus dieses teilweis· snrttckgezogen werden kann, wodurch
der Abstand «wischen den Blocken 4o und 44 drehbar oder winkelig verstellbar ist.
Der FlOgelblock 42 ist auf der anderen Seite des Blockes
4o entgegengesetst zu dtr Seite, an welcher der Block 44
befestigt ist, angeordnet. Ia übrigen sind die Bleaente
«ad Ausblldungsforsen far den Block 42 denjenigen identisch,
die dea Block 44 zugeordnet sind, so dafi identische Bau-•leaeate
alt gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind alt
der Ausnahme, daft der Kopf 72 des Stiftes 6t, der durch
-I- 009849/0390 B» «*»"*·
Gauer "C"
den Block 12 geführt ist, mit einen gerändelten Knopf 76
statt mit einer Nut 74 versehen ist.
Der Schlitten 38 ist den Schlitten 36 in. wesentlichen identisch und besitzt einen Basis- bzw. Mittelblock 78 nit
zwei Flügelblöcken So und 82, von denen jeder an einer Seite des Basisblockes 78 drehbar befestigt ist. Der Flügel*
block 82 ist mit einer vertikalen Ausnehnung 84 benachbart einer Kante versehen und weist Widerlager auf, die den in
Fig. 5 gezeigten Widerlagern 48 und So identisch sind. Ein Gelenkzapfen 86 hat Preßsitz in der Ausnehnung 84 und
werden seine finden durch die Widerlager in der gleichen Weise wie der Gelenkzapfcm 52 nach Fig. 5 gehalten. Der
Basisblock 78 ist mit eimer Zunge 88 versehen, die eine öffnung aufweist und sich von den Block nach aussen in die
Ausnehnung 84 erstreckte so daß der Flttgelblock 82 an Block
78 benachbart dessen einer Seite drehbar befestigt ist» Die
benachbarten Seiten d@s Msisblockes 78 und des Flügelblockes ,
82 sind an Stellen, die sieh in seitliches Abstand von de»
Gel er? k zapfen 86 fe®£ind®as j© alt zxizl Misgoftuefeteten
Sacklöchern bzw. HßtieJmagea 9® umä SZ versehen» «olehe
ge»$insa% ein© WeAm* §4 $w£schen eich «»faefe^a waä haltern^
durch dt« not»aler**Im: 4®s '■ lügtslblock $Z h®$m£®wmig
nach missen voa Block ?§ ms, am @®lenk£&p£@n Si b®ia$$<tf wird«...
ORIGINAL INSPECTED "f* 009849/0390
Gauer "fr"
Der Flttgelblock 12 let ferner »it einer durchgehend·»
Qverbohntng 96 versehen die in der Richtung des Blockes
7· offen ist. Diejenige Seite des Blockes 78, welche de«
Block 12 benachbart ist. 1st nit einer Gewindebobrung 98
versehen» die nit der Bohrung 96 in Ausflucbtung gebracht
werden kenn· Bohrung 96 bet einen grosseren Durchmesser
eis Bohrung 9t^Anstellc der Bohrung 96 kann eine Nut
1halieh wie die Nut anstelle der Bohrung 64 verwendet werden.
Bin Verstellstift loo, c essen eines Ende nit eine« Gewinde versehen ist, ist durch die Bohrung 96 geführt und in die
Gewindebohrung 98 eingeschraubt, wlhrend eine Schulter Io2
an anderen Ende des Stiites sich an der Seite des Blockes
in Anlage befindet, die der Feder 94 entgegengesetzt ist·
Der Kopf Io4 ά·* Stifte! loo ist alt eine« Grifforgan Io6
verseben, so daft der St: ft loo vorgeschoben oder teilweise
aus den Block 78 surOck{ exogen werden kann, wodurch der
Abstand zwischen den Blicken 78 und 8? unter den durcb die
Feder 94 ausgeübten Zug winkelig verstellt werden kann.
Der Flügelblock 8o ist iuf der anderen Seite ά·* Blockes
78 angeordnet, die der Seite entgegengesetzt ist, an welcher
der Block 33 !»«festigt ist. Die übrigen de» Block 8o zugeordneten
Bauelenente unc Teile sind denjenigen identisch,
die de« Block 82 zugeordnet sind, so daB identische Bau-
009849/0390 *»
Gauer "C"
eleaente ait den gleichen Bezugsziffera alt der Ausnakae
bezeichnet sind, dat der Kopf Io4 des durch den Block 80
geführten Stiftes loo all einea geraadelten Knopf I08 statt
eines Grifforgans I06 versehen ist.
Wie Fig. 3, 4 und S zeigen, ist der Basisblock 4o alt einer
durchgehenden vertikalen Bohrung Ho sowie «it Lagerringen 112 uad 114 versehen, welch letztere ia oberen bzw. ia unteren
Bndteil der Bohrung Ho angeordnet sind* Za der Bohrung
Ho ist eine drehbare Welle 116 gelagert, deren Badteile 118 und 12o sich an der Cberseite und an der Unterseite
des Blockes 4o nach nuss«η erstrecken. Bine Rolle 122 ist
lösbar uad gleichachsig ta oberen Bade 118 der Welle angeordnet, wlhread aa unteren WeIlesende 12o ein Kettenrad
124 fest.aageordnet ist. Die entgegengesetstaa Seitea des Blockes 4o sind an selaei unteren Endteil je alt einer
Rinne 126 und 128 versehen uad der Block ist ia Schlitz So
so angeordnet» dat die Schlitzkanten 32 und 34 in die Rinnen
eingreifen, und die gegeiaberliegenden Ltngsrandteile der
Platte 24 benachbart den Schiitskanten wirken dabei als Schienen, längs welchea 4 er Block 4o ia der Längsrichtung
des Schlitzes gleitbar ist, wobei der Block die alt 1ha
verbundenen ?13gelbl5cka 42 «aU 44 wfihread der Gleitbewegung
»Itaisau. Die Oberseite des Blockes 4o 1st lings entgegen^
BAD •11- 009849/0390
-α
Gtttor"C"
gototttor Seitonteile sur Bildung von BlockfOhrungon ISo
und 1S2 ausgeschnitten, so deft dor oboro Toil dos Block··
4o in eine* Schiit« in dor oboron Wand 22 zwischen Schlitzkantoa
1S6 und 138 gleiten kann, welcher Schutt 134 un·
aittelbar sowie in dor gleichen Richtung und ait dor gloi*
chen Brstrockung wie dor Trigorplettonschlits So verlauft,
«io in Fig. 1 und S dargestellt. Dio Schlitze So und 134 ondon an dor Seite 14 und oin Federeit* 14o ist an dor
Innonfllcho dor Wand 14 in dor oboron Xaaaor 26 zwischen don
Schiitskanten 32 und 34 angeordnet. Oor Basisblock 4o 1st ■it aehreren identischen Ausnehmungen vorsehen, welche silo
■it 142 bezeichnet sind· Mehrere identische Podorn 144 station
sich sowohl gogon dio Ausrehaungen 142 als auch gegen don Fodorsits 14o ab, wodurch dor Block 4o normalerweise nachgiebig
la Abstand von dos Fodorsitx 14o gehalten wird, so daft dor Block 4o alt de» Federsitz 14o nachgiebig verbunden ist
und dio Fodorn einen nachgiebigen Druck gogon don Block ausüben, wenn dieser sua Fodorsits bewegt wird.
Vio sich aus don Zeichnungen ergibt, ist oin Motor 146 an dor Bodenwand 12 innerhalb dor unteren Kaaaor S angeordnet»
alt dea in horkoaalichor Weise oin Untersetzungsgetriebe ISo
verbunden 1st. Di« Wolle 152 dos Untersetzungsgetriebes fuhrt
von dost lotsts^on nach obea und ist alt einer Schaltkupplung
BAD OBIG»NAL
009849/0390
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154 versehen. Di· Kupplung weist eine sich nach ob·» erstreckende
Kupplungswelle 156 auf, auf der ein Kettenrad ltt
angeordnet ist. Bin· herkömmliche Kette 16o verbindet 61*
Kettenräder 124 und 15t, so daft di· Roll· 122 »inen Kraftantrieb
erfährt, wenn der Motor 146 eingeschaltet in·
Wie Fig. 1 und 5 «eigen, ist der Flügelblock 44 mit einer
durchgehenden vertikalen Bohrung 162 versehen, in der eine Well· 164 drehbar gelagert 1st. Di· Welle 164 erstreckt rfca
von dem Flügelblock nach oben und trägt lösbar eine Roll· 166. Der Flügelblock 42 ist mit einer Well· 16t versehen,
die der Welle 164 identisch ist und die lösbar eine Rolle 17o trägt« Die obere Wand 22 ist mit zwei identischen kurzen
Schlitzen 172 auf entgegengesetzten Seiten des Schlitzes 134 versehen, durch welche Schlitze die Wellen 164 und
168 geführt sind. Die kurzen Schlitze 172 sind so bemessen, daß eine verhältnismäßig kurze bogenförmige Bewegung der
Wellen in diesen möglici ist, wobei der Grad der erwähnten Bewegung durch die Eins teilsteilungen der Verstellstift·
68 bestimmt wird«
Wie Fig. 1 und 3 zeigen, ist der Basisblock 78 des Schlittens 38 mit einer vertikalen Bohrung 174 und mit in dieser an
ihrem oberen und an ihr<»m unteren Bndteil angeordneten
0038^5/0390
ftaner »C»
UgerringM 171 uad 171 versehe·. Ia der Bearaag 174 1st
•Im drehbare Mil· II· gelagert, mim Bndteile ItX «ad
114 ta der Oberseite sowie an der Unterseite des Block··
nach Mim überstehen. BIm Rail· 116 ist abnebabar aad
gleichachsig aa obere« Welleaende 112 angeordnet, wahrend
•la Welleahalteorgsa 1··, beispielsweise eiae C-reraige
Kleaae, na unteren Velleaeade 114 vergeseaea ist· 91·
Io «ad 12 sind Je alt vertikalen Behruagen
WeIlM 19· uad 192 versehen, 41· den Bohrungen
und WeIlM des Ittgelblockes 44 identisch sind» die in
Fig. S dargestellt sind. Die Wellen 19· uad 192 tragen
lösbar Rollen 194 und 196, dl· der auf der Well· 164 angeordneten
Rolle 166 identisch sind. Die entgegengesetzten Seiten des Basisblocks 76 sind an ihr·« unteren Endteil
je alt einer Rinne versehen, die den Rinnen 126 und 126
des Basisblocks 4o identisch sind und der Block 71 ist ebenfalls in Schlitz So so angeordnet, dal die Schiitskanten
32 und 34 in die Rinnen eingreifen, so da· die Lingsrandteile
der Platte 24 benachbart den Schutzkante· als Schienen wirken, längs welchen der Block 71 in der Längsrichtung des
Schlitzes gleitbar 1st, bsi welcher Gleitbewegung der Block 71 die alt iha verbunden·» Flflgelblöcke Io und 12 altatet.
Die Oberseite des Blockes 71 ist ebenfalls lings entgegengesetzter Seitenteile zur Bildung von Blockfanrungen ausg·-
schalttea, dl· das FQhruaßea ISo und 1S2 dts Blockts 4o
idantiteh SiQd9 so da· dar obere Tall das Blocket 71 la
Schiltχ 1S4 Ib dar obaran Wand 22 zwischen das Schlltskaatea
1S6 und 138 gleiten kann. Wie ersichtlich, sind die Blöcke
4© und 7t ait Betuf aufeinander IiBf* gemeinsamer Schienen
beweglich·
Wie Flg. 1 und S zeigen, ist durch den Basisblock 78 Mischen
d essen Oberseite und Unterseite eine Gevindebohraag 19· vor*
gesehoB, die sich Ib eine» seitlichen Abstand von der vertikalen Bohrung 174 befindet und tu dem Schlitz So parallel 1st«
Durch diese Bohrung 198 ist eine Gewindespindel 2oo hindurch·
geschraubt. Das eine Bade der Spiadel 2oo 1st gewiadefrel
UBd durch ela Lager 2o2 hladurchgefahrt, welches mit einem
InaeBlager 2o4 versehea i:st. Das erwihate gawladefrele Bade
ist durch die Seite 1· des Gehäuses Io gefahr« «ad tragt eii
Winkelhebel 2ee an ihrem durch die Wand Ie nach eussem flbersteheadea
Bade.
Auf der Wand 22 siad swel BrQckante!la 2o8 und Ho la seitlichem
Abstand voaelaando:» la der Längsrichtung des Schllttes
134 diesea überbreckead «igeordndt. Im SchiIts ist eine
langgeatreckte Rolle 212 iingeordaet, deren enfgegaagesetste
Baden auf den Brftckeatell«m drehbar gelagert siad· Am oberen
009849/0
Gauer "C"
Teil der Wand 16 ist oberhalb der Spindel 2oo eine Stütze
214 angeordnet, die sich nach oben über die Rolle 186 hinaus erstrecktο Bin© weitere Stütze 216 ist am oberen Teil der
gegenüberliegendem Wand 14 vertikal beweglich angeordnet
und erstreckt sieh nach oben bis über die Rolle 122. Die
Stütze 21$ ist ®in® susaiamengesetzte Stütze, deren oberer
Teil sit d@a taut es·©® Teil bei 218 gelenkig verbunden isto
Zwischen am Stütz®® ist ©iß® Stange 22© angeordnet, von
der j öd ©s Ende mit einem ©ber@n Teil der Stützen verbunden
ist sjisd 4®r©st Achse sich in vertikaler paralleler Ausfluchtung
»it des· Ae&s© iss1 daffsantes· &©fia#Si-säesa 3.SBigg«streekten Rolle
212 feefimiet«, Ma© weitere Isisgg© streckte Rolle 222 ist
Stange 22o zwischen deren Enden und
Rolle 212 ssigeordnet. Die Rolle 222
kamm sas Μιβ"©5? B&gI SmEBg ©fcsrfeallb der Rolle 212 dadurch herausg®bs"@efet
wei?(i©ia0 dai dies ©ia© Bad© d©r Stange von der Stütze 214
gelist rasi (Sie Sfeasge feegenförsaig nach ©b©n us den
lapfdm IIS öi ä&t SS®£s@-S6 a-mg@h@ben ^ird„ Die Rolle 222
Ia i®i? üeis© alt E©tög sia£ di© Meile 212 senkrecht verfffeip
v®nm @äffl@ !fss'Steiispisidel 224 betätigt wird,
ä@ Stits© lli a.it .Bezug, auf ihren unteren Teil
aa ύ@τ S©it© 14 ^©festigt ists bewegt wird«
Was άί(Β Rollen.-196' unä Ii 4 euf den vertikalen Wellen 192 und
^ -ie- 0 0 9 8 4 9/0390
Gauer "C"
19o betrifft, so befinden sich diese in einem ausreichenden
vertikalen Abstand von den Oberseiten der Flügelblöcka So
und 82, daait sich die Wellen 19o und 192 einwärts und in
der Längsrichtung der länglichen Schlitze 228 und 23o beweg»
können, die in der oberen Wand .22 parallel sub Schlitz
134 und auf beiden Seiten desselben vorgesehen sindo Oer
vertikale Abstand der Rollen 196 und 104 j»it Hasug auf
die Flügelblöcke 8o uijfl 82 ist dea Abstand der Rolle 166
mit Bezug auf den Flügtflbloek 44B wie in Fig» S dargestellt, ..,,
identisch«.
"Wie sas Figo 1 ersichtlich-istv sind die gegenüberliegenden
oberen Teile der W&nd@<14 und 16 je mit einer iasöfee 232; "■
bzwc 2.34 versehene di© sieh Fon d@r Vordorwaßd
asiss©E erstrecken α Zwischen" den Laschen 232
Bit ύί&Μ®η w&rhnmä®m äst
Wi© Figo, 1 urnä. S s@ig@ss0 ist an der Rocks©!t©
Sehlisssä ie sin® BinspaÄ^lfenäsiorduung 23?
®ip'Mtosp&MiTQlXQnam&xanwtg weist zwe/.i - sich nasi
streckende Ars@: 2|S nä{{ t4o' auf, -die' an der
befestigt sind und .-sich-nach ©beis Über die: ©bei©
hinaus.-'erstrecken. Zmi'-langgestreckte Roll©» J4
244 sind, durch die und swistch^en den Armen in
.17- OO 9 8 45/ 0 3
"CM
lagert, daß die Rolle 242 sich vertikal oberhalb und in Ausfluchtung Mit der unteren Rolle 244 befindet. Die Rollen
242 und 244 sind »it Bezug aufeinander durch federbelastete Verstel!klemmen 246 und 248 vertikal verstellbar. Eine dieser
Rollen ist eine kraffcgetriebene Rolle, die durch eine
Antriebseinrichtung herkitanlicher Art angetrieben wird.
Die obere Rolle 242 ist durch eine Anhebeeinrichtung, welche
durch einen Hebel 2So betätigt werden kann, vertikal verstellbare Bim® aweits Einspannrollenanordnung 251 (sehenatisch
dargestellt) die der Einspannrollenanordnung 237 identisch isfc9 kann In identischer Weise an der Vorderwand
18 anstalt® d©y Träger- bzw« Auflagerolle 236 angeordnet
sein. Zwei seitlich voneinander in Abstand befindliche Führ«
ungen 253 und 255 sind an der linspaniirolleiianordnung benachbart
und hinter den Rollen 242 und 244 angeordnet„ und
zwei seitlich voneinander in Abstand befindliche Führungen
257 und 259 sind an der Einspsmreilenanordnuiig benachbart
und vor den Rollen 242 urd 244 vorgesehen«,
Fig. 6„ 7 und B seigim aim hmBonumv«: Ausbildung ά&τ ringförmigen R&il&n lau, 1§6, UZn 1S6, l?o und 194, Die Rollen
166 und 196 sind zvei gleichartige Rollen, pi« Rollen 122
und 186- sind «ibaiifalls s*e£ glaichsrtige Rolleai das Gleiche
gilt für die Rollen Uo und 194. Die Rollen 166 und 196 sind
18 0098A9/0390
Gauer "C"
aufweist,
«tor Kante»·
1
Ia SSnre? ltef©^gsfiligte
ringföraige Rollen, von denen jede eine gleichachsig®
V-förmige Uftfangsaut 25? an Ihrer
und die aachfolgend als des
setsrollenpear beseichaet «wd©n. Die
sind ringfuraig® Rollen, v©m am
254 ta ikritt
aufweist, und paar bezeichnet d@r Rollo &@$
SI4 de? !eil®
fefsiifsaiit
SItS0 3®ä®s& Ist έ
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issadl ψ©β
SAD
9849/0390 ~
nach vorne weiter Ober die Rolle 212 gefördert, bis das vordere finde sich an der Rolle 17o des Schlittens 36 vorb
eibewegt und sich die eine Seitenkante in Xontakt alt den
Nuten 252, 254 und 2S6 der Rollen. 166, 122 und 17o befindet. Hierauf wird die Kurbel 2o6 von Hand bedient, ua die
Spindel 2oo so su betätigen, das der Schlitten 38 in der
Richtung zur anderen Seite des Bandes 262 bewegt .wird, bis sich das Letzter» in Kontakt alt den Nuten der Rollen 196,
116 und 194 befindet. Nachdea dieser Kontakt hergestellt worden ist, wird die Kurbel weitergedreht, bis die Federn
16 unter dea Druck nachgeben und eine Druckkraft ausüben, so dal die Rollen des Schlittens 36 gegen die eine Seite
da Bandes gedruckt werden, so daft die Druckkraft Ober das
Band auf die entgegengesetzte Bandkante Obertragen wird,
welche sich Bit den Rollen des Schlittens 38 in Kontakt befindet. In dieser Stellung werden, wie in Flg. 2 dargestellt,
die Entgratungsrollen 166 und 196 so eingestellt, daft sie die «it voll ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung
einnehaen, indea die Verstellstifte 68 und loo der FlOgelblOcke
44 und 82 betitigt werden, wenn eine beträchtliche Abgratung der Bandkanten vorzunehmen ist. Wenn die Grate
lediglich zusaaaengedrOckt werden sollen, ohne daS eine
gewisse Abschrlgtmg der Xanten vorgenoaaen wird, ua die
Grate for die nachfolgende Kantenrundungsstufe ausreichend
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xu glätten, werden die tollen 166 und 196 so eingestellt,
daft sie die lusseren strichpunktiert gezeichneten Stellungen einnehmen. Wenn das Bandmaterial aus den Kantenrundungs·
rollen 122 und 186 in einem geraden Zustand austritt,
werden die Verstellstif :e 68 und loo der Flogelblöcke 42 und 8o so eingestellt, daft die Rollen 17o und 194 die
mit voll ausgesogenen Linien gexeichneten Stellungen einnehmen. Wenn das Band 262 xwischen den Rollen 122
und 186 mit einer gewissen Längskrümmung heraustritt, werden die Rollen so eingestellt, daß die eine Rolle die
innere gestrichelte Ste lung und die andere die äussere gestrichelte Stellung e.Minimmt, je nachdem, ob die Lingskrümmung
nach tihks oder nach rechts ist, wodurch die
Lingskrümmung eliminier : wird.
Nachdem das Band 262 xw sehen den Schlitten 36 und 38 so angeordnet und unter Druck gesetzt worden ist, wird der
Motor 146 eingeschaltet wodurch die Antriebsrolle 122 angetrieben wird, wie vorangehend beschrieben, und der
Hebel 25o der Einspannr<llenanordnung 237 wird betitigt, so daß das Band erfaßt und zwischen den Einspannrollen
242 und 244 unter Drucl gesetzt wird und eine der Rollen
bewegt wird, wodurch dai Band zu den auf den Schlitten 36
und 38 gelagerten Roller gefördert wird. Wenn das Band
bad ; ■ "u~ 009849/039 0
Gauer HC"
durch dio Bntgratungsrollen 166 und 194 hindurchtritt, werden
Grate an den Kanten dos Bandes in das Bandmaterial durch die nach innen konvergierenden flachen Seiten der U-fOrmigen
Nut 2S2 gepreSt· Nenn das Band zwischen den Batgratungsrollen
heraustritt, wird es durch die Kantenmndungsrollen 122
und 186 gefordert« durch welche die entgrateten Xanten des
Bandes, die nun geringfügig abgeschrlgt sein können, gegen
die gekrümmten oder abgerundeten Baden bzw. Sitse der U-ffimigen
Nuten 2S4 geprallt worden, so daft durch plastische Verformung die Bandkaate» entweder vollständig oder im
wesentlichen vollständig abgerundet worden. Bs kann eine ge·
ringfflgige gewisse Unregelmäßigkeit der abgerundeten Kante
des Bandes in der Mitte cer Dicke dm3 Bandes bestehen, wenn
dieses zwischen den Kantünrundungsrollen austritt, welche
Unregelmäßigkeit dadurch vollständig beseitigt wird, daft das Band zwischen den Enc.bearbeitungsrollen 17o und 194
gefordert wird, durch welche die abgerundeten Kanten nun gegen die konkaven U-fOraigen Nuten 256 von grOssorer Breite
und geringerer Krümmung eis die Nuten 254 der Bollen 122
und 186 gepreSt werden. liiorauf läuft das endbearbeitete
an den Kanten abgerundete Band fiber die Träger- bzw. Auflagtroll·
236.
Di· vorangehend beschrietene Arbeitsweise wird angewendet,
wenn das Bandmaterial eite beträchtliche Dicke hat und nicht
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Gauor "C"
knickt, wenn es «in· Druckbelastung «wischen den Arbeite*
rollen der Schlitten 36 und 38 erfährt. Wenn «la dünnes
Band bearbeitet wird, bei des Knickgefahr besteht, wird die
Stange 22o so bewegt, daft sie ua die Statte 216 verschwenkt
wird, bis ihr eines Bude in die Statte 214 eingreift und die Rolle 222 auf des Band 262 tür Auflage koset, das Ober
die Rolle 212 gefordert wird, wobei durch das Zusammenwirken
der Rollen 212 und 222 jede Gefahr, dal das Band eine Knickung erfthrt, veraieden wird.
Ib Vorangehenden wurde die Arbeitsweise der erfindungsgoBlssen
Vorrichtung in Verbindung alt des Bntgraten, Kantenabrunden
und der Bndbearbeitung vmi Metallbsndkeaten beschrieben,
obwohl sie Bit einfachen Abänderungen auch sub Bntgraten oder Kantenabrunden eines ringföZBigen NetallwerkstOckes enge·
wendet werden kam **· i:* Mg· 9 scheaatisch dargestellt.
Zur Anpassung der Vorrichtung for die Kantenbearbeitung eines
Metallringes werden die ringförmigen Rollen 166, 196, 17o
und 194 entfernt, so da· nur die Rollen 122 und 1S6 übrig
bleiben swischen welchen ein Netallring 271 angeordnet wird. Oer Metallring wird"swischen den yerbliebenen Rollen 122
und 186 dadurch unter Druck gesetzt, daft die Kurbel 2o6 ent·
gegen des Federdruck betätigt wird, wie vorangehend beschrieben,
und die Antriebsrolle 122 wird in Bewegung ge«
-"- 009849/039» BAD0RiQWi
•etst9 im die Ina··- uad Aussenkanten des Ringes wirkt·*
SM prlgea.
Fig. Io seigt eine schematisch· Ansicht einer Abänderung
der Vorrichtung tür Kantenbearbeitung vom kreisförmigen
Nstallplatten oder Scheiben, beispielsweise der Scheibe
268. lei dieser Ablnderungsform werden die Rollen 166, 196,
17o und 194 entfernt und die Rollen 122 und 186, wie in Fig. 9, beibehalten. Jedoch wird für die Kantenbearbeitung
von HotelIscheiben eine dritte Rolle 27o verwendet, deren
Ntttumg mit den Nuten der1 Rollen 122 und 186 zusamewnftllt,
so dal die drei Rollen vorsugsweise identisch genutet sind.
Die dritte Rolle ist an dem einen finde eines Hebelarmes 272 bei 274 drehbar gelagert, wahrend das andere Bude des
Hebelarmes bei 276 schwenkbar ist. Bin geeignetes Druckorgan, das bei 278 schematisch dargestellt ist und ein federndes
Druckorgan wie die Feder 142 oder ein hydraulisches Organ aein kann, ist benachbart dem Arm 272 angeordnet, um die
mit dem Hebel verbundene Rolle 27c in Druckkontakt mit der Scheibe 268 su belasten. Die drive Rolle 27o 1st so U
Anlage an der Scheibe 268 angeordnet, dal die Achsen der Rolle 122 und der Rolle 27o in einer gemeinsamen Bbene
links der Achse der Scheibe 268 liegen, damit die Rollo
27o die Scheibe zwischen den Rollen 122 und 186 wahrend
-24· 009849/0390
Gauer "C"
des Kantenbearbeitungsvorgangs hfllt.
Fig. 11 zeigt in scheaatischer Darstellung eine Draufsicht einer abgeänderten Ausfuhrungsfora der Vorrichtung zur
Bearbeitung langgestreckter unregelalssig geformter Werkstücke»
Die obere Wand 280 ist scheut!sch dargestellt,
da sie der oberen Wand 22 nach Flg. 1 und 3 identisch ist. Die BasisblOcke 4o und 78 sind auf Schienen zur
Bewegung alt Bezug aufeinander Ihnlich wie bei der Anordnung nach Fig. 1 und 3 gelagert. Die in Fig. 1 und
3 gezeigte Bewegungsspindel 2oo zu« Bewegen des Blocks
78 ist jedoch durch eine pneumatische oder hydraulische Einrichtung 282 ersetzt, die einen Zylinder 284 aufweist,
welcher in geeigneter Weise auf Schienen 286 und 288 enge« ordnet und alt dea Block 78 durch ein Gesttage 29o vor»
bunden ist, so daß die auf dea Block 78 gelagerte Rollo 186 zu der Rolle 122 aa Block 4o belastet wird. Die Rollen
196 und 194 bei der Anordnung nach Fig. 1 und 3 sind weggelassen. Bin unregeäaissig gefönter Werkstackstreifen
288, vorzugsweise alt einer geraden Seite, wird zwischen den Rollen hindurchgeföhrt, wobei sieh dl« Rollo« 166, 122
tmd 17o auf der eine» Seite befindest* «!bread eine Roll«
18· avf dor anderen Seite dos Streifens Ist. Oo la diese«
Polio öl» »loiflMtlf£ft*i od#?
BADORlGiNAL
Gauer HCW
wegen des Blockes 78 statt der Spindel 2oo verwendet wird,
folgt die Rolle 186 selbsttätig der Fora der iraregelalssigen
Seite des Streifens 288 in Aufrechterbaltung des Kontakts ■it dieser.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten und
beschriebenen Ausführung«f omen beschrlnkt, sondern kann
innerhalb ihres Rahmens Weitere Abänderungen erfahren.
-M- 009849/0390
Claims (6)
1. Vorrichtung tür Kantenbearbeitung von Blech· und Band*
Material, gekennzeichnet durch einen ersten und einen «weiten Schlitten, Schienen, welche Schlitten auf den
Schienen gelagert sind und mindesten* einer der Schlitten
■it Bezug auf den anderen ltngs der Schienen verschiebbar
beweglich ist, einen festen Sit», der in wesentlichen benachbart de« einen findteil der Schienen angeordnet ist,
ein elastisches Druckergan, das ait de« Sits und des ersten Schlitten verbinden und «wischen beiden asge*
ordnet ist, jeder Schlitten ein tusaaaengesetster Schlitten
ist, der durch einen Mittelblock und twei FlfigelblOcke
gebildet wird, der eine PlOgelblock verstellbar und gelenkig »it der einen Seite des Mittelblockes verbunden
ist, während der andere Flflgelblock verstellbar und gelenkig
ait einer entgegengesetzten Seite des Mittelblockes verbunden ist, der Mittelblock jedes Schlittens alt den
Schienen in Eingriff steht, eine Einrichtung zua Bewegen
BAD ORiGiNAL 27- 009849/0390
Geuer "C"
des ιweiten Schlittens lings der Schienen vorgesehen
und alt du Mittelblock des »weiten Schlittens verbunden
ist« und eine Anzahl lsi wesentlichen zylindrischer Rollen je alt einer Usfangsnut in ihrer UmfangsflBche
vorgesehen ist, von denen je eine an jede» der Blöcke drehbar so gelagert ist, daft sich ihre Nuten lsi wesentlichen
in einer gemeinsamen Ebene befinden· .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennteichnet, daft
der «weite Schütter auf den Schienen «it Bezug auf den ersten Schüttet verstellbar quer beweglich ist·
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daft
die Schlittenbldcke jedes Schlittens quer zu den Schienen
sich ie wesentlichen in Ausfluchtung miteinander befinden.
4. Vorrichtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet,
daft zwischen dem Mittelblock und den Flügelblöcken jedes Schlittens ein» Feder angeordnet ist, welche Federn
dazu dienen, die FlügelblOcke normalerweise von ihren
>2|e 00984 9/0390
Gauer HC"
jeweiligen Mittelblöcken nach »ussen um ihre Gelenkverbindungen su belasten.
5· Vorrichtung nach Anspruch lt dadurch gekennzeichnet, daft
das Bit de» ersten Schlitten verbundene elastische Brück·
organ alt de« MitteJblock des Schlittens verbunden ist,
6. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch geknnzeichnet» daft
der eine Flogelblock des ersten Schlittens und der eine Flügelblock des zweiten Schlittens ein erstes Paar komplementärer
Flügelblöcke bilden, die beide benachbart einer Längsseite der Schienen angeordnet sind, und die anderen
Flügelblöcke des ersten und des «weiten Schlittens ein .
sweites Paar koMpleaentirer Flügelblöcke sind, die beide
benachbart der ander«! Längsseite der Schienen angeordnet sind..
7. Vorrichtung nach Anspruch 6B dadurch gekenntelehnet, daft
die Rollen, die as ersten Paar von komplementären Flügel· blocken gelagert sind, je eine Identische kontinuierliche
V-for«ige Nut in ihrer tfstfangsflieh· aufweisen, die am
BAD ORIGINAL
·*»- 008849/0390
Qauer "C"
Mittelblock gelagert·» Roll·« je «in· identisch« kontinuierlich·
U-foraige {{okrOaat· Nut in ihrer Uafaags·
flache aufweisen, dl« aa zweiten Paar koapleaentsrer
Plügelblöcke gelagerten Rollen je oino identische
kontinuierliche U-foruig· gekruaate Nut in ihrer (iafangs·
flach« aufweisen, und die Nuten.in den Rollen des zweiten Paares von FIt gelblocken von grösserer Breite
und geringerer Kruaaurg als die Nuten der Mittelblock·
rollen sind.
I. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da· die alt des Mittelblock dos zweiten Schlittens vor·
bundene Bewegungseinrichtung ein· Spind·! ist, wolcho
durch den Mittelblock hindurchgeschraubt ist und alt
diese« Gewindeeingriff hat.
9. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet,
dal die alt de« Mittelblock dos zweiten Schlittens verbundene Bewegungseinrichtung einen pneumatisch odor hydraulisch
betltigbsren Kolben aufweist, der alt einer Seite des Block·· verbinden und in der Längsrichtung der
009849/0390
Schienen gerichtet ist.
lo. Vorrichtung sur Kantenbearbeitung von Blech- und Band*
material, gekenntelehnet durch «la Gehäuse alt einer
Vordorwand uad einer Rückwand, Seitenwinden sowie ait
einer oberen uad einer unteren Wand, Schienen, die U Gehluse unterhalb der oberen Vaad angeordnet sind, einen
ersten und einen zweiten Schlitten, die auf den Schienen gelagert sind, und aindestens eiatr der Schlitten in
der Querrichtung alt Besug auf den anderen langt der Schienen beweglich 1st, einen festen Sits, der la wesentlichen
benachbart des einen Badteil der Schienen tage* ordnet ist, ein elastisches Druckorgan, das alt dea
Sits und dea ersten Schlitten verbunden uad zwischen diesen beiden angeordnet ist, jeder Schlitten ein susaaaenge·
setster Schlitten alt eiaea Mittelblock und swei Flügel*
blocken ist, der eine FlUgelblock verstellbar und gelenkig
alt der einen Seite des Mittelblockes verbunden ist, wihrend der andere PlOgelblock verstellbar und gelenkig
alt einer entgegengesetzten Seite des Nittelblockes verbunden
ist, der Mittelblock jedes Schlittens alt den
Schienen in Eingriff steht, eine Einrichtung sub Bewegen
BADORfQlNAL
-31- 009849/0390
Cauer HCH
des zweiten Schlittens lings der Schienen, welche Einrichtung alt de» Mit :elblock des zweitea Schlittens
verbunden ist, in jedes Block eine Wellt drehbar gelagert ist und alle Wellen sich von ihren Blöcken in
e iner gemeinsamen Richtung nach aussen erstrecken, ein
lAnglicher Mittelblo kschlitz in der erwähnten oberen
Wand vorgesehen ist, der in der Längsrichtung (wischen den Seitenwinden ger chtet ist, die Mittelblöcke je
einen Teil aufweisen der ltngs dt» Schlitzes beweglich
ist, je ein länglich r Flügelblockschlitz auf jeder Seite
des Mittelblockschli :zes vorgesehen ist, die Flogelblock«
wellen eines der Sch itten in der Llngsrichtung in d en Flfigelblockschli .zeit beweglich sind, eine Anzahl
la wesentlichen zylindrischer Rollen je Hit einer Unfangsnut
in ihrer Umfangs 'liehe auf jfcder der Bleckwellen
oberhalb der erwähnt«η oberen,Wand drehbar so gelagert ist«
daß ihre Nuten sich . m wesentlichen in einer gemeinsamen
Ebene befinden.
11. Vorrichtung nach Anspruch lo, gekennzeichnet durch
twei Brückenteile in seitlichem Abstand voneinander im der Llngsrichtung de: Mittelblockschlitzes diesen Ober*.
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Gauer "C11
brückend, eine langgestrecke erste Rolle» die in de«
Mittelblockschlitz so angeordnet ist, daft ihre entgegengesetzten Enden auf den voneinander in Abstand
befindlichen Brückenteilen gelagert sind, eine Stange, welche die erwähnten Seitenwände überbrückt und oberhalb
der oberen Wand angeordnet ist, eine zweite langgestreckte Rolle, die auf der erwähnten Stange angeordnet ist und
sich oberhalb der ersten Rolle befindet und ait dieser eine Einspannrollenanordnung bildet»
12ο Vorrichtung nach Anspruch Io$ gekennzeichnet durch zwei
seitlich voneinander in Abstand befindliche, sich nach oben erstreckende Ame, die zumindest an einer der Vorder*,
wand und deκ Rückwsno befestigt sind« zwei langgestreckte .»
Rollen„di® durch dis Arne und zwischen diesen gelagert
sind, wobei die eina Rolle vertikal oberhalb der anderen
angeordnet ist und ait dieser eine Förder-Einspannrollenanordnung bildet.
13ο Verrichtung nach Anspruch Io„ dadurch gekennzeichnet,
daß die erwähnten zylindrischen Rollen abnohabar auf den erwähnten BloeK*@iIen angeordnet siad»
-33-0 0 8 8 4 9 / 0
Gauer "C"
14. Vorrichtung nach Anbruch lo, gekennzeichnet durch
Mittel tu« Verstellm der PlOgelblöcke des einen Schilt«
tans seitlich zu dan Flügelblöcken das anderen Schlittens.
BAD ORIGINAL 34- 009849/0390
sr
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