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DE1602394B1 - Verfahren und einrichtung zur umformung eines langgestreckten hohlen rohlings - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur umformung eines langgestreckten hohlen rohlings

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Publication number
DE1602394B1
DE1602394B1 DE19671602394 DE1602394A DE1602394B1 DE 1602394 B1 DE1602394 B1 DE 1602394B1 DE 19671602394 DE19671602394 DE 19671602394 DE 1602394 A DE1602394 A DE 1602394A DE 1602394 B1 DE1602394 B1 DE 1602394B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blank
workpiece
section
mold
blank material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671602394
Other languages
English (en)
Inventor
Francis J. Princeton Junction N.J. Fuchs jun. (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1602394B1 publication Critical patent/DE1602394B1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D26/00Shaping without cutting otherwise than using rigid devices or tools or yieldable or resilient pads, i.e. applying fluid pressure or magnetic forces
    • B21D26/02Shaping without cutting otherwise than using rigid devices or tools or yieldable or resilient pads, i.e. applying fluid pressure or magnetic forces by applying fluid pressure
    • B21D26/033Deforming tubular bodies
    • B21D26/045Closing or sealing means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21D26/02Shaping without cutting otherwise than using rigid devices or tools or yieldable or resilient pads, i.e. applying fluid pressure or magnetic forces by applying fluid pressure
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    • B21D26/043Means for controlling the axial pusher
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Umfor- nur unter Voraussetzung von in besonders hohem
mung eines langgestreckten, hohlen Rohlings in ein Mäße bildsamen Werkstoffe'ü zu verwirklichen.
Werkstück mit zwei Abschnitten unterschiedlichen Weiterhin ist mit dem älteren deutschen Patent
Querschnitts und/oder unterschiedlicher Wandstärke 1285 434 ein Verfahren mit hydraulischer Aufwei-
und eine Einrichtung zur Durchführung dieses Ver- 5 tung eines rohrförmigen Rohlingsabschnitts vorge-
fahrens. schlagen worden, bei dem die Rohrwandung durch
In den verschiedensten Zweigen der Technik, ins- Beaufschlagung mit Höchstdruck in einen Zustand
besondere auch für Zwecke der elektrischen Nach- erhöhten Formänderungsvermögens überführt und
richtentechnik, werden zahlreiche rohrförmige, aus im übrigen gleichzeitig einer Stauchung unterzogen
Abschnitten unterschiedlichen Durchmessers be- ίο wird. Ziel dieses Verfahrens ist ebenfalls nicht die
stehende und mit Öffnungen versehene Werkstücke Erzeugung von Werkstücken mit unterschiedlichen
benötigt, z. B. als Verbindungselemente für Koaxial- Waüdstärkeabschnitten, wie sie bei Werkstücken der
kabel, Telefonstecker u. dgl. Im folgenden wird auf vorliegenden Art auftreten.
die Herstellung von solchen Koaxialkabel-Verbin- Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung dungselementen als Anwendungsbeispiel der Erfin- 15 eines Verfahrens zur einstückigen Herstellung von dung Bezug genommen, wobei diese Umformungs- hohlen Werkstücken mit Abschnitten unterschiedaufgabe stellvertretend auch für alle anderen ent- liehen Querschnitts bzw. unterschiedlicher Wandsprechenden Anwendungsmöglichkeiten zu betrach- stärke, welches mit geringem Arbeits- und Einrichten ist. tungsaufwand im wesentüchen in einem einzigen
Bei der üblichen Herstellung von Verbindungs- 20 Umformungsvorgang durchführbar ist. Die erfinelementen der genannten Art werden Abschnitte von dungsgemäße Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet rohrförmigen Rohlingen entsprechenden Durch- sich darin, daß durch einen Abstreckvorgang über messers abgeschnitten und durch Anformen mit die Länge eines Endabschnitts des Rohlings ein Flanschen, kegelförmigen Abschnitten od. dgl. ver- Materialfluß mit Wandstärkenverringerung zu dem sehen. Anschließend wird jeweils ein kappenförmiger 25 anderen Rohlingsabschnitt hin unter Beibehaltung der und ein hülsenförmiger Rohrkörper von Hand oder Innenmaße des Endabschnitts herbeigeführt und ein mit komplizierten Vorrichtungen verbunden, wobei anderer Rohlingsabschnitt, der einen Teil des durch die verschiedenen Teile in bestimmter Orientierung den Abstreckvorgang überführten Materials enthält, auf einem Fließband od. dgl. angeordneten Halte- in bekannter Weise durch Beaufschlagung mit Innenrungen zugeführt werden müssen. Hülse und Kappe 30 druck aufgedehnt und in eine vorgegebene Form werden dann zusammengesetzt und zunächst durch gebracht wird.
Preßsitz bzw. leichtes Anwalzen sowie anschließend Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich auch durch Löten oder Schweißen miteinander verbunden. zur Formgebung und Abtrennung von Werkstücken Diese üblichen Herstellungsverfahren sind umstand- aus größeren bzw. unbegrenzten Längen eines rohrlich und aufwendig. 35 förmigen Rohlings oder von ähnlichem Rohmaterial.
Weiterhin sind Herstellungsverfahren mit ein- Eine hier für besonders geeignete Ausführungsform stückiger Umformung von Rohlingen zu Werkstücken des erfindungsgemäßen Verfahrens kennzeichnet sich mit unterschiedlich ausgebildeten Abschnitten be- dadurch, daß der zweite Werkstückabschnitt gleichkannt. So zeigt die britische Patentschrift 574 966 ein zeitig mit seiner Auf dehnung in die vorgesehene Form Verfahren zum Aufdehnen eines hülsenförmigen 40 durch Anpressen gegen einen scharfkantigen Form-Rohlings durch hydraulischen Innendruck, wobei je- teil von dem Rohlingsmaterial abgetrennt wird. Auf doch nur geringfügige Durchmesserunterschiede und diese Weise lassen sich durch schrittweisen Nachschub im wesentlichen keine Wandstärke- oder Quer- von rohrförmigem Rohlingsmaterial Werkstücke der Schnittsveränderungen des Werkstücks erzielbar sind. gewünschten Art in laufendem Betrieb herstellen. Weiterhin sind in diesem Zusammenhang die be- 45 Eine ungleichförmige Abtrennung über den Rohlingskannten Tiefziehverfahren für dünnwandige bzw. umfang mit entsprechendem Austritt des im Innenblechartige Rohlinge zu erwähnen, wie sie beispiels- raum des Rohlings befindlichen Druckmediums, wie weise aus den USA.-Patentschriften 1 850 049 und es z. B. bei dem Mehrfach-Lochverfahren nach der 2113 250 hervorgehen. Mit diesen Verfahren lassen USA.-Patentschrift 2 395 123 zu befürchten ist, kann sich ebenfalls keine wesentlichen Wandstärke- und 5° hier nicht auftreten, da es sich um eine geschlossene Querschnittsveränderungen erzielen, wie sie für die Schnittlinie handelt und außerdem die Rohrwandung Herstellung von Werkstücken der vorgenannten Art im Augenblick des Abtrennens bereits durch einen erforderlich sind. Dies gilt auch für solche Abwand- den Rohling bzw. das Werkstück umgebende Formlungen der bekannten Tiefziehverfahren, wie sie z. B. fläche ohne Schwierigkeit abgestützt und die Schnittaus der USA.-Patentschrift 3 170 236 hervorgehen 55 linie damit abgedichtet werden kann,
und die mit einem durch den Innenraüm von rohr- Bei der Verarbeitung von vergleichsweise spröden förmigen Rohlingen vorgetriebenen Formgebungs- Werkstoffen oder auch zur Erleichterung der Bearbeistempel arbeiten. Auch mit den aus der DL-Patent- 5 tung von anderen Werkstoffen, insbesondere zur Erschrift Nr. 39 099 des Amtes für Erfindungs- und zielung bzw. Erhaltung eines einwandfreien Werk-Patentwesen in Ost-Berlin bekannten Tiefziehver- 60 stoffgefüges bei hohen Formänderungsgraden, kann fahren lassen sich im wesentlichen nur napfartige erfindungsgemäß von einer Druckplastifizierung Werkstücke mit gleichförmiger Wandstärke herstellen. durch allseitige Pressung des Werkstoffs Gebrauch Weiterhin sind noch Stauchverfahren bekannt, wie gemacht werden. Eine entsprechende Weiterbildung sie z. B. die deutsche Patentschrift 171780 zeigt, bei des erfindungsgemäßen Verfahrens kennzeichnet sich denen jedoch im wesentlichen nur ein Ausbeulen 65 dadurch, daß der dem Werkstückabschnitt größeren einer vergleichsweise dünnen Rohlingswandung er- Durchmessers entsprechende Rohlingsabschnitt wähzielt wird. Eine gleichförmige Umformung ohne rend seiner Aufdehnung zusätzlich mit Außendruck Knick- und Rißbildung ist mit solchen Verfahren beaufschlagt wird und daß durch den gleichzeitig
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einwirkenden Außen- und Innendruck wenigstens messers mit kegelförmig zugeschärftem Rand 14 ein Teil des Rohlingsmaterials in einem Spannungs- besteht. Bei einein solchen Verbinder ist innerhalb zustand mit erhöhten! bleibendeil Formäiiderungs- des durch die beiden Teile gebildeten Gehäuses ein vermögen ohne Bruch bis zur vollen Aufdehnung konzentrischer Mittelkontakt untergebracht, für auf die vorgesehene Form des entsprechenden Werk- 5 dessen Zugang mindestens zwei Öffnungen in der Stückabschnitts überführt wird. Gehäusewandung vorgesehen sind, was im Beispiel
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Durchfüh- jedoch deutlichkeitshalber nicht berücksichtigt wurde, rung eines Verfahrens der vorgenannten Art, bei dem . .
die Formgebung der beiden Werkstückabschnitte in Einrichtung gemäß Fig. 1 bis 3
einem Arbeitsgang erfolgt und eine einen Förmhohl- io Die Einrichtung umfaßt eiüe erste Form 16 und raum bildende, deiii aufzudehnenden Werkstück- eine zweite Form 18, die in den Fornüiohlraum 19 abschnitt zugeordnete erste Preßform vorgesehen ist, der ersten Form einschiebbär angeordnet ist. Der kennzeichnet sich dadurch, daß eine gegen den Form- Formhohlraum 19 entspricht in seinem Durchmesser hohlraum der ersten Preßform bewegbare zweite dem Außendürchmesser des Werkstückteiles 11 und Preßform und ein sich in den Formhohlraum der 15 geht an seinem linken Ende mit einer Schulter 21 in ersten Preßform erstreckender Stempel vorgesehen einen gewölbten Bohrungsabschnitt 22 über. Die ansind, der eine Bohrung mit in den Formhöhlraum schließende Bohrung 23 nimmt den rohrförmigen mündenden Öffnungen aufweist. Ein in dieser Weise Rohling 24 auf und entspricht dessen Außendufchausgebildeter Stempel ermöglicht in besonders ein- messer- während die radiale Breite der Schulter 21 fächer Weise die Zuführung eines Druckmediums 20 im wesentlichen der Wandstärke des Teils 11 entzur Innenbeaufschlagung des Rohlings. spricht. Eine Querbohrung 26 der Form 16 ist für
In der Praxis hat sich eine erfindungsgemäße Ein- die Zuführung einer im wesentlichen imkompressiblen richtung der letztgenannten Art mit folgenden Merk- Flüssigkeit 58, z. B. Silikonöl, in deii FofmhohlfaUm malen als besonders vorteilhaft erwiesen: 19 vorgesehen. Mittels eines Stopfens 27, der mit der
. . . , T T ,. , , 25 Wandfläche des Formhohlraums 19 glatt abschließt,
a) es ist eine Vorrichtung zum Vorschieben des ^ die Querbohrung 26 verschlossen, während für Rohlmgsmaterials mit einem ersten und einem bestimmte Arbeitsweisen die erwähnte Druckmittelzweiten Satz von außen keilförmig geneigten zufülimng vorgenommen wird.
Segmentblocken vorgesehen, die in ihrer Langs- Der RoMng 24 ist verscMebbär auf einer Stange richtung verschiebbar m entsprechend konischen 3o 31 angeordnet und tritt mit dieser an der linken Seite Bohrungen emes m Langmchtung hm- und her- aus der Bohfung 23. In der Stange 31 ist eine konbewegbaren Gehäuses gelagert sind und gemein- zentrische Längsbohfung 32 vorgesehen, die über eine
S,am n eiu?-n m Seine? DurGhmfst\r dei?]eüifS Querbohrung 33 in den Innenraum des Rohlings 24 des Rohlmgsmaterials entsprechenden Durchlaß einmündet
bllden; 35 Der Formhohlraum 34 der zweiten Form 18 liegt
b) die Segmentblöcke sind mit einer vergleichsweise im Durchmesser zwischen den Außendurchmessern geringen Federkraft in Durchlaufrichtung des des Rohlings 24 und der Stange 31 und geht mit Rohlingsmaterials und mit einer vergleichsweise einer konischen Schräge 36 in die linke Stirnseite der hohen Federkraft entgegen der Durchlaufrich- in den Formhohlraum 19 eindringenden Form 18 tung des Rohlingsmaterials vorgespannt; 40 über. Nach rechts geht der Formhohlraum 34 mit
c) für den Vorschubantrieb ist ein unter Feder- einer konischen Schulter 39 in eine der Zuführung spannung stehender, an dem ersten, sich in ™n Druckflüssigkeit dienende Bohrung 37 über, Durchlaufrichtung des Rohlmgsmaterials ver- deren Durchmesser demjemgen der Stange 31 entjüngenden Satz von Segmentblöcken angreifen- *PnchtEu\»d 38 begrenzt die Eindringtiefe der der Stößel vorgesehen. 45 Form 18 m den Forrnhohlraüm 19
In einer Querbohrung 41 der Form 16 ist ein
Eine in dieser Weise ausgebildete Einrichtung er- Stanzstempel 40 gelagert, der über einen Stößel 42 möglicht in besonders einfacher und vorteilhafter von einer durch Pfeil 43 symbolisch angedeuteten Weise den schrittweisen Vorschub von unbegrenzten Presse od. dgl. angetrieben wird.
Rohlingslängen im Durchlaufverfahren. 5° A , . , . . , ,„...,.„
Die Erfindung wird weiter an Hand von Ausfüh- Arbeitsweise der Einrichtung nach Fig. 1 bis 3
rungsbeispielen erläutert, die in Figuren veranschau- Bei der zuerst angenommenen Verarbeitung eines
licht sind. Hierin zeigen Rohlings aus Kupfer, weichem Stahl oder einem
F i g. 1, 2 und 3 eine erste Ausführungsform einer anderen im Normalzustand bildsamen Werkstoff ist erfindungsgemäßen Einrichtung in verschiedenen 55 die Wandfläche des Formhohlraums 19 bei einge-Arbeitszuständen zur Durchführung des erfindungs- setztem Stopfen 27 glatt abgeschlossen. Der Rohgemäßen Verfahrens, ling 24 wird durch eine Vorrichtung gemäß Pfeil 44
Fig. 4 ein mit dem erfindungsgemäßen Verfahren in Fig. 1 über die Stange 31 bis in die vorgegebene
hergestelltes Werkstück im Teil-Längsschnitt und Stellung gemäß F i g. 1 in den Formhohlraum 19 vor-
F i g. 5 und 6 eine zweite Ausführung der erfin- 60 geschoben, wobei der Rohling etwas über die rechte
dungsgemäßen Einrichtung, ebenfalls zur Herstellung Stirnfläche der Stange 31 vorsteht. Sodann wird die
eines Werkstücks gemäß F i g. 4. . Form 18 mittels einer Presse od. dgl. gemäß Pfeil 46
Bei dem in F i g. 4 angedeuteten Werkstück handelt in Fig. 1 und 2 in den Formhohlraum 19 einge-
es sich um einen Koaxialkabelverbinder 10, der er- schoben, wobei die konische Schräge 36 des Form-
findungsgemäß einstückig und in einem Arbeitsgang 65 hohlräume 34 die Einführung des Rohlings sichert,
hergestellt wird und aus einem hülsenförmigen Teil Beim weiteren Einschieben der Form 18 wird an dem
11 größeren Durchmessers mit einer Öffnung 13 so- Rohling zunächst ein nach innen vorstehender Rand
wie einem kappenfÖrmigen Teil 12 geringeren Durch- 35 gemäß F i g. 2 gebildet. Infolge des im Vergleich
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zum Außendurchmesser des Rohlings geringeren 26 an die Außenfläche des Rohlings zugeführt. Glei-Innendurchmessers des Formhohlraums 34 wird der ches empfielt sich auch bei vergleichsweise gut ver-Werkstoff des Rohlings beim weiteren Vordringen formbaren Werkstoffen, wenn z. B. ein extremes der Form 18 in Stauchrichtung, d. h. in Längsrich- Durchmesserverhältnis der Teile 11 und 12 oder tung vom Ende des Rohlings her, in den Formhohl- 5 sonst ein hoher Verformungsgrad vorgesehen ist. raum 19 abgestreckt, d. h. unter Verminderung der Auch hier wurde der erforderliche Druckwert bei Wandstärke des Rohlings eingepreßt, wobei sich der Versuchen mit ansteigendem Druck durch Erreichen kappenförmige Teil 12 bildet. Während dieser mit einer Aufweitung ohne Rißbildung festgestellt. Im einem Ziehvorgang zu vergleichenden Verformung Falle von im Normalzustand bereits verformbaren beginnt die Wandung des Rohlings innerhalb des io Werkstoffen wie Kupfer oder Weichstahl wird hier-Formhohlraums 19 sich von der Stange 31 aufzu- bei die Fließfähigkeit verbessert, während spröde wölben (Fig. 2). Nach entsprechendem Vorschub oder harte Werkstoffe wie Kohlenstoffstahl oder der Form 18 wirkt die konische Schulter 39 mit der Molybdän überhaupt erst verformbar werden.
Stirnkante der Stange 31 zusammen und schert den Während des Aufweitens weicht die äußere Druck-Rand 45 des Rohlings zu einem ringförmigen Teil 47 15 flüssigkeit unter Aufrechterhaltung der eingestellten ab. Gleichzeitig wird die Stirnkante des kappen- Pressung durch die Querbohrung 26 vor dem Werkförmigen Teils 12 zu dem konischen Rand 14 ausge- stück aus. Zur Abdichtung der Druckräume können formt. gegebenenfalls besondere Elemente zwischen Form Kurz vor der endgültigen Formgebung des Teils 12 18 und Formhohlraum 19 sowie zwischen Rohling wird der Bohrung 37 und über die Bohrung 32 auch 20 24 und Bohrung 23 vorgesehen werden. Der Zeitdem Innenraum des Rohlings Druckflüssigkeit 48 zu- punkt für die Druckflüssigkeitszuführung durch die geführt, welche zusammen mit der Aufwölbung in- Querbohrung 26 hängt ebenfalls von den Werkstofffolge der Extrudierung in Stauchrichtung die Auf- eigenschaften ab und hegt im allgemeinen nicht vor Weitung des Rohlings in den Formhohlraum 19 be- der vollständigen Ausformung des Werkstückteils 12. wirkt. Während dieser Formgebung des Werkstück- 25 Im übrigen geht der in aufeinanderfolgenden Schritteils 11 erfolgt kern Nachschieben des Rohlings in ten beschriebene Arbeitsvorgang in einem geschlosden Formhohlraum. Der das Teil 11 bildende und senen Ablauf vor sich, und zwar mit vergleichsweise dessen Wandstärke bestimmende Rauminhalt an hoher Geschwindigkeit, die einige Arbeitsspiele pro Werkstoff besteht vielmehr nur aus dem ursprünglich Sekunde ermöglicht. Endlich können außer den beim Formhohlraum 19 befindlichen Anteil zuzüglich 30 reits erwähnten unterschiedlichen Querschnittsfordes durch das Abstrecken vom Teil 12 übergetrete- men und Wandstärken auch ungleichförmige Rohnen Anteils. Demgemäß läßt sich die Wandstärke des lingswandstärken verarbeitet sowie insbesondere auch Teils 11 durch Bemessung des Abstandes zwischen konische Hülsenteile hergestellt werden, wie sie u. a. der Schulter 39 und dem Bund 38 der Form 18 be- bei Geschoßkartuschen benötigt werden,
einflussen. Im allgemeinen nimmt die Wandstärke des 35 ^- . ,. -, » τ. -j. · ι. τ- ■ r- j <Teüs 11 mit diesem Abstand zu. Während des Auf- Einrichtung und Arbeitsweise nach Fig. 5 und 6.
weitens gemäß Fig. 3 wird das linke Ende des In wesentlichen Teilen, die übereinstimmend be-
"Werkstückteils 11 durch Anpressen gegen die zwi- ziffert sind und keiner erneuten Erläuterung bedür-
schen der Schulter 21 und dem Bohrungsabschnitt 22 fen, entspricht diese Ausführung der vorangehend
gebildete Kante von dem restlichen Rohling abge- 40 beschriebenen. Abweichend besteht die Form 18 aus
trennt, da die Breite der Schulter der Wandstärke dem äußeren, gemäß Pfeil 68 durch eine Presse an-
des Werkstückteils 11 entspricht. Bei dieser Absehe- getriebenen Stößel 61, der in einem Zylinder 62 ver-
rung entsteht an der Stirnkante des Rohlings ein nach schiebbar gelagert ist, und einem inneren, mit dem
außen aufgewölbter Rand 56. Ohne den gewölbten Formhohlraum 34 versehenen sowie im äußeren
Bohrungsabschnitt 22 bildet sich außerdem erfah- 45 Stößel verschiebbar gelagerten und gemäß Pfeil 69
rungsgemäß an der linken Stirnkante des Teils 11 angetriebenen Stößel 63. Aus Polyamidkunststoffen
noch ein nach innen vorstehender Grat. od. dgl. bestehende Reibelemente 64 sind in Radial-
Nach Abschluß der Formgebung wird die Form bohrungen 65 des Stößels 61 angeordnet und wer-
18 entfernt und das Werkstück herausgenommen. den durch Widerlagerschrauben 66 einstellbar gegen
Anschließend wird der Rohling unter Flachpressen 50 den inneren Stößel 63 gepreßt,
des Randes 56 um ein geringes Maß zurückgezogen Für die Verarbeitung unbegrenzter Rohlingsstränge
und dann um eine Werkstücklänge vorgeschoben, oder -rohre ist eine Vorschubeinrichtung 71 vorge-
worauf sich das Arbeitsspiel wiederholt. Außer den sehen, welche gleichzeitig im Zusammenwirken mit
Teilen 47 und 57 des Rohlings entsteht hierbei kein der Form 16 den aufgewölbten Rand 56 an der
Abfall. 55 Schnittkante des Rohlings beseitigt. Die Vorschub-
An Stelle eines Rohlings größerer Länge kann einrichtung umfaßt ein auf einem Bett verschiebbar auch ein solcher von genau für ein Werkstück abge- gelagertes Gehäuse 72 sowie zwei Sätze 74 und 76 messener Länge verarbeitet werden. Hierbei entfällt von Segmentblöcken mit gegensinnig konischer der gewölbte Bohrungsabschnitt 22, und die linke Außenfläche, die in entsprechenden Gehäusebohrun-Stirnkante des Rohlings stößt gegen die Schulter 21 60 gen verschiebbar gelagert sind und mit ihren verals Widerlager gegen die eindringende Form 18. jungten Enden zusammenstoßen. Für diese Sätze ist Andererseits genügt ein geringer Überstand am lin- jeweils eine vergleichsweise weiche bzw. harte Rückken Werkstückende zur Festsetzung des Rohlings haltefeder 77 bzw. 78 vorgesehen. Eine durchmittels einer Schelle od. dgl. gehende Zentralbohrung ■ 82 der Segmentblöcke
Bei der Verarbeitung spröder Werkstoffe wird zur 65 nimmt den Rohling 24 verschiebbar auf. Eine AnErhöhung der allseitigen Pressung während des Auf- schlagvorrichtung87 ist gemäß Fig. 6 in bestimmweitens nach teilweisem Einschieben der Form 18 tem Abstand vor der Form 16 am Bett 73 befestigt. Druckflüssigkeit 58 über die geöffnete Querbohrung Dieser Abstand wird entsprechend der gewünschten
Vprschublänge cfps I^WJng8 jbe.mpss.gn. pie Ansplilagyerrichtpng besieg a.us ejnem Gehäuse 88 mit £o.lb,enjS9, der durch eine Fe£Jer91 nach rechts gefJrüpkJ: wird. Ein Bund 9,2 des Kplbens.8,9 begrenzt dessen Bewegung zwischen einer Sglmh/er 9ß des Gehäuses 88 und einem in die Gehgusebphjung 96 eingesetzfen Anschlag §/}, pie Anschlagyprricljtung hat einen Durchlaß für den Rp.blipg 24 mit Spange 31. Die Vorschubeinrichtung 71 wir.4 ÜW£k ΦΡ Schubstange 97 einer niclit dargestpljteji Antriebsvorrichtung gemäß Pfeil 98 oszillierend zwischen Anschlagvorrichtung 87 und Form 16 bewegt (F i g. 6).
Wirkungsweise gemäß F i g. 5
Nach beendetem Arbeitsspiel, d. h. nach Entfernung des fertigen Werkstücks aus dem Formhohlraum 19, und nach Vorschieben eines neuen Rohlingsabschnitts gemäß F i g. 5, werden die Stößel 61 und 63 im Gleichlauf vorgeschoben, so daß der äußere Stößel die Wandung des Formhohlraums 34 beim Aufpressen auf das Ende des Rohlings abstützt. Bei Abschluß der Formgebung des Werkstückteils 12 schlägt der Stößel 61 gegen die Stirnfläche des Zylinders 62, während Stößel 63 weiter vorrückt. Gleichzeitig wird über die Bohrung 37 des inneren Stößels Druckflüssigkeit zugeführt. Der weitere Arbeitsvorgang entspricht demjenigen nach F i g. 1 bis 3. Die Reibelemente 64 sorgen für ständige Bewegungsdämpfung zwischen äußerem und innerem Stößel.
Wirkungsweise der Vorschubeinrichtung
gemäß Fig. 6
Bei entferntem Werkstück und noch vorhandenem Rand56 (Fig. 3) hegt der Segmentblocksatz74 auf der linken Seite der Mittelebene 81 unter dem Druck der Rückhaltefeder 77 frei in der Gehäusebohrung, so daß die Innenfläche 79 der Blöcke nur geringe Reibung auf den Rohling 24 ausübt. Der Segmentblocksatz76 ist ebenfalls in Bezug auf die Mittelebene 81 nach links verschoben und wird in dieser Stellung in starker Anpressung gegen den Rohling durch die Rückhaltefeder 78 gehalten.
Das Gehäuse 72 wird nun gemäß F i g. 6 von der Form 16 gegen die Anschlagvorrichtung 87 bewegt, wobei die Sätze 74 und 76 durch die Rückhaltefedern in ihrer Stellung gemäß F i g. 5 gehalten werden. Keiner der Segmentblocksätze übt hierbei auf den Rohling eine zur Mitnahme ausreichende Reibkraft aus, so daß dieser seine Lage in Bezug auf die Stange 31 beibehält.
Bei weiterer Bewegung der Vorschubeinrichtung 71 stößt der Segmentblocksatz 74 gegen den Kolben 89 und wird mit dem zweiten Satz 76 in Bezug auf die Mittelebene 81 nach rechts verschoben, wobei der Satz 74 auf dem Rohling blockiert wird.
Die weitere Bewegung der Vorschubeinrichtung nach links verschiebt den Rohling unter Zusammenpressung der Feder 91 über die Stange 31, wobei der Rand 56 in die Bohrung 23 der Form 16 hineingezogen und durch Anpressung gegen die Stange 31 abgeflacht wird. Wenn der Bund 92 gegen den Anschlag 94 stößt, leitet der Antrieb der Vorschubeinrichtung 71 die gegenläufige Bewegung nach rechts 6g ein, die eine entsprechende Verschiebung des Rohlings nach rechts bei noch blockiertem Satz 74 zur Folge hat.
Wenn der prste S, egjnentblpcksatz 74 vom Kolben freikommt, verschiebt die Rückhaltefeder 78 den zweien Segmentblpcksatz 76 nach linjis, in Bezug auf die Mjttelebene 81 und bringt diesen zum Reibungsschluß mit dem Rohling. Letzterer wird somit zusammen mjt der Vprsppubejnriehtung nach rechts in die Stellung gemäß F i g. 5 gefifhrt.
Die Einricm^jng läßt sipi} ohne Sphwierigkeit auch für automatisch gesteuerten Arbeitsabl^f weiterbilden. Mjt der zpletzj: b^esehriebgnen Einrichtung lassen sich ebenfalls alle erßn4ußgsgem.äßen Vßfishrensabwandlungen durchführen.

Claims (5)

P atentanspr üche:
1. Verfahren zur Umformung eines langgestreckten, hohlen Rohlings in ein Werkstück mit zwei Abschnitten unterschiedlichen Querschnitts und/oder unterschiedlicher Wandstärke, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Abstreckvorgang über die Länge eines Endabschnitts (12) des Rohlings ein Materialfluß mit Wandstärkenverringerung zu dem anderen Rohlingsabschnitt hin unter Beibehaltung der Innenmaße des Endabschnitts herbeigeführt und ein anderer Rohlingsabschnitt (11), der einen Teil des durch den Abstreckvorgang überführten Materials enthält, in bekannter Weise durch Beaufschlagung mit Innendruck aufgedehnt und in eine vorgegebene Form gebracht wird.
2. Verfahren zur Formgebung eines Werkstücks aus Rohlingsmaterial von unbegrenzter Länge, nach Anspruch 1, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Werkstückabschnitt (11) gleichzeitig mit seiner Aufdehnung in die vorgesehene Form durch Anpressen gegen einen scharfkantigen Formteil (21) von dem Rohlingsmaterial abgetrennt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Werkstückabschnitt (11) größeren Durchmessers entsprechende Rohlingsabschnitt während seiner Aufdehnung zusätzlich mit Außendruck beaufschlagt wird und daß durch den gleichzeitig einwirkenden Außen- und Innendruck wenigstens ein Teil des Rohlingsmaterials in einen Spannungszustand mit erhöhtem bleibendem Formänderungsvermögen ohne Bruch bis zur vollen Aufdehnung auf die vorgesehene Form des entsprechenden Werkstückabschnitts überführt wird.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Formgebung der beiden Werkstückabschnitte in einem Arbeitsgang erfolgt, mit einer einen Formhohlraum bildenden ersten Preßform, die dem aufzudehnenden Werkstückabschnitt zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegen den Formhohlraum (19) der ersten Preßform (16) bewegbare zweite Preßform (18) und ein sich in den Formhohlraum (19) der ersten Preßform erstreckender Stempel (31) vorgesehen sind, der eine Bohrung (32) mit in den Formhohlraum (19) mündenden Öffnungen (33) aufweist.
5. Einrichtung zur Verformung von Rohlingsmaterial unbegrenzter Länge, insbesondere nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
109 550/81
a) es ist eine Vorrichtung (71) zum Vorschieben des Rohlingsmaterials mit einem ersten und einem zweiten Satz von außen keilförmig geneigten Segmentblöcken (74,76) vorgesehen, die in ihrer Längsrichtung verschiebbar in entsprechend konischen Bohrungen eines in Längsrichtung hin- und herbewegbaren Gehäuses (72) gelagert skid und gemeinsam einen in seinem Durchmesser demjenigen des Rohlingsmaterials entsprechenden Durchlaß bilden;
b) die Segmentblöcke sind mit einer vergleichsweise geringen Federkraft in Durchlaufrichtung des Rohlingsmaterials und mit einer vergleichsweise hohen Federkraft entgegen der Durchlaufrichtung des Rohlingsmaterials vorgespannt;
c) für den Vorschubantrieb ist ein unter Federspannung stehender, an dem ersten, sich in Durchlaufrichtung, des Rohlingsmaterials verjüngenden Satz von Segmentblöcken (74) angreifender Stößel (89) vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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