DE1602028A1 - Walzenauswechselvorrichtung - Google Patents
WalzenauswechselvorrichtungInfo
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- B21B31/08—Interchanging rolls, roll mountings, or stand frames, e.g. using C-hooks; Replacing roll chocks on roll shafts
- B21B31/10—Interchanging rolls, roll mountings, or stand frames, e.g. using C-hooks; Replacing roll chocks on roll shafts by horizontally displacing, i.e. horizontal roll changing
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Description
Die Erfindung betrifft eine Walzenausweohselvorriohtung
und insbesondere eine Vorrichtung zum Auswechseln von Waisen eines Walzwerks.
Die Erfindung sieht eine WalzenausweohselvorriaSstung für
ein walzwerk vor, die einen Träger mit einem Zapfenlager zur Aufnahme des Endes einer Walze» um die Walze nach Art
eines Kragarms abzustützen, eine Führungsbahn« die das Kippen des Trägers darauf verhindert, und eine Antriebsanordnung
zur Bewegung des Trägers entlang der Führungsbahn umfaßt.
Diese Vorrichtung erraöglloht das sohneile und einwandfreie
Auswechseln von Walzen in dennoch relativ einfacher
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BAD OR!£<NAL
IbUlUlO
- 2 und billiger Welse.
Die Walzenausweohselvorrlohtung kann zu» Auswechseln irgendwelcher
Walzen eines Walzwerks verwendet werden. Jedooh sind jene Walzen, die am häufigsten ausgewechselt werden
müssen, die Arbeitswalzen im Unterschied zu den Stutzwalzen bei Anlagen von der Art, die Stutzwalzen besitzen.
Der Träger umfaßt vorzugsweise nehrere Zapfenlager zur Aufnahme der Walzenenden· die so angeordnet sind» dal der TreV
ger eine Walze entfernen kann« während er die Brsatzwalze
trägt.
Das Zapfenlager kann in einen kippbaren Teil des Trägers
angeordnet werden« so da* der Träger bei» Kippen de· kipp«
baren Teil· Mit de« Walzenende 1» Zapfenlager die Absenkung
der Walze auegleichen kann« so daj dl· Walze an lhrest Knde
nach Art eines Kragarms nlt praktisch horizontaler Aoh··
getragen wird· in einer bevorzugten AusfUhrungsfora 1st eine
Einrichtung zum Einspannen des Ende· einer Walswerkewals· in dem Zapfenlager vorgesehen.
Der Träger kann zwei Zapfenlager« eines über den anderen«
zur Aufnahme von zwei Walzwerkewalzen besitzen und kann sun gemeinsamen Transport der Waisen verwendet werden, während
sie an diesen Enden nach Art eine· xragans· abgestutzt sind.
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BAD ORIGINAL
Eines von den zwei Zapfenlagern kann gegenüber dem zweiten
Zapfenlager bewegbar sein,
unter einem anderen Gesichtspunkt kann der Träger der
Walsenausweoheelvorrlohtung einen allgemein horizontal verdrehbaren Teil besitzen« wobei dieser Teil ein oder mehrere
Zapfenlager zur Aufnahme von wenigstens einer Walzwerkswalze aufweist. Wenigstens der Teil des Trägers, der mit den. Zapfenlagern
versehen ist, 1st vorzugsweise auf verschiedene Höhen zur Ausrichtung mit den auszuwechselnden Walzen bewegbar
bzw. einstellbar. Zum Anheben und Absenken dieses Teils wird vorzugsweise ein Schraubmechanismus verwandt.
In einer AusfUhrtingsform der Erfindung 1st eine Einrichtung
zur Lagerung*bzw. Unterbringung des Trägers unterhalb der Höhe des Walzwerkbpdens vorgesehen, wenn die Walzenauswechselvorriohtung
nicht verwendet wird. Ein Teil der Führungsbahn,
die in horizontaler Ausrichtung mit der übrigen Führungsbahn angeordnet ist, wenn die Walzenauswechselvorrichtung in Betrieb
1st, wird vorzugsweise mit den Träger abgesenkt, wenn die Walzenauswecheelvorrlohtung nicht verwendet wird. Weiterhin
kann eine Einrichtung zur Unterbringung des Trägers und der duroh den Träger gehaltenen Ersatzwalzen unterhalb der
Höhe des Walzwerkbodens vorgesehen werden.
In der beigefügten Zeichnung werden gewisse, zur Zelt be-009*23/0411
vorzugte AusfWirungsftanen der Erfindung als Beispiel dargestellt,
in der
Flg. 1 eine «ehr oder weniger soheuatlsohe Ansicht einer
Walzenauswechselvorrichtung ist, wobei die Waisen* ein WaI-zengerUst
und ein WalzentraggerUet in gestrichelten Linien wiedergegeben und gewisse Stellungen des Trägers in strichpunktierten
Linien angezeigt sind.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht des Trägers und eines Teils der Einrichtung zum Absenken und Anheben des Trägers
zwischen den Betriebs- und Ruhestellungen· wobei Teile, im Schnitt dargestellt sind.
Fig. 3 ist ein horizontaler Querschnitt entlang der Linie
III-III der Fig. 2.
Fig. 4 1st eine Ansicht der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung
teilweise von vorne und teilweise im Schnitt.
FIg* 5 ist ein bruchstttokartiger, detaillierter Querschnitt
entlang der Linie Y-V der Fig. 5 .
Fig. 6 1st eine bruchstUckartlge Seitenansicht eines Trägerkopfes mit Klemmeinrichtungen«
Fig. 7 ist eine Vorderansicht des in Fig. 6 gezeigten Aufbaus.
Fig. 8 1st ein bruchstUckartlger Querschnitt entlang der
Linie VIII-VIII der Fig. 6 in einem vergrößerten Maßstab.
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Pig· 1 aeigt In gestrichelten Linien ein WalzengerUst 2
für ein Quartowalzwerk mit Arbeltewalzen 3 und Stutswalzen 4.
de Anlage kann In Jeder Hinsicht konventioneller Art sein«
ao wie sie den Fachleuten geläufig let.
Die Bodenhöhe der Anlage 1st mit 5 bezeichnete Die Walzen*
auswechselvorrichtung 1st In Betriebstellung teilweise unterhalb und teilweise oberhalb der Bodenhöhe angeordnet,und es
sind zur vollkommenen Uhterbrlngung unterhalb der BodenhBhe Vorkehrungen getroffen, wenn sie nicht In Gebrauch lsto Unterhalb der Bodenfläch· 5 der Anlage befindet sloh eine relativ
flache«langgestreckte Grube,die sich In Richtung auf das WaI-zengerUst
2 von einem Walzentraggerüst erstreckt, das von dem WalzengerUst getrennt und in der Zeichnung mit einem auf
Schienen 7 laufenden Walzentransportwagen 6 dargestellt 1st. Die relativ flache, langgestreckte Orube 1st mit 8 bezeichnet.
Neben dem WalzengerUst 2 steht die relativ flache, langgestreckte
Grube δ mit einer relativ tiefen Orube 9 in Verbindung. In der Grube δ ist eine feste Führungsbahn IQ mit
gegenüberliegenden, nach außen offenen Kanälen angebracht,
und in Flucht mit der Führungsbahn 10 1st in der Orube 9«. wenn sich die Walzenausweohselvorriohtung In der Betriebsstellung
befindet, eine Führungsbahn 11 angeordnet, die auf einer Rampe 12 angebracht ist, die für eine senkrechte Bewegung
nach oben und unten In der Orube 9 geführt 1st und durch
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einen Kolben in einem Zjälflder 13 bewegbar Ist, der alt der
Rampe 12 durch eine Stange 14 in Verbindung steht. Wenn eich
die Waizenausweohselvorrlohtung In Ihrer Betriebsstellung
befindet, ist die Führungsbahn U In horizontaler Ausrichtung
mit. der Führungsbahn 10, wie oben ausgeführt und in Fig· I
dargestellt. Wenn die Walzenauswechselvorriohtung nicht verwendet
wird· wird die Rampe 12 nach unten in die Grube 9
bewegt, und die auf der Rampe 12 angebrachte Führungsbahn 11
wird entsprechend abgesenkt.
Auf der Führungsbahn 11 liegt zur Bewegung darauf ein
Träger 15 mit Rädern 16 auf, die in der Führungsbahn 11 angeordnet sind, wie In Fig. 4 dargestellt, so daß der Träger 15
durch die Führungsbahn während seiner Bewegung geführt wird. Wenn die Walzenauswechselvorrichtung nicht verwendet wird,
wird der Träger 15 in die durch die strichpunktierten Linien gezeigte und Bit A bezeichnete Stellung In Fig. 1 bewegt,
worauf die die Führungsbahn 11 tragende Rampe 12 und der
Träger 15 nach unten in die Orube 9 In eine Stellung abgesenkt
werden, in der der Träger vollkommen unterhalb der Bodenfläche 5 angeordnet 1st, was mit B In Fig. 1 dargestellt
ist.
Oben auf der Führungsbahn 11 auf den gegenüberliegenden
Selten von der Mittellinie der Führungsbahn sind 17 angebracht, mit denen Zahnräder 18 in Eingriff stehen«
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die Über geeignete Verbindungen duroh einen Elektromotor
und ein Untersetzungsgetriebe 19 angetrieben werden. In der Orube 8 sind Zahnstangen 20 fest angebracht* die in einer
Flucht mit den Zahnetangen 17 liegen» wenn «ich die Rampe
in der in Flg. 1 gezeigten Stellung befindet. Somit wird
beim Inbetriebsetzen des Motors 19 der Träger 15 längs der Führungsbahn 11 verschoben, und, wenn die Führungsbahn 10
!Bit der Führungsbahn 11 ausgerichtet ist, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, kann der Träger 15 in jede beliebige Stellung
entlang der verbundenen FUhrungsbahnen 10 und 11 bewegt werden, wobei die Zahnräder l8 mit den Zahnstangen 20 in
Eingriff stehen, wenn sich der Träger auf der Führungsbahn 10 befindet.
Ein Teil 21, der in einen Zahnkranz 22 für eine axiale
Bewegung nach oben und unten relativ zu dem Zahnkranz kerbverzahnt ist, wird durch den Träger 15 getragen, und er 1st
mit seiner Achse praktisch senkrecht angeordnet. Der Teil kann duroh einen Elektromotor und ein Untersetzungsgetriebe
23, das Über geeignete Verbindungen, wie dargestellt, wirkt,
um den Zahnkranz 22 zu verdrehen, um seine vertikale Achse verdreht werden. Demnach kann der Teil 21 um seine vertikale
Achse verdreht werden, während er verschiedene vertikale Stellungen innerhalb des Zahnkranzes 22 einnimmt oder
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- 8 während er. eich mit dem Zahnkranz 22 dreht·
Im Unterteil des Teils 21 1st ein Axialdrucklager 24 angebracht,
gegen das sich das obere Ende einer Hebeschraub· 25 abstützt, die durch eine mit einem Innengewinde versehene
HUlse 26 geschraubt 1st, die fest in dem Rahmen des Trägers
15 befestigt ist. Ein Zahnrad 26a 1st fest an der Hebeschraube 25 an ihrem unteren QTeIl angebracht, und es steht mit einem
breiten Stirnzahnrad 26b in Eingriff, das Über einen geeigneten Antrieb, wie dargestellt, durch einen Elektromotor
und ein Untersetzungsgetriebe 27 in Drehung versetzt werden kann. Eine Drehung des Zahnrades 26b ergibt eine Verdrehung
des Zahnrades 26a und dementsprechend der Hebeschraube 25· Da die Hebeschraube 25 durch die fest angebrachte, mit einen
Innengewinde versehene HUlse 26 geschraubt ist, wird die
Drehung des Zahnrades 26a durch eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung
der Habeschraube und damit des Teils 21 begleitet in Abhängigkeit von der Richtung, in der das Zahnrad 26a
verdreht wird. Während der Aufwärts- oder Abwärtsbewegung bewegt sich das Zahnrad 26a jenachdem nach oben oder unten
relativ zu dem breiten Stirnzahnrad 26b, durch das es angetrieben wird. Somit bestimmt die Hebeschraube 25 die Höheneinstellung
des Teils 21, und der Zahnkranz 22 legt unabhängig davon die Winkelstellung des Teils 21 fest, wobei kein
Teil durch den anderen beeinflufit wird.
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In der In den Flg. 1 bis 5 dargestellten erf indungsgemlts«·
sen Ausführungeform 1st auf dem Teil 21 durch eine horizontal
drehbar gelagerte Verbindung 28 ein Kopfteil 29 angebracht,
der eine seitwärts gerichtete Einrichtung zum Erfassen der Walzen besitzt* die in der Zeichnung als zwei übereiitanderliegende
Zapfenlager 30 dargestellt 1st. Der Teil 21 trägt einen Zylinder 31, in dem ein Kolben 52 arbeitet* der über
eine Kolbenstange 33 und eine Schwinge Jk mit einea Ann 35
verbunden ist« der mit dem Kopfteil 29 ein Stück bildet»
Eine Betätigung des Kolbens 32 und des Zylinders 31 kippt
den Kopfteil 29* so daß, wenn sich die Walzenend@n in den
Zapfenlagern 30 befinden, der Kopfteil durch seine Verdre«
hung im Gegenuhrzeigersinn um die Achse der drehbar gelagerten Verbindung 28 in der Ansicht in Flg. 2 gekippt werden
kann, bis die Walzen aufgenommen sind, wobei ihre Enden in den Zapfenlagern 30 nach Art eines Kragarms getragen werden
und wobei das Kippen des Kopfteils 29 eine Absenkung der
Walzen ausgleicht, so daß die Walzen praktisch mit horizontalen Achsen getragen werden können. Die Führungsbahnen 10,11
verhindern, daß der Träger 15 aufgrund des Walzengewichts kippt.
Die Figuren 6, J und 8 zeigen eine andere AusfUhrungsfortn
der Erfindung, in der der Teil 21 einen Kopfteil 36 trägt, der darin 4 Zapfenlager 30 aufweist, die in Paaren In
- ίο - '
entgegengesetzte Richtungen liegen, so dafl zwei neue Waisen
In einem Paar von Zapfenlagern gehalten werden kOnnen,
während zwei walzen« die ersetzt werden sollen, durch das
andere Zapfenlagerpaar entfernt werden« worauf der Teil 21 um l8o° verdreht werden kann» um die neuen Waisen für den
Einsatz und die Befestigung in den Gehäusen bereitzustellen. Der Kopfteil 36 kann mehrere Zapfenlager mit Achsen in jeder
Richtung besitzen, um das Entfernen und Ersetzen der Walzen
zu erleichtern. In den Zapfenlagern 30 werden zum Festhalten der Enden der Arbeitswalzen Keile 37 angeordnet. Wie in Fig.
8 dargestellt ist, liegt jeder Keil 37 verschiebbar in seinem Zapfenlager 30 mittels einer Schwalbenschwanz-Haiterippe
und -Schlitzes, wobei die Keile in rechten Winkeln zueinander
angeordnet sind. Federn 38 drucken die Keile 37 in Richtung auf eine ateienliegende Stellung. Die Schulter 39 eln"
Walze legt sich an die Kelle 37· die mit den Zapfenlager 30 zusammenwirken, in welches das Walzenende eingesetzt
wird, und sie drückt die Keile nach innen, so daß sie das Walzenende festhalten, wobei ein Absenken der Walze verhindert
wird. Der in den Fig. 6, 7 und 8 gezeigte Veil 21 kann
Arbeitswalzen durch eine Drehung um l8o* um seine vertikale Achse, wie oben angegeben, entfernen und ersetzen · Die Walze
wird durch Irgendeine Bewegung nach auBen losgelBst.
Wenn die Arbeitswalzen 3 des in Flg. 1 gezeigten Quarto-009823/0411
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Walzwerke ausgewechselt werden sollen, wird die oberste
Stützwalze 4 angehoben, damit die Arbeitewalzen 3 freigegeben
werden, und die Einrichtungen zur Befestigung der Arbeltswalzen
in den Gehäusen werden entfernt oder freigelegt, so daß die Arbeitswalzen im allgemeinen horizontal nach
links in Fig. 1 aus dem Gehäuse heraus bewegt werden können.
Wenn die Arbeitswalzen ausgewechselt werden sollen, wird die Rampe 12 angehoben, um den Träger 15 in die Stellung A
der Fig. 1 zu bringen. Die Zapfenlager 30 zur Aufnahme der
zu entfernenden Walzen werden in Richtung auf diese Walzen
angeordnet, und die Höh® des Teile 21 wird entsprechend den
Anforderungen eingestellt, uss rü© Jtelisen der Zapfenlager 30
In einer Linie mit den Achsen der zu entfernenden Walzen anzuordnen. Daraufhin wird der Träger 15 nach rechts is
Flg. 1 in die durch den Buchstaben C bezeichnete Stellung
bewegt, worauf die Enden der Arbeitewalzen 3 in den Zapfenlagern
30 angeordnet werden. Dann werden entweder Klemmelnrichtungen, \tie z.B. die Keile 37, die mit den in den Flg.
6, 7 und 8 gezeigton Zapfenlagern zusammenwirken, wirksam,
oder der Kopfteil 29 wird im Gegenuhrzeigersinn in Flg. 2
gekippt und/oder angehoben, damit die Walzenenden durch die Zapfenlager erfaßt werden, wobei das Kippen des Kopfteils
29 die Absenkung der Walzen ausgleicht. In Jedem Falle werden die Walzenenden erfaßt und die Walzen unabhängig von den
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- ia -
Gehäusen nit praktisch horlsontalen Walzonaoheen getragen.
Wenn erwünscht« kann der Teil 21 leicht angehoben werden«
bevor die Walssen von den Gehäusen wegbewegt werden« obwohl
dies normalerweise nicht notwendig 1st« da die Waisen bei»
Kippen des Kopf teils 29 leicht angehoben werden.
Mit den Walzen« die auf diese Weise durch den Kopfteil
nach Art eines Kragarms getragen werden« wird der Träger 1$
nach links in Fig. 1 bewegt. Naohde» die Waisen 3 das Waisen»
gehäuse freigegeben haben« wird der Teil 21 u» einen Winkel
von I8o° um seine vertikale Achse verschwenkt. Der IeIl 21
1st mit einer Drehung um 90" in einer Stellung dargestellt«
die in Flg. 1 durch den Buchstaben D bezeichnet ist. Da·
Drehen bzw. Verschwenken des Teils 21 kann gleichzeitig alt der Bewegung des Trägers 15 nach links in Fig. 1 erfolgen.
Wenn der Teil 21 um l8o° von seiner Ausgangsstellung verdreht
1st« kann der Träger in die in Flg. 1 durch den Buchetaben E angezeigte Stellung bewegt werden* wenn die Waisen
auf den Wagen 6 angeordnet werden. Daraufhin kann der Kopfteil 29 nach unten gekippt oder gesenkt werden« \m die Walzen
auf dem Wagen abzulegen. Der Wagen kann alt Einrichtungen versehen sein« die seitlich die Walzen umfassen, so daß Me
In einer praktisch übereinanderliegenden Stellung verbleiben.
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kann der Träger 15 nach rechts von der Stellung S in Fig. 1
zurückgezogen werden» bis der Kopfteil 29 die tfalsenenden
freigibt· Daraufhin kann der Wagen 6 entlang der Sohlenen 7
verschoben werden* um ein neue« Walzenpaar Kit den Zapfenlagern
30 des Kopf teils 29 auszurichten. Der Träger 15 wird
dann nach links zurück in die Stellung B verschoben» worauf die Enden der neuen Walzen in den Zapfenlagern 30 eingesetzt
werden· Daraufhin kann der Kopfteil 29 gekippt und/oder angehoben werden« um die neuen Walzen aufzuheben» die In den
Zapfenlagern 30 nach Art eines Xragarns wie die ursprünglichen
Walzen getragen werden. Der Träger 15 wird daraufhin
nach rechts in Flg. 1 über die Stellungen D und A in die Stellung C bewegt» wobei während dieser Bewegung der Teil 21
um seine vertikale Achse um einen Winkel von l80* gedreht werden kann. Die neuen Walzen werden In den Oehäueen in den
Stellungen angebracht» die ursprünglich durch die entfernten Walzen eingenommen wurden» worauf der Kopfteil 29 gekippt
werden kann» um die neuen Walzen freizugeben» und der Träger
15 kann dann von der Stellung C in die Stellung A und danach
in die Stellung B bewegt werden. Der Boden der Anlage 1st natürlich mit einem Schlitz versehen» durch welchen, der Teil
21 herausragt» während die Walzen ausgetauscht werden. Wenn gewünscht» kann dieser Schlitz bedeckt werden» wenn die Wal*
zen nicht ausgewechselt werden.
wird und wenn die neuen Waisen durch ein Zapfenlagerpaar in Kopfteil 36 transportiert werden» während die alten Walzen
durch ein anderes Zapfenlagerpaar entfernt «erden» können die neuen Walzen eingesetzt und in de« Gehäuse befestigt
werden» bevor der Träger 15 zu dem Wagen 6 fährt. Andererseits können die alten Walzen entfernt werden» bevor die neu»
en Walzen aufgenommen werden» und der Träger kann vom Walzengertlst
zu» Wagen 6 verschoben werden» der die alten
Walzen trägt» die gerade entfernt wurden» die neuen Walzen können aufgenommen werden» bevor der Teil 21 1» l80* verdreht wird» und danach kann der !teil 21 uai I80* versohwenkt
und die neuen Walzen dem WalzengerUst zugeführt werden. Demnach kann der Wagen 6 durch ein festes OerUst ersetzt werden.
Die Einbauteil 5 bzw. Zapfenlager für die Walzen werden
as* *i Walzen entfernt» und die neuen Walzen werden vorzugsweise
mit ihren eigenen Zapfenlagern versehen. Was die in der Beschreibung und den Ansprüchen beschriebenen Walzen betrifft»
so ist es offensichtlich» daß die Zapfenlager «it den Walzen zusammengebaut werden können, so daß die Walzen und
die Zapfenlager zusammen entfernt werden und die neuen Walzen mit ihren Zapfenlagern eingesetzt werden.
Auf diese Weise wird zum schnellen und reibungslosen Auswechseln von Walzwerkswalzen eine verhältnismäßig einfaehe
und billige Vorrichtung vorgesehen·
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Zur besseren Darstellung wurde die vorliegende Erfindung
als walsenausweohselvorrichtung zum Austauschen der Arbeitswaisen eines Quartowalzwerka besehrieben. Die Walzenaus«»
wechselvorrichtung in der in den Zeichnungen gezeigten Form ist sua gleichseitigen Austauschen beider Arbeitswaisen eines
Ojuartowtlzwerfcs geeignet. Die Vorrichtung kann leicht
zum gleichzeitigen Auswechseln von drei Arbeltswalzen eines Triowalzgerüst» abgeändert bzw. eingerichtet werden. Soalt
ist es offensichtlich» daß die Erfindung nioht auf gewisse»
zur Zelt bevorzugte AusfUhrungafomen, wie sie oben beschrieben
wurden» begrenzt ist» sondern dafi andere verschiedene
AusfUhrungsformen innerhalb des Rahmens der Erfindung liegen.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1. Walzenausweohselvorrichtung für ein Walzwerk, bei der die Walze nach Art eines Kragarms nit eine« Ende getragen wird, das In einem Zapfenlager eines Trägere aufg« ist, der zwischen einer Stellung neben des Walsengertlat und einer Walzenablage- und Aufnahmestellung bewegbar 1st, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (6) entlang einer PUhrungsbahn (10, 11) angetrieben 1st, die den Träger (6) as Kippen hinderte2ο Walzenauswechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Träger (6) zwei Übereinander angeordnete Zapfenlager (30) besitzt, wodurch zwei Waisen durch den Träger (6) getragen werden können»3o Walzenauswechselvorrichtung naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oder Jedes Zapfenlager (50) auf einem Teil (29) des Trägers (6) vorgesehen 1st, der UBi eine horizontale Achse drehbar gelagert ist, und daß eine einstellbare Verbindung (31, 32) zum Verschwenken dieses Teils (29) und für seine Einstellung in gewünscht· Stellungen609823/0411vorgesehen let.4o Walzenauswechselvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen gfeehüiisiBus (25, 26) zum Anheben und Absenken @in@s Teils {2ta 20] des Wägers (6), auf dem iae oder 3©d@s ^spfenlager sehen 1st.eines(22) si^s VeMs1ShOIi eines Veils (21 B WB) &@s Trlgess (6) eine vertikal® AgJiSo5, auf welstoü
Zapfenlager (30) vorgesehen lsto6. Walsenausuechselvorrichtung naoh einem der gehenden Ansprüche« dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes Zapfenlager (30) eine Einrichtung (37) enthält, um ein Walzenende darin einzukleosaen bzw* einzuspannen»7» WalzenauawechBölvorrichtung naoh Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet« daß diese Einrichtung (37) ein KsIl ist, der einwärts und auswärts relativ zu dem Zapfenlager (30) bewegbar 1st und durch eine Feder (38) naoh außen gedruckt wird.000623/041 18. Walzenauswechselvorrichtung nach eine« der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dafi der Tr&ger (6) auf einem Auflageraufbau (10« 11) angebracht ist» der auch als Führungsbahn dient.9. Walzenauawechselvorrichtung naoh Anspruch 8* dadurch gekennzeichnet, daß der AuflagerauftMiu seitwärts gerichtete Kanäle (10« 11} umfaßt, in denen Bäder (16) des Trtlgere (6) in Eingriff sind.10. Walzenauswechselvorrichtung nach ein«« der vorhergehenden Ansprüche χ dadurch gekcnnzeio: rvsfc, dafi der Träger (6) auf einem Hebewerk (l4) bewegbar *.*'*, iaa In einer Grube (9) angebracht L^ " die der Träger (6) auf de« Hebewerk (12) ©">.?-. '--ν vmväm, & :λ, mim er nicht verwendet wird.11. Walzenauswechaelvorrichtung naoh Anspruch 10* dadurch gekennzeichnet, das ein Endteil (11) der Führungsbahn (10,11) auf dem Hebewerk (12) angebracht ist, das zuraeaen mit der Grube (9) neben den Walzengertist (2) liegt.009823/0411BAD ORIGINAL
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19511602028 DE1602028A1 (de) | 1951-01-28 | 1951-01-28 | Walzenauswechselvorrichtung |
| US333441A US3323345A (en) | 1951-01-28 | 1963-12-26 | Roll changing apparatus |
| GB1498867A GB1144410A (en) | 1951-01-28 | 1967-03-31 | Roll changing apparatus |
| FR103591A FR1527193A (fr) | 1951-01-28 | 1967-04-20 | Appareil perfectionné pour changer des cylindres, particulièrement les cylindres d'un laminoir |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19511602028 DE1602028A1 (de) | 1951-01-28 | 1951-01-28 | Walzenauswechselvorrichtung |
| DEB0092028 | 1967-04-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1602028A1 true DE1602028A1 (de) | 1970-06-04 |
| DE1602028B2 DE1602028B2 (de) | 1973-10-11 |
| DE1602028C3 DE1602028C3 (de) | 1974-05-09 |
Family
ID=25753494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19511602028 Granted DE1602028A1 (de) | 1951-01-28 | 1951-01-28 | Walzenauswechselvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1602028A1 (de) |
| GB (1) | GB1144410A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3019052A1 (de) * | 1980-05-19 | 1981-11-26 | Maschinen- Und Werkzeugbau Gmbh, 4600 Dortmund | Vorrichtung zum auswechseln der arbeitswalzen von walzgeruesten |
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Owner name: WHITE CONSOLIDATED INDUSTRIES, INC., 44111 CLEVELA |