DE1601551A1 - Regeleinrichtung fuer Gasturbinenanlagen - Google Patents
Regeleinrichtung fuer GasturbinenanlagenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE *ii
PATENTANWALT DFPU-ING. R. MDLLER.BDRNER PATENTANWALT D 1 P L.-1 N G. H AN S-H. WEY
BERLIN 33 (DAHLEM) . PODBIELSKIALLEE 68 8 M D N C H E N 22· Wi D E N MAYE R STRAS S E
TELEFON (0311) 762907 · TELEGR.: PROPINDUS " TELEFON (0811) 225585 · TELEGR.: PROPINDUS
FERNSCHREIBER: 0184057 (TELEX) FERNSCHREIBER: 0524244 (TELEX)
19 597
General Electric Company Schenectady , New York (USA)
Regeleinrichtung für Gasturbinenanlagen
Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung für Kraftanlagen, insbesondere eine verbesserte Regeleinrichtung für die
Kraftstoffzufuhr zu Gasturbinenanlagen.
Bei der Regelung von Gasturbinen ist es üblich, ein Solldrehisahlsignal
zu erzeugen, das im allgemeinen die Stellung eines vom Flugzeugführer bedienten Hebels anzeigt. Dieses Sollwertsignal wird mit einem Signal verglichen, welches die Istdreh—
zahl des Motors darstellt. Die Istdrehzahl· wird als Drehzahl
des Läufers der Turbine gemessen. Wenn diese beiden Signale
gleich sind, läuft die Turbine mit der Solldrehzahl. Andernfalls wird ein Fehlersignal erhalten, das zur Steuerung der
Erhöhung oder Herabsetzung der Kraftstoffzufuhr verwendet
wird, bis die Solldrehzahl erreicht ist, wobei das Fehlersignal auf Null zurückgeht. Auf diese Weise wird die Schubkraft
des Triebwerks auf einem gewünschten Wert gehalten.
0-0 98.107 1-0-91
In derartigen Systemen können noch viele andere Steuergrößen
und Verbesserungen vorgesehen sein. Venn beispielsweise
eine starke Erhöhung der Drehzahl erwünscht ist, kann man nach einem bekannten Verfahren den Kraftstoff
mit der höchsten Zufuhrgeschwindigkeit zuführen, bei der noch
ein sicherer Betrieb der Anlage möglich ist, und diese größtmögliche Zufuhrgeschwindigkeit unabhängig von der Größe des
ψ Drehzahlfehlersigna Ls aufrechterhalten, solange dieses SignaL
einen vorgegebenen Wert überschreitet. Wenn sich die Drehzahl des Triebwerks dem Sollwert nähert, nimmt das Fehlersignal ab.
Es wird dann dem Triebwerk soviel Kraftstoff zugeführt, d,j.ii
die Beschleunigung fortgesetzt wird, doch nimmt bei der Annäherung an die Solldrehzahl die Beschleunigung progressiv ab.
Dies gilt für Regeleinrichtungen mit nichtintegrierendem und integrierendem Verhalten. In Regeleinrichtungen mit integrierendem
Vex-halten ist eine Einrichtung vorgesehen, welche die
Kraftstoffmenge verändert ^ solange ein Fehlersignal vorhanden
ist. Eine derartige Regelung hat im allgemeinen den Vorteil, daß die Beschleunigungszeit auf ein Minimum herabgesetzt, eine
Solldrehzahl genau eingehalten und ein stabiler Betrieb bei der Solldrehzahl aufrechterhalten wird.
Im Betrieb derartiger Regeleinrichtungen ergibt sich notwendigerweise
eine endliche Verzögerungszeit zwischen dem Beginn der Herabsetzung der Kraftstoffmenge und dem Erreichen der
Solldrehzahl, damit 'das Triebwerk allmählich und stabil auf
009810/1091
die Sol!drehzahl gebracht .werden kann. Diese
■zeit ist zwar rniativ IcUi4Z und die in ihr- zu erzielende
Drtshzah !veränderung relativ lcIein, tiouli gibt es vie le Ümstände,.
unter (Ionen der nicht ausgenutzte Zusatzschul) für
den Betrieb eines -Von dem TriebTOrlt angetrielienfln Flugzeuges von ßrüüer Bedeutung sein kann.
Die fjeuarint e>
Ver/Ji,."Rrungszesit ,.ist v.ei^ .besonriers gvroßer Bedeutunijin
iHirln-i-Geb läse—Triebwerken mit einem sofienannten
i?rundt riebwerk, da— ßihen heißen fiasstroiti eraeuyt,. der eine
Turbim1 tuni ein mit dieser· verbundenes Geblase antreibt. Das
Gei'läse i;ü>t dvii oh eine Düse einen Ra It lui'tstiH>m ab, der bis *
zu -Vy des ijeu-ub<*s des Triebwerks -erzeug-t>
Die Drehzahl: des Göhlasus ü-n-I der von dtusem erzeugte öcluil) ist eine Funktion
der: Drnhzahl dee (rrundtriebwei-lcs, Da zwischen ciem Läuier des
tiruuiitrieluverivs und dom Gebläse eine Sti*Ömungsvei bindung besteht,
kann nach dem Erreichen der äolldrehzahl des Grundtrieb-*
ks das Gebläse seine entsprechende ürehzalil. nur mit einer
Ye r-z<>$;*»rung erröiclien. .,,
Ιϊβη'η das Brrpiehßn der vollen Drehzahl- des. Grunätriebwerks^
um beispielsweise zwei Sekunden verzögert wird"t kann dies
, dai das Erreichen der SoLldrehzia,hl des Gebläses
^-arstehenii angegebenen, norraaten v"erzÖgerung uei
einen Zeitraum verzögert wird,, der bis zum Zehnfachen; der
g beim Grundtriebwerlc betragt, In>Ge blase --Triebwerken
GOSS 1 Qv' 1.0 9 1
ist es daher von großer Bedeutung, daß die Beschleunigungs—
und Verzögerungszeiten des sich der Solldrehzahl nähernden Grundtriebwerks der Gasturbinenanlage möglichst kurz sind,
damit das Triebwerk den geforderten Schub so schnell erzeugt, wie dies bei einem sicheren und wirksamen Betrieb des Flugzeuges
noch möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Regeleinrichtung
zu schaffen, bei welcher die Zeit, die zur Veränderung der
Drehzahl einer Gasturbinenanlage gegenüber den bekannten
Einrichtungen verkürzt und erforderlich ist, wobei gleich- · zeitig ein sicherer, wirksamer und zuverlässiger Betrieb
der Anlage gewährleistet wird, und wobei ferner die Regelung
bei der Einstellung von vorbestimmten Schubkräften bei Turbo-Gebläse-Triebwerken
besonders vorteilhaft wirken soll.
Die Erfindung kann bei einer Regeleinrichtung der vorstehend
angegebenen Art für eine Gasturbinenanlage angewandt werden. Derartige Regeleinrichtungen besitzen eine Einrichtung zum
Erzeugen eines Signals, das einer Solldrehzahl entspricht,
ferner eine Einrichtung zum Erzeugen eines Signals, das der
Istdrehzahl der Anlage entspricht. Diese Signale werden in einer Einrichtung verglichen, die ein Fehlersignal erzeugt,.
Wenn dieses Fehlersignal unter einem gegebenen Wert liegt, wird es an eine Einrichtung zur Steuerung der der Anlage
009810/1091
zügeführtenKraftstoffmenge abgegeben, Bei kleinen Abweichungen
der Istdrehzahl von der Solldrehzahl bzw. einem
kleinen Fehlersignal kann die zugeführte Kraftstoffmenge
in direkter Abhängigkeit von der Größe des Fehlersignals gesteuert werden. Wenn die Solldrehzahl von der Istdrehzahl
jedoch beträchtlich abweicht, wird die Geschwindigkeit
der Veränderung der Kraftstoffmenge durch andere
Größen so beeinflußt, daß ein Strömungsabriß im Verdichter der Turbine, eine Überhitzung oder andere schädliche Wirkungen
vermieden werden. Verschiedene Eingangsgroßen t beispielsweise
das Verhältnis zwischen der Drehzahl der Anlage und dem Verdichterdruck sowie die Xufteintrittstemperatur,,
können einem Rechner aufgegeben werden, der mit Hilfe von
empirisch ermittelten Daten so programmiert ist ,, daß sein
Äusgangssignal (Begrenzungssignal) eine Veränderung der
Kraftstoffmenge mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit
herbeiführt, die für einen sicheren Betrieb der Anlage noch zulässig ist.
Das Begrenzungssignal dient zur Steuerung der Kraftstoff·-
zufuhr, xienn der Drehzahlfehler einen vorgegebenen Wert er«*
reicht. Erfindungsgemäß wird nun das Begrenzung3signal so
lange zur Steuerung der. Kraftstoffzufuhr herangezogen, bis
die Anlage annähernd die Solldrehzahl erreicht,hat. Danach
wird das Begrenzungssignal als Mittel zur Steuerung der
Kraftstoffzufuhr weggenommen und die Kraftstoffmenge wieder
in Abhängigkeit von dem DrehzahLfehlersignaL gesteuert, Infolge
des Beharrungsvermögens des Läufers der Anlage tritt ein Überschwingen über bzw. unter die SolldrehzahL ein, so
daß daraufhin das Drehzahlfehlersignal bei einer Beschleunigung
bewirkt, daß die Kraftstoffmenge herabgesetzt wird. Diese
Herabsetzung wird fortschreitend während der normalen Verzögerungszeil; erzielt, so daß sich ein stabiler Betrieb der
Anlage mit der Solldrehzahl ergibt.
Obwohl vorstehend die Drehzahl der Anlage als Hege!größe herangezogen
wird, versteht es sich jedoch von selbst, daß die Drehzahl indirekt zum Messen der Schubkraft verwendet werden
kann und auch andere Größen, die mit der Schubkraft in Beziehung stehen) dazu verwendet werden können, den Betrieb des
Triebwerks derart zu steuern, daß die für Schubveränderungen
erforderliche Zeit weitmöglichst herabgesetzt wird.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 schematisch eine Ausiührungsform
der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzufuhr, anhand deren die Erfindung nachstehend näher
erläutert wird. Hierzu dienen weiter die Pig, 2, 3 und 4, die in graphischen Darstellungen die Beschleunigung eines' Triebwerks
mit Hilfe einer Regeleinrichtung nach Fig. 1 veranschaulichen.
Das in Fig. 1 dargestellte Turbo-Gebläse-Triebwerk 10 besitzt
ein Grutidtriebwerk 12, das einen höißen Gasstrom erzeig, der
00981071091
-ι - ■■■■■..■
eine Gebläseturbine i1) antreibt, die, durch eine zentrale
Welle 16 mit einem Gebläseläufer 1b verbunden ist. Dieser
arbeitet als Niöderdruckverdichter und gibt einen ringförmigen
Luftstrom durch eine Düse 20 ab. Auf diese Weise wird der 'größte Teil des Schubes des Triebwerks erzeugt. Das Gebläse
to dient gleichzeitig zur Druckerhöhung- der Luft, die
dem Grundtriebwerk 12 zugeführt wird. Dieses umfaßt einen
Hochdruckverdichter 22, eine Brennkammer 2k~ und eine Turbine
26, die den Verdichter 22 antreibt.
Obgleich beim Betrieb"dieses- Triebwerks zahlreiche St-euerfuuktionen
zusammenwirken, ist vor allein die Drehzahl des
Läufers des Grundtriebwerks maßgebend für die Erzeugung einer
Schubkraft durch das Gebläse und durch die zentral angeordnete
Schubdüse 251 durch die der von dem Gr.u-ndtriebwerk" erzeugte, heiße Gasstrom austritt. Je höher nämlich die Drehzahl
des Läufers des Grund triebwerke- ist, desto höher muß auch
der Energieinhalt des erzeugten Gasstroms sein. Dieser Faktor
ist seinerseits eine Funktion des Kraftstoffverbrauches
in dar Brennkammer Zh.
Die Brennkammer besitzt mehrere Düsen, von denen nur eine
gezeigt ist und denen Kraftstoff über eine Leitung 28 von einer unter Druck stehenden Kraftstoff enthaltenden Zuleitung
30 zugeführt wird* Die Kraftstoffmenge in der Leitung 28
wird durch ein Dosierventil 32» insbesondere durch die
Stellung des nicht gezeigten Dosierkolbens dieses. Ventils
009810/1091 bad original ./.
Die Drehzahl des Triebwerks 10 wird gewöhnlich von dem Flugzeugführer
durch Betätigung eines Gashebels Jk so gesteuert,
daß die gewünschte Schubkraft erzeugt wird. Der Gashebel ist mit einem Sollsignalgeber 36 verbunden, der als ein Umformer
wirkt, welcher die Winkelstellung des Hebels 3k in ein Ausgangsspannungssignal
E, umwandelt, dessen Wert einer Soll— drehzahl entspricht. Der Einfachheit der Darstellung halber
r sei hier angenommen» daß alle angegebenen Spannungssignale Gleichspannungssignale sind.
Das Sollwertsignal E. ist auch von der Temperatur der in das
Grundtriebwerk 12 eintretenden Luft abhängig. Diese Temperatur
wird mit einem Fühler 35» beispielsweise einem Thermoelement, gemessen, dessen Ausgang an einen Temperatursignalgeber
37 angeschlossen ist. Dieser erzeugt ein Ausgangssignal E,,
dessen Wert der Temperatur der in das Triebwerk eintretenden Luft entspricht. Das Signal E. wird als Eingang in den SoIldrehzahlsignalgeber
36 gegeben, damit das Sollwertsignal E.
einwandfrei einer bestimmten Schubkraft entspricht, da diese von der Lufteintrittstemperatur abhängig ist.
Mit dem Läufer des Grundtriebwerks ist ein Istdrehzahlsignalgeber
38 mechanisch oder elektrisch verbunden, dessen Ausgangssignal
E. die Istdrehzahl· des Läufers des Grund triebwerke an-
EL
zeigt. Die Signale E, und E werden einer Ve JgL θ ichs einrichtung
("summing device") aufgegeben, die ein Fehlersignal E erzeugt.
009810/1091 ·/·
Dieses Fehlersignal kann in einem Verstärker 42 verstärkt
und dann einem Latoning*-Kreis .44 zugeführt werden, dessen
Funktion nachstehend ausführlich beschrieben wird. Im Augenblick sei angenommen, daß der Latehing-Kreis nur als Verstärker
mit dem Verstärkungsfaktor 1 wirke und ein Signal
E1 erzeuge, das den Selektorkreisen 46, 48 aufgegeben wird.
Je nach seiner Polarität gelangt das Signal Ef von dem
ersten Selektorkreis 46 zu dem zweiten Selektorkreis 48 und
von da aus weiter als Steuersignal E zu einem servog&steuerten
Stellantrieb 5.0· Dieser Stellantrieb 50 erzeugt eine
mechanische Ausgangsgröße 52>
die zum Einstellen des Dosierventils 32 dient. Die Servosteuerung ist vorzugsweise eine
integrierende, so daß solarige eine meohanische Ausgangsgröße
52 erzeugt wird, solange ein Steuersignal E vorhanden ist.
Vorstehend wurde die normale Wirkungsweise der Regeleinrich—
tung für das Triebwerk erläutert, die sich ergibt, wenn die
Istdrehzahl des Triebwerks von der Solldrehzahl nur wenig
abweicht, beispielsweise beim genauen Einstellen eines Triebwerks auf eine Solldrehzahl und entsprechende Sollschubkraft.
¥enn dagegen eine stärke Veränderung der Drehzahl des Triebwerks erwünscht ist, muß das Dosierventil %Z mit der höchsten
Geschwindigkeit verstellt werden, die für einen sicheren Betrieb
des Triebwerks zulässig ist.
Zu diesem Zweck sind die Rechner ("Computer") 54 und $6 vorgesehen»
die das Bögrenzungssignal für die Beschleunigung
bzw. Verlangsamung erzeugen. 000810/1091 /
Die Rechner 54 und 56 besitzen je einen Eingang E für das
Istdrehzahlsignal E und je einen Eingang für das Luftein-
trittstemperatursignal E,. Aufgrund von empirisch ermittelte
ten Daten sind die Rechner so programmiert, daß sie in Abhängigkeit von den genannten Eingängen Ausgangssignale E
el C C
und E, erzeugen, die als Eingang E an den servogesteuerten
CIG C C
Stellantrieb 50 angelegt werden können und in diesem Fall das
Kraftstoffdosierventil derart einstellen, daß die Kraftstoffzufuhr
mit der höchsten Geschwindigkeit verändert wird, die für einen sicheren Betrieb des Triebwerks 10 noch zulässig ist.
Der Latching-Kreis 44 dient als Funktions-Generator, dessen
Ausgangssignal E1 nicht eine einfache Verstärkung des Eingangssignals
des Kreises darstellt. Lediglich dann, wenn das verstärkte Fehlersignal E niedriger als ein vorgegebener Wert ist,
* θ
arbeitet der Latching-Kreis als Verstärker mit dem Verstärkungsfaktor
1, d.h., das Ausgangssignal E* entspricht dem Eingangs-
signal hinsichtlich Betrag und Polarität. Wenn dagegen das
an
verstärkte Eingangssignal, das/den Kreis 44 angelegt wird, einen bestimmten Wert überschreitet, nimmt das Ausgangssig— nal sofort einen beträchtlich höheren Wert an. Wenn der Kreis als Verstärker betrachtet wird, bedeutet das, daß sofort seine Aussteuerung bis zur Sättigung erfolgt, so daß dessen Ausgangssignal E* ein Maximum erreicht. Dies gilt sowohl bei positiven
verstärkte Eingangssignal, das/den Kreis 44 angelegt wird, einen bestimmten Wert überschreitet, nimmt das Ausgangssig— nal sofort einen beträchtlich höheren Wert an. Wenn der Kreis als Verstärker betrachtet wird, bedeutet das, daß sofort seine Aussteuerung bis zur Sättigung erfolgt, so daß dessen Ausgangssignal E* ein Maximum erreicht. Dies gilt sowohl bei positiven
als auch bei negativen Werten des Fehlersignals E bzw. bei
einer zu niedrigen Drehzahl, bei der das Triebwerk beschleunigt
1. Ü / 1 0 9 1 ' ■ ■
1601851
- n - ■"■.■■■
werden, soll, und einer zu hohen Drehzahl-, bei der das Triebwerk verlangsamt werden soll. Wenn .das Ausgangssignal· des
Latohing-Kreises,auf diesen Maximalwert ausgesteuert worden
ist, hat eine weitere Vergrößerung des Betrages des Fehlersigna Ls E keinen Einfluß mehr auf den Ausgang Ef .Auch
wenn das Eingangssignal des Latching-Kreises unter denjenigen
Wert sinkt, bei dem der Latching-Kreis zur Sättigung ausgesteuert
wurde, bleibt das Ausgangssignal Ε· konstant auf
seinem Höchstwert, bis das Eingangssignal auf Bull herabgesetzt
wird. Eine derartige Herabsetzung auf Tiull bedeutet
einen Zustand, bei dem kein Drehzahlfehiersignal mehr vorhanden
ist und das Triebwerk mit der Solldrehzahl arbeitet. In diesem Zustand fällt das Ausgangssignal E1 sofort auf
Null ab und so ergibt sich danach wieder eine Verstärkung
des Eingangssignals mit dem Faktor 1, bis erneut der Wert
erreicht wird, bei dem es auf den Höchstwert ausgesteuert
wird. ■.' .. ,.-._■".
Eine zur Ex'zeugung einer Ausgangs funktion der vorstehend
an Hand des Kreises kk beschriebenen Art besonders geeignete elektrisehe. Schaltung ist in der Patentanmeldung G ko 778 IXc/it2m
genauer;b6schrieben·
Bei einem positiven Signal. E , das eine Unterdrehzahl von
weniger als 2 ^ anzeigt, wird ein diesem proportionales
positives Signal Ef erzeugt. Dieses Signal wird dem Selek-
DQ981Ö/1091
BAD ORIGINAL ,/.'
torkreis für kleine Signale k6 aufgegeben. Da es kleiner ist
als irgendein maximales Begrenzungssignal E für die Beschleunigung»'
wird es au den Selektorkreis für große Signale
kS abgegeben. Das gegenüber dem negativen Signal E , positive
Signal E1 wird jetzt zum Steuersignal E , das auf den servo-
gesteuerten Stellantrieb 50 einwirkt, so daß die Kraftstoffzufuhr bis zum Löschen des Fehlersignals E zunimmt. Wenn da-
gegen die Istdrehzahl um weniger als 2$ der Solldrehzahl höher
ist als diese, ist das Ausgangssignal E* negativ und daher
kleiner als das Signal E . Dieses negative Signal E1 er-
ei C C © '
reicht den Selektorkreis für große Signale 48, wo es mit dem
negativen Begrenzungssignal E, für die Verlangsamung vergli«
chen wird. Ein negatives Signal E' , das eine Überdrehzahl von
weniger als 2$ darstellt, ist gegenüber/3edein Signal E, positiv
und gelangt daher von dem Selektorkreis für große Signale (48)
zu dem servogesteuerten Stellantrieb 50» so daß die Krafteto,ff—
zufuhr herabgesetzt wird, bis das Fehlersignal E verschwunden ist.
Angenommen, es sei eine beträchtliche Erhöhung der Schubkraft«
erwünscht, wobei also die Drehzahl um mehr als 2 $ erhöht wer- '
den soll, dann wird das Sollwertsignal so stark erhöht, daß"aii
den Latching-Kreis 44 ein relativ großes Fehlereignal gelängt.
Wenn dieses Fehlersignal einen Wert erreicht, der einen Drehzahlfehler
von über 2 % anzeigt, wird der Ausgang E* dee Latching-
00981O/1Q91 „
kreises auf einen maximalen positiven Wert ausgesteuert.
Dieser Wert ist größer als jedes Begrenzungssignal E
Sl ο ο
für die Beschleunigung. Solange sioh E1 daher aufseinem
" θ ■ .
positiven Höchstwert befindet, wird das Signal E an den
Selektor Λ8 abgegeben und als Steuersignal E verwendet.
Das Signal E steuert dann die Funktion des servogesteueracc
ten Stellantriebes 50, so daß die Kraftstoffzufuhr mit der
höchsten Geschwindigkeit vergrößert wird, die für einen sicheren
Betrieb des Triebwerkes noch zulässig ist. Bei der
Annäherung an die Solldrehzahl wird das Fehlersignal E unter
den Wert herabgesetzt, bei dem der Latohing-Kreis Ml· auf
seinen Höchstausgang ausgesteuert wurde. Trotzdem wird, wie
vorstehend beschrieben wurde, das Signal E* auf seinem Höchstwert
gehalten, und zwar vorzugsweise solange, bis die Ist—
drehzahl des Triebwerks die Solldrehaahl erreicht. Danach
arbeitet der Kreis kk wieder als Verstärker mife dem,Verstärkungsfaktor
1 und das Ausgangssignal E* fällt sofort auf.
Null ab, so daß es kleiner ist als das Signal E « Das
Signal E* läuft.jetzt von dem Selektorkreis für kleine
Signale k6 an den Selektorkreis für große Signale 48 und
wird zum Steuersignal E . Unter normalen Bedingungen, ist
anzunehmen, daß infolge des Beharrungsvermögens die Drehzahl
des Triebwerks die Solldrehzahl überschreitet, jedoch um weniger
als 2$, so daß die Kraftstoffzufuhr danach in Abhängigkeit
von dem Drehzahlfehlersignal gesteuert wird. Das Fehlersignal E und der Ausgang Ef werden jetzt negativ, wobei der
e " " e - - . -
OOÖ810/1Ö91
Ausgang E1 eine direkte Funktion des Signals E ist. Un-
θ θ
ter diesen Bedingungen wird das negative Signa L E* von dem
Selektorkreis für kleine Signale k6 an den Selektorkreis
für große Signale h8 abgegeben und zum Steuersignal E .
Das negative Signal E setzt die Drehzahl des Triebwerks
fortschreitend herab, bis die geringe Überdrehzahl korrigiert ist. Das Triebwerk wird daher auf diese Weise in
einem stabilen Vorgang auf die Solldrehzahl gebracht.
Die vorstehend beschriebene Arbeitsweise wird anhand der
Kurven der Figuren 2 bis h erläutert. In diesen sind die
Drehzahl des Grundtriebwerks, die Gebläsedrehzahl und der Gesamtschub des Triebwerks mit einem gemeinsamen Zitmaßstab
dargestellt. Aus der Fig. 2 ist zu erkennen, daß bei einer Beschleunigung des Grundtriebwerks von einer Drehzahl von
9h $> die Beschleunigung auf einem Maximum gehalten wird, bis
eine Drehzahl von 100 $ erreicht ist. Danach führt das Beharrungsvermögen
des Läufers zu einer Überdrehzahl, die durch eine Herabsetzung der Kraftstoffzufuhr korrigiert wird.
Auf diese Weise wird das Triebwerk in einem stabilen Vorgang auf die Solldrehzahl gebracht. Die gestrichelte Linie in Fig.
stellt die Funktion einer normalen Regeleinrichtung dar, bei
der mit der Annäherung an die Solldrehzahl die Beschleunigung fortschreitend abnimmt. Der Abstand χ entspricht der Verzögerungszeit
zwischen dem Erreichen der Solldrehzahl mit der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung und dem Erreichen der
Solldrehzahl mit den üblichen Regeleinrichtungen.
009810/1091 ·/.
Fig. 3 zeigt, daß eine 6-prozentige Beschleunigung der
Drehzahl des Gr'undtriebwerks zu einer proportional größeren
Zunahme der Gebläsedrehzahl führt. Die Veränderung der Gebläsedrehzahl
läuft der Veränderung der Drehzahl des Grund—
triebwerke nach, wenn dieses seine Höchstdrehzahl erreicht
hat, wobei die Gebläsedrehzahl gewöhnlich kein Überschwingen
zeigt. In Fig. 3 zeigt die gestrichelte Linie wieder den Verlauf der Gebläsedrehzahl, der bei einer Beschleunigung des
Grundtriebwerks mit üblichen Systemen erzielt werdeη würde.
Die Strecke y stellt den Zeitgewinn beim Erreichen der SoIldrehzahl
des Gebläses dar. ' '
Fig. 3 zeigt die Veränderung des Schubes des Gebläsetriebwerks
10 bei einer Zunahme der Drehzahl des Grundtriebwerkes in der vorstehend beschriebenen Weise. Eine prözentueli relativ "
kleine Zunahme der Drehzahl des Grundtriebwerks führt zu
einer prozentuell sehr beträchtlichen Erhöhung"der Gesamt-*
schubkraft.Wenn diese Schubkraft mit jener verglichen wird,
die mit üblichen Systemen erzielt werden kann (diese ist
auch hier gestrichelt angedeutet), erkennt man, da-ß in demv
Zeitpunkt, in dem bei knwendung der. Erfindung die Höchst—
schubkraft zur Verfügung stefcrt, bei "dör Verwendung· der Übliehen
Systeme nur etwa 95 ?b der SchubKraft vorhanden is^:* '
Bei den üblichen Systemen ist die HÖcnstsöiiubkraftf erst be'-* :
trächtlicn später "verfügbar. Diöse Verzögerung- isV/durch ddle;
Strecke ζ dargestellt.' ■■'■- ' - ■■ -^- ".-;'*-.rf- ":e- ;· -;: ■■ ■· i .: ■_■_-.- ·
v o ös β ίο/ίο 9 ΐ Ι ! '/\r- -i:i-f'
Die beschriebenen Kurven zur Darstellung der Drehzahl und des Schubes in Abhängigkeit von der Zeit gelten natürlich
nur für ein Ausführüngsbeispiel und sind für verschiedene
Triebwerke verschieden.
Die beschriebene Anlage besitzt im wesentlichen dieselbe
Wirkungsweise, wenn die Drehzahl und die Schubkraft beträcht«
lieh herabgesetzt werden sollen, \fenn der verstärkte Wert
eines negativen Fehlersignals E eine gegebene Grenze über-
schreitet, erreicht der Ausgang des Latching—Kreises 44 sofort
seinen negativen Höchstwert. Dieser negative Wert wird
von dem Se lektorkreis für kleine Signale 46 an den Se lektorkreis
48 abgegeben. Der negative Höchstwert des Signals E*
ist stets im Betrag größer als jedes mögliche Signal E, ,
und daher gegenüber diesem negativ. Das Signal E, gelangt
daher zu dem servogesteuerten Stellantrieb 50 und bewirkt,
daß die Kraftstoffzufuhr mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit
herabgesetzt wird, die bei einem sicheren Betrieb des Triebwerks noch zulässig ist. Das Signal E* wird ebenfalls
auf seinen negativen Höchstwert gehalten, bis eine niedrigere Solldrehzahl erreicht ist und das Fehlersignal E
den Wert Null hat. Jetzt wird der Ausgang E* erneut dem
Fehlersignal proportional und durch die Selektorkredse 46,
an den servogesteuerten Stellantrieb 50 abgegeben.
Die herabgesetzte Drehzahl des Triebwerks wird hierbei in
geringstmöglicher Zeit erreicht. Die Kurven, durch welche
009810/1091
die Herabsetzung der Drehzahl des Grundtriebwerks und des
Gebläses, sowie der Schubkraft dargestellt wird, entsprechen,
im wesentlichen den Kurven, anhand deren vorstehend die
Beschleunigung des Triebwerks beschrieben wurde.
Zur Erfindung gehört .alles das Jenige, was in der Beschreib
bung enthalten und bzw. oder in der Zeichnung dargestellt
ist, einschließlich dessen, was in Abweichung von den konkreten Ausführungsbeispielen für de,n Fachmann naheliegt.
Sp/b-fc
0 0 98107 1091
Claims (3)
1. Regeleinrichtung für Gasturbinenanlagen,mit einer Einrichtung
zur Steuerung der Kraftstoffzufuhr zwecks Veränderung
der Ausgangsleistung der Anlage und mit einer
Einrichtung, die in Abhängigkeit von Unterschieden zwischen dem Soll- und Istwert der Leistung oder Drehzahl
o.dgl. der Anlage die Kraftstoffzufuhr steuert, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Rechner (54, 56) vorgesehen ist,
der· in Abhängigkeit von wenigstens einer Betriebsgröße
(371 38) des Triebwerks ein Begrenzungssignal (E ,
aCC
E, ) erzeugt, das die höchstmögliche Geschwindigkeit
ο. e c
darstellt, mit welcher die Einrichtung zur Veränderung der Kraftstoff zufuhr bei Gewährleistung eines sicheren
des Triebwerks
Betriebs/noch verstellt werden kann, sowie ein Latching-
Betriebs/noch verstellt werden kann, sowie ein Latching-
Kreis (44),an den Fehlersignale (E ) angelegt werden, die
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der Differenz zwischen der Soll- und der Istdrehzahl
des Triebwerks entsprechen und dessen Ausgang (Ef ) dem
Felllersignal (Ε ) bis zu einem vorbestimmten Betrag direkt
proportional ist, worauf der Ausgang des Latching-Kreises
auf einen Höchstwert erhöht wird, der aufrechterhalten wird, bis das Fehlersignal auf Null zurückgeführt
worden ist,-der Aus gang des La te hing-Kreises danach wieder
seinem Eingang proportional ist, der Ausgang (E' ) als
Steuersignal (E ) an die Einrichtung zur Steuerung der
Kraftstoffzufuhr angelegt ist, wenn der Ausgang (E')
dem Fehl. &r signal (E ) proportional ist, und das Begrenzungssignal (E , E, ) als Steuersignal (E ) an die Einrichtung
zur Steuerung der Kraftstoffzufuhr angelegt ist, wenn
aich der Ausgang des Latohing-Kreises auf seinem Höchstwert
befindet. --""■":
2. Regeleinrichtung nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang (Β1 ) des Latching—Kreises und das Begren-
e ". ■ .
zungssignal (E , E, ) an eine Selektoreinrichtung (46, 48)
angelegt ist, Aielche denjenigen Eingang, der den niedrigeren
absoluten Wert hat, als Steuersignal (E ) an die Einrichtung
(5ö) zur Steuerung der Kraftstoffzufuhr anlegt.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,» dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Unterschied zwischen dem Soll-
und Istwert ansprechende Einrichtung (Λθ) ein Feliiersignal
009810/1091 '/m
Ao
(Ε ) erzeugt, dessen Polarität eine Über- oder Unterdrehdrehzahl
der Anlage darstellt, der Ausgang (Ε· ) des Haltekreises von der Polarität des Fehleraignals (E ) abhängig
ist, das von dem Rechner erzeugte Begrenzungssignal (E ) eine solche Polarität besitzt und diejenige Höchstgeschwindigkeit
darstellt, mit dem zur Beschleunigung der Anlage die Kraftstoffzufuhr erhöht werden kann, und daß
ein zweiter Rechner (56) vorgesehen ist, der in Abhängigkeit
von mindestens einer Betriebsgröße der Anlage ein Begrenzungssignal (E, ), das die Höchstgeschwindigkeit
darstellt, mit der zur gefahrlosen Verlangsamung der Anlage
die Kraftstoffzufuhr herabgesetzt werden kann, wobei
das Begrenzungssignal für die Verlangsam'ung die entgegengesetzte
Polarität hat wie das Begrenzungssignal für die
(MO Beschleunigung, daß der Latching-Kreis/einen Selektorkreie
(46) für kleine Signale Besitzt, an den das positive Begrenzungssignal
("maximum rate signal") (--BL00) für die
Beschleunigung angelegt wird, und einen Selektörkrels (48)
für große Signale,an den das negative Begrenzungssignal
("maximum rate signal") (e. ) für die Verlangsamung angelegt wird, wobei der Ausgang (E1 ) des Latching-Kreisee
an einen der Selektorkreise (46, 48) angelegtiet und beide
Selektorkreise so miteinander verbunden sind, daß das Steuer»
signal (E ) eine solche Polarität hat, daß es die Kraftstoff·
zufuhr zur Beschleunigung erhöht und zur Verlangsamung herabsetzt .
0:09810/1091 %/'
h. Regeleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3, ansonst wie beschrieben und bzw. oder dargestellt. . ■ .
ö'p/bt
009810/109 1
Leerseite
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Family Applications (1)
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- 1967-03-02 BE BE694902D patent/BE694902A/xx unknown
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