DE1601553A1 - Tragflaechenfoermige Schaufel fuer ein Gasturbinentriebwerk - Google Patents
Tragflaechenfoermige Schaufel fuer ein GasturbinentriebwerkInfo
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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- F01D5/18—Hollow blades, i.e. blades with cooling or heating channels or cavities; Heating, heat-insulating or cooling means on blades
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- F01D5/189—Convection cooling with an insert in the blade cavity to guide the cooling fluid, e.g. forming a separation wall the insert having a tubular cross-section, e.g. airfoil shape
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
G-EKBEAL ELiJCiDRIO COMPANY
Schenectady, New York / 7.St.A,
Schenectady, New York / 7.St.A,
Tragflächenförmige Schaufel für ein Gasturbinentriebwerk
Die Erfindung bezieht sich auf eine tragfläohenförmige
Schaufel und insbesondere auf einen Bauteil, bei welchem eine hohle Schaufel mit einem Einsatz vorgesehen ist, um
eine minimale Strömung eines fluiden Mediums für eine ausreichende Kühlung von Strahltriebwerksteilen wie beispielsweise
Turbinenschaufelkränzen einzustellen.
Bei den gegenwärtig mit hohen Temperaturen arbeitenden Maschinenteilen, wie beispielsweise bei stationären oder
sioh drehenden Turbinenschaufeln in Strahltriebwerken ist es erforderlich, 'Kühleinrichtungen vorzusehen. Es ist mög-
Gei/Kei 009851/0604
S-VER
lieh '
ORIGINAL INSPECTED
lieh, die Triebwerke 30 aufzubauen, daß diese wirkungsvoll
bei Gastemperaturen arbeiten können, die viel höher
sind als die Temperaturen, denen die Materialien widerstehen können. Es müssen also entsprechende Kühlanlagen
und Ausbildungen der Bauteile vorgesehen sein, die einen Betrieb bei erhöhten Gastemperaturen oberhalb der Kapazität
der Materialien erlauben.
Es wurden zahlreiche Schaufelkranzkonstruktionen geschaffen, um den Umlauf von fluiden Kühlmedien zu ermöglichen
und um in entsprechender Weise die Temperaturen herabzusetzen. Bei einigen Konstruktionen werden eingegossene
Kühlkanäle verwendet, wobei die fluiden Kühlmedien durch die Kanäle innerhalb der Wandungen des Bauteils umgewälzt
werden, wie beispielsweise innerhalb der Wandungen einer Turbinenschaufel oder einer leitschaufel. Die Schwierigkeiten,
die bei derartigen Ausbildungen auftreten, Bind darin zu. sehen, daß die Menge an fluidem Medium, die in
Bezug auf die Wandungsetärke erforderlich ist, derartig ist, daß sehr geringe Wandungsdicken zwischen den einzelnen
Kühlkanälen und den Schaufeloberflächen verbleiben. Dies führt dazu, daß die auftretenden Temperaturgradienten
thermische Spannungskonzentrationen erzeugen, die sehr oft zu Brüchen oder Riesen führen und zu einer nicht aus-·
reichenden Betriebslebensdauer.
009851/060A
Es wurde gefunden, daß sich für hohe !Demperaturen eine Ausführungsform
"besser eignet, bei der hohle Bauteile verwendet werden, die entweder durch Bearbeitung hergestellt
sind oder die gegossen sind. Dünnwandige Bauteile wie beispielsweise Einsätze sind vorgesehen, um das fluide
Kühlmedium, zu leiten und zu führen, um in entsprechender Weise die Oberfläche der Schaufel zu kühlen, die den heißen
Gasen ausgesetzt ist. Ganz allgemein wirken bei derartigen
Konstruktionen diese Einsätze nach Art von Kammern, um die eintretenden fluiden Kühlmedien zusammen und um
diese im wesentlichen gleichförmig innerhalb der tragfläc.henförmigen
Schaufel abzugeben, damit diese fluiden Kühlmedien längs der Oberflächen zu den hinteren Kanten
strömen können, wobei dann die Kü-hlmedien dazu verwendet
werden, die hintere Kante zu kühlen, und zwar dadurch, daß diese fluiden Kühlmedien durch diese hintere Kante .hindurchströmen
oder über die eine oder andere Seite der hinteren Kante hinwegströmen, wobei dann diese Kühlmedien, um "Verluste
zu vermeiden, in den Zyklus zurückgeführt werden. Eine auftretende Schwierigkeit besteht darin, daß die verschiedenen
Teile des gekühlten Elementes nicht die gleiche Temperatur haben, und zwar wegen der unterschiedlichen
Wärmebelastungen.
Mit anderen Worten kann gesagt werden, daß bei einer
tragflächenförmigen
Τ)09851/Ό6£Κ
, tragflächenförmigen Schaufel die Saugseite oder die konvexe Seite der tragflächenförmigen Schaufel im allgemeinen heißer
ist als die Druckseite oder die konkave Seite, und dennoch werden beide Seiten im wesentlichen durch gleiche
Kühlmittelströme gekühlt. Dies führt dazu, daß die Druckoberfläche zu stark gekühlt und die Saugoberfläche zu wenig
gekühlt wird. Daraus folgt, daß sich Spannungen zwischen den Seiten ausbilden, und ferner wird dadurch bedingt, daß die
heiße Saugseite die die Ausbildung bestimmende Seite wird, obwohl die Druckseite eine geringere Kühlung benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Leitelement in Form einer tragflächenförmigen Schaufel zu
schaffen, wobei jede Schaufel hohl ist und einen Einsatz aufweist, der in der Schaufel angeordnet ist, um
das Kühlmedium zu führen, und wobei dieser Einsatz derart geformt ist, daß zwei kammerartige Abschnitte gebildet
werden, durch die konstante statische Drucke erzeugt werden, welche ihrerseits eine im wesentlichen konstante
Strömung für Kühlungszwecke sicherstellen.
Gemäß der Erfindung ist eine tragflächenförmige Schaufel für ein Gasturbinentriebwerk vorgesehen, welche aus einem
hohlen Bauteil besteht, in den hinein ein Kühlmedium geleitet und. in welchem dieses Kühlmittel derart verteilt
wird
009861/060
wird, daß dieses gegen dia xnnere Oberfläche der Vorderkante
auftrifft und sich längs der inneren Oberflächen.
der Schaufel verteilt, wobei dann das Kühlmittel durch die Hinterkante abgelassen wird, und wobei ein hohler
dünnwandiger Einsatz innerhalb der Schaufel und im Abstand von dieser angeordnet ist, um Kanäle zwischen diesen
Teilen zu bilden, und wobei sich eine geneigte Trennwand
im wesentlichen von einem Ende zum andern innerhalb des Einsatzes erstreckt und eine vordere und hintere Kammer
bildet, in denen konstante statische Drucke herrschen, wobei jede Kammer an einander gegenüberliegenden Enden einen
breiten Abschnitt aufweist, und wobei der Einsatz Öffnungen aufweist, die derart orientiert sind, daß das Kühlmedium
von der vorderen Kammer auf die innere Schaufel-Oberfläche der Vorderkante abgegeben wird, so daß sich
das Kühlmedium ausbreitet und durch die Kanäle zur Hinterkante strömt, und wobei zweite Öffnungen am hinteren Ende
des Einsatzes vorgesehen sind, um einen gewissen Teil des Kühlmediums aus den Kanälen in die hintere Kammer zu führen.
Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die !Figuren der
Zeichnung erläutert werden. Es zeigen:
Pig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Schaufel eines
Turbinenleitkranzes,
009851/0604 r^TTSSSStFÜ C H
Pig. 2 eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Schaufel
und
Pig. 5 eine Schnittansicht genommen längs der Linie 3-3
der Pig. 2.
Der erfindungsgemäße Aufbau einer Schaufel wird als Ausführungsbeispiel
bei den Schaufeln eines £urbinenleitkranzes beschrieben. Es sei jedoch bemerkt, daß der spezielle
beschriebene Aufbau bei beliebigen Bauteilen verwendet werden kann, wie beispielsweise bei Streben oder
anderen Triebwerkskomponenten oder bei anderen tragflächenförmigen
Bauteilen, die eine ähnliche Kühlung benötigen.
Es sei zuerst auf Pig. 1 Bezug genommen. Es ist eine einzelne Schaufel eines Turbinenleitkranzes dargestellt, der
einen äußeren Ring 10 und einen inneren Ring 12 aufweist,
wobei .zwischen diesen Ringen eine Leitschaufel 14 angeordnet ist. Die Schaufel 14 ist ein Leitelement mit Iragflächenpröfil,
wie es an sich bekannt ist. Es sei bemerkt, daß sich eine Vielzahl von Schaufeln der in Pig. 1 dargestellten Art la lurbinenleitkranz befinden, und daß sich
diese Schaufeln vollständig um einen Ring herum erstrecken können, der stromab einer Verbrennungskammer in einem
Strahltriebwerk angeordnet ist, wobei dieser Leitkranz . die heißen Verbrennungsgase aufnimmt. Zusätzlich können
009851/0604 . ■ ;
derartige Leitschaufeln in anderen Stufen eines mehrstufigen
Aufbaus verwendet werden. Diese Schaufeln richten in üblicher Weise die heißen Gase auf die nicht dargestellten
Rotorschaufeln. Der einfache Zusammenbau und die geringen
Herstellungskosten lassen es angezeigt erscheinen, daß der Leitkranzaufbau in üblicher Weise in Segmente unterteilt
wird, die aus mehreren Schaufeln oder aus einer einzigen Schaufel bestehen, wie es in Pig. 1 gezeigt ist, und die
Segmente können zusammen mit den einzelnen Schaufeln 14 gegossen werden, und eine Vielzahl von Segmenten wird miteinander
verbunden, um einen Kranz herzustellen.
Pur eine ausreichende Abkühlung der einzelnen Schaufeln
unter die Hauptgastemperatur ist es erforderlich, die Schaufeln mit einem fluiden Medium wie beispielsweise
mit Kompressorabzapfluft einer Gasturbine oder anderen geeigneten zur Verfügung stehenden fluiden Medien zu
kühlen, die geringere Temperaturen haben als die Austrittsgase. Es sei nun auf Fig. 2 Bezug genommen. Die
Ringe können stromauf gelegene Plansche 16 und stromab
gelegene Plansche 1ö aufweisen, die sich in üblicher
Weise gegen den benachbarten Triebwerksbauteil abstützen. Entsprechende Plansche können am inneren Ring 12 vorgesehen
sein, um in an sich bekannter Weise einen inneren Abdichtungsaufbau zu tragen, um die Kosten gering zu
halten
009851/0604
halten, und um hohe Wärmeübertragungskoeffizienten für eine ausreichende Kühlung zu erzielen, ist es möglich,
den ganzen in Fig. 1 dargestellten Bauteil zu gießen und die einzelnen Segmente wie vorher dargelegt miteinander
beispielsweise durch Yerschraubungen zu verbinden.
Es sei nunmehr auf Fig. 3 Bezug genommen, die eine Querschnittsansicht
einer hohlen tragflächenförmigen Schaufel 14 darstellt. Beim üblichen Leitkranzaufbau hat die Schaufel
14 die Form einer Tragfläche und weist eine vordere Kante 20 und eine hintere Kante 22 auf. Diese Tragflächenform
ergibt eine Saugseite oder tonvexe Oberfläche 24 und eine Druckseite oder konkave Oberfläche 26. Bei normalem
Turbinenbetrieb wird die Oberfläche 24 hohereaAußenseitentemperaturen
ausgesetzt als die Oberfläche 26, una es ist deshalb eine erhöhte innere Kühlung erforderlich.
Kühlmedien werden von einer geeigneten Quelle, wie beispielsweise von einer Kompressorabsapistelie in üblicher
Weise den einzelnen Schaufeln zugeführt. Um nun die Kühlmittel innerhalb der dünnwandigen Schaufel in richtiger
Weise zu verteilen, ist ein Dinsatz 28 vorgesehen. Dieser Einsatz hat mehrere Funktionen, wie es noch dargelegt werden
soll. Wie Fig. 2 zeigt, wird die eintretende Kühlmittelströmung hauptsächlich in den Einsatz 28 hineingeführt,
um eine Kühlung mit höchstem Wirkungsgrad bei einem
minimalen 009851/06Oi "~ "^*"'
minimalen Luftbedarf zu erreichen, wie es noch, erläutert
werden soll. Der Einsatz 28 kann in geeigneter Weise geschweißt sein oder kann als einteiliger Bauteil befestigt
sein, so daß das gesamte Kühlmittel in das Innere des hohlen Einsatzes hineingedrückt wird, der sich von der
Oberseite der Schaufel zur Wurzel der Schaufel hin erstreckt. Das Kühlmittel wird zur Kühlung der Schaufeln
dadurch verteilt, daß der Einsatz. 28 von der Saug- und Druckoberfläche 24 und 26 im Abstand gehalten wird, um
Kanäle 30 längs der inneren Seite der tragflächenförmigen Oberflächen zwischen der Schaufel und dem Einsatz
auszubilden, wie es in J1Ig. 3 dargestellt ist. TIm den
• Einsatz in einem vorbestimmten Abstand zu halten, und um die G-russe der Kanäle 30 zu bestimmen, sind im Abstand zueinander
angeordnete Deformationen 32 vorgesehen, die'
knopfförmig oder rippenförmig ausgebildet sein können,
und diese Deformationen sind aus der Einsatzwandung herausgedrückt.
Da das eintretende Kühlmittel einen höheren Druck aufweist
als das Kühlmittel in den Kanälen 3O1 ist es erforderlich,
den Einsatz gegen Verwerfungen zu halten, und die Ausbuchtungen 32 bestimmen nicht nur die Grosse
der Kanäle 30, sondern bilden auch diese Halterung. Diese
Ausbuchtungen
00985T/060A
- ίο -
Ausbuchtungen dienen deshalb dem mehrfachen Zweck, die
gewünschte Tiefe der Kanäle 3u aufrecht zu erhalten und
dazu, dem Einsatz eine gewisse !Festigkeit zu erteilen und den Einsatz 2ö axial in seiner Lage zu halten. Palis
Rippen verwendet werden, bilden diese ebenfalls eine .Führung für das Kühlmittel. Es wurde gefunden, daß eine Sboßbeaufschlagungskühlung
längs der heißen Torderkante 20 wirksamer ist als eine Kühlung, die durch eine Strömung
parallel zu dieser Kante erreicht werden kann, und zu diesem Zweck ist die Vorderkante des Einsatzes 28 mit
einer Reihe von Öffnungen 34 versehen, die.derart gerichtet sind, daß das gesamte Kühlmittel aus dem Einsatz herausgeführt
wird und auf die innere Oberfläche der Torderkante der Schaufel aufschlägt, so daß sie sich verteilt
und nach hinten durch die Kanäle 30 zur Hinterkante hinströmt,
wie es in Mg. 3 dargestellt ist.
Bei einer derartigen Kühlung treten Schwierigkeiten auf, wenn man versuchen will, eine im wesentlichen konstante
Strömung durch die Öffnung längs der Länge der Torderkante zu erzielen, und zwar wegen des Druckabfalls im Strömungsmittel
innerhalb des Einsatzes. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden} ist im Einsatz eine sich von oben bis zum
Boden erstreckende geneigte Trennwandung 36 vorgesehen, welche eine einzelne vordere Kammer 38 und eine ähnliche
hintere
009851/060A
hintere Kammer 4ü bildet. Durch die Neigung dieses Einsatzes
ist es möglich, innerhalb der beiden Kammern einen konstanten statischen Druck aufrecht au erhalten. Wie Fig. 2 zeigt,
weisen die beiden- Kammern einen breiten Abschnitt an gegenüberliegenden
Enden auf. Es ist erwünscht, daß das Kühlmittel an diesen breiten Abschnitten eintritt und austritt,
und es sind Leiteinrichtungen 42 und 44 für»den Eintritt
und den Austritt vorgesehen. Selbstverständlich können die Leiteinrichtungen 42 und 44 derart gestaltet sein, daß (
diese die Strömung auf die gewünschte Menge einstellen oder drosseln bzw. können diese Leiteinrichtungen 42 und
44 so gestaltet sein, daß sie Dichtungszwecke erfüllen.
TJm das Kühlmittel in richtiger Weise zu führen und um dieses
aus den Kammern herauszudrücken, weist jede der Kammern
Abdichtungen wie Kappen 46 und 48 an den schmalen Enden
aux oder an den Enden, die den breiten Enden gegenüberliegen. Innerhalb der vorderen Kammer 3& herrscht im wesentlichen
ein konstanter statischer Druck, und zwar wegen der geneigten Trennwandung 36, und die Strömung aus .jeder
der Öffnungen 34 in Längsrichtung der Vorderkante ist im wesentlichen konstant.
Wenn die Strömung auf die innere Oberfläche der Vorder kante 20 auftrifft und nach hinten durch die Kanäle 30
hindurehströmt
009851/0604
hindurchströmt, wird eine gleichförmige Kühlung aller Teile der Schaufel erzielt, und zwar wegen des konstanten statischen
Druckes in der Kammer 3b und darsidi daraus ergebenden
konstanten Strömung. Der Rest der Schaufei wird durch die Strömung durch die Kanäle zur Hinterkante hin gekühlt. Um
Kühlungsmittel in die hintere Kammer 40 einzuführen und um Kühlungsmittel aus dieser Kammer abzulassen, ist eine zweite
Reihe von gegenüberliegend angeordneten Öffnungen 50 und 52 vorgesehen. Diese Öffnungen sind derart bemessen, daß die
Strömung durch die entsprechenden Kanäle 30 bestimmt wird, und falls mehr Öffnungen 52 oder größere Öffnungen 52 vorgesehen
werden, so erhöht sich die Strömung durch die Kanäle 30, und die heißere Saugoberfläche 24 wird durch eine größere
Strömungsmenge geküu. -„ Zusätzlich können die Kanäle
30 auf der Saugseite größer gemacht werden, um die Strömung zu erhöhen, falls dieses erwünscht ist. Die Öffnungen 50
und 52 bestimmen die Strömung durch die Kanäle 30, und auf diese Weise kann die Kühlmittelströmung in gewünschter
Weise in Abhängigkeit von den gewünschten Temperaturen verteilt werden. Diese Öffnungen sind derart ausgebildet,
daß sie einen Teil der Strömung aus den Kanälen 30 aufnehmen, und es wird ermöglicht, daß der Rest der Strömung
in die Hinterkantenschlitze 54 eintreten kann, um dieee
Hinterkante za kühlen. Der Teil der Strömung aus den Kanälen
30, der in die hintere Kammer eingeführt wird, wird anschließend durch die Auslaßleitvorrichtungen 44 abße-
"." - " ■ \ · .ν &*****''"'' ' '
009851/0604 L·'».—-*^* —
führt
führt und dann zu einer weiteren Verwendungsstelle geführt,
wie beispielsweise zu einer Dichtung oder an eine andere Stelle. Der Rest der Strömung tritt durch die Kanäle 54
aus. Es sei bemerkt, daß die einzelne geneigte Trennwandung wirksam ist, um einen konstanten statischen Druck in
jeder der Kammern auszubilden, woraus sich eine konstante Strömung ergibt, so daß beide Kammern zusammenarbeiten können.
Mit anderen Worten ausgedrückt kann gesagt werden, daß die einzelne Trennwandung den weiten Abschnitt der Kammer
'5'ό gegenüber dem schmalen Abschnitt der Kammer 40 anordnet
und umgekehrt, und dies führt zu einem gleichförmigen Abzapfen des Kühlmittels durch die Öffnungen 50 und 52, so
daß mit einem konstanten geringeren statischen Druok in der hinteren Kammer die Einströmung in diese Kammer ebenfalls
konstant ist.
Es ist zu erkennen, daß durch die Unterteilung des Einsatzes in eine vordere und eine hintere Kammer durch die
geneigte Trennwandung 36 ein im wesentlichen konstanter statischer Druck in den Kammern über die Schaufel hinweg
erzeugt wird, woraus sich ergibt, daß - die Strömung
aus der vorderen Kammer 3Ö heraus konstant ist, und daß
die Strömung in die hintere Kammer 40 hinein konstant ist, was zu einer sehr gleichförmigen Kühlung und zu einer
Verminderung von Spanmingen führt. Weiterhin wird das
-VS-
009851/0604 :
gesamte
lu
ge samt β zur Verfügung stehende Kühlmittel für Kühlzweeke
verwendet, und es ist lediglich eine geringe Kühlmittelmenge erforderlich, weil, wie beschrieben, konstante Drucke
aufrecht erhalten werden. Die Kammern haben im wesentlichen gleiche Volumina zur Führung des Kühlmittels, obwohl gleiche
Volumina nicht erforderlich sind. Durch eine Vorbestimmung der Strömungsmenge durch die Kanäle 30 kann das
Kühlmittel zu der Stelle geleitet werden, an der es am meisten benöUgt wird. Eine entsprechende Kühlung des Mittelabschnittes
der Saugoberfläche 24 ergibt einen geringeren Kühlungsbedarf an der Hinterkante, und deshalb können kleinere
Hinterkantenkanäle 54 bzw. weniger Hinterkantenkanäle 54 verwendet werden. Durch diese Ausbildung wird maximal
die Wärmeübertragungskapazität des Kühlmittels ausgenutzt, ehe es für andere Zwecke verwendet wird. Dies führt zu
einem geringstmögiichen Verbrauch des Strömungsmittels
für Kühlzwecke und dadurch wird ein besserer Triebwerkswirkungsgrad erzielt, wenn diese Anordnung in einer Gasturbine verwendet wird, da die geringste Strömungsmittelmenge
dem Arbeitszyklus entnommen wird.
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Claims (2)
1. Tragflächenformige Schaufel für ein Gasturbinentriebwerk,
die einen hohlen Bauteil aufweist, in den hinein ein Kühlmittel geleitet wird, wobei dieses Kühlmittel derart verteilt
wird, daß dieses auf die innere Oberfläche der Vorderkante auftrifft und längs der Innenseiten der Schaufel
verteilt wird, wobei dieses Kühlmittel durch die Hinterkante abgelassen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein
hohler dünnwandiger Einsatz (28) innerhalb der Schaufel (14) angeordnet ist und im Abstand von dieser Schaufel
gehalten wird, um Kanäle (30) zwischen diesen Teilen zu bilden, daß eine geneigte Trennwandung (36) sich im
wesentLchen von einem Ende zum andern Ende innerhalb
des Einsatzes (28) erstreckt und eine vordere und hintere Kammer (38, 40) bildet, in denen konstante statische
Drucke herrschen, daß jede Kammer einen breiten Abschnitt an gegenüberliegenden Enden aufweist, daß der Einsatz (28)
Öffnungen (34) aufweist, die derart ausgerichtet sind, daß diese das Kühlmittel aus der vorderen Kammer(3ö)
gegen die innere Schaufeloberflache der Vorderkante (20)
abgeben, wo sich das Kühlmittel ausbreitet und durch die Kanäle (30) dann zur Hinterkante (22) strömt, und daß
zweite Öffnungen (50, 52) am hinteren Ende des Einsatzes
(28) vorgesehen sind, um eine gewisse Menge des Kühlmittels
aus
009851/0604
ORIGINAL 114SPECTED
aus den Kanälen (3U) in die hintere Kammer (40) zu führen.
2. Schaulei nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Kammer (3b) und die hintere Kammer(4U) im wesentlichen
gleiche Volumina haben.
^. Schauxei nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Kappen (46, 4ö) Tür jede Kammer (3b» 4ü) am Einsatz
(2c) an den schmalen Enden vorgesehen sind, unfein Ende der Kammer abzuschließen.
4· Schaufel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (26) im Abstand zueinander
angeordnete Ausbuchtungen (32) in seinen Wandungen aufweist, um den Einsatz in einem vorbestimmten Abstand gegenüber
der Schaufel (14) zu halten.
009851/0604 ßAD
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US53506466A | 1966-03-17 | 1966-03-17 | |
| GB16395/67A GB1197232A (en) | 1966-03-17 | 1967-04-10 | Improvements in Airofoil Vanes |
| DEG0049807 | 1967-04-12 | ||
| DEG0049807 | 1967-04-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1601553A1 true DE1601553A1 (de) | 1970-12-17 |
| DE1601553B2 DE1601553B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE1601553C3 DE1601553C3 (de) | 1976-02-26 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0568226A1 (de) * | 1992-04-27 | 1993-11-03 | General Electric Company | Mehrbahniges Schaufelblatt |
| EP1283326A1 (de) * | 2001-08-09 | 2003-02-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Kühlung einer Turbinenschaufel |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0568226A1 (de) * | 1992-04-27 | 1993-11-03 | General Electric Company | Mehrbahniges Schaufelblatt |
| EP1283326A1 (de) * | 2001-08-09 | 2003-02-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Kühlung einer Turbinenschaufel |
| US6905301B2 (en) | 2001-08-09 | 2005-06-14 | Siemens Aktiengesellschaft | Turbine blade/vane |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3540810A (en) | 1970-11-17 |
| GB1197232A (en) | 1970-07-01 |
| DE1601553B2 (de) | 1975-07-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |