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DE160129C - - Google Patents

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Publication number
DE160129C
DE160129C DENDAT160129D DE160129DA DE160129C DE 160129 C DE160129 C DE 160129C DE NDAT160129 D DENDAT160129 D DE NDAT160129D DE 160129D A DE160129D A DE 160129DA DE 160129 C DE160129 C DE 160129C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon dioxide
bottle
bottles
signal
skipper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT160129D
Other languages
English (en)
Publication of DE160129C publication Critical patent/DE160129C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/14Means to prevent accidental or unauthorised actuation interlocking two or more valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

Β«ϊ«Μΐτ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft akustische Signalapparate mit Kohlensäurebetrieb und besteht in der Kupplung der Auslaßventile zweier Kohlensäureflaschen mit einem Stellhebel o. dgl. in der Art, daß der Ablaßhahn der einen Flasche nicht eher geöffnet werden kann, bis die andere Flasche entleert ist.
Der Signalapparat soll hauptsächlich den Segelschiffen dienen, welche über Dampfkraft
ίο usw. zum Signalgeben nicht verfugen. Der Signalapparat muß also beständig arbeitsbereit sein, und es genügt nicht, einfach zwei Kohlensäureflaschen in . der Art mit der Signalvorrichtung zu kuppeln, daß nach dem Entleeren der einen Flasche sofort die andere in Betrieb genommen werden kann.
Bei einer solchen einfachen Kupplung zweier Kohlensäureflaschen kann es sich ereignen , daß das Signal bald aus der einen, bald aus der anderen Flasche gegeben wird, und dann beide Flaschen im Augenblick der Gefahr nicht mehr genügend Kohlensäure besitzen, um das Signal auf längere Zeit geben zu können. Die Anwendung zweier Kohlensäureflaschen anstatt einer, den Inhalt dieser beiden fassenden Flasche, hat aber nur den Zweck, den Verbrauch an Kohlensäure so rechtzeitig ergänzen zu können, daß der Signalapparat stets auf längere Zeit arbeitsbereit ist. Die eine Flasche dient also zur Reserve und darf erst in Benutzung genommen werden, wenn die erste erschöpft ist. Dies darf aber nicht der freien Entschließung oder dem Zufall überlassen werden, denn da der Verbrauch an Kohlensäure ein sehr verschiedener ist, ein und dieselbe Flasche unter Umständen monatelang ausreichen kann, wenn nur kurze Signale notwendig werden, so liegt die Gefahr nahe, daß die Signale bald aus der einen, bald aus der anderen Flasche gegeben werden, da die Auslaßhähne beider Flaschen so in dem Bereich des Schiffsführers liegen müssen, daß er sie ohne Besinnen öffnen kann.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 ein mit der vorliegenden Signalvorrichtung ausgestattetes Schiff. im Querschnitt und Fig. 2 diese selbst in größerem Maßstabe.
Bei dem dargestellten Beispiele sind die beiden Kohlensäureflaschen a, a' an der Decke des Schiffsraumes angebracht und ihre Reduzierventile b, V mit Rohren c, c' verbunden, die bis zum Stande des Schiffers führen und sich hier in dem mit dem Signalapparat d (Pfeife, Sirene) versehenen Rohre c vereinen. In den Röhren c, c' sind die Absperrhähne e, e' so eingeschaltet, daß sie der Schiffsführer sofort zur Hand hat, und mit einem Griff den Flahn e oder e' öffnen kann, je nachdem die Kohlensäureflasche α oder a' arbeiten soll.
Die Manometer f,f zeigen dem Schiffsführer, ob und welche der Kohlensäureflaschen gefüllt ist.
Damit nun der Schiffsführer nicht abwechselnd die eine oder die andere Kohlensäureflasche a, a' in Benutzung nimmt, sondern erst die eine entleert, bevor er die andere in Benutzung nimmt, ist über den Hähnen ein zweiarmiger Hebel h so gelagert, daß er schief gestellt werden muß, wenn einer der Hähne, z. B. e', benutzt werden soll. Geschieht dies aber, so greift der abwärts be-
wegte Arm des Hebels h so um den Hahn e der anderen Kohlensäureflasche, daß dieser nicht gedreht werden kann.
Der Schiffsführer sieht dann immer, welchen Hahn er benutzen muß; greift er aus Unachtsamkeit oder in der Bestürzung nach dem falschen Hahn, so läßt sich dieser nicht drehen, und der Schiffsführer ergreift sofort den anderen Hahn.
Läßt dann das Signal nach, weil der Druck der ausströmenden Kohlensäure zu schwach wird, die Flasche also nahezu entleert ist, so bildet der Hebel kein Hindernis, die. andere Flasche sofort in Tätigkeit zu setzen, denn hierzu bedarf es nur eines Hochschiagens des bisher niedergedrückten Hebelendes, um nunmehr den Hahn der zweiten Flasche öffnen zu können und damit das Signal forttönen zu lassen.
Ist dann die Gefahr vorüber, so wird die ao entleerte Flasche durch eine neue ersetzt; daß dies geschehen muß, darauf macht das auf »leer« zeigende Manometer/' der zu ersetzenden Flasche a' aufmerksam.

Claims (1)

  1. Patent-An spkuch:
    Akustischer Signalapparat mit gekuppelten Kohlensäureflaschen, gekennzeichnet durch eine Feststellvorrichtung (h) für die Hähne (e, e'J der Kohlensäureflaschen, welche so angeordnet ist, daß sie beim Freigeben des einen Hahnes den anderen feststellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in öer reichsdruckerei.
DENDAT160129D Active DE160129C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE160129C true DE160129C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT160129D Active DE160129C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE160129C (de)

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