DE1601151A1 - Plattenwaermetauscher - Google Patents
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- F28F3/00—Plate-like or laminated elements; Assemblies of plate-like or laminated elements
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Description
BRAUNSOHWEIQ - MÜNCHEN
The A.P.V. Company limited
Manor Royal
Crawley, Sussex, England
Crawley, Sussex, England
Plat tenwärme tauseher
1071
Die Erfindung "betrifft einen Plattenwärmetauscher, der
eine Mehrzahl von in Form eines Stapels angeordneten Platten
umfaßt, welche ,jeweils zwischen sich, einen Strömungsraum für
eines der Wärmetauschfluids begrenzen, welche Bäume nach aussen
durch eine Umfangsdichtung abgeschlossen sind und mit
Eingangs— und Abflußöffnungen versehen sind, welche in benachbarten
Enden vorgesehen sind» Häufig haben die Platten Wellungen oder dergl. Unregelmäßigkeiten, die so angeordnet sind,
daß sie eine gegenseitige Abstützung der Platten in dem Wärmetauschbereich
unter dem Druck des Mediums bieten. .
Bei diesen Wärmetauschern in Plattenform erfolgt die Übertragung der Wärme von einem Fluid zum anderen auf kontinuErlichem
Wege und zwar über das Material der Platten. Die Dichtungen
sind jeweils in den einzelnen Platten vorgesehen und
bilden einen in Umfangsrichtung verlaufenden Abschluß zwischen
den Plattenflächen, sowie eine Begrenzung der eigentlichen
Strömungsräume zwischen den Platten. Sie umschließen auch die
Zugangs- und AbführungsÖffnungen· Die in solchen Platten
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—· 2 —
normalerweise vorgesehenen Wellungen oder dergl. können
gleichlaufend so angeordnet sein, daß sie zusammenpassen, wobei örtliche Eindrüokungen vorgesehen seih können, um
einen gegenseitigen Kontakt an verschiedenen Stellen zu gewährleisten. Die Wellungen können aber auch so vorgesehen
sein, daß der Zwischenkontakt erhalten wird dadurch, daß die
Viellungen der einen Platte diejenigen der benachbarten Platten kreuzen*. :
Bei all diesen Platten kann die Wärmeüberfuhrung dadurch verbessert
werden, daß man den Wellungen eine solche Form gibt,
daß das quer zur Platte zwischen dem Eingang und dem Ausgang strömende Fluid veranlaßt wird sowohl seine Richtung als auch
seine Strömungsgeschwindigkeit dadurch zu verändern, daß es
nacheinander jeweils begrenzte Kammern von unterschiedlicher
Form und Abmessungen durchströmt. Die allgemeine Bewegung
des Fluids in solchen Platten, verlauft normalerweise entweder quer oder geneigt zu den Wellungen.
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In einer völlig anderen Gattung von Wärmetauschern, bei der
ein Fluid durch lange Rohre fließt ist es an sich bekannt,
die Geschwindigkeit des Wärmeübergangs dadurch zu vergrößern, daß man auf der Rohroberfläche spiralförmige Verformungen
erzeugt.
Es ist Aufgabe der Erfindung einen Wärmetauscher der eingangs
näher bezeichneten Art so weiterzubilden., daß die Vorteile
eines Rohrbündelwärmetauschers und eines Plattenwärmetauschers
kombiniert werden auf einfache Weise, ohne daß die Herstellung
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der Platten wesentlich ersehwert oder die Strömung behindert
wird. ,
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die
Wellungen in den einzelnen Platten so angeordnet sind, daß sie
sich· im wesentlichen in Längsrichtung zwischen dem Eingang und
dem Ausgang erstrecken, derart, daß das Fluid in'ti ed em Strömungsraum im wesentlichen längs der Wellungen fließt, wobei jede
Wellung zusätzliche Einprägungen oder Ausformungen aufweist,
die unter einem spitzen Winkel zur Läiigs er Streckung der Wellung
verlaufen und so angeordnet sind, daß sie in dem Strömungsmittel
bei der Bewegung entlang der Wellungen eine Drallbewegung erzeugen.
Bei dem Plattenwärmetauscher ger^äß der Erfindung sind also
eine Vielzahl von Platten in einem Stapel so angeordnet., daß
Strömungsräume für das Wärmetauschfluid zwischen ihnen gebildet
sind, welche allgemein durch ümfangsdichtungen begrenzt sind.
Eingänge und Ausgänge sind in den Platten nahe den Enden vorgesehen,
während die Platten Wallungen aufweisen, die sich allgemein in Längsrichtung über die Strömunsrszöne der Platte zwischen
dem Eingang und dem Ausgang erstrecken, so daß sich in
jedem Strömungsraum ein Bittlerer Strom allgemein in Längs—
richtung der Weisungen einstellt. Weiterhin sind die Wellungen
mit deii zusätzlichen Einprägun^en und Verformungen vorgesehen,
die unter dem spitzen Winkel zu den Wellung,en verlaufen und
dem Längsstrom zusätzlich einen Drall oder ../eine'"-spiralförmige
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Bewegungskomponente erteilen. Dadurch wird der innige Kontakt
mit den Platten wesentlich verbessert und bei gleichen Abmessungen eine höhere Wärmeübergangsgesohwindigkeit zwischen
den beiden Medien erzielt»
Gewellte Platten sind von Natur aus steif in Bezug auf die Materialdicke
und sie können daher relativ dünn gehalten werden
und besitzen eine höhere Wärmeübergangsleistung als Vergleichsweise dicke Rohrwände, wie sie in Rohrwärmetauschern benötigt
werden. Gleichzeitig wird die Steifigkeit der mit Wellungen versehenen Platten durch die zusätzlichen Ausformungen noch
erhöht. Vornehmlich haben diese aber die Aufgabe in den Fluids durch die Drallbewegüng einen besseren Wärmeübergang zwischen
dem Fluid und den Platten zu gewährleisten* Gleichzeitig hat die neue Ausbildung aufgrund der Längsströmung auch noch den
Vorteil, daß nur ein sehr geringer Druckabfall über den Strömungsweg
zischen zwei Platten auftritt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig.1 ist eine Draufsicht auf eine Wärmetauschplatte 'für
einen Wärmetauscher gemäß einer Ausführungsform der Erfindung»
Fig.2 ist ein Schnitt entlang der'Schnittlinie A-A der Fig* 1
und zeigt Teile von drei übereinanderliegenden Platten in einem vergrößerten Haßstabe.
-5 - ■"■.■■■-."
Mg.3 ist eine Ausschnittsansicht eines Teils der Fig.2»
Fig. 4 ist eine Ansicht ähnlich der nach Pig.3 und zeigt eine
abgewandelte Ausführungsform der Erfindung, während
Pig.5 eine Ansicht ähnlich der der Mg.2 ist und eine abgewandelte
Ausführungsform wiedergibt.
Fig.1 zeigt· in Draufsicht eine· Wärme tauschplatte mit Eingangsund
Ausgangsöffnungen a und einer allgemein in Umfangsrichtung
verlaufenden Abdichtung b. Fig.2 zeigt Teile von drei benachbarten Flatten, zwischen denen Strömungskanäle c und d für alternative
Fluidströme zwischen den Wellungen e der Flatten begrenzt sind. Diese Viellungen haben Ergänzungsnuten oder Vertiefungen
f oder Einprägungen, die an kritischen Stellen so eingeprägt sind, daß sich eine Rotations- oder Drallbewegung
in dem Fluid ergibt, wenn dieses entlang der Wellungen strömt.
In Verbindung mit der allgemeinen Bewegung der Fluid entlang der Kanäle erhält das ganze Strömungsmuster die" Tendenz eine
Spiral strömung zu sein.' . , ^ .
Die Ergänzungseinprägungen oder Nuten f können quer zu den
Wellungen angeordnet sein, wobei jedes entlang eines schraubenförmigen
Bogens geführt ist, wie dies Fig*3 vefanschaulicht.
Alternativ dazu können diese zusätzlichen Einprägungen auch in Draufsicht gesehen, gerade oder anderweitig gekrümmt sein.
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Eine gerade Form der Nut oder Einprägungen kann leicht
während des Pressens dadurch erzielt werden, daß ein Teil der Preßfläche des Preßstempels, welcher die Wellungen einpreßt, entfernt wird, so daß an dieser Stelle das Metall
nicht zur vollen Tiefe eingeprägt wird und eine kleine Nut
oder Eindrückung verbleibt. Bei der Ausführungsform nach Fig.1
bis Fig.3 erstrecken sich die Hauptwellungen e im wesentlichen
senkrecht zwischen dem Eingang und dem Ausgang über die Platte
und parallel zu der allgemeinen Strömungsbewegung entlang des
Strömungskanals zwischen den Öffnungen.
Eine andere Ausführungsförm gemäß Fig.4 zeigt, daß die Wellungen
g auch ein wenig zu der allgemeinen Strömungsrichtung geneigt angeordnet sein können. In diesem Falle müssen die Kronen der Wellungen der einen Platte ein klein wenig im Abstand
von den tiefsten Stellen der Wellungen der benachbarten Platten entfernt liegen, so daß eine mittlere Strömung von einem
Kanal zwischen den Wellungen zum nächsten Kanal eintreteijfeann
und eine Vermischung der Teilströme stattfindet.
Wie in Fig.2 kann der Abstand und die Neigung, der Wellungen
so gewählt sein, daß die tiefsten Stellen der einen Platten
in Fluchtung mit den Kronen der benachbarten Platten liegen,
so daß die Steifigkeit der Platte und die Aufrechterhaltung
des Plattenabstandes durch MnIenbertihrung zwischen den
Platten verbessert werden. Wie jedoch zuvor beschrieben, ist
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■■.../ * 7 - - ' ■■■ ■.■■■■■'"
in einer Aüöführungsform die Notwendigkeit, daß die tiefsten· und
hööfcsten Stellungender Wellungen sich nicht berühren.
In diesem Falle" können die zusätzlichen Eintragungen h in
MgV5 so vorgesehen sein, daß sie zwischen den Plätten zusammenwirken und den Strömungskanal gegen den Arbeitsdruck aufrecht erhalt en» Alternativ dazu können auch Hilf siiuten f in =
einer solchen"Weise und mit einer solqheh iiefe'vorgesehen
sein, daß sie zusätzlich diese Punktion erfüllen«
Die Hilfflnuten f können so angeordnet sein, daß sie in benachbarten
Strömungskanälen, z»B. in fiten Kanälen c eine Drehbewegung
von der gleichen Richtung oder von entgegengesetzter Richtung erzeugen» In ähnlicher Weise können die Hilfsnuten f auch so
vorgesehen sein, daß die Drehbewegung gleichzeitig zwei Teilströmen
erteilt wird, von denen der eine in dem Kanal c und
der andere in den Kanal dfließt, wobei die Strßmungsriehtung
und damili die Drallrichtung gleich oder entgegengesetzt sein
können:· \ . : ; ' ' ?:■' :
,.■■"■„. Ansprüche
Claims (4)
- []J Plattenwärmetauscher mit einer Mehrzahl von als Stapel angeordneten Platten, die- zwischen, sich von einer,LTmfangsdichbung abgedichtete Strömungsräume für die Wärmetauschfluids bilden und Eingangs- und Ausgangsöffnungen aufweisen,.-wobei die einzelnen. Platten deren Steifigkeit erhöhende. Wellungen auf-. weisen, dadurch g e k e η η z" e i c h η e :t .,,-. daß die r Wellungen (e, g) in der eigentlichen Wärmetauschzone in Längsrichtung zwischen Eingangs- und Ausgangsöffnung (a, a) angeordnet sind und zusätzliche Verformungen oder Einprägungen (t, h) aufweisen, die unter einem spitzen Winkel zur Längsrichtung der Wellungen so geneigt sind, daß den Teilströmungen eiitlang der zwischen den Wellungen gebildeten Strömungskanälen (c) eine Dreh- oder Drallbewegung erteilt wird.
- 2. Plattenwärmetauscher nach Anspruch 1, dad urch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Verformungen in Form von kleinen Grübchen oder !Tuten vorgesehen sind, die sich von den Kronen der Wellungen nach unten bzw. von dessen tiefsten Stellen nach oben erstrecken.
- 3· Plattenwärmetauscher nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ζ e i c h ne τ , daß die Grübchen oder Nuten in Draufsicht gerade verlaufen.
- 4. Plattenwärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2 oder 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Wellungen (g)00 98 2 5 /0 46 % ,-..-- -.^ '._ Q —geringfügig geneigt zur Längsrichtung, der Platten verlaufen CFig.4)v5· Plattenwärnetauscher nach Anspruch 4, dadurch g e Ic e η η ze ic h η e t , daß die Kronen der Wellüngen der einen Platte von den tiefsten Stellen der Wellungen der benachbarten Platte durch die zusätzlichen Verformungen (h) in Abstand gehalten sind.'Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| GB (1) | GB1183183A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010036654A1 (de) * | 2010-07-27 | 2012-03-29 | Peter Rehberg | Plattenwärmeübertrager zum Verdampfen einer Flüssigkeit |
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| SE458806B (sv) * | 1987-04-21 | 1989-05-08 | Alfa Laval Thermal Ab | Plattvaermevaexlare med olika stroemningsmotstaand foer medierna |
| GB2221527A (en) * | 1988-08-06 | 1990-02-07 | James Wing Ho Wong | Heat exchanger |
| FR2714456B1 (fr) * | 1993-12-29 | 1996-01-12 | Commissariat Energie Atomique | Echangeur de chaleur à plaques améliorées. |
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- 1966-07-08 GB GB3086566A patent/GB1183183A/en not_active Expired
-
1967
- 1967-07-05 DE DE19671601151 patent/DE1601151A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010036654A1 (de) * | 2010-07-27 | 2012-03-29 | Peter Rehberg | Plattenwärmeübertrager zum Verdampfen einer Flüssigkeit |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1183183A (en) | 1970-03-04 |
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