DE1601091C - Einrichtung zum Kühlen eines gasförmigen oder flüssigen Mediums - Google Patents
Einrichtung zum Kühlen eines gasförmigen oder flüssigen MediumsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kühlen eines gasförmigen oder flüssigen Mediums, bei
der ein flüssiges Kältemittel von einem Kältemittelverdichter od. dgl über einen Wärmetauscher zu
einem von dem zu kühlenden Medium durchströmten Verdampfer fließt und bei der eine Abzweigleitung
für das zu kühlende Medium von dem Verdampfer zu dem Wärmetauscher führt.
Eine bekannte Einrichtung der vorstehend geschilderten Art (deutsche Patentschrift 515 760) wird
dazu verwendet, einen z. B. flüssigen Stoff abzukühlen, um eine physikalische oder chemische Veränderung
zu bewirken und nach dieser Veränderung Teile des Stoffes abzutrennen. Nach Ausführung der Trennung
sollen dann die gewonnenen Erzeugnisse wieder erwärmt werden. Zu diesem Zweck wird über die genannte
Abzweigleitung der Stoff bzw. die nach der Trennung erhaltenen Produkte über die Abzweigleitung
von dem Verdampfer zu dem Wärmetauscher geführt und dadurch dem Kältemittel die dazu erforderliche
Wärmemenge entzogen. Die Wirkungsweise ίο dieser bekannten Einrichtung beruht somit auf einem
sehr speziellen Verfahren, bei dem eine Wiedererwärmung des zu kühlenden Mediums angestrebt wird.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich demgegenüber mit der Kühlung eines zu kühlenden Mediums,
bei der die geforderte Kühlleistung periodischen Schwankungen zwischen einem Spitzenbedarf und
einem verhältnismäßig niedrigen Bedarf unterworfen ist. Bei Einrichtungen dieser Art entspricht es der bisherigen
Praxis, eine Kühleinrichtung von einer Größe einzusetzen, die dem Spitzenbedarf an Kühlleistung
gewachsen ist. Dies ist jedoch unwirtschaftlich, da diese Leistungsfähigkeit nur während der Zeitdauer
des Spitzenbedans in Anspruch genommen wird, die
Einrichtung während der übrigen Betriebszeit jedoch unterhalb ihrer Leistungsfähigkeit betrieben wird.
Ein weiterer daraus resultierender Nachteil besteht darin, daß bei großem Unterschied zwischen dem maximalen
und dem minimalen Kältebedarf in Zeiten des geringen Kältebedarfes noch weitere verfahrensmäßig
bedingte kurzzeitige Drosselungen kaum durchführbar sind, da dies bei der ohnehin starken
Drosselung der Einrichtung infolge der »erinecn
Saugdri-icke und dadurch bedingter Vereisungen des
Käiiemiuelverclichters zur Blockierung der Einrichtun»
führen kann.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde,
eine Einrichtung zum Kühlen eines gasförmigen oder flüssigen Mediums mit periodisch schwankender
Kühlanforderung so auszubilden, daß eine Kältemaschine
verwendet werden kann, deren Leistung erheblich unter der zeitweilig erforderlichen maximalen
Kühlleistung liegt. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Wärmetauscher als
Sammelbehälter zur Speicherung des flüssigen Kältemittels
ausgebildet ist, daß an der Abzweigstelle zur Abzweigleitung ein Dreiwegeventil angeordnet ist,
das in Abhängigkeit von der Temperatur des aus dem Verdampfer austretenden Mediums durch eine Ventilsteueieinrichtung
derart gesteuert wird, daß bei sinkender Temperatur des Mediums der Durchlaß zur
Abzweigleitung geöffnet wird, und daß Regelvorrichtungen "vorgesehen sind, welche die Flüssigkeitsfüllung
und die Temperatur im Verdampfer konstant halten.
Die Erfindung sieht also in den Perioden geringerer Kühlanforderungen eine Speicherung der verfügbaren
Kälteleistung vor, die in den Perioden gesteigerter Kühlanforderungen wieder abgegeben wird. Es
erfolet somit eine Pufferung, die dadurch erzielt wird, daß bei Unterschreiten eines vorbestimmten Kälteleislunssbedarfes
das zu kühlende Medium nicht unmittelbar dem weiteren Prozeß zugeführt wird, sondern
über eine Abzweigleitung zur Kühlung des nunmehr im Überschuß anfallenden Kältemittels herangezogen
wird. In den Perioden gesteigerten Kältebedarfes bleibt daneeen die Abzweigleitung völlig geschlossen,
und das zu kühlende Medium wird der weiteren Verarbeitung zugeführt. Das Zeitintervall, in dem ein gc-
ringerer Kältebedarf vorliegt, zeigt sich durch die sinkende
Temperatur des zu kühlenden Mediums am Ausgang des Verdampfers an.
Es ist zwar bereits bekannt, von einer Kühleinrichtung erzeugte Kälte zu speichern, um diese bei Bedarf
zur Kühlung von Wohnräumen heranzuziehen (japanische Patentschrift 5836/1956. Die hierzu verwendete
Kühleinrichtung wird jedoch lediglich nach dem Prinzip betrieben, Kälte in Form von Eis dann zu erzeugen
und zu speichern, wenn diese nicht benötigt wird und die gespeicherte Kälte zu der Zeit zur Kühlung
heranzuziehen, während der sie gebraucht wird, die Kühleinrichtung jedoch abgeschaltet ist. Das hier
behandelte Problem tritt somit nicht auf.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß der weitere Auslaß
des Dreiwegeventils für das zu kühlende Medium in bekannter Weise zu einem Vorwärmetauscher
führt, der in der Zuführungsleitung für das zu kühlende
Medium stromaufwärts des Verdampfers liegt. Dadurch erfolgt bereits eine gewisse Vorkühlung des
zu kühlenden Mediums, woraus eine Belastungsverringerung des Verdampfers resultiert, ohne daß dadurch
das zur Vorkühlung herangezogene Medium über die zur Weiterverarbeitung nötige Temperatur
erwärmt wird.
Zweckmäßigerweise ist zwischen dem Wärmetauscher und dem Verdampfer ein Entspannungsventil
für das Kältemittel eingeschaltet, das durch die den Flüssigkeitsstand im Verdampfer überwachende Regelvorrichtung
gesteuert ist, und weiterhin enthält die Ansaugleitung des Kältemittelverdichters vom Verdampfer
her ein Ventil, das durch ein den Dampfdruck im Verdampfer überwachendes Druckfühlglied
gesteuert ist.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine graphische Darstellung der periodischen
Kühlanforderung eines Systems und
F i g. 2 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Kühleinrichtung.
Ein typisches Beispiel für ein System, in dem ein periodisch schwankender Kühlbedarf vorliegt, ist eine
Dreifachanordnung von Trocknungssäulen, in denen Wasser und andere schwere flüssige Bestandteile aus
einem Gasstrom abgeschieden werden. Jede der drei Trocknungssäulen wird in einer bestimmten Reihenfolge
nacheinander zur Abscheidung herangezogen, während die beiden anderen von den ausgeschiedenen
Bestandteilen wieder gereinigt und gekühlt werden. Infolge des Umschaltens des zu reinigenden
Gasstromes auf die einzelnen Trocknungssäulen schwankt die Gastemperatur zwischen einem Spitzenwert
und einem Minimalwert. Das Gas soll jedoch zur Weiterverarbeitung eine bestimmte gleichbleibende
Temperatur aufweisen.
Die graphische Darstellung gemäß F i g. 1 zeigt als Kurve 70 die periodischen Schwankungen des Kühlbedarfes
einer derartigen Trocknungseinrichtung. Der Kühlbedarf schwankt dabei zwischen einem Minimalwert
von 6 t und einem Maximalwert von 25 t. Erfindungsgemäß kann nun beispielsweise eine
12-t-Kühleinrichtung eingesetzt werden, um dem
Kühlbedarf gerecht zu werden. Die Kühlleistung, die von einer derartigen Einrichtung geliefert wird, ist als
Linie 72 in dem Diagramm dargestellt.
Fällt der Kühlbedarf unter 12 t, dann ist eine überschüssige Kühlleistung verfügbar. Diese Betriebsperiode
wird durch den unter der Linie 72 liegenden Teil der Kurve 70 angegeben. Der über der Linie 72
liegende Teil der Kurve 70 gibt die Kühlperiode an, während der der Kühlbedarf größer als die von der
Kühleinrichtung lieferbare Leistung ist.
Die Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen
Kühleinrichtung. Das zu kühlende Gas strömt durch eine Leitung 10 in einen Gas/Gas-Wärmetauscher
12 und aus diesem über eine Leitung 14 in einen Verdampfer 16. Es verläßt den Verdampfer
16 durch eine Leitung 18, die zu einem Flüssig-Gas-Abscheider 20 führt. Wasser und Kohlenwasserstoffe,
die in dem Abscheider 20 aus dem Gasstrom abgetrennt sind, können durch einen Abfluß 22 abgezogen
werden. Das gekühlte Gas strömt dagegen über eine Leitung 24 zu einem Dreiwegeventil 26, das zwei
Auslässe 28 und 30 aufweist. Der Auslaß 28 davon steht über eine Leitung 32 mit dem Wärmetauscher
12 in Verbindung, durch den das gekühlte Gas im Wärmeaustausch mit dem die Leitung 10 durchströmenden,
zu kühlenden Gas geführt wird. Aus dem Wärmetauscher 12 heraus wird das Gas über die Leitung
34 zu einer nicht dargestellten Trocknungseinrichtung hin abgeführt.
Aus dem anderen Auslaß 30 des Dreiwegeventils 26 führt eine Leitung 36 zu einem Akkumulator-Wärmetauscher
40 und von diesem eine Leitung 38 in die Leitung 34.
Die Kühleinrichtung besitzt einen Kältemittelverdichter 42, der über eine Leitung 44 in einen Kondensator
46 fördert, der wiederum über eine Leitung 48 mit dem Akkumulator-Wärmetauscher 40 verbunden
ist. Von dem Wärmetauscher 40 führt eine ein Entspannungsventil 52 enthaltende Leitung 50 zu
dem Verdampfer 16. Der Kältemittelkreislauf wird vervollständigt durch eine Rückführleitung 54, die
vom Verdampfer 16 zum Kältemittelverdichter 42 führt.
Auf der Oberfläche des im Verdampfer 16 stehenden flüssigen Kältemittels schwimmt ein zu einer Regelvorrichtung
51 gehörender Schwimmer. Die Regelvorrichtung 51 öffnet das Entspannungsventil 52,
sobald der Flüssigkeitsspiegel absinkt, so daß mehr Kältemittel in den Verdampfer 16 eintritt. Durch das
Verdampfen des Kältemittels steigt der Dampfdruck im Verdampfer 16, so daß ein Saugregler 55 ein
Drucksteuerventil 53 öffnet, um das verdampfte Kältemittel wieder zum Kältemittelverdichter 42 rückströmen
zu lassen. Der Kältemittelverdichter ist mit einer Saugdrucksteuerung 57 versehen, die dafür·
sorgt, daß das Drucksteuerventil 53 schließt und der Kältemittelverdichter abgeschaltet wird, wenn der
Unterdruck auf einen bestimmten Wert abfällt.
Das Kältemittel, z. B. Freon, sammelt sich in dem Akkumulator des Wärmetauschers 40, in dem ein
Dampfzwischenraum aufrechterhalten wird, um eine mögliche Entspannung des Kältemittels zu berücksichtigen
und zu gewährleisten, daß stets ein entsprechendes Volumen an Kältemittel in dem gesamten
Kreislauf zur Verfügung steht, um Belastungsschwankungen auszugleichen.
Bei 58 ist eine Steuervorrichtung 60 an ein Temperaturfühlglied 56 angeschlossen, das in der Leitung
18 liegt. Die Steuervorrichtung 60 steuert den Öffnungsquerschnitt der Öffnung 30 entsprechend den
vom Temperaturfühlglied 56 angegebenen Temperaturänderun«en.
Im Betrieb strömt das zu kühlende Gas über die Leitung 10 in den Wärmetauscher 12 und über die
Leitung 14 in den Verdampfer 16, wo es auf die gewünschte Temperatur abgekühlt wird. Es verläßt den
Verdampfer 16 und gelangt zu dem Abscheider 20, in dem die zuvor im dampfförmigen Zustand enthaltenen
schweren Bestandteile und das Wasser, die z. B. aus einem Trocknungsturm stammen, abgeschieden
und durch den Auslaß 22 abgeführt werden. Das gekühlte trockene Gas verläßt den Abscheider durch
die Leitung 24 und gelangt zum Dreiwegeventil 26.
Die Vorkühlung im Wärmetauscher 12 entlastet den Verdampfer 16, ohne aber durch die dem in der
Leitung 34 strömenden bereits gekühlten Gas zugeführte Wärme dessen Temperatur über die zur weiteren
Verfahrensführung notwendige Temperatur anzuheben.
Sinkt der Kältebedarf auf den minimalen Wert ab, so wird das den Verdampfer 16 durchströmende Gas .
auf eine Temperatur abgekühlt, die unter derjenigen liegt, die in dem Zeitintervall größten Kältebedarfes
erzielt wird, da die Kältemitteltemperatur im Verdampfer nahezu konstant bleibt, wie nachfolgend
noch erläutert wird. Dieser Temperaturabfall wird als Signal durch das Temperaturfühlglied 56 zur Steuervorrichtung
60 geleitet, die daraufhin den Auslaß 30 zu öffnen beginnt. Mit zunehmendem Sinken des Kältebedarfes
des Verdampfers 16 wird die Auslaßöffnung 30 weiter geöffnet, so daß eine zunehmend größere
Menge des bereits gekühlten Gases zum Wärmetauscher 40 strömt. Der Wärmetauscher 12 wird entsprechend
weniger gespeist, so daß das in der Leitung 10 strömende Gas weniger vorgekühlt wird. Da der
Kühlbedarf nunmehr minimal ist, reicht die von der Kühleinrichtung aufgebrachte Kälteleistung alleine
bei weitem aus. Eine Vorkühlung ist somit nicht erforderlich.
In der Kühleinrichtung strömt das Kältemittel mit einer relativ hohen Temperatur durch den Kältemittelverdichter
42 zum Kondensator 46 und von diesem in den Akkumulator-Wärmetauscher 40. Bei hohem
Kältebedarf erfährt das Kältemittel in dem Wärmetauscher 40 keine zusätzliche Kühlung. In Perioden
geringen Kältebedarfes hingegen sinkt die Verdampfungsrate des Kältemittels im Verdampfer 16,
so daß der Flüssigkeitsspiegel im Verdampfer 16 ansteigt und dadurch über die Schwimmersteuerung 51
das Entspannungsventil 52 abgesteuert wird. Dadurch wird das Einströmen von Kältemittel in den
Verdampfer 16 gedrosselt, so daß sich Kältemittel in dem Akkumulator des Wärmetauschers 40 ansammeln
kann.
Mit dem Absinken der Verdampfungsrate im Verdampfer 16 spricht der Saugregler 55 auf den Abfall
des Dampfdruckes an und betätigt das Drucksteuerventil 53, um den Abzug von verdampftem Kältemittel
aus dem Verdampfer 16 zu drosseln. Der Druck im Verdampfer 16 wird dabei konstant gehalten. Somit
wird innerhalb des Verdampfers 16 unabhängig von der Belastung eine konstante Temperatur aufrechterhalten.
Das Kältemittel in dem Akkumulator des Wärmer tauscher 40 wird durch das nunmehr hindurchströmende
gekühlte Gas auf eine Temperatur unterhalb derjenigen, mit der es den Kondensator 46 verläßt,
unterkühlt. Diese Unterkühlung dauert an, solange der Kältebedarf niedrig liegt. Wenn der Kältebedarf
wieder zu steigen beginnt, steigt auch die Temperatur des den Verdampfer 16 verlassenden gekühlten Gases,
wodurch über die Steuervorrichtung 60 die Menge des aus der Öffnung 30 des Dreiwegeventils
26 ausströmenden Gases abgesenkt wird. Sobald der Kältebedarf den Wert übersteigt, der durch die Linie
72 in F i g. 1 gegeben ist, wird die Auslaßöffnung 30 vollständig geschlossen, und das gesamte gekühlte
Gas fließt nun wieder durch den Wärmetauscher 12, um das in der Leitung 10 einströmende zu kühlende
Gas weitestmöglich vorzukühlen und den Verdampfer 16 zu entlasten. Das in dem Akkumulator des
Wärmetauschers 40 angesammelte Kältemittel ist ausreichend unterkühlt, um nunmehr den Spitzenbedarf
zu decken, wenn es über das Entspannungsventil 52 in den Verdampfer 16 einströmt. Beim Verdampfen
nimmt das nicht unterkühlte Kältemittel seine latente Verdampfungswärme auf und nicht mehr.
Durch die erfolgte Unterkühlung des Kältemittels ist diesem eine merkliche »Wärmeaufnahmefähigkeit«
mitgeteilt worden, die einer entsprechenden Differenz der niedrigen Temperatur des Kältemittels und des zu
kühlenden Mediums entspricht. Die gesamte Kälteleistung der Kühleinrichtung während der Perioden maximalen
Kältebedarfes entspricht somit dem latenten Wärmeinhalt des Kältemittels plus der dem Kältemittel
in der vorhergehenden Periode geringen Kältebedarfes entzogenen Wärmemenge.
Bei der Untersuchung des Kühlbedarfes in dem vorstehend geschilderten Verfahren hat sich gezeigt,
daß am Bgeinn des Verfahrenszyklus eine minimale Kältemittelmenge von 5,251 erforderlich ist. Der
Kältebedarf steigt dann auf ein Maximum von etwa 23,251 über etwa die Hälfte des Verfahrenszykius an.
Daraufhin fällt der Bedarf auf einen Wert von angenähert 5.7 t am Ende des Zyklus ab. Es hat sich gezeigt,
daß gemäß der Erfindung eine Kühleinrichtung mit einer Leistung von 12 t ausreichend ist, um die
Belastungsschwankungen durch die auftretende Unterkühlung aufzunehmen. Trotz der zusätzlichen Kosten,
die durch die zur Ausführung der Erfindung erforderlichen Einrichtungen bedingt sind, wurden die
Gesamtkosten gegenüber einer größeren Kühleinrichtung, die die Spitzenbelastung in bekannter Weise
aufnimmt, um ungefähr 25 % verringert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einrichtung zum Kühlen eines gasförmigen oder flüssigen Mediums, bei der ein flüssiges Kälte-.
mitte! von einem Kältemittelverdichter od. dgl. über einen Wärmetauscher zu einem von dem zu
kühlenden Medium durchströmten Verdampfer fließt und bei der eine Abzweigleitung für das zu
kühlende Medium von dem Verdampfer zu dem Wärmetauscher führt, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (40) als
Sammelbehälter zur Speicherung des flüssigen Kältemittels ausgebildet ist, daß an der Abzweigstelle
zur Abzweigleitung (36) ein Dreiwegeventil (26) angeordnet ist, das in Abhängigkeit von der
Temperatur des aus dem Verdampfer (16) austretenden
Mediums durch eine Ventilstcuereinrichumg
(56, 60) derart gesteuert wird, daß bei sinkender Temperatur des Mediums der Durchlaß
(30) zur Abzweigleitung (36) geöffnet wird und daß Regelvorrichtungen (51, 52; 53, 55) vorgesehen sind, welche die Flüssigkeitsfüllung und die
Temperatur im Verdampfer (16) konstant halten.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der weitere Auslaß (28) des Dreiwcgcventils (26) für das zu kühlende Medium
in bekannter Weise zu einem Vorwärmetauscher (!2) führt, der in der Zuführungsleitung (!0) für
das zu kühlende Medium stromaufwärts des Verdampfers (16) liegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der A.uslaß (38) aus
dem Wärmetauscher (40) zu der stromabwärts von der Kühleinrichtung liegenden Hauptleitung
(34) für das zu kühlende Medium führt.
4. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Wärmetauscher (40) und dem Verdampfer (16) ein Entspannungsventil (52) für das
Kältemittel eingeschaltet ist, das durch eine den Flüssigkeitsstand im Verdampfer (16) überwachende
Regelvorrichtung (51) gesteuert ist.
5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
in die Ansaugleitung (54) des Kältemittelverdichters (42) vom Verdampfer (16) her ein Ventil (53)
eingeschaltet ist, das durch ein den Dampfdruck im Verdampfer (16) überwachendes Druckfühlglied
(55) gesteuert ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US573387A US3374642A (en) | 1966-08-18 | 1966-08-18 | Refrigeration method and apparatus for cyclical requirements |
| US57338766 | 1966-08-18 | ||
| DEB0093903 | 1967-08-10 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1601091A1 DE1601091A1 (de) | 1971-12-23 |
| DE1601091C true DE1601091C (de) | 1973-01-18 |
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