DE1600913A1 - Ventil - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/02—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
- F16K31/06—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
- F16K31/0686—Braking, pressure equilibration, shock absorbing
- F16K31/0693—Pressure equilibration of the armature
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- F16K31/06—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
- F16K31/0644—One-way valve
- F16K31/0655—Lift valves
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Description
8000 München 23,
Dlpl.-PhyS. Eduard BetZler Fernsprecher:
r
. ■ Telegrammanschrift:
Telex 05 245 62
1 &0 0913 Bankkonten:
Bayrische Vereinsbank München 952287 Dresdner Bank AQ Herno 202436
■ Postscheckkonto Dortmund 558 68
Π. JAN. 1963
"«f.: A 18 323 He/Pa
in der Antwort bitte angeben
München
Societe dfExploitation des Materiels Hispano-Suiza
Bois-Colombes, Frankreich
Ventil
Priorität: Prankreich vom 14. Februar 1966
Die Erfindung betrifft ganz allgemein die Ventile zum Einbau in einen Strömungskreis, welcher eine Quelle eines
unter hohem Druck stehenden Strömungsmittels mit einer mit diesem Strömungsmittel zu speisenden Empfangsanlage verbindet.
.Derartige Ventile enthalten wenigstens ein Verschlußglied,
welches eine Schiießungsstellung, in welcher es im
wesentlichen durch die Wirkung eines Schließmechanismus auf seinen Sitz gedruckt gehalten wird, sowie eine Öffnungsstellung einnehmen kann, in welcher das.Verschlußglied
\ durch einen Öffnungsmechanismus von seinem Sitz entfernt
V> wird. Von derartigen Ventilen betifft .die Erfindung insbesondere,
wenn auch nicht ausschließlich, solche, bei welchen einer der beiden obigen Mechanismen (Schließmechanismus
oder Öffnungsmechanismus) durch einen Servomechanismus gebildet wird#-■ insbesondere einen Servomechanismus
Neue UnteriagOTlflÄ-"PÄes.2rfjrfi^att3deaAndeFungsge3.v.4.e.li - 2 -
mit Elektromagnet.
Die Erfindung bezweckt insbesondere, derartige Ventile so auszubilden, daß sie besser als bisher den verschiedenen
Erfordernissen der Praxis entsprechen, und zwar hauptsächlich hinsichtlich ihrer Betriebssicherheit.
Hierfür wird bei derartigen Ventilen mit einem in zwei Kammern unterteilten Ventilkörper, von denen die eine,
"stromungsaufwärts liegende kammer" genannt, liiit einer Leitung
zur Zufuhr des Hochdruckmittels und die andere, "strömungsabwärtsliegende
Kammer" genannt, durch, eine Afcga^sleitung
mit der Empfangsanlage verbunden ist, wobei diese beiden Hämmern durch einen Durchlas in Verbindung stehen, v/el eher
ddt einem Verschlu2glied zusarunemvirkt, dessen durch den
Cffnungsiaechanismus erzeugte öffnung durch eine Translatior.s-"bevvegung
entgegen der "Virkung des das Versehlußglied auf seinen
Cits drückend en Cchließmeeiianismus erfolgt, oder dessen
durch den Cchließmechanismus erzeugte Schließung durch eine
Iranslationsbewegung entgegen der Wirkung des das Verschlußglied
von seinem Sitz entfern4enden Cffnungsmechanismus erfolgt,
erfindungsgemäß in der strömungsaufwarts liegenden
Kammer ein hermetischer Balgen zwischen dem Verschlußglied und der Innenwand dieser Kammer vorgesehen, so daß wenigstens
ein Teil der Oberflächen.des Verschlußgliedes unter Abgrenzung einer Kammer isoliert wird, wobei in dem Verschlußglied
wenigstens eine leitung ausgebildet ist, welche ständig und
bei beliebiger ,Stellung des Verschlüßgliedes diese Kammer /
mit der strömungsabwärts liegenden Kainner verbindet. o
Dank dieser Ausbildung können die durch den Schließmechanismus und den üffnungsmechanismus zu erzeugenden Kräfte verhältnismäßig
kleine Jerte haben, so daß die Leistungen
- 3 -009830/06 23
dieser Mechanismen ebenfalls verhältnismäßig klein und
diese Keehanismen einen geringen Platzbedarf und ein geringes
Gewicht haben können.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeich nung beispielsweise erläutert.
Fig. 1 ist ein Axialschnitt einer ersten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Ventils.
Iig. 2 zeigt in gleicher Darstellung wie Pig. 1 ein gemäß
einer anderen Ausführungsform der Erfindung ausgebildetes Ventil.
Sig-T-3 Im allgemeinen wird ein derartiges Ventil entweder In
der uchließungsstellung oder in der Gffnungsstellung benutzt,
wobei es je nach der Art der Empfangsanlage sich entweder
normalerweise in der SchlieBuhgsstellung befinden und nur
gelegentlich geöffnet werden kann, wenn die Smpfangsanlage
nur gelegentlich arbeitet, oder sich normalerweise in der iffnungsst ellung, befinden und nur gelegentlich geschlossen
werden kann, wenn die Abstellung der Empfangsanlage nur gelegentlich
erfolgt.
Derjenige der beiden mechanismen, d. h. der Öffnungsmechanismus
oder der Schließmechanismus, welcher durch einen Servomechanismus mit Elektromagnet gebildet wird, ist dann der
luechanismus, welcher nur gelegentlich arbeitet. .
'.Venn daher das Ventil normalerweise geschlossen ist und nur
gelegentlich-geöffnet wird, wird der Schließmechanismus durch
elastische Rückholeinrichtungen gebildet, während der l'ffnungsiiiechaaismus durch den Servomechanismus mit Elektromagnet gebildet wird.
- 4 009830
I 0 6 2 3' ' ; BAD ORIQINAL
In dem entgegengesetzten Pall, d. h. wenn das Ventil
normalerweise geöffnet ist und nur gelegentlich, geschlossen wird, wird der Öffnungsmechanismus durch elastische Rück- .
holeinrichtungen gebildet, während der Schließmechanismus
durch den Servomechanismus mit Elektromagnet gebildet wird.
In beiden Fällen enthält das Ventil, wie in Pig» 1 und 2
dargestellt, einen Ventilkörper 1, welcher in zwei Kammern geteilt ist, nämlich eine mit eirer Leitung 3 zur Zufuhr des
Hochdruckmittels verbundene strömungsaufwärts liegende Kammer
2 und eine strömungsabwärtsliegende Lämmer 4, welche mit
einer zu einer nicht dargestellten Empfangsanlage führenden Abgangsleitung 5 verbunden ist. ■
Diese strömungsaufwärts und strömungsabwärts liegenden beiden
Kammern 2 bzw. 4 stehen durch einen Durchlaß 6 miteinander in Verbindung, welcher durch ein Verschlußglied 7 geschlossen
•werden kann.
Tig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei
welcher ei das Ventil normalerweise geschlossen ist und nur
gelegentlich geöffnet wird.
Bei dieser Ausführung erfolgt die Cffnung des Verschlußgliedes
7, welcnes sich in der SchlieSungsstellung in der
strömuiigsaufy/ärts liegenden Kammer 2 befindet, durch den
hauptsächlich einen Elektromagneten 3 enthaltenden Cffnungsmechanisir.us,
,vocei die Cffnung zweckmäßig durch eine Translatio2:sfcewe£Uiig
des VerschluSgliedes 7 in Richtung der
strömui:gsaufwä.rts liegenden Kammer 2 entgegen der "wirkung
des im wesentliciieri eine Schraubenfeder 9 enthaltenden !,ehließisiiiua
erfolgt.
Diese Cchraubexifeder 9 ist so ausgebildet, daß sie das 7er-
— 5 — 009830/0623
schlußglied 7 auf seinen Sitz 10 drückt, welcher zweckmäßig
einen ringförmigen Teil 11 aus Kunststoff aufweist, z. B. einem Elastomer, und der Seite der strömungsaufwärtsliegenden
Kammer 2 zugewandt ist.
Erfindungsgemäß ist nun in der strömungsaufwärts liegenden
Kammer 2 ein hermetischer Balgen 12 zwischen dem Verschlußglied 7 und der Innenwand dieser Kammer so vorgesehen, daß
er wenigstens einen Teil der Oberflächen des Verschlußgliedes 7 unter Abgrenzung einer Kammer 13 isoliert„
In .dem Verschlußglied 7 ist eine Leitung 21 ausgebildet,
welche dauernd und bei beliebiger Stellung deB Verschlußgliedes 7 die Kammer 13 mit der strömungsabwärts liegenden
Kammer 4 verbindet.
Die von der den Schließmechanismus bildenden Schraubenfeder
9 zu entwickelnde Kraft kann dann offenbar verhältnismäßig klein sein, so daß die von dem den Öffnungsmechanismus bildenden
Elektromagneten 8 zu liefernde Leistung ebenfalls verhältnismäßig klein sein und dieser Elektromagnet einen
geringen Platzbedarf und ein geringes Gewicht haben kann.
Hierfür kann zweckmäßig, wie in Pig. 1 dargestellt, das Verschlußglied 7 durch einen Umdrehungskörper gebildet
werden, so daß es einen mittleren Abschnitt 14 zum Zusammenwirken mit dem von dem Sitz 10 getragenen ringförmigen,
aus einem Elastomer bestehenden Teil 11 und eine nach strömungsaufwärts gerichtete, in die strömungsaufwärts
liegende Kammer 2 reichende Verlängerung 15 aufweist.
Der Balgen 12 wird nun zweckmäßig so angeordnet, daß er
sich zwischen einer in der Nähe des Endes der strömun^-
aufwärts gerichteten Verlängerung 15 ausgebildeten Schulter15a
- 6 009830/0623
und der Innenwand der strb'mungsäufwärts liegenden Kammer 2 befindet, wobei dieser Salgen 12 vorzugsweise
zylindrisch, und zu dem Verschlußglied 7 gleichachsig ist.
Der Balgen 12 erhält vorzugsweise einen mittleren Durchmesser D , welcher wenigstens angenähert gleich dem
Durchmesser D des mittleren Abschnittes 14 des Verschlußgliedes 7 an der Stelle ist, an welcher dieser mittlere
Abschnitt 14 mit dem von dem 3itz 10 getragenen ringförmigen
Teil 11 zusammenwirkt.
Unter diesen Bedingungen ist, wenn sich das Verschlußglied 7 in der Gchließungsstellung befindet, die Resultierende
der von dem Hochdruck herrührenden Kräfte, welche auf die durch das Verschlußglied 7 und den Balgen 12 gebildete
Anordnung v/irkt, angenähert Hull.
Das Verschlußglied 7 wird dann auf seinen Gitz 10 nur durch
eine Kraft gedruckt, /-/eiche von. der Virkung der CchrauLenfeder
9 und der /Viricung des in der strömungsabwärts liegenden
Kammer 4 herrschenden Drucks auf den Abschnitt des 7er— Schlußgliedes 7, welcher sich in der Hammer 13 innerhalb
des Balgens 12 befindet, herrührt, r/obei diese Kraft nur
auszureichen braucht, um eine richtige Abdichtung des Ventils zu gewährleisten.
Unter diesen Bedingfungen ist, wenn sich das Verschlußglied
7 in der Schließungsstellung "befindet, der in der Kammer herrschende Druck der in der nicht mit Hochdruck gespeisten
Empfangsanlage herrschende Druck, welcher natürlich kleiner als der Hochdruck ist und im allgemeinen in der
liähe des Atmosphärendrucks liegt.
- 7 -0 0$830/0623 BAD
■Venn sich das Verschlußglied 7 in der Öffnungsstellung befindet,
ist der in der Kammer 13 herrschende Druck der Druck, welcher in der mit Hochdruck gespeisten Empfangsanlage herrscht,
so daß er gleich dem Hochdruck'ist.
Venn sich :las VerschluSglied 7 in der Öffnungsstellung befindet, ist also die Resultierende der Kräfte, welche von
dem auf die durch das /erschlußglied 7, den Ealgen 12, die ■Leitung 21 und die Kammer 13 gebildete bewegliche Anordnung
wirkenden Kochdruck herrühren, angenähert IT
verschlußglied 7 wird dann von seinem Sitz 1C durch
den Elektromagneten 8 entfernt gehalten, welcher nur der
.(irkung der schraubenfeder 9 entgegenwirkt, da ja der gleiche
Hochdruck um die ganze bewegliche Anordnung herum herrscht.
Es ist also ία bemerken, daß die alleinige Kraft, welche
der Elektromagnet 8 überwinden muß, um die Öffnung des VerschluSgliedes 7 zu bewirken und dieses offen zu halten,
die Kraft der Schraubenfeder 3 ist, welche im wesentlichen von den Dichtigkeitsbedingungen zwischen dem Verschl'ußglied
und seinem 3ii<; 1G abhängt. -
Der Elektromagnet 8 ist vorzugsweise gleichachsig zu den*
Verschluiglied 7 angeordnet, wobei eine Dichtung, z. B.
ein Dichtungsring 22 9 zwischen dem Elektromagnet 5 und dem
Ventilkcr^er 1 vorgesehen ist.
ι ig. 2 zeiget die Ausführungsf orin eines Ventils, welches normalerweise
offen und nor gelegentlicL geschlossen ist. 3ei
diesem Veutil erfolgt die Schließung des Verschlußgliedes 7,
welches sich in der öffnungsstellung in der strömungsabwärts
liegender, liainer 4 befindet, durch den im vvesentlichen einen
Elektromagneten 5S umfassenden ochließmechanismus, und z.var
00S830/0623 . BAD ORieiNAL
zweckmäßig· durch, eine Tran slat ion sbewegung des Verschlussgliedes
7 in Richtung *auf die strömungsaufwärts liegende Kammer 2 entgegen der Wirkung des im wesentlichen eine Schraubenfeder
59 enthaltenden Öffnungsmechanismus.
Eine derartige Schraubenfeder 59 ist dann so ausgebildet, daß sie das Verschlußglied 7 von seinem Citz 60 entfernt hält,
welcher zweckmäßig einen ringförmigen Teil 61 aus Kunststoff, z. 5. einem Elastomer, aufweist und der strömungsabwLLrtc
liegenden Hammer 4 züge, van dt ist.
du-i£,E£eiiiüii ist nun in der strömungsaufwärts liegenden
rammer 2 ein hermetischer Balgen 62 zv.ieohen 3.&k Yerschlußglied
7 ui:d der Innenwand dieser Fainruer so'vorgesehen, daß
wenigstens ei;a Teil der Oberflächen de£ 7 er Schlußgliedes 7
unter Abgrenzung einer Zaiamer Sj isoliert wird, wobei in dem
VerioJilußgliecL 7 eine Leitung 71 ausgebildet ist, welcheütäiidiö
lud l:ei beliebiger !'teilung des Verschlußglied'es 7
die I.arjr.er. C3 ^it der ströEiui'ig-E&.b/vU.rts liegenden Hammer 4
verbleiet.
Lie larch lie len c!ffnungsEaechanicir.uc bildende fJchraubenfeier
53 za liefernde Kraft kann dann offenbar verhältnismäßig
klein ceiii, so daß die von dem den Schließmechanismus
bil3enden Elektromagneten 58 zu liefernde Leistung ebenfalls
veriiälxxiisinäßig klein sein Kann und dieser Elektromagnet
einen geringen Platzbedarf und ein geringes Gewicht haben kann.
Hierfür kann zweckmäßig, wie in Fig. 2 dargestellt, das Verschlu£glied
7 lurch einen ümdrehuii^oi.örper gebildet werden,
so da£ es a8j.ru ei-ien mittleren Absclinitt 64 zum Zusammenwirken
mit dem ν Gr., dem 3itz 6C getragenen ringförmigen Teil 61
aus einem ülastoiner und eine strcii^urigcaufr/ärts liegende, in
- 9 - ' 009830/0623 BAD QWWNAL
die strömungsaufwärts liegende Kammer 2 reichende Verlängerung
65 aufweist.
Der Balgen 62 wird dann zweckmäßig zwischen einer in der Nähe des Endes der strömungsaufwärts liegenden Verlängerung
65 ausgebildeten Schulter 65a und der Innenwand der strömungsaufwärtsliegenden
Kammer 2 angeordnet, wobei der Balgen 62 vorzugsweise zylindrisch und zu dem Verschlußglied 7 gleichachsig
ist.
Der Balgen 62 erhält vorzugsweise einen mittleren Druehmesser
S , welcher wenigstens angenähert gleich dem Durchmesser SQ des mittleren Abschnitts 64 des Verschlußgliedes
7 an der Stelle ist, an welcher dieser mittlere Abschnitt mit dem von dem Sitz 60 getragenen ringförmigen
Teil 61 zusammenwirkt.
Unter diesen Bedingungen ist offenbar, wenn sich das Verschlußglied
7 in der Schließungsstellung befindet, die Resultierende der Kräfte, welche von dem auf die durch das Verschlußglied
7 und den Balgen 62 gebildete Anordnung wirkenden Hochdruck herrühren, angenähert Null.
Das Verschlußglied 7 wird dann auf seinen Sitz 60 nur durch
eine von der "Wirkung des Elektromagneten 53 herrührende
Kraft gedrückt, welche nur auszureichen braucht, um eine richtige Abdichtung des Ventils zu gewährleisten.
Unter'diesen Bedingungen ist, wenn sich das Verschlußglied 7
in der Schließungsstellung befindet, der in der Kammer 63 herrschende Druck der Druck, welcher in der nicht mit Hochdruck
gespeisten Empfangsanlage herrscht, welcher natürlich !deiner als der Hochdruck ist und im allgemeinen in der
Nähe des Atmosphärendrueks liegt.
- 10 009830/0623 bad
- ίο -
V/enn sich das Verschlußglied 7 in der üffnungs st ellung
befindet, ist der in der Kainer 63 herrschende Druck der Druck, welcher in der mit dem Hochdruck gespeisten Smpfangsanlage
herrscht und somit gleich dem Hochdruck ist.
sVenn sich das Verschlußglied 7 in der C-ffnungsstellung befindet,
ist daher die Resultierende der liräfte, welche von
dem auf die durch das Verschlußglied 7, den Balgen 62, die Leitung 71 und die Kammer 63 gebildete bewegliche Anordnung
wirkenden Hochdruck herrühren, angenähert gleich Hull.
Das /erschlußglied 7 wird dann von seinem .'itz 60 durch
die Schraubenfeder 59 entfernt gehalten.
3s ist daher zu bemerken, daß die alleinige kraft, welche
von den: Elektromagneten 58 überwunden werden muß, um das
Verschlußglied 7 zu schließen, und geschlossen zu halten, die Kraft der Schraubenfeder 59 ist, so daß die Kraft des
Elektromagneten 58 im weseintlichen von den Dichtungsbedingungen
zwischen dem VerschluSglied 7 und seinem .jitz 60
abhängt.
Der Elektromagnet 58 ist vorzugsweise gleichachsig zu dem
Verschlußglied 7 angeordnet, wobei eine Dichtung, z. B. ein Dichtungsring 72, zwischen dem Elektromagneten 58 und dem
Ventilkörper 1 vorgesehen ist.
Das erfindungsgemäße Ventil besitzt im wesentlichen folgende, Vorteile:
- der Betätigungsmechanismus hat nur eine geringe Leistung, welche nur von der Kraft der das Verschlußglied auf seinem
Citz haltenden elastischen Rückholeinrichtungen abhängt;
- der Betätigungsmechanismus hat einen geringen Platzbedarf und ein geringes Gewicht;
- 11 -
009830/0623 BAD
- die Abdichtung ist einwandfrei;
- die Betriebssicherheit ist sehr groß, da kein beweglicher Teil in einer Dichtung geführt wird;
- infolge des 1ehlens einer Reibung zwischen dem Verschlußglied
und dein Ventilkörper ist die Ansprechzeit sehr kurz»
06 2 3
Claims (3)
1. Sowohl in Schließ- als auch in Cffnungsstellung ansprechendes
Ventil mit einem zwei Kammern aufweisenden Ventilkörper, von denen die eine stromaufwärts gelegen und
mit einer Zuführungsleitung für das Hochdruckmittel verbunden,
und die andere stromabwärts gelegen und über eine Abgangsleitung mit einer Empfangsanlage verbunden
ist, wobei beide Kammern durch einen mittels eines Verschlußgliedes verschließbaren Durchlaß miteinander
in Verbindung stehen, wobei dieses Verschlußglied entweder unter der 7/irkung elastischer Rückstellmittel
eine - geschlossene oder geöffnete — Normalstellung einnehmen kann, oder sich unter der Wirkung eines Servomechanismus
in einer - offenen oder geschlossenen· Zufallsstellung befinden kann, dadurch gekennzeichnet , daß ein hermetischer Balgen (12,
£>?.) ix der tt.romaufwärts liegenden Kammer (2) zwischen
dem Verschlußglied (7) und der Innenwand der stromaufwärts liegenden Kammer (2) so angeordnet ist, daß er
wenigstens einen Teil der Oberflächen des Verschlußgliedes (7) unter Abgrenzung einer Kammer (13, 63)
isoliert, und daß in dem Verschlußglied (7) eine Leitung (21, 71) ausgebildet ist, welche die Kammer (13t 63)
bei beliebiger Stellung des Verschlußgliedes (7) mit der stromabwärts liegenden Kammer (4) verbindet.
2. Ventil nach Anspruch 1, welches normalerweise geschlossen
und gelegentlich geöffnet ist, dadurch gekennzeichnet , daß das Verschlußglied
(7) einen mittleren Abschnitt (14) aufweist, welcher sich in der strcrr.ungsqaufwärts liegenden Kammer (2) befindet
und, wenn das Ventil geschlossen ist, mit einem der strömungsaufwärts liegenden Kammer (2) zugewandten
009830/0623 - 13 -
Neue Unterlagen (Art. 7 % 1 Abs. 2 Nr. l "Satt 3 des Ändcrungsfle* v. 4,9. WU gm
- 13 ringförmigen Teil (11) zusammenwirkt.
3. Ventil nach. Anspruch 1, welches normalerweise offen und
gelegentlich, geschlossen ist, dadurch g e k e η η ze i c h η e t , daß das VerschluSglied (7) einen
mittleren Abschnitt (64) aufweist, welcher sich in der strömungsabwärts liegenden Kammer (4) befindet und,
wenn das Ventil geschlossen ist, mit einem der strömungsabwärts liegenden Kammer (4) zugewandten ringförmigen
Teil (61) zusammenwirkt.
009830/0623
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR49540A FR1474917A (fr) | 1966-02-14 | 1966-02-14 | Perfectionnements apportés aux vannes |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1600913A1 true DE1600913A1 (de) | 1970-07-23 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671600913 Pending DE1600913A1 (de) | 1966-02-14 | 1967-01-31 | Ventil |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR1474917A (de) |
| GB (1) | GB1122316A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007118674A3 (de) * | 2006-04-12 | 2007-12-13 | Miro Gudzulic | Schaltventil |
Families Citing this family (8)
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|---|---|---|---|---|
| JPS5179027U (de) * | 1974-12-19 | 1976-06-22 | ||
| CH656687A5 (de) * | 1982-08-30 | 1986-07-15 | Elektrowatt Ag | Regelventil mit einem stetig wirkenden elektromagnetischen stellantrieb. |
| DE3934771C1 (de) * | 1989-10-18 | 1991-03-28 | Lucas Industries P.L.C., Birmingham, West Midlands, Gb | |
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| FR2918147A1 (fr) * | 2007-06-29 | 2009-01-02 | Borgwarner Transmission System | Electrovanne de regulation proportionnelle de debit a contre-pression |
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| WO2016020746A1 (en) | 2014-08-06 | 2016-02-11 | Ode S.R.L. | Solenoid valve with balancing rod and angled connections |
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1966
- 1966-02-14 FR FR49540A patent/FR1474917A/fr not_active Expired
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1967
- 1967-01-27 GB GB407767A patent/GB1122316A/en not_active Expired
- 1967-01-31 DE DE19671600913 patent/DE1600913A1/de active Pending
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| WO2007118674A3 (de) * | 2006-04-12 | 2007-12-13 | Miro Gudzulic | Schaltventil |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1122316A (en) | 1968-08-07 |
| FR1474917A (fr) | 1967-03-31 |
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