DE1600722A1 - Druckminderer und Regler mit doppelter Sicherheit - Google Patents
Druckminderer und Regler mit doppelter SicherheitInfo
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Description
EDUARD LORENZ BERNHARD SEIDLER MARGOT SEIDLER
RECi-T ANWÄLTE München 22
Widenmayerstraße 23
Telefon (0811) 29 7194
26. Jan. Π"?
CLESSE - Societe d'Exploitation des Ateliers
du Pecq "S.E.A.P."
144, avenue des Champs-Elysees, Paris 8 (Seine)
Prankreich
Druckminderer und Regler mit doppelter Sicherheit.
Die Erfindung bezieht.sin im allgemeinen
auf Gasdruckminderer und Reglerorgane., die dazu
bestimmt sind£ zwischen einer Druckgasquelle und
einem oder mehreren Verbraucherapparaturen und/oder Geräten eingebaut zu werden, die mit einem im wesentlichen
konstanten Druck gespeist werden müssen, der unter dem der Druckgasquelle liegt und unabhängig,
von der Abgabemenge des vom Verbraucher geforderten
Gases.
- 1 §09334/1046
Diese Druckminderer weisen im allgemeinen
ein Ventil auf, das die Gasabgabemenge steuert und dessen Ventilklappe oder andres Verschluß organ von
einem Druckmeßorgan gesteuert wird, das den Druck des Gases stromab von dem Ventil mit einem Bezugsdruck
vergleicht. Meistens besteht dieses Druckmeßorgan aus einer flexiblen Membran, deren eine Oberfläche
dem Druck des Gases ausgesetzt ist, während die andere Oberfläche, die unter atmosphärischem Druck steht,
einer festen Gegenkraft ausgesetzt ist, die beispielsweise durch ein Gewicht oder eine Feder ausgeübt wird,
die den vorstehend genannten Bezugsdruck darstellen. Selbstverständlich ist die Verbindung der Membran mit
der Ventilklappe so angeordnet, daß die vorstehend genannte entgegenwirkende Kraft das Bestreben hat,
das Ventil zu öffnen, so daß ein Anwachsen der Gasabgabemenge automatisch jede Druckminderung beim
Verbraucher ausgleicht.
Ein Hauptnachteil der Druckminderer dieser Art liegt darin, daß im Falle des Platzens der Druckmeßmembran
das Ventil voll geöffnet wird, so daß die Verbraucher-Geräte und /oder Vorrichtungen mit dem
vollen Druck der Gasquelle gespeist werden, was schwere Unfälle hervorrufen kann. Um diesen Nachteil
auszuschalten, wurde bereits vorgeschlagen, die Membran mit dem Ventil über eine Vorrichtung zu verbinden,
90 9884/1OAG
BAD ORIGINAL
die durch einen Totpunkt verlaufen muß und das vollständige Schilessen des Ventils im Falle eines Platzens
der Membran oder eines übermässigen Druckabfalles beim Verbraucher sicherstellt. Diese Lösung hat jedoch
schwere Nachteile durch die vollständige Unterbrechung der Gaszufuhr zu den Verbraucher-Apparaten und/oder
Vorrichtungen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Gasdruckminderer zu schaffen, der die vorstehend
genannten Nachteile nicht aufweist und im Falle eines Versagens wie etwa Platzens der Druckmeßmembran oder
einer schlechten Verschlußdichte der Ventilklappe den Druck des. den Verbraucher-Apparaten und/oder Vorrichtungen
zugeleiteten Gases auf einen Bruchteil seines normalen Wertes verringert, so daß so der Fehler angezeigt wird,
aber dennoch keine Ünfallrisiken bestehen.
Ein Druckminderer und Regler nach der Erfindung
weist ein Verschlußorgan auf, das zwischen der
Quelle des unter Druck stehenden Mediums und der Verbrauchereinrichtung dazwischen geschaltet ist
und ein Druckmess-Organ, das den Druck des Gases stromab von dem Verschlußorgan mit einem Bezugsdruck
vergleich und auf das Abschlußorgan einwirkt, um den Unterschied zwischen den genannten Drücken auszugleichen.
Dieser Druckminderer und Regler ist insbesondere dadurch bemerkenswert, daß das vorstehend genannte
Druckmeßorgan ein Gehäuse hat, in dem zwei durch eine
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positive mechanische Verbindung miteinander verbundene
Membranen eine Zwischenkammer darstellen, die normalerweise auf atmosphärischem Druck gehalten wird,
- wobei die erste Membran, die mechanisch mit dem vorstehend genannten Versehlußorgan verbundenist, dem
Druck des Gases stromab von dem genannten Organ ausgesetzt ist,
- und die zweite Membran einer im wesentlichen konstanten entgegenwirkenden Rückholkraft ausgesetzt ist, die
die genannte mechanische Verbindung vervielfacht der ersten Membran vermittelt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfaßt die vorstehend genannte mechanische Verbindung
mindestens einen Hebel, der sich auf einen festen Funkt abstützt, der an dem vorstehend genannten Gehäuse
festliegt und vorzugsweise mindestens zwei Hebel, die symmetrisch gegenüber der Versehiebungsaehse der vorstehend genannten Membranen angeordnet sind.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung umfaßt die erste genannte Membran ein Ventil, das sich
öffnet, wenn der Druck des vorstehend genannten Mediums wesentlich über seinen normalen Wert steigt, während
das vorstehend genannte Versehlußorgan geschlossen ist.
ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines
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in der beigefügten schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
Die einzige Figur zeigt in axialem Schnitt einen Druckminderer nach der Erfindung.
Der in der Zeichnung dargestellte Druckminderer ist dazu bestimmt, in eine Gasverteilerleitung eingebaut
zu werden, um den Druck in dieser Leitung auf einen Wert zu mindern, der im wesentlichen konstant
ist und sich mit den Merkmalen des Verbrauchergerätes verträgt.
Dieser Druckminderer besteht aus der Verbindung von zwei Teilen, nämlich einer Muffe M, die in Serie
in die vorstehend genannte Leitung eingebaut wird und in der ein Ventil zur Steuerung der Gasabgabemenge
angeordnet ist, sowie ein Regler R, der aus einer Druckmeßvorrichtung besteht, die die öffnung des
genannten Ventils in Abhängigkeit vom Druck des Gases stromab von dem genannten Ventil steuert.
Die Muffe M besteht aus einem rohrförmigen Körper 10 von einem Durchmesser der dem der zu
überwachenden Leitung entspricht und deren entgegengesetzte Enden mit genormten Gewindeverbindungen versehen
sind, nämlich einer Aussengewindeverbindung 11 am Stromauf gelegenen Ende AM in der Fließr^ßhtung. ...
des Gases, wie sie duroh die Pfeile angedeutet ist und
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■«. π =■
einem Innengewindering 12 am stromab gelegenen Ende, der drehbar am Ende der Muffe liegt. Diese letztere
ist mit einer elastischen Dichtung IJ versehen, die vom Ende einer Verbindung zusammengepreßt wird, die
ähnlich der Aussengewindeverbindung 11 ist, um die Dichtigkeit der Verbindung sicherzustellen. Schließlich
wird das Eindringen von festen Teilchen, die sich gegebenenfalls in dem Druckgas befinden und die
die Arbeit des Ventils stören könnten, durch einen Einlaßfilter 14 ausgeschlossen, der einfach aus einer
gewölbten Scheibe auf feinem Drahtgewebe besteht, die in das stromauf gelegene Ende der Muffe 10 eingefügt
und durch einen elastischen Ring 15 gehalten wird.
Der rohrförmige Körper 10 der Muffe M weist im wesentlichen in seiner Mitte eine aus einem Stück
mit der Muffe bestehende Querwand 16 auf, die von einer Mittelöffnung durchbohrt wird, deren Mündung
an der stromauf gelegenen Seite durch einen ringförmigen Wulst 17 begrenzt wird, der einen Dichtungssitz für
eine bewegliche Ventilklappe 20 bildet, die später noch beschrieben wird. Unter der Querwand 16 v/eist
der rohrförmige Körper 10 der Muffe eine seitliche Öffnung 18 für das Hindurchtreten eines Hebels 21 auf,
der die bewegliche Ventilkläppe 20 mit der I>ruckvorriehtung
des Reglers R verbindet. Schließlich weist aus Gründen, die später noch klar werden, die Muffe M
eine eingesetzte innere Hülse 19 auf, deren oberes erweitertes Ende gegen einen Ansatz gepreßt ist, der
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> 160Q722
in der Innenwand des rohrförmigen Körpers 10 stromab
von der seitlichen öffnung 18 ausgebildet ist.
Die Ventilklappe 20 besteht aus einer ringförmigen Metallseele 22, deren Fläche gegenüber degi
wulstförmigen Sitz 17 eine eingesetzte ringförmige Dichtung 23 aufweist und zwar aus einem Elastomer
oder einem anderen geeigneten Material, das mit dem wulstförmiaen Ventilsitz IJ zusammenarbeitet, um
die erforderliche Verschlußdichtigkeit sicherzustellen.
Der axiale Durchlaß der ringförmigen Seele 22 ist auf der stromauf gelegenen Seite durch eine eingepreßte
Verschlußplatte 24 verschlossen, wobei vorteilhafterweise
ein Dichtungsring dazwischengelegt ist. Das stromabwärts gelegene Ende dieses Durchlasses weist
einen inneren Bund" auf, der ein3 innere Kammer begrenzt,
in der der Scheiben-förmige Kopf der Ventilfetange 25
aufgenommen ist. Diese letztere ist beispielsweise durch eine Mutter und Gegenmutter am Ende des vorstehend
erwähnten Betätigungshebels 21 befestigt.
Der Regler R besteht aus einem Gehäuse das durch einen rohrförmigen Mittelteil ^O gebildet
wird, dessen Enden durch Teile Jl und 22 verschlossen
werden, die den Deckel und Boden herstellen. Der Verschlußteil 32 weist einen seitlichen Flansch 25 auf,
der die dichtende Befestigung des Reglers R an der Muffe M gegenüber der seitlichen öffnung 18 gestattet.
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Der so gebildete Innenraum des Gehäuses ist in drei aufeinanderfolgende Kammern 34, 35 und
durch zwei biegsame Membranen 37 und 38 beispielsweise aus Elastomermaterial unterteilt, deren Rand zwischen
peripheren Bünden eingeklemmt ist, die den ringförmigen Mittelteil 30 bzw. den Deckel 31 und den Boden 32
des Reglergehäuses umgeben. Ausserdem begrenzt eine feste Wand 39 die beispielsweise aus einer aufgesetzten
Metallscheibe besteht, am Grunde des Gehäuses eine Kammer 36', in die die öffnung des seitlichen Flansches
33 mündet.
Der Deckel 31 ist mit einem Ansatz 40 versehen,
der in die Aussenluft mündet, so daß die obere Kammer 34 ständig auf atmosphärischem Druck
gehalten wird. Der Ansatz 40 ist vorteilhafterweise mit einem Einlaßfilter 41 versehen, der dazu bestimmt
ist, das Eindringen von Fremdkörpern in das Reglergehäuse zu verhüten.
Die von den Membranen 37 und 38 begrenzte Zwischenkammer 35 ist mit der Kammer 34 durch einen
Kanal 42 sehr geringen Querschnitts verbunden, der durch die Wand des Gehäuses und die Peripherie der
Membran 37 verläuft. So wirkt normalerweise, nachdem die Kammer 35 normalerweise unter atmosphärischem
Druck gehalten wird, keinerlei Druckunterschied auf die Membran 37 ein.
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Die Kammer 36 steht in ständiger Verbindung
mit dem stromab gelegenen Ende der Muffe M über einen'
Kanal 43, der in dem ringförmigen Raum mündet, der
von der Hülse 19 gebildet wird. Durch Strahlwirkung hält diese Hülse den genannten ringförmigen Raum und
demgemäß die Kammer 36 auf einem Druck, der leicht unter dem statischen Druck des entspannten Gases
liegt, wobei der relative Wert dieses Unterdrucks in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Gases
durch die Hülse 19 sinkt, d.h. in Abhängigkeit von der Abgabemenge des Gases, die zum Verbraucher geführt
wird. Die Membran 58 ist demgemäß normalerweise einem
Differentialdruck ausgesetzt, der im wesentlichen gleich dem relativen Druck des dem Verbraucher zugeführten
Gases ist, korrigiert in Abhängigkeit von der Abgabemenge des Gases.
Die Kammer 36* steht schließlich in direktem
Verhältnis mit dem Fließraum des Gases stromab vom Ventil über die Öffnung 18 und den seitlichen Plansch
33, der den Hebel 21 für die Betätigung der Ventilklappe 20 hindurchtreten läßt, der um eine Achse 26
schwingt, die im Boden des Verschlußteils 32 in
der Nähe der Mündung des seitlichen Flansches 33 befestigt ist.
Gemäß einem wesentlichen Aspekt der Erfindung
sind die Membranen 37 und 38 durch eine positive mechanische Verbindung miteinander verbunden und verschieben
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• BAD GRiCl
sich demgemäß gemeinsam unter der Wirkung der axialen entgegengesetzten Kräfte, die auf die Membran ;>8
durch den Druck des entspannten Gases und auf die Membran J57 durch eine Einstellfeder 50 ausgeübt werden, die
sich auf einer Schraubhülse 59 abstützt, die in den De ekel teil j?l eingeschraubt ist.
Zu diesem Zwecke ist die Membran J] und
ihre Stützplatte 51, auf die die Feder 50 einwirkt, in abdichtender Vieise von einem axialen Gabelstift
durchdrungen und zusammengeklemmt, der an seinem unteren Ende eine Queröffnung auf v/eist, deren Querschnitt
durch das teilweise Wegbrechen klar gezeigt ist. In dieser Öffnung sind die Enden von zwei symmetrischen
Hebeln 5^ aufgenommen, deren entgegengesetzte gabelförmige
Enden sich auf Achsen 54 abstützten, die von Konsolen 55 gehalten werden, die beim Giessen aus
einem Stück mit der V/and des ringförmigen Mittelteils 30 des Gehäuses hergestellt sind. Die Hebel 5>
sind im übrigen jeder imwesentlichen in der Hälfte ihrer Länge auf Achsen 56 gelenkig angeordnet, die von
zwei Gabelständern 57 getragen werden, die fest mit der Stützplatte 58 der Membran 38 verbunden sind, und
wovon eine mit teilweisem Wegbreehen dargestellt ist.
Es ist sofort klar, daß dieses Anordnen der mechanischen Verbindung zwischen den Membranen
und 38 bewirkt, daß die Rückholkraft, die von der
Feder 50 auf die Membran J57 ausgeübt wird, auf die
Membran 38 vervielfacht durch das Verhältnis a s b ßAD
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der Hebelarme übertragen wird. Im vorliegenden Falle liegen die Achsen 56 im wesentlichen auf der halben Länge
der Hebel 53 und die Rückholkraft der Feder 40 ist im
wesentlichen verdoppelt.
Die Verschiebebewegungen der Membran 58
werden auf den Betätigungshebel 21 der beweglichen Ventilklappe 20 über eine Stange 60 übertragen, die
so weit als moglieh abdichtend durch die feste Wand 59 verläuft. Das untere Ende der Stange 60 weist eine
Nut auf, die mit einer Gabel 27 in Eingriff steht, die am Ende des Hebels 21 ausgebildet ist.
Die Stange 60 verläuft frei durch eine mittlere öffnung 6l der Membran 38 und ihrer Stützplatte 58.
Diese öffnung ist normalerweise abdichtend durch eine Ventilklappe 62 geschlossen, die aus einem
Zwischenbund der Stange 60 besteht. Die Ventilläappe
62 wird normalerweise gegen die untere Fläche der Membran durch eine Feder 65 gehalten, die zwischen
einem Federteller 64 der in die öffnung 6l eingebördelt
ist und einem Federteller 65, der am oberen Ende der
Stange 60 angeordnet ist, dazwischengeschaltet ist.
Aus Gründen, die nachstehend klar werden, ist der Federteller 65 vorteilhafterweise mit umgelegten Klauen
versehen, die in geringer Entfernung von dem Federteller
64 enden. Die Arbeitsweise des Druckminderers und Reglers, wie vorstehend beschrieben, ist folgende:
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■"_·Ϊ1 _ ■ BAD ORIG^AL
Beim normalen Arbeiten stehen, v/ie bereits
erläutert wurde, die Kammern 34 und 35 unter atmosphärischem
Druck, während die Kammer 36 im wesentlichen unter dem Druck des entspannten Mediums steht, der zum Verbraucher
geführt wird. Demgemäß bewirkt lediglich die Membran 38 die Regulierung des Druckes der sich auf einen
Wert ρ wie etwa folgt einstellt:
pS = F ,
wobei S die aktive Oberfläche der Membran 38 und F die Kraft der Einstellfeder 50 ist. In der Tat und
infolge des Uhterdruckes, der durch die Hülse 19 bewirkt wird, stellt sich der tatsächliche Druck auf
einen etwas höheren Wert ein und dieser Unterschied wächst mit der Abgabemenge des Gases, um so die
Verluste zunehmender Belastungen in der gespeisten Anlage auszugleichen.
Falls die Membran 38 beispielsweise durch Platzen undicht werden sollte, wird der Druck des
entspannten Mediums auf die Membran 37 zur Einwirkung
gebracht und die sehr geringe Abgabemenge von Gas, die durch den Kanal 42 ausfließt, hat praktisch
keinen Einfluß auf die Entstehung dieses Druckes.
Die aktive Oberfläche der Membran 37 ist gleich der S der Membran 38 und da die vervielfachende
Wirkung der Hebel 53 verschwunden ist,
90 9 8.8 4/ 1,0 4 0 BAD OH1GIMÄL·
- 12.·—■ ■■■-:■■ ■
legt der Druckminderer und Regler den Druck des entspannten
Mediums auf einen neuen Wert p1 wie etwa
folgenden fest:
P1S = P.
Das hefit daß das Platzen der Membran 38 oder eine
andere gleichartige Störung durch eine plötzliche Verringerung des Druckes des entspannten Gases angezeigt
wird, da dieser Druck von seinem Normalwert ρ auf einen niedrigeren wert p1 = —~—
ρ sinkt, d.h.
el
im vorliegenden Falle auf den halben Druck.
Ebenso erhöht sieh im Falle einer schlechten Abdichtung beim Schliessen der Klappe 20 der Druck
des entspannten Gases progressiv von seinem Regelwert p, der das Schliessen der Klappe hervorgerufen
hat. Wenn dieser Druck einen solchen Viert erreicht, cSaß das Anwachsen des Druckes der auf die Membran
ausgeübt wird, die Kraft der Feder 63 übersteigt,
hebt sich die Membran 38· während die Ventilläappe
unbewegliche bleibt, da sie durch das Schliessen der Ventilkappe 20 blockiert ist. Der Druck des entspannten
Gases stellt sich sofort in der Zwischenkammer 35 ein und wirkt auf die Membran 37, die die Einstellfeder
50 zusammendrückt vmut die Membran 38 über""
Hebel 53 anhebt. Der Federteller 64 wird, so gegen
die umgelegten Klaue» dess Federteilers 65
so daß die Resultierende der auf die Membran,
zur EiawiricURg gebraetitim Krlft« i
"9Q9884/1Q44.
1800722
durch das Hebelsystem vollständig auf die Ventilplatte übertragen wird, die in den meisten Fällen ihre
Verschlußabdichtung wieder erreicht.
Wenn der Druck beim Verbraucher sich unter
den Reglerwert p' = .—-— ρ senkt, wie von der Membran
37 festgelegt, dann wird diese letztere durch die Feder 50 zurückgedrückt und führt die Membran 33 auf
die Klappe 62 zurück, so daß die Zwischenkammer 35 erneut abgetrennt wird.
Da das in der Kammer 35 eingeschlossene Gas sich im wesentlichen auf dem Druck p1 befindet, übt
es auf die Membran 37 einen Druck aus, der im wesentlichen die Rückholkraft der Feder 50 ausgleicht.
Die Membran 38 unterliegt so demgemäß lediglieh
der Wirkung des Unterschiedes zwischen dein Druck des Gases, das in der Kammer 35 eingeschlossen ist
und dem Druck des Gases, der dem Verbraucher zugeführt wird, d.h. der Druckminderer arbeitet um diese
beiden Drücke auszugleichen, so daß das Gas dem Verbraucher mit dem Druck p1 zugeführt wird, so daß
auf diese Art und V/eise der Verschlußfehlder der Venfcilklappe angezeigt wird.
So zeigt der Druckminderer und Begier nach
der Erfindung automatisch die beiden wahrscheinlichem
Fehler an - nämlich Platzen der Membran und schlechte
Abdichtung des Ventilplattenversciilusses - tinö zwar
909884/10Λ0 - 14 -
düreh eine Verringerung des Druckes des Gases, das
dem Verbraucher zugeführt wird, auf einen Bruchteil des normalen Viertes.
Biese beiden Fehler sind in der Tat die viahrs cheinli chs ten, weil sie die beiden Organe des
Druckminderers betreffen, die am stärksten bei normaler Arbeitsweise beansprucht werden, wobei sie verhältnismässig
auch die empfindlichsten sind. Ausserdem kann der Druckabfall, der diese Zwischenfälle anzeigt,
nicht unbemerkt bleiben und bewirkt keinerlei Unfallrisiko. Der Druckminderer und Regler nach der Erfindung
weist demgemäß gegenüber früheren Ausführungsformen den Vorteil auf, eine doppelte Sicherheit zu bieten
und sichert gleichzeitig im normalen Betrieb die gleichen Eigenschaften.
Ausserdem gestattet die Anordnung der Einstellfeder 50 am Ende des Gehäuses eine leichte
Veränderung des Reglerdruckes durch Einwirkung auf die Federhülse 59 oder durch Austausch der Feder selbst.
Selbstverständlich ist die Erfindung in keiner Weise auf die beschriebene und dargestellte AusfühHngsform
begrenzt, die zahlreichen Abänderungen oder Verbesserungen unterworfen werden kann.
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4/1040 bad
So brauchen beispielsweise die Membranen und 38 nicht unbedingt die gleichen Oberflächen zu haben.
Das Hebelsystem, das die beiden Membranen verbindet, kann abgewandelt oder sogar durch jeden gleichwertigen
Mechanismus mit Keilen, Nocken od. dgl. ersetzt werden. Der Kanal 42, der die Kammern 34 und 35 verbindet,
kann weggelassen werden, wobei die Membranen im allgemeinen eine genügende Porösität aufweisen, um das
Nichtvorhandensein des Kanales auszugleichen. Der Kanal 43 und im allgemeinen die Hülse 19 und die
feste Wand 39 könnten weggelassen werden, wenn die Korrektur des Druckes in Abhängigkeit von der Abgabemenge
nicht notwendig ist.
Ausserdem und selbstverständlich liegen jegliche Abänderungen, die der Fachmann an der Art
und Ausführung der Organe des Druckminderers anbringen könnte, im Rahmen der Erfindung.
BAD C"s^-'"""·" ν λ ι
- 16 909884/1040
Claims (1)
- Patentansprüche ;1. Druck-Minderer und Regler mit einem Verschlußorgan zwischen der Quelle des Druckmediums und dem Verbraucher und einem Druckmeßorgan, das den Druck des Mediums stromab von dem Verschlußorgan mit einem Bezugsdruck vergleicht und auf das Verschlußorgan einwirkt, um den Unterschied zwischen den beiden Drücken auszugleichen, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmeßorgan aus einem Gehäuse (R) besteht, in dem zwei Membranen (38, j>7), die durch eine mechanische Verbindung verbunden sind, eine Zwischenkammer (ϊ?5) begrenzen, die normalerweise auf atmosphärischem Druck gehalten wird, wobei die Membran (J58) die mechanisch mit dem Verschluß organ (2o) verbunden ist, dem Druck des Mediums stromab von dem Organ ausgesetzt ist, während die Membran {yj) sich unter einer im wesentlichen konstanten entgegenwirkenden Rückholkraft befindet, die die genannte mechanlsdB Verbindung vervielfacht auf die Membran (58) überträgt.2. Druckminderer und Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorstehend genannte mechanische Verbindung mindestens einen Hebel (53) aufweist, der sich auf einen festen Punkt (54) abstützt, der fest mit dem Gehäuse (R) verbunden ist.HU9098847V(HO2· Druckminderer und Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorstehend genannte mechanische Verbindung mindestens zwei Hebel (5j>) umfaßt, die symmetrisch im Verhältnis zur Verschiebungsachse der Membranen (;57, j?8) angeordnet sind.4. Druckminderer und Regler nach den Ansprüchen 2 oder y, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel oder ein jeder der Hebel (5j>) an einem exzentrischen Gabelständer (57) gelenkig befestigt ist, der fest mit der Stützplatte (58) der Membrane (;?8) verbunden ist und in einem axialen Gabelstift (52) schwingt, der fest mit der Stützplatte (51) der Membran (j?7) verbunden ist,5. Druckminderer und Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegenwirkende Kraft von einer eingestellten Rückholfeder (50) geliefert wird, die zwischen der Stützplatte (51) der Membran (Jf) und einer verstellbaren Anschlagschraubhülse (59) eingesetzt ist, die in den Deckel (^l) des Gehäuses (R) eingeschraubt ist.6. Druckminderer und Regler nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (38) ein Ventil (61-62) aufweist, dasBAD CR!Q!NAL - 18 -909884/1040sich öffnet vienn der Druck des Mediums beträchtlich über seinen normalen Wert hinausgeht,, während das Verschlußorgan(20) geschlossen ist.7« Druckminderer und Regler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (58) und ihre Stützplatte (58) eine mittige Öffnung (6l) haben durch die eine Stange (60) verläuft, die mechanisch mit der Ventilplatte (2o) verbunden ist, wobei die genannte Stange hüben und drüben von der genannten Membran einen Bund (62) od, dgl» aufweist, der dazu bestimmt ist, in abdichtender V/eise die mittlere öffnung (6l) zu schliessen und weiterhin einen Bund (65) od. dgl. auf den die elastische Rückholfeder (63) einwirkt, die sich auf die Membran abstützt.8. Druckminderer und Regler nach den Ansprüchen 6 oder J3 dadurch gekennzeichnet, daß Anschlageinrichtungen vorgesehen sind, um die öffnung des Ventils )6l-62) zu begrenzen.9. Druckminderer und Regler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vorstehend genannten Anschlagmittel aus umgelegtenKlauen bestehen, die an dem Federteller (65) ausgebildet sind.10. Druckminderer und Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenzeichnet,9 0 9 8 8 4/1040 bad c?.;3S- 19 -daß das Verschlußorgan (2o) aus der Klappe eines Ventils besteht, das in einer Muffe (M) ausgebildet ist, die fest mit dem Reglergehäuse (R) verbunden ist » und in eine Leitung eingebaut werden kann, die die Druckmediumquelle mit dem Verbraucher verbindet.11. Druckminderer und Regler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (x>), die von der Membran (38) gehalten wird, mit der Stange (25) der Ventilklappe (2o) durch einen Hebel (21) verbunden ist, der durch eine seitliche öffnung (l8) verläuft, die die Muffe (M) und das Reglergehäuse (R) verbindet, wobei die genannte Ventilklappe vorzugsweise in Form einer Scheibe aufder Stange montiert ist.12. Druckminderer, und Regler nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (M) stromab von der seitlichen öffnung (l8) eine innere Hülse (19). aufweist, die als Gebläse wirkt und wobei das Gehäuse des Reglers (R) zwischen diesem Durchlaß und der Membran (38) eine feste Wand (39) aufweist, durch die die Stange (60) verlauft und die eine Kammer (36) begrenzt, die mit dem ünterdruckraum der genannten Gebläsehülse in Verbindung steht.- 2o -90 9884/1040
Applications Claiming Priority (1)
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