DE1695391U - Schallschluckplatte. - Google Patents
Schallschluckplatte.Info
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- DE1695391U DE1695391U DE1952N0002059 DEN0002059U DE1695391U DE 1695391 U DE1695391 U DE 1695391U DE 1952N0002059 DE1952N0002059 DE 1952N0002059 DE N0002059 U DEN0002059 U DE N0002059U DE 1695391 U DE1695391 U DE 1695391U
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Landscapes
- Building Environments (AREA)
Description
Der störende nachhall in Büros, Arbeitsräumen, ffabrikh allen, Bantgebäuden
etc· wird im allgemeinen durch Anbringung von sogenannten
Schallschluckplatten "beseitigt* Die Tielzahl der auf dem Stärkt "befindlichen
Platten lässt sich unter Einteilung in zwei Gruppen leicht "beschreiben.
Die eine Gruppe von Schallschluckplatten besteht aus einem verhältnJLsmäsaig.
porösem Material, s*B* aus gepresster- Holz- oder
Zuekerrohrfaser, Schilf, Stroh^ Seegras, Sägemehl usw. Diese Platten
sind, um eine weitgehende Erhöhung ihrer Schallschluckfähigkeit
so. erreichen, meist siit Eillen od«r Iiochungen versehen. Alle Plattest,
dieser gruppe sind dadurch gekennzeichnet,, dass sie ohne "Verbindung
i2it weiteren Stoffen allein durch ihre Porosität schallschluckend
wirken.
zweite Gruppe von Platten besteht aus einer Kombination Ton einer festen perforieirfeen Deckplatte mit einem dahin*feer liegenden,
porösen Material. Hierbei wird die Schallsehluckung lediglich von
dem auf der Eiickseite liegenden porösen Jiaterial libemommea, während
die perforierte Deckplatte nur kontruktive bzw. dekorative Bedeutung hat, .Dieser Gruppe von Schallsehluckplatten gehören
-2-
Reg,51 -2-
beispielsweise Kombinationen aus perforierten Rigips, Pappe, Tapei:
Holz, Putä usw. einerseits, und G-laswolle, Steinwolle, Schäumst of ί
- besonders Kunstschaumstoffe, d.h. durch Schaummittel hergestellt
poröse Kunststoffe von geringem spezifischen G-ewicht -, usw. andererseits
an. Diese Kombinationen werden entweder direkt in Platter
form gefertigt oder sie werden auf der Baustelle zusammengesetzt.
Alle vorstehend beschriebenen Schallschluckplatten haben den entscheidenden
xlangel, dass ihre Oberfläche infolge der Perforation
vielfach als architektonisch, unschön empfunden wird. Ihre Anwendun
wird oft trotz des bestehenden technischen Bedürfnisses unterlas«
sen, weil durch die Perf oration das Eaumbild unruhig wisä und weil
ausserdem leicht eine Verstaubung und Verschmutzung in der Perforation
auftritt. Sie Schallschluckkombinatio^mit einer festen per
f orierten Deckplatte haben gegenüber den weichen Platten" der erstgenannten
Gruppe äen Vorzug einer am sich glatten staubunempf in&-
lichen Oberfläche, sie sind jedoch in Jedem ]?alle teurer und technisch
gesehen unwirtschaftlich» weil die Deckplatte nicht auch dem eigentlichen Zweck der Schalldämpfung^ sondern nur dekorativen und
konstruktiven Zwecken dient. Auch bei ihnen bleiben die Sachteile der Perforation in architektonischer Hinsicht bestehen·
Zur Vermeidung dieser Nachteil© wird, bei Schallschluckplatten aus
beliebigem Material mit Perforierung erfindungsgemäss vorgeschlagen, die durch die Perforation, entstandenen. Hohlräume gana oder
teilweise, mit einem porösen Sehallschluckmaterial auszufüllen,
dessen Strömungswiderstand geringer ist als der Strömungswider—
stand des Plattenmaterials· IJm die Perforation unsichtbar zu
Heg. 51 -3-
inachen» wird weiterhin Torgeschlagen, die Oberfläche der perforierten
Blatte mit einem porösen» schalldurchlässigen Material gleichmässig
zu Überziehen, dessen Strömungswiderstand !deiner oder gleich dem Strömungswiderstand des in die Perforierung eingebrachten
22äterials ist. Eine besonders einfache Herstellung ergibt sich,
wenn 5Ö11- und tiberzugsmateriai aus dein, gleichen Werkstoff bestehen·
Auf diese Art und.Weise wird erreicht.», dass die erforderliche
Perforation bei porösen Platten akustisch wirksam bleibt, aber
unsichtbar imd. für Staub nicht zugänglich ist» In f"estern* nicht
porösen Platten angebrachte Perforationshohlräume werden sum Urä-'
ger des porösen Materials gemacht* so dass die Perforation geschlossen
wird·
Bringt man in die Perforation Ton weichen Seiiallschluckplatten
sines, porösen Staff ein* dessen Ströjaangswiderstand geringer· ist
als £er3®nig;s der Platte selbst,; so bleibt die akustische Wirkung
der Perforation» die auf der Vergrößerung der Plattenoberfläche
beruht» bestehen· Handelt es sich um wiche Holsfaserplatten, so
karm beispielsweise als Füllmaterial glaswolle», Stein\!^olle» Kunstschaumatoff
usw» dienen» da .der Strömungswiderstand dieser porösen
Stoffe erheblich kleiner ist als €er von gepresster Holzfaser»
Zur Füllung der Perforation ist weiterhin expandierter Summer
besonders gut geeignet» da dieser sieh maschinell leicht einbringe:
lässte Bie ausgefüllte Perforation wird durch einen überzug mit
einest sehalldurehlässigeii Material» der beispielsweise durch einen
—4-
Heg.51 -4-
Spritsvorgang aufgebracht werden kann, völlig unsichtbar gemacht.
Jedoch nuss dieses Material einen Strömungswiderstand "besitzen,
der höchstens gleich dem Strömungswiderstand des Mllmaterials
ist. Als ijberzugsmaterial eignen sich ebenfalls ilischungen mit
Glaswolle oder Steinwolle, Kunstschaumstoffe, aufgebrochen, zerkleinert
oder mit ganzem Gefüge usw. ι geeignet hierfür ist ebenfalls
expandierter Glimmer, da sich, aus ihm spritzbare Mischungen herstellen lassen, die trots einer glatten Oberfläche geringen
Strömungswiderstand besitzen»
Wenn zur Schallsehluekung feste Platten wie Holz-* oder Higipsplatten
verwendet werden, so werden diese in derselben Weise behandelt,
wie die vorstehend beschriebenen weichen Platten»
Die Figur aeigt ein Ausführungsbeispiel aer neuen Schallschluckplatte, Die Schallschluckplatte {1} besteht beispielsweise aus
Holzfasern« Die Perforierung kamt nun auf die verscMede-nst© Art
und feise durchgeführt sein· Die Platte kann beispielsweise mit
durchgehenden Bohrungen (2), Anbohrungen (3) oder Längsrilles (4)
versehen sein* Das Füll- und Überzugsmaterial (5) bestellt in diesem
Pail aus einer Mischung von Sunstschaumst off teilchen mit einem
Bindemittel oder aus expandiertem Glimmer mit Bindemittel»- Die
Perforierung kann durch das Füllmaterial, wie die Figur erkennen
lässt, nur teilweise oder auch ganz ausgefüllt sein»
-5-Ansprüche
Claims (1)
1.) Senallseliluekplatte aus beliebigem schallschluckenden Material
mit Perforierung, dadurch, gekennzeichnet * dass die durch die
Perforation entstandenen. Hohlräume ganz oder teilweise und die
Oberfläche der Platte τόπι und seitlich -mit einem porösen
Schallschluelnsaterial ausgefüllt sind, de säen Strönrctngswiderstand
geringer ist als eier Strömungswiderstand des Platten-τ
materials..
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1952N0002059 DE1695391U (de) | 1952-05-16 | 1952-05-16 | Schallschluckplatte. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1952N0002059 DE1695391U (de) | 1952-05-16 | 1952-05-16 | Schallschluckplatte. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1695391U true DE1695391U (de) | 1955-03-24 |
Family
ID=32238215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1952N0002059 Expired DE1695391U (de) | 1952-05-16 | 1952-05-16 | Schallschluckplatte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1695391U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2019207071A1 (de) | 2018-04-25 | 2019-10-31 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. | Schallabsorbierendes aussenbauteil einer fassade eines gebäudes |
| WO2024115577A1 (de) | 2022-12-02 | 2024-06-06 | Technische Universität Dresden | Biobasiertes ablatives thermalschutzmaterial mit mechanischer funktion |
-
1952
- 1952-05-16 DE DE1952N0002059 patent/DE1695391U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2019207071A1 (de) | 2018-04-25 | 2019-10-31 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. | Schallabsorbierendes aussenbauteil einer fassade eines gebäudes |
| DE102018110008A1 (de) * | 2018-04-25 | 2019-10-31 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Schallabsorbierendes Außenbauteil für Gebäude |
| WO2024115577A1 (de) | 2022-12-02 | 2024-06-06 | Technische Universität Dresden | Biobasiertes ablatives thermalschutzmaterial mit mechanischer funktion |
| DE102022132031A1 (de) | 2022-12-02 | 2024-06-13 | Technische Universität Dresden, Körperschaft des öffentlichen Rechts | Biobasiertes ablatives Thermalschutzmaterial mit mechanischer Funktion |
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