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Substituierte Amincphenylessigsäuren sowie Verfahren zu. ihrer Herstellung.
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Es wurde gefunden, da# substituierte Aminophenylessigsäuren der Formel
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worin R1 und R2 gleich oder verschieden sind und H oder Alkyl mit 1 - 4 C-Atomen,
R3 H, Halogen, CF3, OH, NO2, CN, R7,
R4 ein gegebenenfalls 1 - 2 Doppelbindungen enthaltendes Tetramethylen,
R5
und R, gleich oder verschieden sind und Lineares oder verzweigtes Alkyl mit 1 -
7 C-Atomen oder Zusammen eine gegebenenfalls durch ein Sauerstoff- oder Schwefelatom
unterbrochene lineare oder verzweigte Alkylenkette mit i - 14 C-Atomen, R7 Alkyl
mit 1 - 4 tomen, A COOA1, CONA2A3, CCNA4, C(= NOH)OH oder C(OR7)3, A1 H, ein gegebenenfalls
1 bis 2 C-C-Mehrfachbindungen und/oder eine OH- und/oder eine NH2-Gruppe enthaltendes
und/oder durch 0 einbis dreimal und/oder durch Y unterbrochenes und/oder verzweigtes
Alkyl oder Cycloalkyl mit jeweils bis zu 12 0-Atomen, A5-NA4, Phenyl oder Aralkyl
mit insgesamt 6 - 14 C-Atomen, A2 und A3 gleich oder verschieden sind und A A4 ein
gegebenenfalls durch 0 oder Y unterbrocnenes Alkylen mit bis zu 6 C-Atomen, A5 Alkylen
mit 1 - 6 C-Atomen und Y S, NH, gegebenenfalls durch OH substituiertes N-Alkyl mit
1 - 6 0-Atomen, N-Phenyl oder N-Phenylalkyl mit 7 - 10 C-Atomen bedeuten, sowie
ihre Salze mit Säuren oder gegebenenfalls Basen
und ih@e quertären
Ammoniumsalze und gegebenenfalls ihre Arhydride eine hervorragende antiphlogistische
Wirkung besitzn. die von einer guten analgetischen und antipyrotaschen Wirkung begleitet
ist. So zeigte sich beispielsweise 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
am UV-Erythem des Meerschweinchens etwa 300 bis 500 mal so stark wirksam wie das
bekannte Handelspräpara (p-Isobutylphenyl essigsaure)bei annähernd gleicher akuter
Toxizität der beiden gennannien Substanzen an der Maus. Selbst gegenüber konstitutionell
nicht vergleichbaren, sehr wirksamen und im Handel befindlichen Antiphlogistica,
wie Phenylbutazon (1,2-Diphenyl-4-n-butyl-3,5-pyrazolidindion) und Indomethacin,
(1-p-Chlorbenzoyl-5-methoxy-indolyl-3-essigsäure). weist 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
entscheidende Vorteile auf. So ist die neue erfindungsgemä#e Verbindung gegenüber
Phenylbutazon am UV-Erythem des Meerschweinchens etwa zeknmal so wirksam bei etwa
gleicher akuter toxizität an der Maus und gegenüber Indomethacin dreimal so wirksam
am UV-Erythem des Meerschweinchens bei nur etwa 1/25 der akuten Toxizität an der
Maus.
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4-Dipemndino-a-metLyl-naphthyl-l-essigsäure-methylester erwibe sich
am UV-Erythem des Meerschweinchens etwa 100 bis 200 mal und im analgetischen Schleiftest
an der Maus etwa dreimal so stark wirksam wie Ibufenac beiannähernd gleicher akuter
toxizität der genannten Substanzen an der Maus. Auch gegenüber Phenylbutazon und
Indomethacin ist der 4-Piperidino-amethyl-naphthyl-l-essigsäure-methylester erheblich
überlegen. So ist diese neue erfindungsgemäße Verbindung gegenüber Phenylbutazon
im analgetischen Schleiftest an der Maus fünfmal und am W-Erythem des Meerschweincnens
etwa dreimal so wirksam bei etwas geringerer akuter Toxizität an der Maus und gegenüber
Indomethacin gleich wirksam am UV-Erythem des Meerschweinchens bei nur-etwa 1/25
der akuten Toxizität an der Maus.
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Gegenstand der Erfindung sind somit substituierte Aminophenylessigsäuren
der Formel I, worin R1 bis R6 und A die eingangs angegebene Bedeutung haben, sowie
ibre Salze mit Säuren oder gegebenenfalls Basen und quartären Ammoniumsalze und
gegebenenfalls ibre Anhydride.
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Ausgewählte Gruppen der Verbindungen nach der Erfindung sind insbesondere
die folgenden: VErbindungen der Formel I, worin R1 b R3, R5, R6 und h die eines
angegebene Bedeutung naben, R3 in o-Stellung zur NR5R6-Gruppe steht und R4 Butadien-(1,3)-ylen
bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 vorzugsweise. Methyl, Methyl oder
n-Propyl, R2 H, R3 in o-Stellung zur -NR5R6-Gruppe steht und Halogen, vorzugsweise
C1 oder Br, NO2, SCH3, SC2H5 oder Alkyl mit 1 - 4 C-Atomen oder H, R4 Butadien-(1,3)-ylen,
A COOA1 bedeuten und R5 und R6 die eingangs angegebene Bedeutung haben.
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Verbindungen der Formel , worin R1 bis R4 und A die eingangs angegebene
Bedeutiin0T haben und R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein- oder zweifach
durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte Pentamethylen-Kette bedeuten.
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Verbindungen der Formel 1, worin R1 bis R3 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben, R4 Butadien-(1,3)-ylen und R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls
ein- oder zweifach durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte Pentamethylenkette
bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R4 vorzugsweise Methyl, Aethyl oder
n-Propyl, R2 H, R3 in o-Stellung zur NR5R6-Gruppe steht und Halogen, vorzugsweise
Cl oder Br, NO2, SCH3, SC2H5 oder Alkyl mit 1 - 4 C-Atomen oder H, R4 Butadien-(1,3)-ylen,
R5
und R6 zusammen eine gegenbenenfalls ein-oder zweifach durch Alkyl mit i bis 4 C-Atomen
substituierte Pentamethylenkette und A COOA1 bedeuten.
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Verbindungen der Formel 1, worin R1 bis R4 und A die eingange angegebene
Bedeutung haben und R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein- oder zweifach durch
Alkyl mit 1 is 4 C-Atomen substituierte Hexamethylen-Kette bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R3 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben, R4 Butadien-(1,3)-ylen und R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls
ein- oder zweifach durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substi-, tuierte Hexamethylen-Kette
bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 vorzugsweise Methyl, Aethyl oder
n-Propyl, R2 H,
R3 in o-Stellung zur NR5R6-Gruppe steht und Halegen,
vorzugsweise Cl oder Br, NO2, SCH3, SO2H5 oder Alkyl mit 1 - 4 C-Atomen oder H,
R4 Butadien-(1,3)-ylen, R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein- oder zweifach
durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte Hexamethylen-Kette und A COOA1 bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R4 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben und 5 und R6 zusammen ennE gegebenenfalls ein-oder zweifach durch
Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte Tetramethylen-Kette bedeuten.
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Verbindungen der Formel 1, worin R1 bis R3 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben, R4 3utadien-(1'3)-ylen und R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls
ein- oder zweifach durch Alkyl mit 1 bis 4 C-AQomen substituierte Tetramethylen-Kette
bedeuten.
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Yerbindungen der Formel I, worin R1 vorzugsweise Methyl, Aethyl oder
n-Propyl, R2 H, R3 in o-Stellung zur NR5R6-Gruppe steht und
Halogen,
vorzugsweise Cl oder Br, NO2, SCH3, SC2H5 oder Alkyl mit 1 - 4 C-Atomen oder H,
R4 Butadien-(1,3)-ylen, R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein- oder zweifach
durch Alk, mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte Tetramethylen-Kette und A COOA1 bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R4 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben und R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein-oder zweifach durch
Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Oxa-pentamethylen-Kette bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R3 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben, R4 Butadien-(1, 3)-ylen und R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls
ein- oder zweifach durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Oxa-pentamethylen-1cette
bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 vorzugsweise Methyl, Aethyl oder
n-Propyl, R2 H, R3 in o-Stellung zur NR5R6-Gruppe steht und
Halogen,
vorzugsweise Cl oder Br, NO2, SCH3, SO3H5 oder Alkyl mit , 4 C-Atomen oder H, R4
Butadien-(1,3)-ylen, R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein0 oder zweifach durch
Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Oxapentamethylen-Kette und A COOA1 bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R4 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben und, R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein- oder zweifach durch
Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Thia-pentamethylen-Kette bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R3 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben, R4 Butadien-(1,3)-ylen und R5 urrd R6 zusammen eine gegebenenfalls
ein-oder zweifach durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Thia-penta-methylen-Kette
bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 vorzugsweise Methyl, Aethyl oder
n-Propyl, R2 H, R3 in o-Stellung zur NR5R6-Gruppe steht und
Halogen,
vorzugsweise Cl oder Br, @@@, sCH3, SO2H5 oder Alkyl mit 1 4 C-Atomen oder H, R4
Butadien-(1,3)-ylen, R und R zusammen eine gegebenenfalls ein-5 6 oder zweifach
durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituiert 3-Thia-penta-methylen-Kette und A
COOA1 bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R4 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben und R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein- oder zweifach durch
Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Oxa-hexamethylen-Kette bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R5 und h die eingangs angegebene
Bedeutung haben, R4 Butadien-(1,3)-ylen und R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls
ein- oder zweifach durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Oxa-hexamethylen-Kette
bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 vorzugsweise Methyl, Aethyl oder
n-Propyl, R2 H, R3 in o-Stellung zur NR5R6-Gruppe steht und Halogen, vorzugsweise
Cl oder Br, NO2, SCH3, SC3H5, oder Alkyl mit 1 - 4 C-Atomen oder H,
R4
Butadien-(1,3)-ylen, R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein-oder zweifach durch
Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Oxa-hexamethylen-Kette und A COOA1 bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R4 und A die eingangs ange-gebene
Bedeutung haben und R und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein- oder zweifach durch
Alkyl illit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Thia-hexamethylen-Kette bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R3 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben, R4 Butadien-(1,3)-ylen und R und R zusammen eine gegebenenfalls
ein- oder zweifach durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Thia-hexamethylen-Kette
bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 vorzugsweise Methyl, Aethyl oder
n-Propyl, R2 H, R3 in o-Stellung zur NR5R6-Gruppe steht und
Halogen,
vorzugsweise C1 oder Br, NO2, SCH3, SC2H3 oder Alkyl iiif t. 1 - 4 C-Atomen oder
H, R4 Butadien-(1,3)-ylen, R5 und R6 zusammen eine gegebenenfalls ein- oder zweifach
durch Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen substituierte 3-Thia-hexamethylen-Kette und A COOA1
bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 bis R4 und A die eingangs angegebene
Bedeutung haben und R5 und R6 gleich oder verschieden sind und Alkyl mit 1 - 6 C-Atomen
bedeuten.
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Verbindungen uer Formel I, worin R1 bis R3 und A die eingangs angegebene
3edeutung hafen, R4 1,3-Butadien-(1,3)-ylen und R5 und R6 gleich oder verschieden
sind und Alkyl mit 1 - 6 C-Atomen bedeuten.
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Verbindungen der Formel I, worin R1 vorzugsweise Methyl, Aethyl oder
n-Propyl, R2 H, R3 in o-Stellung zur NR5R6-Gruppe steht und
Halogen,
vorzugsweise Cl oder Br, NO2, SCH3, SC2H5 oder Alkyl mit 1 - 4 C-Atomen oder H,
R4 Butadien-(1,3)-ylen, R5 und R6 gleich oder verschieden sind und Alkyl mit 1 6
C-Atomen und A COOA1 bedeuten sowie deren Salze mit Säuren oder gegebenenfalls Basen
und quartären Ammoniumsalze. und gegebenenfalls ihre Anhydride.
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Die folgenden Einzelverbindungen sollen die Erfindung genauer charakterisieren:
4-Di-n-butylamino-3-chlor-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-fluor-naphthyl-i-essigsu 4-Piperidino-3-chlor-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-amino-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-chlor-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-fluor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-jod-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-hydroxy-a-methyl-napht} lyl-l-essigsäure 4-Piperidino-3-trifluormethyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-cyano-a-methyl-1laphtllyl-l-essigsaure 4-Piperidino-3-sulfamoyl-a-methyl-napIltllyl-l-essigsäure
4-Piperidino-3-methyl-a-methyl-napllthyl-l-essigsäure 4-Piperidino-3-metlloxy-a-methyl-naphtllyl-l-essigsäure
4-Piperidino-3-methylmercapto-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-methylamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-dimethylamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-methylsulfamoyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-diäthylsulfamoyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-acetylamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-methylsulffnyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-methylsulfonyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methoxy-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-methylmercapto-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methylamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-diäthylamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-brom-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-chlor-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-nitro-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-amino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-methyl-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-äthoxy-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-methylmercapto-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-äthylamino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-dimethylamino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-brom-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-chlor-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-nitro-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-amino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methyl-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-methoxy-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methylmercapto-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-dimethylamino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-chlor-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-brom-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-nitro-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-amino-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-methyl-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-methoxy-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-methylmercapto-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-diäthylamino-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-chlor-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-brom-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-nitro-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-amino-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methyl-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-methoxy-α-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-α,α-dimethyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-chlor-α,α-dimethyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-brom-α,α-dimethyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-chlor-α,α-dimethyl-naphtyl-1-essigsäure 4-Piperidino-α-methyl-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-chlor-α-methyl-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-3-chlor-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-3-nitro-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-3-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-2-chlor-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-3-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-3-methylmercapto-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-2-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-2-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-2-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-2-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-2-methoxy-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Homopiperidino-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-3-chlor-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-3-brom-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-3-nitro-naphthyl-1-essigsäure 4-Homopiperidino-3-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-2-chlor-naphthyl-1-essigsäure 4-Homopiperidino-2-brom-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-2-nitro-naphthyl-1-essigsäure 4-Homopiperidino-2-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Homopiperidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Homopiperidino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-3-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Homopiperidino-2-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-2-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Homopiperidino-2-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-2-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Morpholino-naphthyl-1-essigsäure
4-Morpholino-3-chlor-naphthyl-1-essigsäure 4-Morpholino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Morpholino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Morpholino-2-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Morpholino-2-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Morpholino-2-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiomorpholino-naphthyl-1-essigsäure 4-Thiomorpholino-3-chlor-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiomorpholino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Thiomorpholino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiomorpholino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Thiomorpholino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiomorpholino-3-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Thiomorpholino-2-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiomorpholino-2-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-chlor-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-brom-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-nitro-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-äthylmercapto-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-chlor-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-brom-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-nitro-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-nitro-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-methyl-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-methoxy-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-nitro-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methyl-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-chlor-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-brom-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-nitro-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-amino-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-chlor-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-brom-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-nitro-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-amino-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-methyl-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-3-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-3-nitro-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-3-amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-3-methyl-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-2-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-2-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-2-nitro-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Pyrrolidino-2-amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Pyrrolidino-2-methyl-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Homopiperidino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-3-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-2-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Homopiperidino-2-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Morpholino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Morpholino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Morpholino-3-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Morpholino-2-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Morpholino-2-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Morpholino-2-amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiombrpholino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Thiomorpholino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiomorpholino-3-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiomorpholino-3-nitro-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiomorpholino-3-amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Thiomorpholino-3-methyl-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Piperidino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Piperidino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Piperidino-3-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Piperidino-3-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Piperidino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Piperidino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Homopiperidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Homopiperidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (+)-4-Homopiperidino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Homopiperidino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (+)-4-Homopiperidino-3-methoxy-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Homopiperidino-3-methoxy-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (+)-4-Pyrrolidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Pyrrolidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (+)-4-Pyrrolidino-3-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Pyrrolidino-3-methyl-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (+)-4-Morpholino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Morpholino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (+)-4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Piperidino-3-methyl-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Piperidino-3-methyl-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Piperidino-3-amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Piperidino-3-amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Pyrrolidino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Pyrrolidino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Homopiperidino-3-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Homopiperidino-3-brom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Homopiperidino-3-methyl-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Homopiperidino-3-methyl-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Morpholino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(-)-4-Morpholino-3-chlor-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Homopiperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Homopiperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Pyrrolidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Pyrrolidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Morpholino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Morpholino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Morpholino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Morpholino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Homopiperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Homopiperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
(+)-4-Pyrrolidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure (-)-4-Pyrrolidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-α-methyl-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-α-äthyl-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-α-äthyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-α-äthyl-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-brom-α-methyl-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-methyl-α-methyl-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-brom-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-methyl-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-brom-α-methyl-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-3-methyl-α-methyl-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-3-amino-α-methyl-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-chlor-α-methyl-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-brom-α-methyl-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methyl-α-methyl-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-chlor-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-amino-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methyl-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-brom-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-2-methyl-α-methyl-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
4-Piperidino-2-methoxy-α-methyl-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-methylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-äthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-propylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-butylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-pentylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-hexylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-dodecylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-iso-butylesterr 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-iso-amylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-äthylester-hydrochlorid 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-methylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-äthylester 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-propylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-hexylester 3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-äthylester
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-äthylester 4-Piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure-äthylester
4-Homopiperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure-äthylester (+)-4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-äthylester
(-)-4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-äthylester 4-Piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäureäthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-crotylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-propargylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-hydroxyäthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-methoxyäthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-5'-hydroxyäthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-5'-methoxyäthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-5'-butoxy-pentylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3',6'-dioxa-8'-hydroxyoctylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-crotylester 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-propargylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-hydroxyäthylester
3-Chlor-4-piperidino-α-mehyl-naphthyl-1-essigsäure-5'-methoxypentylester
3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-essigsäure-crotylester 3-Methyl-4-piperidino-α-methylnaphthyl-1-essigsäure-propargylester
3-Brom-4-peridino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-hydroxyäthylester 3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-methoxyäthylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3',6'-dioxa-3'-hydroxy-octylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-amino-äthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3'-amino-propylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-dimethylaminoäthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-diäthylaminoäthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-di-n-propylaminoäthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3'-dimethylaminopropylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3-diäthylaminopropylester
4-Piperidino-α-methyl0naphthyl-1-essigsäure-2'-methyl-3'-diäthylamino-propylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-aminoäthylester 3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-aminoäthylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-dimethylamino-äthylester
3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-dimethylamino-äthylester
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-dimethylamino-äthylester
4-Piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-dimethylaminoäthylester 4-Homopiperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-dimethylamino-äthylester
4-Piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure-2'-dimethylamino-äthylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-däthylamino-äthylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3'-diäthylamino-propylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-methyl-3'-diäthylamino-propylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-cyclohexylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-cyclopentylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-cyclohexyläthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3'-cyclohexylpropylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-cyclohexylester 3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-cyclopentylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-cyclohexyl-äthylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3'-cyclohexyl-propylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-(1'-methyl-piperidyl-4')-ester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-(1'-methyl-piperidhyl-3')-methylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-(1"-methyl-piperidyl-2")-äthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-piperidino-äthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-pyrrolidino-äthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-homopiperazinoäthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-morpholinoäthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-thiomorpholinoäthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphhyl-1-essigsäure-2'-(N'-methylpiperazi
@)-äthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-(N'-phenylpiperazino)-äthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'(N'-2"-hydroxyäthyl-piperazino)-äthylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-piperidinopropylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3'-pyrrolidinopropylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3'-(N'-methylpiperazino)-propylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-piperidino-äthylester
3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-piperidinoäthylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-pyrrolidino-äthylester
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-pyrrolidino-äthylester
4-Piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-piperidino-äthylester 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-morpholinoäthylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-(N'-methylpiperazino)-äthylester
3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-(N'-phenylpiperazino)-äthylester
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-piperidino-propylester
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-3'-pyrrolidino-propylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-phenylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-o-methyl-phenylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-benzylester
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2-phenyläthylester 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-phenylester
3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-o-methylphenylester 3-Chlor-4-piperidinc-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-benzylester
4-Piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure-benzylester 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-phenyläthylester
4-Homopiperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-phenyläthylester 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-dimethylaminoäthyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-diäthylamino-äthyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-methylthioäthyl)-amid 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(3'-dimethylamino-propyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(3'-diäthylamino-propyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-hydroxyäthyl)-amid 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N,N-bis-(2'-hydroxyäthyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-methyl-N-(2'-dimethylamino-äthyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-methyl-piperazid 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-phenyl-piperazid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-hydroxyäthyl)-piperazid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-piperidinoäthyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-pyrrolidinoäthyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-morpholinoäthyl)-amid 4-Piperidino-α-methyl-naphtyl-1-essigsäure-N-[2'-(N'-methylpiperazin
-äthyl]-amid 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-[2'-(N'-phenylpiperazino)-äthyl]-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(3'-piperidinopropyl)-amid 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(3'-pyrrolidinopropyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(3'-morpholinopropyl)-amid 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-[3'-(N'-phenylpiperazino)-propyl]-amid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-amid 4-Homopieridino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure-amid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-dimethylamino-äthyl)-amid
3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-dimethylamino-äthyl)-amid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-diäthylamino-äthyl)-amid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-diäthylamino-äthyl)-amid
4-Piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-diäthylaminoäthyl)-amid 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-methylthio-äthyl)-amid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(3'-dimethylamino-propyl)-amid
3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(3'-diäthylamino-Propyl)-amid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-hydroxyäthyl)-amid
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-hydroxy-@@@@@)-amid
3-Chlor-4-homopiperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-hydroxyäthyl)-amid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N,N-bis-(2'-hydroxyäthyl)-amid
4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure-N,N-bis-(2'-hydroxyäthyl)-amid
3-Chlor-@-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-methyl-N-(2'-dimethylamino-äthyl)-amid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N0methylpiperazid 3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-äthylpiperazid
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-phenylpiperazid 4-Piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure-N-phenylpiperazid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-hydroxyäthyl)-piperazid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-piperidino-äthyl)-amid
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-pyrrolidino-äthyl)-amid
3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2'-morpholino-äthyl)-amid
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(3'-piperidino-propyl)-amid
3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(3'-N'-phenylpiperazino-propyl)-amid
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-acethydroxamsäure 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-acethydroxamsäure
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-orthoessigsäure-triäthylester 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-orthoessigsäure-triäthylester,
sowie deren Salze mit Säuren oder gegebenenfalls Basen und quartären Ammoniumsalze
und gegebenenfalls ihre Anhydride.
-
Die Erfinc1ng wird ferner cherakterisiert durch:-Pharmazeulische Zubereitungen,
enthaltend eine wirksame Dosis einer Verbindung der Formel I neben üblichen Träger-
und Zusatzstoffen; pharmazeutische Zubereitungen, enthaltend l bis 2000 mg einer
Verbindung der Formel 1 neben Üblichen Träger- und Zusatzstoffen; Arzneimittel,
gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung der Formel I.
-
Verfahren war Erzielung einer analgetischen und/oder antipyretischen
und/oder entzündungshemmenden Wirkung in bebevesen, dadurch gekennzeichnet, daß
man eine wirksame Dosis einer Verbindung der Formel I verabreicht.
-
Gegenstand der Erfindung sind ferner Verfahren zur Herstellung von
substituierten Aminophenylessigsäuren der Formel I
| worin |
| Itil der Rest R4 |
| 1 |
| R3 |
bedeutet und R1 bis R6 und A die eingangs angegebene Bedeutung haben, sowie ihr
Salze mit Säuren oder gegebenenfalls Basen und quartären Ammoniumsalze und gegebenenfalls
ihrer Anhydride, die darin bestehen, daß mana) fa@ls Carbonsäuren der Formel I erhalten
werden sollen, worin A 00H bedeutet, funktionelle Säurederivate solcher Carbonsauren,
wie insbesondere Amide, Thioamide, Thioester, Ester, IIydrazide, Säurehalogenide,
Azide, Anhydride, Iminoester, Amidine, Hydroxamsäuren, Nitrile, Trihalogenmethane,
Säureiminohalogen$de, in neutralem, saurem oder alkalischem Medium verseift oder
insbesondere tert.Alkylester, wie tert. Butylester, thermolytisch zersetzt oder
b)
Verbindungen der Formel II
worin Z, R1 und R2 die erngangs angegebene Bedeutung haben und L eine zu einer Carboxylgruppe
oxydierbare Gruppe wie insbesondere -CHo, CH2OH, CH3, 1-Alkenyl, t i ny L, 1 2-1)ihydroxyalkyl
oder 1-Oxo-alkyl, bedeutet, oxydiert oder c) ein Diazoketon der Formel III
worin Z und R1 die eingangs angegebene edeutung haben, untor den üblichen Bedingungen
einer Wolff-Umlagerung in Gegenwart von Wasser, A1OH, A2A3NH, A4NH oder NH2OH, worin
A1 bis A4 die eingangs angegebene Bedeutung haben, umlagert oder d) eine metallorganische
Verbindung der Formel IV
worin hl Metall, insbesondere Alkalimetall, Cd-R7, Zn-R7 oder Mg-Halogen bedeutet
und Z, R1, R2 und R7 die eingangs angegebene nedeutung haben,
mit
Kohlendioxid umsetzt oder @) ein Halogenketon der Formel V
| It, |
| 1 |
| Z-CO-C-I:n logen |
| I |
| R2 |
worin Z, R1 und R2 die erngangs angegebene Bedeutung haben und Halogen Chlor, Brom
oder Jod bcdeutet unter den üblichen Bedingungen einer Faworskij-Umlagerung umlagert
oder i') eine Verbindung der Formel VI oder VII
worin Z, R1 und R2 die eingangs und M die im Abschnitt d) angegebene Bedeutung haben
und B1 OH, verestertes OH, OM, Cl, Br oder J und RA durch B1 substituiertes Alkyl
mit 1-4 C-Atomen bedeuten, mit Kohlenmonoxid umsetzt oder g) ein Malonsäurederivat
der Formel VIII
worin Z, R1 und A die eingangs angegebene Bedeutung haben, decarboxyliert oder
h)
ein ß-Kotosäurederivat der Formel IX
worin A, Z und R die eingangs angegebene Bedeutung haben und R8 Acyl oder einen
Kohlenwasserstoffrest bedeutet, einer Saurespaltung unterwirft oder i) eine Verbindung
der Formel I, worin zusätzlich eine oder mehrere durch Wasserstoff ersetzbare oder
reduzierbare Gruppen und/oder C-C-Mehrfachbindungen vorhanden sind, wie i-nsbesondere
solche Verbindungen der Formel I, worin bis R7 und A die eingangs angegebene Bedeutung
haben und ein oder mehrere Halogenatome und/oder eine oder mehrere OH-, Sll-, NH2-
und/oder durch Kohlenwasserstoffreste substituierte OH-, SH- oder NH2-Gruppen uncl/oder
eine oder Liehrere C=O-und/oder C=S-Gruppen und/oder eine oder mehrere C=N- und/oder
C=C-Doppelbindungen und/oder C@C-Dreifachbindungen enthalten und/oder worin R1 und
R2 zusammen 0 oder S oder eine Alkyliden-Gruppe mit 1 - 4 C-Atomen bedeuten oder
worin R1 Halogen, OH, SH, NH2 oder durch Kohlenwasserstoffreste substituiertes OH,
SH oder NH@ bedeutet und/oder worin der Benzolkern zusätzlich in 2- bzw. 3-Stellung
und/oder worin R4 - falls R4 Butadien-1,3-ylen bedeutet - in 1-, 2-, 3- oder 4-Stellung
Halogenatome und/oder Diazoniumsalz-Gruppierungen tragen und/oder worin für A eine
Benzylester- oder -amid- oder Benzyläquivalente Ester- oder Amide Gruppierung steht,
die hydrogenolytisch in die
Carboxylgruppe oder die Gruppe -CONHA1
verwandelt werden kann, Worin A die eingangs angegebene Bedeutung hat, oBer eine
Verbindung der Formel X Z1 - R9 X
ein cin Anion, R10 Alkyliden mit 1 - ? C-Atomen und R11 Alkyl mit 1 - 7 C-Atomen
bedeuten, R1 bis R6 und A die eingangs angegebene Bedeutung haben und R10 sowie
R1 eine oder mehrere C=C-Doppel- oder C#C-Dreifachbindungen enthalten und auch miteinander
direkt Qder über ein Sauer stoff- oder schwefelatom ringförmig vorbunden sein können,
mit wasserstoffabgebenden Mitteln oder katalytisch aktiviertem Wasserstoff behandelt
oder j) eine Verbindun-g der Formel XI mit einer Verbindung der Formel XII bzw.
eine Verbindung der Formel XIII mit einer Verbindung der Formel XIV
worin Z, R2 und R7 die eingangs und M die in Abschnitt d) angegebene Bedeutung haben
und X einen mit M als MX abspaltbaren Rest, insbesondere Halogen, einen Schwefelsäure-
oder Sulfonsäurerest bedeutet, umsetzt oder k) eine Verbindung der Formel XV-mit
einer Verbindung der Formel XVI bzw. eine Verbindung der Forpiel XVII mit einer
Verbindung der Formel XVIII
worin R1, R2, Z und A die eingangs und M und X die in den Abschnitten d) und ;)
angegebene Bedeutung haben und Q II oder M bedeutet, gegebenenfalls in Gegenwart
eines Friedel-Crafts-Katalysators umsetzt oder
R5-NH-Z1 XXII R5 - X1 XXIV R6NH-Z1 XXIII R6 - X1 XXV und wobei R5 und R6 die eingangs
angegetene Bedeutung haben, Z1 die in Abschnitt i) angegebene Bedeutung hat, in
in Verbindung XIX bevorzugt eine elektronenanziehende Gruppe bedeutet, wie NO2,
oder CF3 (wo@e@ R1, R2 und R7 die eingangs angegebene Bedeutung haben) und Xi einen
durch eine Aminogruppe ersetzbaren Rest, wie insbesondere Halogen, OH, Acyloxy,
eine sekundäre oder tertiäre Aminogruppe, einen Schwefelsäure-, Alkylschwefelsäure-
oder SulfonsäurereSt bedeutet und beide Reste X1 der Verbindungen XXIV und XXV bei
der Umsetzung mit dem Amin XXI auch zusammen ein Sauerstoff-oder Schwefelatom bedeuten
können oder 1) eine Verbindung der Formel XIX mit einem Amin der Formel XX oder
ein Amin der Formel XXI, XXII oder XXIII mit einer Verbindung der Formel XXIV bzw.
XXV unter N-Alkyl@erungsbedingungen umsetzt, wobei die Verbindungen XXIV und XXV
bei der Umsetzung mit einer Verbindung der Formel XXI nach der eingangs für R5 und
R6 angegebenen Bedeutung zusammen auch eine einzige Verbinduag darstellen können
m)
eine Aminoverbindung der Formel I mit einem oder zwei ver-Schiedenen geradkettigen
oder verzweigten Olefinen mit 2 - 7 C-Atomen oder mit einem geradkettigen oder verzweigten
Alkadien mit 4 - 14 C-Atomen, dessen Kette auch durch ein Sauerstoff-oder Schwefelatom
unterbrçchen sein kann, umsetzt oder Aminovereindungen der Formel XXII bzw. XXIII
mit einem geradkettigen oder verzweigten Olefin mit 2 - 7 C-Atomen, das auch mit
den Resten R5 bzw. R6 direkt oder über eLn ileteroatom, wie 0, S, verbunden sein
kann, umsetzt oder n) eine Verbindung der Formel XXVI, ZIH XXVI worin Z1 die in
Abschnitt i) angegebene Bedeutung hat, nit einem Amin der Formel XXVII,
| IL |
| 5) N-IIalogen XXSrII |
| G |
worin R5 und R6 die eingangs angegebene Bedeutung haben und Halogen@ Cl, Br oder
J bedeutet, insbesondere in Gegenwart von Friedel-Crafts-Katalysatoren, umsetzt
oder o) in eine Verbindung der Formel I, die anstelle von R3 Wasser stoff enthält,
den Substituenten R3 einführt; und zwar, falls R3 Chlor, Brom oder Jod bedeutet,
durch Halogenierung,
insbesondere durch Umsetzung mit elementarem
Halogen, bevorzugt unter Zusatz von Katalysateren, wie Exsen-III-, Aluminium-, Antimon-III-ahlogeniden,
Zinn-IV-halogeniden, mit unterhalogenigen Säuren, tert.-Butylhypohalogeniten, Verbindungen
verschiedener Halogene untereinander, wie Cl@, Chlor, BrJ, SO2-Halogenen, bevorzugt
unter Zusatz von Persäuren, und N-Halogencarbon-säureamiden sowie -imiden oder,
falls R3 Jod bedeutet, durch Jodierung, insbesondere auch durch Umsetzung der 2-
bzw. 3-Hg-acetatverbindung mit Jod oder, falls.
-
R3 NO2 bedeutet, durch Nitrierung, insbesondere durch Umsetzung mit
Stickoxiden, Nìtroniumsalzen, bevorzugt unter Zusatz von Friedel-Crafts-Katalysatoren,
HNO3, gegebenenfalls im Gemisch mit Essigsäure, Acetanhydrid, H2SO4, Pyroschwefelsäure,
rauchender Schwefelsäure, H2SeO4, HClO4, mit Acylnitraten, wie Acetyl- oder Benzoylnitrat,
mit Salpetersäureestern, wie Aethylnitrat, mit Nitrosulfonsäure, NitrosylschweSelsäure,
Nitroguanidin, mit Metall-(wie Cu-, Fe-, Mn-; Co-, Ni-)-nitraten im Gemisch mit
Acetanhydrid oder Eisessig oder, falls R3 R7, SR7, SOR7, SO2R7 oder
bedeutet, worin Ri, R2 und R7 die eingangs angegebene Bedeutung haben,
insbesondere
durch Umsetzung nit R7X2 oder Olefinen mit 1 - 4 C-Atomen bzw. durch Umsetzung mit
R7SX2, R7SOX2, R7SO2X2 oder
| R X2 in Gegenwart von Levrissäuren, insbesondere von |
| FriedeL-Crafts-Katalysa. toren, gegebenenfalls unter SX2 absp&l- |
tende. Bedingungen, worin.
-
X2 bevorzugt Cl, Br, J, OH, Acyloxy, Alkylo, xy-, einen Schwefelsaure-oder
Sulfonsäurerest. bedeutet oder p) in einer Verbindung der Formel I, worin R3 NH2
bedeutet, die NH2-Gruppe nach Ueberführung in ein Diazoniumsalz gegen Halogen, NO2,
CN, R7S, R7O oder OH austauscht (worin R7 die eingangs angegebene Bedeutung hat),
oder worin R3 CONH2 bedeutet, die CONE2-Gruppe durch wasserabspaltende Mittel, wie
insbesondere P2O5, POCl3, PCl5 oder SOC12, in die CN-Gruppe umorandelt, oder worin
R3 N02 bedeutet oder anstelle von R3 JO oder JO2 steht, die N02-Gruppe zu NH2 bzw.
die JO- oder JO2-Gruppe zu Jod reduziert, oder
worin anstelle von
R3 NH-NH2 oder durch Kohlenwasserstoffreste substituiertes NHNH2 steht, diese Hydrazingruppierung
durch Brom oder Jod ersetzt, oder worin R3 Halogen bedeutet,
| ualogen gegen Nu (wobei |
| Bedeutung haben) aus2tauscht |
R1, R2 die eingangs angegebene oder worin anstelle von R3 einer der Reste OM1, SM1,
und M1 H oder Metall, insbesondere Alkali-oder Erdalkalimetall bedeutet, iiicse
anstelle von R3 stehenden Substituenten mit Olefinen mit 2 - 4 C-Atomen, Diazoalkanen
mit 1- 4 C-Atomen oder mit Verbindungen R7X1, worin R7 die eingangs und X1 die in
Abschnitt 1) angegebene Bedeutung haben, gegebenenfalls unter M1X1 abspaltenden
Bedingungen umsetzt, oder worin R3 NH-R1 bedeutet, die N1-Gruppe durch Behandlung
mit Ketenen mit 1 - 4 C-Atomen oder mit für Acylierungsreaktionen geeigneten Carbonsäurederivaten,
wie Carbonsäureestern, -anhydriden, -halogeniden
die sic von Carbonsäuren
mit t - 4 C-Atomen ableiten, zur
acyliert (worin R1 und R7 die eingangs angege-@ene Bedeutung haben) oder diese Carbonamidgruppe
aus einem ihrer ¢unktionellen Derivate hydrolytisch in Freiheit setzt, oder worin
R3 5R7 bedeutet oder anstelle von R3 NO steht und R7 die eingangs angegebene, Bedeutung
hat, die SR7-Gruppe zur SOR7- bzw. S02-R7-Gruppe oder die Nltrosozur Nitrogruppe
oxydiert, oder worin anstelle von R3 ein Sulfonsäurerest, insbesondere ein Sulfonsäurehalogenid,
ein Sulfonsäureester- oder ein Sulfonsäureanhydrid steht, dieses Sulfonsäurederivat
mit einem Amin der Formel XXVIII
worin R1 und R2 die eingangs angegebene Bedeutung haben, umsetzt oder q) Verbindungen
der Formel I, worin R5 und R6 gleich oder verschieden sind und durch OM1 oder SM1
substituiertes Alkyl mit 1 - 7 C-Atomen bedeuten, einer der Susbstituenten OM1 bzw.
SM1 auch durch X1 ersetzt sein kann, und M1 und X1 die in Abschnitt p) bzw. 1) angegebene
Bedeutung haben,
unter H2O-, H2S- oder M1X1-abspaltenden Bediungungen
zu O-ring-oder S-ring-haltigen Verbindungen umsetzt oder r) VErbindungen der Formel
XXIX
worin R1, R2 und Z die eingangs angegebene Bedeutung haben, decarbonyliert oder
5) Verbindungen der Formel XXX
mit wasserstoffabgebenden Mitteln oder katalytisch aktivierten Wasserstoff behandelt
oder mit einer Verbindung der Formel XII (R7M), worin R2 bis R7 und A die eingangs
und Bs und M die in den Abschnitten i) und d) angegebene Bedeutung haben, umsetzt
oder t) eine Verbindung der Formel I, worin anstelle von A COOM1, COOR12, COOAcyl,
COHal steht, gegebenenfalls mit einer Verbindung der Formel XXXI bzw. mit einem
durch formelle H2O-Abspaltung aus XXXI abgeleitetem Olefin bzw. mit einem durch
formelle Dehydrierung aus XXXI abgeleitetem Epoxyd oder mit
Verbindungen
der Formeln XXXII bis XXXVI bzw. mit einem durch formelle Dehydrierung aus XXXIIY.
und XXXIV abgeleitetem Aethylen imin oder mit Diazomethan, Diazoäthan, Phenyldiazomethan
oder Hydroxyl amin A1OH XXXI A1OAcyl XXXII A2A3NH XXXIII A4NH XXXIV A2-N=C=O XXXV
A1-X XXXVI worin A1 bis A4 die eingangs und M1 und X die zu in den Abschnitten p)und
j) angegebene Bedeutung haben und R12 einen gegebenenfalls beliebig substituierten
Kohlenwasserstoffrest bebedeutet, umsetzt oder u) Verbindungen der Formel I, worin
anstelle von
steht und
R13 und R14 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff oder einen gegebenenfalls
substituierten Kohlenwasserstoffrest bedeuten und A1 bis Au die eingangs angegebene
Bedeutung haben, zu Carbonsäuren, Estern bzw. Amiden der Formel I hydrolysiert oder
v)
an Verbindungen der Formel I, worin anstelle von A ON steht, H2O unter Bildung von
Amiden der Formel I anlagert oder w) verbindungen der Formel XXXVII in Gegenwart
der Amine XXXIII bzw. XXXIV, insbesondere unter Zusatz von Polysulfiden, einer Willgerodt-Reaktion
oder Verbindungen der Formel XXXVIII, insbesonderc unter Zusatz saurer Katalysatoren,
einer Beckmann' schen Umlagerang oder Verbindungen der Formel XXXIX durch Umsetzung
mit HN3 einem Schmidt'schen Abbau unterwirft
worin Z, A1, R1 und R2 die eingangs angegebene Bedeutung haben, oder s) einen Aldeliyd
der Formel XL mit Nitrohydroxylaminsäure oder Benzolsulfonylhydroxylamin, insbesondere
in alkalischer Lösung, umsetzt oder ein Aldoxim eines Aldehyds der Formel XL
worin Z, R1 und R2 die eingangs angegebene Bedeutung haben,
insbesondere
mit H2O2 oder Persäuren, zu einer Hydroxamsäure der Formel I oxydiert oder y) Verbindungen
der Formel I, worin anstelle von A die bevorzugt als Salz vorliegende Gruppe C(=NR13)OR12
stellt, mit Alkoholen der Formel XLI oder Verbindungen der Formel X@II mit Orthokohlensäureestern
der Formel XLIII,* R7OH XLI C(OR7)4 XLIII*
worin A , Rl, R2, R7 und Z die eingangs und M, R12 und R13 die in den Abschnitten
d), t) bzw. u) angegebene Bedeutung haben, zu Orthoestern der Formel I umsetzt oder
z) Verbindungen der Formel XLIII mit Verbindungen der Formel XLIV oder Verbindungen
der Formel XLV mit Verbindungen dor Formel XLVI oder Verbindungen der Formel XLVII
mit Verbindungen der Formel XLVIII unter M1X3 abspaltenden Bedingungen umsetzt oder
aus Verbindungen der Formeln XLIX bis XIII M1X3 abspaltet Z2-D-A6-X3 XLIII M1-Y-A7
XLIV Z2-D-A6-YM1 XLV X3A7 XLVI Z2-D-A5-X3 XLVII HNA4 XLVIII
D COO, CONA2 oder X3 OH, SH, OAcyl, SAcyl oder X bedeuten, A6-Y-A7 und A8Y die Bedeutung
von A1 und A9-Y-A10 die Bedeutung von A4 annimmt und A1,A4,A5,Y und Z die eingangs
und M1 und X die in den Abschnitten p) bzw. angegebene Bedeutung haben, oder
za)
eine Verbindung der Formel I, worin die Gruppierung
durch Wasserstoffanlagerung partiell oder ganz aufhydriert ist. und R3 sowie R4
die eingangs angegebene Bedeutung haben, iuit DeAydrierungsmitteln wie insbesondere
Dehydrierungs-oder MetalloxidkataLysatorcn, Chloranil, Schwefel, Selen oder Alkyldisulfiden,
behandelt oder zb) in eine Verbindung der Formel I, worin anstelle von -R4-die Restes
und -R15 stehen und wobei R15 ein gegebenenfalls eine Doppelbindung enthaltendes
und/oder funktionell abgewandeltes 3-Formyltrimethylen der Formel LIV oder ein gegebenenfalls
1 - 2 Doppelbindungen enthaltendes Tetramethylenderivat der Formel LV oder n-Butyl
mit 1 - 2 Doppelbindungen und/oder gegebenenfalls einer Dreifachbindung bedeuten,
worin X4 und X5 gleich oder verschieden sind und insbesondere OR13, Sr13, NR13 R14
oder zusammen auch O oder E bedeuten und R14, R13, E und X2 die in Abschnitt u)
bzw. o) angegebene Bedeutung haben,
insbesondere in Gegen art von
Säuren und/oder Lewissäuren, wie Friedel-Crafts-Katalysatoren, oder gegebenenfalls
mit wasserabspaltenden Mitteln, wie P2O5, POCl3, PCl5 oder SOCl2, oder gegebenenfalls
unter anderen HX4X5- bzw. HX2-abspaltenden Bedingungen den bivalenten Substituenten
R4 einführt oder zc) aus Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin für R4 ein
durch X6 einfach substituiertes, gegebenenfalls eine Doppelbindung enthaltendes
Tetramethylen steht und worin X6 einem it H als HX6 abspaltbaren Test, insbesondere
Halogen oder gegebenenfalls bevorzugt durch Alkyl, Acyl, Alkylsulfonyl oder Alkoxysulfonyl
substituiertes OH, XH oder N112 bedeutet, den Substituenten X6 als iDE6 unter Ausbildung
einer Doppelbindung eliminiert oder zd) aus Verbindungen der allgemeinen Formel
I, worin für R4 ein durch X7 und X8 in 1,2- oder 1,4- oder 3,4-Stellung doppelt
substituiertes, gegebenenfalls eine Doppelbindung enthaltendes Tetramethylen steht;
und worin X7 und X8 gleich oder verschieden sind und Cl, Br, J oder gegebenenfalls
bevorzugt durch Alkyl, Acyl, Alkylsulfonyl oder Alkoxysulfonyl substituiertes OH
bedeuton,
jeweils die beiden Substituenten X7 und X8 unter Ausbildunz-einer
Doppelbinåung, insbesondere mit Metallen, wie In, Zn-Cu, Na oder Li, oder mit metallorganischen
Verbindungen, wie Grignard- oder lithiumorganischen Verbindungen, eliminiert oder
ze) die nech Abschnitt a - d hergestellten Verbindungen der rormei I gegebenenfalls
in ihre physiologisch verträglicher Salze mit Säuren oder Basen oder quartären hmmoniumsalze
und/oder Anhydride umwandelt sowie gegebenenfalls Racematgemische der Formel I in
die einzelnen Racemate auftrennt und gegebenenfalls vorliegende Racemate der Formel
I in an sich bekannter Weise in ihre optischen Antipoden trennt und/oder die Verbindungen
der Formel I aus ihren Salzen mit Säuren oder Basen in Freiheit setzt.
-
Als Alkylgruppen in den Resten R1, R2, R3 und R7 kommen in Frage:
Methyl, Methyl, n-Propyl, Isopropyl,n-Butyl, Isobutyl, ferner sek.-Butyl und tert.-Butyl.
R4 bedeutet -(CH2)4-, -CH=CH-(CH2)2-, -CH2-CH=CH=CH2- und -CH=CH-CH=CH-. Die Reste
R5 und R6 bedeuten einzeln vorzugsweise:
und zusammen in Form von Alkylenderivaten, gegebenenfalls durch O der S unterbrochenen
Alkylenderivaten, vorzugsweise -(CH2)3-, -(CH2)4-, -(CH2)5-, -(CH2)6-, -(CH2)7-,
-(CH2)8-, -CH2-O-(CH2)2-, -(CH)22-O-(CH2)2-, -(CH2)2-O-(CH2)3-, -(CH2)3-O-(CH2)3-,
-(CH2)3-O-(CH2)4-, -CH2-S-(CH2)2-, -(CH2)2-S-(CH2)2-, -(CH2)2-S-(CH2)3-, -(CH2)3-S-(CH2)3-,
-(CH2)3-S-(CH2)4-, -(CH2)-O-(CH2)4-, -(CH2)2-P-(CH2)4-, -(CH2)2-O-(CH2)5-, -(CH2)-S-(CH2)3-,
-(CH2)-S-(CH2)4-, -(CH2)2-S-(CH2)4-,
Die Reste A1, A2 und A3 bedeuten vorzugsweise: Wasserstoff, Methyl,
Aethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl, tert,-Butyl, n-Pentyl,
iso-Amyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, n-Decyl, n-Dodecyl, Allyl, Grotyl, Hydroxymethyl,
-Propargyl, ß-Hydroxyäthyl, ß-Hydroxyn-propyl, γ-Hydroxy-n-propyl, ß-Methoxyäthyl,
ß-Aethoxyäthyl, 3-Oxa-5-hydroxy-pentyl, 3-Oxa-5-methoxy-penthyl, 3-Oxa-5-butoxy-pentyl,
3,6-Dioxa-8-hydroxy-octyl, 3,6-Dioxa-8-methoxy-octyl, 3-Oxa-äthoxy-penthyl, ß-Aminoäthyl,
γ-Aminopropyl, ß-Dimethylaminoäthyl, ß-Diäthylaminoäthyl, ß-Di-npropylaminoäthyl,
γ-Dimethylaminopropyl, γ-Diäthylaminopropyl, ß-Methyl-γ-diäthylaminopropyl,
Cyclohexyl, Cyclopentyl, ß-Cyclohexyläthyl, y-Cyclohexylpropyl, N-Methylpiperidyl-(4),
(N-Methylpiperidyl-3)-methyl, ß-(N-Methylpiperidyl-2)-äthyl, ß-Piperidino-äthyl,
ß-Pyrrolidinoäthyl, ß-Homopiperidinoäthyl, ß-Morpholinoäthyl, ß-Thiomorpholinoäthyl,
ß-(N'-Methylpiperazino)-äthyl, ß-(N'-Aethylpiperazino)-äthyl, ß-(N'-Phenylpiperazino)-äthyl,
ß-(N'-2-Hydroxyäthylpiperazino)-äthyl, ß-(N'-Methylhomopiperazino)-äthyl, γ-Piperidinopropyl,
γ-Pyrrolidinopropyl, γ-(N'-Methylpiperazino)-propyl, γ-(N'-Aethylpiperazino)-propyl,
γ-(N'-Phenylpiperazino)-propyl, γ-Morpholino-propyl, γ-Thiomorpholino-propyl,
ß-Morpholino-propyl, ß-Piperidinopropyl, ß-Pyrrohdino-propyl, ß-(N'-Methylpiperazino)-propyl,
ß-Methyl-γ-morpholinopropyl, ß-Methyl-y-piperidino-propyl, ß-Methyl-y-pyrrolidinopropyl,
a-Dimethylaminobutyl, a-Diäthylaminobutyl, ß-Merkaptoäthyl, Phenyl, Benzyl, o-Methylphenyl,
p-Methylphenyl, p-Acthylphenyl, p-Niethylbenzyl, ß-Phenyläthyl, a-Naphthyl, ß-Naphthyl,
α-Phenyläthyl.
-
Ä2 und/oder A3 können vorzugsweise auch Wasserstoff sein.
-
In CONA4 bedeutet -NA4 vorzugsweise Piperidino, Pyrrolidino,
Morpholino,
Thiomorpholino, N'-Methylpiperazino, N'-Aethylpiperazino, N'-Propylpiperazino, N'-Phenylpiperazino,
N'-(ß-Hydroxyäthyl)-piperazino, Piperazino, N'-Methyl-homopiperazino, N'-Phenylhomopiperazino.
-
In 0(OR7)3 bedeutet R7 vorzugsweise Methyl, Aethyl, n-Propyl und
n-Butyl.
-
Die einzelnen Verfahrensweysen werden im folgenden näher erläutert:
(a) Die Verseifung geeigneter funktioneller Säurederivate von Verbindungen der Formel
I kann, wie in Houben-Weyl, Methoden der organischen Chemie, 4. Auflage, Georg Thieme
Verlag, Stuttgart, Band 8 (1952), Seiten 418 - 432 näher beschrieben, im neutralen,
sauren oder alkalischen Medium bei Temperaturen zwischen -20° und 300° erfolgen.
Zur Hydrolyse geeignete Säuren sind beispielsweise vor allem Salz-, Schwefel-, Phosphor-
und Bromwasserstoffsäure; als Basen verwendet man zweckmä#ig Natrium-, Kalium- oder
Calciumhydroxid, Natrium- oder Kaliumcarbonat. Als Lösungsmittel wählt man bevorzugt
Wasser, Äthanol, Methanol, Dioxan, Tetrahydrofuran, Dimethyformamid oder deren Gemische,
besonders die Wasser enthaltenden Gemische. Man kann aber die Säureabkömmlinge z.
B. auch in Äther oder Benzol unter Zusatz von starken Basen wie Kaliumcarbonat-
oder ohne Lösungsmittel durch Verschmelzen mit Alkalien wie Kalium- und/oder Natriumhydroxid
oder Erdalkalien zu Amino-phenylessigsäuren der Formel I verseifen.
-
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist die Verseifung
entsprechender Thioamide, z. B. der entsprechend substituierten Phenylthioaceto-morpholide,
-piperidide, -pyrrolidide, -dimethylamide oder -diäthylamide. Derartige Thioamide
sind durch Umsetzung der entsprechend substituierten Acetophenone mit Schwefel und
dem
betreffenden Amin erhältich. Auch die Amide, erhältlich durch Reaktion der Acetophenone
mit Ammoniumpolysulfid nach der Methode von Willgerodt, sind als Ausgangsmaterial
gut verwendbar. Die Hydrolyse der Thioamide bzw.
-
Amide erfolgt bevorzugt durch Erhitzen mit wässeriger Salzsäure.
Die Thioamide bzw Amide brauchen dabei nicht notwendigerweise isoliert zu werden,
sondern man kann das Reaktionsgemisch, in dem sie gebildet worden sind, direkt der
Hydrolyse unterwerfen. Durch trockenes Erhitzen geeigneter Säureester von Verbindungen
der Formel 1, wie insbesondere tertiärer Alkylester, auf Temperaturen zwischen 50
und 350 erhält man die Amino-phenylessigsäuren der orel I. Man kann die Thermolyse
auch in inerten Lösungsmitteln, wie Benzol, Wasser, Dimethylformamid, Athylenglykol,
Glyzerin, Dimethylsulfoxid, Cyclohexanol, bevorzugt unter Zusatz katalytischer engen
von Säuren, wie p-Toluolsulfonsäure, ausführen.
-
(b) Die Oxydation geeigneter reduzierter Vorprodukte der formel II
zu den erfindungsgemä#en Amino-phenylessigsäuren der Formel I kann, wie in Houben-Weyl,
l.c., Band 8, Seiten 364 - 416 beschrieben, mit den verschiedenartigsten Oxydationsmitteln
durchgelührt werden, insbesondere mit Luftsauerstoff, bevorzugt unter Zusatz von
Katalysatoren, wie Mn, Co, Fe, og, V2O5; mit Silberoxid, bevorzugt zusammen mit
Kupferoxid; mit H202, bevorzugt in Gegenwart von Alkalien; mit organischen Persauren,
wie Peressigsäure, Perbenzoesäure oder Perphthalsäure; mit Kaliumpermanganat in
wässriger odor acetonischer Lösung und/oder saurem, neutralem oder alkalischem Milieu,
gegebenenfalls unter Zusatz von MgSO4; mit Chromsäure oder CrO3, bevorzugt in Eisessig,
gegebenenfalls unter Zusatz von Benzol, oder Schwefelsäure; mit salpetriger Säure;
mit bevorzugt 2 - 69%iger Salpetersäure, gegebenenfalls unter Druck (bis zu 100
atü); mit Stickoxiden oder mit Ätzalkalien/O2 in der Schmelze; oder mit Hypohalogeniten.
Bei diesen Oxydationen arbeitet man bevorzugt in inerten Lösungsmitteln, wie Wasser,
Eisessig,
Dioxan, Benzol, Aceton, Tetrahydrofuran, Dimethylformamid,
Äthanol, Methanol oder in Gemischen dieser Lösungsmittel, und bei Temperaturen zwischen
- 30° und 300°, zweckmäßig bei Raumtemperatur.
-
@ #-Diazoacetonone der Formel III, die man aus den entsprechenden
Benzoesäuren über die Säurechloride mit Diazoalkanen erhält, könner nach der Methode
von Wolff, wie in Organic Reactions, Volume I, (1942), Seile 38 ff, John Wiley @
Sons, Inc., New York, und in Houben-Weyl, Band 8, l.c., Seiten 456 - 458 näher beschrieben,
beispielsieise durch Crhitzen und/oder Belichten und/oder in Gegenwart von Katalysatoren,
wie Kupfer, Silber oder Silberoxid, sowie in Gegenwart von einem Alkohol Ä1ÖH, einem
Amin A2A3NH oder A4NH oder Hydroxylamin, wobei A1 bis @4 die eingange angegebene
Bedeutung haben, zwischen 0° und 120° in die substituierten Amino-phenylessigsäuren
der Formel I umgelagert werden. Mit Vorteil setzt man der Reaktionsmischung inerte
organische Lösungsmittel wie Dioxan oder Tetrahydrofuran zu.
-
(@) Metallorganische Verbindungen der Formel IV sind erhältlich durch
Metallierung von entsprechend substituierten Benzylhalogeniden, insbesondere mit
Alkali- oder Erdalkalimetallen, bevorzugt mit Lithium oder Magnesium, oder mit C.
dium- oder Zinkdialkylverbindungen. Diese liefern mit festen C02 nach bekannten
Methoden, wie sie beispielsweise in Houben-Weyl, l.c., Band 8, Seiten 369 - 372
beschrieben sind, die Aminophenylessigsäuren der Formel I.
-
Die Metallierung, wie beispielsweise die Grignardierung, erfolgt
in Lösungsmitteln wie Ather, Tetrahydrofuran, Dioxan oder deren Gemischen mit aromatischen
Kohlenwasserstoffen wie Benzol bei Temperaturen zwischen -10° und der Siedetemperatur
der verwendeten Lösungsmittel. Bevorzugt sitzt man einen großen Überschuß eines
GeF,isches von Magnesiumspänen und Magnesiumpulver ein und leitet schon wärend der
Grignardierung einen kraäftigen Kohlendioxidstrom
durch das Reaktionsgemisch,
um eine metallorganische Synthese er gebildeten Grignard-Verbindungen mit noch nicht
umgesetztem Halogenid zurückzudrängen. Anstelle der trrignard-Verbindungen können
auch andere, insbesondere die oben näher bezeichneten Organometallverbindunge eingesetzt
werden, die analog zugänglich sind.
-
.) #-Halogen-acetophenone der Formel V, herstellbar durch Halogenierung
der entsprechenden Acetophenone ode aus den'J-Diazoacetophenonen der Formel III
mit Halogenwasserstoff in Äther, können nach der Methode von Faworskij, wie in Houben-Weyl,
l.c., Band 8 (1952), auf Seite 458 näher beschrieben, beispielsweise in siedendem
Xylol in Gegenwart einer starken Base, wie Natriumhydroxid, oder durch Erhitzen
in wässrig-äthanolischer Silbernitratlösung in die Säuren I umgelagert werden.
-
(f) Benzylalkohole der Formel VI, herstellbar durch heduktion der
entsprechenden Benzaldehyde oder Benzoesauren, kann man, wie in Houben-Weyl, l.c.,
Band 8, auf Seite 367 - 368 beschrieben, bei hohen Drucken bis zu 400 at und hohen
Temperaturen bis zu 300°, bevorzugt unter Zusatz von Schwermetallkatalysatoren,
wie Nickel- oder Kobaltcarbonylen oder -halogeniden, zu den Aminophenylessigsäuren
der orel I carbonylieren. Man kann auch die entsprechenden S oholate, wie insbesondere
Alkali- (z. B. Natrium) oder Erdalkali- (z. B. Calcium)-alkoholate einsetzen und
bei niederen Drucken ohne Zusatz von Schwermetallkatalysatoren arbeiten.
-
Schließlich gelingt es, Alkohole, veresterte Alkohole oder Halogenide
der Formel VI bzw. VII nach der Methode von och-Haaf, beschrieben in Chemische Berichte,
Band 92 II, Selten 1629 bis 1635 (1959), und in Angewandte Ghemie, band 70, Seite
311 (1953), zu den erfindungsgemä#en Vereindungen der Formel I zu carbonylieren,
wobei als Kohlenoxidquelle
bevorzugt ein Gemisch aus Ameisensäure
und Mineralsäuren, insbesondere Konzentriert er Schwefelsäure, dient. Die Schwefelsäure
dehydratisiert die Ameisensäure und katalysiert auch den Einbau des Kohlenoxids.
Man arbeitet bei 200 bis 1200, zweckmäßig unter Kühlung bei 0° bis 30°C. In Verbindungen
der Formel VII wird der jeweilige Substituent durch Wasserstoff ausgetauscht, aus-RÄ
entsteht Ri und über die Carbonylierung bilden sich die Verbindngen der formel 1.
-
(g) alonsäurederivate der Formel VIII, herstellbar durch thermische
Zersetzung von entsprechend substituierten Phenyl oxalessigsäure-diäthylestern und
anschlie#ende partielle oder völlige alkalische Verseifung, können, wie in Eouben-1ifeyl,
l.c., Band 8, auf Seite 436 beschrieben ist, beispielsweise durch trockenes Erhitzen
oder durch Erwärmen in Lösungsmitteln, wie Wasser, Äthanol, Dioxan oder Xylol, auf
Temperaturen zwischen 500 und 2500 leicht zu den Verbindungen der Formel I decarboxyliert
werden.
-
Zweckmäßig erhitzt man bis zum Ende der Kohlendioxidentwicklung.
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(h) Substituierte Aminophenylessigsäuren der Formel I sind ferner
durch Säurespaltung eines entsprechend substituierten beliebigen α-Acyl-phenylessigsäurederivates
der Formel IX, wie in Houben-Weyl, Band 8, l. c., Seite 433, näher beschrieben,
erhältlich.
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Ketoester der Formel IX können z. B. hergestellt werden durch Kondensation
von Estern der Essig- oder Benzoesäure mit entsprechend substituierten Benzylcyaniden
zu-Acetyl-bzw. a-Benzoylbenzylcyaniden, nachfolgende Umwandlung derselben mit Alkoholen
der Formel A1OH, worin A1 (au#er Wasserstoff) die eingangs angegebene Bedeutung
hat, in die entsprechenden Imidoäther-salze (z. B. Hydrochloride) und partielle
Hydrolyse.
-
Die Säure spaltung der Ketoderivate der Formel IX erfolgt durch Behandeln
mit einer starken Base wie Natrium-, Kalium-oder Calciumhydroxyd in Lösungsmitteln
wie Wasser, Methanol,
Äthanol, Tetrahydrofuran, Dioxan, Benzol,
Äther oder Gemischen derselben. Der Tetnperaturbereich der Reaktion liegt zwischen
100 und 2000 Will man die freien Aminophenylessigsäuren der Formel 1 erhalten, worin
für A COOH steht dann erhitzt-man vorzugsweise einige Stunden bis zur Siedetemperatur
des Lösungsmittels.
-
(i-) Weiterhin ist es möglich, eine Verbindung der Formel I zu erhalten,
indem man von einen Vorprodukt ausgell-, das zusätzlich oder anstelle von Wasserstoffatomen
eine oder mehrere durch Wasserstoff er#etzbare Gruppen und/oder -C=N- und/oder C=C-Doppelbindungen
und/oder C=C-Dreifachbindungen enthält, und dieses mit wasserstoffabgebenden Mitteln
behandelt.
-
Durch Wasserstoff ersetzbare Gruppen sind insbesondere Halogen, Sauerstoff
in einer N-Oxy-, Sulfinyl-oder Carbonylgruppe, Schwefel in einer Thiocarbonylgruppe,
Hydroxyl, Merkaptyl, Amino oder durch einen Kohlenwasserstoffrest substituiertes
Hydroxyl, Merkaptyl, Amino oder Diazoniumsalzgruppierungen. So kann man beispielsweise
α-Hydroxy-, a-Chlor-, a-Brom-, α-Jod-,α-Merkapto-, a-Junino-,
a-Benzyloxy-, a-Benzylamino-, a-Oxo-oder a-Thio-3-methyl-4-(piperidino-1)-naphthyl-essigsäure
zu 3-Methyl-4-piperidino-1-naphthyl-essigsäure oder 3-Butyryl-, 3-Thiobutyryl-,
3-(i-Hydroxy-n-butyl-1)-, 3-(1-Amino-n-butyl-1 )-, 3-(1-Chlor-n-butyl-1)-, 3-(1-Brom-n0butyl-1)-,
3-(1-Jod-n-butyl-1)-, 3-(1-Benzyloxy-n-butyl-1)-, 3-(1-Benzylamino-n-butyl-1)-,
3-(1-Merkapto-n-butyl-1)-, oder 3-)1-Benzylmerkapto-nbutyl-1 )-4-pyrrolidino-a-methyl-naphthyl-essigsäure-2'
-diäthylaminoäthylester zu 3-n-Butyl-4-pyrrolidino-a-methylnaphthyl-essigsäure-2
diäthylaminoäthylester oder 3-Vinylz-athyl-, 3-Aethinyl-a-äthyl-, 3-Aethyl-a-vinyl-
oder 3-Aethyl-α-äthinyl-4-homopiperidino-naphthyl-essigsäure-2'-piperidinoäthylester
glatt zu 3, a-Diäthyl-4-homopiperidinonaphthyl-essigsäure-2'-piperidinoäthylester
reduzieren. weiterhin gelingt es beispielsweise 4-(n-Butyl-amino-)-2-sulfamoyl-naphthyl-essigsäure-isopropylester
mit Propionaldehyd, Butyraldehyd, Aceton, Butanon-(2) zu 4-(n-Butyl-npropyl-amino)-,
4-(n-Dibutylamino)-, 4-(n-Butyl-isopropylamino
)-bzwZ 4-(n-Butyl-sek.
butyl-atino)-2-sulfannylnaphthyl-essigsäure-isopropylester unter hydrierenden Bedingungen
zu alkylieren. Auch kann man Sulfinylverbindungen zu Thioäthern reduzieren, wie
beispielsweise 3-Methylsulfinyl-, 3-Äthylsulfinyl- oder 3-Isopropylsulfinyl-4-homopiperidino-naphthyl-essigsäure-N-(2'-diäthylaminoäthyl)-amid
zu den entsprechenden Thioäthern. weiterhin gelingt es beispielsweise die senzyl-F
Diphenyl-, Triphenyl- oder α-Picolylester von 3-Trifluormethyl-, 3-tert. Butyl-,
3-Äthylmerkapto-, 3-Sulfamoyl-, 3-Isopropoxy-oder)-Hydroxy-4-morpholino-a-äthyl-naphthyl-essigsäure
glatt zu den freien Carbonsäuren hydrogenolytisch' zu spalten oder z. B. die Benzylgruppe
in 4-Piperidinonaphthylessigsäurebenzylamid unter hydrierenden Bedingungen su entfernen.
besonders bedeutsam ist die Hydrierung ungesättigter quartärer Ammoniumsalze und
li-Oside der Formel l. So kann man beispielsweise n-Äthylsulfonyl-, 2-Äthoxy-, 3-Diäthylsulfamoyl-
oder 3-Trifluormethyl-4-pyridinium-α-n-propylnaphthyl-essigsäure-äthylester-bromid
zu den 4-Piperidinoderivaten reduzieren. Ebenso kann man 3-itro-4-pyridinium-α-methyl-naphthyl-essigsäure-n-butyl-ester-chlorid
zur 3-Amino-4-piperidino-Verbindung hydrieren. Auch gelingt die Reduktion von beispielsweise
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-essigsäure-dodecylester-N-oxid zum
N-oxidfreien Derivat ohne Schwierigkeiten.
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Wichtig sind auch die Hydrierungen von Naphthalin-oder 'Setralonderivaten
zu 5,6-, 6,7-, 7,8-Dihydro- und 5,6,7,8-letranydro-naphthalinen. So kann man beispielsweise
α-Methyl-4-piperidino-naphthyl-essigsäure und 2-Äthyoxy-4-pyrrolidino-5-oxo-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-essigsäureatnylester
zu den korrespondierenden 5,6,7,8-Tetrahydronr lthalin-derivaten und 4-Homopiperiaino-naphthylessigsäure
zu entsprechenden 5, 6oder 6,7- oder 7,8-Dihydro-oder 5,6,7,8-Tetrahydronaphthalin-verbindung
hydrieren.
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Für katalytische Hydrierungen und/oder Hydrogenolysen sind als Katalysatoren
beispielsweise Edelmetall-, Nickel- und Kobalt-Katalysatoren geeignet. Die EdeJmetallkatalysatoren
können auf @rägern (z. B. Palladium auf Kohle, Calciumcarbonat oder Strontiumcarbonat),
als Oxidkatalysatoren (z. B. Platinoxid) oder als feinteilige Metallkatalysatoren
vorliegen. Nickel- und Kobaltkatalysatoren werden zweckmäßig als aney-Metalle, Nickel
auch auf Kieselgur oder Bimsstein als Träger eingesetzt. Die Hydrierung kann bei
Raumtemperatur und Normaldruck oder auch bei erhöhter Temperatur und/oder erhöhtem
Druck durchgeführt werden.
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Vorzugsweise arbeitet man bei Drucken zwischen 1 und 100 at und bei
Temperaturen zwischen -80° und 200°C, vor allem zwischen Raumtemperatur und +100°C.
Die Umsetzung wird zweckmä#ig in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie Wasser, Methanol,
Athanol, Isopropanol, n-Butanol, Äthylacetat, Dioxan, Essigsäure oder Tetrahydrofuran
durchgeführt; man kann auch wemische dieser Lösungsmittel untereinander anwenden.
Zur Hydrierung können die freien Verbindungen oder die entsprechenden Salze, beispielsweise
die Hydrochloride oder Natriumsalze eingesetzt werden.
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Bei der Hydrierung von Mehrfachbindungen und bei der Hydrogenolyse
von Benzylgruppen arbeitet man vorzugsweise bei lormaldruck in der Weise, daß man
die Hydrierung nach Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff abbricht. Man kann
grundsätzlich in saurem, neutralem oder basischem Bereich arbeiten. Für solche Verbindungen,
die eine C=N-Doppelbindung enthalten, sieht man eine Reaktion in neutralem oder
basischem Medium vor.
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Allgemein anwendbar als Reduktionsmethode ist ferner die Umsetzung
mit nascierendem Wasserstoff. Diesen kann man beispielsweise durch Behandlung von
Metallen mit Säuren oder Basen erzeugen. So kann man z. B. ein Gemisch von Zink
mit saure oder Alkalilauge, von Basen mit Salzsäure oder 3ssig-
Säure
oder ion Zinn mit Salzsäure verwenden. Geeignet ist auch die Verwendung von Natrium
oder einem anderen Alkalimetall in Aethanol, Isopropanol oder Butanol. Man kann
ferner eine Aluminium-Nickel-Legierung in alkalischwäßriger Lösung, gegebenenfalls
unter Zusatz von Alkohol, verwenden. Auch Natrium- oder Aluminiumamalgam in wäßrigalkoholischer
oder wäßriger Lösung sind zur Erzeugung des nascierenden Wasserstoffs geeignet.
Die Umsetzung kann auch in heterogener Phase durchgefahrt werden, wobei man zweckmä#ig
eine wässrige und eine Benzol- oder Toluol-Phase verwendet. Die angewendeten Reaktionstemperaturen
liegen zwischen Raumtemperatur und dem Siedepunkt des verwendeten Lösungsmittels.
Vorteilhaft beendet man die Umsetzung durch Kochen des Reaktionsgemisches.
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Als Reduktionsmittel können ferner komplexe Metallhydride, wie vor
allem Lithiumaluminiumhydrid, ferner Natriumborhydrid in Gegenwart von Aluminiumchlorid
oder von Lithiumbromid, zur Anwendung kommen. Die' Reakti'onsbedingungen müssen
so gewählt werden, daß die Gruppe A (wobei die eingangs angegebene -Bedeutung hat)
intakt bleibt.
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Man arbeitet zweckmäßig in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels,
z. B. Aether, Tetrahydrofuran, Aethylenglykoldimethyläther. Die Umsetzung wird vorteilhaft
durch Kochen des Reaktionegemisches zu Ende geführt. Die Zersetzung der gebildeten
Metallkomplexe kann auf übliche Art, z, B. mit einer wässrigen Ammoniumchloridlösung,
erfolgen.
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Weitere geeignete Reduktionsmittel sind beispielsweise Natriumdithionit
in alkalischer oder ammoniakalischer Lösung; Esen-(II)-hydroxid; Zinn-(II)-chlorid;
Schwefelwasserstoff, Hydrogensulfide, Sulfide und Polysulfide; Jodwasserstoffsäure
oder Natriumsulfit. Es ist ferner möglich, eine oder mehrere Carbonylgruppen nach
den Islethoden von Olemmensen oder Wolff-Kishner zu CH2-Gruppen zu reduzieren.
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Die Reduktion von Clemmensen kann z.B. durchgeführt werden durch Behandlung
der Carbonylverbindungen mit einem Gemisch von Zink und Salzsäure, amalgamiertem
Zink und Salzsäure oder Z@nn und Salzsäure. Man arbeitet entweder in wäßrig-alkoholischer
Lösung oder in heterogener Phase mit einem Gemisch von Nasser und Benzol oder Toluol.
Die Umset2ung wird duch Erbitzen des Reaktionsgemisches auf den Siedepunkt des verwendeten
Lösungsmittels zu Ende geführt. Im übxigen kann man entweder das Metall vorlegen
und die Säure zutropfen oder umgekehrt die Säure vorlegen- und das Metall portionsweise
zugebon.
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Die Reduktion nach Wolff-Kishner wird durch Behandlung der Carbonylverbindungeil
mit wasserfreiem Hydrazin in absolutem Alkohol sowie im Autoklaven bzw. im Bombenrohr
durchgeführt, wobei die Reaktionstemperaturen auf 250°C gesteigert werden können.
Als Katalysator bei dieser Umsetzung wird vorteilhaft Natriumalkoholat verwendet.
Die Wolff-Kishner-Reduktion kann auch nach der Methode von Huang-Minlon variiert
werden, indem man Hydrazinhydrat als Reduktionsmittel anwendet und die Umsetzung
in einem hochsiedenden, mit Wasser mischbaren Lösungsmittel, wie beispielsweise
Diäthylenglykol oder Triäthylenglykol, sowie in Gegenwart von Alkali, wie beispielsweise
Natriumhydroxyd, vornimmt. Das Reaktionsgemisch wird eine Zeitlang, in der Regel
etwa 3 - 4 Stunden, unter Rückfluß gekocht.
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Anschlie#end wird das Wasser abdestilliert und der Rückstand einige
Zeit auf höhere Temperaturen bis zu etwa 200°C erhitzt.
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Dabei erfolgt die Zersetzung des gebildeten Hydrazons, und die ursprünglich
vorhandene Carbonylgruppe wird dabei in eine CH2-Gruppe umgewandelt.
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Grundsätzlich kommen als Reduktionsmethoden, je nachdem, welches der
genannten Ausgangsmaterialien gewählt wird, alle üblichen in Frage, wie sie beispielsweise
beschrieben sind in Houben-Weyl, 1. c., Band 11/1, Stickstoffverbindungen II, Seiten
341 bis 731.
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(j) Met@lorganische Verbindungen der Formel XI, insbesondere die Alkali-,
Erdalkali-, Zn- Cd- oder die Erdalkali-, Zn-oder Cd-hafogen-Verbindungen die man
durch direkte Metallierung, wie beispielsweise mit Butyllithium. Phenyllithium,
Natriumhydrid, Natriumamid oder metallischem Natrium oder Magnesium, der entsprechenden
Wasserstoff- oder Hafogenverbindungen erhält, kann man zu erfindungsgemä#en Verbindungen
der Formel I, insbesondere mit Alkylhalogeniden, vorzugsweise -jodiden, -bromiden
oder -chloriden, oder mit Alkylschwefel- oder Alkylsulfonsäureestern der Formel
XII, in inerten ösungsmitteln, wie Benzol, Xylol, Dioxan oder Tetrahydrofuran, umsetzen.
Bevorzugt setzt man zu den Reaktionsmischungen Friedel-Crafts-Katalysatoren, wie
AlCl3, FeCl3, ZnCl2 etc. zu. andererseits kann man Verbindungen der Formel XIII,
insbesondere die entsprechend substituierten a--Ghlor-, o'-3ro:n-oder α-Jod-
oder die mit Schwefelsäure- oder Sulfonsäurederivaten veresterten α-Hydroxy-naphthyl-essigsäurederivate,
mit Metallverbindungen der Formel XIV, insbesondere Alkaliderivaten, wie Lithiumbutyl
oder Katriummethyl, oder Grignardverbindungen, wie n-Propylmagnesiumchlorid, unter
anz analogen Bedingungen umsetzen.
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(k) Verbindungen der Formel I können ferner durch Umsetzung der Halogenverbindungen
der Formel XV mit vorzugsweise Grignard-oder Grganolithiumverbindungen der orel
XVI, die von entsprechend substituierten Halogenessigsäurderivaten abgeleitet sind,
erhalten werden. Bevorzugt verwendet man dic Brom- oder Jodessigsäure-derivate.
Die Umsetzung wird in interen Lösungsmitteln, wie Äther, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
bei Temperaturen zwischen 0° und 180° durchgeführt.
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Unter den gleichen Bedingungen kann man umgekehrt Phenyllithium-
oder entsprechende Grigne d-Verbindungen der Formel XVII mit entsprechend substituierten
Halogenessigsdurederivaten der Formel XVTII, vorzugsweise mit den Brom oder Jodessigsäurderivaten,
umsetzen. Dahei-werden ebenfalls die Verbindungen X erhalten.
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Weiterhin gelingt es, Verbindungen der Formel XVïI, worin Q gleich
Wasserstoff bedeutet, mit Verbindungen der Formel XVIII, bevorzugt mit entsprechend
substituierten α-Jod-, α-Brom-, α-Chlor-, α-Hydroxy- oder
α-Acyloxy-essigsäurederivaten unter den Bedingungen einer Friedel-Crafts'schen
Alkylierung von kromaten zu den Verbindungen der Formel I umzusetzen. Als Katalysatoren
werden biespielsweise neben der Lewissäure AlCl3 auch SbCl5, FeCl3, BF3, ZnCl2 oder
Protonsäuren, z. B. HF, H2S04, H3P04 oder P2O5, eingesetzt. Bevorzugt führt man
die Reaktion in inerten Lösungsmitteln, wie Schwefelkohlenstoff, Hexan oder Nitrobenzol,
und bei Temperaturen zwischen 0° und 2000 durch. Im allgemeinen arbeitet man nach
den Methoden, die in dem Buch von G. A. Olah "Friedel-Crafts and Related Reactions",
Interscience Publishers, New York, 1964, Volum-e II, Alkylation and Redated Reactions,
Seiten 417 bis 767, angegeben sind.
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(1) Die Umsetzung von Aminen der Formel XX mit Verbindungen der Formel-
XIX oder von Aminen der Formel XXI, XXII oder XXIII mit Alkylverbindungen der Formel
XXIV bzw. XXV, erfolgt grundsätzlich nach den in Houben-Weyl, l.c. Band 11/1, (1957),
Stickstoffverbindungsen II, auf den Seiten 24 bis 267 beschriebenen bzw. zitierten
üblichen Austauschreaktionen. Wählt man als iieaktionskomponente ein Halogenid der
Formel XIX, XXIV oder XXV, so kann die Umsetzung in Gegenwart oder Abwesenheit eines
Lösungsmittels durchgeführt werden. Als Lösungsmittel kommen beispielsweise niedere
aliphatische Alkohole oder Benzol oder Toluol usw.
in Trage wie
nachdem welche. Halogenid als Ausgangsmaterial verwendet wird, arbeitet man bei
niedrigen Temperaturen, z. B. bei Zimmertemperatur oder bei der Siedetemperatur
des verwendeten Lösungsmittels. In einzelnen Fällen kann es erforderlich sein, die
Umsetzung unter Druck oder bei erhöhter temperatur durchzuführen, Die Verwendng
eines Katalysators ist in der Regel bei diesen Umsetzungen nicht erforderlich. Vorteilhaft
wendet man die Amine im Überschuß an.
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Verwendet man als Ausgangsmaterial ein Phenol der Formel XIX oder
einen Alkohol der Formel XXIV oder XXV oder einen vorzugsweise niederen aliphatischen
Carbonsäureester eines solchen Phenols oder Alkohols, so wird die Umsetzung mit
den Aminen zweckmäßig in Anwesenheit eines Katalysators durchgeführt. Als Katalysator
kommt entweder ein Dehydratisierungsmittel oder ein Dehydrierungsmittel oder ein
Gemisch dieser Katalysatoren in Frage. Als Dehydratisierungskatalysator sei beispielsweise
Aluminiumoxyd genannt, das gegebenenfalls noch mit anderen geeigneten Oxyden aktiviert
sein kann. Als Dehydrierungsmittel können z. B. Raney-Nickel oder die üblichen Edelmetallkatalysatoren,
wie beispielsweise Palladiumoxyd oder Palladiumkohle, verwendet werden.
-
Man kann ferner al-s Ausgangsmaterial für diese Reaktion eine , Verbindung
der Formel XIX bzw. XXV bzw. XXV verwenden, worin X1 eine sekundäre oder tertiäre
Aminogruppe bedeutet.
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Unter den Reaktionsbedingungen einer sogenannten Umaminierung wird
eine solche sekundäre oder tertiäre Aminogruppe in Verbindungen der Formel XIX durch
Behandlung mit Aminen der Formel XX durch die Gruppe
ausgetauscht.
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Völlig analog kann man durch eine Umaminierungsreaktion eine sekundäre
oder tertiäre Aminogruppe in Verbindungen der Formel XXIV oder XXV durch Umsetzung
mit minen der Formel XXI bzw XXII bzw0 XXIII gegen die Gruppe Z1-Nij
bzw.
austauschen, worin Z1, R5 und R6 die eingangs angegebene Bedeutung haben.
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Die Reaktionsbedingungen für eine solche Umaminierung sind die üblichen.
Vorteilhaft setzt manie Amine der Formel XIX bzw. XXIV bzw. XXV in gro#em Überschu#
ein und arbeitet in Anwesenheit von Katalysatoren wie Säure, Metallsalzen, Jod,
Dehydratisierungskontakten, Hydrierungs-Dehydrierungskatalysatoren oder Natriumhydrogcnsulfid.
In einzelnen-Fällen verlaufen solche Umaminierungen jedoch aucn in Abwesenheit eines
Katalysators. Es ist zweckmäßig, die Umsetzungen in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels
durchzuführen, ferner ist es vorteilhaft, die Umsetung unter erhöhtem Druck sowie
bei höheren Temperaturen vorzunehmen.
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Es gelingt weiterhin, die Amine XXII oder XXIII mit Aldehyden oder
Ketonen mit 1 - 7 C-Atomen, wobei diese Aldehyde oder Ketone auch direkt oder über
ein Heteroatom, wie 0 oder S, mit den R5- bzw. R6-Resten der Amine XXII bzw.
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XXIII verknüpft sein können, reduktiv zu alkylieren. Als Zwischenprodukte
entstehen jeweils Aldehydammoniake, also Verbindungen, die in a-Stellung zum Stickstoff
eine Hydroxygruppe tragen, die nach -den unter Abschnitt (i) erläuterten Reduktionsmethoden
hydrogenolytisch entfernt wird.
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Vorzugsweise werden solche reduktiven Alkylierungen in Gegenwart eines
geeigneten Katalysators durchgeführt, wobei als Katalysatoren die üblichen wie beispielsweise
Edelmetallkatalysatoren, aber auch Raney-Nickel oder Raney-Kobalt in Frage kommen.
Diese Katalysatoren können z. B. als Oxidkatalysatoren, als Träger-Katalysatoren
oder als feinteilige Metallkatalysatoren vorliegen. Man arbeitet zweckmäßig unter
erhöhtem Wasserstoffdruck sowie bei höheren Temperaturen (bis zu etwa 2500 o).
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Eine solche reduktive Alkylierung kann auch mit chemischen Reduktionsmitteln,
wie beispielsweise mit Ameisensäure, Formamid oder Ammoniumformiat nach der bekannten
Methode von Leuckart-Wallach durchgeführt werden, wie sie ausführlich in Houben-Weyl,
l.c., Band 11/1, Stickstoff'verbindungen II, (1957) auf den Seiten 645 - 664 beschrieben
ist.
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Als Verbindungen XIX setzt n1ii bevorzugt entsprechend substituierte
p-Jod-, p-Brom- oder p-Chlor-phenylessigsäurederivate ein, wobei durch den halogenlockernden
Effekt von stark elektronenanziehenden Gruppen, wie beispielsweise NO2, CN, SO2NH2,
Acylamino oder CF3, in 2 und vor allem in 3-Stellung die Umsetzung mit den sekundären
Aminen der Formel XX wesentlich erleichtert wird.
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Man führt die Reaktion je nach der Reaktionsfähigkeit der p-Halogenphenylessigsäurederivate
bevorzugt zwischen Raumtemperatur und 320°, gegebenenfalls in Autoklaven unter Druck
(bis zu 200 at) durch. Dabei kann man die jeweiligen umzusetzenden Amine der Formel
XX, wie Piperidin, Morpholin oder Pyrrolidin, in broßem Überschuß gleichzeitig als
Lösungsmittel einsetzen. Sonst arbeitet man bevorzugt in inerten Lösungsmitteln
wle Ohloroforn, Benzol, Dioxan, Tetrahydrofuran, Dimethylformamid, Dichlorbenzol
oder Äthylenglycol unter säurebindenden Zusätzen, wie Pottasche oder Soda.
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So gelingt es beispielsweise glatt, aus 3-itro-, 3-Cyano-, 3-Methylsulfonyl-
oder 3-Sulfamoyl-4-brom-α-methyl-naphthylessigsäure durch Umsetzung mit Homopiperidin,
Thiomorpholin oder Pyrrol@in die 4-Homopiperidino-, 4-Thiomorpholino-bzw. 4-Pyrrolidino-naphthyl-essigsäurederivate
herzustellen.
-
Bei der Umsetzung von primaren iminen der Formel XXI mit Verbindungen
der Formel XXIV bzw. XXV können die beiden
letzteren, aufgrund
der Definition für die Reste R5 und R6 in Formel I, zusammen aucti eine Verbindung
darstellen, wie z. B. #,#-Dihalogenalkylene, wie 1,4-Dibrombutan, 1 ,5-bichlorpentan,
1 1,6-Dijodhexan oder 2,21-Dichioräthyläther, 3,3'-Dibrom-di-n-propylthioäther,
aber auch insbesondere Schwefel- oder Sauerstoffringverbindungen, wie Tetrahgdrofuran,
-pyran -thiophen oder -thiopyran.
-
Die Umsetzung solcher Schwefel- oder Sauerstoffringverbindungen mit
Aminen der Formel XXI erfolgt im allgemeinen unter drastischen Bedingunaen, wie
vorzugswe-i3e bei Temperaturen über 1500 C im Autoklaven.
-
(m) Die Alkaylierung der primären hmine der ormel XXI bzw. der Sekundären
Amine der Formel XXII bzw. XXIII zu den erfindungsgemä#en Verbindungen der Formel
I kann auch mit Olefinen mit 2 - 7 C-Atomen erfolgen. Handelt es sich um die Alkylierung
von Verbindungen der Formel XXI, dann können zwei gleiche oder zwei verschiedene
Olefine als Alkenyle auch zu Alkadienen, wie Pentadien-1,4, cder über ein Sauerstoff-
oder Schwefelatom zu doppelt ungesättigten Äthern oder Thioäthern, wie Divinyl-thioäther
oder Divinylteer, verbunden sein. Bei der Alkylierung von sekundären Aminen der
Formel XXII bzw. XXIII mit einem Olefin kann dieses Alkenyl auch mit einem der Reste
R5 bzw. R6 direkt oder über ein Sauerstoff- oder Schwefelatom verknüpft sein.
-
Solche Additionsreaktionen von Clefinen an primäre oder sekundäre
Amine sind beispielsweise in Houben-Weyl, l.c., Band 11/1, (1957), Stickstoffverbindungen
II, auf den eiten 267 - 270 beschrieben Man arbeitet zweckmäßig bei erhöhtem Druck
(bis zu etwa 700 at) und bei erhöhter Temperatur (bis zu etwa 3500). Es ist zweckmä#ig,
bei dieser Umsetzung einen Katalysator zuzusetzen, wie beispielsweise einen Kobalt-
oder Molybdänkatalysator, oder
ein Alkalitnetall, wie z. B. Natrium.
Bei dieser Reaktionen ist es vorteilhaft, die Amine der Formel XXI, XXII bzw.
-
XXIII im überschuß anzuwenden..
-
(n) Die Umsetzug einer Verbindung der Formel XXVI mit einem Halogenamin
der Formel XXVII erfolgt unter den Bedingungen einer Friedel-Crafts'schen Alkylierung
von Aromaten, wie sie in Abschnitt (k) bzw. im Journal of American Chemical Society,
Band 86, Seite 1650 (1964), näher beschrieben sind. So kann man beispielsweise 3,α-Dimethyl-naphthylessigsäure-diäthylamid
mit N-Chlorpiperidin in Nitrobenzol oder Schwefelkohlenstoff in Gegenwart von AlCl3,
BF3 oder ZnCl2 zu 3,α-Dimethyl-4-piperidino-naphthyl-essigsäure diäthylamid
umsetzen.
-
(o) In Verbindungen der Formel I, worin anstelle des Restes R3 Wasserstoff
steht, kann man folgende Substituenten in 2- bzw. 3-Stellung unmittelbar einführen:
(a) Chlor, beispielsweise durch direkte Umsetzung mit elementarem Chlor in einem
inerten Lösungsmittel, wie Wasser, Tetrachlormethan, Eisessig, ohne oder unter Zusatz
spezifischer Katalysatoren, wie z. B. FeCl3, AlCl3, SbCl3 oder SnCl4, vorzugsweise
zwischen -10 und 100°C (vgl.
-
Houben-Weyl, l.c., Band 5/3; Seiten 653 und 705 ff), oder beispielsweise
durch Umsetzung in stark salzsaurer Lösung mit H202 oder mit NaClO3, wobei die Chlorierung
durch das in statu nascendi entstehende Chlor bewirkt wird (vgl. Houben-Weyl, l.c.,
Band 5/3, Seite 706) oder beispielsweise durch Umsetzung mit SO 2012 in einem inerten
Lösungsmittel, wie Chlorbenzol, in Gegenwart von radikalbildenden Katalysatoren,
z. B. Peroxiden, bei vorzugsweise 80°- 180° (vgl. Houben-Weyl, l.c.,
Band
5/3, Seite 892), oder beispielsweise durch Umsetzung mit NO2Cl oder NOCl in Schwefelkohlenstoff
oder Hexan; (ß) Brom, beispielsweise besonders leicht durch direkte Ersetzung niit
elementarem Brom in einem inerten Lösuntsaittel, wie z. B Schwefelkohlenstoff, Eisessig
oder Tetrachlormethan, insbesondere aber auch unter Zusatz spezifischer Kernbromierungskatalysatoren,
die als Bromüberträger wirken, wie z. B. Eisenspäne, AlCl3, AlBr3, FeCl3, Jod oder
Pyridin, vorzugsweise zwischen -30° und 90° (vgl. Houben-Weyl, l.c., Band @/4 (1960),
Seiten 233 ff und 274 - 278), oder beispielsweise durch Umsetzung mit unterbromiger
Säure, Acylhypobromiten, N-Brom-imiden, wie N-Bromsuccinimid, N-Bromphthalimid oder
anderen bromabgebenden ffttteln, wie 1,3-Dibrom-5,5-dimethyl-hydantoin, in inerten
Lösungsmitteln, wie Nitrobenzol oder Schwefelkohlenstoff, vorzugsweise bei bis 1500
(vgl. Houben-Weyl, l.c., Band 5/4, Seite 248 ff. bzw. 274 ff), oder beispielsweise
durch Umsetzung mit NOBr oder NO2Br in Schwefelkohlenstoff oder Cyclohexan; (y)
Jod, beispielsweise durch direkte Umsetzung mit elementarem Jod, insbesondere in
Gegenwart von HgO in einem inerten Lösungsmittel, wie Alkohol,. Eisessig oder Benzol,
vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 0° und 1200 (vgl.
-
Houben-Weyl, l. c., Band 5/4, Seite 565), oder beispielsweise durch
Umsetzung mit Jod-Jodalkalilösungen in Gegenwart von Carbonaten, Acetaten, Alkalilaugen,
Ammoniak oder Aminen (vgl. Houben-Weyl, l.c.,
Band 5/4. Beite 567),
oder beispielsweise durch Umsetzung von MIschungen ails Alkalijodiden und Oxydationsmitteln,
wie Alkalijodaten, Alkalinitraton oder H@O@, in inerten Lösungsmitteln, wie Wasser,
B@@essig oder Alkohol, wobei claus freiwerdende Jod in statu nascondi reagiert,
oder boispielsweise durchUmsetzung mit Chlorjodid in verdünnter @@@igsäure, vorzugsweise
bei 50° bis 100° (vgl. Houben-Heyl, Eand 5/4, Seiten 582 ff), oder nach Merkurierung
beispielsweise in wässrigem oder essigsaurem Medium mit Quecksilber-II-acetat zur
2-bzw. 3-Hg-O-COCH3-Verbindung und Austausch des metallorganischen Restes gegen
Jod, z.B. durch Jmsetzung mit Jod oder Jod-alkalilösungen (vgl. Houben-Weyl, l.c.,
Band 5/4, Seiten 539 ff); Nitro, beispielsweise durch Niturierungsmethoden, wie
sie in Houben-Weyl, l.c., Band 4 (1041), Seiten 167 bis 250, und in Olah, Friedel-Crafts
and Related Reactions, l.c., Volume III, (1964), Seiten1939 bis 1491 eingehend beschrieben
sind.
-
Das entscheidende nitrierende Agens ist das Witroniumion und alle
Nitroniumsalze oder auch Reaktionsgemische, in denen dieses Nitroniumion potentiell
vorliegt, können zur Nitrierung des aromatischen Kerns benutzt werden, so beispieleweise:
ein Gemisch aus wasserfreier Salpetersäure mit EF3; Mietallnitrate, wie Cu-, Fe-,
Mn-, Co-, Ni-nitrat, im Gemisch mit Bisessig oder Acetanhydrid; Metallnitrate, wie
Ag-, Ba-, Na-, K-, NH4- oder Pb-nitrat, im Gemisch mit Friedel-Crafts-Katalysatoren,
wie AlCl3, FeCl3, BF3 oder SiCl4; Alkylnitrate, wie Aethylnitrat, im Gemisch mit
konzentrierter Schwefelsäure,
HBF4 oder Lewissäurechloriden, wie
BCl3, SnCl4, PCl4, PCl3, AlCl3, SiCl4, SbCl5 oder FeCl3; Nitrylfluorid, -chlorid,
-bromid, perchlorat oder-tetrafluoroborat, bevorzugt in Gegenwart von Friedel-Crafts-Katalysatoren,
wie AlCl3, FeCl3, ZrCl4 oder AlBr3, in Lösungsmitteln wie Schwefelkohlenstoff, n-Pentan
oder CX ; ; Stickoxide, wie, NSOJ N2O4 oder N203, in Gegenwart von konzentrierter
H2SO4, HF oder Friedel-Crafts-Katalysatoren, wie BF3, AlCl3 oder FeCl3, gegebenenfalls
in Lösungsmitteln, wie Tetramethylsulfon oder Eisessig. Als Lösungsmitel für diese
Nitrierungsreakionen kommen au#erdem Nitromethan, Nitroäthan, Nitropropan oder Acetonitril
in Frage. Man arbeitet bevorzugt zwischen -20° und +120°C.
-
Allgemein anwendbar zur Einführung der Nitrogruppe in den aromatischen
Kern sind weiterhin folgende Agentien: Konzentrierte Salpetersäure; Nitriersäure,
ein Gemisch aus konzentrierter Schwefelsäure mit konzentrierter bz. wasserfreier
Salpetersäure; Alkalinitrate, wie Natrium- oder Kaliumnitrat, im Gemisch mit konzentrierter
Schwefelsäure; Gemische aus konzentrierter Salpetersäure mit Pyroschwefelsäure,
rauchender Schwefelsäure, Eisessig bzw. Acetanhydrid; Mischungen aus Salpetersäure,
Schwefelsäure und Eisessig; Acetyl- oder Benzol nitrat; Nitrosulfonsäure, herstellbar
durch Einleiten von SO2 in rauchende HNO3; Nitrosylschwefelsäure; Nitroguanidin;
hochkonzentrierte Salpetersäure in Gegenwart wasserentziehender Mittel, wie P2O5
oder wasserfreier Flu#säure, gegebenenfalls. in Lösungsmitteln, wie Nitrobenzol
oder Polychloräthanen; eine spezielle Nitrierungsreaktion besteht darin, daß man
die zu nitrierende Substanz in einem Lösungsmittel wie CHCl3, CHCl2 oder. CCl4 löst,
mit konzentrierter Schwefelsäure unterschichtet und dann 4 wasserfreie Salpetersäure
in CHCl3, CH2Cl2 bzw. CCl4 zusetzt. Man arbeitet allgemein zwischen -20° und 150°;
@)
Alkyl, Alkylmerkapto, Alkylsulfinyl, Alkylsulfonyl, Amino, Alkyl- oder Dialkylamino,
beispielsweise durch Umsetzung mit den entsprechenden Chlor-Brom-, Jod-, Hydroxy-
oder Acyloxyverbindungen, wie z.B. Aethyljodid, n-Propylbromid, n-Butanol, Essigsäureäthylester,
Isopropylschwefelchlorid, Isobutylsulfinylbromid, sek. Butylsulfochlorid, Hydroxylamin,
Chloramin oder Diäthylchloramin, nach den Bedingungell einer Friedel-Crafts-Reaktion,
wie sie in G.A.
-
Olah, Friedel-Crafts- and Related Reactions, 1964, l.c., Volumen
en II, Kapitel 17 bis 20, und nd Volumen III, Kapitel 40 und 44, näher beschrieben
sind. Als Katalysatoren ben:itzt man Lewissäuren, wie ie AlCl3, AlBr3, @, SnCl4,
ZnCl2, FeC13, SbCl5 oder HF, und als Is Lösur@smittel n-Hexan, Schwefelkohlenstoff,
Nitrobenzol, Tetramethylensulfon oder Nitroäthan.Die Reaktion Führt @ vorzugsweise
zwischen 70°und 180°C durch.
-
Anstelle von Alkylderivaten kann man auch die entsprechenden Olefine
nach Friedel-Crafts umsetzen, wie in G.A. Olah, l.c., Volumen II, Kapitel 14, ausgeführt
ist.
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So gelingt es beispielsweise, 4-Piperidino-a-methyl-naphthylessigsäure-di-
n-butylamid mit Isobutylen, Methyljodid, n-Propanol, Isopropylessigester nach Friedel-Crafts
zu den 2-und 3-Alkyl-4-piperidino-a-methyi- naphthyl-essigsäure-di-nbutylamiden
zu alkylieren. Analog kann man aus 4-Pyrrolidinonaphthyl0essigsäure-piperidid und
Isopropyl-schwefelbromid, Aethylsulfinylchlorid, n-Butylsulfochlorid, i, Hydroxylamin
bzw.
-
N-Dimethyl-hydroxylamin 2- und 3-Isopropylmerkapto-, 2- und Aethylsulfinyl-,
2- und 3-n-Butylsulfonyl-, 2- und 3-Amino-bzw. 2- und 3-Dimethylamino-4-pyrrolidino-naphthyl-essigsäu:
piperidid gewinnen.
-
1695385 (p) Nach Diazotierung von Verbindungen der Formel I, worin
der Rest R3 NH2 bedeutet, kann man die Diazoniumgruppe glatt gegen F, Cl, Br, J,
NO2, CN, Alkylmerkapto, Alkyloxy oder CH austauschen.
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Der Austausch gegen Fluor ist in Houben-Weyl, i.c., Band 5/3 (1-9625
auf den Seiten 213 bis 231 beschrweben. Man diazotiert beispielsweise in wasserfreier
Flu@säure und erwärmt anschließend oder man zersetzt die in Substanz hergestellten,
schwer löslichen Diazoniumtetraflu8orborate thermisch, wodurch die 2- bzw. 3-Fluorverbindungen
entstehen.
-
Chlor wird gegen die Diazoniumchloridgruppierung bevorzugt in wässriger
Lösung in Gegenwart von Kupfer-I-chlorid nach der Methode von Sandmeyer ausgetauscht
(vgl. Houben-Acyl, l.c., Eand 5/3 (1962), Seiten 846 bis 852).
-
Der Austausch von Brom kann beispielsweise nach den Methoden ausgeführt
werden, wie siein Houben-Weyl, l.c., Band 5/4, auf den Seiten 438 bis 457 beschrieben
sind. Man kann entweder das Diazoniumbromid in wässriger Lösung in Gegenwart von
Kupfer-I-bromid nach Sandmeyer-oder nach der Umsetzung mit Brom in das Diazoniumperbromid
durch Kochen in Lösungsmitteln, wie Wasser oder Alkohol, zu den Brom verbindungen
zersetzen. Es gelingt aber auch, die Diazoniumbromide nach der Umsetzung mit HgBr2
zu den Diazoniumquecksilber-bromiden thermisch zu den gewünschten Bromverbindungen
zu zersetzen.
-
Der Austausch der Diazoniumjodidgruppe gegen Jod gelingt schon durch
gelindes Erwärmen. Man kann aber Katalysatoren, wie OuJ, CuBr oder CuCl, zur Beschleunigung
der Reaktion zusetzen (vgl. Houben-Weyl, l.c., Band 5/4 (1960), Seiten 639 bis 647).
-
Der Ersatz der Diazoniumgruppe gegen Oyan gelingt beispielsweise
nach
Sandmeyer in Gegenwart on CuN und Alkalicyaniden, wie NaCN oder KON, schon in der
Kälte, vorzugsweiSe bei O° bis 50°C, oder nach der Variation von Gattermann mit
Alkalicyanid unter Zusatz von Eupferpulver. Die Variante nach Korzykski benutzt
ein Doppelsalz aus KCN und Nickelcyanid als Katalysator. Die bevorzugten pH-Bereiche
für den Cyanaustausch liegen zwischen 4 und 9 (vgl.
-
Houben-Weyl, l.c., Band 8 (1952), Seiten 311 ff. und Chemical Reviews,
Bsnd 42 (1948), Seiten 213 ff).
-
Der Austausch der Diazoniumgruppe, vorzugsweise des Diazoniumtetrafäuorborats
oder Diazonium-cobalt-III-nitrits, gegen die Niirogruppe ist in Qusrterly Reviews,
Band 5 (1952), Seiten 361 ff, und Chemical Reviews, Band 40 (1947), Seite 269 ff,
beschrieben und gelingt beispielsweise durch Umsetzung mit Alkalinitriten, wie NaN02
oder KNO2, in Gegenwart von Katalysatoren, wie Kupferoxid oder Kupferhydroxyd, bereits
in der Kälte.
-
Weiterhin gelingt es ohne Schwierigkeiten, die Diazoniumsalzgruppierung
gegen Alkoxy- oder Alkylmerkaptogruppen auszutauschen, wie in Houben-Weyl, l.c.,
Band 9 (1955), auf den Seiten 124 ff bzw. 116 ff beschrieben ist. Beispielsweise
wird die Diazoniumgruppe durch Erwärmen in wüssrig alkoholischer Lösung gegen die
entsprechenden Alkoxygruppen ersetzt. Der Austausch gegen Alkylmerkapto gruppen
erfolgt durch Umsetzung'mit Alkylmerkaptanen, vorzugsweise in alkalischer Lösung
durch Erwärmen oder bereits in der Kälte unter Zusatz von Katalysatoren, wie Kupferpulver.
Die intermediär gebildeten Diazosulfide brauchen nicht isoliert zu werden.
-
Durch Erwären, wenn nötig durch Kochen, kann man die wässrigen Lösungen
der Diazoniumsalze auch zu den entsprechenden Phenolen hydrolysieren (vgl. Quarterly
Reviews, Band 6, Seiten 360 ff (1952).
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Verbindungen der Formel I, die anstelle von R3 eine Carbonamidgruppe
in 2--. oder 3-Stellung tragen, kann man in die entsprechenden Nitrile durch Wasserabspaltung
umwandeln; und zwar z.B. thermisch, vorzugsweise zwischen 170° und 300°C, insbesondere
unter Zusatz -von Katalysatoren, wie A1203, Bimsstein, Glaspulver, Sand oder Graphit,
oder chemisch mit Wasserabspaltungsmitteln, wie beispielsweise P2O5; P2S5; PCl5;
POCl3; PCl3 zusammmen mit Chlor; SO2Cl2; AlC@3 als Doppelverbindung mit NaCl; BF3,
meist unter Zusatz einer organischen Säure; COCl2 unter Zusatz von tertiären Aminen,
wie Pyridin, oder acylierten sekundären Aminen; Trichlormethyl-chlorameisensäureester;
Benzotrichlorid unter Zusatz von Katalysatoren, wie ZnCl2, FeCl3, AlCl3, konzentrierter
Schwefelsäure oder Phosphorsäure; Säureanhydride, z.B. Acetyl-benzoesäure; aromatische
Sulfonsäuren oder Sulfonsäurehalogenide, wie p-Toluolsulfochlorid. hall arbeitet
ohne oder unter Zusatz von inerten Lösungsmitteln, wie Benzol, Dichlorbenzol, Tetrahydrofuran,
Xylol, oder Nitrotenzol, vorzugsweise zwischen 100 und 250°C.
-
Die Nitrogruppe in 2- oder 3-Stellung der erfindungsgemäßen Verbindungen
der Formel I kann man nach den unter Abschnitt (i) angegebenen Reduktionsverfahren
in die NH2-Gruppe umwandeln.
-
Ebenso gelingt es 2- oder 3-Jodo-oder 2- oder 3-Jodosoderivate zu
2- bzw. 3-Jodverbindungen der Formel I zu reduzieren, insbesondere mit Jodwasserstoff,
gegebenenfalls unter Zusatz von rotem Phosphor. nuch kann man die 2- oder 3-Jodoso-verbindungen
zu den 2- bzw. 3-Jod- und 2- bzw. 3-Jodo-verbindungen disproportionieren. Die Jodosogruppe
läßt sich unmittelbar in 2- oder 3-Stellung beispielsweise durch Umsetzung mit (JO)2SO4
einführen (vgl. Houben-Weyl, l.c., Band 5/4, Seite 670 - 672).
-
Weiterhin können Verbindungen der Formel I, die anstelle von R3 eine
Hydrazino- oder eine durch Kohlenwasserstoffreste substituierte Hydrazionognuppe
tragen, diazo aert wer den. Nach Ueberführung in die biazoniumperbromide bzw. -jodide
:iit Brom bzw, Jod, bevorzugt in Lösungsmitteln wie Alkohol oder Eisessig, führt
die Thermolyse bei vorzugsweise 500 bis 130° zu den 2- oder 3-Brom- bzw. 2- oder
3-Jodverbindungen der Formel 1.
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Verbindungen der Formel I, die in 2- oder 3-Stellung eine OH-, SH-,
NH2-, oder SO2NH2-Gruppe tragen, die gegebenenfalls als Salze, insbesondere als
Alkali- oder Erdalkalisalze, vorliegen können, werden beispielsweise durch Umsetzung
mit Olefinen, wie Isobutylen, Alkylhalogeniden, wie Aethyljodid, n-Propylbromid,
Isopropylcblorid, oder mit äquivalenten Alkylderivaten, wie Alkylschwefelsäure-
oder Alkyl-sulfonsäureestern, z.B. Dimethylsulfat oder Isopropyl-p-toluolsulfonsäureester,
aber auch mit aliphatischen Diazoverbindungen, wie Diazomethan, unter Abspaltung
von Stickstoff, gegebenenfalls auch mit Aminen oder Alkoholen glatt mono- oder gegebenenfalls
auch dialkyliert. Als Lösungsmittel verwendet man beispielsweise Wasser, Aethanol,
Benzol, Tetrahydrofuran, Xylol oder ihre Mischungen. Häufig setzt man Alkalien,
wie Na0 oder ICOII, in äquivalenter Menge oder im Ueberschuß zu.
-
Weitestgehend arbeitet man nach den Alkylierungsbedingungen, wie sie
in den Abschnitten (1) und (m) beschrieben sind.
-
So kann man aus 3-Hydroxy-, 3-Merkapto-, 3Amino- bzw.
-
3-Sulfamoyl-4-homomorpholino-naphthylessigsäure-diäthylamid durch
Umsetzung mit Methyljodid die 3-Methoxy-, 3-Methylmerkapto, 3-Methylam@no- und 3-Dimethylamino-bzw.
3-Methylsulfamoyl-und 3-Dimetjhylsulfamoyl-4-homomorpholino-naphthylessigsäure-diäthylamide
oder aus 2-Merkapto- bzw. 2-Hydroxy-4-d@-n-butylamino-α-methylnaphthylessigsäure-heptylester
durch Umsetzung mit Diazorriethar. oder Dimethylsulfat die entsprechenden 2-tethylmerkapto-
bzw. 2-Methoxy-derivate erhalten.
-
2- oder 3-Amino-derivate der erfindungsgemä#en Verbi@-dungen der Formal
I lassen sich mit Carbonsäuren oder Carbnsäurederivaten, wie in Houben-Weyl, l.c.,
Band 8, Seiten 655 bi 572 beschri-eben, acylieren. Als Carbonsaurederivate kommen
beispielsweise Carbonsäureester, -anhydride oder -halogenide, wie -chloride, -bromide
oder -jodide, aber auch Amide in Frage. Man benutzt die Carbonsäurederivate selbst
als Lösungsmittel oder arbeitet beispielsweise in Benzol, Toluol, Dioxan, Tetrahydrofuran
oder Chloroform. Bei der Acylierung mit Carbons : åurehalogeniden setzt man vorzugsweise
Säurefänger zu, wie Natrium- oder Kaliumcarbonat, Pyridin, Dimethylamin oder Trimethylamin.
Man kann aber auch mit Ketenen in inerten Lösungsmitteln acylieren. Auch kann man
Thioamide, Iminoäther, Amidoxime,Amidine oder Hydrazidine beispielsweise durch Erwärmen
mit Wasser oder wasserhaltigen Lösungsmitteln in die amide umwandeln (vgl.
-
Houben-steyl, l.c., Band 8, Seiten 695, 700, 703).
-
Dic Oxydation von2- oder 3-Alkylmerkaptoderivaten von Ver-Bindungen
der Formel 1 zu den entsprechenden Sulfinyl- bzw.
-
Sulfonylverbindungen gelingt durch die verschiedenrtigsten Oxydationsverfahren,
wie sie in Abschnitt ( und in Nouben-Weyl, l.c., Band 9. (1955), Seiten 217 bis
232, beschrieben sind. Insbesondere benutzt man als Oxydationsmittel H22; Persäuren,
w@e Benzoepersäure; Chromsäure; Salpetersäure; nitrose Gase; Chlor oderBrom, elementar
oder in Form von Hypohalogeniten;Jodosobenzol oder Kaliumpermanganat. Auch elektrolytisch
kann man oxydieren.
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Für die Oxydation der 3-Nitroso-Verbindungen zu den 3-Nitroverbindungen
der Formel I setzt man vorzüglich starke Salpeteraäure oder Mischungen aus HNO3
und H2O2 in Eisessig ein (vgl. Eouben-Weyl, l.C., Band 4 (1941), Seiten 253 ff).
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Schlie#lich gelingt es, die 2- oder 3-Sulfamoyl-Verbindun ,en der
Formel I aus entsprechend substituierten reaktionsfähigen 2- bzw. 3-Sulfonsäurederivaten,
wie Sulfonsäure-chloriden, -bromiden, -jodiden, -anhydriden oder -estern, durch
Umsetzung mit Ammoniak, primären oder sekundären Aminen zu gewinnen, wie in Houben-Weyl,
l.c., Band 9, (1955), Seiten 599 bis 627 beschrieben ist. Bevorzupt arbeitet man
in inerten Lösungsmitteln, wie Benzol, Toluol, Tetrahy ; rofuran, Chloroform oder
Dioxan, bei Temperaturen zwischen -20° und 140°. Bie der Umsetzung der Sulfonsäurehalogenide
setzt man vorteilhaft Säurefänger zu, wie K2C03, Pyridin oder Dimethylanilin. Auch
kann man die Sulfonamide aus der entsprechenden Sulfonsäureammoniumsalzen bei hohen
Temperaturen zwischen 180°- 400° oder durch Reduktion von Sulfonsäureaziden, z.
3. mit Zinkstaub in Eisessig, erhalten. Schließlich gelingt es, Sulfinsäuren mit
Hydroxylamin oder mit Aminen unter Zusatz von Halogenen, wie () Chlor oder Brom,
oder ulfenamide durch KMnO4-Oxydation in Sulfonamide umzuwandeln. (Vgl. Houben-Weyl,
l.c., Band 9, Seiten 607 - 609).
-
(q) Die Cyclisierung vonsubstituertenAminophenylessigsäuren der Formel
I, worin die Reste R5 und R6 durch OH oder SH substituiertes Alkyl mit 1 - 7 C-Atomen
bedeuten zu O-ring- bzw. S-ringhaltigen Verbindungen erfolFt analog den Methoden,
wie sie für die Herstellung cyclischer Äther vom Typ des Morpholin bzw. cyclischer
Thioäther vom Typ des Thiomorpholins bekannt sind. Diole bzw. Dithiole können vorzugsweise
durch Erhitzen Mit sauren Katalysatoren in die gewünschten cyclischen Ather bzw.
Thioäther übergeführt werden. Als Katalysatoren seien in erster Linie genannt: Chlorwasserstoff
(z. B. konzentrierte wäßrige Salzsäure), Bromwasserstoff, Phosphorsäure, Schwefelsäure
(Konzentration zwischen etwa 50 und 98 %), Sulfonsäuren wie p-Toluolsulfonsäure,
saure Ionenaustauscher, Lewissäuren wie Zinkchlorid und Säureanhydride wie Acetanhydrid.
Die genannten Säuren können in wasserfreiem oder-wasserhaltigem Zustand angewendet
werden. Gegebenenfalls verwendet man ein zusätzliches inertes Lösungsmittel wie
Benzol, Toluol -oder Xylol. Die Reaktionstemperaturen der Diol- bzw.
-
Dii:hiol-Cyclisierung liegen im Bereich von etwa 50 bis 2000, je
nach dem verwendeten Cyclisierungsmittel; deir Reaktionszeiten bewegen sich zwischen
etwa 8 und 120 Stunden. Besonders bevorzugt ist der Ringschlu# mit 48%iger Bromwasserstoffsäure
bei etwa 130°. Die sauerstoffhaltigen bzw. schwefelhaltigen klinge können auch geschlossen
werden durch erhitzen eines Salzes, z. B. des Hydrochlorids, eines Diols oder Dithiols
auf etwa 200 bis 2100 oder durch H2O- bzw.
-
H2S-Abspaltung des freien Diols bzw. Dithiols auf SiO2/Al2O3 bei
etwa 375°- 400°. anstelle der Diole bzw. Dithiole kann man auch beispielsweise die
entsprechenden Dihalogenide, wie Dichloride, Dibromide oder Dijodide mit Metalloxiden,
wie Na20, K20, HgO oder CaO, bzw. mit Metallsulfiden, wie Na2S, K2S oder
BaS,
in heren Lösungsmitteln, wie Dichlorbensolt Äthylenglykol, Diniethylforma'mid, Xylol,
bei 600 bis 250°C zu den gewünschten 0- bzw. S-ringhaltigen Verbindungen umsetzen.
-
Ausgangverbindungen der Formel I, worin-einer ,der. Reste R5 und
R6 durch OH oder SH der andere Rest R bzw. R6 jeweils durch XJ, bevorzugt Chlor,
Brom oder Jod, substituiert ist, werden nach den Methoden der Williamson-Synthese
eyclisiert, wobei man zweckmäßig die OH- bzw. die SH-Gruppe in das entsprechende
Alkalialkoholat bzw.
-
Alkalimerkaptid überführt; dieses spaltet leicht Alkalihalogenid
ab und bildet so den erünschten 0- bzw. S-Ring.
-
So kann man 3-Chlor-4-(bis [ß-hydroxyäthyl]-amino)- oder 3-Chlor-4-(bis
[-ß-chloräthyl]-amino)-naphthylessigsäurecycloheptylester glatt zum 3-0hlor-4-morpholino-naphthylessigsäure-cycloheptylester
umsetzen. 5. Weiterhin gelingt es, 2-Athylmerkapto-4-(thiomorpholino-1)--methyl-naphthylessigsäure-2'-Sthoxyäthylester
aus 2-Äthylmerkapto-4-(bis-[ß-merkaptoäthyl]-amino)- oder aus 2-Äthylmerkapto-4-(bis-[ß-bromäthyl]-amino)-#053-methyl-napthylessigsäure-2'-äthoxy-äthylester
zu gewinnen. Man kann entsprechend substituierte schwefelringhaltige Verbindungen,
worin der Schwefel als Sulfinyl- oder Sulfonylgruppierung vorliegt, nach den in
Abschnitt (i) angegebenen Methoden zu den gewünschten S-ringhaltigen substituierten
Aminophenylessigsäuren der Formel I reduzieren.
-
(r) Schließlich gelingt es, substituierte Aminophenylessigsäuren der
Formel I aus entsprechend substituierten Naphthylbrenztraubensäuren durch Decarbonylierung
zu erhalten; und zwar thermisch analog der I?eoarboxylierung von Malonsäuren, wie
in Abschnitt (g) beschriebe-n, oder chemisch, beispielsweise durch Erwärmen in konzentrierter
Schwefelsäure oder durch oxydative Decarbonylierung in schwefelsaurer oder salasaurer
Lösung in Gegenwart von Qxydationsmitteln, wie H2O2.
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So kann man beispielsweise 3-Nitro-4-pyrrolidinoo-5,6-(butadien-1',3'-ylen)-zimtsäuremethylester
in OS2 zum Dibromzimtsäurederivat bromieren, mit Piperidin -in Alkohol umsetzen
und mit verdünnter Schwefelsäure zur 3-Nitro-4-pyrrolidino -naphthylbrenztraubensäure
hydrolysieren, die dann in salzsaurer Lösung mit H202 zur 3-Nitro-4-pyrrolidinonaphthyl-essigsäure
glatt oxydativ decarbonyliert wird.
-
(s) Durch Hydrierung von Chinonmethiden der Formel XXX, herstellbar
durch H20- oder Halogenwasserstoffabspaltung aus Verbindungen der Formel 1, worin
R1 OH oder Halogen bedeutet, mit Hilfe e von beispielsweise Polyphosphorsäure, konz.
H2SO4, Al2O3 bzw. NaOH oder KOH, nach den in Abschnitt (i) beschriebenen Hydrierungsmethoden
erhält man glatt Verbindungen der Formel 1.
-
So kann man beispielsweise das aus 4-Homopiperidino-3, a-dimethyl-a-hydroxy-naphthylessigsäure-n-butylester
durch H20-Abspaltung gewonnene Chinonmethid der Formel XXX zum 4-Hompiperidino-3,
α-dimethyl-naphthylessigsäure-nbutylester hydrieren.
-
Man kann aber auch metallorganische Verbindungen der Formel XIV,
wie beispielsweise n-Butyllithium oder Methylmagnesiumjodid, an Chinonmethide der
Formel XXX zu den erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel I anlagern. Man arbeitet
vorzugsweise in inerten Lösungsmitteln, wie Äther, Tetrahydrofuran, Benzol, Toluol,
Dichloräthan, und bei Reaktionstemperaturen zwischen -?0 und den Siedetemperaturen
der Lösungsmittel. Bei empfindlichen meta,llorganischen Verbindungen arbeitet man
unter einem Schutzgas wie Stickstoff.
-
So kann man z. B. Methyl-, Äthyl- oder Isopropylmagnesiumjodid an
das aus 4-Morpholino-2-trifluor-methyl-α-chlornaphthylessigsäure-diäthylamid
durch HCl-Abspaitung gewonnene Chinonmethid der Formel XXX zu den entsprechenden
a-Methyl-. a.-Ä'thyl- taw. α-Isopropyl-naphthylessigsäurederivatn anlagern.
t)
Weiterhin erhält man Aminophenylessigsäureester bzw.
-
-amide der Formel I, indem man Carbonsäuren der Formel I, worin für
A COOH steht, unter wasserabspaltenden Bedingrngen mit Alkoholen der Formel XXXI
bzw. aminen der Formeln XXXIII oder XXXIV umsetzt.
-
So gewinnt man die Ester nach den bekannten Methoden, wie sie in
Houben-Weyl, l.c., Band 8 (1952), Seiten 516 - 526, seschrieben sind. Beispielsweise
kann man die jeweiligen Carbonsäuren mit Alkoholen der Formel XXXI ohne oder unter
Zusatz von Katalysatoren, wie Scl1wefelsWure, Chlorwasserstoff, Phosphcrsäure, aromatischen
Sulfonsäuren, wie p-Toluolsulfonsäure, oder von Ionenaustauschern, vorzugsweise
zwischen 10° und der Siedetemperatur der betreffenden Alkohole, die gewöhnlich im
Überschuß eingesetzt werden, verestern. Jm das Veresterungsgleichgewicht günstig
zu beeinflussen, kann nan auch in Gegenwart von wasserbindenden Agentien arbeiteten,
wie z. B. unter Zusatz von Molekularsieben oder von wasserfreien Schwermetallsulfaten,
wie Kupfer-, isen-, Nickel-, Cobalt- oder Zink-Sulfat.
-
1"an kann auch das Aeaktionswasser nach den Methoden der azeotropen
Destillation entfernen.
-
Unter sehr milden Bedingungen verlaufen Veresterungs- und Amidierungwsreaktionen,
wenn man das Reaktionswasser chemisch durch Zusatz von vorzugsweise molaren Kengen
an Carbodiimiden, wie N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid, in inerten Lösungsmitteln, wie
Aether, Dioxan, Benzol oder Aethylenglykoldimethyläther, insbesondere in Gegenwart
von Basen, wie Pyridin, bindet. So kann man beispielsweise aus 4-Piperidino-3-chlor-α-äthyl-naphthyleseigsäure
durch Umsetzung mit 3-Oxa-5-methoxy-pentanol-1, ß-Aminoäthylalkohol, Cyclohexanol
bzw. mit ß-Pkhenyläthylamin, Homopiporidin, oder #-(N'-Aethyl-piperazino)-propylamin
die ent-@prechenden Ester bzw. Amide der Formel I erhalten.
-
Weiterhin Kann man die Carbonsäuren der FormeL I, worin für A 000H
steht, auch mit beliebigen Estern der Formel XXXII, die vorzugsweise im überschuß
eingesetzt werden, insbesondere in Gegenwart basischer oder saurer Katalysatoren,
wie Z. B. Natriumalkoholat oder Schwefelstiuree nach der in Houben-Weyl, l.C., Band
8, Seite 530, beschrfebenen Uraesterungsmethode zu erfindungsgemäßen Estern der
Formel I verestern. So gelingt es beispielsweise, durch Umsetzung von 4-Homomorpholino-2-nitro-α-methyl-naphthylessigsäure
mit Cyclopentylacetat, α-Hydroxy-ß-cyclohexyläthan-propionat oder 1-Hydroxy-4-thia-n-octan-benzoat
die entsprechenden Cyclopentyl-, Cyclohexyläthyl- bzw. 4-Thian-octyl-naphthylessigsäureester-Derivate
herzustellen. ebenso gelangt m.n zu Estern der Formel I, wenn man die jeweiligen
Carbonsäuren mit Diazoalkanen, wie Diazomethan, Diazoäthan oder Phenyldiazomethan,
in inerten Lösungsaittelnj wie Aether, Benzol oder Methanol, unter Stickstoffabspaltung
nach Houben-sfeyl, l.c., Band 8, Seite 533, umsetzt oder die Carbonsäuren an Olefine,
die sich durch formelle H2O-Abspaltung aus Alkoholen der Formel XXvI ableiten, wie
Isobutylen oder Cyclohexen, oder an Acetylene, anlagert. Wie in Houben-Weyl, l.c.,
beite 534 ausgeführt, gelingt die Anlagerung vorzugsweise in Gegenwart von Katalystaoren,
wie ZnCl2, BF3, konzentrierter Schwefelsäure, Arylsulfonsäuren, Pyrophosphorsäure,
Borsäure oder Oxalsäure, bei O°- 200° und in inerten Lösungsmitteln, wie Dioxan,
Tetrahydrofuran, Aether, Benzol oder Xylol.
-
Man wendet Drucke zwischen 1 - 300 at an. So kann man z. B. 4-(2',6'-Dimethyl-piperidino)-3-brom-naphthylessigsäure
mit Diazomethan, Diazoäthan bzw. Phenyldiazomethan glatt zu den entsprechenden Naphthylessigsäure-methylester-,
-äthylester- bzw. -benzylester-Derivaten umsetzen
und an 4-Diathylamino-3,
α-dimethyl-naphthylessigsäure 5,8-Dixoa-n-decen-1, 4-Aethyl-4-aze-n-hexen-1,
5-Isopropyl-4-oxa-n-hepten-1 zu den entsprechenden 5,ß-Dioxan-decyl-, 4-Aethyl-4-aza-n-hexyl-
bzw. 5-Isopropyl-4-oxan-heptyl-estern dieser Naphohylessigsäuren anlagern.
-
Zu ß-Hydroxyäthyl- bzw. ß-Aminoäthyl-ester-Derivaten gelangt man,
wenn man die jewerligen Carbonsäuren an Epoxyde oder an Aethylenimine anlagert,
die man sich formell durch Dehydrierung aus den Alkoholen XXXI bzw. den Aminen XXXIII
oder XXXIV entstanden denken kann. während die Umsetzung mit Epoxyden vorzugsweise
in Gegenwart von basischen Katalysatoren, wie Natriumacetat, und bei Temperaturen
bis zu 1200 gelingt, reagieren die Aethylenimine schon bei Temperaturen zwischen
0° - 30° in inerten Lösungsmitteln glatt mit den Carbonsäuren zu Amiden der Formel
I. So kann man z. B. 4-Di-n-propylamino-2-brom-α-isobutyl-naphthylessigsäure
mit Aethylenimin, Propylenimin, Aethylenoxyd bzw. Propylenoxyd glatt zu den entsprechenden
ß-Hydroxy-äthyl- bzw. ß-Hydroxy-propylnaphthylessigsäure-amid-bzw. -ester-Derivaten
umsetzen.
-
Zu Aminonaphthylessigsäureamiden der Formel I kann man auch gelangen,
wenn man Carbonsäuren der Formel I, worin für A COOH steht, mit Isocyanaten der
Formel XXXV in einem inerten Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol oder Xylol, kocht,
bis die CO2-Entwicklung beendet ist. So gelingt es z. B., aus 4-Thiomorpholino-3-chlor-a,
a-dimethylnaphthylessigsäure durch Umsetzung mit Methyl-, Aethyl-, n-Octyl- bzw.
n-Dodecyl-isocyanat die entsprechenden Naphthylessigsäureester-Derivate herzustellen.
-
Nach Houben-Weyl, l.c., Band 8, Seite 660, kann man statt der Isocyanate
auch die leicht zugänglichen worin A2 die eingangs angegebene Bedeutung
| . Azide A-C<0 |
| hat, ein- N3, |
setzen, da sich diese Azide unter den Reaktionsbedingungen indem Isocyanate XXXV
umwandeln.
-
Weiterhin erhalt man erfindungsge@ä#e Ester der Formel I, indem man
Metallsalze der Formel 1, worin für A COOMetall steht, nach den in Houben-Weyl,
1.c., Band 8, Seite 541, beschriebenen Verfahren mit Verbindungen der Formel XXXVI
umsetzt. Men verwendet vorzugsweise die meist schwerlöslichen Silber- oder Bleis@lze,
doch kann man auch die Alkali- oder Erdalkalisalze Ei@setzen. Die Salze werden vorzu@sweise
in einem inerten Lösungsmittel, wie Aether, Benzol oder Petroläther, mit den Verbindungen
der Formel XXXVI, wie beispielsweise n Butylbromid oder n-Dodecyljodid, die man
insbesondere im Überschuß verwendet, umgesetzt. So erhalt man z. B. aus 4-Homothiomorpholino-2-nitro-5,6,7,8-teirahydronaphthyl-essigsaurem
Silber durch Umsetzung mit n-Butylbromid, 2-Aethyl-3-oxa-n-hexyljodid bzw. 2-Isopropyl-2-@za-n-pentylbromid
die dazugehörigen Tetrahydronaphthyl-essigsäureester-Derivate.
-
Weiterhin erhält man Aminophenylessigsäure-Derivate der Formel 1,
indem man Ester der Formel I, worin für A COOR12 steht und R12 einen gegebenenfalls
beliebig substituierten Kohlenwasserstoffrest bedeutet, vorzugsweise in Gegenwart
basischer Katalysatoren, mit Alkoholen der Formel XXXI, Estern der Formel XXXII,
Aminen der Formeln XXXIII bzw.
-
XXXIV oder mit Hydroxylamin umsetzt.
-
Die Umsetzung der Ester der Formel I, worin für h COOR12 steht, mit
Alkoholen der Formel XXXI bzw. Estern der Formel XXXII verläuft nach den in Houben-Weyl,+1.c.,
Seiten 526 - 529, beschriebenen Umesterungsmethoden und wird vorzugsweise in Gegenwart
basischer Katalysatoren, wie Natriumalkohohat, insbesondere so durchgeführt, da#
nach Gleichgewichtseinstellung ein Reaktionspartner dem Gleichgewicht destillativ
entzogen wird. So gelingt es z. B., 4-Piperidino-3-äthylmercapto-α-äthyl-5,8-dihydro-naphthylessigsäuremethylester
mit n-Hexylalkohol oder n-Hexylacetat zum Dihydronaphthalinessigsäure-n-hexylester-Derivat
umzuestern.
-
+Band 8,
Amide bzw, Hydroxamsäuren der Formel I gewinnt
man auch durch Umsetzung der Ester der Formel I, worin für A COOR12 steht, mit aminen
der Formeln XXXIII bzw. XXXIV bzw. mit Hydroxylamin. Man setzt vorzungsweise leicht
verseifbare Fster, wie Methyl- oder Phenylester ein, und arbeitet gegebenenfalls
# er Zusatz eines basischen Katalysators, wie Natriumalkoholat, in geeigneten Lösungsmitteln,
wie siaseer, Methanol, Benzol, oder Chloroform, wobei die Temperatur vorzugsweise
zwischen 200 und der Siedetemperatur der angewandten Lösungsmittel liegt. So gelingt
es z. X,, 4-Piperidino-3-methylmercapto-naphthylessigsäure-äthglester mit Hydroxylamin
tum korrespondierenden Naphthalinacethydroxamsäure-Derivat oder mit N -ß-Aminoäthyl-N-methylpiperazin
bzw. mit N-(ß-Amino-n-propyl)-piperidin. oder Morpholin zu den entsprechenden Naphthallnessigsäureamid-Derivaten
umzusetzen.
-
Weiterhin erhält man Verbindungen der Pormel 1,- wenn man Säurehalogenide
oder Säureanhydride der Formel I, worin für A die Reste COHalogen cder COOAcyl stehen,
mit Alkoholen der Formel XXXI, mit Aminen der Formel XXXIII bzw XXXIV oder mit Hydroxylamin
umsetzt.
-
So kann man analog den in Houben-Weyl, l.c., Band 8, Seiten 543 -
547, beschriebenen Methoden die Säurehalogenide bzw. deren Salze, falls es sich
um Aminosäurehalogenide handelt, oder Säureanhydride ohne oder unter Zu@atz von
säurebindenden Mitteln, wie z. Be Natronlauge, Pottasche oder Pyridin, mit den Alkoholen
der Formel XXXI umsetzen, wobei man vorzugsweise einen Überschu# des Alkohole als
Lösungsmittelbenutzt.
-
Die Umsetzung mit Aminen der Formel XXXIII bzw. XXXIV bzw.
-
Hydroxylamin verläuft wie in Houben-Weyl, l.c., Band 8, Seiten 655.-
658 beschrieben, in gleicher Weise. Hier verwendet man als säurebindendes Agens
vorzugsweise einen
Überschu# des Amins und setzt als inerte Lösungsmittel
insbesondere Aether, Benzol, Tetrahydrofuran, Dioxan, Methanol oder Toluol zu.
-
So kann mah z. B. 4-Homopiperidino-2-methyl-α. α-di-nbutyl-nap
thylessigsäurech brid bzw. -acetanbydrid mit Isopropanel bzw. N-Methyl-P@perazin
bzw. mit Hydroxylamin zum entsprechenden Naphthylessigsäure-isopropylester-Derivat
bzw -N-methyl-piperazid-Derivat bzw. Naphthyl acethydroxamsäure-Derivgt umsetzen.
-
Bei all diesen Reaktionen des Abschnittes (t) setzt man vorzugsweise
folgende Alkohole A1OH der Formel XXXI bzw.
-
Amine A2A3NH er Formel XXXIII bzw. Isocyanate A2N=C=O der Formel XXXV
bzw. Verbindungen Art der Formel XXXVI ein: Methyl-, Aethyl-, n-Propyl-, iso-Propyl-,
n-Butyl-, iso-Butyl-, sec.-Butyl-, tert.-Butyl-, n-Pentyl-, iso-Amyl-, n-Hexyl-,
n-Heptyl-, n-Octyl-, n-Decyl-, n-Dodecyl-, Allyl-, Crotyl-, Hydroxymethyl-, Propargyl-,
ß-Hydroxyäthyl-, ß-Hydroxy-n-propyl-, #-Hydroxy-n-propyl-, ß-Methoxyäthyl-, ß-Aethoxyäthyl-,
3-Oxa-5-hydroxy-pentyl-, 3-Oxa-5-methoxypentyl-, 3-Oxa-5-butoxy-pentyl-, 3, 3,6-Dioxa-8-hydroxy-octyl-,
3,6-Dioxa-8-hydroxy-octyl-,3,6-Dioxa-8-methoxy-octyl-, 3-Oxa-5äthoxy-pentyl-, ß-Aminoäthyl-,
#-Aminopropyl-, ß-Dimethyl-aminoäthyl-, ß-Diäthylaminoäthyl, ß-Di-n-propylaminoäthyl-,
#-Dimethylaminopropyl-, #-Diäthylaminopropyl-, ß-Methyl-#-diäthylamino-propyl-,
Cyclohexyl-, Cyclopentyl-, ß-Cyclohexyläthyl-, #-Cyclohexylpropyl-, N-Methylpiperidyl-(4)-,
(N-Methyl-piperidyl-3)-methyl-, ß-(N-Methyl-piperidyl-2)-äthyl-, ß-Piperidinoäthyl-,
ß-Pyrrolidino-äthyl-, ß-Homopiperidinoäthyl-, ß-Morpholinoäthyl-, ß-Thiomorpholinoäthyl-,
ß-(N'Methylpiperazino)-äthyl-, ß-(N'-Aethylpiperazino)-äthyl-, ß-(N'-Phenylpiperazino)-äthyl-,
ß-(N'-2-Hydroxyäthyl-piperazino)-äthyl-, ß-(N'-Methylhomopiperazino)-äthyl-, #-Piperidino-propyl-,
#-Pyrrolidinopropyl-, #-(N'-
Methylpiperazino)-propyl-, #-(N'-Aethylpiperazino)-propyl-,
#-(N'-Phenylpiperazino)-propyl-, -Morpholino-propyl-, #-Thiomorpholino-propyl-,
ß-Morpholino-propyl-, ß-Piperidinopropyl-, ß-Pyrrolidino-propyl-, ß-(N'-Methylpiperazino)-propyl-,
ß-Methyl-#-morpho tno-propyl-, ß-Methyl-#-piperidin -propyl-, ß-Methy -#-pyrrolidino-propyl-,
#-Dimethylaminobutyl-, #-Diäthylaminobutyl-, #-Mercaptoäthyl-, i'henyl-, Benzyl-,
o-Methyl-phenyl-, p-Methylphe,nyl-' p-Aethylphenyl-, p-Methylbenzyl-, ß-Pnenyläthyl-,
a-Naphthyl-, ß-Naphthyl-, α-Phenyläthyl-alkohol bzw. -amin bzw. -isocyanat
bzw. -chlorid, -bromid, -jodid,-p-toluol-sulfonat.
-
Als-Ester der Formel XXXII kommen vorzugsweise Veresterungsprodukte
der vorstehenden Alkohole der Formel XXXI mit Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure,
n-Buttersäure, iso-Buttersäure oder Benzoesäure in Frage. -Als Amine A4NH der Formel
XXXIV setzt man vorzugsweise Piperidin, Pyrrolidin, Morpholin, Thiomorpholin, N-Methylpiperazin,
N-Aethylpiperazin, N-n-Propylpiperazin, N-Phenylpiperazin, N-(ß-Hydroxyäthyl)-piperazin,
Piperazin, N-Methyl-homopiperazin, N-Phenyl-homopiperazin ein.
-
(u) Weiterhin kann man Verbindungen der Formel I erhalten, indem man
Derivate der Formel I, die anstelle von A entsprechende Thioester-, Iminoäther-,
Oximinoather-, Hydrazonäther-, Thioamid-, Imidin-, Amidoxim- oder Amidhydrazongruppierungen
tragen, mit verdünnten wäßrigen Basen oder Säuren, wie z. B. Ammoniak, NaOH, K2C03,
HCl, H2SO4, gegebenenfalls unter Zusatz eines Lösungsvermittlers wie Aethanol oder
Methanol, unter Abspaltung von Schwefelwasserstoff, Ammoniak oder Aminen, Hydrazin
oder Hydrazinderivaten oder Hydroxylamin zu den entsprechenden Estern oder Amiden
hydrolysiert. Während z. B. die meisten Iminoatherhydrochloride in wäßriger Lösung
schon bei Raumtemperatur sofort in die Ester und Ammonchloride zerfallen, bedürfen
andere
Derivate, wie z. B. manche Amidoxime oder Thioamide, zu
einer Hydrolyse Temperaturen bis zu 100°.
-
So kann man beispielsweise 4-Piperidino-2-brc-a-äthyl-5,6,7,8-Tetrahydronaphthy
-essigsäureiminoäthylester # HCl bzw. -ox minoäthylester # HCl bzw. -hydrazon minoäthylester
# HCl glatt zu den ietrahydronaphthylessigsäureäthylester-derivaten und 4-Piperidino-3-nitro-naphthylessigsäure-thioamid,-
-amdoxim oder -amidhydrazon zu den entsprechenden Naphthylessigsäureamid-derivaten
hydrolysieren.
-
(v) Zusätzlich gelangt man zu Amiden der Formel I, indem man Nitrile
der Formel I, worin für A CN ateht, nach Houben-Weyl, l.c., Band 8, Seite 661, in
alkalischem oder saurem Medium, wie wäßriger Natronlauge oder konzentrierter Schwefelsäure,
vorzugsweise zwischen 200 und 200° partiell verseift.
-
Man kann aber auch die Nitrile durch Wasserstoffperoxid oder organische
Persäuren,vorzugsweise in wäßrig-alkoholischer NaOH zwischen 200 - 1000, zu den
erfindungsgemäßen Amiden der Formel I hydrolysieren.
-
So erhält man aus 4-Piperidino-3-chlor- bzw. 4-Homopiperidino-3-n-butyl-5,6-(butadien-1',3'-ylen)-benzylcyanid
die korrespondierenden Naphthyl-acetamid-derivate der Formel 1.
-
(w) Über die Hydrolyse on Thioamiden läuft letztlich auch di.
-
Willgerodt-Reaktion, mit deren Hilfe man aus Ketonen der Formel XXXVII
zu Amiden der Formel I gelangt. Nach Houben-Weyl, l.c., Band 8, Seite 665, setzt
man die Ketone XXXVII mit Schwefel und Aminen der Formel XXXIII oder XXXIV, gegebenenfalls
in inerten Lösungsmitteln, wie z. B. Dioxan oder Tetrahydrofuran, durch längeres
Koch'en unter Rückfluß zu den Thioatniden um. Die Hydrolyse der nicht notwendigerweise
zu
isolierenden Th@oamide wird so mild durchgeführt, da# die Verseifung auf der Amidetufe
stehen bleibt.
-
So erhal man beispielsweise aus 4-Dimethylam@no-3-fluor-1-acetyl0naphthalin
durch Umsetzung mit NH3/S 4-Dimethylamino-3-@luor-naphthalinessigsäureamid.
-
Gleichfalls zu Amiden der Formel I gelangt man, indem man Oxime der
Formel XXXVIII, wie in Houben-Weyl, l.c., Band 8p Seite 669, näher beschrieben,
mit sauren Agentien, wie z. 3. korzentrierter Schwefelsäure, Phosphorpentachlorid
oder Benzols':Jfachlorid, vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 80°- 180° einer
Beckmannschen-Umlagerung unterwirft. So kann man z. B. [4-(2',6'-Diäthylpiperidino)-3-isopropoxy-α-methyl-5,6,-(butadien-1',3'-ylen)-benzyl-]
n-propylketonoxim zum entsprechenden Naphthalinessigsäure-N-n-propylamid-derivat
umlagern.
-
Schlie#lich kann man Ketone der Formel XXXIX nach Houben-Acyl, l.c.,
Band 8, Seite 671, mit HN3, vorzugsweise in inerten Lösungsmitteln, wie Benzol oder
Chloroform, und in Gegenwart saurer Xatalysatoren, wie z. B. konzentrierter Schwefeleäure,
bei Temperaturen zwischen 400 biß +100° durch Schmidt'schen Abbau in Amide der Formel
I umwandeln.
-
So gelingt es beispielsweise, [4-Piperidino-2-methyl-5,6-(butadien-1',3'-ylen)-benzyl]äthylketon
mit HN3, zum 4-Piperidino-2-methyl-naphthylessigsäure-N-äthylamid umzusetzen.
-
(x) Zu Hydroxamsäuren der Formel 1 gelangt man außerdem, indem man
Aldehyde der Formel XL nach Angeli entweder mit einem Sslz, vorzugsweise Alkali-
oder Erdalkalisalz, der Nitrohydroxylaminsäure, beispielsweise in wäßriger oder
alkoholischer Lösung, cder mit Benzolsulfonylhydroxylamin, f nebesondera in alkalisch-wäßriger
oder alkcholischer @ösung, umsstzt. In beiden Fällen erhält man die Salze,
aus
denen amn die freien Hydroxamsäuren durch Ansäuern gewinnen kann.
-
So kann man die 4-Piperidino- bzw. 4-Homomorpholino- bzw.
-
4-Diäthylamino-3-chlor-α-mathyl-naphthyl-acetaldehyde mit Nitro-hyd@@xylaminsäure
oder Benzolsulfonylhydroxylamin zu den korrespondierenden Naphthyl-acethydroxamsäurederivaten
umsetzen.
-
Man kann aber auch die Oxime der Aldehyde XL, wie in Houben-Weyl,
l.c., Band 8, Seite 689, beschrieben, vorzugsweise mit Caroscher-Säure, mit Wasserstoffperoxid
oder organischen Persäuren, wie Benzoesäure, zwischen -20° und 100° zu den entsprechenden
Hydroxamsäuren der Formel I oxydisren. so erhält man beispielsweise durch Oxydation
von 4-Morpholino-, 4-Homomorpholino- bzw. 4-Thiomorpholino-α, α-dimethylnaphthyl-acetaldehydoxim
die entsprechenden N@phthyl-acethyldroxamsäuren.
-
Orthoester der Formel 1 gewinnt man, indem man Salze der Iminoester
der Formel I, worin für A C(=NR13)OR12 steht und R12 sowie R13 die eingangs angegebene
Bedeutung haben, mit Alkoholen der Formel XLI, vorzugsweise zwischen -20° und +60°,
umsetzt. Als Lösungsmittel benutzt man insbesondere die jeweiligen Alkohole im Üeberschu#
oder Dioxan, Aether, Benzol oder Uetrahydrofuran. Die Iminoester sind jeweils aus
den entsprschenden Nitrilen durch Anlagerung beliebiger Alkohole vorzugsweise im
sauren Nedium erhält lich.
-
So erhält man beispielsweise aus 4-Piperidino-3-acetamino-α-äthyl-5,6-dihydronaphthalin-essigsäureiminoäthylester
# HCl durch Umsetzung mit Methanol, Aethanol, Isopropanol, n-Buta#el, #ec.-Butanol
oder iso-Butanol die korrespondierenden Dinhydronaphthyl-essigsäureorthoesterderivate.
-
Man kann aber duch metallorganrsche Verbindungen der FormelXLII,
insbesondere Grignard- oder Lithiumverbindungen, mit Orthokohlensäureestern der
Formel XLIII*zu erfindungsgemäßen Orthoestern der Formol 1 umsetzen. Diese Reaktion
verlauft unter den für Grignard-Reaktionen üblichen Bedingungen, indem man die Komponenten
in einem inerten Lösungsmittel, wie Aether Tetrahydrofuran oder Dioxan, zunächst
unter ICühlen zusammenfügt und die Reaktion bei Raumtemperatur oder durch kurzes
Erhitzen unter Rückfluß zu Fnde führt.
-
So gewinnt man beispielsweise aus 4-Piperidion-2-methyl-5,6-(butadien-1'
3'-ylen)-benzylmagnesiumjodid und Orthokohlensäuremethyl-, -äthyl- oder -isopropylester
die erfindungsgemä#en Orthoester der Formel 1.
-
Z) Schließlich Kann man Verbindungen der Formel I erhalten, indem
man Verbindungen der Formel XLIII mit Verbindungen der Formel XLIV oder Verbindungen
der Formeol XLV mit Verbindungen der Formel XLVI oder Verbindungen der Forml XLVII
mit Verbindungen der Formel XLVIII unter M1X3-abspaltenden Bedingungen umsetzt oder
aus Verbindungen der Formeln XLIX bis LIII M1X3 abspaltet.
-
Zur inter- bzw. intramolekularen M1X3-Abspaltung wendet man die gleichen
Methoden an, die bereits in den Abschnitten k) und/oder 1) ausführlich beschrieben
sind.
-
Die jeweiligen Naphthalin-essigsäure-derivate der Formeln XLIII,
XLV, XLVII, XLIX bis LIII erhält man aus den entsprechend substituierten Naphthyl-essigsEuren
der Formel I, worin für A COOH steht, oder geeigneten Derivaten dieser Naphthyl-essigsäuren,
wie Säurechloriden, Estern oder Anhydriden, durch Umsetzung mit den passenden, meist
literaturbekannten, entsprechend substituwerten Alkoholen oder Aminen nach dem in
Abschnitt t) näher beschriebenen Verfahren.
-
So kann man #eispielsweise 4-Piperidino-3-chlor-α-methylnaphthyl-esstgsäure-3'-jod-n-propyles@er
mit Natriiummcthanolat, Natriumäthylmercaptid, Piperid@n oder N-Methyl-piperazin
zu den entsprechenden Naphthyl-essigsäure-3'-methoxy- bzw. -3'-äthylmercapt - bzw.
-3'-piper ino- bzw. -3'-(N'-methyl-piperazino)-n-propylester-Derivaten @msetzen.
-
Weiterhin geliagt es beispielsweise, 4-Homomorpholimo-2-trifluormethyl-naphthyl-essigsäure-2'-aminoäthylester
glatt an der 2'-Aminogruppe mit Methylbromid, n-Butyljodid oder Isopropylbromid
zu den entsprechenden 2'-Dialkylaminoäthylestern zu alkylierer.
-
Auch 4-Thiomorpholino-3-nit@o-α-methyl-naphthyl-essigsäure-N-(2'-jod-äthyl)-amid
läßt sich mit Pyrrolidin, Morpholin, N-Phenyl-piperazin bzw. Homopiperidin zu den
entsprechenden Naphthyl-essigsäure-N-(2'-pyrrolidino- bzw. -N-(2'-morpholino-bzw.
-N-(2'-phenylpiperazino- bzw. -N-(2'-homopiperidino-äthyl)-amid-Derivaten umsetzen.
-
Ebenso gelingen die Ringschlüsse von beispielsweise 4-Piperidino-3-chlor-naphthyl-essigsäure-bis-N-(2'-chloräthyl)-amid
mit Anilin, n-Butylamin oder n-Hexylamin zu den korrespondierenden Naphthyl-essigsäure-piperazin-Derivaten,
von 4-Homomorpholino-3-methyl-α-äthyl-naphthyl-essigsäure-bis-N-(2'-hydroxyäthyl)-amid
zum entsprechenden Naphthylessig-sEuremorpholid und von 4-Xorpho-, lino-2-äthoxy-α-methyl-naphthyl-essigsäure-N-(2'-chloräthyl)-N-(2'-natriummercapto-äthyl)-amid
unter NaCl-Abspaltung zum korrespondierenden Naphthyl-essigsäure-thiomorpholid.
za)
Verbindungen de@ allgemeinen Formel I, welche durch Wasserstoffanlagening im Naphthalipkern
@a@tiell oder ganz aufiydriert sind konnen unter dehydrierenden Reaktionsbedingungen
in Naphthalinderivate der allgemeinen Formel I überfuhrt werden.
-
Diese Dehydtierungsrenktionen werden mit Dchydr@erungmitteln wie
z.B. Schwefel, Selen, Platin-, Palladium-, Nickel- oder Kobalt-katal ysatoren (als
Metolle oder auf spez@ellen Trägern, wie z.B. Kohle, CaCO3 oder SrCO3) oder mi@
Selendi@xid, Dialkyldisulfidon wie Diisoamyldisulfid, Chloranil konzentrierter Schwefelsäure
oder anderen mild wirkenden Oxydationsmitteln, wie Eisen(III)-chlorid oder Nitrobenzol,
ausgefuhrt. In günstigen Fällen kann schon Luftsauerstoff die Dehydr@erung bewirken.
-
Als Dehydrierungskatalysatoren können ferner Silber @@d Kupferkatalystoren,
einzeln oder als Mischkatalysato@en, K@@alt-Kohle-Katalysatoren, Nickel-Aluminiumoxid-Katalysatoren
sowie eine Vielzahl vo anderen Mischkatalysatoren, wie sie für Dehydrierungsreaktiomen
in Houben-Weyl, l.C., Band 4/2, Seiten 192-205, becehrieben sind, verwendet werden.
-
Die Dehydrierungen mit Schwefel oder Selen werden mit den berechneten
Mengen an Schwefel bzw. Selen ausgeführt, wobei ein Ueberschu# wegen der Gefahr
von Nebenreaktionen vermieden wird.
-
Die Reaktion wird bevorzugt bei Temperaturen zwischen 1400 - 3000
ausgeführt. Gewöhnlich sind Reaktionszeiten von 10 - 100 Stunden erforderlich.
-
Bei Dehydrierungen mit Metall- oder Metalloxid-Katalysatoren erfolgt
die Dehydrierung bei Feststoffen im allgemeinen in flüssiger Phase; sie kann jedoch
auch in der Gasphase stattfinden, wenn die zu hydrierende Substanz bei Normaldruck
oder erniedrigtem Druck und bei der zur Dehydrierung notwendigen Temperatur in den
dampfförmigen Zustand übergeht Dehydrierungs-
-temperatur und -dauer
schwanken bei katalytisc11en. Dehydrierungen naturgemä# innerhalb weiter Grenzen,
so da# Reaktionstemperaturen zwischen 100°-350°C und Reaktionszeiten zwischen 5
- 100 Stunden erforderlich sein können. Als Lösungsmittel können z.B. Mesitylen,
p-Cymol, Naphthalin, Chinolin. Acetanilid und andere hochedee aromatische Verbindungen
benutzt werden.
-
Mit Chinonen wie z.B. Chloranil lassen sich die angestrebten Dehydrierungsreaktionen
unter weit milderen Reaktcnsbedingungen erzielen. Erhitzen der zu dehydrierenden
Verbindung in einem inerten Lösungsmittel bei Temperaturen zwischen 700-1500C führt
in schonender Weise zu den erwünschten Produkten.
-
So kann man beispielsweise α-Methyl-α-(4-piperidino-decalyl-1)-essigsäure
oder 4-Pyrrolidino-1,2,3,4-tetrahydro-α-äthyl naphthyl-l-essigsä'areamid glatt
zu den korrespondierenden Naphthalinderivaten dehydrieren. zb) Weiterhin ist es
möglich, Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin anstelle des bivalenten Restes
R4 Wasserstoff und der Rest R15 mit der auf Seite 46 angegebenen Bedeutung stehen,
zu Verbindungen der Formel I, insbesondere unter säurekatalysier-, ten Reaktionsbedingungen,
zu cyclisieren. Solche Cyclisierungsreaktionen führt man vorzugsweise unter den
Bedingungen einer Friedel-Crafts-Reaktion durch, wie sie in Abschnitt of) auf Seite
73 und ausführlich in G.A. Olah, Friedel-Crafts and Related Reactions, 1964,1. c.,
Volume II, Kapitel 14, 17 bis 20 und 22, Volume III, Kapitel 44 und 40 sowie in
Chemical Reviews, Band 38, 1946, Seiten 447-499,näher beschrieben sind. Als Katalysatoren
benutzt man beispielsweise Säuren wie HC1, HBr, CF3COOh, HF, Polyphosphorsäure oder
Lewissäuren wie z.B. A1C13, AlBr3, SnCl, g, znCl2, BF3, ZrC14, FCC13, SbCl5 oder
TiC14 und als Lösungsmittel n-Hexan, Schwefelkohlenstoff, Tetrachlorkohlenstoff,
Trichloräthylen, Nitrobenzol, Tetramethylensulfon, Nitroäthan, Polyphosphorsäure,
Eisessig, Trifluoressigsäure
und/oder Essigsäureanhydrid. Die Cyclisierungsreaktion
führt man vorzugsweise zwischen 60° und 210°C durch. bie Aldehydgruppierung im Rest
R15 kann gegebenenf@lls ahgewandelt als Thioaldehyd oder Schiff sche Base vorliegen
oder als Acotal, Thioacetal oderAminal geschützt sein. Es empfiehlt s@ch, für die
anschlie#ende Cyclisierungsreaktion diese Schutz gruppen zu entfernen. Dies kann
durch Entketalisierung oder Umketalisierung nach bekannten Methoden geschehen; in
manchen Fällen kann jedoch auch die geschützte Aldehydkomponente in die Reaktion
eingesetzt werden, da die Schutzgrup pe unter den bei der Cyclisierung angewendeten
sauren Reaktionsbedingungen vielfach aufgespalten wird.
-
Verbindungen der mel I, worin anstelle des bivalenten Restes R4 Wasserstoff
und R15 steht und wobei R15 ein gegebenenfalls 1 - 2 Doppelbindungen enthaltendes
Tetramethylenderivat der Formel LV oder n-Butyl mit 1 - 2 Doppelbindungen und/oder
gegebenenfalls einer Dreifachbindung bedeutet, lassen sich ebenfalls im allgemeinen
glatt unter Friedel-Crafts-Bedingungen intramolekular zu Verbindungen der Formel
I alkylieren. Diese Cyclisierungsreaktionen laufen dann insbesondere rasch und mit
guten Ausbeuten ab, wenn X2 im Rest R15 der Formel LV Chlor, Brom oder Jod bedeutet.
-
Wenn X2 in LV die Bedeutung eines Hydroxy-, Alkoxy-, Acyloxy-, Schwefelsäure-
oder Sulfonsäurerestes annimmt, bestehen ebenfalls keine Schwierigkeiten bei der
intramolekularen Friedel-Cafts-Alkylierung. Falls R15 3-Formyltrimethylen mit gegebenenfalls
einer Doppelbindung oder X2 im Rest R15 der Formel LV OH, alkyliertes oder acyliertes
OH bedeuten, erreicht man die Cyclisierung vorzüglich auch mit Wasserabspaltungsmitteln,
wie
beispielsweise Polyphosphorsäure, P2O5, POCl3, PCl5 oder 30Cl2
mit oder ohne Zusat@ von inerten Lösungsmitteln, wie Benzol, Xylol, Nitrobenzol
oder Dichlorbenzol, bei Temperaturen zwischen vorzugsweise 800 bis 3000C.
-
So kann man beispielsweise 4-Pyrrolidino-y-chlor-2(3'-formylpropyl)-phenyl-essigsäure
glatt zu 4-Pyrrolidino-2-chlor-7,8-dihydro-naphthalin-1-essigsäure und 4-Piperidino-3-(4'brombutyl)-α-methyl-phenylessigsäureamid
zu 4-Piperidino-5,6,7,8-tetrahydro-α=methyl-naphthalin-1-essigsäureamid cyclisieren.
-
) Zu Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R4 Tetramethylen
mit einer odez zwei Doppelbindungen bedeutet, gelangt man ferner dadurch, daß uan
aus Verbindungen der Formel I, worin anstelle des Restes R4 ein durch X6 einfach
substituiertes, gegebenenfalls eine Doppelbindung enthaltendes Tetramethylen steht,
den Substituenten X6, der insbesondere C1, Br, J oder durch Alkyl, Acyl, Alkylsulfonyl
oder Alkoxysulfonyl substituiertes OH, SH oder NH2 bedeuten kann, als HX6 unter
Ausbildung einer Doppelbindung eliminiert.
-
Derartige Eliminierungsreaktionen verlaufen ohne Schwierigkeiten.
Setzt man Verbindungen der Formel I ein, in denen anstelle von R4 ein gegebenenfalls
eine Doppelbindung enthaltendes und durch X6 substituiertes Tetramethylen steht,
dann erhält man durch Abspaltung von HX6 in hohen Ausbeuten die jeweiligen Dihydronaphthalin-
bzw. Naphthalinderivate.
-
In den Fällen, wo es sich bei X6 um einen Halogensubstitaenten handelt,
kann dieser unter basischen Reaktionsbedingungen leicht als Halogenwasserstoff unter
Ausbildung einer Doppelbindung eliminiert werden. Als Basen können verwendet werden:
Alkalihydroxyde, Alkalicarbonate, Alkoholate, wie z.B. Kaliumtert.butylat. Amine,wie
z.B. #imethylanilin, Pyridin, Collidin oder Chinolin; als Lösungsmittel benutzt
man: Benzol, Toluol, Cyclohexan, Methanol, Dioxan, Tetrahydrofuran, Dinethylfor
mamid oder tert. Butanol. Di als Basen verwendeten kAmine können oft auch im Ueberschuß
als Lösungsmittel eingesetzt werden.
-
Bedeutet Z6 sinen Hydroxylrest, so handelt es sich bei der Eliminierung
um eine einfache Wasserabspaltung, die nach bekannten Methoden durchgeführt werden
kann. Als wasserabspaltende Mittel benutzt man vorzug@weise POCl3, Polyphosphorsäure,
Ameisensäure, Perchlorsäure, Essigsäureanhydrid, Thionylchlorid, P205, Molekularsiebe,
gesinterte Aluminiwioxide sowie andere dehydratisierende OXide wie Bio2 oder EHSO4,
wobei der Zusatz eines Löaungsmittels von Vorteil sein kann.
-
Die Wasserabspaltung kann auch' säurekatalysiert durch azeotrbpe
Entfernung des gebildeten Wassers erfolgen.
-
Die Eliminierung von Alkyl, Acyl und Alkylsulfonyl sowie Alkoxysulfonyl-oxy-,
-mercapto- oder -amino-Resten kann unter ähnlichen Bedingungen durchgeführt werden.
Insbesondere die Eliminierung der Sulfonsäure-Reste, wie z.B. die der Mesylate oder
Tosylat, erfolgt schonend und in guter Ausbeute durch Kochen in Dimethylformamid
oder Dimethylsulfoxid mit Alkalicarbonaten, wie z.B. Li2CO3, oder mit Kaliumacetat.
So kann man beispielsweise aus 4-Homopiperidino-3-chlor-5-brom-5,6-dihydro-naphthalin-1-essigsäure-diäthylamid
durch HBr-Abspaltung glatt 4-Homopiperidino-3-chlor-naphthalin-1-essigsäurediäthylamid
gewinnen. Ebenso gelingt es, aus 4-Piperidino-2-nitro-α-methyl-5-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
durch H2O-Abspaltung das korrespondierende 7,8-Dihydronaphthalin-derivat zu erhalten.
z@)
Verbindungen der Formel I gewinnt man weiterhin dadurch, daß zn-ln aus Verbindungen
der allgemeinen Formel I, worin für R4 ein durch' X7 und X8 in 1,2- oder 1,4-' oder
3,4-Stellung doppelt substituiertes, gegebenenfalls eine Doppelbindung enthaltendes
Tetramethylen steht, jeweils d@e beiden Substituenten X7 und X8 unter Ausbil#ung
einer Doppelbindung, insbesondere mit Metallen, wie Zn, Zn-Cu, Na, Li oder K, oder
mit metallorganischen Verbindungen, wie Grignard- oder lithiumorganischen Verbindungen,
eliminiert. Insbesondere die Eliminierung vicinaler Dihalogenide, wie Dichloride,
Dibromide oder Dijodide, aber auch von Halohydr@hen, wie Chlor- oder Bromhydrinen,
oder von vicinalen Hal estern, wobei X7 beispielsweise Cl, Br, J und X8 Acyloxy
deuten, gelingen, glatt und sind in der Literatur häufig beschrieben. Diese vicinalen
Eliminierungen werden bevor;-ugt mit Zink in Eisessig unter Zusatz von Natriumacetat
oder aber in Aethanol durch Kochen unter Rückflu# ausgeführt. Die Reaktionszeiten
variieren vorzugsweise zwischen 10 Minuten und mehreren Stunden, die Reaktionstemperaturen
zwischen 80° und 300°.
-
Als Lösung tttel kann man beispielsweise Benzol, Toluol, Dichlorbenzol,
Aethylenglykol, $iäthylenglykoldimethyläther oder Dimethylformamid einsetzen.
-
So gelingt es beispielsweise ohne Schwierigkeiten, 4-Piperidino-5,6-dichlor-5,6,7,8-tetrahydro-naphthalin-1-essigsäure
zu 4-Piperidino-7,8-dihydro-naphthalin-1-essigsäure und 4-Morpholino#7-chlor-8-hydroxy-7,8-dihydro-α-äthyl-naphthalin-1-essigsäur,
zu 4-Morpholino-α-äthyl-naphthalin-1-essigsäure umzusetzen.
ze)
Reine nach dem Verfahren der Erfindung erhaltene substituierte Aminophenylessigsäure
der Formel I Kann mit einer Säure in üblicher Weise in das zugehörige Säureadditionssalz
übergeführt werden. Für diese Umsetzung kommen solche Säuren in Frage, die physiologisch
unbedenkliche walze liefern. So kö@nen organische und anorganische Säuren, wie z.B.
aliphatische, licyclische, araliphatieche, aromatische oder heterocyclische ein-
oder mehrbasige Carbon- oder Sulfonsäuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure,
Pivalinsäure, Diäthylessigsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Pimelinsäure,
Fumarsäure, Maleinsäure1 Milchsäure, Weinsäure, Aepfelsäure, Aminocarbonsäuren,
Sulfaminsäure, Bnzoesäure, Salicylsäure,, Phenylpropionsäure, Citronensäure, Gluconsäure,
Ascorbinsäure, Nicotinsäure, Isonicotinsäure, Methansulfonsäure, Aethandisulfonsäure,
ß-Hydroyäthansulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure, Naphthalinmono- und -disulfonsäuren,
Schwefelsäure, Salpetersäure, Halogenwasserstoffsäuren, wie Chlorwasserstoffsäure
oder Bromwasserstoffsäuere, oder Phosphorsäuren, wie Orthophosphorsäure, usw. verwendet
werden. Andererseits können die substituierten Aminophenylessigsäuren der Formel
1, worin für A COOH steht, durch Umsetzung mit einer Base in eines ihrer physiologisch
unbedenklichen Metall- bzw. Ammoniumsalze übergeführt werden.
-
Als Salze kommen insbesondere das Natrum-, Kalium-, Magnesium-, Calcium-
und Aaoniumsalz in Betracht, ferner substituierte Ammoniumsalze, wie z.B. das Dimethyl-
und das Diäthylammoniumsalz.
-
Umgekehrt können die substituierten Aminophenylessigsäuren der Formel
1 aus ihren Säureadditionssalzen durch Behandlung mit starken Basen, wie Natrium
oder Kaliumhydroxyd, Natrium-oder Kaliumkarbonat, bzw. gegebenenfalls aus ihren
Metall-und Ammoniumsalzen durch Behandlung mit Säuren, vor allem Mineralsäuren wie
Salz- oder Schwefelsäure, in Freiheit gesetzt werden.
-
Schlie#lich kann eine substituierte Aminophenylessigsäure der Formel
1 durch Behandlung mit niederen Alkylestorn in das zugehärige quaternäre Salz umgewandelt
werden.
-
Für die Quaternierung sind beispielsweise Alkylhalogenide, wie Wethylbrom
oder Aethylchlo@id,oder auch Dialkylsulfate, wie z.B. Diäth @ oder Dimethyls@lfat,
geeignet. Die Quaternierungsbedlngungen sind die üblichei, wie sie beispielsweise
in bubeo Weil, Methoden der organischen Chemie, l.c., Band 11/2, (1958), Stickstoffverbindungen
II/III, auf den Seiten 591 bis 615 beschrieben bzw. zitiert sind.
-
Die Carbonsäureanhydride von substituierten Aminophenylessigsäuren
der Formel I, worin Für A COOH steht, gewinnt man beispielsweise nach den in Houben-Weyl,
l.c., Band 8, Seiten 476 - 480,angegebenen Methoden. So kann man beispielsweise
Salze der Aminophenylessigsäuren, wie Natrium-, Kalium- oder Salze der Aminophenylessigsäuren,
wie Natrium-, Kalium- oder Magnesiumsalze, durch Umsetzung mit Aminophenylessigsäurehalogeniden,
wie -chloriden, -brorriden oder -Jodiden in @ symmetrischen Anhydride umwandeln,
wobei man bevorzugt bei 60°bis 160° und in inerten Lösungsmitteln, wie Dioxan, Benzol,
Tetrahydrofuran oder Dichlorbenzol,arbeitet. Zur Gewinnung gemischter Anhydride
setzt man die aminophenylessigsauren Salze bzw, die Aminophenylessigsäurehalogenide
mit anderen Carbonsäurehalogeniden, wie Acetylchlorid, oder Carbonsäureanhydriden,
wie Acetanhydrid, vorzugsweise unter Zusatz katalytischer Mengen an Mineralsäuren
wie konzentrierter Schwefelsäure, bzw, mit anderen carbonsauren Salzen, wie propionsaurem
Natrium, um. Bedsonders leicht lassen sich die freien Aminophenylessigsäuren der
Formel Z durch Behandlung mit Acetanhydrid oder Acetylchlorid in der Wäreme, gegebenenfalls
unter Zusatz inerter Lösungsmittel, wie Dioxan, Benzol, Tetrachlormethan oder Xylol,
in die gemischten Anhydride umwandeln. die Anhydridbildung gelingt auch dann ausgezeichnet,
wenn Man z:B. eine kalt bereitete Aminophenylessigsäurechlorid-Pyrdin-Mischung,
gegebenenfalls unter Zusatz eines inerten
Lösungsmittels, wie
Aether, Tetrahydrofuran oder Dioxan, mit der fieien Aminophenylessigsaure versetzt.
Anstelle von Pyridin lä#t sich auch Trimethylamin verwenden.
-
Fells die substituiertenAmtnophenylessigsäuren der Formel I ein Asymmetriezentrum
enthalten; dann liegen sie gewöhnlich in racemischer Form vor. Preisen sie zwei
oder nehrere Asymmektriezentxen auf, dann iallen diese Verbindungen bei der Synthese
i:'a allgemeinen als Gemische von Racematen an, aus denen man in an sich bekannter
Weise die einzelnen Racemate beispielsweise durch mehrmaliges Umkristallisieren
aus geeigneten Lösungsmitteln isolieren und in reiner Form gewinnen kann.
-
Solche Racemate Können nach einer Vielzahl bekannter Methoden, wie
sie z.B. in Houben-Weyl, l.c., Band 4/2, Seiten 513 - 519, angegeben sind, in ihre
optischen Antipoden getrennt werden.
-
So kann man einige racemische Gemische als Eutektika anstatt in Form
von Mischkristallen fällen und auf diese Weise rasch trennen, wobei iri diesen Fällen
auch eine selektive Ausfällung mo"glich sein kann. Die ßebräuchlichere Methode der
chemischen Trennung ist jedoch weitaus zu bevorzugen. Nach dieser Methode werden
aus dem racemischen Gemisch durch Umsetzung mit einem optisch aktiven Trennmittel
Diastereomere gebildet. So kann man gegebenenfalls eine optisch aktive Base mit
der Carboxyl gruppe oder eine optisch aktive Säure mit der Aminogruppe einer substimierten
Aminophenylessigsäure der Formel I umsetzen.
-
Zum Beispiel kann man Salz-Diastereomere der substituierten Aminophenylessigsäuren
der Formel I gegebenenfalls mit optisch aktiven Aminen, wie Chinin, Cinchonidin,
Brucin, Cinchonin, Hydroxyhydrindamin, Morphin, α-Phenyläthylamin, pherlyloxynaphthylmethylamin,
Chinidin, 1-Fenchylamin, Strychnin,
basischen Aminosäuren, wie
Lysin, Arginin, Aminosäureestern u, dgl. oder mit optisch aktiven Säuren, wie D-und
L- Weinsäure, Dibenzoyl- D- und -L-weinsäure, Diacetyl-D-und -L-Weinsäure, ß-Campfersulfonsäure,
D- und L-Mandelsäure, D- und L-Aepfelsäu@e oder D- und L-Milchsäure und dgl. bilden.
In ähnlicher Weise tassen sich Ester-Diastereomere der Aminophenylessigsäuren der
Formel I, worin für A COOiS steht, mit optisch aktiven Alkoholen, wie Borneol, Menthol
Octanol-2 und dgl., herstellen. Der Unterschied in der Löslichkeit der anfallenden
Diastereomeren erlaubt die selektive Kristallisation der einen Form und die REgenerierung
der jeweiligen optisch aktiven substituierten Aminophenyle essigsäuren a.'s dem
Gemisch. Es steht jedoch noch eine dritte, vielversprechende Trennmethode zur Verfügung,
die in der Anwendung der einen oder anderen orm Liochemischer Arleitsweisen unter
Anwendung selektiver, enzymatischer Reaktionen besteht. So kann man die racemischen
substituierten Aminophenylessigsäuren einer asymmetrischen Oxydase oder gegebenenfalls
Decarboxylase aussetzen, die durch Oxydation oder Decarboxylierung eine Form zerstört,
während die andere Form unverändert bleibt. och lohnender ist die Verwendung einer
Hydrolase bei einem Derivat des racemischen Gemischs zur bevorzugten Bildung einer
Form der substituierten Aminophenylessigsäuren. So kann man Ester oder Amide der
Aminophenylessigsäuren der Formel I der Einwirkung einer Hydrolase aussetzen, welche
das eine Enantiomorph selektiv verseift und das andere unverändert läßt.
-
Die neuen Verbindungen und/oder gegebenenfalls ihre physiologisch
unbedenklichen Metall- und Ammonium- sowie Säureadditionssalze können im Gemisch
mit üblichen Arzneimittelträgern in der Human- oder Veterinärmedizin. eingesetzt
werden. Als Trägersubstanzen kommen solche organischen oder anorganischen Stoffe
in Frage, diese für die parenterale, enterale oder topikale Applikation geeignet
sind und die mit den neuen Verbindungen nicht in Reaktion treten, wi. beispielsweise
Wasser, pflanzliche Oele, Polyäthylenglykole,
Gelatine, Milchzucker,
Stärke, Magnesiumstearat, Talk, Vaseline Cholesterin usw Zur parenteralen Applikation
kdienen insbesondere Lösungen, vorzugsweise olige oder wä#rige Lösungen, sowie Suspensionen
oder Emulsionen. Für die enterale Applikation konnen ferner Tabletten oder Dragees,
für die topikale Anwendung Salben oder Cremes, die gegebenenfalls sterilisiert oder
mit Hilfsstoffen, wie Konservierungs-, Stab@@isierung- oder Netzmitteln oder Salzenzur
Beeinflussung das osmotischen Druckes oder mit Puffersubstanzen versetzt sind, angewendet
werden.
-
Die erfindungsgemä#en Substanzen werden vorzugsweise in einer Dosierung
von 1 bis 500 mg pro Dosierungseinheit appliziert. kDie Ausgangsverbindungen zur
herstellung der erfindungsgemäßen Stoffe der Formel I nach den unter (a) bis (zd)
beschriebenen Verfahren sind nach folgenden Reaktionsschlüsselverfahren zugänglich:
1) Man alkyliert die weitgehend literatur-bekannten oder analog, danach herstellbaren
Aniline der Formel LIV
| worin |
| R3. H, Halogen, R7,, 0R7, Sir7, |
| R od.er |
| be- |
| .N½G0R7 |
deute.t, in o- oder m-Stellung zur stehen kann und R4 und R7 die eingangs..' angegebene
Bedeutung haben, beispielsweise mit den weitestgehend bekanntenAlkylbromiden R5Br
und/oder R6Br zu den tertiären Aminen der Formel LV
worin R5 und R6 die eingangs angegebene Bedeutung haben,
und setzt
nao-h Friedel-Crafts mit kAethoxalychlorid Zu den p-Aethoxalylanilinen der Formel
LVI
um.
-
Die α-Ketoester der Formel LVIf kann man zu den α-Hydroxyestern
reduzieren oder mit Grignardverfbindungen, wie R7MgJ, worin R7 die eingangs angegebene
Bedeutung hat, zu a-Älkyl-a-hydroxyestern umsetzen. Die Ester lassen sich glatt
zu den Carbonsäuren verseifen und die α-Hydroxyphenylessigsäurederivate mit
HCl, HBr oder HJ zu den entsprechenden α-Halogen-Phenylessigsäuren umsetzen.
-
(2) Man alkyliert die zum Teil literaturbekannten oder analog danach
herstellbaren p-Toluidine der Formel LVII
worin R3 UIld R4 die eingangs angegebene Bedeutung haben, zu den tertiären Aminen
der Formel LVIII
worin R5 und %6 die eingangs angegebene Bedeutung haben.
-
Die CH3 Gruppe in den substituierten Toluidimen der Formel LVIII kann
man entweder direkt durch Halogenierung oder indirekt durch Oxydation zur Carboxylgruppe,
Reduktion mit LiAlH4 zur CH2OH-Grappierung und Behandlung mit HCl- oder HBr-Gas
zu der korrespondierenden Benzylchlorid- oder Benzylbromid-Gruppe umsetzen. Anschlie#end
tauscht man mit KCN gegen die Nitrilgruppe aus, mono- oder dialkyltert gegebenenfalls
mit R7Br/NaNH2, worin R7 die eingangs angegebene Bedeutung hat, in α-Stellung
zur Nitrilgruppe zu den α-Alkyl- bzw. α-Dialkylbenzylcyaniden und erhält
durch saure oder, alkalische Verseifung der Nitrilgruppe die Aminophenylessigsäuren
der Formel LIX
worin R1 bis R6 die eingangs angegebene Bedeutung -haben.
-
Falls in Verbindungen der Formel LIX R3 die Bedeutung von NO2 annimmt,
kann man diese NO2- zur NH2-Gruppe hydrieren, diazotieren und nach den in Abschnitt
(p) Methodengegen R3 = F, Cl, Br, J, CN, OH,
| angegebenen |
| Rn |
| 7 SR7, N(<I |
| COR7 |
SOR@ bzw. S02R7 austauschen, worin R1, R2 und R7 die eingangs angegebene Bedeutung
haben.
-
(3) Man setzt die weitgehend literaturbekannten oder analog danach
herstellbaren p-Bromacetophenone der Formel LX
worin die die eingangs angegebene Bedeutung hat, mit den Ammen der Formel X, Formel
LXIX
zu Verbindungen der
worin R4 bis R6 die eingangs angegebene Bedeutung haben, um. Die Nitrogruppe in
Verbindungen der Formel LXI kann man nach Reduktion und Diazotierung nach den im
Reaktionsschlüsselverfahren (2) beschriebenen Methoden gegen den Substituenten R3
austauschen, wobei R3 (auper CF3 oder R7) und R7 die eingangs angegebene Bedeutung
haben.
-
Die so gewonnen Acetophenonderivate wandelt man nach den Bedingunge
: n einer Willgerodt-Reaktion in die entsprechenden..:, ihenylthioacetamide um,
die als Ausgangsstoffe für -das in Abschnitt (a) beschriebene Verseifungsverfahren
dienen.
-
Weiterhin kann man die Acetophenone zu den #-Chlor- bzw.
-
#-Brom-Verbindungen halogenieren, die in der in Abschnitt (e) beschriebenen
Favorskij-Reaktion eingesetzt werden.
-
Schlie#lich kann man die Acetophenone mit den Grignard-Verbindungen
R7MgJ zu entsprechend substituierten Methylalkyl-ph-enyl-carbinolen umsetzen, die
bei der in Abschnitt (f) beschriebenen Koch-Haaf-Synthese als Ausgangsmaterial benutzt
werden.
-
(4), Man setzt die vielfach literaturbekannten oder analog danach
herstellbaren 4-Brom-benzoesäuren der Formel LXII
worin R3 (au#er OH und R1 und R4 die eingangs angegebene Bedeutung haben, mit den
Aminen
worin R5 und R6 die eingangs angegebene Bedeutung haben, zu den entsprechend substituierten
4-Amino-benzoesäuren der Formel LXIII
um, die über die Säurechloride durch Rosenmundhydrierung zu den Benzaldehyden und
weiter zu den Benzylalkohloen reduziert werden. Die Benzylalkohole setzt man mit
Halogenwasserstoffsäuren zu den Benzylhalogeniden und weiter mit KON zu den Benzylcyaniden
um, die man gegebenenfalls in α-Stellung mono- oder dialkylieren kann, so
da# man Verbindungen der Formel LXIV erhält
worin R1, R2, R3 (auper OH und NHR1) und R4 bis R6 <, die eingangs angegebene
Bedeutung haben.
-
Falls R3 @ NO2 bedeutet, kann man nach dem Reaktionsschlüsselverfahren
(2) diese Niteogruppe nach Reduktion und Diazotierung gegen Cl, Br. J, F, OR7 oder
Sr, austauschen, worin R7 die eingangs angegebene Bedeutung baut.
-
Aus den entsprechend substituierten Benzylcyan@den sind dann die verschiedenqartigsten
Phenylessigsäurederivate nach bekannten Methoden zugänglich, wie Ester, Amide, Thioamide,
Amidine, Iminochloride, Hydrazide a. dgl.
-
Schlie#lich kann man die entsprechend substituierten 4-Aminobenzoesäuren
der Formel LXIII verestern und die Estergruppierungen,, mit den Grignardverbindungen
R7MgJ einfach zu R7-CO- oder doppelt zu
grignardieren sowie die R7-CO-Gruppe zur R7-CHOH-Gruppe reduzieren. Die Hydroxylgruppen
werden durch HCl oder Hi3r gegen Chlor oder brom ausgetauscht.
-
Weitere Umsetzung mit KCN führt zu den entsprechend substituierten
Nitrilen, den unmittelbaren Vorstufen zu den substituierten Aminophenylessigsäuren
der Formel I.
-
(5) Durch Umsetzung der weitgehend literaturbekannten oder analog
danach herstellbaren l-Nitro-4-brom-benzole der Formel LXV
worin R3 und R4 die eingangs angegebene Bedeutung haben, mit Natriummalon- oder
Natriumcyanessigestern der Formel XXVI
1695385 worin R1 die eingangs angegebene Bedeutung hat und X9 CN oder COOC2H5. bedeutet,
erhält man Nitro-phenylessigesterderivate der Formel LXVII
aus denen man durch Verseifung und Decarboxylierung nach der in Abschnitt (g) beschriebenen
Methode Nitrophenylessigsäuren der Formel LXVIII
erhält. Die Nitrogruppe in Verbindungen der Formel LXVIII läßt sich zur Aminogruppe
reduzieren und nach den in Abschnitt (1) aufgeführten Methoden zu Verbindungen der
Formel I alkylieren.
-
(6) Durch Friedel-Crafts Acylierung der zum Teil literaturbekannten
oder analog danach herstellbaren 4-Acylaminophenylessigsäuren der Formel zIX
| E Acyl |
| R3 |
| R2-6-R1 |
| AOOH DXIX |
worin R1, R2 und R3 (au#er OH und NHR1) die eingangs angegebene Bedeutung haben,
mit
bernsteinsäureanhydrid erhält man Verbindungen der Formel LXX.
| lSH-Acyl |
| R3 -00(CH2)2-000H |
| R2- G R1 LXX |
| dooX |
Die unmittelbar mit dem Benzolkern verknüpfte Ketogruppe wird nach Clemmensen oder
Wolf-Kishner zur C112-Gruppe reduziert. Anschließende Behandlung mit Polyphosphorsäure
fährt zu Tetralonen der Formeln LXXI bzw. LXXII
| NH-Acyl NH-Aoyl |
| ½ 0 |
| R3H½, t Ri- |
| R2C--R1Ò C--IilO LXXI |
| R2--9 -R1 |
| COOH |
deren Reduktion die entsprechenden Tetraline oder Hydroxy-tetraline ergibt. Aus
letzteren kann man H20 abspalten und Dialine gewinnen. Falls die Acylgruppe während
der Ringschlußreaktion noch intakt geblieben ist, wird sie nun hydrolytisch entfernt
und die verbleibende Aminogruppe zu Verbindungen der Formel I alkyliert.
-
Beispiele Beispiel 1 Zu einer Lösung von 35,5 g 4-Amino-naphthyl-1-essigsäurehydrochlorid
und 77,0 g Dibrompentan in 240 ml Wasser wird unter starkem Rühren und Sieden innerhalb
von~ 8 Stunden eine Lösung von 78,-0 g NaOH in 320 ml Wasser zugetropft. Danach
wird noch 3 Stunden unter Rückflu# gekocht. Die wä#rige Phase wird mit Aether extrahiert
und mit 15%iger Hcl-Lösung auf pH 4,0 eingestellt. Das abgeschiedene Oel wird mit
Essigester extrahiert, die organische Phase mit Wasser gewaschen, über Na2S04 getrocknet,
nilt Kohle filtriert und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird aus Isopropyläther
umkristallisiert.
-
Ausbeute: 15,6 g 4-Piperidino-naphthyl-1-essigsäure vom F. 1420 -
1430.
-
Analog erhält man aus 3-Chlor- 4-amino-naphtliyi-l-ess igsäure vom
F. 2040 -- 2060 (hergestellt durch Chlorierung von 4-Acetamino-naphthyl-1-essigsäure
in Eisessig bei Raumtemperatur zur entsprechenden 3-Chlorverbindung vom F. 2440
- 2460 und anschließender Entacetylierung mit kochender konzentrierter Salzsäure)
3-Chlor-4-piperidinonaphthyl-l-essigsäure vom F. 166° - 167°; aus 2-Methyl-4-amino-naphthyl-1-essigsäure
vom F. 2080 - 2100 (hergestellt durch Reduktion von 2-Methyl-4-nitro-naphthyl-1-essigsäure
vom F. 2230 - 2250) 2-Methyl-4-piperidinonaphthyl-l-essigsäure vom F. 1670 - 169°;
kund aus 4-Amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure vom F. 1900 - 1920 (hergestellt
durch katalytische Reduktion und decarboxylierende Verseifung von 4-Nitro-α-methyl-naphthyl-1-malonsäurediäthIester
vom F. 8S0 - 900) 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure vom F. 181°
- 183°.
-
Analog erhält man. aus-3-Brom-4-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Chlor-4-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methyl-4-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Chlor-4-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 2-Me-4-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Chlor-4-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
3-Chlor-4-amino-α-n-butyl-naphthyl-1-essigsäure, durch Umsetzung
mit 1,5 Dibrompentan 3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Clor-4-piperiino--metyl-naphthyl-l
essigsäure, 3-Me thyl-4-piperidino-a-me thyl-naphthyl-l-e s sigsäure, 2-chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Chlor-4-piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-a-n-butyl-naphthyl-1-e-ss igsäure und aus 3-Chlor-4-amino-α-methyl-naphthyl-essigsäure
durch Umsetzung mit 1,7-Dibromhexan bzw. mit 2,6-Dibromheptan $-Homopiperidino-
bzw. 4-(2',6'-Dimethyl-piperidino-) 4-ehlor--metnyF-naphthylessigsäure.
-
Beispiel 2 Analog Beispiel 1 erhält man aus 4-Amino-naphthyl-1-essigsäure
durch Umsetzung mit 1, 4-Dibrombutan 4-Pyrrolidinonaphthyl-l-essigsäure vom F. 1100
- 1140.
-
Analog erhält man aus 3-Brom-4-amino-α-methyl-naphthylessigsäure,
3-Chlor-4-amino-α-äthyl-naphthylessigsäure, 3-Brom-4-amino-α-butyl-naphthylessigsäure,
2-Chlor-4-amino-α-methyl-naphthylessigsäure, 3-Methyl-4-amino-α-äthyl-naphthylessigsäure,
4-Amino-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure
bzw.
-
4-Amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure durch
Umsetzung mit 1,4-Dibrombrtan 3-Mthyl-4-pyrrolidino-α-methyl-naphthylessigsäure,
3-Chlor-4-pyrrolidino-α-äthyl-naphthylessigsäure, 3-Brom-4-pyrrolidino-α-n-buthyl-naphthylessigsäure,
3-CMlor-4-pyrrolidino-α-methyl-naphthylessigsäure, 2-Ne thXrl-4-pyrrol idino-a-äthyl-na'phthyle
s s igs äure, A-Pyrrolidir. o-5, 6, 7 8-tetrahydronaphtnyl-1-essigsäure bzw.
-
4-Pyrrolidino-α-methyl-7,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure.
-
Beispiel. 3 31,6 g 4-Piperidino-a-methylen-naphthyl-l-essigsäure-äthylester
werden in 350 ml Methanol mit 12,0 g Palladiumkohle-Katalysator (5%ig) bie Raumtemperatur
und 1 Atmosphäre Wasserstoffdruck bis zum Stillstand der Wasserstoffaufnahme hydriert.
Der Katalysator wird abfiltriert und das Methanol unter Vakuum abgezogen. Der ölige
Rückstand wird im Vakuum destilliert. Man erhält 22,0,g 4-Piperidino-α-methyl0naphthyl-1-essigsäureäthylester
vom Kp 177° - 180°C/ 0,2 num. 12,0 g dieses Esters werden in einem Gemisch aus 150
ml Alkohol, 40 ml Wasser und 12,0 g NaOH gel-öst und 15, Stunden-unter Rückflu#
gekocht, das Aethanol abdestilliert und der ölige Rückstand in Wasser gelöst. Die
wäßrige Phase wird mit Aether extrahiert. Danach wird die Lösung mit Salzsäure auf-
pH -4 - 6 eingestellt. Man extrahiert die Lösung mit Essigester, trocknet den Extrakt
über Natriumsulfat, filtriert, dampft ein und kristallisiert den Rückstand aus Essigester
um, Man erhält 6, 7 g 4-Piperidino-amethyl-naphthyl-1-essigsäure vom F. 181° - 183°.
-
Anstelle des Esters kann auch die freie Carbonsäure hydriert werden,
wobei man nach dem Abdampfen des Methanols
direkt zur 4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
gelangt.
-
Analog erhält man durch Hydrierung und Verseifung des 4-Piperidino--äthyliden-naphthyl-l-e
ssigsäureäthylesters die 4-Piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsaure vom F.
1450 - 14600.
-
Zur Herstellung des Ausgangsmaterials setzt man a-Naphthylamin mit
1,5-Dibrompentan in Butanol in Gegenwart von Pottasche zum l-Piperidino-naphthalin
um, das man in Tetrachloräthan in Gegenwart von Aluminiumchlorid mit Aethoxalyl-chlorid
nach Friedel-Crafts zum 4-Piperidinonaphthyl-l-glyoxylsäureäthylester vom Kp 220°
- 22800/0,05mm acyliert. Zu einem Moläquivalent dieses in absolutem Aether gelösten
Glyoxylsäureäthylesters tropft man unter starkem Rühren eine ätherische Lösung von
1,2 Moläquivalenten-Methylmagnesiumjodid. Aus der Lösung scheidet sich das Magnesiumj
odidalkoholat des 4-Piperidino-a-methyl-ahydroxy-naphthyl-essigsäureäthylesters
ab. Man zerlegt unter Kühlung mit verdünnter Salzsäure, trennt die Aetherphase ab
und macht die wässrige Phase mit Ammoniak unter Zusatz von Ammoniumchlorid alkalisch.
Die alkalische wäßrige Phase wird mit Chloroform extrahiert und der nach Trocknung
und Abdampfen des Chloroforms erhaltene Rückstand destilliert'. Man erhält 4-Piperidino-a-hydroxy-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureäthylester
vom Kp 181° - 182°C/ 0,05 mm.
-
Zur Wasserabspaltung wird der 4-Piperidino-a-hydroxy-amethyl-naphthyl-1-essigsäureäthylester
in der zehn- bis zwanzigfachen Menge Polyphosphorsäure gelöst und 15 Minuten
auf
1300 erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekithlt, mit Eiswasser zersetzt, die
wässrige Phase mit Aether extrahiert und die organische Phase mit Wasser neutral
gewaschen, getrocknet und eingedanipft. Der Rückstand wird im Hochvakuum destilliert.
Man erhält in guter Ausbeute 4-Piperidino--me thylen-naphthyl-l-ess igsäureäthyle
ster vom Kp 168° - 170°C/0,05 mm und vom F. 63° - 65°c.
-
Analog erhält man aus 3-Methyl-4-piperidino-a-methylen-naphthyl-l-essigsäure
äthylester, 3-Methyl-4-morpholino-a-methylen-naphthyl-1-essigsäureäthylester, 2-Methyl-4-homopiperidino-a-methylen-naphthyl-l-essigsäureäthylester,
2-Methyl-4-pyrrolidino-a-methylen-naphthyl-l-essigæäureäthylester, 3-Chlor-4-piperidino-a-methylen-naphthyl-1-essigsäureäthylester,
2-Fluor-'4-piperidino-a-metbylen-naphthyl-l-essigsäureäthyl ester, 3-Methoxy-4-piperidino-a-äthyliden-naphthyi-l-essigsäureäthylester,
3-Amino-4-piperidino-a-äthyliden-naphthYl-l-essigsäureäthylester bzw.
-
2-Methyl-4-pyrrolidino--butyliden-naphthyl-l-e ssigsäureäthylester
durch katalytische Hydrierung und anschließende Verseifung 3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure,
3-Methyl-4-morpholino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 2-Methyl-4-homopiperidino-a-tethyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Methyl-4-pyrrolidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-e
ssigsoüre, 2-Bluor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-6 ssigsäure, 3-Methoxy-4-piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Amino-4-piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
2-Methyl-4-pyrrolidino-a-n-butyl-naphthyl-1-e 3sigSäure.
-
Beispiel 4 29,7 g 4-Piperidino-naphthyl-l-essigsäureäthylester, der
durch Veresterung der freien Säure aus Beispiel 1 erhältlich ist, werden zu einer
Lösung von 2,5 g Natrium in 100 ml absolutem Aethanol unterhalb 25°C hinzugefügt.
In diese Lösung werden unter Rühren schnell 15,0 g Oxalsäurediäthylester zugetropft.
Das Reaktionsgemisch wird 1 Stunde bei 60° gerührt, gekühlt, mit verdünnter Schwefelsäure
auf pH 5,0 - 6,0 eingestellt und die wä#rige Lösung mit Essigester extrahiert. Der
ölige Rückstand wird durch dreistündiges Erhitzen bei 190°- 200° decarbonyliert
Die Destillation ergibt 4-Piperidino-naphthyl-1-malonsäurediäthylester vom Kp 1800
- 18500/0,05 mm. Ausbeute: 18,0 g.
-
18,5 g 4-Piperidino-naphthyl-1-malonsäurediäthylester werden zu einer
Lösung von 1,3 g Natrium in 150 ml absolutem Aethanol hinzugefügt. In diese Lösung
werden bei Raumtemperatur unter Rühren 7,5 g Methyljodid eingetropft.- Die -Reaktionslösung
wird danach 5 Stunden bei 40°C gerührt. Der Alkohol wird in Vakuum verdampft, der
Rückstand mit Wasser verdünnt und die wäßrige Phase mit verdünnter Salzsäure auf
pH 5,5 eingestellt. Die wäßrige Phase wird mit Aether extrahiert, der Aetherextrakt
mit 10%iger Thiosulfatlösung sowie mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.
Man erhält 12,0 g 4-Piperidinoa-methyl-naphthyl-l-malonsäurediäthylester vom Xp
1990 -203°C/0,05 mm.
-
19,0 g 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l-inalonsäurediäthyl ester
werden durch Kochen mit 250 1 25%} ger äthanolischer
Kaliumhydroxydlösung
verseift. Der Alkohol wird im Vakuum entfernt, der Ritokstand-in Wasser gelöst,
mit Aether einmal abgeschüttelt und die wäßrige Phase mit 2n HOl auf pH 5,0 - 6,0
angesäuert. Der ölige Niederschlag wird in Essigester aufgenommen, der Essigester
mit Wasser gewaschen, getrocknet und abdestilliert. Der ölige Rückstand wird unter
reduziertem Druck solange bei 100° - 120°C/20 mm erhitzt, bis die C02-Abspaltung
beendet ist. Aus dem Rückstand wird die 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
vom F. 181° - 183°C erhalten.
-
Analog erhält man aus 3-Chlor-4-piperidino-naphthyl-1-e ssigsäureäthyle
s ter, 3-Chlor-4-morpholino-naphthyl-l-e ssigsäureäthylester, 3-Chlor-4-homopiperidino-nåphthyl-1-essigsäureäthylester,
3-Chlor-1- ('2 t, 5'-dimethyi-piperidino)-naphthyl-l-esSigsäureäthylester, 3-Brom-4-homopiperidino-naphthyl-l-essigsäureäthylester,
3-Methyl-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäuresäthylester, 2-Chlor-4-homopiperidino-naphthyl-1-essigsäureäthylester,
2-Chlor-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäureäthylester, 3-Chlor-4-piperidino-5, 6,
7. 8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäureäthylester, 3-Methyl-4-piperidino-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essig
säureäthylester, 2-Methyl-4-homopiperidino-5, 6, 7, 8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäureäthylester,
3-Chlor-4-piperidino-5, 6, 7, 8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäureäthylester bzw.
-
3-Methoxyl-4-piperidino-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essig säureäthylester
huber entsprechende Naphthyl-l-malonsäurederivate und durch Umsetzung mit Methyljodid
3-chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-chlor-4-morpholino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Chlor-4-homopiperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-ahlor-4-(2', 5'-dimethylpiperidino)-a-methyl-naphthyl-lessigsäure, 3-Brom-4-homopiperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Me thyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-e ssigsäure s 2-Chlor-4-homopiperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Chlor-4-piperidino-a-methyl-napht'hyl-l-essigsäure, 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyll-essigsäure,
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-5, 6, 7, 8-tetrahydro-naphthyll-essigsäure, 2-Methyl-4-homopiperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-l-essigsäure,
3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-5, 6, 7, 8-tetrahydro-naphthyl-=l-essigsäure bzw.
-
3-Methoxy-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure;
und aus 3-Methoxy-4-piperidino-naphthyl-l- essigsäure, 3-Chlor-4-piperidino-naphthyl-l-essigsäure,
3-Brom-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure, 2-Methyl-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure,
2-Methoxy-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure- bzw.
-
2-Chlor-4-piperidino-naphthyl-l-essigsäure über entsprechende Naphthyl-l-malonsäurederivate
und durch Umsetzung mit Aethyljodid, n-Propyljodid, Isopropyljodid, n-Butyljodid
bzw. sec. Butyl Jodid 3-Methoxy-4-piperidino-a-äthyl-naphthyl-l-e ssigSäure, 3-Chlor-4-piperidino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure,
3-Chlor- 4-piperidino- a-n-propyl-naphthyl- 1-essigsäure, 3-Chlor-4-piperidino-a-n-butyl-naphthyl-
1-essigsäure,
3-Chlor-4-piperidino-α-sec.brtyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Brom-4-piperidino-a-äthyl-naphthyl-1-essig8äure, 3-Brom-4-piperidino-α-npropyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Methyl-4-piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure, 2-Methoxy-4-piperidino-a-n-propyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Chlor-4-piperidino-a-äthyl-naphthyl-l-e ssigsäure bzw.
-
2-Chlor-4-piperidino-a-n-butyl-naphthyl-1-essigsäure.
-
Beispiel 5 5,4 g, 4-Piperidino-naphthyl-l-essigsäure werden in 60
ml absolutem Amylalkohol gelöst und zum Sieden erhitzt. -In die siedende Reaktionslösung
werden in kleinen Mengen 4,5 g Natriummetall innerhalb von 90 Minuten eingetragen.
-
Danach wird noch 15 Minuten gerührt und der Amylalkohol im. Vakuum
entfernt, Der Rückstand wird mit-Wasser verdünnt und die wäßrige Phase einmal mit
Aether extrahiert.
-
Die wäßrige Lösung wird mit 2n HC1 auf pH 5,0 eingestellt und mit
Aether Aether extrahiert. Die Aetherphase wird mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft.
-
Der ölige Rückstand wird in Hexan aufgenommen, woraus beim Einkühlen
4-Piperidino-5, 6,;? ,8-tetrahydro-naphthyl-'lessigsäure vom F. 1250 - 1270C auskristallisiert.
-
Ausbeute: 2,2 g.
-
Analog erhält man aus 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure,
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyel-l-e 9 s igsäure, 3-Methoxy-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Amino-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 2-Methyl-4-pyrrolidino-a-methyl-naphthyl-1-essigSäure,
2-Me
thoxy-4-piperidino-a-methyl-naphtliyl-1-essigsällre bzw.
-
2-Amino-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure durch Reduktion
mit Natrium 4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure,
5-Methyl-4-piperidino-a-metwl-5, 6, 7, 8-tetrahyto-naphthyll-essigsäure, D-Methoxy-4-piperidino-a-methyl-5,
6, 7, 8-tetrahydro-naphthyll-essigsäure, 3-Amino-4kpiperidino-a-methyl-5, 6, 7,
8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsätire, 2-Methyl-4-pyrrolidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl
l-essigsäure, 2-Methyl-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl l-essigsäure
bzw.
-
2-Amino-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl l-essigsäure.
-
Beispiel 6 12,5 g 4-Piperidino-l-acetonaphthon werden zusammen mit
4,,8 g Schwefel und 8,7 g Morpholin 10 Stunden bei 140° -1500 gekocht. Dabei entsteht
4-Piperidino-naphthyl-1-thioacetomorpholid, das nicht isoliert wird. Man setzt 100
ml konz. Salzsäure und 50 ml Wasser zu und kocht die Reaktionsmischung nochmals
24 Stunden. Die noch warme Lösung wird mit Kohle versetzt und-heilB filtriert. Das
Filtrat wird mit konz. NaOH-Lösung auf pH 5,5 eingestellt und die Aminosäure, welche
als Oel ausfällt, in Essigester aufgenommen. Die organische Phase wird mit Wasser
gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft.
Der
Rückstand wir in wenig Essigester gelöst, die organische Phase mit Kohle gekocht
und filtriert. Nach Einengen der Lösung und Zugabe von Petroläther kristallisiert
4-Piperidino-naphthyl-1-essigsäure vom F. 142° - 143°C aus.
-
Ausbeute: 6,0 g.
-
Analog erhält man aus 3-Chlor-4-piperidino-1-acetonaphthon, 3-Methyl-4-piperidino-1-acetonaphthon,
3-Brom-4-piperidino-1-acetonaphthon, 2-Chlor-4-pyrrolidinoo-1-acetonaphthon bzw.
-
2-Methyl-4-pyrrolidino-1-acetonaphthon nach Willgerodt 3-Chlor-4-piperidino-1-essigsäure,
3-Methyl-4-piperidino-1-essigsure, 3-Brom-4-piperidino-1-essigsure, 2-Chlor-4-pyrrolidinoo-1-essigsure
bzw.
-
2-Methyl-4-pyrrolidino-1-essigsure Beispiel 7 a) Eine Lösung von 4
g rohem 3-Chlor--4-piperidino- -chlor-acetonaphthon (erhältlich aus 3-Chlor-4-piperidinol-acetonaphthon
und Sulfüryichlorid in Dichlormethan in Gegenwart von Kaliumcarbonat und Azo-bis-isobutyronitril)
in 50 ml Aether wird zu 100 ml einer gesättigten Lösung von Kaliumhydroxid in Aethanol
gegeben und 2 Stunden auf dem Wasserbad-erhitzt. Man destilliert den Alkohol ab,
gibt Wasser zu und stellt mit verdünnter Salzsäure den pH-Wert auf 4 - 5 ein. Man
extrahiert mit Chloroform, trocknet über Natriumsulfat und verdampft das Lösungsmittel.
Man erhält 3-Chlor-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure vom F. 166° - 168° (Diisopropyläther).
b)
Zu einer Lösung von 4 g 3-Chlor-4-piperidino-J-chlor-lacetonaphthon in 100 ml absolutem
Aether werden unter Kühlung und kräftigem Rohren 10 g feingepulvertes Kaliumhydroxid
portionsweise zugefügt. Man kocht das Gemisch 10 Stunden; versetzt mit 100 ml Wasser,.
trennt die wäßrige Phase ab und stellt mit verdünnter Salzsäure auf pH 4 - 5 ein.
Man arbeitet wie bei a) auf und erhält 3-Chlor-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure.
-
Analog erhält man aus 3-Fluor-4-piperidino-#-chlor-1-acetonaphthon,
3-Methoxy-4-piperidino-#-chlor-1-acetonaphthon bzw.
-
2-Chlor-4-piperidino-#-chlor-1-acetonaphthon mit Kaliumhydroxid 3-Fluor-4-piperidino-#-chlor-1-essigsäure,
3-Methoxy-4-piperidino-#-chlor-essigsäure bzw.
-
2-Chlor-4-piperidino-#-chlor-1-essigsäure.
-
Beispiel 3 a) 21,5 g 4-Amino-naphthyl-1-essigsäuremethylester werden
mit 26 g 90 %iger AmeisensSure und 18 g 35 %iger Formaldehyd-Lösung 10 Stunden auf
90 - 95° erwärmt. Nach dem Erkalten wird die Reaktionslösung mit- Natriumcarbonat
neutralisiert und die wäßrige Phase mit Chloroform extrahiert.
-
Die Chloroformlösung wird mit Wasser gewaschen, über Na2SO4 getrocknet
und dann eingedampft. Der Rückstand wird in Methanol gelöst und durch Zugabe von
ätherischer Salzsäure der 4-Dimethylamino-naphthyl-l essigsäuremethyl ester als
Hydrochlorid vom F. 186 - 1880 ausgefällt.
-
5 g 4-Dimethylamino-naphthyl-l-essigsäuremethylester hydrochlorid
werden in einer Lösung von 10 g KOH und 100 ml 90%igem Aethanol eine Stunde gekocht.
Der Alkohol wird abdestilliert und der Rückstand in Wasser gelöst.
-
Die wäßrige Phase wird mit 2n HCl auf pH 5 eingestellt und das abgeschiedene
Oel in Aethylacetat aufgenommen.
-
Der Extrakt wird über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft, wobei
man 4-Dimethylamino-naphthyl-1-essigsäure erhält.
-
Analog erhält man aus 3-Chlor-4-amino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure,
3-Methyl-4-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 2-Chlor-4-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Methoxy-4-amino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
3-Chlor-4-amino-a-methyl-5, 6, 7, 8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
durch Umsetzung mit Ameisensäure und Formaldehyd und anschließende Verseifung 3-Chlor-4-dimethylamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methyl-4-dimethylamino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 2-Chlor-4-dimethylamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Methoxy--dimethy1amino--methyI-naphthyl-l-essigsäure bzw.
-
3-Chlor-4-dimethylamino-oc-methyl-5, 6, 7, 8-tetrahydronaphthyl-l-essigsäure.
-
Beispiel 9 28,3 g 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure werden
in 200 ml Methanol gelöst, die Lösung mit HC1 gesättigt und über Nacht stehen gelassen.
Das Methanol wird abdestilliert, der Rückstand in Wasser gelöst, die Lösung mit
Sodalösung alkalisch gemacht und mit Aether extrahiert. Die ätherische Lösung wird
über Na2SO4 getrocknet
und der nach Abdampfen des Aethers erhaltene
4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l- essigsäuremethylester aus Methanol umkristallisiert.
F. 810 - 830.
-
Analog erhält man aus- 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-lessigsäure
durch Umsetzung mit Aethanol, sec.-Butanol, Cyclohexanol, n-Hexanol, n-Octanol,
n-Decanol, n-Dodecanol, 2-Aethyl-l-butanol und 2-Methyl-l-pentanol: 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l-èssigsäureät'nylester
vom Kp 1720 - 1740/0,1 mm, 4-Piperidino-a-me thyl-naphthyl-1-ess igsäure-s e c.-butylester
vom Kp 1920 - 1960/0,05 mm, 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-1-es s igsäure-cyclohesylester
vom Kp 227° - 229°/0,01 mm, 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-hexylester
vom Kp 2100 - 2110/0,1 mm, 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-octylester
vom Kp 1940 - 1960/0,01 mm, 4-Piperidi-no-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure-n-decylester.
vom-Kp 208 - 2100/0,01 mm, 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-dodecylester
vom Kp 2290 - 2350/0,01 mm, 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure-2'-åthy1-nbutylester
vom Kp 205° - 206°/0,05 mm bzw.
-
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-methyln-pentylester
vom Kp 1830 - 1850/0,01 mm.
-
Analog erhält man aus 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-ess
igsäure, 3-Brom-4-piperidino-a-me thyl-naphthyl-l-es s igsäure, 3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure,
2-Chlor-4-piperidino-a-me thyl-naphthyl-1-e s sigsäure,
2-Methoxy-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure
bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyll-essigsäure
a) durch Veresterung mit Methanol 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester
vom Kp 1920 - 1960/0, 1 mm, 3-: Brom-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester
vom Kp 2020 - 2050/0, 1 mm, 3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester
vom Kp 1800 - 1860/0,2 mm, 2-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester
vom Kp 1850 - 1870/0,1 mm, 2-Methoxy-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester
vom Kp 210° - 212°/0,1 mm, 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyll-essigsäuremethylester
vom Kp 1700 - 1780/0,01 mm; durch Veresterung mit Aethanol 3 -Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthy'l-l-
essigsäureäthylester vom Kp 1850 - 1870/0,01 mm, 3-Brom-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäureäthyl
ester vom Kp 1900 - 1950/0, 01 mm, 3-Methyl-4-piperidino-a-methy'l-naphthyl-l-essigsäureäthyl
ester vom Kp 2010 - 2030/0, 3 mm, 2-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäureäthylester
vom Kp 1800 - 1860/0,03 mm, 2-Methoxy-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäureäthylester
vom Kp 2050 - 2080/0,05 mm bzw. a-Chlor-4-piperidino-a-methyl-5, 6, 7, 8-tetrahydro-naphthyll-essigsäureäthylester
vom Kp 1860 - 1900/0,01 mm;
c) durch Voresterung mit n-Propanol
3-Chlor-1-piperidino-a-methyl-naphthyl l-essigsäure-n-propylester vom Kp 210 - 212°/0,1
mm, 3-Brom-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-propyl ester vom Kp 205
- 208°/0,1 mm, 3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure-n-propylester
vom Kp 196 - 198°/0,1 mm, 2-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-propylester
vom Kp 180 - 183°/0,05 mm, 2-Methoxy-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-propylester
vom Kp 220 - 223°/0,1 mm bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure-n-propylester
vom Kp 190 - 195°/0,1 mm.
-
Beispiel 10 2,97 g 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
und 0,6 g Propylalkohol werden in 50 ml Tetrahydrofuran mit 2 g N,N'-Dicyclohexyl
carbodiimid versetzt und über Nacht gerührt. Der ausgefallene N,N'-Didcyclohexylharnstoff
wird abgesaugt und mit 5 ml Tetrahydrofuran nachgewaschen. Die vereinigten Filtrate
werden eingedawipft und der Rückstand destilliert. Man crhält 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-propylester
vom Kp 190 - 1950/ 0,1 mm.
-
Analog, erhält man aus -Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
bzw. 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure durch veresterung
mit Allylalkohol, Plsopalgylalkohol, Isopropanol, Benzylalkohol 2-Phenyläthanol,
Geraniol, 2-Methoxyäthanol und 2-(2-Methoxyäthoxy)-äthanol 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureallylester
vom Kp 185 - 1870/0,1 mm, -propargylester vom Kp 190 - 1950/0,05 mm, -isopropylester
vom Kp 175 - 178°/0,05 mm, benzylester vom Kp 205 - 2070/0,1 mm
-2'-phenyläthylester
vom Kp 2250 - 2270/0,01 mm, -geranylester (nicht destillierbar), -2'-methoxyäthylester
(nicht destillierbar), -2'- (2-methoxyä'thoxy)-äthylester (nicht destillierbar)
sowie 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl- naphthyl- 1-essigsäure--allylester vom Kp 190°
- 193°/0,1 mm, -propargylester vom Kp 2200 - 2250/0,2 mm, -isopropylester vom Kp
180° - 185°/0,1 mm, -benzylester vom Kp 2200 - 2240/0,01 mm, -2'-phenyläthylester
vom Kp 2300 - 2320/0,01 mm, -geranylester, -2'-methoxyäthylester und -2'-(2-methoxyäthoxy)-äthylester.
-
Beispiel il 2,97 g 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
werden in 50 ml Chloroform mit 1,1 ml SOCl2 1 Stunde gekocht und anschließend das
Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand wird mit 30 ml n-Propanol versetzt und
2 Stunden auf dem Dampfbad erwärmt. Das überschüssige Phopanol wird abgedampft,
der Rückstand mit wä#riger Sodalösung versetzt, mit Aether extrahiert und die ätherische
Lösung über Na2SO4 getrocknet. Der nach Abdampfen des Aethers gewonnene Rückstand
wird destilliert. Man erhält 4-Piperidino-a-methyl- naphthyl- l-esigsäure-n-propylester
vom Kp 190°- 195°/0,1 mm.
-
Analog erhält man aus 3-Chlor~4~piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methyl~4-pip-eridino-a-methyl-naphthyl-1-essissäure bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
a)
durch. Veresterung mit n-Butanol 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl- naphthyl- 1-essigsäure-
n-butyl ester vom Kp 2040 - 2050/0,1 mm, 3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-butylester
von Kp 211° - 214°/0,1 mm bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1
essigsSure-n-butylester vom Kp 198°- 201°/0,02 mm; b) durch Veresterung mit n-Hexanol
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-hexylester vom Kp 222°
- 224°/0,1 mm, 3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-n-hexyl
ester vom Kp 227° - 228°/0,05 mm bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure-n-hexylester
vom Xp 2320 2350/0,1 mm.
-
Beispiel 12 5 g 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
werden in 100 ml Chloroform gelöst, mit 3 ml SOCl2 versetzt und 1 Stunde gekocht.
-
Anschließend wird das Chloroform abgedampft, das so erhaltene Säurechlorid
in 20 ml Diäthylenglykoldimethyläther gelöst und mit 3 g Kalium-tert.-butylat über
Nacht bei Raumtemperatur gerilhrt, Der ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt,
das Filtrat eingedampft und mit verdünnter Sodalösung versetzt. Das sich abscheidende
Öl wird in Aether aufgenommen und die organische Phase über Na2SO, getrocknet. Der
nach Abfiltrieren des Natriumsulfats und Eindampfen erhaltene Rückstand ist 4-Piperidino-.
-
α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-tert.-butylester.
-
Analog erhält man aus 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essiSsäure,
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essig
säure
durch Reaktionen mit SOCl2 und tert.-Bubanol 3-ahlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure-tert.-butylester,
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsure-tert. butylester bzw.
-
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphtyl-1-essigsäure-tert.-brtylester.
-
Beispiel 13 7,3 g 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
werden in 150 ml Isopropanol mit 7,0 g 2-Diäthylamino-äthylchlorid 15 Stunden gekocht.
Die Reaktionslösung wird eingedampft, mit verdünnter Natriumbicarbonatlösung versetzt
und mit Aether extrahierwu. Die organische Phase wird zuerst mit verdünnter NaOH
und danach einmal mit Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen über Na2SO4 wird das Lösungsmittel
abgedampft und der Rückstand destilliert, Man erhält 3,8 g 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-diäthylamino-äthylester
vom Kp 185° - 189°/0,01 mm.
-
Analog erhält man aus 4-Piperidino-α-methyl-napthyl-1-essigsäure
und 2-Dimethylamino-äthylchlorid 4--?iperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-dimethylamino-äthylester
vom Kp 1800 - 1820/0,05 mm.
-
Analog erhält man aus 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyll-essigsäure
durch
Veresterung mit 2-Pyrrolidinoäthylchlorid, 3-Morpholinopropylchlorid, 3-Morpholino-2-propyIchlorld,
2-Piperidinoäthylchlorid und 2-)2-Methylpiperidino) äthylchlorid folgende Ester:
4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure--2'-pyrrolidinoäthylester vom
Kp 227° - 229°/0,05 mm, -3'-morpholinopropylester vom Kp 230° - 236°/0,02 mm, -1'-methyl-2'-morpholinoäthylester
vom Kp 228° - 230°/ 0,02 mm, -2'-piperidinoäthylester vom Kp 218° - 222°/0,02 mm,
-2'-)2-kmthylpiperidino)-äthylester vom Kp 224° - 225°/ 0,01 mm, 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure--2'-pyrrolidinoäthylester
vom Kp 2070 - 2120/0,05 mm,, -3'-morpholinopropylester vom Kp 220° - 225°/0,01 mm,
-1'-methyl-2'-morpholino-äthylester vom Kp 220° - 225°/0,10 mm, 0,05 mm, -2'-piperidinoäthylester
vom Kp 2300 - ?320/0,02.mm, -2'-(2-methyl-piperidino)-äthylester vom Kp 2350 - 2370/
0,01 mm, -3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure -2'-pyrrolidinoäthylester
vom Kp 2200 - 2220/0,1 mm, -3'-morpholinopropylester vom Kp 230 - 2320/0,1 mm, -1'-methyl-2'-morpholino-äthylester
vom Kp 2250 - 2260/ 0,02 mm, -2'-piperidinoäthylester vom Kp 2170 - ,2180/0,01 mm,
-2'-(2-methylpiperidino)-äthylester vom Kp 2230 - 2260/ 0,05 mm, 2-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure
-2'-pyrrolidinoäthylester vom Kp 2100 - 2120/0,1 mm, -3'-morpholinopropylester vom
Kp 2220 - 2240/0,1 mm, -1'-methyl-2'-morpholino-äthylester vom Kp 2170 .2180/ 0,1
mm, -2'-piperidinoäthylester vom Kp 205° - 206°/0,1 mm,
-2'-(2-methyl-piperidino)-äthylester
vom Kp 2210 - 2240/ 0,2 mm, 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyll-essigsäure--2'-pyrrolidinoäthylester
vom, Kp 1900 - 1920/0,1 mm, -3'-morpholinopropylester'vom Kp 2050 - 2060/0,1 mm,
-l'-methyl-2'-morpholinoäthylester vom Kp 2020 - 2050/ 0,1 mm, -21-piperidinoäthylester
vom Kp 1980 - 2000/0,1 mm bzw.
-
-2'-(2-methylpiperidino)-äthylester vom Kp 208° - 210°/ 0,05 mm.
-
Beispiel 14 14,2 g 4-Piperidino-#025-methyl-naphthyl-1-essigsäure
werden in 200 ml absolutem Benzol gelöst und 8j8 g SOC12 hinzugefügt. Das Reaktionsgemisch
wird 30 Minuten auf den Dampfbad erwärmt und danach eingedampft. Der Rückstand wird
noch einmal mit Benzol versetzt und das Benzol wieder abgezogen. Der nun verbleibende
Rückstand wird mit 150 ml Dioxan und mit 50 ml 25%iger wässriger Ammoniaklösung
versetzt. Das Reaktionsgemisch wird 20 Minuten stehen gelassen, danach mit 200 ml
Wasser versetzt und mit Aethylacetat mehrere Male extrahiert. Die organische Phase
wird getrocknet und eingedampft. Man er' hält- 4-Piperidino-α-methyl-naphthjyl-1-acetamid
vom F. 133° - 138° (aus Aethylacetat).
-
Analog erhält man aus 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-e8sigsäure, 3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigSäure
bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-5, 6, 7, 8-tetrahydro-naphthyll-essigsOure
durch
Umsetzung mit a) Anilin: 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure-anilid, 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure
anilid, 3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäureanilid bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-5, S, 7, 8-tetrahydro-naphthyll-essigsäureanilid;
b) p-Aethoxyanilin: 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure-p-äthylanilid, 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure-päthoxyanilid,
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure-päthoxyanilid bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-5, 6,7,8-tetrahydro-naphthyll-essigsäure-p-äthoxyanilid;
c) o-Methoxyanilin: 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure-o-methoxy'-anilid,
3-Chlor-4-piperidinQ-a-methyl-naphthyl-l-es3igsäue-omethoxy-anilid, 3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-e
ssigsäure-omethoxy-anilid bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyll-essigsäure-o-methoxy-anilid;
d) m-Trifluormethylanilin: 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigaEure-m-trifluorniethylanilid,
3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigstiure-mtrifluormethylanilid,
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-napht,
hyl-1-e ssigsäure-mtrifluormethylanilid bzw.
-
3-Chlor-4piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure-m-trifluormethylanilid;
e) Benzylamin: 4-Piperidillo-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure-bellzylamid, 3-Cholor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäurebenzylamid,
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäurebenzylamid bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-es'sigsäure-benzy'lamid;
f) 2,3-Dihydroxy-n-butylamin: 4-Piperidino'-a-methyl-naphthyl-1-esæigsäure--N-(,
2, 3-dihydroxy-n-butyl ) -amid, 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2,3-dihydroxy-n-butyl)-amid,
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2, 3-dihydroxy-n-butyl)-amid
bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure-N-(2,3-dihydroxy-n-butyl)-amid;
g) 2-Methylmercaptoäthylamin: 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2-methyl
mercaptoäthyl)-amid, -3-ChlOr-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-e3sigsäure-N-(2-methylmercaptoäthyl)-amid,
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure-N-(2-methylmercaptoäthyl)-amid
bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-5, 6, 7, 8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure-N-(2-methylmercaptoäthyl)-amid.
-
Beispiel l5, Zu einer. Lösung von 28 g Hydroxylaminhydrochlorid in
70 ml absolutem Aethanol wird eine Lösung von 1,0 g Natrium in 20 ml absolutem Aethanol
zu.getropft. Das ausgefallene Natriumchlorid wird abgesaugt. Zu dem Filtrat werden
12,5 g 4-Piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäureäthylester hinzugefügt. Anschließend
wird eine Lösung von 1,0 g Natrium in 10 ml absolutem, Aethanol zugegeben. Nach
Stehen über Nacht wird das Aethanol im Vakuum abdestilliert, der Rückstand in Wasser
gelöst und mit 2n HC1 auf pH 5 - 6 eingestellt. Das sich abscheidende Oel wird in
Aethylacetat aufgenommen. Die organische Phase wird über Na2S04 getrocknet, das
Na2S04 abfiltriert und das Filtrat eingedampft. Der Rückstand wird aus Aethylacetat/Petroläther
(400,) umkristallisiert. Man erhält 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-acethydroxamsäure
vom F. 172° - 174°; Ausbeute:7,5 g.
-
Analog erhält man aus 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester,
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester, 3-Brom-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäuremethyl
ester, 2-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäureäthylester, 2-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäureäthylester,
3-Me thoxy-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäureäthylester, 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl
l-essigsäuremethylester
durch Umsetzung mit Hydroxylamin 3-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-ac
e thydroxamsäure, 3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-acethydroxamsäure, 3-:
3rom-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-acethydroxamsäure, 2-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-acethydroxamsäure,
2-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-acet'hydroxamsä'ure' 3-Methoxy-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-acethydroxamsåure
bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyll-acethydroxamsäure.
-
Beispiel 16 Zu einer mit Eis Gekühlten Lösung von Diazomethan in Aether
wird eine Lösung von 5,5 g 4-Piperidino-naphthyll-essigsäure in 200 ml Äether und
50 ml Tetrahydrofuran langsam zugetropft. Anschliepend wird das überschüssige Diazomethan
durch Zugabe von Eisessig zersetzt. Die Lösung wird mit Natriumbicarbonatlösung
und Wasser gewaschen und dann über Na2S04 getrocknet. Nach der Filtration des Natriumsulfats
wird das Lösungsmittel eingedampft und der Rückstand im Vakuum destilliert. Das
Destillat wird in Chloroform gelöst und mit ätherischer Salzsäure versetzt. Das
ausgefallene Hydrochlorid wird abgesaugt und aus Methanol umkristallisiert. Man
erhält 4-Piperidinonaphthyl-l-e ssigsäuremethylester-hydrochlorid vom P. 2000 -
2020; Ausbeute: 5,0 g.
-
Analog erhält man aus 4-Piperidino-#35-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
5-Chlor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-e-sigature bzw.
-
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure duroh Umsetzung
mit Diazomethan 4-Piperidino-α-methyl-naphthyol-1-essigsäuremethylester,
3-chlor-4-Piperidino-#35-methyl-naphthyl-1-essigsäure
methylester bzw.
-
3-Methyl-4-Piperidino-#35-methyl-naphthyl-1-essigsäure methylester.
-
Beispiel 17 32,4 g 4-Brom-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsure
werden mit 18 g Piperidin in 150 ml Benzol 40 Stunden unter Rückfluß gekocht Dann
wird abgekühlt Iland mit 2n Salzsäure extrahiert. Der salzsaure Extrakt wird mit
verdünnter Natronlauge auf pH 3 - 6 ein.gestellt, mit Essigester extrahiert und
der Essigesterauszug nach Trocknung über Natriumsulfat filtriert und eingedampft.
-
Aus dem Rückstand erhält man nach Kristallisation aus Isopropanol/Wasser
4-Piperidino-3-nitro-α-methyl-naphthyll-essigsäure vom B. 197° - 199°.
-
Analog lassen sich durch Umsetzung der entsprechenden 4-Brom-3-nitro-naphthyl-1-essigsäuren
mit Piperidin bzw.
-
Pyrrolidin bzw. Homopiperidin bzw. Morpholin bzw. Thiomorpholin bzw.
2,6-1)imethylpiperidin bzwi Di-n-propylamin bzw. Di-n-butylamin bzw. Di-n-hexylamin
folgende Verbindungen herstellen: 4-Pyrrolidino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Homopiperidino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Morphlino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Thiomorpholino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-(2',6'-Dimethylpiperidino)-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Di-n-propylamino-3-nitro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Di-n-butylamino-3-nitro-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Di-n-hexylamino-3-nitro-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure, 4-Piperi dino-D-nitro-a-äthyl-naphthyl-1-e
S s igsäure, 4-Homopiperidino-3-nitro-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure, 4-Morpholino-3-nitro-a-äthyl-naphthyl-1-e
ssigsäure, 4-Pyrrolidino-3-nitro-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure, 4-Piperidino-3-nitro-naphthyl-1-essigsäure,
4-Pyrrolidino-3-nitro-naphthyl-1-essigsäure, 4-Morpholino-3-nitro-naphthyl-1-essigsäure,
4-Homopiperidino-3-nitro-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
4-Thiomorpholino-3-nitro-naphthyl-1-essigsäure.
-
Das Ausgangsmaterial kann beispielsweise erhalten werden, indem man
4-Brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure mit wasserfreier Salpetersäure bei 200
nitriert und die Nitrierprodukte durch fraktionierte Kristallisation trennt oder
indem man 4-Acetamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure mit dem H2504/HN03-Nitriergemisch
nitriert,' die 4-Acetaminogruppe sauer verseift und die erhaltene 4-Amino-3-nitro-a
:-methyl-naphthyl-l-e s s igsäure analog zu dem in Beispiel 19 angegebenen Verfahren
diazotiert und mit Kupferbromid umsetzt.
-
Beispiel 18 32,8 g 4-Piperidino-3-nitro-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure
werden in 350 ml absolutem Alkohol gelöst und mit Pd/H2 bis zur Aufnahme von 6,7
1 H2 geschüttelt (Dauer~45 Minuten). Der Katalysator wird abgesaugt, das Lösungsmittel
abgedampft und der Rückstand aus Isopropanol umkristallisiert. Man erhält 4-Piperidino-5-amino-a-methylnaphthyl-1-essigsäure
vom F. 205° - 208° (Zersetzung).
-
Analog erhält man durch katalytische Hydrierung der entsprechenden
3-Nitronaphthyl-l-essigsäuren:-4-Pyrrolidino-3-amino-a-methyl-naphthyl'-l-essigsäure
4-Homopiperidino-3-amino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Morpholino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Thiomorpholino-3-amino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure, 4-(2', 6'-Dimethylpiperidino)-3-amino-a-methyl-naphthyll-essigsäure,
4-Di-n-propyla, mino-3-amino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Di-n-butylamino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Di-n-hexylamino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-3-amino-a-äthyl-naphthyl-1-eSsigsäure,
4-Homopiperidino-3-amino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure, 4-Morpholino-3-amino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure,
4-Pyrrolidino-3-amino-α-äthyl-naphthyl-l-essigsäure 4-Piperidino-3-amino-naphthyl-l-essigsäure,
4-Pyrrolidino-3-amino-naphthyl-1-essigsäure, 4-Pyrrolidino-3-amino-naphthyl-1-essigsure,
4-Homopiperidino-3-amino-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
4-Thiomorpholino-3-amino-naphthyI-1-e s sigsäure.
-
Beispiel 19 14,8 g 4-Piperidinoo-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
werden in einem Gemisch von 25 ml Wasser und 5 ml konz.
-
H2S04 gelöst und bei 3 - 60 mit einer Lösung von 3,5 g NaN02 in 7
ml Wasser diazotiert. Diese Lösung wird in eine siedende Lösung von 6,3 g CuSO4
5H20, 2 g Kupferpulver, 13 g Kaliumbromid, 1,6 ml konz. H2504 in 100 ml Wasser k(vorher
3 Stunden unter Rückflup gekocht) zugetropft und anschlie#end 30 Minuten unter Rühren
weitergekocht. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird die saure Lösung mit 16%iger
Natronlauge auf pH 5 - 5,5 eingestellt
und mit Essigester extrahiert.
Die Essigesterlösung wird über Na2SO, getrocknet, filtriert und eingedampft. Der
Rückstand gibt aus Isopropyläther 11,2 g 4-Piperidino-o-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
vom F. 186°/187°.
-
Analog -gewinnt man aus: 4-Morpholino-3-amino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure;.
-
4-Di-n-butylaminoo-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4;Pyrroiidino-9-amino-a-methyl-naphthy2-4-Homopiperidinoo-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsure,
4-Di-n-hexylamino-3-amino-ac-methyl-naphthyl-l-esSigsäure, 4-Piperidinoo-3-amino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsure,
4-Homopiperidino-3-amino-a-äthyl-naphthyl-l-essig8äure bzw.
-
4-Pyrrolidinoo-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure nach Diazotierung
und Austausch der Diazoniumgruppe gegen Brom: 4-Morpholino-3-brom-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Di-n-butylamino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Pyrrolidino-3-brom-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Homopiperidino-3-brom-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Di-n-hexylamino-3-brom-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure'
4-Piperidino-3-brom-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure, 4-Homopiperidino. 3-brom-a-äthyl-naphthyl-1-esaigsäure
bzw.
-
4-Pyrrolidino-3-brom-naphthyl-1-essigsäure.
-
Beispiel 20 29,6 g 4-Piperidino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
werden in 100 ml Wasser und 45 g konzentrierter HO1 gelöst und bei 3 60 mit einer
Lösung von 7 g NaNO2
in 1,5 ml Wasser diazotiert. Diese Diazoniumsalzlösung
wird zu einer siedenden Lösung von CuCl (hergestellt aus 20 g Kupfersulfat, 20 g
NaCl in 80 ml Wasser mit SO2) zugetropft. Nach der Zugabe wird die Temperatur noch
30 Minuten auf 90 - 950 gehalten. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird die
saure Lösung mit verdünnter Natronlauge auf pH 5 - 5,5 eingestellt, das abgeschiedene
Oel in Aethylacetat aufgenommen und über Na2S04 getrocknet. Der nach dem Abdampfen
des Aethylacetats erhaltene Rückstand liefert aus Isopropyläther 4-Piperidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-l-essigsäure
vom F. 173° - 174"; Ausbeute 18,6 g.
-
Analog kann man aus 4-Pyrrolidino-3-amino--methyl-naphthyl-4-Pyiperidino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
und aus 4-Morpholino-3-amino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure 4-Morpholino-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
herstellen.
-
Analog erhält man aus 4-Homopiperidino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Thiomorpholino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Di-n-butylamino-3-amino-a-methyl-naphthyl-l-e
s sigRäure, 4-Di-n-propylamino-3-amino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure, 4-Piperidino-3-amino-a-äthyl
naphthyl-l-essigsäure 4-Pyrrolidino-3-amino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
und 4-Morpholino-3-amino-naphthyl-l-essigsäu nach Diazotierung und Austausch der
Diazoniumgruppe gegen Chlor 4-Homopiperidino-3-chlor--methyl-naphthyl-l-essigsäure,
4-hiomorphoino-3-chlor-a-methyl-nahth 4-Di-n-butylaminoo-3-chlor-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Di-n-propylamino-5-chlor-a-methyl-naphthyl-l-essigßäure,
. 4-Piperidino-3-ohlor-a-äthyl-naphthyl-1-es
sigsäure, 4-Pyrrolidino-3-chlor-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
4-Morpholino-3-chlor-naphthyl-1-essigsäure.
-
Beispiel 21 27,8 g 4-Piperidino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
werden in einem Gemisch von 25 g konzentrierter HCl und 75 ml Wasser bei 3 - 6°
mit einer Lösung von 8 g NaNO2 in 15 ml Wasser diazotiert. Diese Diazoniumsalzlösung
wird zu einer -auf 60 - 700 erwärmten Kupfer- 1-cyanid-Lösung (hergestellt durch
Erwärmen. von 25 g Kupfersulfat in 100 ml Wasser mit 28 g Kaliumcyanid) in ca.
-
10 - 15 Minuten zugesetzt. Nach beendetem Eintragen wird das Reaktionsgemisch
noch 20 Minuten auf dem Dampfbad erwärmt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird
die saure Lösung mit 16%iger NaOH auf pH 5 - 5,3 eingestellt und mit Aethylacetat
extrahiert. Die Aethylacetatlösung wird über Na2SO4 getrocknet, eingedampft und
aus Diisopropyläther-Hexan umkristallisiert. Man erhält 17,3 g 4-Piperidino-3-cyan-α-methyl-naphthyl-1-essig
säure vom B. 176° - 198°.
-
Analog erhält man aus 4-Piperidino-3-amino-naphthyl-1-essigsäure 4-Piperidino-
3-cyan-naphthyl-l-essigsäure und aus 4-Morpholino-3-amino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure
4-Morpholino-3-cyan-a-äthyl-naphthyl-1-essigsäure.
-
Analog erhält man aus 4-Pyrrolidino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Homopiperidino-3-amino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Morpholino-3-amino-a-methyl-naphthyl-l-e
s s igsäure, 4-Di-n-propylamino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-3-amino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure
und 4-Homopiperidino-3-amino-naphthyl-1-essigsäure nach Diazotierung und Austausch
der Diazoniumgruppe gegen Cyan 4-Pyrrolidino-3-cyan-a-me thyl-naphthyl-l-e ss igsäure,
4-Homopeperidino-3-cyan-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Morpholino-3-cyan-a-methyl-naphthyl-l-e
ss igsäure, 4-Di-n-propylamino-3-cyan-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-propylamino-3-cyan-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
bzw.
-
4-Homopiperidino-3-cyan-naphthyl-1-essigsäure.
-
Beispiel 22 28,9 g 4-Piperidino-3-amino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
werden in 120 ml 18%iger Schwefelsäure gelöst und mit 7,5 g NaN02 in 12 ml Wasser
diazotiert. Diese Lösung wird unter Rühren in eine Mischung aus 25 g KJ und-50 ml
H2S04 gegeben. Nach Rühren über Nacht wird bis zur Beendigung. der Stickstoffentwicklung
auf dem Wasser. bad erwärmt (Dauer etwa 30 Minuten). Die Lösung wird mit Tierkohle
entfärbt und mit 16%iger Natronlauge auf pH 6 - 6,4 eingestellt. Das Reaktionsgemisch
wird mit Aethylacetat extrahiert und die Lösung über Na2SO4 getrocknet. Nach Abdampfen
des Lösungsmittels erhält man 15,2 g 4-Piperidino-3-jod-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
vom Fa 2010, .2020 (Toluol).,.
-
Analog erhält man. aus 4-Morpholino-3-amino-a-methyl-naphthyl-l-e
8Big8§we, 4-Homopiperidino-3-amino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure, 4-Pyrrolidino-3-amino-«-methyl-naphthyl-l-assigsäure,
4-2hiomorpholino-3-amino-a-methyl-naphthyl-1-e ssigsEure,
4-Piperidino-3-amino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Morpholino-3-amino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure, 4-Pyrrolidino-3-amino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure,
4-Piperidino-3-amino-naphthyl-1-essigsäure, 4-Morpholino-3-amino-naphthyl-1-essigsäure
und 4-Homopiperidino-3-amino-naphthyl-1-essigsäure nach Diazotierung und Austausch
des Diazoniumsalzes gegen Jod 4-Morpholino-3-jod-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Hamopiperidino-3-; od-a-methyl-naphthyl-l-e's8igsäure, 4-Pyrrolidino-5-jod--methyl-naphthyl-l-essigsäure,
4-Thiomorpholino-3-jod-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-3-jod-a-äthyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Morpholino-3-jod-a-äthyl-naphthyl-l-e99igsäure, 4-Pyrrolidino-3-jod-α-äthyl-naphtyl-1-essigsäure,
4-Piperidino-3-jod-naphthyl-1-essigsäure, 4-Morpholino-3-jod-naphthyl-1-essigsäure
bzw.
-
4-Homopiperidino-3-jod-naphthyl-1-essigsäure.
-
Beispiel 23 14,5 g 3-Amino-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure (erhäitlich
nach..Beispiel 18 über Beispiel 17) werden in 0,125 Mol 10%iger Salzsäure gelöst,
die Lösung wird auf 5 - 100 gekühlt und durch'allmähliche Zugabe von 3,5 g Natriumnitrit
diazotiert. Diese Diazoniumsalzlösung läßt man langsam und unter Rühren unter die
Oberfläche- einer Lösung von 2,7 g Methylmercaptan in 40 ml 20%iger Natronlauge
tropfen, wobei die Reaktionstemperatur auf 70 - 70° gehalten wird. Anschlie#end
wird auf 900 erwärmt und die Temperatur solange auf dieser Höhe gehalten, bis die
Stickstoffentwicklung beendet ist. Dann wird eingekühlt und mit konzentrierter Salzsäure
auf pH 4 - 6 angesäuert. Der dunkle Niederschlag wird abgesaugt
und
aus Isopropyläther unter Klären mit Aktivkohle umkristallisiert. Man erhält 8,5
g 3-Methylmercapto-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure vom F. 167 - 169°.
-
Analog erhält man aus 3-Amino-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure,
2-Amino-4-piperidino-#k035-n-butyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Amino-4-pyrrolidino-#k035-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Amino-4-pyrrolidino-naphthyl-1-essigsäure, 3-Amino-4-morpholino-#k035-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Amino-4-homopiperidino-naphthyl-1-essigsäure und 3-Amino-4-homopiperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
nach Diazotierung und Austausch gegen Methylmercapto 3-Methylmercapto-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure,
2-Methylmercapto-4-piperidino-a-n-butyl-naphthyl-l-essigsäure, 3-Methylmercapto-4-pyrrolidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure,
2-Methylmercapto-4-pyrrolidino-naphthyl-l-essigsäure, D-Methylmercapto-4-morpholino-a-methyl~naphthyl~l~
essigsäure, 2-Methylmercapto-4-homopiperidin9-naphthyl-l-essigsäure bzw.
-
3-Me thylmerc apto-4-homopiperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure.
-
Beispiel 24 14,9 g 3-Amino-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
(erhältlich nach Beispiel 18 über Beispiel 17) werden in 0,125 Mol 10%iger Schwefelsäure
gelöst und bei 0 - 5° durch Zusatz von 3,5 g Natriumnitrit in 8 ml Wasser diazotiert.
Die Dia zoniumsalzlösung wird unter starkem Rühren und so rasch, wie es die Stickstoffentwicklung,
.ermöglicht,
in 250 ml siedendes Wasser ,eingtragen. Anschließend wird noch 30 Minuten gekocht.
Beim Kühlen und Abpuffern auf pH 4 - 6 scheidet sich 3-Hydroxy-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
ab. 29,9 g davon werden unter Stickstoff in 250 ml 1 n Natronlauge gelöst rnid portionsweise
unter Rühren mit 26 g-Dimethylsulfat versetzt. Im Verlauf der Reaktion-scheidet
sich der 3-Methoxy-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester
(Kp'192 - 1960/0,01 mm) ölig ab. Nach halbstündigem Rühren fügt man 100 ml 2n Natronlauge
zu-und kocht unter Rühren eine halbe Stunde. Die klare Lösung wird anschließend
auf 0 - 100 gekühlt-und mit Salzsäure -auf pH 4 - 6 angesäuert. Die ausgefallene
3-Methoxy-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure wird abgesaugt, mit
Wasser gewaschen, getrocknet'und aus Diisopropyläther umkristallisiert.
-
Analog können aus den entsprechenden 3-Amino-naphthyl-1-essigsäuren
durch Diazotierung, Verkochung und gegebenerfalls Umsetzung mit Dimethylsulfat und
Verseifung erhalten werden: 3-Hydroxy-4-pyrrolidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Hydroxy-4-homopiperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Hydroxy-4-morpholino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Hydroxy-4-thiomorpholino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Hydroxy-4-di-n-propylamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Hydroxy-4-di-n-butylamino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methoxy-4-pyrrolidino-at-methyl-naphthyl-1
essigsäuremethylester, 3-Methoxy-4-homopiperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester,
3-Me
thoxy-4-morpholino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäuremethylester, 3-Methoxy-4-thiomorpholino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäuremethylester,
3 -Methoxy-4-di-n-propylamino-a-methyl-naphthyl-l- essigsäuremethylester, 3-Methoxy-4-di-n-butylamino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäuremethylester,
3-MethOxy-4-pyrrolidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methoxy-4-homopiperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methoxy-4-morpholino-a-methyl-naphthyl 1-essigsäure, 3-Methoxy-4-thiomorpholino-a-inethyl-naphthyl-l-essigsäure
3-Methoxy-4-di-n-propylamino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methoxy-4-di-n-butylamino--methyl-naphthyl-l-essigsäure,
3-Hydroxy-4-piperidino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure-, 3-Hydroxy-4-pyrrolidino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsä'ure,
-3-Hydro"y-4-homopiperidino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure, 3-Hydroxy-4-morpholino-a-äthyl-naphthyl-lessigsäure,
3-Methoxy-4-piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methoxy-4-pyrrolidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-I4ethoY~y-4-hom. opiperidino-a-äthyl-naphthyl-1-essiesälire, 3-Methoxy-4-morpholino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäure,-3-Metiioxy-4-piperidino-a-äthyl-naphthyl-l
essigsäuremethylester, 3-Methoxy-4-piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester,
3-Methoxy- 4-homopiperidino-a-äthYl-naphthyl-l-essigsäure methylester bzw.
-
3-Methoxy-4-morpholino-a-äthyl-naphthyl-l-essigsäuremethyl ester sowie
3-Methoxy-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure, 3-Hydroxy-4-pyrrolidino-naphthyl-l-essigsäure,
3-Hydroxy-4-homopiperidino-naphthyl-l-essigsiure, 3-Hydroxy-4-morpholino-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methoxy-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methoxy-4-pyrrolidino-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methoxy-4-homopiperidino-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methoxy-4-morpkholino-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methoxy-4-piperidino-naphthyl-l-essigsäuremethylester, 3-Methoxy-4-pyrrolidino-naphthyl-1-essigsäuremethylester,
3-Methoxy-4-homopiperidino-naphthyl-1-essig. qäuremethylester, 3-Methoxy-4-morpholino-naphthyl-1-essigsäuremethyleSter.
-
Beispiel 25 13,5 g 4-Piperidino-, a-dimethyl-l-naphthyl-acetonitril
werden 2 1/2 Stunden in 100 ml 85% Der Schwefelsäure auf dem Wasserbad erwärmt,
dann mit 200 ml Wasser verdiinnt und 10 Stunden gekocht. Die Lösung wird abgekühlt
und mit 16%iger Natronlauge auf pH 4 - 6 eingestellt.
-
Dann wird mit Chloroform extrahiert, der Extrakt über.
-
Natriumsulfat getrocknet und anschliepend eingedampft.
-
Man erhält 4-Piperidino-a, a- dimethyl-naphthyl-l-es%igsäure.
-
Analog wird durch Verseifung von 4-Piperidino-naphthyll-acetonitril
4-Piperidino-naphthyl-l-essigsäure erhalten.
-
Das Ausgangsmaterial' erhält man aus l-Nitro-4-Bromnaphthalin, das
man zunächst mit Piperidin in l-Nitro-4-piperidino-naphthalin überführt, mit SnC12
in konzentrierter Salzsäure zum l-Aminoderivat reduziert, diazotiert, nach Sandmeyer
die Cyangruppe einführt und durch Kochen mit konzentrierter Salzsäure zu 4-Piperidino-l-naphthoesäure
verseift. Die Reduktion mit LiAlH4/BF3 führt zum entsprechenden 1-Hydroxymethylderivat,
das durch Behandlung mit 48%iger KBr in 1-Brommethyl-4-piperidino-naphthalin umgewandelt
wird. Die Umsetzung mit KCN in Alkohol-Wasser führt zu 4-Piperidinonaphthyl
-l-acetonitril,
das durch aufeinanderfolgende Einwirkung von NsNH2 und Dimethylsulfat in siedendem
Benzol in a-Stellung methyliert wird.
-
Analog erhält man aus: 4-Homopiperidino-α,α-dimethyl-4--Piperidino-,
a-diäthyl-4-Diisopropylamino-α,α-butyl-4-Piperidino-α,α-di-n-butyl-4-Dimethylamino-α,α-dimethyl-
bzw.
-
4-Diäthylamino-α,α-dimethyl-naphthyl-1-acetonitril durch
Hydrolyse mit Schwefelsäure 4-Homopiperidino-α,α-dimethyl-4-Piperidino-α,α-diäthyl-4-Diisopropylamino-α,α-dimethyl-4-Piperidino-a,
a-di-n-butyl-4-Dimethylamino-α,α-dimethyl- bzw.
-
4-Diäthylamino-a,-dimethyl-naphthyl-l-essigsäüre.
-
Beispiel 26 2,2 g 4-Piperidino-naphthyl-1-glyoxylsäure (erhältlich
durch Acylierung von l-Piperidino-naphthalin mit Aethoxalylchlorid in Gegenwart
von Aluminiumchlorid und anschließende Verseifung) werden mit 0,8 g rotem Phosphor
und 40 ml 5Oiger HJ 30 Minuten gekocht. Das Gemisch wird=abgekühlt, mit 100 ml Wasser
verdünnt und mit 25%iger Natronlauge auf pH 4 - 6 abgepuffert. Die Aufarbeitung
analog Beispiel 25 gibt 4-Piperidino-naphthyll-essigsäure vom F. 1420 - 1430..
-
Analog erhält man aus: 4-Diisopropylamino-naphthyl-1-glyoxylsäure
durch Reduktion mit HJ 4-Diisopropylamino-naphthyl-1-essigsäure
Beispiel
27 Eine Lösung von 29,4 g Kaliumdichromat in 280 ml Wasser wird mit 200 ml konzentrierter
Schwefelsäure versetzt und auf 150 abgekühlt. Dann gibt man langsam unter Rühren
und Kühlen bei 150 - 200 eine Lösung von 18,2 g 3-Methylmercapto-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1
essigsäure (erhältlich nach Beispiel 23) in 60 ml Eisessig zu. Das Gemisch bleibt
1 1/2 Stunden bei Raumtemperatur stehen und wird dann in 1 1 Wasser gegossen.
-
Mit Natronlauge wird auf pH 5 - 6 eingestellt. Die wässrige Phase
wird vom Niederschlag abdekantiert. Dieser wird in Chloroform aufgenommen. Der Extrakt
wird getrocknet und eingeengt. Man erhält 3-Methylsulfonyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure.
-
Analog erhält man aus: 3-Aeth3Telmercapto-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-essi,
gsäure, 3-Isopropylmercapto-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methylmercapto-4-morpholino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Aethylmercapto-4-morpholino-a-methyl-naphthyl-1-es9igsäure, 3-Methylmercapto-4-pyrrolidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methylmercapto-4-homopiperidino-α-methyl-naphthyl-1 essigsäure, 3-Methylmercapto-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methylmercapto-4-morpholino-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methylmercapto-4-pyrrolidino-naphthyl-1-essigsäure
und 3-Methylmercapto-4-homopiperidino-naphthyl-1-essigsäure durch Oxydation mit
Kaliumdichromat
3-Aethylsulfonyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-lessigsäure,
3- Isopropylsulfonyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-lessigsäure, 3-Methylsulfonyl-4-morpholino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäure,
3-Aethylsulfonyl-4-morpholino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methylsulfonyl-4-pyrrolidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methylsulfonyl-4-homopiperidino-a-methyl-naphthyl-1-essigsäure,.
-
3-MethylsulSonyl-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methylsulfonyl-4-morpholino-naphthyl-1-essigsäure,
3-Methylsulfonyl-4-pyrrolidino-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
3-Methylsulfonyl-4-homopiperidino-naphthyl-1-essigsäure.
-
Beispiel 28 30 g 3-Chlor-Z-piperidino-a-me thyl-naphthyl-1-ac e t
onitril (herstellbar analog Beispiel 25) und 4,2 g absoluter Alkohol werden in 300
ml absolutem Aether gelöst und bei 0° mit HOl-Gas gesättigt. Das nach 8tägigem Stehen
bei 0° ausgeschiedene Iminoätherhydrochlorid wird vom Aether abgetrennt, in 80 ml
Wasser gelöst, mit Natriumcarbonatlösung neutralisiert und anschließend 30 Minuten
auf dem Dampfbad erwärmt. Das abgeschiedene Oel wird mit Aether extrahiert, über
Na2SO. getrocknet und der nach Abdampfen des Aethers erhaltene Rückstand destilliert.
-
Man erhält 18,3 g 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureäthylester
vom Kp 1850 - 1870/0,01 mm.
-
Analog erhält man aus 3-Brom-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-acetonitril,
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-acetonitril und 3-Pluor-4-piperi
dino-a-me thyl-naphthyl-1-ac e tonitril durch Umsetzung mit Aethylalkohol: 3-Brom-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäureäthylester
vom Kp 1900 - 1950/0,01 mm, 3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l essigsäureäthylester
vom Kp 202° - 203°/0,3 mm und 3-Fluor-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäureäthyl
ester zu vom Kp 1810 - 1830/0,01 mm.
-
Beispiel 29 30 g 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-acetonitril
(hergestellt analog Beispiel 25) und 4,2 g absoluter Alkohol werden in 300 ml absolutem
Aether gelöst und mit HCl-Gas bei 00 gesättigt. Das nach 8tägigem Stehen bei 0°
ausges-chiedene Iminoätherhydrochlorid wird vom Aether abgetrennt, 2 Tage im Vakuumexsikkator
über NaOH stehen gelassen, danach in 40 ml Aethanol gelöst und 8 Tage bei 200 stehen
gelassen. Dann wird vom ausgefallenen NH4Cl abfiltriert, der überschüssige Alkohol
abgedampft und der Rückstand mit wässriger Natriumbikarbonatlösung und Aether behandelt.
-
Die ätherische Lösung wird abgetrennt, mit Wasser gewaschen, über
Na2S04 getrocknet, eingedampft und der Rückstand im Vakuum destilliert. Ausbeute:
16,3 g 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureorthoäthyl ester
vom Kp 2100 - .2120/0,01 mm.
-
Analog erhält man aus 3-Brom-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-acetonitril,
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-acetonitril und 3-Bluor-4-piperidino-a-me
thyl-naphthyl-l-ac e tonitril über
die entsprechenden Iminoätherhydrochloride
durch Umsetzung mit Aethylalkohol: 3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureorthoäthylester
vom Kp 218 - 2210/0,01 mm, 3-Methyl-4-piperidino-ez-methyl-naphthyl-l-essigsäureorthoäthylester
vom Kp 203 - 205°/0,01 mm und 3-Fluor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureorthoäthyl
ester vom Kp 200 - 203°/0,01 mm.
-
Beispiel 30 17,25 g 4-Pipelidino-a-methyl-naphthyl-l-essigstiure-2'-chloräthylester
(Kp 178 ~ 1820/0,01 mm), erhältlich aus dem Natriumsalz der 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
durch Reaktion mit 1-Brom-2-chlor-äthan, werden mit einer Lösung von 7,5 g Diäthylamin
in 60 ml absolutem Benzol 10 Stunden im Rohr auf 1000 erhitzt. Nach dem Erkalten
wird das Reaktionsgemisch mit Wasser ausgeschüttelt, die benzolische Phase über
Natriumsulfat getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird fraktioniert. Man erhält
13,6 g 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-diäthylaminoäthylester
vom Kp 185- 189°/0,01 mm.
-
Analog erhält man aus 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-chlorathylester,
3-Methyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-chloräthylester und
4-Pyrrolidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-chloräthylester durch Umsetzung
mit Diäthylamin 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-diäthylamino-Sthylester,
3-Mothyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-diäthylamino- äthylester
bzw.
-
4-Pyrrolidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-diäthylaminoäthylester
Beispiel
31 Ein Gemisch aus G,2 g 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureäthylestor
(erhältlich nach Beispiel 9) und 50 g 2-Diäthylamino-äthanol wird 24 Stunden gekocht,
wobei als Kühler eine Kolonne benutzt wird, die am oberen nde das Abdestillieren
des freigesetzten Aethanols gestattet. Anschließend wird das überschüssige Diäthylaminoäthanol
abdestilliert. Man erhält 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-diäthylaminoäthylester
von Kp 185 - 1890/0,01 mm.
-
Analog erhält man aus 4-Morpholino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäurenthylester,
4-Homopipelidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäureSthylester und 3-Chlor-4-pyrrolidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureäthylester
durch Umsetzung mit 2-Diäthylamino-äthanol 4-Morpholino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-diäthylaminoäthylester
vom Kp 191 - 1940/0,01 mm, 4-Ilomopiperidino-a-methyl- naphthyl- 1- essigsäure-2
-di äthylamino-äthylester vom Kp 192 - 195°/0,01 mm und 3-Chlor-4-pyrrolidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-2'-diäthylaminoäthylester
vom Kp 203 - 206°/ 0,01 mm.
-
Beispiel 32 2,87 g 4-Piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure
vom F. 163 - 1650 werden in 100 ml Toluol mit 5 g Ohloranil 48 Stunden gekocht.
Anschließend wird die Lösung mit wässeriger Natriumbicarbonatlösung extrahiert.
-
Boim vorsichtigen Ansäuern des wässerigen Extraktes erhält man 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
vom F. 181 -1830 (Aethanol).
-
Beispiel 33 30 g 3-(4'-Hydroxy-nbutyl)-4-piperidino-phenylessigsäuremethylester
vom Kp 150 - 154°/0,01 mm werden mit 180 g Polyphosphorsäure vermischt und 2 1/2
Stunden auf 150° erhitzt.
-
Das noch warme Reaktionsgemisch wird/15 %iger Natronlauge unter K,ihlung
auf den pH-Wert von 7 - 8 eingestellt.
-
Man extrahiert ; ist Aethylacetat, trocknet den Extrakt über Na2S'Q-,,
filtriert und dampft das Aethylacetat ab. Der ölige Rückstand wird destilliert.
Man erhält 4-Piperidino-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäuremethylester vom
Kp 155 - 1530/0,05 mm, der sich durch alkalische Verseifung in 4- Piperidino-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure
vom F. 125 - 1270 überführen läßt.
-
Analog erhält man aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien 4-Pyrrolidino-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäuremethylester,
Kp 144 - 148°/0,01 mm, 4-Piperidino-5,6,7,8-tetrahydro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäuremethylester
vom Kp 153 - 156°/0,01mm und 4-Piperidino-5,6,7,8-tetrahydro-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure
vom F. 163 - 165°.
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-Das Ausgangsmaterial erhält man beispielsweise aus 3- (4-Acetoxy-n-butyl)-toluol
durch Nitrierung zu 3-(4-Acetoxy-n-butyl)-4-nitro-toluol, dessen katalytische Hydrierung
zur 4-Amino-Verbindung, Acetylierung zu 3-(4-Acetoxy-butyl)-4-acetamido-toluol,
Chlorierung mit Sulfurylchlorid zu 3-(4-Acetoxybutyl)-4-acetamido-benzylchlorid,
Umsetzung mit KCN in Dimethylsulfoxid zum entsprechenden Benzylcyanid, Verseifung
zu 3-(4-Hydroxy-n-butyl)-4-aminophenylessigsäure und Umsetzung mit 1,5-Dibrompentan.
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Beispiel 34 3,63 g 3-(4,4-Dimethoxy-buty)-4-piperidino-phenylessigsäuremethylester
werden 5 Stunden mit 50 ml wasserfreier technischer Flu#säure auf 70 - 80° erwärmt.
Man gie#t nach dem Abkühlen auf unter 150 vorsichtig in Eiswasser, stellt mit verdünnter
Natronlauge auf pH 6 - 8 ein, extrahiert mit Aethylacetat, trocknet den Extrakt
über Na2S04, dampft das Lösungsmittel ab und destilliert den öligen Rückstand. Man
erhält 4-Piperidino-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäuremethylester vom Kp 152 - 156°/
0,01 mm.
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Analog werden aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien erhalten:
4-Pyrrolidino-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäuremethylester vom Kp 148 - 153°/0,05
mm, 4-Homopiperidino-7,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäuremethylester vom Kp 153 - 155°/0,02
mm.
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Das Ausgangsmaterial wird aus 3-(4-Hydroxy-n-butyl)-4-piperidinophenylessigsäure-methylester
durch Oxydation nach Oppenauer mit Aluminiumisopropoxid in Aceton zum entsprechenden
Aldehyd und dessen Acetalisierung mit Methanol/HC1- erhalten.
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Beispiel 35 5 g 4-Piperidino-6,7-dibrom-a-methyl-5, 6,7, 8-tetrahydronaphthyl-l-essigsäureamid
und 3 g Zinkstaub werden in 80 ml 96 %igem wässrigem Aethanol unter intensivem Rohren
3 Stunden gekcht. Man filtriert hei# ab, wäscht den Rückstand mehrmals mit heißen
Aethanol nach, dampft die vereinten Filtrate ein und kristallisiert aus Aethylacetat
um. Man erhält 4-Piperidino-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäureamid
vom F. 126 - 12000.
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Analog erhält man aus 4-Pyrrolidino-6,7-dibrom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure,
4-Pyrrolidino-6,7-dibrom-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1 essigsäure,
4-Pyrrolidino-6,7-dibrom-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-6,7-dibrom-α-äthyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure
und 4-Piperidino-6,7-dibrom-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-1-essigsäure durch Umsetzung
mit Zn-Staub 4-Pyrrolidino-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure, 4-Pyrrolidino-3035-äthyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure,
4-Pyrrolidino-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure, 4-Pyrrolidino-α-äthyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
bzw.
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4-Piperidino-5, 8-dihydro-naphthyl-1-essigsQlure.
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Beispiel 36 5 g 4-Piperidino-6,7-dibrom-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydronaphthyl-l-essigsäure
(erhalten aus der nach Beispiel 33 hergestellten 4-Piperidino-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
in Eisessig mit Brom) werden zusammen mit 15 g Chinolin 30 Minuten auf 150 - 160°
erhitzt.
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Dann wird das Reaktionsgemisch mit 50 ml 2n NaOH alkalisiert, die
ässrige Phase abgetrennt und mit 2n HC1 auf 4 - 5 eingcstellt. Das abgeschiedene
Öl wird mit Essigester extrahiert, der Extrakt mit Na2SO4 getrocknet und eingedampft.
fan erhält 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure vom F. 181 -182°.
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Analog erhält man aus den entsprechenden 6,7-Dibrom-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäuren
durch Behandlung mit Chinolin:
3-Chlor-4-piperidine-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Chlor-4-piperidine-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Chlor-4-piperidine-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Chlor-4-piperidine-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Brom-4-piperidino-α,α-dimethyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Brom-4-piperidino-α,α-dimethyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Nitro-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Nitro-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3-Methoxy-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
2-Methoxy-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure, 3- Methylmercapto-4-
piperidino-a-methyl-'naphthyl- 1-essigsäure bzw.
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2-Methylmercapto-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure.
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Beispiel 37 Zu 0,2 g Lithium wi@d eine Lösung von 2,7 g 4-Piperidinonaphthyl-1-essigsäure
und 1,6 g Diäthylamin in absolutem Tetrahydrofuran gegeben. Nach zwefstündigem Rühren
bei Raumtemperatur wird das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand in verdünnter
Schwefelsäure geiöst. Man puffert auf pH 4 - 6 ab und extrahiert mit Methylacetat.
Der organische Extrakt wird getrocknet und eingeengt. Man orhält 4-Piperidino-5,8-dihydronaphthyl-1-essigsaure.
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Analog erhält ; man aus 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure,
4-Piperidino-α-äthyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-2, =-dimethyl-naphtllyl-1-essigsSure,
4-Piperidino-3,α-dimothyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-3-methyoxy-naphthyl-1-essigsäure,
4-Piperidino-2-methyoxy-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino- 3- äthyl-naphthyl-
1-essigsäure, 1 4-Piperidino-2-äthyl-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-3-acetamino-naphthyl-1-essigsäure
und 4-Piperidino-2-acetamino-naphthyl-1-essigsäure
durch Reduktion
mit Lithium 4-Piperidino-α-methyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-a
;-äthyl-5, 8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-2, a-dimethyl-5, 8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure,
4-Piperidino-3, a-dimethyl-5, 8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-3-methoxy-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure,
4-Piperidino-2-methoxy-5,8-dihydro-napht 4-Piperidino-3-äthyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure,
4-Piperidino-2-äthyl-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure, 4-Piperidino-3-acetamino-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure
bzw.
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4-Piperidino-2-acetamino-5,8-dihydro-naphthyl-1-essigsäure.
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Beispiel 38 6,2 g Natriumsalz der 4-Piperidino-8-oxo-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-l-essigsäure
werden in 100 ml Aethanol gelöst und unter Rühren mit einer Lösung von 0,8 g NaBH4
in 25 ml Aethanol versetzt. Nach zweistündigem Rühren bei Raumtemperatur wird der
Alkohol abdestilliert.
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Man löst den Rückstand in 100 ml 2n HCl, erwärmt kurz auf 60° und
neutralisiert nach dem Erkalten mit Natriumcarbonat. Die ausgeschiedene rohe Säure
wird mit SO ml 85% iger Phosphorsäure 30 Minuten auf 1200 erhitzt. Nach dem Erkalten
verdünnt man mit Wasser und neutralisiert mit Natriumcarbonat. Man erhält 4-Piperidino-5,6-dihydronaphthyl-l-esaigsäure.
F. 1340 - 1360 (Aethanol).
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Zur Herstellung der Ausgangsverbindung wird Y-(2-Acetamido-5-methoxy
methyl-phenyl)-buttersäure (gewonnen aus 6-Methoxy methyl-1,4-naphthochinon durch
Schmidt-Reaktion.mit HN3, Reduktion des resultierenden ungesattigten Siebenring-lactams
zum Lactam der #-(2-Amino-5-methoxy methyl-phenyl)-buttersäure, Verseifung dieser
Verbindung und anschließende Acetylierung der Aminogruppe) mit Polyphosphorsäure
zum 5-Acetamido-8-methoxymethyl
-1-tetralon kondensiert. Dieses
wird nach Verseifung der Acetamidogruppe mit 1,5-Dibrompentan-in das 5-Piperidino-8-methoxy
methyl-1-tetralon überführt.
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Hieraus erhält man nach Aetherspaltung, Chlorierung, Umsetzung mit
KCN und Verseifung mit KOH die gewünschte Säure.
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Analog erhält man aus, den entsprechenden 8-Oxo-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäuren
durch Reduktion und Abspaltung von Wasser: 4-Pyrrolidino-5, 6-dihydro-naphthyl-l-essigsäure,
4-Morpholino-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure, 4-Di-n-isobutylamino-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure,
4-Di-n-isopropylamino-5, 6-dihydro-naphthyl-1-e s 9 igsäure bzw.
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4-Thiomorpholino-5,6-dihydro-naphthyl-1-essigsäure.
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Beispiel 39 9,6 g 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-acetonitril
(erhältlich analog Beispiel 25) werden in 50 ml konzentrierter H2S04 gelöst und
über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen. Die gelbbraun gefärbte Lösung wird
auf Eiswasser gegossen und der pH-Wert der Lösung mit Natronlauge auf 8 eingestellt.
Das ausgeschiedene 3-Chlor-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureamid
wird abgesaugt und aus Essigester umkristallisiert.
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P. 1530 - 1550.
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Analog erhält man aus 3-Brom-4 piperidlno-a-methyl-naphthyl--l-acetonitril,
3-Methyl-4-piperidino-os methyl-naphthyl-1 acetonitril 3-Amino-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-acetonitril
und 3-Trifluormethyl-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-acetonitril
durch
Behandlung mit konzentrierter, H2S04: 3-Brom-4-piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäureamid,
3-Methyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-1-eS9igsäureamid, 3-Amino-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essigsäureamid
bzw.
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3-Trifluormethyl-4-piperidino-a-methyl-naphthyl-l-essig säureamid.
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Beispiel 40 Eine Lösung von 6 g 4-Piperidino-l-naphthoyl-diazomethan
(erhältlich durch Umwandlung von 4-Piperidinol-naphthoesäure mit Thionylchlorid
in Benzol in das Säurechlorid und Reaktion mit Diazomethan in Aether) in 100 ml
Dioxan wird unter Rühren zu einem Gemisch aus 0,66 g frisch gefälltem Silberoxid,
1, 67 g Natriumcarbonat und 1,56 g Natriumthiosulfat in 200 ml Wasser von 50- -
550 zugetropft. Man rührt 1 Stunde-bei dieser Temperatur und 15 Minuten bei 90 -
1000. Dann kühlt man ab, filtriert, stellt mit verdünnter Salzsäure auf pH 4 ein,
extrahiert mit Aethylacetat und gewinnt aus dem Extrakt 4-Piperidino-naphthyl-l-essigsäure
vom F. 1420 -1430.
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Beispiel 41 280 mg roher α-(4-Piperidino-naphthyl-1)α-methylacetessigsäureäthylester
(erhältlich durch Kondensation von Aethylacetat mit 4-Piperidino-l-naphthyl-acetonitril
zu α-Acetyl-4-piperidino-1-naphthyl-acetonitril, Methyllierung mit Methyljodid,
Umsetzung mit äthanolischer Salzsäure zum Imidoätherhydrochlorid und Hydrolyse mit
wässeriger Schwefelsäure) und 4 ml 0,5 n äthanolisches Kaliumhydroxid werden 2 1/2
Stunden unter Rückflu# erhitzt und zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in
8 ml
Wasser gelöst und mit 1 n Salzsäure auf pH 4 angesäuert.
Das ausgefallene Oel wird mit Aethylacetat' extrahiert. Aus dem Extrakt erhält man
4-Piperidino-amethyl-naphthyl-l-essigsäure vom B. 1810 - 1830.
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Beispiel 42 Man erhitzt 1,85 g Magnesiumspäne und 1,85 g Magnesiumpulver
unter Rühren in 100 ml absolutem Aether unter Rückfluß, leitet einen mä#igen, trockenen
Kohlendioxid-Strom ein, gibt ein Körnchen Jod dazu und tropft 6 g 4-Piperidino-l-naphthylmethylchlorid
(erhältlich durch Hydrierung von 4-Piperidino-1-naphthaldehyd an Raney-Nickel bei
500 und 6 at in Aethanol zum Alkohol und Umsetzung mit Chlorwasserstoff in Benzol
in Gegenwart. von Calciumchlorid) in 25 ml absolutem Aether zu. Man kocht noch 20
Minuten, kühlt ab, filtriert, dampft ein, gibt Wasser zu, stellt mit Salzsäure auf
pH 4 ein, extrahiert mit Aethylacetat und erhält 4-Piperidino-naphthyl-lessigsäure
vom F. 1420 - 1430.
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Beispiel 43 Man bringt unter Rühren 23,2 g jodessigsaures Kalium mit
0,85 g Magnesiumspänen unter Zusatz von Spuren Jod durch sechsstündiges Kochen in
350 ml absolutem Tetrahydrofuran zur Reaktion, setzt 8 g 1-Brom-4-piperidinonaphthalin
(erhältlich aus l-Brom-4-amino-naphthalin und 1,5-Dibrompentan) zu und kocht weitere
24 Stunden.
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Man dampft anschließend zur Trockene, stellt mit 1 n Salzsäure auf
pH 4 ein, extrahiert mit Aethylacetat und erhält 4-Piperidino-naphthyl-1-essigsäure
vom S. 1420 -1430.
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Beispiel 44 Man bringt 8 g 1-Grom-4-piperidino-naphthalin mit 0,84
g Magnesiumspänen in 150 ml absolutem Tetrahydrofuran unter
Zusatz
einer Spur Jod unter Erwärmen zur Reaktion, setzt portionsweise 23,3 g jodessigsaures
Kalium zu und kocht 20 Stunden unter Rühren. Anschließend dampft man zur Trockne
und arbeitet wie vorstehend auf. Man erhält 4-Piperidino-naphthyl-1-essigsäure vom
F. 142°-143°.
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Beispiel 45 Analog Beispiel 9 erhält man aus den zugrundeliegenden
Säuren durch Veresterung mit den entsprechenden Alkoholen: 4-Piperidino-naphthyl-1-essigsäure-äthylester,
Kp. 173-175°/ 0,1 mm 4-Piperidino-α-methyl-naphthyl-1-essigsäure-(8-methyl-1-nonyl)-ester,
Kp. 220-224/0,01 mm 3-Chlor-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure-methylester, F. 88°.
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Beispiel 46 Analog Beispiel 14 erhält man aus 4-Piperidino-naphthyl-l
essigsäure über das entsprechende Säurechlorid: 4-Piperidino-naphthyl-l-acetamid,
F, 167-168°.
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Beispiel 47 Analog Beispiel 13 erhält man aus 4-Piperidino-naphthyl-l-essigsäure
und 2-Diäthylaminoäthylchlorid: 4-Piperidino-naphthyl-1-essigsäure-2'diäthylaminoäthylester,
Kp. 205 - 2100/0,1 mm.
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Beispiel 48 Analog Beispiel 1 erhält man aus 2,α-Dimethyl-4-amino-naphthyl-1-essigsäure
4-Amino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure bzw.
-
3-Chlor-4-amino-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure durch Umsetzung
mit 1,5-Dibrompentan 2,α-Dimethyl-4-piperidino-naphthyl-1-essigsäure, F. 163-164°
4-Piperidino-α-methyl-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure, F. 163-165°
bzw.
-
3-Chlor-4-piperidino-5,6,7,8-tetrahydro-naphthyl-1-essigsäure, F.
180-182°