DE169366C - - Google Patents
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- DE169366C DE169366C DENDAT169366D DE169366DA DE169366C DE 169366 C DE169366 C DE 169366C DE NDAT169366 D DENDAT169366 D DE NDAT169366D DE 169366D A DE169366D A DE 169366DA DE 169366 C DE169366 C DE 169366C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
- F21V21/14—Adjustable mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Hängelampen aller Art, wie Gaslampen, Petroleumampeln
u. dgl., und bezweckt, dieselben derart aufzuhängen, daß sie ohne Anwendung von Gegengewichten ausbalanciert sind und auch
in niedrigen Räumen benutzt werden können. Die Aufhängevorrichtung, welche auch für
Armlampen Verwendung finden kann, besteht aus zwei rhombusartig verbundenen, flach
ίο zusammenschiebbaren Paaren von Armen, welche in der einen Achse des Rhombus
durch gezahnte, die gleichförmige Bewegung der Arme bewirkende und letztere in gleicher
Winkellage haltende Sektoren und in der anderen Rhombusachse durch geeignete, die
Vorrichtung in jeder gewünschten Stellung festhaltende Reibungsgelenke o. dgl. verbunden
sind. Durch Ausziehen des so gebildeten Gelenkrahmens wird demnach die
Lampe gesenkt, durch das Zusammenschieben des Rahmens gehoben. Zur Erhöhung der Reibungswirkung der Gelenke können direkt
wirkende Federn so angeordnet sein, daß sie das Hinaufschieben der Lampe unterstützen
und gleichzeitig das selbsttätige Senken derselben verhindern. Das Hinaufschieben der
■ Lampe und die Sicherung derselben in der jeweils gegebenen Stellung kann auch durch
eine Schnur erleichtert werden, in welche eine Spiralfeder eingeschaltet ist und welche
über an den Armen angebrachte Rollen geführt ist. Die Schnurenden werden an zwei
gegenüberliegenden Armen befestigt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι ist die Ansicht einer Ausführungsform der der Erfindung entsprechenden Aufhängevorrichtung;
die vollen Linien zeigen die Vorrichtung in ausgezogenem Zustande, die punktierten Linien in zusammengeschobenem
Zustande.
Fig. 2 und 3 stellen in Vorder- und Hinteransicht und in vergrößertem Maßstabe die
gezahnten Sektoren und die Verbindungsstücke, an welchen sie angebracht sind, dar.
Fig. 4 und 5 sind Ansichten weiterer Ausführungsformen der Aufhängevorrichtung,
welche mit elastischen Einrichtungen zur Unterstützung des Hebens der Lampe versehen
sind.
Die Aufhängevorrichtung besteht bei allen zur Darstellung gebrachten Ausführungsformen aus zwei Paaren von Armen, nämlich
einem oberen Armpaar α, α und einem unteren Armpaar α1, α1, welche , derart zu.55
einem Gelenkrahmen angeordnet sind, daß sie bei heruntergezogener Lampe eine Art
Raute oder Rhombus bilden. Die Arme sind an ihren seitlichen oder äußeren Enden durch
geeignete Gelenke b miteinander und an ihren oberen und unteren Enden durch ähnliche
Gelenke bl mit den Haltern c, c1 verbunden,
deren oberer c mit dem Gasrohr d, an welchem die Deckplatte e befestigt ist, und
deren unterer c1 mit dem Gasrohr/, welches zum Brenner führt, in Verbindung steht.
Die gezahnten Sektoren g, g1 bilden die Enden der Arme a, a1, und jedes Paar von
Sektoren steht, wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, in Eingriff miteinander. Wenn dem-
nach die Vorrichtung gehoben oder gesenkt wird, werden beide Armpaare gezwungen,
sich mit gleicher Winkelgeschwindigkeit zu bewegen. Bei der in Fig. ι bis 3 dargestellten
Ausführungsform ist die Reibung in den Gelenken genügend, um die Hängelampe, vorausgesetzt, daß letztere von verhältnismäßig
geringem Gewichte ist, zu tragen, ohne daß eine Veränderung der Stellung der Lampe infolge Zitterns der Decke oder
anderer Ursachen zu befürchten wäre. Jedoch ist es zur Erzielung größerer Sicherheit
vorteilhaft, die Reibung in den Gelenken durch Daumenschrauben i>2 zu regeln (Fig. 2).
Sämtliche Arme oder nur ein Seitenpaar sind für die Zuführung des Gases aus Rohr b
durch die Gelenke b, b1 zum Brennerrohr f
hohl ausgebildet.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform werden direkt wirkende elastische Einrichtungen
benutzt, um das Verkürzen des Gelenkrahmens und damit das Heben der Lampe zu erleichtern und ein Gegengewicht
gegen das Gewicht der Lampe zu bilden.
Zu diesem Zwecke sind Spiralfedern 5 mit ihren oberen Enden an einem an dem Gaszuleitungsrohr
d befestigten Ringe eingehängt und mit ihren unteren Enden an an den oberen Armgelenken aufsitzenden Hakenarmen
u befestigt. Der Ring t kann mittels einer Stellschraube tl nach Bedürfnis auf
dem Rohr d eingestellt werden, so daß die Spannung der Federn s je nach dem Gewichte
der Lampe erhöht oder vermindert werden kann.
Bei der weiteren in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform trägt einer der Arme a, a1
jedes oberen und unteren Paares eine Schnurscheibe v, über welche eine mit ihren Enden
an an den anderen Armen angebrachten Ösen χ befestigte Schnur n>
o. dgl. geführt ist. In diese Schnur ist eine Spiralfeder^, und zwar
etwa in den mittleren Teil, eingeschaltet. Diese Feder sucht die oberen und unteren
Armpaare zusammenzuziehen und unterstützt dadurch das Heben der Lampe.
Die Erfindung ist nicht auf die bestimmten Ausführungsformen und Anordnungen, welche
im vorstehenden beschrieben und an Hand der Zeichnungen erläutert sind, beschränkt.
Vielmehr kann sie, um anderen Anforderungen zu genügen, in der verschiedensten Weise
abgeändert werden, ohne daß dadurch von dem Wesen der Erfindung abgewichen wird.
So kann z. B. die Lampe, anstatt von der Decke herabzuhängen, an einem Wandarm
angeordnet sein, in welchem Falle die Vorrichtung in senkrechter Ebene angebracht
sein muß. Eine derartige Einrichtung ist beispielsweise für Zahnärzte, Ärzte, Mechaniker
besonders vorteilhaft.
Die gezahnten Sektoren g, gl können ferner
an den Seitengelenken der Armpaare anstatt an den oberen und unteren angebracht sein,
in welchem Falle ein geeignetes Reibungsgelenk an den oberen und unteren Armenden
anzuordnen ist.
Die vorstehend beschriebene Aufhängevorrichtung ist gleich geeignet für elektrische
Beleuchtung, in welchem Falle' die Drähte vorteilhafterweise durch die Arme a, a1 eines
seitlichen Annpaares geführt werden. Auch kann die Aufhängevorrichtung für ölbeleuchtung
Verwendung rinden, in welchem Falle eine geeignete Einrichtung zum Tragen des
Ölbehälters, des Brenners, des Zylinders und des Schirmes vorzusehen ist.
Claims (3)
1. Aufhängevorrichtung für Hängelampen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung aus zwei rhombusartig verbundenen , flach zusammenschiebbaren Paaren von Armen (cc, a 1J besteht, von
denen die nebeneinander liegenden (a, a und al, al) durch gezahnte, die gleichförmige
Bewegung der Arme bewirkende Sektoren (g, g1) in gleicher Winkellage
gehalten werden, während die übereinander liegenden Arme (a, al und a, alj durch
geeignete, die Vorrichtung in jeder gewünschten Stellung festhaltende Reibungsgelenke (b, b) o. dgl. verbunden sind.
2. Ausführungsform der Aufhängevorrichtung für Hängelampen nach An-Spruch
ι, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung der Reibungswirkung·
der Gelenke direkt wirkende Federn (s) so angeordnet sind, daß sie das Hinaufschieben
der Lampe unterstützen und gleichzeitig das selbsttätige Senken derselben verhindern.
3. Ausführungsform der Aufhängevorrichtung für Lampen nach Anspruch 1
und 2, gekennzeichnet durch eine an zwei gegenüberliegenden Armen befestigte und
über zwei an den anderen beiden Armen des Gelenkrahmens angebrachte Rollen (v)
geführte Schnur (n>), in welche eine Spiralfeder (γ) eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE169366C true DE169366C (de) |
Family
ID=434496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169366D Active DE169366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE169366C (de) |
-
0
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