DE1692435B1 - Futtermittel fuer Haustiere - Google Patents
Futtermittel fuer HaustiereInfo
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- A23K40/00—Shaping or working-up of animal feeding-stuffs
- A23K40/20—Shaping or working-up of animal feeding-stuffs by moulding, e.g. making cakes or briquettes
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Futtermittel für Haus- masse dienenden Gelatine umhüllt ist. Dieses Ge-
tiere, das natürliche Knochenmasse enthält. misch wird dann in geeignete Formen gebracht und
Es ist bekannt, Knochenreste und Knochenmehl gekühlt.
als Bestandteile von Futtermitteln zu verwenden Die Formen können aus beliebigen geeigneten
und Futtermitteln in geringen Mengen Gelatine zu- 5 nichtrostenden Metallen oder einem weichen, gezusetzen.
So ist z. B. bei der Herstellung von Futter- schmeidigen Werkstoff, wie Gummi, bestehen,
mitteln aus ganzen Tierkörpern vorgeschlagen wor- Gummiformen können durch eine geeignete starre
den, die dabei anfallende breiartige Masse durch Unterstützung, die zweckmäßig aus Gips hergestellt
Zusatz von Zerealien zu verfestigen und außerdem wird, in ihrer gewünschten Form gehalten werden.
Gelatine zuzugeben. Ebenso wurden Futtermittel, io Bevor die Formen mit der geschlagenen Gelatinedie
vitaminhaltige Gelatinekörner enthielten, herge- Knochen-Mischung gefüllt werden, werden sie zustellt,
wobei die mit vitaminhaltigem Öl behandelten erst auf eine Temperatur im ungefähren Bereich von
Pflanzenbestandteile der Körner mit einer Gelatine- —5 bis 0° C gekühlt. Hierdurch wird an der Außenschicht
überzogen wurden. Weiterhin wurde eine seite des fertigen Produkts eine verhältnismäßig
Zusatznahrung für Fleischfresser mit überwiegendem 15 glatte, dichte Haut und auf der Innenseite eine verAnteil
an Zerealien und geringer Menge an Fleisch- hältnismäßig poröse Struktur mit größeren Luft-
und Knochenteilchen in Form einer dünnen bieg- zellen, nämlich mit den Luftzellen, die durch das
samen Masse hergestellt. Schlagen in das Gemisch eingeführt wurden, gebil-
AHe diese bekannten Futtermittel haben den Nach- det. Die glatte, dichte Oberfläche an der Außenseite
teil, daß sie nicht aus einem reinen Knochenmehl 20 trägt dazu bei, daß das Produkt nicht bricht, wenn
bestehen und nicht in beliebiger Form und Härte es aus der Form genommen wird, und ermöglicht es,
hergestellt werden können. es nach seiner Entformung in seiner Form zu halten,
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein bis es getrocknet ist. Wenn die Temperatur der Form
geformtes, Knochenmehl und Gelatine enthaltendes zu tief ist, findet vorzeitige Gelierung statt, wodurch
Futtermittel für Haustiere, das sich dadurch aus- 25 das Gemisch sich nicht ausbreiten und der Gestalt
zeichnet, daß das Knochenmehl in einer aus GeIa- der Form anschmiegen kann. Wenn dagegen die
tine und Eiweiß bestehenden Masse gleichmäßig ver- Form nicht genügend gekühlt wird, wird die äußere
teilt ist. Darüber hinaus kann dieses Futtermittel dichtende Oberfläche nicht gebildet, wodurch Luftzusätzlich Stärke enthalten. Seine Härte kann je taschen an der Oberfläche bleiben, die das Produkt
nach Art des Tieres, für das es bestimmt ist, gleich- 30 verunstalten und ihm eine rauhe Oberfläche geben,
mäßig auf jeden gewünschten Wert gebracht werden. Wenn die Formen aus Gummi bestehen, werden sie
Im einzelnen enthält das Futtermittel auf 192 Teile innen vor dem Abkühlen mit einem Entformungs-
Knochenmehl 18 bis 78 Teile Proteinmasse, die zum mittel versehen, um das Abstreifen der Form vom
größeren Teil, beispielsweise zu etwa 18 bis 77 Teilen, Produkt zu erleichtern. Erdölgatsch, z. B. Vaseline,
vorzugsweise aus Gelatine und zum kleineren Teil, 35 ist für diesen Zweck geeignet. Metallformen erfor-
beispielsweise zu 1 bis 3 Teilen, aus Eiweiß besteht. dem nicht das Aufbringen eines Trennmittels.
Damit das Gemisch glatter wird und die Gelier- Ein gutes geformtes Futtermittel für Haustiere,
eigenschaften der Gelatine verbessert werden, kann das gemäß der Erfindung hergestellt ist, hat beiMaisstärke
zugesetzt werden. Die Maisstärke muß spielsweise folgende Zusammensetzung:
aber eine gelierende Maisstärke sein. Falls Mais- 40 Gewichtsteile
aber eine gelierende Maisstärke sein. Falls Mais- 40 Gewichtsteile
stärke verwendet wird beträgt ihre Menge Vorzugs- Handelsübliches Knochenmehl 192
weise 72 Teile pro 192 Teile Knochenmehl. Zur Ge- Gelatine 24
schmacksverbesserung können bis zu 3 Teile Salz Eiweiß 1
zugegeben werden. Zur Erzielung des gewünschten Maisstärke' (gelierend)''.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'. 16
Farbtons können zulassige pflanzliche Farbstoffe in 45 ο^ζ ' 2
geeigneter Menge zugesetzt werden. Die protein- Wasser 192
haltige Substanz (Gelatine und Eiweiß) bildet eine
Einbettmasse, in der die gesonderten Teilchen des Man mischt die Maisstärke, das Eiweiß und das
Knochenmehls festgehalten werden. Salz mit 32 Teilen kaltem Wasser zu einer Paste. Die
Die Mischung für die Einbettmasse kann wie folgt 50 Gelatine wird durch Mischen mit 64 Teilen Wasser
hergestellt werden: Eiweiß und Salz sowie die ge- vorgeweicht. Jede Wassertemperatur (kalt bis zum
gebenenfalls verwendete Maisstärke werden gemischt. Siedepunkt) ist geeignet. Man löst die vorgeweichte
Die Mischung wird durch Zugabe einer zur Bildung Gelatinemischung in 96 Teilen siedendem Wasser
einer Paste ausreichenden Wassermenge vorgeweicht. und gibt das Gemisch aus Maisstärke, Eiweiß und
Die pulverförmige Gelatine wird ebenfalls in Wasser 55 Salz zu. Man kühlt auf eine Temperatur zwischen
vorgeweicht. Die aufgeweichte Gelatine wird in 38 und 41° C und schlägt (gewöhnlich etwa 1 Mikochendem
Wasser aufgelöst und bildet ein Gel, nute), bis das Gemisch eine Konsistenz hat, bei der
wenn man sie stehen und abkühlen läßt. Vor dem es selbsttragend ist. Man gibt allmählich das
Abkühlen wird jedoch die Mischung aus Mais- Knochenmehl zum Gemisch und schlägt noch etwa
stärke, Eiweiß und Salz zugegeben und die Tempe- 60 1 Minute bzw. bis das Gemisch homogen ist. Man
ratur beispielsweise auf 38 bis 41° C gesenkt. Durch füllt vorgekühlte Formen mit dem homogenen Ge-Schlagen
wird dann in das Gemisch so viel Luft ein- misch und kühlt 10 bis 30 Minuten auf eine Tempegeführt,
daß es selbsttragend und so verdickt wird, ratur im Bereich von —17 bis —12° C, vorzugsweise
daß die Knochenteilchen in Suspension bleiben und —14° C. Eine Kühldauer von 15 Minuten ist gesich
nicht absetzen. Die Knochenteilchen werden 65 wohnlich lang genug, um das Produkt so weit erdann
zum geschlagenen Gemisch gegeben und durch starren zu lassen, daß es aus der Form genommen
weiteres Schlagen gleichmäßig verteilt, so daß prak- werden kann,
tisch jedes Knochenteilchen von der als Einbett- Nach der Entformung und Trocknen an der Luft
tisch jedes Knochenteilchen von der als Einbett- Nach der Entformung und Trocknen an der Luft
wird ein hartes, knochenartiges Gebilde erhalten, das aus Knochenmehlteilchen in einer aus Protein
bestehenden Einbettmasse besteht, wobei natürlich die Gelatine und das bei der Herstellung des Produkts
gebildete Eiweiß im wesentlichen aus Protein bestehen. Die Trocknung an der Luft erfordert gewöhnlich
etwa 12 bis 18 Stunden. Zunächst wird bei Raumtemperatur getrocknet, bis sich ein harter
Überzug gebildet hat. Anschließend wird die Trocknung vorzugsweise bei einer Temperatur von 32 bis
38° C vorgenommen. Durch Einhaltung dieser Temperatur in der zweiten Stufe des Trocknens wird
eine gewisse Kräuselung verhindert, die sonst einzutreten scheint, wenn die Temperatur während
dieser Stufe schwankt. Mit Ausnahme dieser Krauselung ist jedoch das Produkt im übrigen das gleiche.
Die Erfindung wird weiter an Hand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf ein gemäß der Erfindung
geformtes Haustierfuttermittel auf Knochenbasis;
F i g. 2 ist ein Querschnitt längs der Linie 2-2 von Fig. 1, und
F i g. 3 ist ein Querschnitt längs der Linie 3-3 von Fig. 1.
Die Zeichnungen zeigen einen geformten Knochen 10, dessen Außenfläche 11 verhältnismäßig dicht
und glatt ist und dessen Innenmasse 12 eine poröse zellartige Struktur aufweist, die sich durch die Luft
ergibt, die während des Schiagens eingeschlossen wird. Härte und Festigkeit des Produkts können
durch Veränderung des Gelatinegehalts und die Dauer des Schiagens eingestellt werden. Ein weicheres
Produkt wird erhalten, wenn die Gelatinemenge erhöht wird. Ein festeres, weniger sprödes Produkt
wird erhalten, wenn die Dauer des Schiagens verkürzt wird. Durch Verlängerung der Dauer des Schiagens
wird mehr Luft eingeschlossen, wodurch das Volumen des Fertigprodukts pro Gewichtseinheit zunimmt.
Produkte, die ein Volumen von 1,3 bis 2,9 ml/g haben, erwiesen sich als ausgezeichnet.
Claims (2)
1. Geformtes, Knochenmehl und Gelatine enthaltendes Futtermittel für Haustiere, dadurch
gekennzeichnet, daß das Knochenmehl in einer aus Gelatine und Eiweiß bestehenden Masse
gleichmäßig verteilt ist.
2. Futtermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Stärke enthält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH0058358 | 1966-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1692435B1 true DE1692435B1 (de) | 1971-12-09 |
Family
ID=7160115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661692435D Pending DE1692435B1 (de) | 1966-01-27 | 1966-01-27 | Futtermittel fuer Haustiere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1692435B1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2801173A (en) * | 1954-10-26 | 1957-07-30 | Garry E Devareaux | Composition of matter in the nature of dog food |
| DE1019542B (de) * | 1954-08-02 | 1957-11-14 | Fritz Kirner | Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels aus Tierkoerpern |
| DE1094082B (de) * | 1959-08-05 | 1960-12-01 | Franz Berndt | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Fett und Futtermitteln aus Tierkoerpern und Schlachtabfaellen |
| US3046286A (en) * | 1959-02-06 | 1962-07-24 | Armour & Co | Process for recovering fats and meat and bone scrap from inedible slaughterhouse materials |
-
1966
- 1966-01-27 DE DE19661692435D patent/DE1692435B1/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019542B (de) * | 1954-08-02 | 1957-11-14 | Fritz Kirner | Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels aus Tierkoerpern |
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| DE1094082B (de) * | 1959-08-05 | 1960-12-01 | Franz Berndt | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Fett und Futtermitteln aus Tierkoerpern und Schlachtabfaellen |
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