DE1691463U - Geraet zur hydraulischen oder pneumatischen daempfung von schaltbewegungen, vorzugsweise fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents
Geraet zur hydraulischen oder pneumatischen daempfung von schaltbewegungen, vorzugsweise fuer kraftfahrzeuge.Info
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Description
Μ 91303*11.11.5 k
. KARL NOHLE Blatt
äes Technikers Joknaw S a ϊ ΐ πι a ηη T Berlin W 50,
Barbarossastrasse 2.
Gerät zur hydraulischen oder pneomatiscken Dämpfung
von Sehaltbewegungen, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge.
Sie Erfindung besieht sich aaf ein Gerät zur hydraulischen oder
pneomatischen Dämpfung von Sehaltbewegungen and ist vorzugsweise
für die Steuerung der Brennstoffzufuhr bei Eraftfahrzeugentoren
vorgesehen»
Ss ist bereits vorgeschlagen worden, das Terstellgestänge für
die Brennst©ttzvttuhr bei Kraftfahrzeugen bzw, das Gaspedal zwangsläufig
sit einem ge^exi Bremsflüssigkeit wirkenden Doppelkolben
zu verbinden. Bei Schaltungen oder Bewegungen des Gestänges und damit des Boppeliolbeixs jsuss dann die Bremsflüssigkeit beiderseits
des Kolbens über enge Leitungen und Tentile ausweichen oder nachströaen·
Sie wirkt dabei der Beschleunigung des Kolbens in beiden Bewegungsrichtungen bremsend entgegen· Die hemmende Wirkung bei
Terdrängen der Flüssigkeit kann durch entsprechendes Einstellen
der Durchgangsνentile gesteigert oder gemindert werden. Derartige
Einrichtungen verhindern eine Sueksreise Steigerung oder einen
plötzlichen Büekgang der Brennstoffzufuhr. Dadsureh wird eine
Erhöhung der Fahrsieherheit und eine Schonung des Pahrzeugaotore
erreicht.
Gegenüber den bisher bekannten Geräten weist des erfindungsgemässe
Gerät äen Torteil einer besonders einfachen und preisgünstig herstellbaren
Bauweise auf. Aasserdem zeichnet es sich durch seine
DR. KARL NOHLE Blatt
zuverlässige Wirkungsweise aas·
Das Gerät kann auch nachträglich ohne wesentliche Umbauten oder
sonstige Umstände in das Kraftfahrzeug eingebaut werden, and zwar so, dass die Einstellvorrichtongen äex Ventile leicht zugänglich
Das erfindangsgemässe Gerät geht van der Verwendung eines Boppelkolbens
aas and ist dadurch gekennzeichnet, dass def Kolben als
Schwenkkolben aasgebildet zusammen mit feststehenden Ixennvrunuen
in einem zylindrischen Gehäuse zwei Brennkammern trennt. Sie Eintritts-
and Aastrittsleitangen dieser Brems kammern für die Luft
oder flüssigkeit kennen nach aussen leiten« Zwsekmässig steheil
sie jedoch untereinander in einstellbarer Strömungsverbingamg·
Dabei ist es vorteilhaft, die Br ems kammern jeweils an eine Eintrittsleitung
und an eine Austrittsleitung mit je einem Einwegventil
anzuschliessen, wobei der Druck, auf den die Sinwegventile der iustrittsleitongen ansprechen, für jede Kammer getrennt einstellbar
ist. Die Eintritts- und -äustrittsleitungen der beiden Kammern
können in eine Ausgleichskammer führen.
Sin Ausfphrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den
Zeichnungen schematisch dargestellt. Ss zeigt:
Figur 1 einen Seitenriss and links der Mittellinie einen
Querschnitt A-A,
Figur 2 einen Grundriss nach Abnahme des Verschlussdeekels z*f·
Figur 2 einen Grundriss nach Abnahme des Verschlussdeekels z*f·
als Schnitt B-B, wie in Figur 1 markiert, Figur 3 einen Querschnitt 0-C durch die Trennwand zwe-ischen
einer Bremskammer und einer Äusglei chskammer, wie
auch in Figur 1 markiert. · ·
1. KARL NOHLE _____ BIatt"5
3as zylindrische Sehiase ist Iß drei Zstmmts. iinterteiit f und zwar
in zwei Brems kammern 1 wa.ä 2 and Iq eine Ausgleichs kammer· 3· Zwischen
den Bremskammern ist der Schwenkkolben 4 angeordnet* dessen
Urehkefcse mit der Zylinderachse zusammenfällt· BIe Trennwände 5
and 6 zwischen Bremskammer 1 and Atisgleichskaiamer 3 bzw. zwischen
Brems kammer 2 and Aasgleichekammer 5 nehmen die leitungen, and die
SinwegTentile asf·
Die Bremskaasern 1 and 2 sind jeweils an eine Eintrittsleitang 7
bzw· 8 and an eine Atistrittsleitung 9 bzw* 10 angeschlossen* Ση je-
§e dieser Lei tang en ist ein Mnwegventll eingesetzt· In Höhe des
Sclmitts B-B, äex in I?igar 2 hervorgehoben ist, befinden sich die
iisstrittslsits2n£5i2- 9 asd 10 der BrsiasS:a]2!aem 2 and 3f 5ie bei Sahlage
des Kolbens 4 cLarcn Einwegventil© 11 osd 12 geschlossen sind»
Bewehrt sich de.r .Holben 44 so ;_«rir.d- aas der ®±nen Saianer 1 ader 2
Slüssigkeit verdrängt, die die Tsntilkugsl des ,iastrittsventils 11
oder 12 ^en den ^its riebt osä gegen die Jreder 15 bsw· 14 andrückt·
Hisse !Federn 13 snä 14 liegen ohne Vorspansong lose sagen die Sa-
^1OIn an oder sie enden sogar kn-rs Tor den SogSrels.· Badarehicann bei
Istätigußg des Saspedals bs?/« der Schaltung für die Brennstoffzo,-fahr
soßäehst ohne wesentliche Brackaasübang ein Brennstoffzoflass
innerhalb gewisser Frenzen ersielt wexäen· Soll aber plötzlich die
3rennstoffsafahr wesentlich gesteigert werden, so kann darch einen
kräftigen Druck aaf das Saspedalgestänge ein grSsserer Brack aaf
an Kolben 4 ausgeübt werden, wobei dareh die Solbenkoapression
sie Tentilkagel in der Aastrittsleitang 9 odsr IQ stärker gegen die
itin nachgebende Jeder 15 bzw« 14 zarückgedrüekt
DR. KARL NOHLE Blatt
Die daatt herbeigeführte TergrSsserong des 2iia-rch.tr ittsq,aersehnitts
gestattet eins schnellere Bewegung des Solbens 4 als
in der aoraalbelastang· Damit ist aach für den Gefahrenfall, in
den aber das Soraalsass erforderliche Besohleanigung oder SaszarUcknahme
erforderlich wird, die Möglichkeit geschaffen, diesen
Verhältnissen nachzukommen«
Die Druckkraft und Lage der Feder 12 bzw· 14 wird durch Anziehen
bzw« Nachlassen der Scfcraabbolzen 15 «nd der diese sichernden
iTonterschraabe 16 eingestellt» Beckelschraaben 17 schätzen die
Einstellschrauben·
In Höhe des in Pigar 1 eingetragenens- and in Figar 3 gezeigten
Schnittes C-G liegen die Eintrittsleitangen 7 und 8 sit den Tenfilen
18 and 13· .Diese Ventile sand ebenfalls als Sinwegventile
ausgebildet and die Tentilkageln werden hier τοη weichen Federn
in der 7ersehlasslage gehalten.
-'-3.CIi ier ICcI-en 4 :-3i äex uet^tigaiig α$ϊ ^oh^lti-^est^iige belögt
-,vird, so trüt -isis isr Saamer 1 odsr 2, die ?sriclai2.-art :'/ird,
schneller od er l.=ings.iaer dsarcli dia Aastrittslsitaa-g 3 oder 10
•and d.is .iastrittsventil 11 oder 12 ias and flies st in -iie insgleichskam^öi·
3» Sleichaeitig öffnet sich das aar anderen, grosser werdenden Kammer führende Zintrittsvenill IS oder 19 onä
hierhin strömt flüssigkeit aas der Aasgle ichskainaer 3 naeh·
JDa die Eintrittsventile weich gefedert sind, bieten sie kein wesentliches Hindernis ftir die d arc hs tr amende flüssigkeit, so
dass aasschliesslich das iastrittsventil 11 bzw» 12 die Be-
R. KARL NOHLE Blatt
sehleünigang dter ITölben&ewegaasr srerhr oder weniger regelt· Heben
der Möglichkeit, die leitungen - wie im Seiehfiungsbeispiel dargestellt
- etwa in gleicher Grosse so. lassen and aasschliesslich
üem Aastrtttsventil die Aafgabe der Hegelang za übertragen, ist
es auch möglicb., die Leitungen verschieden gross anzoordnen* so
2.B· die Bistrittsleitasgen möglichst weit, die lastrittsleitangen ar
an der Sasräefcnahaeseite sit eines etwas kleineren Qaerschnjtt,
die Aostrittslsitongen an äez Sasgaaahmeseite mit engerem ^aer-
SQhnltt aiisziibildea* £&gL· ist ea söglieh, statt der vorgeschlagenes
ZagelYestile aadsre Testile» ζ·Β. keglige ader klappenartige,
zo. verwenden· Um dem leg des Solbens 4 bzw· den eines starr
damit verbundenen Hebels 20 zvl begrenzen» kann ein Anschlag 21
vorgesehen werden.« Is ist zweckmässigt diesen Anschlag verstellbar
anzabringen» s.B» aaf eines das Sylindergehäase ausgebenden Hing
22,
"it Hilfe einer Sl earns ohr a afee 2 5 ist ά$χ ling and damit 1er =\nse&lag
in gewünschter Lage einstellbar·
BIe sylindrisehe bzw· ronde lasbildaag vos Sehäase an.d den sagehSrigen
Seilen bringt für die Bearbeitung wesentliche Tereinfsebanges
smd dasit eine Sissparange* an Herstellongskrosten«
^s gibt nätaxgeaäss viele Mögllehkeiteii, den irfindunaSgegenstand
in anderer Weise zsi verwirklichen t so ζ·3· können Leitangen und
Tentils statt in Trennwänden in Aassenwäaden Qäex aach im Kolben
selbst untergebracht werden. Sbenso könnten Sehäase» Solbealagerang
and sonstige Einzelheiten in anderer Waise ausgebildet sein« 3ie Sin- and Austrittslsitangen können aacii st?tt in §ise ".as—
gleichskaaser in getrennte Xaaiem, gegebenenfalls ait verändercarem
Innenraoia, mit beweglichen oder elastischen Wänden stünden·
Attek kann die Flüssigkeit in oder aas Kammern zar Bewegung ei,n«s
Steaerkolbens geführt werden» ·/·
Claims (1)
- 6 DR. KARLNOHLE BlattSchutsansprüelie1) Gerät züx hydraulischen oder pneumatischen Sämpfong von Schaltbewegungen -vorzugsweise für die Steuerung der Itoffzafahr bei Kraftfahrzeagmotorexi - mittels eines doppelseitig wirkenden Kolbens» dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben als Schwenkkolben(4( ausgebildet zusammen alt feststehenden trennwänden ( 5 and 6 ) in einem zylindrischen Gehäuse zwei Bremskammern ( land 2 } trennt,2} Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Brems kammern ( 1 und 2 ) untereinander in einstellbarer Strömongsverbindung stehen·3) 3erit nach ansprach 1 and £» dadurch gekennzeichnet, dass dis 3ress kammern ( Itiad 2 ) jsweils m eise EintrUmleitung (7 bsv/. 3 ) und as sias ^astrittsis iton^ (3 bsw. 10) sii ja 5in€2i "Siiiv/e.gTaiiiril --ißgeschlosssn sind, T?4bsi <isr *Jr}. den die Zinnegventile {11 and 12} der .»astrittsle (9 and 10} ansprechen» für jede Säumer (1 und 2} getrennt einstellbar ist·4} Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintritts- and Äustrittsleitungen der beiden Kammern (land 2) in eine Ausgleichskammer (3) fähren·5) Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, -lass die se ,iusgleichs kammer (3) im gleichen SyI Inder raus zwischen den beiden Bremskaamern (1 und 2) angeordnet ist, wobei die Irennw^nde (5 und 6) die Sinwegventile aufnehmen·R. KARLNOHLE Blatt) Serät-sacii Ansg-r-osä..11 Bis 5 ^ tiadoreä gefcennseicnixet» dass die Drehachse des Sehweaifckollaeas (4) mit der iiylinderaeftse aasaameafällt and dass die fresssrasiie (5 anä 6} zwischen ätn Kammern (X craä 5 h&w* 2 and 5) voa der Sylinieraitte aasgehen*7) Gerät nach. Ansprach 1 bis δ, gekenczeichnet darch einen Anschlag {21}, Ü.QT den Weg des Solbess (4) bzw* den eines starr damit Törbonde» Hefeeis (2Ql8} Hex at nacii. Anspruch T1 äadarcii gefceanze lehnet, dass der Ansciilag (21} aaf einem einstellbaren, das Sylicdergehäase amgeoenden. Sing (22) angebractt ist.Gerät nach Anspruch 1 has S, äadurch. gefcessselehnet». dass die Federn (13 as.3 14-), äie die ¥entilkagiln der 3inwegTren~ t-ils (11 nnä 12} für die Austrittsleltogen (9 and 10} halten,Qhzis forspannüng lose gegen die Sugila anliegen oder lciirs enden·den Anmelder:Patentanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1954H0016383 DE1691463U (de) | 1954-10-04 | 1954-10-04 | Geraet zur hydraulischen oder pneumatischen daempfung von schaltbewegungen, vorzugsweise fuer kraftfahrzeuge. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1954H0016383 DE1691463U (de) | 1954-10-04 | 1954-10-04 | Geraet zur hydraulischen oder pneumatischen daempfung von schaltbewegungen, vorzugsweise fuer kraftfahrzeuge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1691463U true DE1691463U (de) | 1955-01-13 |
Family
ID=32183190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1954H0016383 Expired DE1691463U (de) | 1954-10-04 | 1954-10-04 | Geraet zur hydraulischen oder pneumatischen daempfung von schaltbewegungen, vorzugsweise fuer kraftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1691463U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949326C (de) * | 1955-07-01 | 1956-09-20 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Getriebeschaltung, insbesondere fuer allradangetriebene Kraftfahrzeuge |
| FR2535264A1 (fr) * | 1982-10-30 | 1984-05-04 | Porsche Ag | Dispositif pour amortir, sur un vehicule, des accelerations longitudinales periodiquement alternantes |
-
1954
- 1954-10-04 DE DE1954H0016383 patent/DE1691463U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949326C (de) * | 1955-07-01 | 1956-09-20 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Getriebeschaltung, insbesondere fuer allradangetriebene Kraftfahrzeuge |
| FR2535264A1 (fr) * | 1982-10-30 | 1984-05-04 | Porsche Ag | Dispositif pour amortir, sur un vehicule, des accelerations longitudinales periodiquement alternantes |
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