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DE1690508C - Einrichtung und Verfahren zur Her Stellung einer elektrischen Doppelleitung - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zur Her Stellung einer elektrischen Doppelleitung

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Publication number
DE1690508C
DE1690508C DE1690508C DE 1690508 C DE1690508 C DE 1690508C DE 1690508 C DE1690508 C DE 1690508C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
bridge
frequency
capacitor
capacitance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
William Frederick Mac South Plainfield NJ Pherson (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung einer elektrischen Doppelleitung mit zwei im wesentlichen parallelen, in eine isolierende Umhüllung eingebetteten Drähten. Zum Gegenstand der Erfindung gehört ferner ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Doppelleitung.
Leitungen dieser Art werden hauptsächlich zur Nachrichtenübertragung verwendet, wobei es im Interesse der Einsparung von Leitungsverstärkern auf größtmögliche Verlustfreiheit der Übertragung ankommt. In dieser Hinsicht haben Doppelleitungen mit zwei Drähten oder Adern in einer gemeinsamen Isolierumhüllung gewisse Vorteile. Die Herstellung solcher Doppelleitungen erfolgt z. B. durch Strangpressen einer gemeinsamen Kunststoffisolierung um zwei Drähte, die durch einen entsprechenden Extrudierkopf laufen und hierbei auch gegeneinander isoliert werden. Derartige Leitungen haben z. B. den Vorteil, daß infolge der Einbettung in eine gemeinsame Umhüllung :inc genau gleiche Aderlänge für Leitungsabschnitte von beliebiger Länge gewährleistet ist. Wenn mehrere Doppelleitungen dieser Art y.ur Verminderung der Nebensprechkopplung verdrillt werden, so läßt sich ein besonders hohes Maß tin Gleichmäßigkeit der Verdrillung und damit eine entsprechend hohe Nebensprechdärnpfung erreichen. Ferner erlauben solche Kunststoff-Doppelleitungen eine Trennung der Adern unabhängig von der gesamten Isolationsstärke.
Bei extrudieren Kunststoff-Doppelleitungen läßt sich ferner ein genauerer Kapazitätsabgleich erzielen als bei sonstigen Doppe'i'jifjngen. 'Jnter Kapazitätsahgleich ist dabei zu versicher, daß die Kapazität pro Längeneinheit zwischen der einen Vder einer verdrillten Doppclleitung einerseits und einer die Außenfläche der Isolierung dieser Doppelleitung umgebenden Masse andererseits stets gleich der genauso gemessenen Kapazität der anderen Ader ist und ferner auch die Kapazität pro Längeneinheit zwischen beiden Adern zusammen einerseits und einer die Außenfläche der Isolierung umgebenden Masse andererseits stets gleichbleibend ist. Innerhalb eines Kabels, welches aus einer größeren Anzahl von Doppelleitungen besteht, wird die erwähnte, die Isolierung jeweils einer Doppelleitung umgebenden M;issc beispielsweise durch die Gesamtheit der Adern der übrigen Doppelleitungen gebildet. Unter Masse ist in diesem Zusammenhang ein aus einem elektrischen Leiter oder einer Mehrzahl solcher Leiter gebildeter Körper zu verstehen, welcher die Gegenelektrode /u einer Ader b/w. beiden Adern einer Doppelleitung bildet.
bei Verwirklichung eines solchen Kapazitatsabgleichs "sind die Ablcitungsiinpcdan/en zwischen den einzelnen Adern und der Umgebung b/w. der Masse im vorgenannten Sinne untereinander gleich. Die Stör- oder Nebcnsprcchspnnnungen zwischen Ader und Umgebung, die üblicherweise in beiden Adern gleichermaßen auftreten und sich in der gleichen Richtung fortpflanzen, sind dann in beiden Adern gleichermaßen gedämpft. Die resultierenden Störspannungen /wischen den Adern einer jeden verdrillten Doppelleitung sind dann an den verschiedenen Stellen tier Leitung einander gleich und heben sich auf. Auf diese Weise ergibt sich eine weitgehende Störspannungskompensation. Trotz eines solchen Kapazitätsabgleiches, der im Hinblick auf die Ncbensprechditmpfimg eine Erhöhung des Verstärkerabstandes erlauben würde, wird dieser Abstand durch die Leitungsdümpfung und den entsprechenden Abfall des Nutzsignalpegels in allgemeinen auf wesentlich geringere Werte herabgesetzt. Der Grund hierfür liegt darin, daß der Verstärkerabstand unter Berücksichtigung desjenigen Leiiungsabschnitts zu bemessen ist, welcher die höchste Leitungsdämpfung und Abnahme das Nutzsignalpegels aufweist. Wenn es also gelingt, den Dämpfungsbelag, d. h. die auf die
ίο Leitungslänge bezogene Dämpfung, bei ahen Leitungsabschnilten gleich groß zu machen, so ermöglicht dies im Vergleich zu einem Zustand mit größeren Dämpfungsabweichungen zwischen den Leitungsabschnitten untereinander eine wesentliche Erhöhung des Verstärkerabstandes.
Ein gewisser Gleichförmigkeitsgrad des Dämpfungsbelages läßt sich durch Gleichmäßigkeit der Drahtstärke und des Drahtabstandes erreichen. Beträchtliche Schwankungen der Dämpfung werden
ao jedoch durch Änderung der Beschaffenheit und der Abmessungen der extrudieren Isolierumhüllung verursacht. Für den Fall von Einzelleitungen mit nur einem Draht lassen sich solche Schwankungen gemäß der USA.-Patentschrift 2 804 592 dadurch vermin-
a5 dem, daß der umhüllte Draht durch eine elektrisch leitende Badflüssigkeit geführt wird, die einerseits zur Kühlung der Isolierumhüllung dient und andererseits mit Hilfe eines in geeigneter Weise angeordneten und abgeschirmten Elektrodensystems, welches eine Flüssigkeitssäule läng= eines definierten Leitungsabschnitts umgibt, mit dem Leitungsdraht als Gegenelektrode sowie der Isolierumhüllung als Dielektrikum einen Kondensator bildet. Dieser Kondensator liegt in einem Zweig einer Kapazilatsmeßbrücke, die
in einem anderen Zweig einen Normalkondensator enthält. Hiermit lassen sich Schwankungen der Isolationsstärke feststellen und durch entsprechende Ausgleichsmaßnahmen korrigieren. Die Anwendung dieses Verfahrens für eine Doppelleitung erschien zunächst nicht ohne weiteres möglich, da sinngemäß für jede Ader ein besonderer Satz von Prüfelektroden für erforderlich gehalten wurde, wenn nicht die beiden Adern zueinander parallel geschaltet werden sollte. Letzteres würde jedoch eine Erfassung der Isolierung zwischen cen beiden Adern unmöglich machen. Gerade die Qualität dieser Querisolierung ist jedoch von großem Einfluß auf die Leitungsdämpfung.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Einrichtung bzw. eines Verfahrens zur Herstellung von Doppelleitungen, mit der bzw. mit dem die erläuterten Nachteile überwunden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Einrichtung zur Herstellung einer Doppelleitung mit zwei im wesentlichen parallelen, in eine isolierende Umhüllung eingebetteten Drahten, die folgende Teile umfaßt:
a) eine Antriebsvorrichtung (ur ein Paar von parallelen, einen Extrudierkopf durchlaufenden
Drähten, die hierin mit einer Umhüllung aus in plastischem Zustand befindlichem Isolierstoff verschen werden,
b) eine von den umhüllten Drähten zur Verfestigong der Isolierumhüllung durchlaufende Badstation, die zur Beschickung mit einer elektrisch leitenden Badfliissigkeit vorgesehen ist,
c) eine Kapazitätsmeßbriicke mit einem in einem
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ersten Drückenzweig angeordneten Kondensator, dessen eine Elektrode durch eine mit der Außenfläche der Isolierumhüllung in Berührung stehende Flüssigkeitssäule vorbestimmter Lange und dessen andere Elektrode durch einen der umhüllten Drähte gebildet ist und der die Isolierumhüllung als Dielektrikum aufweist, sowie mit einem in einem zweiten Brückenzweig angeordneten Normalkondensator,
d) einen Signalkreis zur Ableitung eines der Kapazitätsdifferenz der beiden genannten Kondensatoren entsprechenden Signals von der Kapazitätsmeßbrücke,
e) eine Regelvorrichtung zur Überwachung der Isolationsverteilung entlang der Doppelleitung und zur Korrektur der genannten Kapazitätsdifferenz.
Bei einer solchen Einrichtung kennzeichnet sich die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe dadurch, daß ein über einen Antriebskreis mit vorgegebener Schaltfrequenz betätigter Schalter vorgesehen Ist, welcher die beiden Drähte abwechselnd in die Kapazitätsmeßbrücke einschaltet und in deren Ausgangssignal eine der Schaltfrequenz entsprechende Frequenzkomponente und eine niedrigere Frequenzkomponente erzeugt, daß ferner eine Siebschaltung zur Trennung dieser Frequenzkomponenten und des weiteren ein Ausgangskreis zur Ableitung wenigstens einer der Frequenzkomponenten für Steuerzwecke vorgesehen ist.
Entsprechend geht das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren für eine Doppelleitung der eingangs genannten Art von folgenden Arbeitsschritten aus:
a) ein Drahtpaar wird durch einen Extrudierkopf gezogen und hierin mit einer Umhüllung aus in plastischem Zustand befindlichem Isolierstoff versehen,
b) die Isolierung wird in einem Bad mit einer elektrisch leitenden Badflüssigkeit abgekühlt,
c) beim Durchlaufen der Badflüssigkeit bilde! ein Abschnitt der Leitung von vorgegebener Länge einen Kondensator mit der Badflüssigkeit und einem Draht als Elektroden und der Isolierung als Dielektrikum,
(I) in einer Kapazitätsmeßbrücke wird die Kapazität dieses Kondensators mit einem Normalkondensator verglichen und ein nach Betrag und Phase dem jeweiligen Fehlabgleich der Brücke entsprechendes Fehlersignal abgeleitet,
e) dieses Fehlersignal wird über eine Regel"or richtung zur Regulierung der Isolationsverteilung und zur Korrektur des Brückenfehlabgleiches verwendet.
Hierbei kennzeichnet sich das erfindungsgcmäOe Verfahren durch folgende Arbeitsschritte:
f) Die beiden Drähte werden mit einer vorgegebenen Schaltfrequenz abwechselnd als Kondensatorelektrode in die Kapazitätsmeßbrücke eingeschaltet, so daß an dieser Kapazitätsmeßbrücke bei Fehlabgleich ein Ausgangssignal mit entsprechend wechselnder Polarität sowie mit einer det Schaltfrequenz entsprechenden und einer niedrigeren Frequenzkomponente entsteht,
g) das Ausgnngssignal der Kapazitätsmetibrücku wird einer Siebschaltung zur Trennung der Fretiuenzkomponenten zugeführt,
h) die Schwingung dieses Ausgangssignals, deren Frequenz gleich ist der Frequenz mit der die Drähte als Kondensaiorelektroden zu- und abgeschaltet werden, und deren Amplitude dei
augenblicklichen Differenz zwischen der Kapazität des einen Drahtes und der des anderen Drahtes gegen das Kühlbad entspricht, wird zur Regelung der Lage der Drähte in der Isolierumhüllung verwendet,
i) der niederfrequente Teil des Ausgangssignals, weicher den Mittelwert der Abweichung der Einzelkapazitäten der Drähte von der Kapazität des Normalkondensators wiedergibt, wird zur Regelung der Durchlaufgeschwindigkeit der
Drähte durch den Extrudierkopf verwendet.
Gemäß den erwähnten Anordnungs- und Verfahrensmerkmalen beruht die Erfindung auf der Erkenntnis, daß die Abweichungen zwischen den aufao einandeifolgenden Vergl .ohsvorgängen bzw. Kapazitätsmessungen nicht nur eine ·. Kapazitätsfehlabgleich, d. h. unterschiedliche Einzelkapazitäten der Drähte gegen die Umgebung anzeigen, sondern auch eine sehr niedrige Frequenzkomponente enthalten, d. h. as eine Driftkomponente, welche auftretenden Änderungen t!et Stärke des gesamten Isolationsauftrages entspricht, so daß diese Driftkomponente zur Regelung des Extrudiervorganges im Sinne einer Korrektur der auftretenden Gleichförmigkeitsfehler im Isolationsauftrag geeignet ist. Die niedrige Frequenzkomponcp.te stört jedoch die Fehlerkorrektur des Kapazitätsabgleichs. Durch Ausschaltung der Driftkomponente in dem für die letztgenannte Korrektur verwendeten Signal läßt sich eine wesentliche Verminderung der auftretenden Abgleichfehler erzielen, in der Praxis z. B. eine Verminderung auf einen Gesamtfehler von 0,01 Prozent
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung an Hand der Zeichnungen beschrieben. Hierin zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Einrichtung zur Herstellung von Doppelleitunger.,
F i g. 2 den Querschnitt der damit hergestellten Doppelleitung,
Fig.! einen Querschnitt gemäß Linie 3-3 innerhalb der Einrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 ein Zeitdiagramm des Ausgangssignals der Kapazitätsmeßbrücke in der Finrichtung nach Fig. I, F i g. .S ein Zeitdiagramm des demodulierten Ausgangssignals nach F i g. 4,
Fig. 6 ein Zeitdiagramm der Ausgangsspannunj; einer Siebbchaltung in der Einrichtung nach Fig. I
Fig. 7 ein Zeitdiagramm einer Regelspannung füi den Extrudiervorgarigin der Einrichtung nach F i g. 1 Fig. 8 die Schaltung eines in der Einriclilunj nach F < g. 1 verwendeten Ringdemodulators und
F i g .9 cine andere in der Einrichtung nach F-' i g. 1 verwendbare Demodulatorschaltung.
Bei der Einrichtung nach Fig. I werden zwei vor Vorratsspulen 16 und 18 zugeführte, blanke Drähti 12 und 14 in einer Strangpresse 10 in erwärmti Kunststoffmasse eingebettet, die eine Isolicrumhiil lung 20 der in Fig. 2 dargestellten Doppelleitung2; bildet. Die den Extrudierkopf 24 mit noch warmer plastischer Umhüllung verlassende Doppelleitung wird durch die Wasscrfüllung 28 einer Bndstation 3< geführt und danach auf eine Trommel 32 auf ge wickelt. Eine Antriebsvorrichtung 26, im Beispielsfal
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ein Reibantrieb wie eine Winde od. dgl., zieht die gemessen wird. Über eine Leitung 82 sind diese
Doppelleitung durch den Extrudierkopf und die Bad- Sclhirmelektroden mit einem neutralen Punkt 84 der
station. Brücke 44 verbunden.
In der Strangpresse 10 werden die Drähte 12 und Die bereits erwähnte, abwechselnde Einschaltung 14 innerhalb der Umhüllung 20 beim Durchlaufen 5 der beiden Drähte 12 und 14 in den Brückenzweie 46 von mit genauem gegenseitigem Abstand angeord- wird in der Schaltvorrichtung 56 nach Fi g. i mittels neten Längsbohrungen eines Führungskopfcs 34 zweier Relais 86, 88 mit je einem Umschalter durchausgerichtet, der vor dem Eingang des Extrudier- geführt. Für letztere kommen z. B. schnell schaltende kopfes 24 mündet. Auf diese Weise werden die Quecksilberkontakte od dgl. in Betracht. Die Relais beiden Drähte in Parallellage und mit genauem io 86 und 88 werden von einem 40-Hz-Rechteckgegenseitigem Abstand in den Extrudierkopf einge- generator gesteuert, z. B. einem Multivibrator. Die führt. Umschaltung der Relais erfolgt jeweils gleichzeitig
Beim Durchlaufen der Badstation 30 tritt die und gegensinnig, so daß jeweils einer der beiden
Doppelleitung 22 gemäß F i g. 3 in eine Führung 38, Drähte 12 und 14 mit dem Anschluß 58 des Brücken
die quer zur ! ängsrirhtung der Leitung mittels einer is zweiges46 und der andere mit dem neutralen Punkt
Spindel 40 verstellbar ist. Durch entsprechende 84 clei Brücke verbunden ist.
Verschiebung der Führung 38 wird die radiale Lage Wenn die beiden Drähte eine unterschiedliche Kader Drähte innerhalb der Umhüllung 20 bestimmt. paziität gegen die Flüssigkeitssäule haben, so wird die
Zur Erzielung eines gleichförmigen Dämpfungs- Brücke 44 verstimmt und liefert ausgangsseitig gemäß belages wird im ständigen Wechsel die Kapazität ao Fig. 4 ein rechteckförmig moduliertes Signal mit zwischen dem einen Draht und der Oberfläche der einer Trägerfrequenz von 20 kHz. Wenn die jeweils Doppelleitung 22 und dem anderen Draht und der gemessene Kapazität größer als diejenige des Normal-Oberfläche der Doppelleitung 22 gemessen. Bei der kondensator 60 ist, so übersteigt der Strom durch Einrichtung nach F i g. 1 erfolgt dies mit Hilfe einer den Wickluiigsabschnitt 66 denjenigen durch den Kapazitätsmeßbrücke 44, in deren Zweig 46 ein 15 Wicklunpsabschnitt 64 des Übertragers 70, und umKondensator liegt, welcher durch jeweils einen der gekehrt. Da die Augenblicksströme in den beiden beiden Drähte 12 oder 14 und eine den in der Bad- Wicklungsabschnitten 64 und 66 entgegengesetzt gestation 30 befindlichen Leitungsabschnitt umgebende richtet sind, ist die Phasenlage des Ausgangssignals Flüssigkeitssäule als Elektroden sowie durch die an der Sekundärwicklung 74 des Übertragers 70 in Umhüllung als Dielektrikum gebildet wird. Die Flüs- 30 den beiden letztgenannten Fällen entgegengesetzt, sigkeitssäule ist durch eine zylindrische, zur Doppel- Das Ausgangssignal der Meßbrücke 44 wird also leitung 22 koaxial angeordnete Meßelektrode 50 be- gemäß den Kapazitätsverhältnissen an der Doppelgrenzt und über diese sowie eine Leitung 48 an dem leitung amplituden-und phasenmoduliert. Zweig 46 der Kapazilätsmeßbrücke angeschlossen. Zur Feststellung einer solchen Phasenumkehr wird Die Badflüssigkeit hat eine für die Funktion als 35 das Ausgangssignal des Übertragers 70 über einen auf Kondensatorelektrode ausreichende Leitfähigkeit. Die 20 kHz abgestimmten Verstärker 92 zu einem Ringjeweilsabwechselnd als Gegenelektroden dieses Kon- demodulator 94 geleitet, welcher die Phasenlage densators wirkenden Drähte 12 und 14 stehen über dieses Signals mit einem am Punkt 84 der Meßbrücke Anschlußleitungen 52 bzw. 54 mit einer Schaltvor- vom Generator 72 abgenommenen und mittels eines richtung 56 in Verbindung und werden hierüber 40 Phasenschiebers 96 in eine von zwei entgegengewechselweise mit dem geerdeten Anschluß 58 des setzten Phasenlagen verschobenen 20-Hz-Bezugs-Brückenzweiges 46 verbunden. signal vergleicht. Das unter den verschiedenen Bedin-
Ein zweiter Zweig der Kapazitätsmeßbrücke wird gungen erhaltene Ausgangssignal des Ringdemodu-
durch einen einstellbaren Normalkondensator 60 in lators ist in F i g. 5 angedeutet. In den beiden ersten
Parallelschaltung mit einem zur Phaseneinstellung 45 Stufen 98 und 160 des Zeitverlaufes nach F i g. 5
dienenden Stellwiderstand 62 gebildet. Die beiden haben die beiden Drähte 12 und 14 unterschiedliche,
restlichen Zweige der Brücke werden durch symme- jedoch im Vergleich zum Normalkondensotor 60
trische Abschnitte 64 und 66 der Primärwicklung größere Kapazitäten gegen die Flüssigkeitssäule. In
68 eines Übertragers 70 gebildet. den Stufen 102 und 104 ist die Kapazität eines
Die Brücke wird von einem Wechselstrom- 50 Drahtes größer, diejenige des anderen Drahtes jedoch generator 72 mit einer Arbeitsfrequenz von z. B. geringer als die Kapazität des Normalkondensators. 20 kHz gespeist. Der Normalkondensator 60 wird auf Über einen Verstärker 106 gelangt das Ausgangseinen vorgegebenen Kapazitätswert eingestellt, wäh- signal des Ringdemodulators zu einem 40-Hz-Bandrend mit dem Stellwiderstand 62 die im Brückenzweig paß 198, der die enthaltenen Störsignale unterdrückt. 46 liegenden Widerstände kompensiert werden. Wenn 55 insbesondere diejenigen mit einer Frequenz von 60 die im Brücken zweig 46 liegende Kapazität gleich und 120Hz sowie 2OkHz. Der Bandpaß unterdrückt derjenigen des Normalkondensators 60 ist, befindet ferner eine etwaige niederfrequente Driftkomponente, sich die Brücke im abgeglichenen Zustand und liefert wie sie in Fig. 5 strichliniert angedeutet ist, und eran der Sekundärwicklung 74 des Übertragers 70 die zeugt so insgesamt eine Signalform gemäß F i g. 6. Ausgangsspannung Null. 60 Dieses Signal wird sodann in einem weiteren Demo-
Die mit dem Briickenzweig 46 verbundene Strom- dulator !If (Fig. 1) mit einem von dem Rechteckübergangsfläche am Umfang der Doppelleitung 22 generator 9i über einen Phasenschieber 112 geliezur Meßelektrode 5© ist durch mantelförmige Schirm- feiten Signal verglichen.
elektroden 76, 78 und 80 auf eine definierte Leitungs- Durch den Polaritätsvergleich der Signalperioden
länge beschränkt, so daß mit der Brücke 44 die 65 am Eingang des Demodulators 110 mit den vom
Kapazität zwischen dem jeweils mit der Schaltvor- Rechteckgenerator 9f erzeugten Signalperioden liefert
richtung 56 eingeschalteten Draht und der Oberfläche, der Demodulator 110 ein Ausgangssignal, welches
d. h. der äußeren Umfangsfläche, der Doppelleitung der Spitzenamplitude des Signals gemäß Fig. 6 ent-
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spricht und dessen Polarität davon abhängt, welcher der beiden Drähte 12 und 14 die größere Kapazität gegen die Flüssigkeitssäule aufweist. Über einen Verstärker 114 gehingt das Äusgangssignal des Demodulators HO zu einem Integrator 113, dessen Ausgangssignal in einer Summierschaltung 115 mit dem nicht integrierten Ausgangssignäl des Verstärker 114 summiert und anschließend zu einer Regelvorrichtung 116 geleitet wird. Letztere ist im Beispielsfall als
täten beider Drähte verändert. Durch diesen Regelkreis wird die Brücke 44 beständig im Abgleich gehalten. Geringe Veränderungen im Abstand zwischen den beiden Drähten 12 und 14 infolge der
Durchzugsgeschwindigkeit führt zu einer geringerer Draht-Oberflächenkapazitäl.
Zur weiter oben beschriebenen Verstellung dei Führung 38 liefert der Integrator 113 eine dem Zeit· integral gemäß aufgetretenen Kapazitätsfehlabgleiches proportionales Signal und ermöglicht eine besonders hohe Genauigkeit des Regelvorganges und des Kapazitätsabgleiches. Der Integrator und damit die Summierschaltung 115 stellen jedoch keinen unbe-
Stellmotor ausgebildet, welcher die Spindel 40 und io dingt erforderlichen Bestandteil der Einrichtung dar damit die Führung 38 für die Doppelleitung 22 ver- und können gegebenenfalls entfallen,
stellt. Hierdurch wird die Lage der Drähte innerhalb Zusammenfassend gestaltet sich die Arbeitsweise
des flxtrudierkcpfes 24 und damit innerhalb der Iso- der erläuterten Einrichtung wie folgt:
lierumhüllung §;egensinnig zu den in der Brücke 44 Die Strangpresse 10 liefert eine Doppelleitung 22,
festgestellten Abweichungen zwischen den Kapazi- 15 deren Gesamtkapazität zwischen den Drähten und
der Außenoberfläche der Isolierung von der GcschwindigkeM der Antriebsvorrichtung, d. h. von der Durcnzugsgeschwindigkeit der Leitungen abhängt. Das Verhältnis der beiden Kapazitäten jedes Einzel-Verschiebung dsr Führung 38 sind hierbei vernach- ao drahtes zur Außenoberfläche der Isolierung hängt lässigbar. hierbei von der Stellung der Führung 38 in bezug auf
In der erläuterten Weise wird mit der Einrichtung den Extrudierkopf 24 und den Führungskopf 34 ab. nach Fig. I eine Doppelleitung mit fortwährend Beim Durchlauf der Doppelleitung in der Badflüssigüberwachtem und eingeregeltem Kapazitätsabgleich, keit innerhalb der Meßelektrode 50 bestimmen die also gleichbleibender Kapazität zwischen Einzeldraht 15 Schirmelektroden 76, 78 und 80 eine Durchgangsund Oberfläche der Doppelleitung hergestellt. fläche für kapazitive Ströme entsprechend einer defi-
Es ist jedoch möglich, daß die Gesamtkapazität nierten Leitungslänge.
beider Drähte gegen die Flüssigkeitssäule infolge Wenn jeweils die Impedanz im Zweig 46 der Meßstärkerer oder schwächerer Zuführung von Kunst- brücke infolge geringerer Kapazität zwischen einem Stoffmaterial beim Extrudieren der Umhüllung 20 30 der Drähte und der Außenoberfläche der Isolierung schwankt. Eine Messung und entsprechende Kor- die Impedanz des Normalkondensators 60 übersteigt, rektur der Gesaintkapazität kann durch gleichzeitige so tritt am Ausgang des Übertragers 70 ein Signal Messung der beiden Drahtkapazitäten erreicht auf, dessen Amplitude dem Maß der Abweichung von werden. Eine solche gleichzeitige Messung durch dieser Normalkapazität entspricht. Daß die Impedanz Schalten der beiden Drähte auf gleiches Potential 35 im Zweig 46 der Meßbrücke größer ist als die des berücksichtigt jedoch nicht den Zustand der Isolation Normalkondensators 60, ergibt sich aus der Phaseninnerhalb der Umhüllung zwischen den beiden lage des Signals. Wenn die Impedanz im Zweig 46 Drähten. infolge höherer Kapazität zwischen einem der Drähte
Bei der Vorrichtung nach F i g. 1 wird die Gleich- und der Außenoberfläche der Isolierung einen gerinförmigkeit der aufgetragenen Isolierung durch Mes- 40 geren Wert annimmt als die des Zweiges der Meßsung der Kapazität jeweils zwischen einem Draht und brücke, in welcher der Normalkondensator liegt, so der Flüssigkeitssäule überwacht, während der andere
Draht jeweils vollständig oder annähernd auf dem
Potential des neutralen Punktes der Meßbrücke liegt,
so daß die gesamte Umhüllung 20 Auswirkungen auf 45
die Messung hat. Zur Konstanthaltung der Gesamtkapazität beider Drähte gegen die Flüssigkeitssäule
wird nun in dem Ausgangssignal des Verstärkers 1Ou
die Frequenz unterdrückt, welche sich aus der
momentanen, unterschiedlichen Einzelkapazität der 50 Der Bandpaß 108 unterdrückt Störsignäle und die Drähte ergibt, und nur noch der Teil des Ausgangs- Driftkomponente. Der Demodulator 110 liefert sotignals benutzt, welcher den Mittelwert der Abwei-^ dann ein Signal, dessen Polarität davon abhängt, an chung der Einzelkapazitäten der Drähte von der welchem von beiden Drähten die geringere Kapazität Kapazität des Normalkondensators 60 wiedergibt. gemessen wird, während die Amplitude dieses Dieser Teil des Ausgangssignals wird zur Regelung 55 Signals der Impedanzdifferenz zwischen aufeinanderdes Extnidiervorganges verwendet. folgenden Messungen entspricht. Diese Differenz wird
dann mit dem Zeitintegral derselben Differenz summiert. Die Regelvorrichtung 116 korrigiert hierauf die Stellung der Führung 38 auf Grund der überlagerten Abweichungssignale,
Ein Tiefpaß 118 läßt nur die Driftkomponente des
ergibt sich eine um 180 verschobene Phasenlage des Signals. Die Amplitude des Signals zeigt weiterhin die Größe der Impedanzabweichung.
Der Ringdemodulator 94 vergleicht die Phasenlage des Ausgangssignals des Verstärkers 92 mit derjenigen des Generators 72 und liefert ein Signal, dessen Amplitude der Impedanzabweichung und dessen Polarität der Richtung dieser Abweichung entspricht.
Hierzu wird gemäß F i g. 1 das Ausgangssignal des Verstärkers 1#6 über einen Tiefpaß 118 geleitet, welcher die 40-Hz-Komponente und höhere Frequenzkomponenten in dem Signalverlauf gemäß Fig. S ■nterdrtickt, so daß nur die niederfrequente Driftkomponente gemäß Fig. 7 verbleibt. In Abhängigkeit hiervon verändert eine Regelvorrichtung 220 die Drehzahl des Antriebsmotors 222 für die Antriebsrorrichtung 26 der Doppelleitung, die somit schneller S5 xier langsamer durch die Strangpresse 10 gezogen irird. Hierdurch ergibt sich eine entsprechende Verinderung der Stärke der Umhüllung 20. Eine höhere
Fehlersignals durch. Mit diesem Signal wird die Durchzugsgeschwindigkeit der Doppelleitung, d. h. die Stärke der Isolierumhüllung geregelt.
Auch der Demodulator 110 kann als Ringdemodulator ausgeführt werden. Ein hierfür geeignetes Schaltungsbeispiel ist in Fig. 8 angedeutet. Ein Übertrager 120 führt hierin die Signalspannung der
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Diagonale 122, 124 einer Gleichrichterbrücke 126 mit ringförmig geschalteten Dioden 138, 130, 132 und 134 zu. Ein Übertrager 136 führ! das Vergleichssignal zu. Letzteres stimmt in der Freruenz mit dem zugeführten Signa! überein und ist bezüglich dessen gleich- oder gegenphasig. Das Bezujjsignal liegt an der Diagonalen 138, Ϊ40 der Brückenscialtung. Das Ausgangssignal erscheint zwischen den Mittelabgriffen 142 und 144 der Übertrager 120 und 136.
Im Betrieb hat die Bezugsspannung am Übertrager 136 immer wenigstens den doppelten Wert der Si|;nal- *pannung.
Wenn die Wechselspannungen an den Übertragern 136 und 120 in den Punkten 1J:2 und 138 der Brückenschaltung positives Potential erzeugen, so feiten die Dioden 132 und 134. Diode. 134 leitet dann, da der mit dem Übertrager 136 verbundene Punkt 140 der Brückenschaltung negativer ist als der Punkt 124. Die Wicklung des Übertragers 136 ist daher kurzgeschlossen, während die Halbvvicklung 148 zwi- ao sehen den Mittelabgriffen 142 und 144 liegt, so daß an ersterer positives Potential erscheint. Bei negativem Potential an den Punkten 122 und 138 bzw. positivem Potential an den Punkten 140 und 124 der Brückenschaltung bleibt der Mittelabgriff 142 positiv. Die Dioden 128 und 130 sind dann leitend und verbinden die Halbwindung 152 mit dem Ausgang. Bei unveränderter Phasenlage bleibt aucli die Polartäi des Ausgangssignals die gleiche. Die Ausgangsspannung entspricht dem zugeführten Signal.
Nur im Falle einer Umkehr der l'hasenbeziehung zwischen den beiden Übertragern wechselt die Ausgangspolarität des Demodulators. Hierbei leiten die Dioden 130 und 128, wenn die Punkte 122 und 140 positiv sinJ. Hierdurch wird der Übertrager 136 wiederum, kurzgeschlossen, während die Halbwicklung 152 an den Mittelabgriffen 142, 144 liegt. Letzterer führt dann positives Potent al entsprechend der Größe der zugefünrten Signalspannung. Bei negaliven Punkten 122 und 140, d. h. negativen Punkten 138 und 124, leiten die Dioden 132 und 134, während die Halbwicklung 148 am Aufgang liegt. Die Demodulatoren 94 bzw. 110 multiplizieren jeweils die Eingangsspannung, wobei als Bezugspotential plus oder minus 1 zu betrachten ist.
Bei niedrigen Frequenzen, wie 40 Hz, ist es einfacher, einen Vibrator als Demodulator 110 zu verwenden. Dies entspricht einer besonderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung. Eine entsprechende Schaltung ist in Fig 9 angedeutet. Hier speist ein Übertrager 160, welcher eine Sekundärwicklung mit Mittelabgriff aufweist und die Ausfangssignale vom Bandpaß 108 erhält, den Verstärker 114, und zwar je nach der Schciltstellung eines Relais 164 mit Umschalter 162 mit einer seiner beiden Halbwicklungen. Im Beispielsfall ist ein polarisiertes Relais vorgesehen, wobei die beiden Schaltstellungen des Umschalters 162 umgekehrten Stromrichtungen in der Steuerwicklung 186 zugeordnet sind. Die an dem Anschluß 169 des Übertragers 160 vom Bandpaß 108 einerseits und an dem Anschluß 170 der Steuerwicklung 166 vom Phasenschieber 112 andererseits zugeführten Signale sind von gleicher Frequenz, jedoch gleich- oder gegenphasig. Wenn nun bei gleichphasigen Signalen an diesen Anschlüssen in der Steuerwicklung 166 die positive Halbwelle fließt, so nehme der Umschalter 162 eine Stellung ein, bei der am Ausgang 172 positives Potential liegt. In der negativen Halhwelle hat dann die andere Stellung des Umschalters 162 wiederum positives Potential an Ausgang 172 zur Folge. Bei Phasengleichheit de Signale an den Anschlüssen 169 und 170 erschein also am Ausgang 172 nur positives Potential. Be gegensinniger Phasenlage kehren sich die Verhältnis** um, so daß am Ausgang 172 nur negatives Potentia erscheint.
Im Beispielsfall ist die Po'.arisierung des Relais W durch eine Vorspannungswicklung 168 hergestellt, di< über einen Stellwiderstand 171 mit einem entspre chenden Konstantstrom gespeist wird.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Herstellung einer elek frischen Doppelleitung mit zwei im wesentlicher parallelen, in eine isolierende Umhüllung einge betteten Drähten, umfassend folgende Bestandteile:
a) eine Antriebsvorrichtung für ein Paar vor parallelen, einen Extrudierkopf durchlaufenden Drähten, die hierin mit einer Umhüllunj aus in plastischem Zustand befindlichem Iso lierstoff versehen werden,
b) eine von den umhüllten Drähten zur Verfestigung der Isolierumhüllung durchlaufene Badstation, die zur Beschickung mit einei elektrisch leitenden Badflüssigkeit vorgesehen ist,
c) eine Kapazitätsmeßbrücke mit einem ir einem ersten Brückenzweig angeordneten Kondensator, dessen eine Elektrode durch eine mit der Außenfläche der Isolierumhüllung in Berührung stehende Flüssigkeitssäule vorbestimmter Länge und dessen andere Elektrode durch einen der umhüllten Drähte gebildet ist und der die Isolierumhüllung ah Dielektrikum aufweist, sowie mit einem ir einem zweiten Brückenzweig angeordneter Nonnalkondensator,
d) einei Signalkre:s zur Ableitung eines dei Kap.izitätsdifferenz der beiden genannter Kondensatoren entsprechenden Signals vor der Kapazitätsmeßbrücke,
e) eine Regelvorrichtung zur Überwachung dei Isolationsverteilung entlang der Doppelleitung und zur Korrektur der genannten Kapazitätsdifferenz,
dadurch gekennzeichnet, daß ein übet einen Antriebskreis (90) mit vorgegebener Schaltfrequenz betätigter Schalter (56) vorgesehen ist welcher die beiden Drähte abwechselnd in die Kapazitätsmeßbrücke einschaltet und in derer Ausgangssignal eine der Schaltfrequenz entsprechende Frequenzkomponente und eine niedrigere Frequenzkomponente erzeugt, daß ferner eine Siebschaltung (108 bzw. 118) zur Trennung diesel Frequenzkomponenten und des weiteren ein Aus gangskreis (114, 113, 115 bzw. 220) zur Ableitung wenigstens einer der Frequenzkomponenter für Steuerzwecke vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die niedrigere Frequenzkomponente über eine Regelvorrichtung (220) zui Regelung der Geschwindigkeit der Antriebsvor-
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richtung (222, 26) für den Durchzug der Drähte durch den Extrudierkopf vorgesehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die höheie Frequenzkomponente mittels einer Regelvorrichtung (116) zur Regelung einer Stellvorrichtung (38) für die Lagebestimmung der beiden Drähte in dem Extrudierkopf vorgesehen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die höhere Frequenzkomponente führende Ausgangskreis einen Integrator (113) aufweist, welcher eine der Abweichung der Gesamtkapazität von einem vorgegebenen Soliwert entsprechende Kompcnente des Ausgangsligiials liefert, und daß der Ausgangskreis eine Summierschaltung (115) zur Summierung eines Teils dieser Ausgangssignals mit einem Teilsignal der höheren Frequenzkomponente aufweist.
5. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Doppelleitung mit zwei im wesentlichen paral- ao lelen, in einen Isoliermantel eingebetteten Drähten, umfassend folgende Arbeitsschritte:
a) ein Drahtpaar wird durch einen Extrudierkopf gezogen und hierin mit einer Umhüllung aus in plastischem Zustand befindlichen a5 Isolierstoff versehen,
b) die Isolierung wird in einem Bad mit einer elektrisch leitenden Badflüssigkeit abgekühlt,
c) beim Durchlaufen der Badflüssigkeit bildet ein Abschnitt der Leitung von vorgegebener Länge einen Kondensator mit der Badflüssigkeit und einem Draht als Elektroden und der Isolierung als Dielektrikum,
d) in einer Kapazitätsmeßbrücke wird die Kapazität dieses Kondensators mit einem Normalkondensator verglichen und ein nach Betrag und Phase dem jeweiligen Fehlabgleich der Brücke entsprechendes Fehlersignal abgeleitet,
e) dieses Fehlersignal wird über eine Regelvorrichtung zur Regulierung der Isolationsverteilung und zur Korrektur des Brückenfehlabgleiches verwendet; gekennzeichnet durch folgende Arbeitsschritte:
f) die beiden Drähte (12, 14) werden mit einer vorgegebenen Schaltfrequenz abwechselnd als Kondensatorelektrode in die Kapazitätsmeßbrücke (44) eingeschaltet, so daß an dieser Kapazitätsmeßbrücke bei Fehlabgleich ein Ausgangssignal mit entsprechend wechselnder Polarität sowie mit einer der Schaltfrequenz entsprechenden und einer niedrigeren Frequenzkomponente entsteht,
g) das Ausgangssignal der Kapazitätsmeßbrücke (44) wird einer Siebschaltung (108 bzw. 118) zur Trennung der Frequenzkomponenten zugeführt,
h) die Schwingung dieses Ausgangssignals, deren Frequenz gleich ist der Frequenz, mit der die Drähte als Kondensatorelektroden zu- und abgeschaltet werden, und deren Amplitude der augenblicklichen Differenz zwischen der Kapazität des einen Drahtes und der des anderen Drahtes gegen das Kühlbad entspricht, wird zur Regelung der Lage der Drähte in der Isolierumhülliing verwendet,
i) der niederfrequente Teil des Ausgangssignals, welcher den Mittelwert der Abweichung der Einzelkapazitäten der Drähte von der Kapazität des Normalkondensators wiedergibt, wird zur Regelung der Durchlaufgeschwindigkeit der Drähte durch den Extrudierkopf verwendet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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