[go: up one dir, main page]

DE1690575A1 - Verfahren und Einrichtung zur automatischen Zentrierung eines Elektronenstrahls - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur automatischen Zentrierung eines Elektronenstrahls

Info

Publication number
DE1690575A1
DE1690575A1 DE1968J0035473 DEJ0035473A DE1690575A1 DE 1690575 A1 DE1690575 A1 DE 1690575A1 DE 1968J0035473 DE1968J0035473 DE 1968J0035473 DE J0035473 A DEJ0035473 A DE J0035473A DE 1690575 A1 DE1690575 A1 DE 1690575A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scanning
mark
oscillation
reference mark
voltages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1968J0035473
Other languages
English (en)
Other versions
DE1690575B2 (de
Inventor
Michael Hatzakis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1690575A1 publication Critical patent/DE1690575A1/de
Publication of DE1690575B2 publication Critical patent/DE1690575B2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/30Electron-beam or ion-beam tubes for localised treatment of objects
    • H01J37/304Controlling tubes by information coming from the objects or from the beam, e.g. correction signals
    • H01J37/3045Object or beam position registration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K15/00Electron-beam welding or cutting
    • B23K15/02Control circuits therefor
    • H10P95/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Welding Or Cutting Using Electron Beams (AREA)
  • Electron Beam Exposure (AREA)

Description

Verfahren und Einrichtung zur automatischen Zentrierung eines Elektronenstrahls
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Bearbeitung eines Werkstücks mit einem fokussierten Elektronenstrahl unter automatischer, lagemäSiger Zentrierung des Strahls mit Hilfe einer außerhalb des zu bearbeitenden Objekts angebrachten Bezugsmarke, deren Sekundärelektronenemission bei Beaufschlagung mit dem Strahl ein Maß für die Lage des Strahls bildet.
Bei der Herstellung von mikrominiaturisierten, elektronischen Bauelementen und Schaltkreisen wird für einzelne Verfahrensschritte, wie Schneiden, Schweißen, Erhitzen usw. vielfach ein scharf gebündelter Elektronenstrahl verwendet. Da bei der Herstellung solcher Bauteile zahlreiche Verarbeitungsstufen aufeinanderfolgen,
109815/0616
1st es erforderlich, den Elektronenstrahl zu Beginn jeder Verarbeitungsstufe auf eine bestimmte Stelle des Bauelementes auszurichten. Diese Ausrichtung muß wegen der winzigen Abmessungen der zu bearbeitenden Objekte mit größter Präzision erfolgen.
Bisher wurde die Justierung des Elektronenstrahls meist von Hand vorgenommen, beispielsweise dadurch, daß ein Wolframplättchen auf W die zu bearbeitende Stelle gelegt wurde, und die Justierung des Strahls unter Beobachtung des glühenden Auftreffpunktes durch ein Mikroskop von Hand nachgestellt wurde. Ein solches Verfahren ist sehr zeitraubend, zumal nach der Zentrierung des Strahls das Wolframplättchen entfernt und innerhalb des evakuierten Raumes durch das Werkstück ersetzt werden muß.
Eine automatisch arbeitende Einrichtung zur Zentrierung eines Elektronenstrahls ist in der US-Patentschrift J> 152 2jj8 beschrieben. fe Die Zentrierung des Strahls erfolgt bei dieser Einrichtung in der Weise, daß das sich ändernde Magnetfeld in der Umgebung eines pulsierenden Strahls an verschiedenen Punkten abgetastet wird. Aus den auftretenden Induktionsströmen wird sodann eine Regelspannung zur Justierung des Strahls gewonnen.
Aus einer Veröffentlichung im IBM-Technical Disclosure Bulletin Vol.9 No. 6, November I966, ist es auch bekannt, als Bezugsmarke eineriicleinen metallischen Fleck zu verwenden, dessen bei Beaufschlagung durch den Elektronenstrahl emittierte Sekundärelektronenstrahlung als Maß für ciLe Lage des Strahls dient.
ckot YO 966 026 10 9 8 15/0616 ^ original
Aufgabe der Erfindung ist es, ein automatisch arbeitendes Verfahren der eingangs beschriebenen Art zur Zentrierung eines Elektronenstrahls anzugeben, durch welches die Justierung des Strahls schnell, zuverlässig und ohne einen, die Bearbeitung störenden, apparativen Aufwand ermöglicht wird. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine .Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens anzugeben.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß der Strahl vor Beginn jedes Arbeitsganges über die Bezugsmarke in einer transversalen Schwingungsbewegung geführt wird, deren Amplitude auf beiden Seiten über die Kanten der Marke hinausragt, und daß aus der während dieses Abtastvorganges emittierten, in jeder Schwingungsperiode zwei Unterbrechungen aufweisenden Sekundärelektronenstrahlung durch Bildung von zwei, um l80° gegeneinander phasenversohcbenen Wechselspannungen mit der Abtastschwingung entsprechender Frequenz zwei entgegengesetzt gerichtete Gleichspannungen gewonnen werden, deren Differenz eine Regelgröße für die Verstellung des Strahls in zu den Bezugskanten der Marke senkrechter Richtung darstellt.
Eine vorteilhafte Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens wird gebildet durch einen, eine sinusförmige Schwingung erzeugenden Generator und einen, einen langsamen Vorschub erzeugenden Generator,, durch die über ein erstes Ablenksystem der Elektronenstrahl in einer Schwingungsbewegung über die Bezugsmarke geführt wird mit einer Amplitude, die auf beiden Seiten über die Kante der Marke hinausragt,
BAD ORIGINAL
Docket Yp 96$fQ26 103815/0616
einen die Sekundärelektronenemission der Marke aufnehmenden Empfänger, ferner durch Mittel, die aus der während des Abtastvorganges emittierten, in jeder Sohwingungsperiode zwei Unterbrechungen enthaltenden Strahlung unter Erzeugung von zwei, gegeneinander um 18O phasenverschobenen Wechselspannungen mit der Frequenz der Abtastschwingung zwei entgegengesetzt gerichtete Gleichspannungen bilden, die einem Differenzverstärker zugeführt werden, dessen Ausgangssignal den jeweils zur Abtastschwingungsrichtung parallelen Elementen eines zweiten Ablenksystems über einen integrierenden Stromverstärker zugeführt wird.
In vorteilhafter Weise ist bei der erfindungsgemäßen Einrichtung eine Programmsteuereinrichtung vorgesehen, durch die zu Beginn jedes Arbeitsganges der Strahl auf die Bezugsmarke gelenkt wird, gleichzeitig das erste Ablenksystem von der Bearbeitungssteuerung getrennt und mit den die Abtastbewegung erzeugenden Generatoren verbunden wird, wobei die Umschaltung auf die einzelnen Ablenkrichtungen jeweils nach Zuführung der Regelspannung durch den jeweiligen, für die Dauer des folgenden Arbeitsganges integrierenden Stromverstärker erfolgt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist in vorteilhafter Weise so ausgebildet, daß der die Sekundärelektronenstrahlung aufnehmende Empfänger über ein auf die Schwingungsfrequenz des Abtaststrahls abgestimmtes Filter mit den Eingängen von zwei, durch den Abtastfrequenzgenerator über eine Torschaltung und einen Phaseninverter um 18O°
Docket YO 966 026 109815/0616 BAD
gegeneinander phasenverschoben gesteuerten Verstärkern verbunden ist, deren gleichgerichtete Ausgangsspannungen an die Eingänge des Differenzverstärkers gelegt sind.
Vorteilhaft ist es bei der erfindungsgemäßen Einrichtung, daß die Bezugsmarke aus einem gegen die Strahlung und die Bearbeitungsprozesse resistenten Material von hoher Ordnungszahl besteht und eine quadratische Form mit zu den Ablenkachsen parallelen Kanten be- Jj sitzt.
Die Erfindung wird anhand eines durch die Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 ein Plättchen zur Erzeugung einer Reihe von Halbleiterschaltelementen, denen jeweils eine Bezugsmarke zugeordnet ist,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung verschiedene Variationen des Verlaufs des Abtaststrahls über die Bezugsmarke sowie die sichJiLeraus ergebenden Signale, und
Fig. 3 in schematischer Darstellung eine Einrichtung zur automatischen Zentrierung des Elektronenstrahls.
In Fig. 1 ist mit 20 ein kleines, dotiertes Siliciumplättchen bezeichnet, auf das eine große Zahl von mikrominiaturisierten Schaltkreisen 21, 29 usw. aufgebracht wird. In der linken, oberen Ecke jedes Schaltkreisbereichs ist aus dem äußeren SiG2-t)berzug ein
Docket YO 966 026 10 9 8 15/0616
Fenster 23 herausgeschnitten und der η-dotierte Silicium-Bereich 24 des Plättchens, der als Bezugsmarke dient, freigelegt. Anstelle dessen könnte auch eine entsprechende Edelmetallfläche auf dem äußeren Überzug angebracht sein.
Vor jedem Arbeitsgang während der Herstellung der Schaltkreise wird eine Zentrierung des Elektronenstrahls außerhalb des Arbeits- W feldes 22 vorgenommen. Da die Bezugsmarke 24 somit allen Fabrikationsverfahren ausgesetzt wird, muß sie aus einem Material bestehen, das sowohl gegen die Strahlung als auch gegen Ätzen, Erhitzen, Diffundieren usw. resistent ist.
Die Bezugsmarke 24, deren Größe etwa 6 χ 6 iH beträgt, liefert ein Sekundärelektronensignal, das zur Zentrierung des Elektronenstrahls dient. Das Signal/Rauschverhältnis, das durch die herausgeätzte Bezugsmarke erzielt werden kann, ist zwar niedrig, jedoch noch brauch-
bar, wenn die Strahlintensität einem Strom im Bereich von 10 Amp. entspricht. Mit einer metallischen Bezugsmarke auf der Oberfläche der SiOp-Schicht wird ein besseres Signal/Rausch-Verhältnis erzielt. Die metallischen Bezugsmarken können durch Aufdampfen auf die gesamte Fläche des Plättchens und anschließendes selektives Abätzen aufgebracht werden. Metalle mit hoher Ordnungszahl und hohem Schmelzpunkt sind wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegen die Herstellungsprozesse und wegen ihres hohen Emissions-Signals besonders geeignet.
Bei dem in Fig. 1 beispielsweise dargestellten zweipoligen Schalt-Docket YO 966 026 10 9 8 15/0616
element bestehen die Bearbeitungsschritte zunächst aus einem Überziehen des Plättehens 20 mit einer SiOg-Sehicht, dem Herausschneiden des Fensters 23 und einer Diffusionsöffnung in der Mitte jedes Elements sowie dem darauffolgenden erneuten Überziehen mit einer Isolierschicht und einer photoempfindlichen Schicht. Darauf werden tiefe Elektrodenkanäle 26 ausgeschnitten, die mit Aluminium aufgefüllt werden. In gleicher Weise werden danach 4 kammförmige Elektroden-Kanäle 27 ausgeschnitten, so daß insgesamt 7 Elektroden-Ka- % näle entstehen, von denen ein Satz zum Anschluß 25 und der andere Satz zum Anschluß 28 führt. Jeder dieser Schritte erfordert vor der Bearbeitung eines elementen Bereichs eine Zentrierung des Elektronenstrahls an der jeweiligen Bezugsmarke 24.
Die automatische Zentrierung des Elektronenstrahls vollzieht sich in sehr kurzer Zeit. Die Bezugsmarke 24 wird in der einen Richtung in einer Zeit von 0,5 bis 1 see. abgetastet, während der Abtaststrahl gleichzeitig In einer schnellen Sinus-Schwingung 32, 33 in * der anderen Richtung über die Marke geführt wird. Wenn der Strahl, der einen Durchmesser von ungefähr 1000 AE besitzt, auf die Bezugsmarke 24 auftrifft, überstreichen die Teile 32 und 33 der Sinus-Schwingung den Bereich der Marke. Dadurch werden 2 unterbrochene Signale emittiert, deren Unterbrechungen beispielsweise den überstehenden Bereichen 36 und 38 in Fig. 2A entsprechen. Ist der Strahl, zentriert, so sind diese beiden Unterbrechungen gleich groß. Sind diese Teile jedoch nicht gleich, wie in den Fig. 2B und 2 C dargestellt, so zeigen die vergrößerten Bereiche 361 und 38" an, daß die
Docket YO 966 026 10 9 815/0616
Lage des Strahls entweder zu hoch oder zu niedrig ist. Im unteren Teil der Fig. 2 sind die durch die Sekundäremission entstehenden Spannungen über dem Null-Pegel 40 aufgetragen. Dem Anstieg 34 folgt die Einbuchtung 35, die der Unterbrechung der Emission während des Schwingungsbereichs 36 entspricht. Die zweite Einbuchtung 37 verdankt ihre Entstehung dem über die Marke hinausragenden Schwingungsbereich 38. Da die beiden Bereiche 36 und 38 gleich groß sind, haben auch die Einbuchtungen 35 und 37 der Spannung dieselbe Höhe. Diese beiden Einbuchtungen sind bezüglich der Schwingungsfrequenz um l80° phasenverschoben, so daß durch eine Phaseninvertierung der der zweiten Einbuchtung entsprechenden Spannung der beschriebene Effekt kompensiert werden kann. Die aus dieser Kompensation resultierende Null-Spannung zeigt an, daß der Strahl zwischen den Bereichen 34 und 39 zentriert ist. Im Falle der Fig. 2B und 2C trifft dies nicht zu. In Fig. 2B liegt der Strahl in Bezug auf die Marke 24 zu hoch, mit dem Ergebnis, daß der großen Unterbrechung 36f auf der einen Seite eine kleine Unterbrechung 38' auf der anderen Seite gegenüberliegt. Die entsprechende Spannungseinbuchtung 35* ist daher viel größer.als die Einbuchtung 37. Das Umgekehrte ist in Fig. 2C der Fall. Hier ist die Einbuchtung 35" viel kleiner als die Einbuchtung 37". Diese Ungleichheit, die durch die Abweichung des abtastenden Elektronenstrahls nach oben bzw, nach unten entsteht, resultiert in einem positiven oder negativen Signal, das zur Korrektur der Zentrierung des Strahls dient.
Die Sekundäremission 58 gelangt auf den Empfänger 59, dem der Docket YO 966 026 109815/0616
Sekundärelektronen-Vervielfacher 6o nachgeschaltet ist. Das so gebildete Video-Signal der Bezugsmarke 24 wird über den Verstärker 61 dem 1 kHz-Bandfilter 62 zugeleitet und gelangt danach an den Verzweigungspunkt 6j5. Hier wird es geteilt und den beiden gesteuerten Verstärkern 64 und 67 zugeführt, entsprechend der Taktgebung, die durch die 1 kHz-Torschaltung 65 und den in einem Zweig angeordneten Phaseninverter 66 erzeugt wird. Da die 1 kHz-Torschaltung 65 durch den die Abtastschwingunglerzeugenden Generator 77 gesteuert wird, ergibt sich ein sehr guter Synchronismus, so daß die Trennung der beiden Schwingungsbestandteile 32 und 33 mit großer Genauigkeit erfolgt. Die beiden, in den Verstärkern 64 und 67 gleich groß gemachten Signalbestandteile A und B werden über die Leitungen 87 und 88 dem Detektor und Differenzverstärker 68 zugeführt, in welchem ihre gleichgerichteten Werte subtrahiert werden. Dadurch entsteht am Ausgang des Differenzverstärkers 68 eine Spannung, die über die Leitung 69, den Schalter 70 und den integrierenden Stromverstärker 71 und von da über die Leitung 80 den Ablenkspulen 56 zugeführt wird. Im Falle der Fig. 2A ist diese Spannung gleich Null. In den Fällen der Fig. 2B und 2C ist sie·positiv oder negativ und bewirkt dementsprechend eine korrigierende Verschiebung des Strahls in Richtung der X-Achse. In entsprechender Weise wird über den Differenzverstärker 68, die Leitung 69* den umgeschalteten Sehalter 70 und den Y-Stromverstärker 72 und von da über die Leitung 81 und die Ablenkspulen 57 der Strahl I9 in der Y-Richtung korrigiert. Die integrierenden Stromverstärker 70, 71 besitzen eine große Zeitkonstante zur Speicherung des Regelwertes. Sie enthalten ferner einen Kathodenfol-
Docket γα 966 026 1 0 9 8 1 E / 0 6 1 6 OR1S1NAL
- ίο -
ger, der einen zur Eingangsspannung proportionalen Strom liefert. Mit verschiedenen Frequenzen der Sinusschwingungen könnte die Zentrierung in beiden Ablenkrichtungen auch gleichzeitig erfolgen.
In Pig. 5 ist mit 42 eine Anordnung zur Erzeugung und Ablenkung eines Elektronenstrahls bezeichnet. Die Anordnung besteht aus der Vakuum-Kammer 4j5, in der das Plättchen 20 auf dem verschiebbaren Tisch 44 angeordnet ist. In der Beschleunigungsstrecke 45 der Vakuum-Kammer ist als Elektronenquelle die Kathode 46 enthalten, deren Heizstrom.von der Stromquelle 47 geliefert wird. Die Kathode 46 erhält ihre negative Beschleunigungsspannung von der Hochspannungsquelle 48. Zwischen der Kathode und dem Plättchen 20 ist die Anode 49 angeordnet, die über die Leitung 50 geerdet ist. Die beschleunigten Elektronen 19 werden durch ein elektronenoptisches System, bestehend aus der Blende 52, den magnetischen Linsen 51 und 55 sowie der Ablenkspulen 5^ bis 57 fokussiert. Die Ablenkung des Elektronenstrahls über das Werkstück erfolgt dabei durch die Ablenkspulen 54 und 55· Diese Spulen dienen bei der Zentrierung auch zur Abtastung, während die Spulen 56 und 57 zur Zentrierung des Strahls dienen.
Vor der Kathode 46 ist die Steuerelektrode 18 angeordnet, deren negative Vorspannung durch die Steuereinrichtung 17 geregelt wird.
Der die Beschleunigungsstrecke 45 durchlaufende Elektronenstrahl wird, wenn vor jedem Bearbeitungsgang die Programmsteuereinriehtung
Docket YO 966 026 10 9 8 15/0616
den Strahl auf die Bezugsmarke 24 lenkt, durch den Äbtastgenerator für langsamen Vorschub 76 und den, eine Sinus-Schwingung von 1 kHz erzeugenden Generator 77 gesteuert. Zur Umschaltung bei der Zentrierung in Richtung der X- und Y-Achse ist eine Reihe von Schaltern 70, 73, 74 und 75 vorgesehen, deren Betätigung manuell erfolgt, über die Verbindungsleitung 86 aber auch automatisch erfolgen kann. Wenn der Schalter 70 mit der X-Leitung verbunden ist, so ist gleichzeitig ein Stromkreis vom Abtastgenerator 77 über den Schaltarm 73* die X-Leitung 78, die Ablenkspulen 54 und den Masseanschluß 82 geschlossen.
Nach der Zentrierung, wenn die Bearbeitung des Werkstücks vorgenommen werden soll, steuert die Programmsteuereinrleitung 85 und der zur Steuerung der Bearbeitung dienende Generator 9I über die Leitung 89, die X-Leitung 76 und die Y-Leitung 79 den Strahl. Dabei sind die Ablenkgeneratoren 76 und 77 abgeschaltet.
Das beschriebene Verfahren ist nicht auf einen Elektronenstrahl beschränkt. Es kann selbstverständlich auch bei anderen Teilchenstrahlen oder auch bei Laserstrahlen angewendet werden,
Docket YO 966 026
109815/0616 bad ORIGINAL

Claims (5)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Bearbeitung eines Werkstücks mit einem fokussierten Elektronenstrahl unter automatischer, lagemäßiger Zentrierung des Strahls mit Hilfe einer, außerhalb des zu bearbeitenden Objekts angebrachten Bezugsmarke, deren Sekundärelektronenemission bei Beaufschlagung mit dem Strahl ein Maß für die Lage des Strahls bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahl vor Beginn jedes Arbeitsganges über die Bezugsmarke (24) in einer transversalen Schwingungsbewegung (32, 33) geführt wird, deren Amplitude auf beiden Seiten über die Kanten der Marke hinausragt und daß aus der während dieses Abtastvorganges emittierten, in jeder Schwingungsperiode zwei Unterbrechungen (J6, 38 bzw. 36!, 38f bzw. 36", 38") aufweisenden Sekundärelektronenstrahlung durch Bildung von zwei, um 180 gegeneinander phasenverschobenen Wechselspannungen mit der Abtastschwingung entsprechender
)k Frequenz zwei entgegengesetzt gerichtete Gleichspannungen gewonnen werden, deren Differenz eine Regelgröße für die Verstellung des Strahls in zu den Bezugskanten der Marke senkrechter Rich-'tung darstellt.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen, eine sinus-förmige Schwingung erzeugenden Generator (77) und einen, einen langsamen Vorschub
. erzeugenden Generator (76), durch die über ein erstes Ablenksystem (5^, 55) der Elektronenstrahl (I9) in einer Schwingungs-
Docket YO 966 026 109815/0616
bewegung (32, 33) über die Bezugsmarke (24) geführt wird mit einer Amplitude, die auf beiden Seiten über die Kanten der Marke hinausragt, einem die Sekundärelektronenemission (58) der Marke aufnehmenden Empfänger (59)* ferner durch Mittel (62 bis 67), die aus der während des Abtastvorganges emittierten, in jeder Schwingungsperiode zwei Unterbrechungen (36, 38 bjjw. 36', 38' bzw. 36", 38") aufweisende Strahlung unter Erzeugung von zwei gegeneinander um l8O° phasenverschobenen Wechselspannungen ™ mit der Frequenz der Abtastschwingung zwei entgegengesetzt gerichtete Gleichspannungen bilden, die einem Differenzverstärker (68) zugeführt werden, dessen Ausgangssignale den jeweils zur Abtastschwingungsrichtung parallelen Elementen eines zweiten Ablenksystems (56, 57) über einen integrierenden Stromverstärker (71 bzw. 72) zugeführt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Programmsteuereinrichtung (85) vorgesehen ist, durch die zu ä Beginn jedes Arbeitsganges der Strahl auf die Bezugsmarke (24) gelenkt wird, gleichzeitig das erste Ablenksystem (54, 55) von der Bearbeitungssteuerung (9I) getrennt und mit den die Abtastbewegung erzeugenden Generatoren (76, 77) verbunden wird, wobei die Umschaltung (Schalter 70, 75, 84) auf die einzelnen Ablenkrichtungen (X, Y) jeweils nach Zuführung der Regelspannung durch den jeweiligen, für die Dauer des folgenden Arbeitsganges integrierenden Stromverstärker (7I bzw. 72) erfolgt,
Docket YO 906 026 10 9 815/0616
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und dadurch gekennzeichnet, daß der die Sekundärelektronenstrahlung (58) aufnehmende Empfänger (59) über ein auf die Schwingungsfrequenz des Abtaststrahls abgestimmtes Filter (62) mit den Eingängen von zwei, durch den Abtastfrequenzgenerator (77) über eine Torschaltung (65) und einen Phaseninverter (66) um 18O° gegeneinander phasenverschoben gesteuerten Verstärkern (64, 67) verbunden ist, deren gleichgerichtete Ausgangsspannungen an die Eingänge des Differenz-Verstärkers (68) gelegt sind.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsmarke (24) aus einem gegen die Strahlung (19) und die Bearbeitungsprozesse resistenten Material von hoher Ordnungszahl besteht und eine quadratische Form mit zu den Ablenkachsen parallelen Kanten besitzt.
Docket YO 966 026
109815/0616
Leerseite
DE1968J0035473 1967-01-13 1968-01-11 Verfahren und einrichtung zur automatischen, lagemaessigen zentrierung eines elektronenstrahls Granted DE1690575B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US60923067A 1967-01-13 1967-01-13

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1690575A1 true DE1690575A1 (de) 1971-04-08
DE1690575B2 DE1690575B2 (de) 1976-11-11

Family

ID=24439875

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1968J0035473 Granted DE1690575B2 (de) 1967-01-13 1968-01-11 Verfahren und einrichtung zur automatischen, lagemaessigen zentrierung eines elektronenstrahls

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3519788A (de)
DE (1) DE1690575B2 (de)
FR (1) FR1548855A (de)
GB (1) GB1160353A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2332091A1 (de) * 1972-06-30 1974-01-03 Ibm Fokussierbare und ausrichtbare elektronenstrahlprojektionsvorrichtung

Families Citing this family (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1804646B2 (de) * 1968-10-18 1973-03-22 Siemens AG, 1000 Berlin u. 8000 München Korpuskularstrahl-bearbeitungsgeraet
US3857041A (en) * 1969-07-03 1974-12-24 Texas Instruments Inc Electron beam patterning system for use in production of semiconductor devices
US3644700A (en) * 1969-12-15 1972-02-22 Ibm Method and apparatus for controlling an electron beam
US3699304A (en) * 1969-12-15 1972-10-17 Ibm Electron beam deflection control method and apparatus
US3789185A (en) * 1969-12-15 1974-01-29 Ibm Electron beam deflection control apparatus
US3875416A (en) * 1970-06-30 1975-04-01 Texas Instruments Inc Methods and apparatus for the production of semiconductor devices by electron-beam patterning and devices produced thereby
CA946480A (en) * 1971-07-26 1974-04-30 Sciaky Intertechnique S.A. Hole center locator
US3922546A (en) * 1972-04-14 1975-11-25 Radiant Energy Systems Electron beam pattern generator
US3811069A (en) * 1972-06-20 1974-05-14 Westinghouse Electric Corp Signal stabilization of an alignment detection device
US3832561A (en) * 1973-10-01 1974-08-27 Westinghouse Electric Corp Method and apparatus for electron beam alignment with a substrate by schottky barrier contacts
US3875414A (en) * 1973-08-20 1975-04-01 Secr Defence Brit Methods suitable for use in or in connection with the production of microelectronic devices
US3993889A (en) * 1976-02-19 1976-11-23 Sciaky Bros., Inc. Seam tracking method improvement
DE2702448C2 (de) * 1977-01-20 1982-12-16 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Verfahren zur Positionierung eines mit einer Marke versehenen Werkstückes relativ zu einem Abtastfeld bzw. zu einer Maske
DE2726173C2 (de) * 1977-06-08 1982-05-27 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Verfahren und Schaltung zur automatischen Positionierung eines Werkstückes relativ zu einem Abtastfeld bzw. zu einer Maske, sowie Verwendung des Verfahrens
EP0007805B1 (de) 1978-07-29 1983-02-16 Fujitsu Limited Verfahren zur Beschichtung der Seitenwände von Halbleiterbauteilen
JPS5572807A (en) * 1978-11-27 1980-06-02 Hitachi Ltd Electron-beam mask check unit
US4420691A (en) * 1978-12-28 1983-12-13 Fujitsu Limited Method of aligning electron beam apparatus
US4431923A (en) * 1980-05-13 1984-02-14 Hughes Aircraft Company Alignment process using serial detection of repetitively patterned alignment marks
US4327292A (en) * 1980-05-13 1982-04-27 Hughes Aircraft Company Alignment process using serial detection of repetitively patterned alignment marks
US4407933A (en) * 1981-06-11 1983-10-04 Bell Telephone Laboratories, Incorporated Alignment marks for electron beam lithography
DE3243033A1 (de) * 1982-11-22 1984-05-24 Institut für Kerntechnik und Energiewandlung e.V., 7000 Stuttgart Verfahren und anordnung zum bearbeiten eines werkstuecks mittels eines fokussierten elektronenstrahls
US4546260A (en) * 1983-06-30 1985-10-08 International Business Machines Corporation Alignment technique
US4595836A (en) * 1984-06-29 1986-06-17 International Business Machines Corporation Alignment correction technique

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2499178A (en) * 1948-11-18 1950-02-28 Gen Electric Curve follower
US3245794A (en) * 1962-10-29 1966-04-12 Ihilco Corp Sequential registration scheme
GB1065060A (en) * 1963-04-19 1967-04-12 United Aircraft Corp Improvements in and relating to apparatus for working articles with energised beams
US3389382A (en) * 1964-04-27 1968-06-18 Ibm Electron beam readout of stored information
US3326176A (en) * 1964-10-27 1967-06-20 Nat Res Corp Work-registration device including ionic beam probe
US3426174A (en) * 1965-12-09 1969-02-04 United Aircraft Corp Electron reflection seam tracker
US3408474A (en) * 1966-04-04 1968-10-29 Gen Electric Electron beam welding apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2332091A1 (de) * 1972-06-30 1974-01-03 Ibm Fokussierbare und ausrichtbare elektronenstrahlprojektionsvorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
FR1548855A (de) 1968-12-06
GB1160353A (en) 1969-08-06
DE1690575B2 (de) 1976-11-11
US3519788A (en) 1970-07-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1690575A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur automatischen Zentrierung eines Elektronenstrahls
DE69223088T2 (de) Apparat zur Musterüberprüfung und Elektronenstrahlgerät
DE69123105T2 (de) Vorrichtung zur Bestrahlung von Oberflächen mit atomaren und molecularen Ionen unter Verwendung einer zweidimensionalen magnetischen Abrasterung
DE3884688T2 (de) Verfahren und Vorrichtung für die Korrektur von Fehlern in Röntgenstrahlmasken.
DE4210774B4 (de) Verfahren zum Ausrichten eines Halbleiterchips, der mit Hilfe eines Reparatursystems repariert werden soll, sowie Laser-Reparaturtarget zur Verwendung für dieses Verfahren
DE2441421A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur ausrichtung von elektronenstrahlen
DE69315758T2 (de) Implantationsgerät mittels fokusierten Ionenstrahls
DE2436160B2 (de) Rasterelektronenmikroskop
DE2659247A1 (de) Elektronenstrahlenbuendel benutzendes, lithografisches system
DE2222665A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten von Elektronenprojektionssystemen
DE3401749A1 (de) Roentgendiagnostikeinrichtung mit einer roentgenroehre
DE1439828A1 (de) Elektronenmikroskop
DE3825892C2 (de) Verfahren zum Zeichnen eines Musters auf eine Leiterplatte in einer Elektronenstrahl-Direktzeichenvorrichtung
EP0191000B1 (de) Messanordnung mit einer kapazitiven Messelektrode und Bearbeitungs-Werkzeug mit integrierter Elektrode
DE3031814A1 (de) Elektronenstrahlvorrichtung
DE2443121A1 (de) Verfahren zum praezisen ausrichten eines elektronenstrahlmusters gegenueber vorbestimmten bereichen eines substrates
DD210771A5 (de) Belichtungsvorrichtung mittels eines strahls geladener teilchen
DE3510961C2 (de)
DE2634341A1 (de) Verfahren und einrichtung zum ausrichten eines ladungstraegerstrahles eines technischen ladungstraegerstrahlgeraetes
DE1804646A1 (de) Korpuskularstrahl-Bearbeitungsgeraet mit einem Objekttisch und Ablenkmitteln fuer den Strahl
DE2829784A1 (de) Geraet zur materialbearbeitung mittels eines durch ein stoermagnetfeld verlaufenden ladungstraegerstrahles
DE2514805C3 (de) Anordnung zur Leistungssteuerung von Hochspannungs-EIektronenstrahlerzeugern
DE3003125A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur elektronenstrahllithographie
DE69026117T2 (de) Hochgenauigkeits- und hochflexibilitätsenergiestrahlbearbeitungsanlage
DE2731142C3 (de) Verfahren zur Feststellung der Lage eines Elektronenstrahls in bezug auf auf einem Objekt angeordnete Ausrichtmarkierungen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee