DE1690400C3 - Schalter mit querunterteiltem Sockel und schraubenlosen Anschlußklemmen - Google Patents
Schalter mit querunterteiltem Sockel und schraubenlosen AnschlußklemmenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter mit querunterteiltem Sockel, dessen Stromschienen am anlchlußseitigen
Ende zu einer schraubenlosen Stromlei- |er-Anschlußklemme ergänzt sind, wobei jede Klemme
in einer durch die beiden Sockelteile begrenzten Formftische untergebracht und mit einer Stromleiter-Festklemmfeder
sowie mit einem Löseorgan für das Lösen festgeklemmter Stromleiter versehen ist, das als mit
»inem Bund versehener, durch eine Bohrung der zureordneten
Stromschiene durchgreifender, auf der tromleiter-Festklemmfeder aufruhender sowie in
einer abgesetzten Bohrung des zugeordneten Sockelteils verschiebbar und unverlierbar geführter Druckknopf
ausgebildet ist.
Es ist bekannt, zur Innenbeleuchtung eines Schalters die erforderliche Glimmlampe in einem Hilfssockel unterzubringen,
denselben hinter einem abdeckungsseitifen Lichtdurchtrittsfenster entweder an der Schalterabdeckung
oder am Schaltersockel lösbar zu befestiten, wobei dann aus dem Hilfssockel Kontakte vorsteen,
die bei angesetztem Hilfssockel die Stromvermittlung zu den zugeordneten Polanschlußstellen besorgen.
Diese Anordnung hat fraglos zahlreiche Vorteile, ist aber bei Schaltern, die mit schraubenlosen Anschlußklemmen
der einleitend beschriebenen Art ausgerüstet sind, nicht anwendbar, weil hier die gesamte Anschlußklemme
von Isoliermaterial umgeben ist.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Schalter mit allseits isolierten schraubenlosen Stromleiteranschlußklemmen
so auszubilden, daß ohne Verlust der an sich wünschenswerten Rundum-Isolation der Anschlußklemme
die Stromversorgung einer in einem Hilfssockel untergebrachten Glimmlampe möglich ist
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß bei zumindest zwei Anschlußklemmen
der Druckknopf seinerseits mit einer 1 abgesetzten, durchgehenden Bohrung versehen i-t, in
der ein elektrisch leitender Stößel unverlierbar festgelegt ist und auf der Stromleiter-Festklemmfeder aufruht
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Bohrung im Druckknopf und den vertieft im Druckknopf angeordneten
elektrisch leitenden Stößel wird auf äußerst einfache Weise ein Zugriff für die Kontaktvermittlungsorgane
eines Glimmlampen-Hilfssockels eröffnet, ohne daß dabei die Rundum-lsolation der schraubenlosen
Anschlußklemme verlorengeht, weil ja auch der Druckknopf selber aus Isoliermaterial besteht.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil der Druckknopfbohrung
für die Aufnahme eines sich auf dem Stößel federnd abstützenden Tastkontakts vorgesehen
ist, welcher die Stromversorgung einer im Schalterinne'rn und innerhalb eines Hilfssockels untergebrachten
Glimmlampe übernimmt, und daß der Hilfssockel, den Druckknopf übergreifend, am zugeordneten Sockelteil
mit Hilfe einer lösbaren Rastverbindung festgelegt ist.
Mit dieser Anordnung läßt sich nicht nur eine s.ehr einfache Ansteckbarkeit des Sockels erreichen, wobei
mit dem Ansteckvorgang zugleich die Stromversorgung der Glimmlampe sichergestellt wird, sondern zugleich
auch der Vorteil, daß beim Lösen eines eingeklemmten Stromleiters der Glimmlampen-Hilfssockel
nicht zuerst entfernt werden muß, wie dieses in der nachstehenden Beschreibung im einzelnen noch erörtert
ist.
Nachfolgend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen
beschrieben; es zeigt
F i g. 1 eine Teilansicht, im Schnitt, einer Ausführungsform
der Erfindung,
F i g. 2 eine Detailansicht der Anordnung nach F i g. 1 im Schnitt und
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1.
In einer als Käfig ausgebildeten Formnische 10 eines querunterteilten Schaltersockels 12,14 ist eine V-förmige
Blattfeder 18 in der dargestellten Weise eingesetzt. Der eine Schenkel 16 der Blattfeder dient als Grundplatte,
deren Abmessung dem Grundriß des Käfigs 10 entspricht. Der andere Schenkel ist in bekannter Weise
in zwei Hälften längsunterteilt, wobei in den einander benachbarten Teilbereichen jeder Schenkelhälfte Abbiegungen
20 vorgesehen sind, während die Außenbereiche jeder Schenkelhälfte als Schneidkanten ausgebildet
sind. Diese Schneidkanten legen sich gegen eine den Käfig 10 abdeckende Stromschiene 24 und bilden
mit dieser je eine Klemmstelle. Die Stromschiene 24 ist gleichfalls in einer entsprechenden Formnische des
Sockels festgelegt und führt zum im Schaltersockelinnern vorgesehenen Kontakt. In der Stirnwand 32 des
Käfigs 10 befinden sich Stromleiter-Einführöffnungen 30, die — in Stromleiter-Einführrichtung gesehen —
vor den beiden Schneidkantenbereichen des längsunterteilten Blattfederschenkels 18 liegen. Auf Grund
der Längsunterteilung des Federschenkels 18 ist es daher möglich, daß zwei Stromleiter auch unterschiedlichen
Durchmessers bei 30 eingeführt und sicher fesige-
klemmt werden können.
Die Stromschiene 24 ist im Bereich der Federschenkelabbiegungen
20 mit einer Bohrung versehen. Diese Bohrung fluchtet mit einer abgesetzten Bohrung 36. In
dieser Bohrung ist ein Druckknopf 138 längsverschieb-Hch geführt, ruht mit seinem Unterteil auf den beiden
Abbiegungen 20 des längsunterteilten Federschenkels 18 auf und ragt mit seinem Oberteil aus der Sockelhälfte
14 vor. Der Druckknopf 138 ist mit einem Bund 40 versehen. Ditser Bund sorgt einerseits für unverlierbare
Festlegung des Druckknopfs in der abgesetzten Bohrung 36 und andererseits dafür, daß der Niederdrückhub
des Druckknopfs begrenzt bleibt, um eine bleibende Überdehnung der V-Blattfeder zu verhindern.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, ist das Druckknopf-Unterttil, mit dem der Druckknopf auf der V-Blattfeder 16
aufruht, durch einen Stößel 268 gebildet, der in einer durchgehenden, abgesetzten Bohrung 200 unverlierbar
gehalten ist. Im oberen Teil der abgesetzten Bohrung
200 ist ein ais Schraubendruckfeder ausgebildeter Tastkontakt 264 eingeführt, der zweckmäßig an der zugeordneten
Stromversorgungsfahne 256 bzw. 258 des beigegebenen Hüfssockels 250 befestigt ist. Der Hilfssockel
250 ist (vgl. Fig. 1) zweiteilig ausgebildet, besteht
also aus einem Sockeloberteil 250 und einem Sokkelunterteil 252. Im übrigen hat dieser Hilfssockel die
aus der Zeichnung ersichtliche Form und ist für eine Glimmlampe mit Gewindesockel ausgelegt. Zwei zwischen
die beiden Hilfssockelteile eingebettete Stromschienen 256 und 258 übernehmen die Stromversorgung
zur Glimmlampe.
Die Festlegung des Hüfssockels erfolgt am Sockeloberteil
14 des Schalters auf folgende Weise: Das Hilfssockeloberteil
250 ist mit einem den Druckknopf 138 umgreifenden Fortsatz 250' versehen, unterhalb dessen
die zugeordnete Glimmlampen-Stron.versorgung nebst Scnraubendruekfeder 264 angeordnet sind. Am Sockeloberteil
14 ist ferner eine Rastnase 270 angeformt, gegen die sich das entsprechend vorgezogene Hilfssockelunterteil
252 legt. Bei der an sich zweckdienlichen Ausführung des Hüfssockels aus etwas nachgiebigem
Kunststoff ist es daher möglich, den Hilfssockel dadurch am Sockeloberteil 14 zu befestigen, daß zunächst
die Tastkontakte 264 in die Bohrungen 200 der zugeordneten Druckknöpfe 138 eingeführt werden, wonach
der Hilfssockel so weit nach unten gedrückt wird, bis die Rastverbindung bei 270. 252 hergestellt ist. Um
zu vermeiden, daß beim Lösen eines eingeklemmten Stromleiters der Glimmlampen-Hilfssockel zunächst
entfernt werden muß, empfiehlt es sich, den Fortsatz 250' des Hilfssockel-Oberteils 250 nebst dem hier liegenden
Teil der Stromversorgungsschienen 256. 258 ausreichend elastisch verformbar auszubilden, so daß
das Niederdrücken des Druckknopfes 138 auch durch entsprechendes Drücken auf den l'ortsatz 250' erfolgen
kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schalter mit querunterteiltem Sockel, dessen Stromschienen am anschlußseitigen Ende zu einer
schraubenlosen Stromleiter-Anschlußklemme ergänzt sind, wobei jede Klemme in einer durch die
beiden Sockelteile begrenzten Formnische untergebracht und mit einer Stromleiter-Festklemmfeder
sowie mit einem Löseorgan für das Lösen festgeklemmter Stromleiter versehen ist, das als mit
einem Bund versehener, durch eine Bohrung der zugeordneten Stromschiene durchgreifender, auf der
Stromleiter-Festklemmfeder aufruhender sowie in einer abgesetzten Bohrung des zugeordneten Sokkelteils
verschiebbar und unverlierbar geführter Druckknopf ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß bei zumindest zwei Anschlußklemmen der Druckknopf (138) seinerseits mit einer
abgesetzten, durchgehenden Bohrung (200) versehen ist, in der ein elektrisch leitender Stößel (268)
unverlierbar festgelegt ist und auf der Stromleiter-Festklemmfeder aufruht.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil der Druckknopfbohrung
(200) für die Aufnahme eines sich auf den Stößel (268) federnd abstützenden Tastkontakts (264) vorgesehen
ist, welcher die Stromversorgung einer im Schalter-lnnern und innerhalb eines Hilfssockels
(250) untergebrachten Glimmlampe übernimmt, und daß der Hilfssockel (250), den Druckknopf (138)
übergreifend, am zugeordneten Sockelteil (14) mit Hilfe einer lösbaren Rastverbindung (270, 252) festgelegt
ist
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV0033527 | 1967-04-26 | ||
| DEV0033527 | 1967-04-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1690400A1 DE1690400A1 (de) | 1971-05-27 |
| DE1690400B2 DE1690400B2 (de) | 1976-03-18 |
| DE1690400C3 true DE1690400C3 (de) | 1976-11-04 |
Family
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