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DE168868C - - Google Patents

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Publication number
DE168868C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
springs
spring
lever
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT168868D
Other languages
English (en)
Publication of DE168868C publication Critical patent/DE168868C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/02Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums
    • B21C1/14Drums, e.g. capstans; Connection of grippers thereto; Grippers specially adapted for drawing machines or apparatus of the drum type; Couplings specially adapted for these drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Optical Systems Of Projection Type Copiers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVi 168868 KLASSE 7h.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent 157743 geschützten Antriebsvorrichtung für Drahtziehtrommeln. Bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent legt sich das freie obere Ende der den Mitnehmer m umgebenden Reibungs feder k unmittelbar gegen den kurzen Arm des Winkelhebels g h. Da die Bewegungsebenen des kurzen Hebelarmes h und diejenige des freien Endes i der Feder rechtwinklig zueinander liegen, so ist die Angriffsweise des Hebels an der Feder ungünstig.
Dieser Übelstand soll gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt werden, daß an Stelle des Gewichtes eine Spannbrücke tritt, die achsial zu dem Gehäuse und der Trommel geführt und durch Federn derart mit der Trommel verbunden ist, daß beim Nachlassen des Fußtritthebels eine Einrückung der Reibungskuppelung erfolgt. Die Spannbrücke oder das Spanngewicht wird von einem Winkelhebel zentral unterstützt, der mittels eines Zuggliedes auf das Ende der Reibungsfeder wirkt, um Gewichts- und Reibungsverluste durch Ecken des Gewichtes und der Reibungsfeder zu verhüten.
Die Zeichnungen veranschaulichen drei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung.
Fig. ι ist ein Vertikalschnitt durch eine Antriebsvorrichtung, die mittels eines Gewichtes eingerückt·· wird.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt durch eine Antriebsvorrichtung, bei welcher die Anspannung der Reibungskuppelung durch Schraubenfedern als Ersatz für ein Gewicht erfolgt.
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie B-B durch diese Ausführungsform.
Fig. 5 ist eine besondere Anordnung dieser Ausführungsform für Drahtzüge mit horizontal gelagerten Trommeln.
Der Mitnehmer m wird in gleicher Weise wie bei der Antriebsvorrichtung nach dem Hauptpatent von der Schraubenfeder k umgeben. Das untere Ende dieser Feder ist an dem inneren Teil b der Trommel befestigt. Diese Befestigung ist jedoch in der Zeichnung der einfacheren Darstellung halber fortgelassen. Das obere Ende i der Feder ist durch eine Kette z1 mit dem kurzen Hebelarm- h eines Winkelhebels g h verbunden. Letzterer ist mit einer Welle g1, welche in Lagern g2 ruht, fest verbunden. Der Hebelarm g ist dabei gabelförmig gestaltet, so daß seine beiden freien Enden sich an zwei Punkten unter das Gewicht d legen.
Abgesehen von der bogenförmigen Bewe- gung der freien Enden des Hebels g, welche eine geringe Verschiebung derselben an der Unterseite des Gewichtes d und dementsprechend eine geringe Einseitigkeit der Gewichtswirkung herbeiführen, erfolgt die Kraft- · Übertragung zwischen Gewicht und Hebel dadurch in der Hauptsache zentral.
Die Lager g"1 ruhen auf einer Platte b1, welche mit dem Mittelteil £ durch Schrauben

Claims (2)

verbunden ist. Das Heben und Senken des Gewichtes und dementsprechend das Loslassen und Anziehen der Feder k erfolgt in ganz gleicher Weise wie beim Hauptpatent, so daß eine nähere Beschreibung der hierzu erforderlichen Vorrichtung entbehrlich ist. Um das beim Hauptpatent vorgesehene Spurlager von dem Gewicht der Drahtziehtrommel zu entlasten, ist ein Kugellager ο ίο vorgesehen, welches von dem oberen Halslager ρ getragen wird und seinerseits die Nabe des Mittelteiles b unmittelbar unterstützt.. Dieses Kugellager erleichtert das Herumdrehen der Ziehtrommel von Hand, wenn die Maschine still steht. Bei dem durch die Fig. 3 und 4 veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist das Gewicht d durch eine Spannbrücke d ersetzt, welche auch durch Stifte I gerade geführt wird; an den Enden dieser Brücke greifen zwei Federn d1 an, deren untere Enden wieder mit dem inneren Teil b der Trommel verbunden sind. Die Welle gx trägt hier nur in der Mitte einen Hebelarm g, dessen freies Ende sich unter die Brücke d legt. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß, wenn die Platte e emporgehoben wird, sich die Federn d1 spannen und dementsprechend der Hebel g h die Kuppelungsfeder k nachläßt. Wenn dagegen die Brücke d freigegeben wird, so wird sie von den Federn d1 herabgezogen, wobei die Brücke den Hebel g h so dreht, daß die Feder k den Mitnehmer m fest umschließt und die Ziehtrommel α, wie beabsichtigt, mit herumgenommen wird. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind die beiden Enden der Federn dl in solcher Weise mit den Teilen d und b verbunden, daß man die Federn nicht justieren kann. Es versteht sich aber von selbst, daß schon wegen der Unmöglichkeit, zwei genau gleiche Federn herzustellen, und auch den Abstand der Angriffspunkte der Federenden an d und b an beiden Seiten genau gleich groß herzustellen, eine geeignete Justiervorrichtung für die Federn vorgesehen werden muß. Eine solche Justiervorrichtung könnte darin bestehen, daß man die oberen Enden der Federn mit Gewinde versähe, so daß man sie durch aufgeschraubte Muttern beliebig nachspannen könnte. Diese mit Gewinde versehenen Federenden müßten dann natürlich durch Löcher der Brücke d nach oben hindurchgeführt werden. Die zuletzt erwähnte Ausführungsform eignet sich besonders für die Antriebsvorrichtung von Drahtzügen mit horizontal gelagerten Trommeln, wie Fig. 5 darstellt. Die allgemeine Anordnung solcher Drahtzüge ist an und für sich bekannt, jedoch ist bisher keine geeignete Antriebsvorrichtung für solche Drahtzüge vorgeschlagen, weshalb sie auch nur in beschränktem Umfange An-Wendung fanden. Auf den freien Enden der durch ein Zahnrad % getriebenen, in zwei Lagern ρ laufenden Spindeln s sind die beiden Trommeln a fliegend aufgesetzt. In der Fig. 5 ist die eine Trommel im Achsialschnitt, die andere in der Ansicht gezeichnet. Die Brücke d ist durch Federn d1 mit dem Gehäuseteil b verbunden und wird durch die Stangen I von einem Fußtritthebel bewegt. Im gelösten Zustande der Schraubenfeder k sind die Federn d1 gespannt. Läßt man den Tritthebel los, so nähert sich die Brücke d dem auf der Spindel wie im Hauptpatent festsitzenden Mitnehmer m und bewirkt durch den Hebel g das Anspannen der Feder k. Bei der in den Ausführungsbeispielen gewählten Konstruktion des Hebels g läßt sich die Anordnung so treffen, daß sich das freie Ende dieses Hebels praktisch genau in der Mitte des Gewichtes oder der Brücke d befindet, wenn die Bremsfeder k fest angezogen ist, so daß also in dem Augenblick, in welchem die Ausübung der stärksten Kraft erforderlich ist, jede Einseitigkeit der Ein- go wirkung der Brücke d auf den Hebelarm g praktisch vermieden ist. Pate ν τ-An Sprüche:
1. Antriebsvorrichtung für Drahtziehtrommeln mittels Schraubenfeder-Reibungskuppelung nach Patent 157743, dadurch gekennzeichnet, das an Stelle des Gewichtes eine Spannbrücke (d) tritt, die achsial zu dem Gehäuse (b) und der Trommel geführt und durch Federn (dl) derart mit der Trommel verbunden ist, daß beim Nächlassen der Tritthebels eine Einrückung der Reibungskuppelung erfolgt.
2. Antriebsvorrichtung nach Patent 157743, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (g) das Spanngewicht oder die Spannbrücke zentral unterstützt und mittels eines Zuggliedes, z. B. einer Kette(il) oder Zugstange, auf das Ende der Reibungsfeder wirkt, um Gewichts- und Reibungsverluste durch Ecken des Gewichtes und der Reibungsfeder zu verhüten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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