DE1688195U - Verpakkung aus pappe, insbesondere wellpappe. - Google Patents
Verpakkung aus pappe, insbesondere wellpappe.Info
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- DE1688195U DE1688195U DE1954S0014791 DES0014791U DE1688195U DE 1688195 U DE1688195 U DE 1688195U DE 1954S0014791 DE1954S0014791 DE 1954S0014791 DE S0014791 U DES0014791 U DE S0014791U DE 1688195 U DE1688195 U DE 1688195U
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Description
Zum Versand schwerer tafelartiger lasten, wie z.B· Papierbogenstapelt
wurden bisher Ballen mit Deckrahmen aus Holz verwendet, die von Bandeisen umschlungen waren.
Diese Verpackungen sind natürlich teuer und weisen selbst ein verhältnismässig grosses Gewicht auf, das die Fraehtko- .
sten, aber auch das Traggew-icht in unerwünschter Weise erhöht und zum Tragen oft mehr als zwei Personen benötigt.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, dass die Verpackung _ nach Art der an sich bekannten Stülp-faltschachteln
zugeschnitten - an zwei einander gegenüberliegenden Seitenteilen des Schachtelbodenteiles mit über die Bodenteilhöhe
hinaus verlängerten Laschen versehen sind, und der Verlängerungsteil
gegen den Stammteil umgeschlagen ist, wobei die nicht verlängerten klappbaren Seiten des Bodenteiles innerhalb
und die verlängerten ausserhalb der Deckelseitenteile liegten und wobei weiterhin die Verlän^eruntiSteile der verlängerten
Seiten des Bodenteils gegen ihren Stammteil hin nach innen umgeschlagen sind, und dabei um^ewinkelte Verbindungslaschen
der aussen liegenden Deckelseitenteile übergreifen« Es ist hierbei zweckmässig, die übergreifenden Seiten des Dek-
durch kelteils in an.sich bekannter Weise / Klebstreifen aus Papier*
Shirting oder Kunststoffolien mit dem Bodenteil zu verbinden«
81c, 27. 16SS 195. Scyfcrt Wellpappe
! G.m.b.H.. Rcichenbach FiIs. | Vtrpnk-'
kung .ius Pappe, insbesondere Wellpappe
25. V. 54. S 1+791. IT. 7; Z. 1)
A 26 142 θ
10.September 1954.
Eine so ausgebildete Verpackung für tafelartiges Vereandgut ist in Bezug auf ihre Durchbiegung durch die herumgeklappten Seitenteile des Bodens verhältnismässig steif,
durch die Ineinander-Schachtelung der Seitenteile aber im gesamten so fest, dass es besonderer Verbindungsmittel im
allgemeinen nicht bedarf, wenngleich ein zusätzlicher Verschluss am besten durch Verkleben mittels Shirting, Papierstreifen, Heftklammer-η oder Plomben möglich ist·
Damit daa so verpackte Versandgut leicht und bequem
getragen werden kann, sind die aussen liegenden und mit verlängerten laschen versehenen Bodenteile, deren Verlängerungteile gegen den Stammteil umgeschlagen sind, mit Handgriff-Ausschnitten versehen, die sich gegenseitig decken., Liese
Handgriff öffnungen sind so ausgeführt, dass nur eine ganz,
die andere Jedoch unvollständig unter Bildung einer Zunge ausgestanzt ist und diese Zunge naoh dem Zuriicksohlagen
der Verlängerungeteile gegen das die offene Hand&riffuffnung aufweisende Stammteil um deren Griffkante umgelegt werden kann. Zweckmässig ist der Griffbereioh der die Grifföffnung aufweisenden Laschen in irgendeiner Weise verstärkt·
Diese Verstärkung kann aus einem Streifen oder Rahmen eines auf die Laschen aufgeklebten, rissfesten Gewebes oder einer
Kunststoff-Folie bestehen, jedoch ist es auch möglich, Verstärkungen in Form einer Leiste, eines Stabes o.d'gl. in den
Falzgrund einzulegen.
Um den Verlängerung8teil des Seitenteils laicht umschlagen und hinter die Verbindungelasohen der Seitenteile
A 26 142 e
10.September 1954.
q-16
*L1C>
, 2J.- « «? 195. Scyfert Wellpappe
G.m.b.H., Reichenbach FiIs. | Verpackung
aus Pappe, insbesondere Wellpappe 2x 9. 34. S 1+791. (T. 7; Z. 1)
des Deckelteils rollen zu können, weisen die Seitenteile vor
zugsweise mehrere Län^sfalze auf.
In der Zeichnung ist ein Auaführun&sbeispiel dee Gegenstandes der Erfindung sohematisch dargestellt; es zeigen:
Pig. 1 eine Verpackung nach der Erfindung in geschlossenem Zustand,
Pig. 2 einen Teil einer Verpackung in zum Teil geöffnetem Zustand,
Pigi? 3 einen senkrechten Schnitt duroh die geschlossene Stirnwand mit angrenzendem Deckel- und
Seitenstiiok;
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch eine Längaseitenwand der geschlossenen Packung mit angrenzendem Deckel- und Bodensfiick,
Fig. 5 einen gleichen Schnitt wie Fig. 4 bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung,
Der Bodenteil 10 weist zwei lan^e Seitenteile 11 und.
zwei kurze Seitenteile 12 auf (7?ig. β'und I) <f die Seitenteile
11 erstrecken sich über die Läntisrichtunä der Verpackung,
wogegen die Seitenteile 12 an den Stirnseiten d-r.c
Bodenfläohe 10 angeschnitten sind.
81c, 27. 16SS 195. Scvfcrt Wellpappe ο «Γ7
G.m.b.H., Kcichenb.ich Fils. | Verpak- Z. U".
kung aus Pappe, InSbCs1InJtTc Wellpappe.
25. 9. 54. S !47Vl (T. 7; Z. I)
A 26 142 e j
11.September 1954·
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Die Seitenteile 12 der Verpackung bestehen ihrerseits aus je einem Stammten 120 und je einem laschenartigen
Verlangerungsteil 121. Zwischen beiden besitzen die
Seitenteile 12 Querfalze 122. Im Teil 121 ist eine fensterartige unvolletänftge Ausstanzung 1213 vorgesehen; die
hierbei gebildete Zunge 1214 verbleibt am Teil 121. Der Stammteil 120 der Seitenteile 12 besitzt einen vollen Ausschnitt 1201.
Der Zuschnitt des Stülpdeckels 13 hat ebenfalls Seitenwandteile 14 bezw. 15. Die Seitenwandteile 14 sind noch
mit Verbindungslaechen 140 versehen,
-Zur Bildung der Verpackung werden zunächst nur die Seitenteile 11 dos Bodenteiles 10 hochgeklappt,, naohdem
die bogen- oder tafelförmige Ware auf die Grundfläohe 10
des Bodenteils aufgelegt wurde.
Dann wird der Deokelteil 13 aufgelegt und mit seinen Seitenteilen 14 und 15 nach unten geklappt. Hierbei Über-',
greifen diese Seitenteile 14 des Deckels die Seitenteile 11 des Bodenteils; die Seitenteile 14 können miteinander
oder nur mit den lachen 120 zusätzlich verklebt werden.
Danach werden die ^erbindungsiaschen 140, wie es in der
Pig. 2 dargestellt ist, nach innen auf die Aussenseite der
Seitenteile 15 geklappt und nunmehr die Laschen 12 des Bodenteils hochgeklappt, längs der Querfalze 122 gefalzt
und mit dem Verlängerungsteil 121 zwischen die Verbindungslaschen 140 der Seiten-teile 15 des Deckels eingeschoben,
Die Zun^e 1214 der Lasche 121 wird
81c, 27. 16SS 195. Scyfort Wellpappe ,.„«l
G.m.b.H.. RcidienbadrFils. | Vcrpak- 2. DEZ.1SÄ
kung aus Pappe, insbesondere Wellpappe 25. 9. 54. S 14 791. (T. 7; Z. 1)
A 26 142 h
ll.September 1954»
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durch die öffnung 1201 des Stammteils 120 hindurchgezogen,
sodass beim Tragen die Stanzschnittkante abgedeckt
Um ein Einreissen der Griff öffnungen 1201 zu vermeiden»
kann deren Bereich mit einer Verstärkung versehen werden; dies ist durch Aufkleben eines besonders reissfesten Gewebes,
Kunststoffes o.dgl. auf die lasche 120 möglich, jedooh
auch durch Einlegen einer Leiste 16 (?ig. 2) aus Holz o.dgl.
Der Zeichnung (Pig. 4) kann entnommen werden, dass die Seltenteile 11 des Bodenteilee 10 von den Seitenteilen
14 des Deckels 13 und die Seitenteile 15 des Deckels 13 von den Seltenteilen 12 bezrw. 120, 121 des Bodenteiles 10 übergriffen
werden (Fife. 3). Hierdurch ist die Verpackung troVz
ihrer Zweiteiligkeit ausserordentlich steif und zur Aufnahme auch schwerer bogen* bezw. tafelförmiger Lasten,wie z.
B. Papierbogenstapel,fähig.
Ale für die Verpackung zu verwendendes Material kann
Wellpappe, Hartpapier« gegebenenfalls auch ein entsprechender Kunststoff verwendet werden. Bei Verpackungen mit unverhältnismässig
langen Seitenteilen können diese durch Einlegen von dünnen Holzleisten 17 (Fig. 5) verstärkt werden, die
ein Durchbiegen des schwer belasteten Bodenteils der Verpackung verhindern. In diesem Falle empfiehlt ea sich besonders,
die ^eile 14 und 120 miteinander zu verkleben.
Der Verschluss kann durch nicht gezeichnete Klebstreifen, Klammern oder Plomben gesichert werden.
Claims (1)
- ί 81c, 27. 16«vS 195. Scvfcrt Wellpappe -, G.m.b.H.. Reichenbnch FiIs. | Yerpak- L kung aus Pappe, insbesondere Wellpappe. 25. 9. 54. S 14 791. (T. I.V. 1)PA572462*259.5[A 26 142 611.September 1954·q-16 · ■- 6 -S.chutzansprüchet1. Verpackung aus Pappe, inabesondere Wellpappe für gröesere gegebenenfalls von zwei Personen zu tragende Iaatenf trie schwerere Papierbogenstapel, dadurch gekennzeichnet, dass sie - nach Art der an sich bekannten StUlpechaohteln zugeschnitten - an zwei einander gegenüberliegenden Kappbaren Seitenteilen des Sohaehtolbodenteils mit über die Bodenteilhöhe hinaus verlängerten Laeohen (120, 12l)versehen sindp und der Verlängerungsteil (121) gegenden Stammteil (120) um,>ie3chl»gGr ist, wobei die nioht verlängerten klappbaren Seiten (11) des Bodenteils (1O) innerhalb, und die vQvl'anserten (12) auseerhalb der Deokelseitenteile (13) liegen und wobei weiterhin die 7erlänoerungsteile (121) der verlängerten Seiten (12) des Bodonteiles(lO) gegen ihren Stammten (120) hin nach innen umgeschlagen sind und dabei abgewinkelte Verbindungslaschen (140) der aussen liegenden Deckolseitenteile (14)-übergreifen»• 2.' Verpackung naoh Anspruch lf dadurch gekennzeichnet, sowohl der Stammteil (120) wie die Verlängerungte'Io (121) der aussen liegenden Seitenlaochen (12) des. So.-lonteils einander deckende Rand gjri ff ausschnitte (120if 123'S} aufweisen,, und dass die eine Handgriff öffnung" (12Γ.3) -nv.caie
unvollständig ausgestanst und/dabei gebildete 2u.n&oA0(\ 1 AO a |81c> -'■ '6SS I95· Scyferr Wi.Ilp.ippc 0 nc7db l$d θ ^ G.m.b.H., Reichcnbnch I-ils. | VcrpA- 2. BtZ.11· οΘρΙίβΠΛθΓ 1954· ,kungaus Pappe, insbesondere Wcllp.ippe.q_!5 _ γ j 25. V. 54. S 1+791. (T. 7; Z.I)(1214) um die Griffkante der anderen offenen Handgrifföffnung (1201) gelegt ist. . .3. Verpackung nach Anspruch 1 und 2, daduroh gekennzeichnet, dass der Griffbereich der die ^rifföffnungen (1201, 1213) auf weisenden Teile (120, 121), insbesondere dee Stammteiles ( 120) verstärkt ist.4. Verpackung nach Anspruch 3t daduroh gekennzeichnet, dass der Steg des Stammteiles (120) durch Auf- oder Einlagen von Verstärkungsmaterial in den Falzgrund verstärkt ist.5. Verpackung nach Anspruoh 3 und 4, daduroh gekennzeichnet, dass die Verstärkung aus einem auf das das Grifflooh enthaltende Seitenteil (120) aufgeklebten reissfesten Gewebe oder einer Kunststoff-Folie besteht.6. Verpackung nach Anspruoh 3 und 4» dadurch gekennzeichnet, dass die Verstürkuno in Form einer Leiste (16),eines Stabes oder dgl. in den Falzgrund eingelegt ist.7· Verpackung nach Anspruch 1 bis 6, daduroh gekennzeichnet, dass die Handgrifföffnung (1213) aufweisende Verlängerungslasohe (121) des Bodenteiles (10) mit mehreren Längsfalzen (122) versehen ist.8. Verpackung nach Anspruch 1 bis 7, daduroh gekennzeichnet, dass die innen liegenden Seitenwände (ll) des Bodenteiles (10) durch Holzleisten (17) o.dgl. verstärkt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1954S0014791 DE1688195U (de) | 1954-09-25 | 1954-09-25 | Verpakkung aus pappe, insbesondere wellpappe. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1954S0014791 DE1688195U (de) | 1954-09-25 | 1954-09-25 | Verpakkung aus pappe, insbesondere wellpappe. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1688195U true DE1688195U (de) | 1954-12-02 |
Family
ID=32114368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1954S0014791 Expired DE1688195U (de) | 1954-09-25 | 1954-09-25 | Verpakkung aus pappe, insbesondere wellpappe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1688195U (de) |
-
1954
- 1954-09-25 DE DE1954S0014791 patent/DE1688195U/de not_active Expired
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