DE1685929A1 - Reibvorrichtung fuer Faeden - Google Patents
Reibvorrichtung fuer FaedenInfo
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Description
0 FBANKFUET A. M. 1 9 ο 1 2 « 1 9 6
9877
POSTSCHMEBSffACff 1108B
liederland.se Organisätie voor Toegepast-lfatuurwetenschappelijk
Onderzoek ten behoeve van JÜTijverheid, Handel en Verkeer,
Juliana van Stolberglaan 148, Haag, Niederlande
Reibvorrichtung für Fäden
Die Erfindung betrifft eine Reibvorrichtung für vorgesponnene
und ähnliche Fäden, die aus Stapelfasern zusammengesetzt sind, welche Vorrichtung aus zwei drehbaren Reibscheiben
von etwa gleicher Grosse besteht, die parallel und eng einander zugeordnet sind.
Eine derartige Reibvorrichtung ist als Hilfseinrichtung ber
kahnt, die zwischen der Vorder- und Rückwalze einer Zugeinrichtung
angeordnet ist, um die wechselseitige Anhaftung f der Fasern während des Zuges des Garnes zu verbessern« Eine
solche Reibeinrichtung, die mit Reibscheiben ausgestattet ist, ist bekannt, und zwar für die Glattung und Komprimierung
der Garne. Bei dieser Vorrichtung wird das Garn jedoch nicht zwischen die Scheiben längs der Sehne eingeführt.
Es hat sich gezeigt, dass die Verwendung einer solchen
Einriohtung für die Behandlung von Garnen od.dgl„ in
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der Regel zu unbefriedigenden Ergebnissen führt» Dies mag
insbesondere der Neigung der Fäden zuzuschreiben sein, aus
der gemeinsamen Sehne der beiden Scheiben herauszulaufen,
was dazu führt, dass der Durchlauf der Fäden zwischen den Scheiben instabil ist und dadurch die Behandlung zu unregelmässigen
Ergebnissen führt«
Darüber hinaus und trotz des G-lättungseff ektes von kanalförmlgen
Führungen, die angewandt werden, werden herausragende Fasern um den Fadenstrang gewickelt, wobei sie
Stellen mit einer grösseren Dichte bilden, die dem späteren Ziehen des Fadens mehr Widerstand bieten und somit zu
Unregelmässigkeiten im ü-arn führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabenstellung zu Grunde, eine
Htibvorrichtung der genannten Art zu schaffen, die die oben
erwähnten Machteile nicnt aufweist» Diese Aufgabenstellung
ist mit.einer Reibvorrichtung der genannten Art gelöst, die
h nach der Erfindung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet
ist, dass die Fadenführung in einer Distanz von etwa maximal
10 mm vor der Einlaufstelle zu den Reibscheiben angeordnet ist und an dieser Stelle einen Verdriliungsstop für das Vorspinnen
hervorruft.
Die Führung des Fadens nahe an dem Punkt, an dem er zwischen
die Reibscheiben eintritt, führt zu einem ruhigen und stabilen Durchlauf des Fadens, während der Verdrillungsstop, der
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in einer kleinen Distanz vom Ziufuhrpunkt angeordnet ist,
zu einer li'insciiränkung einer FaIscnverdrillung führt, die
im Faaen durch die iteibscneiben in einem kleinen Teil des
Fadens erzeugt wira und die überraschenderweise in der Lage ist, dass das Umwickeln herausragender jfäsercnen um den
Fädenstrang vermieden "wird. Das Ergebnis "besteht darin,
dass eine grössere (ileiciimassi^keii; bei der Herstellung von
Fäden erre.icnt wird ο .
ü-euLiss uer Erfinauiig wird ein Verdrillungsstop aaaurch er- w
reiciit, dass die G-arnführung aus zwei Pührungselementen besteht, die seitlich in Bezug zueinander ab^ekropitsiiido
Me Führ uxigs el ernenne sind teilweise auf ü-runa ihrer Abkröpf
uiig vom Ji'aaen umscnlungen und verhindern daaurch eine
falsche Verdrillung, uie im Faaen durch aie Reibscneiben oewirkt
wird*
iiiiie aiiaere eriinaungsgemasse Art, dass aie Garnführung einen
Yerdrilxunösstop hervorruft;, Desteht darin, dass eiu Teil ή
"der Führungsiläcne der G-arniünrung eine der Reibscneiben
teilweise überlappt, und zwar mit einer solch kleinen Dietanz,
dass der JbYaäen gegen" aie Reibscneiben aurcii diese Fläche gearüci£t
wirdo Der DruckeinilusiD, dem der Faden zwiscuen der
Garnführung und den Reibscneiben unieriiegt, verhindert eine
falsche Verdx'iliung, die -sljcn in aen Teil des Fadens fortsetzt,
uer nocn den Druckpunkt zu passieren hat» jjem&enicASs
reduziert sicn die i'alscnverdrillune auf den Teil ues Padens,
" . 1098:: :;.71 . o./4
BADOBtGlNAL
der sich zwischen den Reibscheiben befindet, was zu einer
sehr gleichmässigen und fehlerfreien Verspinnung führt»
Ein anderer Nachteil von Reibvorrichtungen der genannten
„Art, auf die sich die Erfindung bezieht* besteht darin, dass
_im Falle von Unregelmässigkeiten in der Dicke des Fadens
die Reibscheiben, die in den bekannten Vorrichtungen gegeneinander gepresst werden, durch eine Feder oder durch eine
Gewichtsbelastung den dickeren Fadenteil verdichten, wenn-φ
er durch die Reibscheiben läuft, während die benachbarten Fadenteile frei und unverdichtet die Reibscheiben durchlaufen·
Dies führt zu unregelmässigkeiten im Faden und -hat einen
nachteiligen Einfluss auf die Qualität des herzustellenden
Garnes.
Diese Nachteile von Reibvorrichtungen bekannter Art werden
beseitigt und zu diesem Ziel ist die Vorrichtung gemäss der
Erfindung weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass die Reib- * scheiben mit rauhen Oberflächen versehen sind, die gegeneinander
gerichtet sind, und dass unter der rauhen Fläche mindestens einer der Reibscheiben eine lage aus elastischem
Material vorgesehen ist·
Bei einer solchen Reibvorrichtung ist die Breite des Schlitzes
zwischen den Scheiben selbst an die Unterschiede in der
Dicke des Fadens anpassbar, so dass der ganze F&denafesclinitty
der sich zwischen den Scheiben befindet, mit diesen in Be-
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_ 5 —
rührung ist, woraus ein gleichmässigeres Garn resultiert.,
Weitere Einzelheiten werden nachfolgend an Hand der zeichnerischen
Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläuterte
■
In dieser Darstellung zeigt
Fig«, 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt längs linie II-II gemäss Pig. 1j ™
Pig. 3 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der
Fadenführung;
Pig« 4- eine Vorderansicht der Führung gemäss Fig. 3»
Figo 5 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform
der Führung und
Figo 6 eine Seitenansicht der Führung gemäss Figo 5«
■ ■ ■ . ' ι
Der Faden 1, der beispielsweise von einer Zugvorrichtung ;
kommt, wird durch zwei parallele Scheiben 3 und 4 über eine Garnführung 2 geleitet. Die Scheiben 3 und 4 sind auf Wellen
5 und β befestigt, von denen sie auch ihren Antrieb im
Sinne der angegebenen Pfeile· 7> 8 erhaltene
Auf der Scheibe 3, äie aus Metall bestellt, befindet sioh
eine rauhflächige Beschichtung 9e Bi© Scheibe 4 ist mit
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BAD
einer entsprechenden Beschichtung 10 versehen, v/obei sich
jedoch unter dieser lage 10 eine weitere Lage 11 aus elastischem Material "befindet.
Die Scheiben 3 und 4 sind so einander zugeordnet, dass sie einen gewissen Druck auf den durchlaufenden Faden 1 ausüben.
Dieser Druck wird gleichmässig durch die elastische Zwischenlage 11 dem Fadenteil mitgeteilt, der sich zwischen
£ den Scheiben 3 und 4 befindet. Die Teile der Scheiben 3 und
4, die mit dem Faden in Berührung stehen, haben eine gleiche
und gleichgerichtete Geschwindigkeitskomponente'parallel zum laden, wodurch dieser einem Transporteffekt unterliegt.
Abgesehen davon, haben sie aber auch gleiche, aber entgegengesetzt gerichtete ArbeitsgeschwijudigkeitskoHiponenten,
die senkrecht zum Faden stehen, und diese Komponenten rufen
die gewünschte Reibwirkung am Faden hervor, wenn er durch die Scheiben 3 und 4 läuft. Ein vergrössertes Ausführungsbeispiel der Führung 2 ist in den Figuren 3 und 4 darge-
P stellte Diese Ausführungsform besteht aus einer Basisplatte
12, mit der die Führung am Vorrichtungsrahmen befestigt wird» Ferner weist sie eine trogförmige Führung 13 und einen
Haken 14 auf, der aus serhalb der Durchlauf achse der Führung
13 angeordnet ist·, Die Abbiegung des Fadens 1 um den Haken
14 und um die Kante der Führung 13 dient zum Zwecke des Verdrillungsstops, durch den die Falschverdrillung, wie sie
im Faden durch die üollung zwischen den Scheiben 3 und 4
hervorgerufen würde, begrenzt ist auf ten Fadenabschnitt,
~ ■ - . . ■ 109839/0371 ββ/7
der sich -zwischen der Fadenitinrung 2 und den Scheiben $
und 4 befindet*
Die führung 2 zusammen mit dem Haken 14 ist rechts vor
den Scheiben 3 und 4 angeordnet, um so weit wie möglich
den Fadenabschnitt zu reduzieren, in dem die Falsenverdrillung
auftreten kann.
Eine weitere ver^rösserte Ausführungsform ist in den Figuren
5 Una 6 dargestellt» woDei die führung aus einem ebenen M
Metallblatt 15 Desteht, das eine lippe 17 auiweist, die
von einer Kante 16 abgebogen ist. Diese Garnführung.ist
ebenfalls am Vorxicntungsrahmen befestigt und derart den
üeibscneiben 3 und 4 zugeordnet, dass die Lippe 17 teilweise
gegenüber der wirksamen Oberfläche der Reibscheibe 4 steht.
Der Faden 1 wird über die obere Fläche des jslatces 15 zugeführt,
um die Kante 16 gexeitet und passiert die Eückseite
der Lippe 17 auf der Bodenseite des Blattes 15& Dies
bewirkt, dass der iaaen zwischen die Scheibe 4 und die *
Lippe 17 gepresst wird, und verhindert, dass der Faden
durcn die Scneibe 4 in Drehung versetzt wird, ehe er die Lippe 17 passiert hat. Auf diese Weise wird sicher verhindert,
dass frei herausragende Fäseroiien sich selbst um den
Faden winaen·
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Claims (4)
- Patentansprücheο Vorrichtung für die Reibung von Vorgesponnenen und ähnlichen Fäden, bestehend aus drehbar gelagerten, sich gegenüberstehenden Reibscheiben, dadurch gekennzeichnet , dass den sich überlappend angeordneten Reibscheiben (3, 4) eine im Abstand von etwa maximal 10 mm vor der Fadeneinlaufstelle angeordnete, als Verdrillungsstop wirkende Fadenführung (2) zugeordnet W ist, die mit der gemeinsamen Sehne der beiden Scheiben(3, 4) fluchtend angeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die ^Fadenführung (2) aus zwei Führungselementen (13ViI4) besteht, die abgekröpft einander zugeordnet sind»
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e fc kennzeichnet, dass ein Teil der Führungsfläche eine der Reibscheiben teilweise überlappt und dieser in einer Distanz derart zugeordnet ist, dass der durchlaufende Faden gegen die Scheibe gedrückt wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch g e k e η η ζ e i ch,η e t , dass die Führung aus einer Tragfläche (15) besteht, die parallel zu den Achsen (5, 6) der beidien Scheiben (3, 4) befestigt ist, wobei die Führung am Ende10 9833 /0.37t ." \0/2BAD ORiGlNAteiner im wesentlichen geraden Kante (16) eine Lippe (17) aufweist, die rechtwinklig zur Kante verläuft, und dass die Führung in Bezug auf die Scheiben in solch einer Stellung befestigt ist, dass die Kante mit der gemeinsamen Sehne der Scheiben fluchtet, wobei die lippe mit geringer Distanz eine der Scheiben überlappt,ο Yorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , dass die Reibscheiben (3, 4) mit einer rauhen Oberfläche auf der Seite versehen sind, mit der sie gegeneinander gerichtet sind, und dass mindestens unter einer der rauhen Oberflächen eine lage (11) aus elastischem Material angeordnet ist·109839/0371Leerseite
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