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DE1685988A1 - Spulvorrichtung fuer Textilmaschinen - Google Patents

Spulvorrichtung fuer Textilmaschinen

Info

Publication number
DE1685988A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
drive
yarn
bobbin
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671685988
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Walter Edouard
Alan Evans
Walter Parker
Frederick Scragg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernest Scragg and Sons Ltd
Original Assignee
Ernest Scragg and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernest Scragg and Sons Ltd filed Critical Ernest Scragg and Sons Ltd
Publication of DE1685988A1 publication Critical patent/DE1685988A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • B65H67/0405Arrangements for removing completed take-up packages or for loading an empty core
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Essen, den 3· November 1967 (29 499/Kle/th)
PATENTANWALT Dr. Andrej 3wski 43 Et-sen, Ket*-wi<? -r Str. 36 (Am Hiuütlkihnkof - Lidilburg)
Patentanmeldung der Firma ERNEST SCRAGG & SONS LIMITED P.O.Box No. 16, Sunderland Street, Maoolesfield, Cheshire/-England -
Spulvorrichtung für Textilmaschinen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Spulvorrichtung für Textilmaschinen, in denen ein Textilgarn auf einer Spule oder dergl. aufgespult wird, wie dies beispielsweise bei Spinnmaschinen, Zwirnmaschinen oder Krauselmaschinen der Fall ist.
Der große Nachteil bisher üblicher Spulvorrichtungen besteht darin, daß einmal der Austausch einer vollen Spule gegen eine Leerspule von Hand erfolgt und zum anderen hierzu die Maschine abgestoppt werden muß.
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Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen durch eine Spulvorrichtung, welche durch automatischen Austausch einer vollen Spule gegen eine Leerspule die Überwachung der Maschinen wesentlich erleichtert. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß in einer Spulvorrichtung der eingangs genannten Art eine Anordnung vorgesehen ist, mittels welcher der Garnzulauf zu einer vollen Spule so lange durchführbar ist, bis eine Leerspule in Aufwickelposition bereit liegt und das zur vollen Spule laufende Garn zwischen beiden Spulen zertrennt ist. Dadurch braucht die Garnzuführung während des SpulVorganges, d.h. während des Spulenwechsels nicht unterbrochen zu werden.
Unter einer "vollen Spule" ist eine Spule zu verstehen, welche sich eine gewisse Zeitspanne hindurch an einer Aufspulstelle befunden hat und durch irgendeine geeignete Meßeinrichtung, wie beispielsweise durch Messung des Spulendurchmessers oder Messung des Garndurchlaufes oder auch durch Messung des Zeitablaufes als "voll" festgestellt wurde. So lässt sich bei einigen Maschinen die erfindungsgemäße Spulvortientung für einzelne Aufspulstellen einsetzen, wobei für jede dieser Stellen eine Meßeinrichtung zum Einschalten des Spulvorganges vorgesehen ist, oder es lassen sich auch die Spulvorrichtungen zu Gruppen zusammenfassen, beispielsweise gekoppelt mit einer Zeitsteuerung, wobei eine volle Spule entfernt wird, gleichgültig ob eine bestimmte Garnmenge aufgespult ist oder nicht.
Zweckmäßigerweise wird zur Erleichterung des Zertrennens des der vollen Spule zulaufenden Garnes das Garn unter Spannung gehalten, und zwar vorzugsweise unter kurzzeitig verstärkter Spannung, bis das Garn zerschnitten ist.
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Dabei hat sich herausgestellt, daß beim Zertrennen des Garnes zwischen der vollen Spule und der Leerspule das Ende des durchlaufenden Garnes derart kräftig zur Leerspule hinschnellen kann, daß es von dieser mitgerissen wird und dadurch auf der Leerspule aufgespult werden kann. Besonders wirkungsvoll ist dies naturgemäß, wenn das Garn vor dem Zerschneiden bereits an der Leerspule anliegt.
Bei einer speziellen Ausbildung einer Spulvorrichtung in einer Textilmaschine mit einem als Becherrolle ausgebildeten Hauptantrieb an einer Spulstelle, durch welche eine Aufnahmespule verdrehbar ist, ist ein Hilfsrollenantrieb für eine vom Hauptantrieb freigegebene volle Spule vorgesehen, welcher diese volle Spule bis zum Zerschneiden des Garnes in dem zum Aufspulen des Garnes erforderlichen Drehsinn weiter verdreht. Um das Garn bis zu seinem Zerschneiden in verstärktem Maße zu spannen, wird zweckmäßigerweise der Hilfsrollentrieb derart ausgebildet, daß er die volle Spule mit einer gegenüber dem Hauptantrieb höheren Umfangsgeschwindigkeit verdreht. Zweckmäßigerweise ist der Hilfsrollentrieb auf der der hin- und herlaufenden Garnführung gegenüberliegenden Seite der Aufspulstelle angeordnet, wodurch das zu der vom Hilfsrollentrieb in Drehung versetzten vollen Spule laufende Garn durch die Aufspulstelle unter Spannung hindurchgeführt werden kann. Dieses gespannte Garn läuft beispielsweise über die Becherrolle, sodaß der Hauptantrieb noch mithilft, die volle Spule von der Aufspulstelle dem Hilfsrollentrieb zuzuleiten. Vorzugsweise erfolgt die Lagerung der Spule an der Aufspulstelle in der Weise, daß eine nach dem Aufspulen freigegebene volle Spule infolge ihres Eigengewichts auf den Hilfsrollentrieb zugleitet. Insbesondere ist vorgesehen, daß die Spule
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derart gelagert ist, daß ihre Achse gegenüber der durch die Achse der Becherrolle hindurchgehenden Vertikalebene nach der der Garnführung gegenüberliegenden Seite versetzt ist.
Der Hilfsrollentrieb kann aus zwei Rollen bestehen, welche die volle Spule aufnehmen und in Drehung versetzen, wobei eine dieser beiden Rollen gegenüber der anderen abgesenkt werden kann oder auch beide auseinandergeschwenkt werden können, sodaß nach dem Zerschneiden des Garnes die volle Spule von der Maschine abgenommen werden kann, indem sie beispielsweise auf ein Förderband oder eine Rutsche gleitet, welche zu einem Auffangbehälter führt.
Bei einer Spulvorrichtung, die in einer doppelseitigen Textilmaschine mit mehreren Spulstellen auf jeder Maschinenseite eingebaut ist, liegt zweckmäßigerweise jeder dieser Hilfsrollentriebe zwischen zwei einander gegenüberliegenden Aufspulstellen der beiden Seiten der Maschine und kann dadurch beide bedienen. Zweckmäßigerweise ist für den Hilfsrollentrieb in diesem Fall ein umkehrbarer Antrieb vorgesehen, der beim Aufspulen auf der einen Masöhinenseite die beiden Rollen in einer Richtung in Drehung versetzt und beim Aufspulen an der gegenüberliegenden Aufspulstelle die Rollen in entgegengesetzter Richtung verdreht. Dies erleichtert das stoßweise oder gruppenweise Aufspulen und den Einsatz eines in Längsrichtung der Maschine mitten durch diese hindurchlaufenden Förderers, welcher die vollen-Spulen fortträgt. Im Betrieb wird zum Aufspulen zunächst eine Anzahl von Spulstellen auf der einen Seite der Maschine eingeschaltet und anschließend die entsprechenden Aufspulstellen an der anderen Seite, Die Umkehrung der Hilfstriebe lässt sich leicht ohne Umkehrung des ursprünglichen Antriebes
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erreichen, indem jeweils eine Rolle eines Rollenpaares einer Antriebsgruppe auf einer Welle und die anderen Rollen auf einer aprallelen Welle montiert werden. Diese beiden parallelen Wellen werden dann wahlweise mit entsprechenden Kettenrädern gekuppelt, welche durch die einander gegenüberliegenden Seiten einer Antriebskette angetrieben werden, wodurch, wenn die eine Rollenwelle eingekuppelt ist, sie in einer Richtung verdreht wird, und, wenn die parallele Welle eingekuppelt ist, sie sich in der entgegengesetzten Richtung dreht. Dies bedeutet eine wesentliche Vereinfachung in der Konstruktion derartiger Textilmaschinen.
Die zum Zertrennen des Garnes zwischen einer Leer- und einer vollen Spule angeordnete Schneideinrichtung kann auf beliebige Weise ausgebildet werden. Bei einer besonders vorteilhaften Ausbildung, insbesondere für die vorbeschriebenen automatischen Spulvorrichtungen, besteht diese Trenneinrichtung für das Garn aus einer abgewinkelten Platte mit einem in Laufrichtung des Garnes zur" vollen Spule verlaufenden Schlitz und einer unter diesem Schlitz angeordneten Schneideinrichtung. Die eigentliche Schneideinrichtung liegt dabei derart unter diesem Schlitz, daß das der vollen Spule zulaufende Garn, welches durch die Garnführung in den Schlitz geleitet wird, zwischen die beiden Schneiden der vorzugsweise als Schere ausgebildeten Schneideinrichtung gelangt. Die abgewinkelte Platte kann gleichzeitig auch als Führung für eine von der normalen Antriebsrolle zum Hilfsrollentrieb freigegebenen vollen Spule dienen.
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Die Leerspulen werden zweckmäßigerweise in einem Magazin im Oberteil der Maschine gelagert und das Magazin besitzt zweckmäßigerweise an jeder Aufspulstelle eine Mündung mit Lippen, welche eine Leerspule derart festhalten, daß sie durch einen Übertragermechanismus ergriffen und dem Spulenhalter an der Aufspulstelle zugeführt werden kann. Dieser Übertragermechanismus besteht nach einer Besonderheit der Erfindung aus auf Schwenkarmen sitzenden Halteorganen, welche zwischen der MagäzinmUndung und der Aufspulstelle verschwenkbar sind, wobei diese Halteorgane und ihre Schwenkarme zur Freigabe einer Spule auseinander und zum Ergreifen einer Spule gegeneinander drückbar sind. Bei · einer Ausbildung sind die beiden Schwenkarae zur Freigabe einer Spule in axialer Richtung voneinander trennbar und stehen zum Ergreifen einer Spule mittels ihrer Halteorgane unter Federdruck. Bei einer anderen Ausführung ist einer der beiden Schwenkarme starr und der andere besitzt einen angelenkten Vorderarm, welcher das entsprechende Halteorgan trägt, sodaß durch Verschwenken dieses Vorderarmes eine Spule freigegeben bezw· ergriffen werden kann.
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
Figur IA und IB die schematische Darstellung einer Falschdrallmaschine in Seitenansicht mit der erfindungsgemäöen Vorrichtung, wobei Figur IA den oberen Teil und Figur IB den unteren Teil der Maschine darstellen;
Figur 2 eine Ausführung der Trenneinrichtung in vergrößertem Maßstabe;
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Figur 3 einen Schnitt durch Figur 2 längs der Linie 3-3; Figur 4 einen Blick auf Figur 2 in Richtung des Pfeiles 4;
Figur 5 die Seitenansicht eines Spulenträgers und des Übertragermechanismus der in den Figuren IA und IB dargestellten Anordnung;
Figur 6 einen Schnitt durch Figur 5 längs der Linie 6-6; Figur 7 einen Schnitt durch Figur 5 längs der Linie 7-7;
Figur 8 eine Antriebsanordnung mit den gleichen Merkmalen wie bei den Figuren 5 bis 7» die in die in den Figuren IA und IB dargestellte Maschine eingebaut ist; und
Figur 9—11 Einzelheiten dieses Antriebes.
Bei der in den Figuren IA und IB dargestellten Maschine handelt es sich um eine Falschdrallmaschine, in deren unterem Teil Spulen 10 in einem entsprechenden Gestell angeordnet sind, von denen ein Garn, beispielsweise ein synthetisches Garn wie Nylon, durch Zuführrollen 10a einem Heizer 11 und einer Falschdralleinrichtung 12 zugeführt werden, von wo aus das Garn über Zuführrollen 11 einer Aufspulstelle zugeführt wird, die im Oberteil der Maschine angeordnet ist, und wo das Garn auf einer Spule oder dergl. aufgespult wird.
Derartige Maschinen besitzen im allgemeinen eine große Anzahl von Falschdrallanordnungen und infolgedessen befinden sich entsprechend viele Spulstellen längs jeder Seite der Maschine, wobei der Antrieb für die entspreohen
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den Teile, über Antriebswellen oder über Antriebsriemen von entsprechenden Antriebsgehäusen am einen oder an beiden Enden der Maschine aus erfolgt.
An Jeder Aufspulstelle befindet sich ein Hauptantrieb, wie beispielsweise eine Becherrolle 14, durch welche eine Spule 15, auf der das Garn aufgespult werden soll, mit praktisch konstanter Umfangsgeschwindigkeit in Drehung versetzt wird, wobei hin- und hergehende Garnführungen 16 vorgesehen sind, welche auf einer Stange hin und zurück laufen und dabei das Garn gleichmäßig auf der Spule auflegen, wobei diese hin- und hergehende Bewegung entsprechend der herzustellenden Wickelform gesteuert werden kann.
An jeder dieser Aufspulstellen ist nun die erfindungsgemäße Spulvorrichtung angeordnet, welche auf die verschiedenste Weise das automatische Aufspulen erleichtern soll, d.h. die Entfernung einer vollen Spule aus der Aufspullage und Ersatz durch eine Leerspule.
Das hervorstechendste Merkmal der erfindungsgemäßen Spulvorrichtung besteht darin, daß der Aufspulvorgang durchgeführt werden kann, ohne daß die Garnzufuhr zu den einzelnen Spulstationen unterbrochen werden muß.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Spule, auf welcher das Garn aufgespult werden soll, derart verdrehbar und lösbar in einer Halterung angeordnet ist, daß, wenn diese Halterung die fertige Spule freigibt, die Spule sich von der hin- und hergehenden Garnführung l6 entfernt und zu einem Hilfsrollentrieb gelangt,, welcher die volle Spule so lange in Drehung
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versetzt, bis eine Leerspule an der Aufspulstelle in Kontakt mit der Becherrolle 14 in der Spulenhalterung festliegt und das Garn zwischen der vollen und der leeren Spule zerschnitten wird, sodaß das freie Garnende sofort von der Leerspule aufgenommen wird.
Um die Abgabe der vollen Spule von der Garnführung 16 zur Mitte der Maschine zu erleichtern, liegt die Achse der Spule 15, auf welcher das Garn aufgespult wird, von der vertikalen Ebene, in welcher die Achse der Becherrolle 14 liegt, zur Maschinenmitte hin versetzt. Infolgedessen rollt die volle Spule, sobald sie von der Halterung freigegeben wird, infolge ihres Eigengewichtes zur Maschinenmitte, wobei sie gleichzeitig in dieser Richtung infolge ihrer Berührung mit der Becherrolle 14 fortgö.leitet wird. Bei der dargestellten Ausführung erfolgt der Hilfsrollentrieb an jeder Spulstelle durch zwei Rollen l8, welche die beiden dargestellten Aufspulstellen bedienen und deren Antrieb derart ausgebildet ist, daß sie, wenn sie die Aufspulstelle an der einen Maschinenseite bedienen, entgegengesetzt zu der Drehrichtung angetrieben werden, in der sie zur Bedienung der anderen Aufspulstelle verdreht werden. Dies ist deswegen erforderlich, da die entsprechenden vollen Spulen sich entgegengesetzt zueinander drehen. Außerdem sind diese Rollen 18 derart angeordnet, daß sie in die in Figur IA dargestellte voll ausgezeichnete Position ausdnanderschwenkbar sind, damit eine volle Spule auf den Förderer 19 herabfallen und mit diesem einem Aufnahmebehälter oder dergl, zugeführt werden kann. Zu diesem Zweck sitzen diese Rollen 18 auf Wellen 20, welche in Längsrichtung der Maschine verlaufen und in Winkelhebeln 21 gelagert sind, welche durch Arme 22 auf Wellen 2? verschwenkt werden können.
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Beim Herabfallen aus der Aufspullage auf die Hilfsrollen 18 wird die volle Spule durch ein Winkelblech 24 geführt, unter welchem eine Trennvorrichtung 25 für das Garn angeordnet ist.
Diese Trennvorrichtung besteht, wie aus den Figuren 2-4 zu sehen ist, aus zwei Schneiden 26 und 27, von denen die eine feststeht, während die andere verdrehbar ist. Diese verdrehbare Schneide 26 besitzt einen nach unten herausragenden Ansatz 28, gegen den ein Stift 29 auf einer in Längsrichtung hin- und herführbaren Stange 30 anschlagen kann, wobei diese Stange mehrere Spulstationen an der . einen Maschinenseite bedient. Die Trennvorrichtung ist auf einer Halterung 31 unter einem Schlitz 32 im Winkelblech 24 angeordnet. Wenn eine volle Spule 33 von den Hilfsrollen 18 aufgenommen und in Drehung versetzt wird und das Garn 34 von dieser Spule zur Becherrolle l4 verläuft, wird das Garn auf der Oberfläche der Platte 24 durch die Garnführung l6 hin- und hergeführt, bis es in den Schlitz 32 eintritt. Dadurch gelangt das Garn 34 zwischen die beiden Schneiden 26 und 27* welche nun durch Verdrehen der verschwenkbaren Schneide 26 das Garn abtrennen können.
Um das Zerschneiden des Garnes 34 und die Aufnahme des abgeschnittenen Endes durch eine Leerspule 35* welche gegen die Becherrolle 14 gedrückt wird, zu erleichtern, wird die volle Spule 33 vorzugsweise über die Rollen l8 mit einer gegenüber der normalen Spuldrehzahl, die ihr durch die Becherrolle 14 erteilt wurde, höheren Drehzahl in Drehung versetzt. Dadurch ergibt sich eine kurzzeitige verstärkte Spannung im Garn 34, sodaß beim Zertrennen des Garnes das freie Ende gegen die Leerspule 35 schnellt und von dieser aufgenommen wird.
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Die einzelnen Drehrichtungen der Spulen und Rollen sowie die Laufrichtung des Garnes sind in Figur 2 durch Pfeile angedeutet.
Vorzugsweise bildet die Halterung, welche die Spule während des Spulvorganges hält, einen Teil des Übertragermechanismus, durch welchen eine Leerspule in die Aufspullage gebracht wird.
Beispielsweise weist diese Spulenhalterung, wie dies in den Figuren IA und 5 bis 7 dargestellt ist, zwei Arme 40 und 4l auf einer Welle 42 auf, welche derart verdrehbar ist, daß Halteorgane 43 an den Enden der Arme 40 und 4l zwischen einer Position, in welcher sie eine zwischen Federlippen 44 am Munde eines Leerspulmagazins 45 angeordnete Leerspule 47 ergreifen können, und einer Aufspulstelle in Berührung mit der Becherrolle 14 hin und her schwenken können. Die Halteorgane 43 sind auf Lagern 48 frei verdrehbar.
Um bei dieser Ausbildung eine Spule ergreifen und wieder freigeben zu können, besitzt der Arm 40 ein Vorderteil 40a, welches über einen Schwenkzapfen 49 mit dem Hauptteil auf der Welle 42 verbunden ist und durch eine Feder 50 in Richtung des Pfeiles 51 (Fig. 6) beaufschlagt wird. Der Vorderarm 40a besitzt einen hinteren Ansatz 40b, welcher mit einem Anschlag 52 auf einer in Längsrichtung verschiebbaren Stange 53 in Eingriff bringbar ist. Wenn die Stange 53 beispielsweise in Richtung des Pfeiles 54 (Fig. 6) verschoben wird, drückt er gegen das Ende des Ansatzes 40b und verschwenkt infolgedessen den Vorderarm 40a entgegen der Richtung des Pfeiles 51, sodaß die
zwischen den Halteorganen 43 festgehaltene Spule 47 freigegeben Wird. Durch Verschieben der Stange 53 in entgegengesetzter Richtung wird der Vorderarm wieder freigegeben und kann in die Position zurückkehren, in welcher die Halter 43 eine Spule 47 ergreifen.
Bei der dargestellten Ausbildung besitzen die Spulenhalterung und der Übertragermechanismus auch einen Reibungsdämpfer (Pig. 6 und 7)* um die Schwingungen einer Spule während des Aufspulens zu steuern,. sowie eine Freilaufanordnung, durch welche die Arme um die Welle 42 während des Aufspulens herumschwingen können, so daß beim stoßweisen Spulvorgang eine Verdrehung der Welle 42 alle auf ihr befindlichen Arme zusammen in die Aufnahmeposition zur Aufnahme einer Spule bringt.
Aus diesem Grunde sind die Arme 40, 4l auf der Welle durch Lger 80 (Fig. 7) gelagert und ein dritter Arm 8l sitzt fest auf der Welle zwischen diesen beiden Armen. Der Arm 8l besitzt am Ende einen kreisbogenförmigen Schlitz 82, durch den eine Stange 38, die mit ihren Enden in Haltern 40c und 4lc der Arme 40 und 4l befestigt ist, hindurchgeht. Diese Stange 83 trägt Reiborgane 84, welche mit dem Ende des Armes 8l zusammenarbeiten, in welchem der Schlitz 82 ausgebildet ist.
Wenn auf die Spule 47 Garn aufgespult wird, schwingen die Arme 40 und 41 um die Welle 42 und irlf olgedessen, wenn man Figur 5 ansieht, nach oben, wobei die Stange sich entlang des Schlitzes 82 bewegt. Da der Arm 8l feststeht, verhindern die Reiborgane 84 unerwünschte Schwingungen der Arme 40, 4l und infolgedessen auch der Spulen.
Beim Spulenwechsel, d.h. nach Freigabe der vollen Spule, wird die Welle 42 verdreht, um den Arm 8l im Uhrzeigersinn (Pig. 5) zu verdrehen, und, wenn das untere Ende des Schlitzes 82 die Stange 83 berührt, werden auch die Arme 40 und 4l im Uhrzeigersinn verdreht, bis ihre Halter 43 mit einer Leerspule zwischen den Magazinlippen 44 fluchten.
Bei einer anderen Ausführungsform sind die beiden Schwenkarme im Ganzen voneinander trennbar, um eine Spule freizugeben, und werden durch eine Federanordnung oder dergl. zusammengepresst, um eine Spule zwischen sich festzuhalten. Dies lässt sich dadurch erreichen, daß jeder Arm eine Erhöhung aufweist und die Erhöhungen ineinandergreifende Daumen besitzen. Eine Erhöhung sitzt auf der verdrehbaren Welle fest und die andere ist durch einen in Längsrichtung verschiebbaren Schieber längs der Welle entgegen der Einwirkung einer Druckfeder, welche die Daumen gegeneinander drückt, verschiebbar.
Wie bereits erwähnt, bedient jedes Paar der Hilfsrollen zwei Spulstellen, und zu diesem Zweck lassen sich die Rollen l8 in jeder Drehrichtung verdrehen. Beim Spulenwechsel auf der einen Seite der Maschine werden die Rollen beispielsweise im Uhrzeigersinn verdreht, während sie in der anderen Drehrichtung verdreht werden, wenn auf der gegenüberliegenden Maschinenseite der Spulenwechsel vorgenommen wird.
Ein Beispiel des Rollenantriebes ist in den Figuren 8-11 dargestellt. Koaxial mit den Drehzapfen der Kniehebel 21 (Fig· IA) sind zwei wellen 60 vorgesehen, welche sich über
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die gesamte Länge der Maschine erstrecken. Diese Wellen lassen sich am Antriebsende der Maschine durch entsprechende Kupplungen 6l (Fig. 8) mit entsprechenden Antriebsrädern 62, 63 (Fig. 9) kuppeln, von denen das eine mit der Außenseite . einer endlosen Antriebskette 64 kämmt, während das andere mit der Innenseite der Kette kämmt. Diese Kette 64 läuft auch über Pührungsräder 65 und 66. Durch diese Ausbildung lässt sich auf einfachste Weise erreichen, daß, wenn die Kette 64 kontinuierlich in einer Richtung umläuft, das Kettenrad 62 fortlaufend in der entgegengesetzten Richtung wie das Kettenrad 63 verdreht wird. Beim Spulenwechsel auf der einen Seite der Maschine wird daher das Kettenrad 62 mit seiner entsprechenden Welle 60 gekuppelt, und beide Wellen 60, welche am gegenüberliegenden Ende der Maschine durch eine Kette 65 (Fig. 11) und Kettenräder 68 kraftschlüssig gekoppelt sind, drehen sich in einer Richtung. Wenn jedoch auf der anderen Maschinenseite der Spulenwechsel erfolgt, wird das Kettenrad 63 mit seiner Welle 60 gekuppelt und die Wellen 60 drehen sieh in der entgegengesetzten Drehrichtung.
Jede Welle 60 trägt ein Kettenrad 69. Die Kette 64 wird von der Kurvenscheibe 70 für die Garnführungen 16 angetrieben, welche durch diese Kurvenscheibe über entsprechende Mitnehmer 71 auf der GamfUhrungsstange 17 hin und hergeführt werden. Die Kurvenscheibe 70 ihrerseits wird über einen nicht dargestellten Elektromotor in Drehung versetzt.
Die Becherrollen 14 sitzen auf parallelen Wellen 72, welche in entgegengesetzten Richtungen über entsprechende Kettenräder 73 (Fig. 10) angetrieben werden, die mit den gegenüberliegenden Seiten einer im geschlossenem Umlauf befind-
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lichen Kette 74 in Eingriff stehen, welche durch das Hauptkettenrad 75 in Umlauf gebracht wird.
Die Reihenfolge der einzelnen Arbeitsgänge beim Aufspulen lässt sich zweckmäßigerweise durch eine Zeitsteuerung steuern, und zwar insbesondere, wenn das Aufspulen gruppenweise oder stoßweise erfolgt.
Bei einer anderen Ausführung wird die volle Spule, sobald sie von den sie während des Spulvorganges haltenden Schwenkarmen freigegeben wird, auf zwei Hilfsrollen geleitet, welche während des Spulenwechsels mit einer um 10$ höheren Umfangsgeschwindigkeit verdreht werden können als die Becherrolle erhält, wodurch das Garn kurzzeitig stärker gespannt wird. Nach dem Zertrennen des Garnes, welches stattfindet, nachdem eine Leerspule das abgetrennte Ende aufnehmen kann und bereitliegt, um den Spulvorgang durchzuführen, wird eine der Hilfsrollen abgesenkt und gibt dadurch die volle Spule frei, welche danach von der Maschine abgegeben wird.
Die zeitliche Folge der einzelnen Arbeitsgänge beim Spulenwechsel ist beispielsweise folgende:
1. Die Hilfsrollen werden in Gang gesetzt,
2. Trennung der die Spule haltenden Arme zur Freigabe der vollen Spule auf die Hilfsrollen,
J5. das Garn dringt in den Schlitz des Ableitbleches ein und legt sich dadurch in die Schneideinrichtung,
4. die getrennten Arme schwingen zur Mündung des Leerspul-Magazins und schließen sich um eine Leerspule,
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5. die Arme tragen die Leerspule gegen die Becherrolle und bringen sie in Berührung mit dem über diese Becherrolle hinweglaufenden Garn,
6. ein Luftstrom wird gegen die Leerspule geblasen, um das Garn gegen sie zu drücken,
7. das Garn wird zwischen der vollen und der leeren Spule zerschnitten und unter Mithilfe des Blasluftstromes von der Leerspule aufgenommen, und.
8. die bewegliche Hilfsrolle wird zur Freigabe der vollen Spule abgesenkt und dann in ihre Ausgangslage zurückgenommen.
Die einzelnen Arbeitsgänge, welche jeweils von der Durchführung des vorhergehenden Arbeitsganges abhängen, lassen sich durch Betätigung entsprechender Grenzschalter einschalten.
Ansprüche t
OUP

Claims (1)

  1. Ansprüche .
    1. Spulvorrichtung für Textilmaschinen, bei denen ein Garn auf einer Spule oder dergl. aufgespult wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anordnung (l8, 18) vorgesehen ist, mittels welcher der Garnzulauf zu einer vollen Spule (33) so lange durchführbar ist, bis eine Leerspule (4-7) in Aufwickelposition bereitliegt und das zur vollen Spule laufende Garn (22O zwischen beiden Spulen zertrennt ist.
    2. Spulvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anordnung vorgesehen ist, mittels welcher das der vollen Spule (33) zulaufende Garn (32O bis zum Zerschneiden unter Spannung haltbar ist.
    3. Spulvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung derart ausgebildet ist, daß die Garnspannung bis zum Zerschneiden kurzzeitig verstärkbar ist.
    4. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3*. dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Zerschneiden des Garnes (34) die Leerspule (47) mit dem Garn in Berührung bringbar ist.
    5. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4 in einer Textilmaschine mit einem Hauptantrieb an einer Spulstelle, durch welchen eine Aufnahmespule verdrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsroilentrieb (l8) für eine vom Hauptantrieb (l4) freigegebene volle Spule (33) vorgesehen 1st und durch diesen die volle Spule bis zum Zerschneiden des Garnes (32O i*1 de*n zun* Aufspulen des Garnes erforderlichen Drehsinn verdrehbar ist.
    Ό 98 j.ι
    β. Spulvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsrollentrieb (18) derart ausgebildet ist, daß zur Erhöhung der Garnspannung bis zum Zerschneiden des Garnes die volle Spule (33) mit einer gegenüber dem Hauptantrieb (l4) höheren Umfangsgeschwindigkeit verdrehbar ist.
    7. Spulvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsrollentrieb (l8) auf der der hin- und herlaufenden Garnführung (lö) gegenüberliegenden Seite der Aufspulstelle angeordnet ist und dadurch das zu der vom Hilfsrollentrieb in Drehung versetzten vollen Spule (33) laufende Garn (34) durch die Aufspulstelle unter . Spannung hindurchführbar ist.
    8. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule derart an der Aufspulstelle gelagert ist, daß sie bei Freigabe nach dem Aufspulen durch ihr Eigengewicht auf den Hilfsrollentrieb (18) gleitet.
    9. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 5-8, bei welcher der Hauptantrieb eine Becherrolle ist und die Spule während des Spulvorganges an dieser Becherrolle anliegend gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (35) derart gelagert ist, daß ihre Achse gegenüber der durch die Achse der Becherrolle (l4) hindurchgehenden Vertikalebene nach der der Garnführung (l6) gegenüberliegenden Seite versetzt ist,
    10. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 5-9* dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsrollentrieb zwei Rollen (l8, l8) zur Aufnahme einer vollen Spule (33) bei deren Freigabe vom Hauptantrieb (I2O aufweist.
    /S
    11. Spulvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (18) nach dem Zerschneiden des Garnes (34) verschiebbar sind und dadurch die volle Spule (33) aus der Maschine herausführbar ist.
    12. Spulvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rollen (l8, l8) zur Freigabe einer vollen Spule (33) nach den Seiten auseinanderschwenkbar oder verschiebbar sind.
    13. Spulvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rollen (l8, 18) des Hilfsrollentriebes zur Freigabe einer vollen Spule (33) vertikal zueinander verschiebbar sind.
    14. Spulvorrichtung nach Anspruch 13* dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Hilfsantriebsrollen (l8) gegenüber der anderen absenkbar ist.
    15. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander trennbaren Rollen (l8, l8) bezw. die senkbare Rolle auf Schwinghebeln (21) sitzen.
    16. Spulvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinghebel (21) Antriebswellen (20) für die Rolle bezw. die Rollen tragen.
    17. Spulvorrichtung für eine doppelseitige Textilmaschine mit mehreren Spulstellen auf jeder Maschinenseite nach einem der Ansprüche 5 - 16, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hilfsrollentrieb (18) zwischen zwei einander gegenüberliegenden Aufspulstellen der Maschine liegt und dadurch beide bedient.
    0 9 Γ
    ίο
    18. Spul vorrichtlang nach Anspruch 17 mit einem Hilfsrollentrieb nach einem der Ansprüche 10 - l6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Rollen (l8) eine umkehrbarer Antrieb (60 - 69) vorgesehen ist.
    19. Spulvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der umkehrbare Antrieb der beiden Rollen (l8) aus einem endlosen Schleifentrieb (64) und zwei sich drehenden Antriebsorganen (62, 63) zwischen der Schleife (64) und den Rollen (l8) besteht und eines der beiden Antriebsorgane (65) von der Innenseite und das andere Organ (62) von der Außenseite der Schleife angetrieben wird, und daß jedes der Antriebsorgane (62, 63) mit den Rollen (l8, l8) über eine Kupplung (61) verbindbar ist.
    20. Spulvorrichtung nach Anspruch 19* dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifentrieb als endlose Kette (64) und die beiden Antriebsorgane (62, 63) als an den entsprechenden Seiten der Kette anliegende Kettenräder auf in Maschinenlängsrichtung verlaufenden und abwechselnd jeweils mit einem der Kettenräder (62, 63) kuppelbaren parallelen Wellen (60) ausgebildet sind.
    21. Spulvorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Wellen (60) eine Antriebsverbindung (67, 68) vorgesehen ist und dadurch beide Wellen unabhängig davon, welches Antriebsorgan (62 oder 63) in Betrieb ist, angetrieben werden.
    109850/0245
    22. Spul vorrichtlang nach einem der Ansprüche 1 - 21, dadurch gekennzeichnet, daß die vollen Spulen (33) auf einen Förderer (19) ablegbar sind, welcher in Längsrichtung der Textilmaschine zwischen den Aufspulstellen an jeder Seite der Maschine verläuft.
    23. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche χ - 22, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennvorrichtung für das Garn vorgesehen ist und aus einer abgewinkelten Platte (24) mit einem in Laufrichtung des Garnes (34) zur vollen Spule (33) verlaufenden Schlitz (32) und einer unter diesem Schlitz angeordneten Schneideinrichtung (26, 27) besteht.
    24. Spulvorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung aus einer Schere (26, 27) besteht und der durch den Schlitz (32) festgelegte Garnlauf zwischen den beiden Schneiden der SGhere hindurchgeht.
    25. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-24 mit einem Magazin zur Aufnahme von Leerspulen und einem Abgabemund an jeder Aufspulstelle, dadurch gekennzeichnet, daß ein Übertragermechanismus (40, 4l) vorgesehen ist, durch welchen die Leerspulen von der Mündung (44) des Magazins der Aufspulstelle zuführbar sind.
    26. Spulvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragern» chanieraus aus auf Schwenkarmen (40, 4;) sitzenden Halteorganen (43) besteht, welche zwischen der MagazlnRündung (4Λ) und der Aufspulstelle verschwenkbar sind, und daS diese Halteorgane (43) und
    1098 & 0/0245
    Xl
    ihre Schwenkarme (4Q, 4l) auseinanderdrückbar sind, um eine Spule freizugeben und zum Ergreifen einer Spule gegeneinander drückbar sind.
    27. Spulvorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (40, 4l) zur Freigabe einer Spule in axialer Richtung voneinander trennbar sind und zum Ergreifen einer Spule mittels der Halteorgane (43) an ihren Enden unter Federdruck stehen.
    28. Spulvorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der eine (4l) der beiden Schwenkarme starr ist und der andere (40) einen angelenkten Vorderarm (40a) mit dem entsprechenden Halteorgan (43) aufweist, und daß durch Verschwenken dieses Vorderarmes (40a) die Freigabe bezw. das Ergreifen der Spulen erzielbar ist.
    29. Spulvorrichtung nach einem der Ansprüche 26- 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (40, 4l) für eine größere Anzahl von Aufspulstellen verschwenkbar auf einer Welle (42) gelagert sind und die Welle mit den Armen über einen Freilaufmechanismus (82, 83) derart verbunden ist, daß während des Spulvorganges die Arme gegenüber der Welle verschwenkbar sind.
    Patentanwalt Dr. W. Andrejewski.
    109850/0245 BAD
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